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| Aus den Ländern : Mecklenburg-Vorpommern: Sternsinger der Schweriner Kita St. Anna im Kultusministerium |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 08.01.2009 17:33:15 |
 Schwerin, 08.01.2009 Der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Udo Michallik, empfängt am Freitag, d. 09. Januar 2009, um 11.30 Uhr im Foyer des Ministeriums im Marstall Sternsinger aus der katholischen Kindertagesstätte St. Anna in Schwerin. Die Kinder überbringen mit einem kleinen Programm traditionsgemäß zum Tag der Drei Könige ihre Segenswünsche.
Das Motto 2009 lautet: "Kinder suchen Frieden". Kolumbien ist das Beispielland. Die Erlöse der Sternsinger, die derzeit bundesweit Spenden sammeln, kommen Kinderhilfsprojekten auf der ganzen Welt zu gute.
So werden jährlich rund 3000 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.
Im vergangenen Jahr wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 97 000 Euro gesammelt. Bundesweit waren es nach Angaben der Kirchen 39,7 Millionen Euro.
Pressekontakt zu dieser Meldung Telefon: +49 385 588-7003, -7091, -7093 Fax: +49 385 588-7080, -7081 E-Mail: presse@kultus-mv.de
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| Aus den Ländern : Mecklenburg-Vorpommern: Minister Tesch hochzufrieden über den Verlauf der Diskussion um die Entwicklung der Selbstständigen Schule |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 08.01.2009 17:31:46 |
 Schwerin, 08.01.2009 Kultusminister Henry Tesch äußert sich hochzufrieden über den Verlauf der Diskussion um die Entwicklung der Selbstständigen Schule im Land. Die intensiven Diskussionen sowohl in den Schulen als auch im Landtag zeigen deutlich, dass diese Bildungsreform ohne Alternative ist.
Die Ankündigung des Ministerpräsidenten Erwin Sellering zur vollständigen Übernahme der Fahrkosten für Gymnasiasten durch das Land wird durch den Kultusminister ausdrücklich begrüßt. Die Regelung soll insbesondere für die Schülerinnen und Schüler ab der 11. Klassen in den Landkreisen gelten, die bislang für ihre Fahrtkarten zur Schule, die 70 Euro und mehr pro Monat kosten, selbst aufkommen müssen.
Im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Selbstständige Schule hatte Minister Tesch schon 2006 darauf hingewiesen, dass die Fahrtkosten für die Gymnasiasten eine erhebliche Mehrbelastung für die Familien vor allem im ländlichen Raum bedeuten. Das manifestiert sich sehr deutlich an zum Teil großen Unterschieden der Zahl der Abiturienten in ländlichen Gebieten und den größeren Städten des Landes, die nach der 12. bzw. 13. Klasse das Gymnasium verlassen.
Daran wurde deutlich, dass sich einkommensschwache Familien im ländlichen Raum auch aus finanziellen Gründen gegen ein Abitur für ihre Kinder entscheiden.
Minister Tesch: "Die jetzige Entwicklung erfreut mich, denn es war von Anfang an Bestandteil unserer bildungspolitischen Agenda, den Eltern und Schülern der gymnasialen Oberstufe und des Fachgymnasiums die Fahrkosten zu erstatten. Ich bin sicher, dass in den Familien damit eine Entscheidung zugunsten eines Studiums ihrer Kinder befördert wird."
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| Aus den Ländern : Brandenburg: Minister Rupprecht übergibt 500.000 Euro an Gymnasium Ludwigsfelde |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 08.01.2009 17:29:21 |
 Potsdam, 08.01.2009 Bildungsminister Holger Rupprecht übergibt heute 500.000 Euro in Form einer anteiligen Zuwendung an das Gymnasium in Ludwigsfelde (Landkreis Teltow-Fläming). Damit wird ein ganztagsspezifischer Ergänzungsbau finanziert. Es entstehen zwei Mehrzweckräume, ein Musikkabinett, zwei Fachkabinette, zwei Sammlungsräume sowie ein Lehrerzimmer und ein Raum für die Schülervertretung. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme betragen 892.500 Euro.
