 |

| Schule : Zahl der Privatschulen in Deutschland wächst rasant |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 12.12.2008 16:13:32 |
 Aktuelle Statistik zählt über 900.000 Privatschüler / VDP bestätigt große Nachfrage Berlin, 12.12.2008 Immer mehr Schüler in Deutschland besuchen eine Privatschule. Das belegt eine aktuelle Erhebung des Statistischen Bundesamts. Demnach gingen im Schuljahr 2007/08 674.892 Schüler an eine allgemein bildende und 237.408 an eine berufsbildende Schule in freier Trägerschaft. Das sind knapp acht Prozent aller Schüler in Deutschland. Und auch die Zahl der Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen: Knapp 5.000 freie Schulen zählte das Statistische Bundesamt deutschlandweit, das ist ein Zuwachs von rund fünf Prozent. Den deutlichsten Anstieg gab es im Bereich der allgemein bildenden Schulen zu verzeichnen: Insgesamt 153 Neuzugänge vermeldet die Statistik, davon allein 66 Grundschulen.
"Der große Zuwachs an Privatschulen verdeutlicht das steigende Interesse an freier Bildung", kommentiert die Bundesgeschäftsführerin des Verbands Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP), Julia Schier, die Ergebnisse. Die aktuelle Statistik spiegele den Elternwunsch nach mehr Alternativen und Pluralität im Schulsystem wider. "Viele Eltern wünschen sich eine größere Vielfalt und vor allem eine persönlichere Förderung ihrer Kinder. Freie Schulen beschreiten mit ihren innovativen pädagogischen Konzepten neue Wege und haben die Möglichkeit, individuell auf die Kinder einzugehen. Der Trend, der sich seit Jahren in den offiziellen Statistiken wiederfindet, zeigt deutlich: Die Nachfrage nach Alternativen zum staatlichen Schulsystem steigt. Dabei spielt sich der eigentliche Boom derzeit noch auf den Wartelisten ab: Aufgrund bürokratischer und finanzieller Hürden ist es in Deutschland nämlich immer noch sehr schwer, eine Schule in freier Trägerschaft zu gründen. Daher hinkt das Angebot der Nachfrage hinterher."
Der Verband fordere seit Jahren eine ausreichende Finanzhilfe für freie Schulen und weniger Hindernisse für Schulgründer: "Wir wollen gute Bildung für alle. Grundvoraussetzung dafür ist die bessere finanzielle Förderung von Privatschulen, um Schulgelder sozial verträglich zu halten und allen Kindern unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund den Zugang zu freien Einrichtungen zu ermöglichen. Den deutlichen Anstieg an Privatschulen sehen wir auch als Bestätigung unserer Arbeit", so Schier weiter. "Immer mehr Menschen teilen diese Ansicht und sind vom Erfolg freier Bildungskonzepte überzeugt. Daher gehen wir davon aus, dass der Wachstumstrend auch in Zukunft anhalten wird."
|
|
| Schule : Bayerischer Realschullehrerverband (brlv) plädiert für Entlastung der Grundschullehrkräfte |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 12.12.2008 16:00:29 |
 "Aus Übertrittszeitpunkt muss mehrjähriger Übertrittsprozess mit intensiver Elternberatung werden!" München, 12.12.2008 "Aus dem sehr eingeschränkten Blick der Eltern auf den Übertrittszeitpunkt nach der 4. Klasse muss ein mehrjähriger Elternberatungsprozess werden, bei dem die Erziehungsberechtigten spätestens ab der 3. Klasse intensive über das Entwicklungspotenzial ihres Kindes beraten werden. Zudem müssen standardisierte landesweite Tests eingesetzt werden, um eine vergleichende Einstufung der Leistungsfähigkeit des Kindes zu ermöglich. Aber es muss nun endlich auch Schluss sein mit der Verunsicherung von Eltern durch das Gerede vom Bildungsverlierer, nur weil das Kind nicht den Übertritt an das Gymnasium schafft. Diese drei Komponenten werden dazu beitragen, den so genannten Übertrittsdruck von Eltern und Schülern zu nehmen!", stellt der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), Anton Huber, anlässlich der zunehmend schärfer werdenden Diskussion über die Schule in der Leistungsgesellschaft, die jüngst in der Aussage gipfelte, man habe ein überholtes und kinderfeindliches Schulsystem, klar.
