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| Hochschule / Universität : Stratmann: "Wir sind stolz auf unsere innovativen Hochschulen" |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 08.01.2009 17:34:41 |
 Hannover, 08.01.2009 Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, hat bekräftigt, dass er die Neuausrichtung der Leuphana Universität Lüneburg ausdrücklich begrüßt. Das Land unterstützt die Campusentwicklung durch die notwendige Aufstockung der Finanzmittel.
"Wir sind stolz auf die Leistungen unserer innovativen Hochschulen. Das gilt auch ganz besonders für Lüneburg. Die Universität nimmt mit den Planungen für die so genannte "Libeskind-Baugruppe" auf dem Lüneburger Universitätscampus ihre Chancen für eine zukunftsfähige Entwicklung wahr. Die SPD-Abgeordnete Andretta sollte sich hier nicht erneut als Schlechtrednerin und Bedenkenträgerin aufführen, sondern endlich anfangen, unseren Hochschulen den Rücken zu stärken", sagte Stratmann.
Die vom Landesrechnungshof in einem Zwischenbericht aufgeworfenen Fragen hinsichtlich der Bauplanungen werden wie geplant kurzfristig mit den Beteiligten besprochen und das weitere Vorgehen abgestimmt.
Pressekontakt zu dieser Meldung Pressesprecher Kurt B. Neubert Tel.: 0511 / 120-2604 Fax: 0511 / 120-2601 E-Mail: Kurt B. Neubert
Stellvertretende Pressesprecherin Jenny Sturm Tel.: 0511 / 120-2603 Fax: 0511 / 120-2601 E-Mail: Jenny.Sturm@mwk.niedersachsen.de
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| Hochschule / Universität : W-Besoldung: Verwaltungsgericht Gießen bestätigt Hochschulverband |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 07.01.2009 17:12:00 |
 Kempen: "Anrufung des Bundesverfassungsgerichts wichtiger Etappensieg" Bonn, 07.01.2009 "Der Deutsche Hochschulverband begrüßt, dass das Verwaltungsgericht Gießen die Verfassungsmäßigkeit der W-Besoldung durch das Bundesverfassungsgericht überprüfen lassen will", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen. "Damit ist das Gericht der Argumentation, die der Hochschulverband von Anfang an vorgetragen hat, in vollem Umfang gefolgt." Nach der enttäuschenden Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, demzufolge die Grundgehaltssätze der Besoldungsgruppen W 2 und W 3 zumindest derzeit eine noch amtsangemessene Alimentation für bayerische Hochschullehrer gewährleisteten, bedeute das Gießener Urteil "einen wichtigen Etappensieg für eine leistungsgerechte und wettbewerbsfähige Besoldung".
Die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland hatte vor dem Verwaltungsgericht Gießen die Klage eines Marburger Professors unterstützt, der nach der Besoldungsstufe W 2 vergütet wird und die Amtsangemessenheit dieser Besoldung in Zweifel zog. Dieser Auffassung schloss sich das Gericht in seinem gestern veröffentlichten Beschluss an. Das dem nach Besoldungsgruppe W 2 besoldeten Professor zustehende Grundgehalt entspreche "weder der vom Amtsinhaber geforderten Ausbildung sowie seiner Beanspruchung und Verantwortung noch der Bedeutung und dem Ansehen des Amtes in den Augen der Gesellschaft".
"Die Besoldung für Hochschullehrer muss im globalen Wettbewerb um die besten Köpfe attraktiv sein", betonte Kempen. "Sie muss aber auch im Quervergleich zu anderen Berufsgruppen, wie z.B. Richtern, Anwälten und Lehrern, gerecht sein." Die Politik gerate daher immer stärker in Zugzwang. "Der Handlungsbedarf ist unübersehbar. Die Ankündigungen des Bayerischen Ministerpräsidenten, die Grundgehälter anzuheben, und die Pläne Baden-Württembergs, zu einer Flexibilisierung des Vergaberahmens durch Drittmittel zu gelangen, weisen in die richtige Richtung", so Kempen.
Der DHV schlägt vor, für Universitätsprofessuren bundesweit nur W 3-Stellen vorzusehen und mit einem Grundgehalt in Höhe von 5.300,- Euro anzusetzen (vgl. Pressemitteilung 4/2007 vom 20. März 2007). Das Grundgehalt für eine W 2-Professur sollte zumindest auf 4.700,- Euro erhöht werden. Derzeit liegen die Grundgehälter für W 2- bzw. W 3-Stellen in Hessen bei 3.983,- Euro bzw. 4.837,- Euro.