Die Fördermittel stammen aus dem Bundesinvestitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung". Ziel des Ausbaus der Schulen mit Ganztagsangeboten ist es, für 25 Prozent aller Schülerinnen und Schüler im Grundschulbereich und für ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler in Schulen der Sekundarstufe I ein ganztagsschulisches Angebot vorzuhalten.
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| Aus den Ländern : NRW: Schulministerin Sommer zeichnet die besten Schulen bei den Lernstandserhebungen aus |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 08.01.2009 17:26:48 |
 Düsseldorf, 08.01.2009 Schulministerin Barbara Sommer zeichnet heute die Schulen aus, die bei den Lernstandserhebungen im Frühjahr 2008 besonders gut abgeschnitten haben. Stellvertretend für die insgesamt 184 Schulen überreicht die Schulministerin heute die Urkunde persönlich an die Königin-Luisen-Hauptschule in Herne.
"Besondere Leistungen sollen auch besonders gewürdigt werden. Ich freue mich über die herausragenden Leistungen der Schüler und Lehrkräfte. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für die engagierte und erfolgreiche Arbeit in unseren Schulen. Verbunden damit ist zugleich der Anreiz, in allen Klassen gute Ergebnisse zu erzielen", erklärt Schulministerin Barbara Sommer.
Alle dritten und achten Klassen des Landes hatten an den Lernstandserhebungen im Mai 2008 in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie in den weiterführenden Schulen zusätzlich im Fach Englisch verpflichtend teilgenommen. Beteiligt waren rund 180.000 Schülerinnen und Schüler in 3.400 Grundschulen sowie rund 190.000 Schülerinnen und Schüler in 2.100 weiterführenden Schulen.
Bei den Grundschulen werden die jeweils rund 40 erfolgreichsten Schulen in Deutsch und Mathematik ausgezeichnet. Die Auswahl der Schulen erfolgte durch Prof. Dr. Ingmar Hosenfeld von der Universität Koblenz-Landau, der die Lernstandserhebungen in den Grundschulen wissenschaftlich begleitet.
Bei den weiterführenden Schulen erfolgt die Auszeichnung getrennt nach Fächern, Schulformen (Hauptschule, Realschule, Gesamtschule und Gymnasium) und den sogenannten Standorttypen der Schulen. Ausgezeichnet werden die jeweils zwei Prozent erfolgreichsten Schulen. Hier wurde die Auswahl durch Prof. Dr. Detlev Leutner von der Universität Duisburg-Essen vorgenommen, der für die wissenschaftliche Begleitung der Lernstandserhebungen in Klasse 8 verantwortlich ist.
Das Leistungsniveau von Schulen hängt nicht nur von der pädagogischen Arbeit der Schule, sondern auch von den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ab. Merkmale wie der Sprachhintergrund oder die soziale Herkunft wirken sich teilweise erheblich auf die in einer Klasse erzielten Ergebnisse aus. Barbara Sommer: "Für die Auszeichnung war deshalb entscheidend, welche Schulen gemessen an den sozialen Rahmenbedingungen die besten Ergebnisse erzielten. Damit wird sichergestellt, dass sowohl Schulen an Standorten mit eher günstigen Rahmenbedingungen als auch Schulen mit eher ungünstigen Voraussetzungen ausgezeichnet werden können."
Um diesen fairen Vergleich zu ermöglichen, wurden bei den Grundschulen die Angaben der Lehrkräfte zur sozialen Zusammensetzung ihrer Klassen herangezogen. Ausgewählt wurden die Schulen, die unter Berücksichtigung dieser Angaben am erfolgreichsten abgeschnitten habe.