Huber weiter: "Kinderfeindlich ist nicht unser bayerisches Schulwesen, sondern das ständige Miesmachen unserer Schulen, unserer Schüler und unserer Lehrkräfte durch Funktionäre des Volksschullehrerverbandes. Wir haben es satt, uns von Personen, die den Blick für die Realität offensichtlich völlig verloren haben, ständig vorwerfen zu lassen, dass wir in unserer pädagogischen Arbeit kinderfeindlich sind, nur weil wir von unseren Kindern Leistung fordern. Diese Leistung erbringen Kinder im Übrigen nachweislich sehr gerne und sie wollen hierfür auch eine Rückmeldung haben, beispielsweise in Form von Noten."
|
|
| Schule : Grüne: Regelschule auch für behinderte Kinder |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 11.12.2008 15:29:23 |
 Berlin, 11.12.2008(hib/CHE) Die Grünen fordern eine bessere Integration behinderter Kinder in den Unterricht der Regelschulen. Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zur beruflichen Teilhabe behinderter Menschen sollte ein solcher gemeinsamer Unterricht und nicht die automatische Einschulung in Förderschulen die Regel sein. Nur das tägliche Erleben von "Anderssein" und die "Erprobung des gegenseitigen Anerkennens von klein auf" mache die spätere Anerkennung von Menschen mit Behinderungen und eine spätere Zusammenarbeit im Arbeitsleben zum Regelfall. In ihrem Antrag (16/11207) fordern Bündnis 90/Die Grünen deshalb Entwicklungspläne von Bund und Ländern.
Für eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt fehlen laut Grüne drei Grundvoraussetzungen: Erstens würden immer noch zu wenige Menschen direkt gefördert. Stattdessen dominierten direkte Finanztransfers von den Rehabilitationsträgern zu den Institutionen beruflicher Teilhabe. Der gestiegene Anspruch nach Selbstbestimmung und die Stärkung eines Wahlrechts im Sinne echter Alternativen werde dadurch "unterminiert", heißt es in dem Antrag. Zweitens stellen die Grünen einen großen Mangel an Arbeitsplätzen für Behinderte auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt fest. Und drittens sähen sich Menschen mit Behinderungen sehr oft mit Vorurteilen von Seiten der Arbeitgeber konfrontiert, wie zum Beispiel der Unterstellung eines geringeren Leistungsniveaus.
Zu diesen drei Grundproblemen kommen für die Grünen weitere Probleme hinzu, die der gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen entgegenstünden: die Unübersichtlichkeit der Instrumente zur Beschäftigungsförderung, die "restriktive Förderpolitik" der Bundesagentur für Arbeit und "erhebliche Probleme" bei der Finanzierung arbeitsmarktpolitischer Instrumente. Die Grünen fordern unter anderem den Übergang von der Institutionen- hin zur Personenförderung, die Ausweitung der Angebotsstrukturen im Sinne eines Wunsch- und Wahlrechts, mehr barrierefreie Arbeitsplätze, mehr qualifizierte Ansprechpartner für Arbeitssuchende bei allen Trägern des SGB II sowie ein persönliches Budget für berufliche Teilhabe.
|
|
| Schule : "Unser bayerisches Gymnasium ist leistungsfähig, qualitätsorientiert und zukunftsfähig" |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 04.12.2008 14:56:12 |
 Kultusminister Dr. Spaenle verwehrt sich gegen Pauschalkritik am achtjährigen Gymnasium - Kultusminister wertet aber Initiative zur Lehrerbildung der TU positiv München, 04.12.2008 Das Bayerische Kultusministerium hat die Vorwürfe, die heute der Präsident der Technischen Universität, Prof. Wolfgang A. Herrmann, im Münchner Merkur zum bayerischen Gymnasium geäußert hat, zurückgewiesen.
