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Berufsbildung : Reiß: Mehr Schülerinnen und Schüler an Berufsbildenden Schulen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 05.01.2009 15:19:38
Berufsbildung

Strukturelle Unterrichtsversorgung liegt bei 93,1 Prozent
Mainz, 05.01.2009 Die strukturelle Unterrichtsversorgung an den berufsbildenden Schulen (BBS) im Schuljahr 2008/2009 liegt bei 93,1 Prozent. Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß betonte heute in Mainz, sowohl an den Berufsschulen, die Auszubildende parallel zu ihrer betrieblichen Ausbildung in Teilzeitform besuchen, als auch an den höher qualifizierenden Vollzeit-Wahlschulbildungsgängen – vor allem an den Beruflichen Gymnasien und den Höheren Berufsfachschulen – seien die Schülerzahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Im Schuljahr 2007/2008 waren 94,5 Prozent der Pflichtstunden und Differenzierungsangebote in den berufsbildenden Schulen durch Lehrerwochenstundenzuweisungen der Schulaufsicht abgedeckt worden.

Der parallele Anstieg der Schülerzahlen in den Berufsschulen und in höher qualifizierenden Wahlschulen, der gegenläufig zu den Prognosen verlaufen sei, lasse den Schluss zu, dass die Bemühungen des Ovalen Tischs im Land ganz offensichtlich von Erfolg gekrönt seien und viele Altbewerberinnen und Altbewerber in diesem Ausbildungsjahr einen Ausbildungsplatz gefunden hätten. Insgesamt besuchten im laufenden Schuljahr mehr als 132.000 junge Menschen die verschiedenen Angebote der berufsbildenden Schulen, hielt Vera Reiß fest. Im Vorjahr waren es noch knapp 131.000 junge Frauen und Männer gewesen. Auch durch den hohen Differenzierungsgrad im BBS-System seien zum Schuljahr 2008/2009 zusätzliche Klassen gebildet worden. Allein in der Teilzeit-Berufsschule der öffentlichen berufsbildenden Schulen liege das Plus bei 80 Klassen. "Diese Entwicklung ist einerseits gesamtgesellschaftlich erfreulich, weil sich darin positive Trends auf dem Ausbildungsmarkt widerspiegeln", sagte Vera Reiß. Andererseits sei die jetzige Situation für die berufsbildenden Schulen eine erhebliche Kraftanstrengung.

Ministerium und Schulaufsicht bemühten sich nach Kräften, die Schulen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen, versicherte die Bildungsstaatssekretärin. Zum Beginn dieses Schuljahres (also zum 1. August) seien für die berufsbildenden Schulen 50 Lehrkräfte eingestellt worden, Anfang November seien weitere 57 Einstellungen von Absolventinnen und Absolventen des Ende Oktober endenden Vorbereitungsdienstes gefolgt. Hinzugerechnet werden müssten für das laufende Schuljahr zwölf Lehrkräfte, die für die Ausbildung zum Fachlehrer an berufsbildenden Schulen gewonnen werden konnten, sowie vier Lehrkräfte, die in die Ausbildung zum Lehrer für Fachpraxis eingestellt wurden. Im Rahmen des Seiteneinsteigerprogramms seien zudem fünf Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen mit Bedarfsfächern für den Schuldienst angeworben worden. Weitere Einstellungen im BBS-Bereich seien bei der Schulaufsicht in der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Vorbereitung.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressesprecher
Michael Au
Telefon: 06131-162829
E-Mail: michael.au(at)mbwjk.rlp.de

Wolf-Jürgen Karle
Telefon: 06131-164597
E-Mail: wolf-juergen.karle(at)mbwjk.rlp.de

Pressestelle
Telefax: 06131-162957
E-Mail: presse(at)mbwjk.rlp.de

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Berufsbildung : Rückgang bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen - dennoch weitere Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 19.12.2008 15:46:26
Berufsbildung

BIBB legt erste Analyse zur Ausbildungsmarktentwicklung 2008 vor
Bonn, 19.12.2008 Mit rund 616.600 neuen Ausbildungsverträgen wurden im Zeitraum vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008 bundesweit ca. 9.300 bzw. 1,5 % weniger Ausbildungsverhältnisse begonnen als im Jahr zuvor. Dies ist das Ergebnis der Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zum 30. September 2008. Angesichts sinkender Schulabgänger(-34.600) und Altbewerberzahlen (-64.400) war die Ausbildungsmarktlage für die Jugendlichen dennoch besser als 2007. Allerdings waren Ende September immer noch rund 84.200 Ausbildungsstellenbewerber ohne Lehrstelle und weiterhin auf Ausbildungsplatzsuche, und der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt flachte in den letzten Monaten merklich ab.