- Der Deutsche Hochschulverband ist die bundesweite Berufsvertretung der deutschen Universitätsprofessoren und des wissenschaftlichen Nachwuchses mit über 23.000 Mitgliedern. -
Pressekontakt zu dieser Meldung Pressesprecher DHV:
Dr. Matthias Jaroch Rheinallee 18 53173 Bonn Tel.: 0228/902 66-15 Fax: 0228/902 66-90 presse@hochschulverband.de
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| Hochschule / Universität : Studieren probieren – Sachsens Hochschulen öffnen einen Tag lang ihre Türen für Abiturientinnen und Abiturienten |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 07.01.2009 16:50:17 |
 Umfangreiche Studieninfos unter www.pack-dein-studium.de Dresden, 07.01.2009 "Wir brauchen noch viel mehr junge Menschen, die nach ihrem Abitur auch tatsächlich den Weg zum Studium finden und wenn möglich sogar in Sachsen bleiben um zu studieren", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, im Vorfeld des morgigen Tages der offenen Hochschultüren in Sachsen.
"Wer einmal wirklich die Möglichkeit genutzt hat, hinter die Kulissen zu sehen, hat es später leichter, sich zu entscheiden." Bisher sei die Übergangsquote vom Abitur zum Studium, die derzeit nur bei 72 Prozent liege, deutlich zu gering. Sie müsse auf mindestens 80 Prozent angehoben werden, um den immer weiter steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften zu decken.
Schon in diesem Jahr werde es in Sachsen etwa 2000 sächsische Abiturienten weniger geben. (Quelle Statistisches Landesamt) Umso wichtiger sei es nun, so die Ministerin, jede Schülerin und jeden Schüler von den Vorteilen eines Studiums in Sachsen zu überzeugen. "Dazu ist es wichtig, dass die sächsischen Hochschulen ihre Türen öffnen und die Schülerinnen und Schüler möglichst zahlreich die Möglichkeit nutzen, sich in den Hochschulen über die Vielzahl der Studien- und Berufsmöglichkeiten und bei den Studentenwerken zum Beispiel über Möglichkeiten der Studienfinanzierung informieren", so Ministerin Dr. Stange.
Der Tag der offenen Hochschultüren unter dem Motto "Studieren probieren" habe sich als fester Bestandteil der Studienberatung an den sächsischen Hochschulen etabliert. "Eine ausführliche Beratung vor Ort ist die Voraussetzung, um bei jungen Menschen das Interesse für ein Studium zu wecken und die richtige Entscheidung bei der Wahl des Studienfaches zu treffen.", so Ministerin Dr. Stange.
Umfangreiche Informationen zum Studium in Sachsen gibt es unter: www.pack-dein-studium.de. Auf dieser Seite sind virtuelle Rundgänge durch die 15 sächsischen staatlichen Hochschulen von jedem Platz der Welt aus möglich.
Pressekontakt zu dieser Meldung Pressesprecherin Eileen Mägel +49 (0)351 - 564 6020 +49 (0)351 - 564 6025 presse@smwk.sachsen.de
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| Hochschule / Universität : 2008: Neuer Höchststand bei Promotionen an Fachhochschulen erreicht |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 07.01.2009 16:49:01 |
 Sachsens Wissenschaftsministerin will Promotionsrecht auch für Fachhochschulen Dresden, 07.01.2009 Die kooperativen Promotionsverfahren an sächsischen Fachhochschulen haben mit 27 Promotionen im Jahr 2008 einen neuen Höchststand erreicht. Darüber informierte heute die Sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. "Das kooperative Promotionsverfahren hat sich in Sachsen als erfolgreiches Modell bewährt, nicht zuletzt weil die Themen sehr anwendungsbezogen sind und direkt den kleinen und mittelständischen Unternehmen zugute kommen", sagte Dr. Stange. Auf der anderen Seite könnten die Fachhochschulen so ihre besondere Kompetenz zur Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses einbringen und ihre Forschungskompetenz ausbauen.