Das bayerische Gymnasium in der achtjährigen Form ist an Qualität, Allgemeinbildung und Leistung orientiert und zugleich kind- und jugendgerecht. Die Schüler erlangen am Gymnasium auf dieser Grundlage eine vertiefte Allgemeinbildung und die Fähigkeit, wissenschaftlich zu arbeiten. "Die Konzeption des achtjährigen Gymnasiums braucht Ruhe und Entwicklungsraum, kein Gemäkel in Schlagworten", so Minister Spaenle. Gerade die neue Oberstufe verstärkt die Brücke zu Hochschule und Arbeitswelt, ermöglicht aber zugleich, dass Schüler ihre Talente ausbauen.
Im Frühjahr wurde das bayerische Gymnasium auf der Grundlage der Erfahrungen von Eltern, Lehrkräften, Gymnasialdirektoren, aber auch Eingaben von Fachkonferenzen und Schülern weiter entwickelt. Die Ergebnisse waren eine maßvolle Reduzierung der Inhalte des Lehrplans, eine moderate Absenkung der verpflichtenden Stunden und schulorganisatorische Maßnahmen. Diese Konzeption wurde von Vertretern der Elternschaft, der Philologen und der Direktoren gemeinsam angenommen.
"Pauschalkritik birgt die Gefahr, die Schüler, die jetzt in die Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums eintreten, und ihre Eltern verunsichern. Dies ist verantwortungslos." Minister Spaenles Botschaft ist eindeutig: "Das bayerische Gymnasium ist ein verlässliches Qualitätsmodell." Das setzt kontinuierliche Weiterentwicklung voraus. "Schüler und Eltern können sich auf solide Rahmenbedingungen auf dem Weg zum Abitur auch im achtjährigen Gymnasium verlassen", unterstrich Kultusminister Spaenle. Das Kultusministerium begrüßt die Anstrengungen der TU München in der Lehrerausbildung.
Die Fakten sind selbstredend: Minister Dr. Ludwig Spaenle, der fünf Jahre dem Hochschulausschuss des Landtags vorstand, muss hier nicht auf den Tisch hauen, wie es Prof. Hermann fordert. Vielmehr geht es ihm darum, das Gymnasium auf einer stabilen Grundlage sinnvoll weiter zu entwickeln und dabei die Vermittlung von Kompetenzen weiter zu stärken.
|
|
| Schule : Brandenburg: Schulanfänger müssen bis zum 28. Februar 2009 in der zuständigen Grundschule angemeldet werden |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 04.12.2008 14:48:37 |
 Anmeldetermine für das Schuljahr 2009/2010 Potsdam, 04.12.2008 In diesen Tagen startet wieder das Anmeldeverfahren für die Erstklässler des kommenden Schuljahres im Land. Alle Kinder, die bis zum 30. September 2009 das sechste Lebensjahr vollenden, werden zum Schuljahr 2009/10 schulpflichtig und müssen bis spätestens 28. Februar 2009 in der zuständigen Grundschule angemeldet werden. Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2009 das sechste Lebensjahr vollenden, werden auf Antrag der Eltern in die Schule aufgenommen. Informationen zur Aufnahme jüngerer Kinder erteilt die Schule.
Da die Anmeldetermine für die zuständigen Grundschulen in den Händen der Schulträger liegen, können diese von Kommune zu Kommune unterschiedlich sein. Die Stadt- oder Gemeindeverwaltung des Wohnortes informiert darüber, welche Grundschule die zuständige Schule ist.
Wenn Eltern ihre Kinder in einer anderen als der zuständigen Grundschule anmelden möchten, können sie einen Antrag beim zuständigen staatlichen Schulamt stellen. Dieser ist zu begründen. Melden Eltern ihre Kinder an einer Schule in freier Trägerschaft an, ist die örtlich zuständige Schule darüber zu informieren.
Nach der Anmeldung wird die schulärztliche Untersuchung durch die Gesundheitsämter zur Feststellung des körperlichen Entwicklungsstandes durchgeführt. Die Untersuchungen finden in der Regel bis spätestens Ende April 2009 statt.
Nachdem alle Informationen vorliegen, erhalten die Eltern eine schriftliche Mitteilung über die Aufnahme ihres Kindes in eine Schule.