Ursache für den Rückgang ist im Wesentlichen der Abbau an außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen, die seit der Wiedervereinigung in Ostdeutschland zum Ausgleich von fehlenden betrieblichen Lehrstellen eingerichtet werden. Da aber die Zahl der Schulabgänger in Ostdeutschland sehr stark sinkt, wurde der Umfang der öffentlich finanzierten außerbetrieblichen Ausbildung gezielt reduziert. Insgesamt wurden in Ostdeutschland rund 113.800 neue Ausbildungsverträge registriert, ca. 11.300 bzw. 9,0 % weniger als im Vorjahr. Trotz des deutlichen Vertragsrückgangs setzte sich die seit 2006 zu beobachtende Entspannung auf dem ostdeutschen Ausbildungsmarkt fort. Denn die Zahl der ausbildungsinteressierten Jugendlichen nahm deutlich stärker ab als das Ausbildungsplatzangebot.

In Westdeutschland stieg dagegen die Zahl der neuen Ausbildungsverträge noch einmal an und erreichte mit rund 502.800 (+2.000 bzw. +0,4 %) den höchsten Stand seit 1992. Der Zuwachs fiel aber nicht so kräftig aus, wie zu Beginn des Jahres noch angenommen.

Im Laufe des Jahres zeichnete sich auf dem Ausbildungsmarkt bereits das Ende des seit 2006 anhaltenden Aufschwungs ab. Die Zahl der Ausbildungsplätze, die die Betriebe in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres 2007/2008 der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Vermittlung anboten, fiel deutlich niedriger aus (-30.700) als im Vorjahreszeitraum. Lediglich aufgrund der noch günstigen Situation Anfang des Jahres konnte das betriebliche Ausbildungsangebot insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Trotz der demografisch bedingten Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt war es 2008 für viele Jugendliche weiterhin sehr schwierig, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Zum Abschluss des Vermittlungsjahres Ende September 2008 registrierte die BA noch 84.200 Ausbildungsstellenbewerber, die sich nicht in einer Berufsausbildung befanden und für die die Vermittlungsbemühungen weiterliefen; darunter hatten 69.700 zunächst eine Alternative gefunden. Die meisten stammten aus Westdeutschland (72.700). Den noch suchenden Jugendlichen standen 19.500 noch unbesetzte betriebliche Ausbildungsplatzangebote gegenüber.

Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), appelliert an die Unternehmen, ungeachtet der negativen konjunkturellen Aussichten für 2009 Weitsicht zu bewahren und die Ausbildungsleistung nicht einzuschränken. Dies sei im eigenen Interesse der Betriebe, da die Nachwuchsrekrutierung infolge des demografischen Einbruchs im Laufe der nächsten Jahre immer schwieriger werde. Bereits 2009 werde es fast 50.000 Schulabgänger weniger geben, und diese demografische Talfahrt setze sich im kommenden Jahrzehnt fort. "Wer jetzt bei der Ausbildung auf die Bremse tritt, bremst sich selbst aus, wenn die Konjunktur wieder an Fahrt gewinnt", so Manfred Kremer. "Die Wirtschaft ist gut beraten, die Gefahren eines zukünftigen Fachkräftemangels auch in der Phase einer drohenden Rezession genau im Auge zu behalten. Betriebe, die heute weitsichtig reagieren und ausbilden, verschaffen sich die Wettbewerbsvorteile von morgen."

Differenzierte Analysen und Zahlen zur Ausbildungsmarktentwicklung 2008 sind ab sofort im Internetangebot des BIBB zu finden unter www.bibb.de/de/50557.htm sowie www.bibb.de/de/50489.htm

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Berufsbildung : Gut gelandet – Eine Million Besucher auf planet-beruf.de
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 11.12.2008 13:46:47
Berufsbildung

Nürnberg, 11.12.2008 Seit seinem Start vor gut zwei Monaten haben über eine Million Besucher das Online-Portal www.planet-beruf.de für sich entdeckt. Es richtet sich besonders an Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren (Sekundarstufe I) und unterstützt sie dabei, das passende Berufsziel zu finden.

