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Fortbildung : Bei Alphabetisierung auf dem richtigen Weg - aber es sind noch viele Grundlagen zu schaffen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 08.12.2008 17:00:42
Fortbildung

Bonn, 08.12.2008 Dieser Eindruck entstand auf dem diesjährigen DIE Forum am 1. und 2. Dezember 2008, welches unter dem Motto "Zukunftsfrage Grundbildung - Nationale Fragen im internationalen Diskurs" stand.

Die Menschen, die für Alltag und Berufsleben nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen können, sind seit Jahrzehnten in der öffentlichen und bildungspolitischen Wahrnehmung nur eine Randgruppe. Mit Blick auf die Ergebnisse von PISA und auf Meldungen zur Zunahme von Schulverweigerung und Schulabbruch wird jedoch deutlich, dass es sich um ein Zukunftsthema - auch und gerade für einen Industriestaat - handelt.

Dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE), das schon seit 30 Jahren in Deutschland Fragen von Alphabetisierung untersucht und die Praxis begleitet, ist es mit diesem Forum gelungen, auf bereits existierende Konzepte und Erfahrungen im Ausland aufmerksam zu machen und den Austausch unterschiedlicher Akteure, die sich mit Fragen von Alphabetisierung und Grundbildung beschäftigen, anzuregen.

Die vorgestellten national groß angelegten Alphabetisierungsprogramme seit Ende der 90er Jahre in England, Schottland und Irland erregten wohl den Neid mancher Vertreter aus Deutschland. Doch Deutschland sei mit seiner Strategie "erst forschen, dann handeln" auf dem richtigen Weg, bescheinigten die internationalen Referenten Frau Dr. Schubert vom BMBF während einer Podiumsdiskussion.

Es wurde allerdings auch deutlich, dass in anderen europäischen Ländern längst öffentlich akzeptiert ist, dass es dort Menschen gibt, die nicht ausreichend lesen und schreiben können. Ein wichtiger Effekt ist, dass dann Gelder für die Erwachsenenbildung zur Verfügung gestellt werden und Alphabetisierung nicht nur als Aufgabe der Schule oder der Frühförderung von Kindern gesehen wird. Wie wichtig gerade auch der Einsatz für Erwachsene ist, zeigen Studien aus England, wo die Abhängigkeit der Kinder von den Kompetenzen der Eltern nachgezeichnet und gezeigt wurde, wie sich Verbesserungen bei den Eltern positiv bei den Kindern auswirken.

Prof. Ekkehard Nuissl von Rein, der wissenschaftliche Direktor des DIE, fasste die wichtigsten Ergebnisse des Forums abschließend in zehn Punkten zusammen. Unter anderem empfahl er, viele grundlegende Fragen gründlich wissenschaftlich zu erforschen und die Ergebnisse mit der Politik zu diskutieren. Es stellt sich bei geschätzten 80 Millionen Menschen europaweit die Frage, wie man sie erreicht und zur Kursteilnahme motiviert und wie man sie in die Diskussion und Entwicklung von Programmen einbeziehen kann. Kursleitende müssen sich speziell qualifizieren können und Akteure müssen in Netzwerken gemeinsam auf eine kohärente Strategie hin arbeiten, damit ein sinnvolles Gesamtkonzept entsteht und Gelder sinnvoll an verschiedenen Stellen eingesetzt werden können.

Zum 11. Mal organisierte das DIE ein Forum für Vertreter aus Politik, Praxis und Wissenschaft zum Austausch über Probleme und Strategien aktueller Fragen der Erwachsenenbildung.

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Fortbildung : Förderung der Aufstiegsfortbildung soll verbessert werden
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 02.12.2008 18:01:09
Fortbildung

Berlin, 02.12.2008(hib/TEP) Die Bundesregierung will die Aufstiegsfortbildungsförderung verbessern und auf mehr Förderberechtigte erweitern. Das geht aus ihrem Entwurf für ein Zweites Gesetz zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) (16/10996) hervor, über den der Bundestag am späten Donnerstagabend berät.