Bei den weiterführenden Schulen erfolgt die Auszeichnung getrennt nach den sogenannten Standorttypen. Die Schulen ordnen sich bei den Lernstandserhebungen in Klasse 8 einer Vergleichsgruppe zu. Diese berücksichtigt beispielsweise, wie die Klassen der Schulen zusammengesetzt sind und welchen Charakter das Schulumfeld hat. Die Schulen haben damit die Möglichkeit, ihre Ergebnisse mit den Resultaten von Schulen zu vergleichen, die unter ähnlichen Rahmenbedingungen arbeiten. Bei den Haupt- und Gesamtschulen wurden drei, bei den Realschulen und Gymnasien aufgrund der geringeren Unterschiede zwischen den Schulstandorten zwei Standorttypen gebildet. Ausgewählt wurden in jedem Fach jeweils diejenigen zwei Prozent der Schulen, die in ihrer Schulform und ihrem Standorttyp die besten Ergebnisse erzielt haben.
Innerhalb der Listen gibt es keine Rangplätze, da die Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Schulen statistisch nicht relevant sind.
Weitere Informationen, Testaufgaben und die landesweiten Ergebnisse der Lernstandserhebungen 2008 stehen unter folgenden Adressen im Internet zur Verfügung:
www.standardsicherung.nrw.de/vera3 www.standardsicherung.nrw.de/lernstand8
Pressekontakt zu dieser Meldung Ansprechpartner Dr. Thomas Breuer Pressesprecher und Leiter des Pressereferates Telefon 0211/5867-3505 oder -3506 Fax 0211/5867-3225 E-Mail: presse@msw.nrw.de
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| Aus den Ländern : Bayern: Kultusminister Ludwig Spaenle regt an, den Besuch der KZ-Gedenkstätten auf alle Schüler auszuweiten |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 07.01.2009 17:19:42 |
 "Wir tun alles, um die Demokratie zu stärken und extremistischen Strömungen vorzubeugen" München / Bonn, 07.01.2009 "Wir tun alles, um die Demokratie zu stärken und dem Neuaufkeimen und der Ausbreitung extremistischer Ideen vorzubeugen", dies sagte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Minister Spaenle regt deshalb an, den Besuch einer KZ-Gedenkstätte bzw. der NS-Dokumentationszentren (derzeit Nürnberg, künftig auch München) auf möglichst alle Schüler auszuweiten. "Die Erfahrung des authentischen Täterortes hinterlässt tiefe Eindrücke", so Dr. Spaenle.
"Wir müssen vor allem den Jugendlichen die Gefahren der rechts- und linksextremistischen Gruppen vor Augen führen und die Vorzüge unseres demokratischen Rechtsstaats bewusst machen", so Minister Spaenle. Die Schulen leisten bereits heute hervorragende Arbeit. An allen weiterführenden Schulen klären Lehrkräfte etwa in den Fächern Geschichte und Sozialkunde, Religion und Deutsch über totalitäre Herrschaften, das Unrechtsregime des Nationalsozialismus, die Vernichtung der Juden im Dritten Reich sowie die existenzielle Bedrohung Israels in der Gegenwart auf.
"Unsere Schüler lernen die Werte der wehrhaften Demokratie kennen und setzen sich mit den Gefahren durch extremistisches Gedankengut und Bewegungen, die dieses propagieren, auseinander."
Die meisten Schüler der weiterführenden Schulen besuchen im Rahmen des Pflichtunterrichts die KZ-Gedenkstätten oder auch das NS-Dokumentationszentrum in Nürnberg, um sich mit dem Schicksal der Opfer der totalitären Herrschaft intensiv auseinandersetzen zu können. Minister Spaenle gab die Anregungen, die Besuche der KZ-Gedenkstätten noch auszuweiten.
Auch die dem Kultusministerium zugeordnete Landeszentrale für politische Bildungsarbeit leistet durch Veranstaltungen und Veröffentlichungen "unverzichtbare Aufklärungsarbeit zugunsten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung", unterstrich der Minister. In enger Zusammenarbeit mit Organisationen wie "Netzwerk Weiße Rose" oder dem "Bayerischen Bündnis für Toleranz" erfolge hier Werte- und Demokratieerziehung. Als Partner fungierten hier außerdem die "Schulen mit Courage" und der Landesschülerrat.