Im Mittelpunkt von www.planet-beruf.de steht das BERUFE-Universum. Mit diesem Selbsterkundungsprogramm können die Jugendlichen herausfinden, wo ihre Stärken und Interessen liegen und welche Berufe gut zu ihrem persönlichen Profil passen.

"Jugendliche, die sich frühzeitig und eigenverantwortlich Gedanken über die eigenen beruflichen Interessen machen, haben mehr Erfolg beim Einstieg ins Berufsleben", so Raimund Becker, Mitglied des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit. Fast 500.000 Jugendliche haben im BERUFE-Universum schon nach dem für sie passenden Beruf gesucht.

Die Bundesagentur für Arbeit hat mit planet-beruf.de eine völlig neue Medienkombination, bestehend aus dem Online-Portal, diversen Print-Medien sowie CD-ROMs, entwickelt.

Gemeinsames Ziel: Die Berufsorientierung der Jugendlichen verbessern. Das Programm soll die Eigeninitiative der Jugendlichen bei der Berufswahl fördern, ihre Entscheidungsgrundlagen verbessern, zum Umgang mit weiterführenden beruflichen Informationen anregen.

Wer sich die Zeit nimmt, planet-beruf.de zu erkunden kann wesentlich zielorientierter und damit Erfolg versprechender die weiteren Beratungsangebote der Agenturen für Arbeit nutzen.

Zielgruppen der Medienkombination sind neben den Schülerinnen und Schülern auch Eltern und Lehrkräfte: Im Internet-Portal, in verschiedenen Print-Produkten und durch Newsletter erfahren diese, wie sie die Jugendlichen bei der Berufswahl am besten unterstützen können.

Alle Medien sind bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder online über den BA-Bestellservice erhältlich.

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

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Berufsbildung : Qualität in der dualen Berufsausbildung: Was Fachleute und Auszubildende meinen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 04.12.2008 14:41:22
Berufsbildung

Bonn, 04.12.2008 Die Qualität der dualen Ausbildung weiterzuentwickeln, ist ein zentrales Ziel der Berufsbildungspolitik. Was kennzeichnet jedoch eine "gute" Ausbildung? Berufsbildungsexperten und -expertinnen erachten es als sehr wichtig, dass die duale Berufsausbildung sehr anspruchsvoll durchgeführt wird. Die Auszubildenden sollen nach Auffassung der Fachleute nicht nur einzelne Arbeitsschritte durchführen, sondern in größere Projekte mit einbezogen werden, die einen echten Beitrag zu den Geschäftsprozessen der Betriebe leisten. Den Auszubildenden sollte dabei nicht jeder Arbeitsschritt vorgegeben werden, vielmehr sollten sie Arbeitsabläufe eigenverantwortlich planen, durchführen und kontrollieren.

Dies sind zentrale Ergebnisse einer Online-Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) im Rahmen des "Expertenmonitors Berufliche Bildung". Dabei wurden 355 Fachleute aus der beruflichen Bildung zu vorgegebenen Qualitätskriterien für eine gute duale Ausbildung befragt.

Erfüllbar sind diese Anforderungen einer anspruchsvollen Ausbildung aus Sicht der Fachleute aber nur, wenn vor allem eine fachlich und didaktisch kompetente Betreuung der Auszubildenden durch Ausbilder/-innen und Berufsschullehrer/-innen gewährleistet ist. Im betrieblichen Ausbildungsverlauf kommt es dabei besonders darauf an, dass das Ausbildungspersonal dauerhaft präsent ist, klare Arbeitsanweisungen gibt, die Arbeitsergebnisse mit den Jugendlichen bespricht und auch regelmäßig eine Rückmeldung zum Ausbildungsverlauf von den Auszubildenden selbst eingeholt wird. Zudem sei es sehr wichtig, so die Fachleute, dass im Betrieb eine gewisse Toleranz gegenüber Fehlern herrsche, die den Auszubildenden bei der hier geforderten selbstständigen Arbeitsweise nahezu zwangsläufig unterlaufen.