Danach sollen Fortbildungswillige bei einer, aber nicht wie bislang nur bei der ersten Aufstiegsfortbildung gefördert werden. Wer bereits eine Aufstiegsfortbildung absolviert und selber finanziert hat, verwirkt damit nicht mehr automatisch den Anspruch einer Förderung durch den Staat. Außerdem wird sich die Förderung stärker am Erfolg der Fortbildung orientieren. Das bedeutet, dass zusätzlich zum bisherigen staatlichen Zuschuss von 30,5 Prozent zu den Fortbildungsgebühren zu Beginn eines Lehrgangs auch ein Erlass von 25 Prozent auf das Restdarlehen gewährt wird.

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Fortbildung : Deutschland braucht eine Weiterbildung mit System
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 20.11.2008 18:42:52
Fortbildung

VDP für Einrichtung eines Weiterbildungskabinetts
Berlin, 20.11.2008 "Weiterbildung muss in der Bildungsförderung eine stärkere Rolle spielen", hat der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) heute anlässlich seines Bundeskongresses in Erfurt gefordert. Der VDP, der neben freien Schulen auch ca. 1.000 Weiterbildungseinrichtungen in freier Trägerschaft vertritt, spricht sich für die Einrichtung eines "Weiterbildungskabinetts" aus: "Es müssen sich endlich alle mit der Weiterbildung befassten Politiker an einen Tisch setzen und die Herausforderungen gemeinsam angehen", erklärte VDP-Bundesgeschäftsführerin Julia Schier.

"Dabei muss es vor allem um ein nachhaltiges Konzept zur Weiterbildungsfinanzierung gehen: Zwar sind Neuerungen wie Bildungszeitkonten und Weiterbildungsprämie wichtig und richtig. Sie reichen jedoch nicht aus, um eine Weiterbildung mit System zu etablieren." Dies genau brauche jedoch der Bildungsstandort Deutschland, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Verband fordere daher, mit umfassenden Investitionen des Bundes die Branche zu stärken.

Damit würde auch die Weiterbildungsmotivation des Einzelnen gestärkt und eine substanzielle Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung erreicht. Dies sei angesichts des demographischen Wandels wichtiger denn je: "Neben der besseren Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund müssen wir zukünftig stärker auf die Potenziale und berufliche Aktivität älterer Menschen zurückgreifen", so Schier weiter. Die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen lasse sich auf Dauer allerdings nur durch eine kontinuierliche berufliche Weiterbildung erhalten. Hier bestehe akuter Handlungsbedarf, da die Weiterbildungsinteressierten auf verlässliche Strukturen und eine kompetente Bildungsberatung angewiesen seien. Diese könnten eine nachhaltige Lern- und Lebensplanung ermöglichen und das erfolgreiche Fortführen individueller Lernbiographien gewährleisten. Die von Bund und Ländern geplante Erhöhung der Bildungsausgaben in diesem Bereich sei zwar zu begrüßen. "Allerdings brauchen wir konkrete finanzielle Zusagen. Als Prämisse muss gelten: Bildungsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen. Jeder Euro, der in Bildung investiert wird, zahlt sich doppelt aus."

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Fortbildung : Saarland: Berufliche Weiterbildung 2007
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 28.10.2008 14:58:29
Fortbildung

Saarbrücken, 28.10.2008 Die 31 staatlich anerkannten Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung führten im Laufe des Jahres 2007 im Saarland insgesamt 2 659 Veranstaltungen durch. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes des Saarlandes handelte es sich dabei um 2 492 Kurse, Lehrgänge und Seminare sowie 167 Einzelveranstaltungen. Von diesem Angebot machten insgesamt 39 353 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gebrauch, fast neun Zehntel davon im Rahmen von Kursen, Lehrgängen und Seminaren.

828 oder 33,2 Prozent der 2 492 Kurse, Lehrgänge und Seminare beinhalteten Themen des gewerblich-technischen Bereichs, 312 (12,5 %) des kaufmännischen Bereichs und 267 (10,7 %) der Informations- und Kommunikationstechnik. 90 weitere Lehrveranstaltungen (3,6 %) bezogen sich auf die Bereiche Erziehung, Soziales, Gesundheit und 995 (39,9 %) auf sonstige Themen wie Sprachen und Managementqualifizierung.