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| Aus den Ländern : NRW: Wartburg-Grundschule kann ihr pädagogisches Konzept fortführen |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 07.01.2009 17:18:36 |
 Düsseldorf, 07.01.2009 Bereits bevor bekannt war, dass die Wartburg-Grundschule den Deutschen Schulpreis erhält, hat das Schulministerium der Schule zugesagt, ihr besonderes Förderkonzept fortführen zu können. Dazu gehört auch, dass die Schüler bis zum Ende der dritten Klasse keine Ziffernnoten erhalten. Diese Regelung erfolgt auf der Grundlage des Schulgesetzes (i.S.d. §25, Abs. 1).
"Angesichts der herausragenden Erfolge der Schule und des über viele Jahre in Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern entwickelten und bewährten Konzepts soll der Schule ermöglicht werden, ihre bisherige Praxis weiter fortzuführen", erklärte Schulministerin Barbara Sommer.
Dieser Schulversuch ist mit konkreten Bedingungen verknüpft. Hierzu gehört, dass diese Praxis wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden soll. Ein Notenverzicht bis zum Ende der dritten Klasse ist nur dann möglich, wenn die Schule ein entsprechend gutes Förderkonzept und eine entsprechend differenzierte Rückmeldung zur Leistungsentwicklung aufweisen kann. Dies ist bei der Wartburg- Grundschule der Fall. Der Notenverzicht steht zudem nicht im Gegensatz zum Schulgesetz. Dort wird sogar die Möglichkeit aufgezeigt, "dass schriftliche Aussagen an die Stelle von Noten treten oder diese ergänzen" (§48, Abs. 1). Barbara Sommer: "Die Leistungsbewertung soll über den Stand des Lernprozesses der Schülerin oder des Schülers Aufschluss geben. Dies durch Ziffernnoten zu tun, ist ein bewährtes und anerkanntes Modell, an dem wir festhalten. Es ist aber ausdrückliches Ziel der Landesregierung, den Schulen mehr pädagogische Freiheit und mehr organisatorische Eigenverantwortung zu geben. Dafür steht der Grundsatz der Eigenverantwortlichen Schule. Deshalb unterstützen wir die Schulen, die mit ihren Erfahrungen und ihren pädagogischen Konzepten eine besonders erfolgreiche Förderung ihrer Schüler im Unterricht ermöglichen. Das Modell der Wartburg-Grundschule ist aber aufgrund der Besonderheiten vor Ort und der jeweils individuellen Schulkultur nicht auf jede andere Schule einfach übertragbar."
Der auf Grundlage der Statistik zum Unterrichtsausfall erhobene Vorwurf falscher Zahlen zu den Einstellungen zusätzlicher Lehrer ist ein alter Hut. Bereits im vergangenen Jahr hatte Frau Schäfer mit dieser Milchmädchen-Rechnung versucht, die Erfolgsbilanz der Landesregierung schlecht zu reden. Ihr unterläuft allerdings ein gravierender rechnerischer Fehler: Die Bedarfdeckungsquote aus dem Bericht und die Stellenbesetzungsquote sind systematisch nicht miteinander vergleichbar. Bei der im Bericht zum Unterrichtsausfall genannten Zahl handelt es sich um eine ungewichtete Quote der beteiligten Schulen. Diese Anzahl entspricht aber nicht dem tatsächlichen landesweiten Anteil der jeweiligen Schulform. So gibt es zum Beispiel in unserem Land rund 3.300 Grundschulen aber nur 210 Gesamtschulen. In der Statistik werden sie aber gleichrangig behandelt. Deswegen kann man die Zahlen nicht miteinander vergleichen. Zudem bezieht sich der Bericht nicht auf Weiterbildungskollegs, Berufskollegs und Förderschulen. Diese Schulformen werden einfach unterschlagen. Barbara Sommer: "Frau Schäfer vergleicht Äpfel mit Birnen. Ihre Berechnung ist einfach falsch."
Pressekontakt zu dieser Meldung Ansprechpartner Dr. Thomas Breuer Pressesprecher und Leiter des Pressereferates Telefon 0211/5867-3505 oder -3506 Fax 0211/5867-3225 E-Mail: presse@msw.nrw.de
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| Aus den Ländern : Niedersachsen: Gemeinsam für musikalische Bildung |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 07.01.2009 17:17:27 |
 Kooperationsvereinbarung unterzeichnet Hannover, 07.01.2009 Die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung und der Landesverband niedersächsischer Musikschulen haben am (heutigen) Mittwoch eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die musikalische Bildung in Niedersachsen weiter voranzubringen.