Der "Expertenmonitor Berufliche Bildung" des BIBB umfasst einen feststehenden Kreis von Experten und Expertinnen unterschiedlicher institutioneller Herkunft, der in unregelmäßigen Abständen zu jeweils aktuellen Themen der beruflichen Aus- und Weiterbildung befragt wird.

Ergebnisse einer Befragung von Auszubildenden im Bremer Handwerk
Auch die Ergebnisse einer Regionalstudie der Universität Bremen - veröffentlicht in Kooperation mit dem BIBB - zeigen, dass die Gestaltung des Lernprozesses einen zentralen Einfluss auf die Qualität der Ausbildung hat. Rund 400 Jugendliche des 3. Ausbildungsjahres aus Bremer Berufsschulklassen wurden zur Qualität der Ausbildung im Handwerk aus der Perspektive der Auszubildenden befragt.

Zwei von drei Auszubildenden des Bremer Handwerks geben an, fachlich gut angeleitet zu werden, Aufgaben selbstständig lösen und hierbei auch Fehler machen zu dürfen. Ebenso viele sagen, dass die Aufgaben gemeinsam mit ihnen besprochen werden. Die Auszubildenden zeigten sich mit dem kommunikativen Austausch in ihrer Ausbildung überwiegend zufrieden.

Allerdings gibt es auch deutliche Hinweise auf Schwierigkeiten in der Ausbildung: So geben 43 % der Auszubildenden im Handwerk am Ende ihrer Ausbildung an, dass sie häufig ausbildungsfremde Tätigkeiten ausüben. Fast jeder Zweite erlebt während seiner Ausbildung ständigen Termin- und Zeitdruck. Jeder Dritte gibt an, dass er "Ärger bekomme, wenn er die Aufgaben nicht lösen könne". Darüber hinaus bedrückt etwa jeden vierten Auszubildenden die unpünktliche Zahlung seiner Ausbildungsvergütung.

Obwohl sich die Regionalstudie der Universität Bremen auf Handwerksberufe in diesem Bundesland konzentriert, stellt sie einen wichtigen Beitrag dar, um Fragen zur Qualität dualer Berufsausbildung aus der Perspektive der Auszubildenden stärker in den Blick zu nehmen.

Um repräsentative, regional übergreifende Daten hierüber zu erheben, läuft im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zurzeit das Forschungsprojekt "Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden". Befragt werden rund 6.000 Auszubildende aus 15 dualen Berufen in West- und Ostdeutschland. Die Auszubildenden geben einerseits an, inwiefern aus ihrer Perspektive in den Betrieben und Berufsschulen bestimmte Qualitätskriterien erfüllt werden. Andererseits werden sie auch gefragt, wie wichtig für sie selber die vorgegebenen Qualitätskriterien sind. Erste Ergebnisse der BIBB-Umfrage werden im 1. Halbjahr des kommenden Jahres veröffentlicht.

Weitere Informationen:
Expertenmonitor-Umfrage zum Thema "Merkmale guter Ausbildungspraxis" www.expertenmonitor.de
Ansprechpartner im BIBB: Andreas Krewerth, Tel.: 0228 / 107-1110; E-Mail: krewerth@bibb.de

Regionale Studie zur Ausbildungsqualität in Bremen
Quante-Brandt, Eva; Grabow, Theda: "Die Sicht von Auszubildenden auf die Qualität ihrer Ausbildungsbedingungen. Regionale Studie zur Qualität und Zufriedenheit im Ausbildungsprozess." Berichte zur beruflichen Bildung. Bielefeld 2008. Die Veröffentlichung des BIBB kann zum Preis von 27,90 Euro beim W. Bertelsmann Verlag bestellt werden (Tel.: 0521 / 9 11 01 11; Fax: 0521 / 9 11 01 19; E-Mail: service@wbv.de ).