12 079 Personen bzw. 30,7 Prozent aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an Veranstaltungen teil, die auf Abschlüsse, Zertifikate bzw. sonstige Prüfungen – ohne Erstausbildung – vorbereiteten. Die angestrebten Abschlüsse bezogen sich überwiegend auf eine gewerblich-technische Qualifikation (54 %), eine kaufmännische Qualifikation (18,8 %) oder eine Qualifikation in der Informations- und Kommunikationstechnik (5,8 %). 9 861 Personen konnten im Berichtsjahr die Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich beenden.

Landesweit wurden 344 017 Unterrichtsstunden erteilt, die meisten vom Berufsfortbildungswerk, Gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB, mit 86 310 und vom Ausbildungszentrum Burbach mit 65 101 Stunden. Es folgten das Berufsförderungswerk Saarland GmbH mit 45 343, das Christliche Erwachsenenbildung-Fortbildungswerk gGmbH Merzig-Hilbringen mit 33 674 und die RAG Bildung Saar GmbH mit 23 682 erteilten Unterrichtsstunden.

Für die Organisation und die Durchführung des Unterrichts wurden 1 430, darunter 596 hauptberuflich beschäftigte Personen eingesetzt

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Fortbildung : Internationale Ringvorlesung gestartet
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 28.10.2008 12:16:21
Fortbildung

Bonn, 28.10.2008 (idw) Eine einmalige Gelegenheit, internationale Experten aus der Erwachsenenbildung live via Internet sprechen zu hören, bietet die Internationale Ringvorlesung an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) wurde in den letzten Jahren der europäische Master-Studiengang "European Master in Adult Education" aufgebaut.
Die Vorlesungen finden im vierzehntägigen Rhythmus auf Englisch statt. Auch Interessierte, Studierende und Fachpublikum sind eingeladen, mittwochs 10-12 Uhr, per Videostreaming über das Internet oder direkt vor Ort am Campus Essen im Bibliothekssaal teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

"Professionalisation in Adult Education - International Perspectives" lautet das Thema im Wintersemester 2008/2009. Internationale Experten aus Australien, Afrika, Asien und Europa werden zu diesem Thema referieren und im Anschluss mit Studierenden und dem Publikum online diskutieren.

Gestartet ist die Vorlesung am vergangenen Mittwoch mit einer Einführung durch Prof. Ekkehard Nuissl von Rein (DIE). Den derzeitigen Stand zur Professionalisierung in Deutschland und neue Ansätze, die insbesondere mit Blick auf Europa entwickelt werden, stellten kooperativ für die UDE und das DIE Dr. Regina Egetenmeyer-Neher und Dr. Anne Strauch vor.

Im Rahmen der kommendem Vorlesung am 29.10.2008 werden mit Monika K épe-Holmberg von der EU-Kommision, Alastair Thompson (United Kingdom) und Georgios Zarifis (Griechenland) drei hochkarätige Referenten zum Thema "Professionalisation in the European Union" sprechen. Um der Veranstaltung online zu folgen kann man sich unter moodle.uni-duisburg-esen.de anmelden.

Information:
www.uni-due.de/eb-wb/icl.shtml
oder unter
adulteducation@uni-due.de

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Fortbildung : Schulen und Volkshochschulen schließen Bildungspartnerschaft
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.10.2008 17:58:55
Fortbildung

Pilotphase erfolgreich abgeschlossen

Schulen und Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen arbeiten bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern künftig eng zusammen. Das ermöglicht eine Bildungspartnerschaft des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und der kommunalen Spitzenverbände.

Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung, Klaus Hebborn, Beigeordneter beim Städtetag Nordrhein-Westfalen und Reiner Hammelrath, Vorsitzender des Volkshochschulverbandes Nordrhein-Westfalen, stellen die gemeinsame Initiative zum 2. Weiterbildungstag am 26. September 2008 vor.

Die Bildungspartnerschaft bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, neben dem regulären Unterricht zusätzliche Kurse an Volkshochschulen zu belegen, beispielsweise um ihre Computerkenntnisse zu erweitern, ihr Wissen über Wirtschaftsthemen zu vertiefen oder ihre Sozialkompetenzen zu verbessern. Außerdem können die Jugendlichen international anerkannte Sprachprüfungen ablegen.