Beide Dachverbände wollen eng zusammen arbeiten, um für die Menschen vor Ort ein möglichst umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot im Bereich der musisch-kulturellen Bildung aufzubauen. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll die frühkindliche Bildung sein. Dabei nimmt das im vergangenen Jahr gegründete Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) eine Schlüsselrolle ein. So wollen die Einrichtungen der Dachverbände unter anderem Weiterbildungsangebote für Musikpädagogen und Erzieherinnen konzipieren und einrichten.
An der Unterzeichnung nahmen die Präsidentin des niedersächsischen Musikschulverbandes, Gitta Connemann MdB, Dr. Jürgen Walter, Vorsitzender des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung sowie Dr. Annette Schwandner und Eugen Gehlenborg, Ministerium für Wissenschaft und Kultur, teil.
Gitta Connemann meinte aus Anlass der Unterzeichnung: "Die gezielte Förderung der frühkindlichen Bildung ist eine der vordringlichen Aufgaben, der wir uns stellen müssen. Bereits heute übernehmen Musikschulen eine wichtige Bildungsaufgabe in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Dieses Engagement wird in den kommenden Jahren stark wachsen und muss deshalb von einem fundierten pädagogischen Weiterbildungsangebot gestützt werden. Diese und auch weitere Aufgaben können ideal von Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Musikschulen gemeinsam bewältigt werden."
Dr. Annette Schwandner begrüßte die Allianz: "Die Vernetzung dieser wichtigen Akteure der Bildungslandschaft schafft die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung der Qualifizierungsprojekte im musischkulturellen Bereich."
Der Wortlaut der Kooperationsvereinbarung kann über die Webseiten der Verbände abgerufen werden:
www.aewb-nds.de www.musikschulen-niedersachsen.de
Pressekontakt zu dieser Meldung Pressesprecher Kurt B. Neubert Tel.: 0511 / 120-2604 Fax: 0511 / 120-2601 E-Mail: Kurt B. Neubert
Stellvertretende Pressesprecherin Jenny Sturm Tel.: 0511 / 120-2603 Fax: 0511 / 120-2601 E-Mail: Jenny.Sturm@mwk.niedersachsen.de
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| Aus den Ländern : Bayern: "Für Bildung zeichnen Länder verantwortlich" |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 07.01.2009 17:16:28 |
 Kultusminister Ludwig Spaenle nun Erster Vizepräsident der Kultusministerkonferenz - "Entscheidungen vor Ort und länderübergreifende Bildungsstandards dienen Kindern und Jugendlichen" München, 07.01.2009 Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle übernahm nun die Aufgabe des Ersten Vizepräsidenten der Kultusministerkonferenz der deutschen Länder. Es ist ihm in dieser Funktion ein wichtiges Anliegen, den Austausch über Bildungsarbeit in den europäischen Ländern voranzubringen. "Ich setze mich aber auch intensiv dafür ein, dass für die Bildung nicht Europa, sondern die Bundesländer verantwortlich zeichnen und Entscheidungen treffen." Diese Position hat der Bayerische Kultusminister erst jüngst gegenüber dem EU-Bildungskommissar Ján Figel´ im Gespräch über die Neugestaltung der "EU-Bildungskooperation" nachdrücklich dargelegt.
Für Kultusminister Spaenle können die Länder besser als gesamtstaatliche oder gar europäische Zentraleinrichtungen die Bedürfnisse der jungen Menschen vor Ort erkennen und sie in Bildungspolitik und -praxis umsetzen. "Ich stehe zu einem System, gern auch im Wettbewerb der Länder, in dem Entscheidungen möglichst bürgernah gefällt werden", so der neue Erste Vizepräsident der KMK.