Ansprechpartnerin im BIBB: Dr. Mona Granato, Tel.: 0228 / 107-1227; E-Mail: granato@bibb.de

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Berufsbildung : Erfolg für Barnimer OSZ-Schüler
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 03.12.2008 15:45:01
Berufsbildung

Bildungsminister Rupprecht gratuliert Auszubildenden zu Bundespreis beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen
Potsdam, 03.12.2008Sieben Auszubildende aus dem Team der Werbekaufleute vom Oberstufenzentrum I Barnim aus Bernau (Landkreis Barnim) haben beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen mit einem englischsprachigen Kurzfilm zum Thema "Romeo und Julia" einen ersten Bundespreis erhalten. Die Auszubildenden haben nun neben 18 weiteren Bundespreisträgern die Möglichkeit, am Azubi-Turnier vom 04. bis 06. Dezember 2008 im baden-württembergischen Ingolstadt teilzunehmen.

Bildungsminister Holger Rupprecht beglückwünscht das Team des OSZ I Barnim zum Bundessieg. "Die Teilnahme an diesem Azubi-Turnier belegt das Interesse Jugendlicher an Sprachkenntnissen – sich im Bundesvergleich so gut darzustellen, ist ein großer Erfolg."

In diesem Jahr nahmen bundesweit 107 Gruppen, davon 67 Firmen und 40 Schulen aus 15 Bundesländern am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil. Aus Brandenburg beteiligten sich zwei Schulen.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist Teil des Begabtenförderungsprogramms der Bundesregierung und der entsprechenden Programme der Landesregierungen. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die Kultus- und Bildungsminister der Länder unterstützen den Wettbewerb.

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Berufsbildung : Doppelte Anmeldezahlen an Beruflichen Schulen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 01.12.2008 18:35:27
Berufsbildung

GEW: Konzeptionslosigkeit in der Bildungspolitik setzt sich fort
Stuttgart, 01.12.2008 Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt den Vorschlag der SPD, die Beruflichen Schulen mit mehr Lehrerstellen auszustatten. "Seit langem sind die Auswirkungen des achtjährigen Gymnasiums bekannt, aber der bevorstehende Schülerzuwachs an den beruflichen Gymnasien wird ignoriert. Die Landesregierung rühmt sich mit der Formel ´kein Abschluss ohne Anschluss´, während an den beruflichen Gymnasien im nächsten Schuljahr viele Schülerinnen und Schüler nicht aufgenommen werden können", sagte am Montag (01.12.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Wie bisher rechnen derzeit die Schüler/innen an Gymnasien mit der Möglichkeit einer Neuorientierung an einem beruflichen Gymnasium im Schuljahr 2009/10. Aber durch das achtjährige Gymnasium können am Ende dieses Schuljahres die Schüler/innen der neunten und zehnten Klassen auf die Beruflichen Gymnasien wechseln. Entweder werden diese großzügig aufgenommen, dann verdrängen sie die Realschulabsolventen oder es bleibt bei der Deckelung von 15 Prozent der Schulplätze an beruflichen Gymnasien für Bewerber aus Gymnasien. Dann bleiben zwar die Chancen für die Realschülerinnen und Realschüler bestehen, aber viele Gymnasiasten hätten keine Chance mehr.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

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Berufsbildung : Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) im November: Förderung der beruflichen Weiterbildung rückläufig
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 27.11.2008 19:35:13
Berufsbildung

Arbeitslosigkeit im November weiter gesunken / Eintritte in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung eingebrochen
Hamburg, 27.11.2008 Der Arbeitsmarkt ist noch stabil. Dies zeigen die aktuellen Zahlen: "Die Arbeitslosigkeit ist im November weiter gesunken. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm zu, und die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern befindet sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass der wirtschaftliche Abschwung den Arbeitsmarkt bald erfassen wird", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise heute in Nürnberg. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November um 8000 auf 2.988.000 gesunken. Das waren 390.000 weniger als vor einem Jahr, berichtete die Bundesagentur für Arbeit. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 7,1 Prozent.

Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW)
Einen Einbruch gab es hingegen im November bei den Neueintritten in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung. Insgesamt haben 40.553 Personen eine Qualifizierungsmaßnahme begonnen, das sind 24 Prozent weniger als im Vormonat (53.400). Nach den beiden Rechtskreisen (SGB II und SGB III) unterschieden setzt sich die Gesamtzahl der Neuzugänge folgendermaßen zusammen:

Rechtskreis SGB III: 25.268 Teilnehmer (gegenüber 33.131 im Vormonat)
Rechtskreis SGB II: 15.285 Teilnehmer (gegenüber 20.276 im Vormonat)
Nachdem der BA-Vorstandsvorsitzende Weise einen Wiederanstieg der Arbeitslosenzahlen bereits ab Dezember prognostiziert hat, ist diese Entwicklung aus Sicht des Bildungsverbandes unverständlich und kontraproduktiv. "Jetzt kommt es darauf an, den Menschen durch gezielte Qualifizierungen neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen", erklärte der Geschäftsführer des BBB, Horst Palik, heute in Berlin. "Berufliche Weiterbildung ist nachweislich das am besten geeignete Mittel, die offensichtliche Schere zwischen Arbeitslosigkeit einerseits und der immer noch hohen Zahl offener Stellen andererseits zu schließen."

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Berufsbildung : Kultusministerium wirbt überregional um Ingenieure der Metall- und Elektrotechnik für die beruflichen Schulen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 21.11.2008 12:52:35
Berufsbildung

Bei Einstellung zum neuen Schuljahr 09/10 erhalten Ingenieure tarifliche Zulagen von bis zu 800 Euro monatlich
Stuttgart, 21.11.2008 Mit einer breit angelegten Anzeigenaktion wirbt das Kultusministerium an diesem Wochenende in insgesamt zehn regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie einer Fachzeitschrift für den Einstieg qualifizierter Ingenieure der Metall- und Elektrotechnik in den beruflichen Schuldienst. Die Anzeigenaktion steht im Zusammenhang mit dem frühzeitigen Start des Lehrereinstellungsverfahrens, das in diesem Jahr bereits im November beginnt.

"Mit den tariflichen Zulagen und der Aussicht auf Verbeamtung bieten wir Ingenieuren sehr attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten ", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL. Angesichts des allgemeinen Ingenieurmangels und des hohen Gehaltsniveaus in der Wirtschaft hatte die Landesregierung bereits im Sommer die Zulagen als Teil der Qualitätsoffensive Bildung beschlossen.

Elektro- und Metallingenieure mit mehrjähriger Berufserfahrung können direkt in den Schuldienst eingestellt werden und erhalten eine berufsbegleitende pädagogische Schulung. Während der Ausbildungszeit erhalten Fachhochschulingenieure bis zu 600 Euro und universitäre Ingenieure bis zu 800 Euro als monatliche tarifliche Zulage, wenn sie ab dem neuen Schuljahr 09/10 in den Schuldienst eintreten. "Damit erhöhen wir die finanziellen Anreize bereits während der Ausbildungsphase spürbar", sagte Rau. Direkteinsteiger werden in der Regel nach drei Jahren verbeamtet und können sich in alle Ämter der Lehrerlaufbahn bis einschließlich zur Schulleitung weiterentwickeln. Derzeit sind zahlreiche Stellen an beruflichen Schulen ausgeschrieben, die zum nächsten Schuljahr zu besetzen sind. Die Beruflichen Schulen zeichnen sich durch ihr vielfältiges Bildungsangebot, moderne Unterrichtskonzepte und ihre hohe Eigenständigkeit aus.

Der Bedarf an Lehrkräften für die Bereiche Metalltechnik und Elektrotechnik sei nach wie vor hoch und erfordere Sondermaßnahmen, so der Minister weiter. Die Studiengänge zum Gewerbelehramt würden zwar sukzessive ausgebaut, dennoch benötige man weiterhin Ingenieure als Direkteinsteiger.

Mehr Infos unter: www.lehrereinstellung-bw.de

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Berufsbildung : Jetzt bewerben für den Initiativpreis Aus- und Weiterbildung 2009
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.11.2008 15:51:33
Berufsbildung

Frist endet am 27. Februar 2009
Berlin, 17.11.2008 Die Bewerbungsfrist für den "Initiativpreis Aus- und Weiterbildung 2009" läuft. Darauf macht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) aufmerksam.

Der DIHK, die Otto Wolff-Stiftung und die "WirtschaftsWoche" verleihen den Preis seit 1993. Prämiert werden vorbildliche Initiativen, die die Qualität und Attraktivität der betrieblichen Aus- und Weiterbildung steigern.