"Schulen und Volkshochschulen sind starke Partner. Für Schülerinnen und Schüler sind die zusätzlichen Angebote der Volkshochschulen ein Gewinn. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Schulen und Volkshochschulen eine Bildungspartnerschaft eingehen", erklärt Ministerin Barbara Sommer.

Beigeordneter Klaus Hebborn vom Städtetag: "Jede Schule in Nordrhein-Westfalen findet vor Ort oder in erreichbarer Nähe eine Volkshochschule als Kooperationspartner vor. Unsere 135 Volkshochschulen sind für die Schulen ein attraktiver Partner. Sie machen Schülerinnen und Schülern zusätzliche Bildungsangebote, insbesondere im Bereich Sprachen."

Die Bildungspartnerschaft zwischen Volkshochschulen und Schulen ist bisher an sechs Pilotschulen erfolgreich erprobt worden. Reiner Hammelrath Landesverband der Volkshochschulen: "Volkshochschulen machen ihrem Namen alle Ehre, wenn sie als Bildungsdienstleister Schülerinnen und Schülern aus allen Bevölkerungsschichten zu Zertifikaten verhelfen, die den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern."

Die Medienberatung NRW hat die Bildungspartnerschaft initiiert. Sie berät Volkshochschulen und Schulen bei der Planung und Durchführung von konkreten Projekten.

In der Lehrerfortbildung, beispielsweise für Englisch ab Klasse 1 oder bei der Qualifizierung der Ganztagskräfte, arbeiten Volkshochschulen und Schulen bereits eng zusammen.

Weitere Informationen unter: www.vhs.schulministerium.nrw.de

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Fortbildung : BIBB-Präsident Manfred Kremer: "Berufliche Aus- und Weiterbildung besser miteinander verzahnen"
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.10.2008 17:57:44
Fortbildung

Anlässlich des "2. Deutschen Weiterbildungstages" am 26. September hat der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Manfred Kremer, eine bessere Verzahnung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Unternehmen gefordert, um die Durchlässigkeit im Bildungssystem nachhaltig zu fördern. "Die Bundesregierung hat mit ihren Initiativen im Innovationskreis Weiterbildung und mit Instrumenten wie der Bildungsprämie die richtigen Maßnahmen ergriffen, aber angesichts der Herausforderungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung sind weitere Anstrengungen notwendig", betonte Kremer. Die betriebliche Weiterbildung in Deutschland stagniere, teilweise sei sie sogar rückläufig. Im europäischen Vergleich nehme Deutschland weiterhin nur einen Platz im hinteren Mittelfeld ein. "Wenn der beruflichen Weiterbildung nicht von allen Beteiligten - Staat, Wirtschaft und Privatpersonen - größere Bedeutung beigemessen wird, verspielt Deutschland seine Zukunftschancen."

Aktuelle BIBB-Untersuchungen zeigen, dass nur in etwas mehr als einem Zehntel (12 %) der befragten weiterbildenden Unternehmen in Deutschland eine enge Verzahnung zwischen beruflicher Aus- und Weiterbildung existiert. Den Verantwortlichen in den Betrieben und Unternehmen ist aber bewusst, dass dies künftig wichtiger werden wird. So stimmen 87 % der Aussage zu, dass durch das lebens-begleitende Lernen auch die berufliche Aus- und Weiterbildung in den Unternehmen sowohl organisatorisch als auch inhaltlich enger und besser aufeinander abgestimmt werden müssen.

Eine deutliche Mehrheit (64 %) bejaht die Aussage, dass sich aus dem für Deutschland vorhergesagten Rückgang des Arbeitskräfte-angebots ab 2010 Probleme für ihr Unternehmen ergeben können. Allerdings wird dieser "Problemdruck" in den jeweiligen Wirtschaftszweigen sehr unterschiedlich gesehen. Eine Differenzierung zeigt, dass speziell Unternehmen aus den Bereichen "Transport und Post/Telekommunikation" (75 %) und "Baugewerbe" (74 %) eher Probleme erwarten, bei "anderen persönlichen Dienstleistungen" (z. B. im Kultur-, Sport- und Unterhaltungsbereich) liegt der Wert deutlich niedriger (23 %).