Sachsens Hochschulen praktizierten das Verfahren der sogenannten kooperativen Promotion seit 1993. Bei diesem Modell wirken Fachhochschulen und Universitäten bei der Betreuung der aus den Fachhochschulen kommenden Doktoranten zusammen. Die kooperative Promotion wurde im Freistaat eingeführt, weil das Promotionsrecht mit seinem Forschungsbezug bundesweit bislang nur bei Universitäten und Kunsthochschulen liegt. Wie Dr. Stange betonte, werde sie im Wissenschaftsrat und in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) auch weiterhin für ein eigenes Promotionsrecht der Fachhochschulen in ausgewählten forschungsaktiven Fachbereichen werben. "Sachsens Fachhochschulen haben in ausgewählten Gebieten eine nationale und international anerkannte Forschungskompetenz. In diesen Bereichen sollten Hochschullehrer ein eigenes Promotionsrecht erhalten. Nur so ist dauerhaft qualifizierter Nachwuchs auch an Fachhochschulen zu sichern."
In Sachsen hatte es seit 1999 insgesamt 138 Promotionen nach dem kooperativen Promotionsverfahren gegeben. Um das Verfahren weiter zu unterstützen stelle ihr Haus bis einschließlich 2013 drei Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für kooperative Promotionsverfahren bereit, so die Ministerin.
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| Hochschule / Universität : Sachsens Hochschulen schaffen über 100 neue Studienplätze im Bereich erneuerbare Energien |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 05.01.2009 15:17:55 |
 Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Absolventen werden gefragte Fachleute sein" Dresden, 04.01.2009 Sachsens Hochschulen werden im neuen Jahr mehr als 100 neue Studienplätze im Bereich der erneuerbaren Energien schaffen. Darüber informierte heute Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. "Der Fachkräftebedarf im Bereich des gesamten Energiesektors und speziell auf dem Feld der erneuerbaren Energien wird in den kommenden Jahren erheblich zunehmen. Vor diesem Hintergrund ist ein nachhaltig quantitativer und qualitativer Ausbau der Studienplatzkapazitäten auf diesem Gebiet dringend notwendig."
Sachsens Hochschulen hätten dies erkannt und reagierten entsprechend. So werde die TU Chemnitz in zwei konsekutiven Masterstudiengängen bis zu 30 Studienplätze schaffen, die Hochschule Mittweida plant 60 neue Studienplätze. Auch die TU Bergakademie Freiberg, die TU Dresden, die Hochschule Zittau/Görlitz und die westsächsische Hochschule Zwickau planen Erweiterungen der Angebote zum Thema Energie, sowohl als Masterstudiengänge wie in Freiberg oder im Rahmen der Errichtung eines Zentrums für Energietechnik, wie es die TU Dresden plant. Die TU Chemnitz will im Rahmen des Spitzenclusters "Cool Silicon" einen forschungsbasierten Studiengang Nano-Electronics Systems Engineering als Kooperation zwischen drei Hochschulen des Freistaates aufbauen. "Absolventen dieser Studiengänge werden gesuchte Fachleute sein. Ich begrüße daher besonders die Kooperation der Hochschulen mit Forschungszentren und Industrieunternehmen der Energiebranche," ergänzte Staatsministerin Dr. Stange.
Studieninteressenten können sich in Sachsen derzeit an vier Universitäten und fünf Fachhochschulen für 73 Studiengänge mit einem Vertiefungsangebot im Bereich "Energie" einschreiben. Insgesamt studieren rund 9000 Studenten in Studiengängen, die entsprechende Vertiefungen anbieten. Die Spezialisierungen reichen von Energieverfahrenstechnik (TU Bergakademie Freiberg), über nachhaltige Energieversorgungstechnologien (TU Chemnitz) und International Energy Economics and Bussiness Administration (Uni Leipzig) bis zur Lehrveranstaltung zu regenerativen Energien im Studium Generale (TU Dresden). An der Hochschule Zittau/Görlitz stehen Ökologie und Umweltschutz auf dem Lehrplan, die HTW Dresden bietet u.a. Umweltmonitoring an.
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| Hochschule / Universität : Wintermantel zu zweitem Konjunkturprogramm: Sanierung der Hochschulen als Zukunftsinvestition |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 22.12.2008 14:55:32 |
 Wintermantel zu zweitem Konjunkturprogramm: Sanierung der Hochschulen als Zukunftsinvestition Bonn, 22.12.2008Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, unterstützte heute in Bonn mit Nachdruck den Vorschlag von Bundesforschungsministerin Schavan:
"Mittel für Sanierungsarbeiten an Hochschulen und Schulen frei zu machen, ist kurzfristige Unterstützung der Konjunktur und gesellschaftliche Zukunftsinvestition zugleich. Ich bin überzeugt, dass das nicht nur in den Bildungseinrichtungen, sondern von allen Bürgerinnen und Bürgern als sinnvoll und ermutigend empfunden wird. Die Vernachlässigung der Bauten steht für eine Vernachlässigung von Bildung und Wissenschaft. Investitionen an dieser Stelle stehen für gesellschaftlichen Aufbruch und Vertrauen in die eigene Kraft.