Die Gewinner erhalten bei einer feierlichen Verleihung in Berlin die begehrte Initiativpreis-Pyramide – eine Skulptur des Kölner Grafikers Harry Bessler.

Ausschreibungsunterlagen gibt es bei jeder IHK. Online-Bewerbungen sind unter www.initiativpreis.de möglich.

Einsendeschluss ist der 27. Februar 2009.

Ansprechpartner:
Jochen Reinecke
Deutscher Indusrie- und Handelskammertag e.V.
Telefon: 030/20308-2504
E-Mail: reinecke.jochen@dihk.de

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Berufsbildung : BIBB aktualisiert Planspielkatalog für die Berufsbildung
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 13.11.2008 18:59:43
Berufsbildung

Bonn, 13.11.2008 Planspiele in der beruflichen Bildung sind ein echter "Renner": Wegen der hohen Nachfrage hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) seine Multimedia-Handreichung "Planspiele in der beruflichen Bildung" aktualisiert. Die Publikation enthält neben dem Fachbuch eine CD-ROM. Gefragt ist vor allem der hierauf enthaltene Planspielkatalog. Dieser bietet eine Übersicht über mehr als 500 aktuelle deutschsprachige Planspielangebote, beschreibt deren Inhalte und Einsatzmöglichkeiten in der Praxis und präsentiert darüber hinaus ausgewählte spielbare Demo-Versionen.

Planspiele sind besonders geeignet, um in der beruflichen Aus- und Weiterbildung "Ernstfälle" des späteren Berufsalltags zu simulieren und zu trainieren. Sie fördern das komplexe und vernetzte Denken - und außerdem macht das Lernen mit Planspielen auch noch Spaß. Weil dieses seit dem Jahr 2000 auf dem Markt befindliche Bildungsmedium besonders gut von der Praxis angenommen wird, legt das BIBB die Publikation nun bereits in seiner vierten, überarbeiteten Auflage vor.

In der aktuellen Ausgabe wurden bereits erfasste Planspielangebote auf den neuesten Stand gebracht sowie die jüngsten Neuentwicklungen und Trends im Planspielmarkt aufgenommen. Neben den "klassischen" Planspielkonzeptionen wie Computer-, Gruppen-, Individual-, Brett- und Online-Planspielen werden verstärkt auch so genannte "offene" Planspielformen ("Free-Form-Games") vorgestellt, die im betrieblichen Organisationslernen eine immer größere Rolle einnehmen. Eine neue Klassifizierung des Angebots erleichtert zudem die gezielte Auswahl. Mehr als 80 Planspieltrainer und -anwender berichten von ihren Erfahrungen und geben Empfehlungen ab.

Ergänzt wird das im Fachbuch und auf der CD-ROM enthaltene Planspielangebot durch das BIBB-Planspielforum im Internet. Das Forum versteht sich als Plattform für alle, die am Medium "Planspiele" interessiert sind. Neben Kommunikationsangeboten per Internet werden hier unter anderem neue Planspielideen, Trainer- und Entwicklerinformationen sowie aktuelle Veranstaltungen vorgestellt. Das Forum bietet außerdem die Möglichkeit, sich als Anbieter von Planspielen zu präsentieren.

Weitere Informationen im Internetangebot des BIBB unter http://www.bibb.de/planspielforum

Die Multimedia-Publikation "Planspiele in der beruflichen Bildung:
Auswahl, Konzepte, Lernarrangements, Erfahrungen: Aktueller Planspielkatalog 2008" (Fachbuch mit CD-ROM) umfasst 280 Seiten und ist zum Preis von 44,90 Euro erhältlich beim W. Bertelsmann Verlag, Telefon 0521 / 9 11 01 11, Fax: 0521 / 9 11 01 19, E-Mail: service@wbv.de

Inhaltliche Auskünfte im BIBB erteilt:
Dr. Ulrich Blötz, Tel.: 0228 / 107-2619; E-Mail: bloetz@bibb.de

Pressekontakt zu dieser Meldung
Bundesinstitut für Berufsbildung
Arbeitsbereich 1.2 Kommunikation
– Presse- und Öffentlichkeitsarbeit –
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel.: 0228/107-2328
Fax: 0228/107-2982
eMail: blagojevic@bibb.de
www.bibb.de

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