Minister Spaenle votiert für länderübergreifende Bildungsstandards, die den nationalen und internationalen Wettbewerb auf dem Bildungssektor ermöglichen und dabei die Ausbildungsqualität der jungen Menschen gewährleisten. "Wenn unsere Jugendlichen vor Ort wie auch international Bildungserfolg erzielen sollen, müssen die anspruchsvollen Abschlüsse aus Bayern und Deutschland im Ausland die angemessene Anerkennung finden." Minister Spaenle will sich mit Blick auf die Leistung der dualen Ausbildung für eine verbesserte Akzeptanz der beruflichen Bildung in Europa stark machen.
Bildungspolitik als die gesellschaftliche Zukunftsaufgabe Für Kultusminister Spaenle stellt die Bildungspolitik "die gesellschaftspolitische Querschnittsaufgabe des 21. Jahrhunderts" dar "Dabei steht der Mensch für mich im Mittelpunkt, der Schüler und die Menschen, die sich der Erziehung, Bildung und Ausbildung annehmen", so Minister Spaenle. "Bildungspolitik ist in Bayern, Deutschland und Europa Zukunftspolitik", un-terstrich Minister Spaenle.
Zur Biographie von Dr. Ludwig Spaenle: Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, der 1961 in München geboren wurde, hatte nach seinem Abitur am Wilhelmsgymnasium in München Geschichte und Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert. Nach dem Magister Artium wurde er 1989 zum Dr. phil. promoviert. Während seines Studiums arbeitete er bei der Deutschen Bahn. Von 1990 bis 1994 arbeitete er als Fernsehredakteur beim Bayerischen Fernsehen. Seit 1994 gehört Dr. Spaenle dem Bayerischen Landtag an. Von 2003 bis 2008 hatte er den Vorsitz des Landtagsausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur inne. Seit Oktober 2008 ist Dr. Spaenle Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus.
Pressekontakt zu dieser Meldung Pressestelle Salvatorstr. 2 80333 München Tel. 089/2186-2106 Fax: 089/2186-2881 pressekm@stmuk.bayern.de
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| Aus den Ländern : Thüringen: Minister Müller beruft Schulschwimmkoordinatoren |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 07.01.2009 17:14:31 |
 Erfurt, 07.01.2009 Am morgigen Donnerstag wird Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) Schwimmkoordinatoren an den Staatlichen Schulämtern berufen.
Die Schulschwimmkoordinatoren sind Sportlehrerinnen oder Sportlehrer, die jeweils in einem Umfang von 20 Prozent am jeweiligen Schulamt arbeiten. Zusammen mit den Schulsportkoordinatoren und den Fachberatern Sport für alle Schularten werden die Schwimmkoordinatoren das Schulschwimmen weitgehend eigenverantwortlich organisieren. Sie sind Ansprechpartner für alle Schulen, das Schulamt sowie die Schulverwaltung und unterstützen die Schulen bei der Planung des Schwimmunterrichts. Zum vielfältigen Aufgabenspektrum der Schulschwimmkoordinatoren gehören auch die Fortbildung von Schulschwimmlehrern, die Koordinierung von Förderangeboten für interessierte Schüler, die Erfassung und Auswertung von Schülerleistungen, die Zusammenarbeit mit Erzieherinnen in den Kindertageseinrichtungen sowie die Kooperation mit kommunalen Institutionen und Verbänden.
Zeit: Donnerstag, 8. Januar 2009, 13.30 Uhr Ort: Erfurt, Südschwimmhalle, Johann-Sebastian-Bach-Straße 6
Kultusminister Müller sagte im Vorfeld: "Schwimmfähigkeit ist besonders für Schülerinnen und Schüler überlebensnotwendig. Dabei genügen uns in Thüringen nicht die erfüllten Bedingungen des ´Seepferdchens´. Schwimmfähigkeit heißt für uns ganz konkret 15 Minuten Schwimmen ohne Pausen in beliebigen Schwimmlagen. Mit diesen Anforderungen sind wir bundesweit führend. Außerdem ist der Schwimmunterricht auch in allen Thüringer Grundschulen auf der Grundlage des Lehrplans verbindlich. Mit den elf Schulschwimmkoordinatoren wird der Schwimmunterricht weiter gestärkt."