Weitere Informationen gibt es direkt bei den Schulen und staatlichen Schulämtern sowie auf den Internetseiten des Ministeriums unter www.mbjs.brandenburg.de oder unter www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/5lbm1.c.108270.de
|
|
| Schule : Mitgliederversammlung bestätigt eindrucksvoll VDP-Vorstand im Amt |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 26.11.2008 19:09:59 |
 Goldene Ehrennadel an Dr. Christian Buhmann verliehen Berlin, 26.11.2008 Beim diesjährigen Bundeskongress des Verbands Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) in Erfurt stand neben aktuellen bildungspolitischen Themen auch die Abstimmung über Strukturen innerhalb des Verbands auf dem Tagungsprogramm: So wählte der älteste Privatschulverband Deutschlands turnusgemäß im Rahmen der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Mit großer Mehrheit wurde der amtierende Präsident, Michael Büchler, für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt, rund 94% Prozent der Mitglieder votierten für ihn.
Büchler leitet eine allgemein bildende Schule in Baden-Baden und setzt sich seit 2005 als VDP-Präsident für Freiräume und Pluralität im Bildungswesen sowie für die allgemeine Zugänglichkeit von Bildung ein. Um diese zu erreichen, ist seiner Ansicht nach die Verbesserung der finanziellen, staatlichen Rahmenbedingungen für freie Schulen ein Muss. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Akteuren und Verbänden aus dem Bildungsbereich und der gemeinsame Einsatz für mehr Qualität im Bildungswesen stehen im Mittelpunkt des Wirkens von Büchler, der seit zwei Jahren den rotierenden Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft freier Schulen innehat. Ein konstruktiver Austausch und kollegiale Zusammenarbeit sind hierbei wie auch in der internen Arbeit des VDP Grundlagen seiner Arbeit. Neben Büchler wurden die Vize-Präsidenten Dr. Barb Neumann, Greifswald, und Gerhard Gleichmann, Hamburg, in ihren Ämtern bestätigt. Neues geschäftsführendes Vorstandsmitglied ist als Vize-Präsidentin Petra Witt, Kerpen-Horrem. Werner Rose, Göttingen, wurde als Beisitzer bestätigt, Sigrid Baumann-Tornow, Buxtehude, als weitere Besitzerin erstmals in den Bundesvorstand gewählt.
Mit der goldenen VDP-Ehrennadel wurde Dr. Christian Buhmann ausgezeichnet. Damit bedankte sich der Verband im Rahmen des diesjährigen Bundeskongresses für Dr. Buhmanns langjährigen und herausragenden Einsatz für das freie Bildungswesen. "Dr. Christian Buhmann hat sich in besonderer Weise für den VDP und das freie Bildungswesen eingesetzt und dabei immer auch die europäische Entwicklung im Auge behalten", so VDP-Präsident Michael Büchler anlässlich der Ehrung. "Hierfür möchte sich der Verband ganz herzlich bedanken." Dr. Buhmann war seit 1965 Leiter der 1907 gegründeten Buhmann-Schule in Hannover und hat sich seit dieser Zeit für die Entwicklung des freien Schulwesens eingesetzt. Dabei war ihm insbesondere der konstruktive Dialog zwischen Landesregierung, freien und staatlichen Schulen ein Anliegen.
Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen, deren rotierenden Vorsitz er bis 2009 innehat.
|
|
| Schule : Unterstützung für freies Bildungswesen aus Politik und Wirtschaft |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 26.11.2008 13:25:59 |
 Thüringens Ministerpräsident Althaus lobt freie Schulen auf VDP-Bundeskongress Berlin, 26.11.2008 UNTERSTÜTZUNG FÜR FREIES BILDUNGSWESEN AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT THÜRINGENS MINISTERPRÄSIDENT ALTHAUS LOBT FREIE SCHULEN AUF VDP-BUNDESKONGRESS 200Rund 250 Teilnehmer und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben den diesjährigen Bundeskongress des Verbands Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) zu einem vollen Erfolg gemacht: Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung der freien Bildung für den Standort Deutschland und betonte die Wichtigkeit des individuellen Ansatzes freier Schulen. Das Kind in den Mittelpunkt des pädagogischen Schaffens zu stellen, sei das Erfolgsrezept der Zukunft und würde von den freien Schulen in vorbildlicher Weise gelebt, so Althaus, der dem freien Bildungswesen weitere Erfolge in Zukunft vorhersagte.8
Über die Bedeutung von Privatschulen für den Standort Deutschland waren sich auch Politiker aller Parteien einig: In einer Podiumsdiskussion zum Thema "Bildungspolitische Ansätze für eine erfolgreiche Schule von morgen" unterstrichen Bildungspolitiker von CDU, FDP, SPD, den Grünen und der Linksfraktion die innovative Rolle freier Schulen für die qualitative und innovative Entwicklung des deutschen Bildungswesens. Moderiert wurde die Diskussion von Viktoria Herrmann, die im MDR mit der Sendung LexiTV wöchentlich Bildung für alle Altersgruppen zu ihrem Thema macht.