Deshalb muss im Januar die Modernisierung von Hochschulen und Schulen als wesentliches Element des Konjunkturprogramms beschlossen werden.
Die bauliche Situation in den Hochschulen muss verbessert werden. Der Sanierungsstau muss aufgelöst werden. Wenn es uns ernst ist mit der Absicht, die besten Köpfe für unser Land zu gewinnen, dann müssen wir ihnen gute Arbeitsbedingungen geben. Und unsere Studierenden haben das Recht auf gut ausgestattete Hörsäle, Seminare und Bibliotheken.
Anstelle der notwendigen 1,5 Prozent des Gebäudewertes wurden über Jahrzehnte für Hochschulen nur 0,2 Prozent für die Instandhaltung bereitgestellt. Daher haben wir heute an vielen Universitäten einen Sanierungsbedarf im dreistelligen Millionenbereich. Das heißt, dass in den kommenden Jahren kontinuierlich ein Vielfaches der jetzt über das Konjunkturprogramm erhofften Gelder notwendig ist."
Pressekontakt zu dieser Meldung Ansprechpartner Presse Susanne Schilden (Pressesprecherin) Tel.0228/887-152
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| Hochschule / Universität : Studentenwerke erhalten 1,3 Millionen Euro pro Jahr mehr |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 22.12.2008 14:51:25 |
 Dr. Eva-Maria Stange: "Studentenwerke können mit solider Finanzausstattung ihren sozialen Aufgaben noch besser gerecht werden" Dresden, 22.12.2008 "Sachsens Studentenwerke erhalten in den nächsten Jahren eine finanzielle Ausstattung, die es ihnen ermöglicht, die Beiträge der Studierenden auf einem sozial angemessenen Niveau zu halten", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin, Dr. Eva-Maria Stange, mit Blick auf die mit Jahresbeginn festgeschriebene Anhebung der Zuschüsse von 5,5 Millionen Euro 2008 auf jeweils 6,8 Millionen Euro in den Jahren 2009 und 2010. Dies sei wichtig besonders vor dem Hintergrund, dass in Sachsen rund 30 Prozent aller Studierenden BAföG Empfänger seien.
"Die Studentenwerke werden in den kommenden Jahren neben kostengünstigem Essen und Wohnraum zunehmend auch einem wachsenden Bedarf bei der Kinderbetreuung für Studierende oder Mitarbeiter der Hochschulen gerecht werden müssen", so Dr. Stange. Die Anhebung der Zuschüsse sei daher ein positives Signal an die Studierenden und eine Anerkennung der unverzichtbaren Leistungen der Studentenwerke.
Neben der besseren finanziellen Ausstattung sei es wichtig, dass die Studentenwerke Planungssicherheit erhielten. Zu diesem Zweck seien Zielvereinbarungen für die erste Jahreshälfte 2009 geplant, die einerseits die Aufgaben der Studentenwerke definieren und andererseits Spielräume für wirtschaftliches Handeln ließen.
Pressekontakt zu dieser Meldung Pressesprecher Eileen Mägel +49 (0)351 - 564 6020 +49 (0)351 - 564 6025 presse@smwk.sachsen.de
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| Hochschule / Universität : Medizinerausbildung an den bayerischen Universitäten punktet im bundesweiten Vergleich |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 22.12.2008 14:50:22 |
 München, 22.12.2008 Bayerische Medizinstudentinnen und -studenten schneiden bei ärztlichen Prüfungen im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich gut ab. Dies zeigen die Ergebnisse der bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungen nach der Approbationsordnung für Ärzte. Ausgewertet wurden die Prüfungstermine Herbst 2006 und Frühjahr 2007. "Diese Vergleichszahlen bescheinigen die hohe Qualität des Medizinstudiums an den bayerischen Universitäten", so Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch. Besonders erfreulich sei auch, dass die Studierenden ihre guten Leistungen bei einer im Bundesvergleich in der Regel unterdurchschnittlichen Studiendauer erzielten.
Im Vergleich mit dem bundesweiten Mittelwert von 500 Punkten im ersten Prüfungsabschnitt belegten die Studierenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit 543 Punkten und der Universität Regensburg mit 536 Punkten die beiden ersten Plätze. Auch die Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben mit 524 Punkten (Rang 5) überdurchschnittlich abgeschnitten.