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| Aus den Ländern : Niedersachsen: Mehr als 4,4 Millionen für die Kultur in Niedersachsen |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 06.01.2009 18:00:55 |
 Mehr als 4,4 Millionen für die Kultur in Niedersachsen Europäischer Fonds für regionale Entwicklung Hannover, 06.01.2009 Kulturprojekte in Niedersachsen können mit einer Förderung von mehr als 4,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rechnen. Nach einer Entscheidungsrunde im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sind von der NBank vier Bewilligungsbescheide ausgesprochen worden.
Der Landkreis Soltau-Fallingbostel erhält einen Zuschuss in Höhe von rund 300.000 Euro zur Umsetzung des Projektes "Kunst-Parcours im Camp Reinsehlen". Das Projekt des international renommierten dänischen Künstlers Jeppe Hein ist Gewinner des "Neulandpreises 2007", der auf Initiative des Kunstvereins Springhornhof mit der Stiftung Niedersachsen ausgelobt wurde.
In seinem Interesse steht das Zusammenspiel von Architektur, Kommunikation und sozialem Verhalten im öffentlichen Raum.
Zur Realisierung des Projektes "Museum Kunstwegen-RAUMsichten" wurde dem Landkreis Grafschaft Bentheim ein Zuschuss in Höhe 749.700 Euro zugesagt. Der Zuschuss wird zur Erweiterung des 2000 eröffneten grenzüberschreitenden Museums im öffentlichen Raum "kunstwegen" gewährt.
In der Stadt Osnabrück wird die Erweiterung des Felix-Nussbaum-Hauses mit rund 1,5 Millionen Euro Zuschuss gefördert. In dem von Daniel Libeskind konzipierten Museum, das sich mit dem Leben und Werk des aus Osnabrück stammenden jüdischen Malers Felix Nussbaum befasst, der 1944 in Auschwitz ermordet wurde, werden ein neuer Eingangsbereich, ein Raum für die museumspädagogische Vermittlungsarbeit zur Vor- und Nachbereitung von Museumsbesuchen sowie Räume für Konzerte, Lesungen und Vorträge geschaffen. Besonders die pädagogische Begleitung der Schulklassen kann künftig in einem angemessenen Rahmen erfolgen.
Die Stadt Braunschweig erhält einen EFRE-Zuschuss in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro um das Städtische Museum Braunschweig den Anforderungen an ein modernes Museum anzupassen. Gegenstand des Vorhabens ist die Rückversetzung des denkmalgeschützten vierflügeligen Museumsgebäudes in seinen ursprünglichen Zustand. Das Museumsgebäude ist im Jahre 1906 in der Formensprache des Jugendstils errichtet worden. Es ist einer der wenigen Museumsbauten im Jugendstil in Deutschland und der einzige dieser Stilrichtung in Niedersachsen.
"Mit den EFRE-Mitteln aus der aktuellen Förderrunde können wir wichtige Projekte umsetzen, die unsere Regionen noch attraktiver werden lassen", sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann. Die EU-Strukturförderung solle die Versorgungs- und Standortqualität der Regionen nachhaltig und umfassend verbessern. Dazu gehörten neben der Erneuerung von städtisch geprägten Gebieten, dem Ausbau der Sozial- und Gesundheitsinfrastruktur auch die Aufwertung von Kultur und Kulturtourismus.
Hintergrund: Für die Kultur stehen 28 Millionen Euro im so genannten RWB-Gebiet (Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung) zur Verfügung. Im einzigen Konvergenzgebiet in Westdeutschland (ehemaliger Regierungsbezirk Lüneburg) können für die Laufzeit des Programms von 2007 bis 2013 Projekte mit insgesamt 24 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert werden.
Pressekontakt zu dieser Meldung Pressesprecher Kurt B. Neubert Tel.: 0511 / 120-2604 Fax: 0511 / 120-2601 E-Mail: Kurt B. Neubert
Stellvertretende Pressesprecherin Jenny Sturm Tel.: 0511 / 120-2603 Fax: 0511 / 120-2601 E-Mail: Jenny.Sturm@mwk.niedersachsen.de
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