Die meisten Unternehmen scheinen die Zeichen der Zeit erkannt zu haben: 85 % machen bereits jetzt die Stärken und Erfahrungen der älteren Beschäftigten für die jüngere Belegschaft nutzbar. Dabei wird insbesondere die Methoden- und Sozialkompetenz der Älteren hervorgehoben. Allerdings schätzt eine Mehrheit der Unternehmen die Möglichkeiten eher schlecht ein, das vorzeitige Ausscheiden der Älteren durch die Einstellung Jüngerer auszugleichen. Als Grund wird vor allem angegeben, dass die Arbeitskräfte nicht passgenau qualifiziert seien.

Nur ein Drittel der Unternehmen setzt konkrete Maßnahmen ein, um ältere Beschäftigte längerfristig zu binden. Hauptsächlich sind dies spezielle Formen der Arbeitsgestaltung und Arbeitszeitregelung (73 %), gezielte Gesundheitsförderung (48 %) sowie alternsgerechte Angebote zur Personalentwicklung und Weiterbildung (37 %).

Das Bundesinstitut für Berufsbildung ist seit 1992 an den europäischen Erhebungen über die berufliche Weiterbildung in Unternehmen (Continuing Vocational Training Survey, CVTS) beteiligt. CVTS ist die wichtigste Informationsquelle zu quantitativen und qualitativen Strukturen der betrieblichen Weiterbildung in Europa. An der letzten Haupterhebung (CVTS 3) nahmen 28 europäische Länder und mehr als 100.000 Unternehmen teil.

Im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) führte das BIBB zu Beginn des Jahres 2008 eine nationale Zusatzerhebung zu CVTS 3 durch, die ergänzende Fragestellungen zu qualitativen Aspekten der Weiterbildung behandelte. Von den rund 2.200 Unternehmen aus Deutschland, die an der Haupterhebung teilgenommen haben, beteiligten sich mehr als 300 an der nationalen Zusatzerhebung.

Weitere Informationen im Internetangebot des BIBB unter http://www.bibb.de/de/wlk30480.htm

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Fortbildung : Ahnen / Dreyer: Islamischer Religionsunterricht soll ausgeweitet werden
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.10.2008 17:56:43
Fortbildung

Das Angebot eines islamischen Religionsunterrichts an den Schulen in Rheinland-Pfalz soll schrittweise weiter ausgebaut werden. Zur Absicherung dieses Vorhabens soll Lehrerinnen und Lehrern sowie Referendarinnen und Referendaren aus Rheinland-Pfalz ein berufsbegleitendes, weiterbildendes Studienangebot an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe im Fach Islamischer Religionsunterricht zugänglich gemacht werden. Der Vorschlag von Bildungsministerin Doris Ahnen, dazu eine Verwaltungsvereinbarung mit Baden-Württemberg abzuschließen, wurde heute dem Ministerrat in Mainz vorgestellt. Der Landtag wird durch die Landesregierung entsprechend unterrichtet und sich damit befassen.

"Mit der im Schuljahr 2003/2004 gestarteten modellhaften Erprobung eines islamischen Religionsunterrichts in deutscher Sprache auf der Basis eines vom Ministerium autorisierten Lehrplans an der Grundschule Ludwigshafen-Pfingstweide sind so gute Erfahrungen gemacht worden, dass zu diesem Schuljahr auch an der Grundschule in Mainz-Lerchenberg ein entsprechendes Unterrichtsangebot starten konnte", betonte Bildungsministerin Ahnen. Zudem liefen in Ludwigshafen intensive Vorbereitungen für eine Fortführung des islamischen Religionsunterrichts in Schulen der Sekundarstufe I. Konkrete Anträge auf Einführung islamischen Religionsunterrichts an einer Grundschule gebe es auch für die Standorte Worms und Koblenz. Derzeit würden hier vorbereitende Gespräche geführt. Eine Interessensbekundung gebe es zudem aus Frankenthal. "Wir wollen das Angebot Schritt für Schritt ausweiten und es zeigt sich, dass auch bei vielen islamischen Glaubensgemeinschaften Interesse an einem regulären islamischen Religionsunterricht in den staatlichen Schulen besteht. Vor diesem Hintergrund müssen wir auch Vorsorge dafür treffen, dass Lehrkräfte entsprechende Fähigkeiten erwerben können", unterstrich Doris Ahnen. Die Vereinbarung mit der Karlsruher Hochschule, die für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen für einen Zeitraum von zunächst zwei Jahren 20.000 Euro aus Rheinland-Pfalz erhalten soll, sei ein pragmatischer Schritt dorthin. Das Weiterbildungsstudium soll vor allem in Blockform an Wochenenden und in unterrichtsfreien Zeiten organisiert werden.