Bei den Ergebnissen des zweiten Prüfungsabschnitts sind alle bayerischen Universitäten in den Top Ten platziert: Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg und die Ludwig-Maximilians-Universität München mit jeweils 538 Punkten auf Rang 2, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit 528 Punkten auf Rang 3, die Universität Regensburg mit 518 Punkten auf dem fünften und die Technische Universität München mit 512 Punkten auf dem 6. Platz. Der bundesweite Mittelwert liegt auch hier bei 500 Punkten.
Pressekontakt zu dieser Meldung Tel: 089 2186 - 2666 Fax: 089 2186 - 2888 E-Mail:presse.wfkm@stmwfk.bayern.de
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| Hochschule / Universität : Hochschulabsolventenquote erreicht Höchststand im Jahr 2007 |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 19.12.2008 15:08:19 |
 Wiesbaden, 19.12.2008 Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg im Prüfungsjahr 2007 die Zahl der Erstabsolventinnen und -absolventen an deutschen Hochschulen auf 239 900. Damit erreichte die Absolventenquote, das ist der Anteil der Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums an der altersspezifischen Bevölkerung, mit 24% einen neuen Höchststand. Der kontinuierliche Anstieg in den vergangenen Jahren ist vor allem auf die wachsende Zahl der Erstabsolventinnen zurückzuführen. 2007 betrug die Absolventenquote bei den Frauen 25% und bei den Männern 23%. Der Anteil der Frauen mit Studienabschluss ist zwischen 1997 und 2007 um knapp elf Prozentpunkte gestiegen, bei den Männern um fünf Prozentpunkte. Gegenüber dem Vorjahr hat die Absolventenquote 2007 sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern um jeweils zwei Prozentpunkte zugenommen.
Um den steigenden Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften in den kommenden Jahrzehnten abdecken zu können, soll die Absolventenquote aus Sicht des Wissenschaftsrates mittelfristig auf 35% gesteigert werden. Auch im internationalen Vergleich liegt die Absolventenquote in Deutschland weiterhin unter dem Durchschnitt der OECD-Länder, der 37% im Prüfungsjahr 2006 betrug. Berechnet man für Deutschland die Absolventenquote ohne die Verwaltungsfachhochschulen, die in der internationalen Abgrenzung nicht zum Hochschulbereich gezählt werden, so betrug sie im Jahr 2006 21% und 2007 23%.
Diese und andere statistische Kennzahlen zu den Themen Studienanfänger, Absolventen, Personalstruktur und überregionale Attraktivität der Hochschulen werden in der Fachserie "Nichtmonetäre hochschulstatistische Kennzahlen" für das Berichtsjahr 2007 veröffentlicht. Sie steht im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen als kostenloser Download zur Verfügung.
Weitere Auskünfte gibt: Thomas Feuerstein, Telefon: (0611) 75-4140, E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de
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| Hochschule / Universität : Wintermantel: Investitionsprogramm für dringlichsten Sanierungsbedarf an Hochschulen |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.12.2008 15:09:47 |
 Bonn, 17.12.2008 Im Hinblick auf die Ankündigung von Bundeskanzlerin Merkel, dass noch im Januar über ein weiteres Investitionsprogramm zur Stützung der Konjunktur beschlossen werden soll, sagte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute in Berlin:
"Zusätzliche staatliche Investitionen sollten dort eingesetzt werden, wo sie die nachhaltigste Wirkung für unser aller Zukunft erzielen. Deshalb ist der Vorschlag von Bundesministerin Schavan richtig, Hochschulen und Schulen Mittel für Sanierungsarbeiten zur Verfügung zu stellen.
Die vorgeschlagene Summe von 500.000 € pro Hochschule könnte helfen, die dringlichsten baulichen Mängel zu beseitigen. Solche Maßnahmen würden verhindern, dass Hörsäle oder Labore geschlossen werden müssen, wie dies inzwischen vielfach droht oder schon geschehen ist. Solche Sanierungsaufträge würden im Sinne des Investitionsprogramms zeitnah zu neuen Aufträgen für das Baugewerbe führen.
Zur Lösung des gesamten enormen Sanierungsbedarfs an den deutschen Hochschulen, könnte ein Programm dieses Umfangs allerdings nur einen geringen Anteil leisten. Bundesweit wird derzeit von einem Sanierungsbedarf in einer Größenordnung von circa 25 Milliarden € ausgegangen. Damit läge der Umfang der von Frau Schavan vorgeschlagenen Maßnahmen von 200 Millionen € bei unter einem Prozent des Gesamtbedarfs."
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