Auf die Bedeutung des islamischen Religionsunterrichts für den Integrationsprozess insgesamt verwies Sozialministerin Malu Dreyer. "Die Zuwanderung hat die religiöse Vielfalt in Rheinland-Pfalz erheblich erweitert. Wir erkennen das als Bereicherung unserer Gesellschaft an", sagte sie. Mit schätzungsweise 100.000 Menschen muslimischen Glaubens sei der Islam nach den beiden großen christlichen Kirchen die drittstärkste Religion in Rheinland-Pfalz. Diesem Umstand trage die Landesregierung Rechnung, indem sie das Handlungsfeld Religion als ein für die Integration sehr wichtiges Thema in das Integrationskonzept des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen habe. "Die geplante Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern für den islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen in Rheinland-Pfalz entspricht so auch den Intentionen des Landes-Integrationskonzeptes", unterstrich Malu Dreyer.

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Fortbildung : Berufliche Weiterbildung: BIBB-Checkliste hilft bei Qualitätsprüfung von Anbietern und Angeboten
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.10.2008 17:50:00
Fortbildung

Bonn, 28.08.2008
Weiterbildung ist heutzutage in Arbeit und Beruf unverzichtbarer denn je. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind ständig gefordert, mit den sich schnell wandelnden und zum Teil auch schwieriger werdenden Anforderungen am Arbeitsplatz Schritt zu halten. Kein Wunder also, dass die Zahl der Weiterbildungsanbieter und -kurse stetig wächst. Doch dabei den Überblick zu behalten, fällt schwer: Wie kann ich die Qualität des Anbieters und der angebotenen Weiterbildungsmaßnahme beurteilen? Worauf muss ich bei der Auswahl achten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen enthält die Broschüre "Checkliste - Qualität beruflicher Weiterbildung", die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer aktualisierten Neuauflage veröffentlicht hat.

Weiterbildungsinteressierte erhalten mit diesem Ratgeber wertvolle Tipps, Anregungen und Hinweise, um die Angebote zu ermitteln, die zum individuellen Bedarf und den spezifischen Anforderungen am besten passen.

Folgende "Leitfragen" stehen im Mittelpunkt der Broschüre:

Was muss bei der Entscheidung für ein Weiterbildungsangebot beachtet werden?
Was kostet die Weiterbildung, und was muss im Vertrag stehen?
Wie sichert der Anbieter die Qualität seiner Kurse? Wie qualifiziert sind die Dozentinnen und Dozenten?
Wie ist die Weiterbildungsmaßnahme aufgebaut? Welche Methoden und Medien werden eingesetzt? Wie hoch ist der Praxisbezug?
Mit welchem Abschluss endet die Maßnahme, und wie kann ich diesen für meine eigene berufliche Zukunft später nutzen?
Abgerundet wird der Ratgeber mit einem umfangreichen Glossar von A wie "Anbieter" bis Z wie "Zuständige Stelle" sowie mit ausführlichen Adress-, Link- und Literaturlisten, die weiterführende Informationen enthalten. Ein persönliches Beratungsgespräch soll und kann die Checkliste nicht ersetzen. Allerdings bietet die Broschüre des BIBB eine fundierte Informationsgrundlage, mit der es Weiterbildungsinteressierten leichter fällt, die Qualität von Angeboten und Anbietern besser zu beurteilen und einzuschätzen.

Die "Checkliste - Qualität beruflicher Weiterbildung" kann kostenlos im Internetangebot des BIBB heruntergeladen werden unter http://www.bibb.de/de/checkliste.htm

Die gedruckte Ausgabe kann ebenfalls kostenlos bezogen werden beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) unter Fax-Nr.: 0228 / 107-2967 oder unter checkliste@bibb.de .

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