Unternehmen sehen Privatschulen als wesentlichen Standortfaktor Die Wichtigkeit von Privatschulen für den Bildungsstandort Deutschland betonten auch Unternehmensvertreter von Jenoptik und Opel Eisenach: Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels sei die Wirtschaft auf eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit Schulen in der Region angewiesen, der Bezug zu reellen Anforderungen des Marktes dürfe bei Schulabschlüssen nicht zu kurz kommen. Nach Ansicht des VDP können vor allem berufsbildende Schulen in freier Trägerschaft schnell und flexibel auf die Anforderungen der freien Wirtschaft reagieren und neue, am Bedarf ausgerichtete Ausbildungsangebote bereitstellen. Die Unternehmensvertreter betonten, dass insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Engpässe Unternehmen stärker in Bildung investieren und mit entsprechenden Angeboten kooperieren müssten.
Qualitätssicherung in der Weiterbildung Größere Investitionen benötigt auch die Weiterbildung: Es müssen endlich Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es den Menschen erlauben, ihre Weiterbildungsinteressen zu verwirklichen, so Prof. Reinhold Weiß vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), der zum Thema "Weiterbildung quo vadis?" sprach. Der VDP, der neben allgemein bildenden und beruflichen Privatschulen auch rund 1.000 Weiterbildungseinrichtungen in freier Trägerschaft vertritt, fordert seit langem eine Weiterbildung mit System sowie ein nachhaltiges Konzept der Weiterbildungsfinanzierung. Insbesondere hinsichtlich der geplanten Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente müsse der faire Wettbewerb im Vordergrund stehen, so der VDP, der einen Preisverfall der Angebote sowie einen Dumpingpreis-Wettbewerb auf Kosten der Qualität der Weiterbildungsangebote fürchtet.
Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen, deren rotierenden Vorsitz er bis 2009 innehat.
|
|
| Schule : Volkshochschulen im Aufwind |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 25.11.2008 19:19:33 |
 Statistik belegt bestes Ergebnis aller Zeiten: 562.000 Volkshochschul-Kurse in 2007 Bonn, 25.11.2008 Rund neun Millionen Menschen besuchten im Jahr 2007 eine Veranstaltung an einer der rund 1.000 deutschen Volkshochschulen.
Die soeben erschienene VHS-Statistik zeigt Steigerungen in fast allen Bereichen der Volkshochschularbeit. Besonders auffällig: die gestiegenen Zahlen bei VHS-Kursen: "Mit 562.000 Kurse im Jahr 2007 ist der höchste Stand an Kursen seit Beginn der Zählung im Jahr 1962 erreicht", so Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB, Vorsitzender des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. "Offenbar verbinden die Menschen mit Weiterbildung zunehmend eine Verbesserung ihrer beruflichen Chancen und eine Steigerung ihrer Lebensqualität." Die zwischen 2002 und 2005 zu beobachtende Phase des Rückgangs des Kurs- und Stundenvolumens ist damit endgültig gestoppt.
Besonders hebt Rossmann die Rolle der Volkshochschulen als die führende interkulturelle Bildungseinrichtung in Deutschland hervor: Rund 200.000 Zuwanderer haben seit 2005 an einem Integrationskurs teilgenommen und seit Herbst des Jahres bewähren sich die Volkshochschulen auch als exklusiver Partner von Bund und Ländern bei der Durchführung des Einbürgerungstests.
Die vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) erstellte Bilanz weist in fast allen Fachbereichen positive Trends aus:
In der beruflichen Weiterbildung an VHS ist 2007 die Anzahl der Auftragsmaßnahmen deutlich gestiegen, mit 5 Prozent mehr Unterrichtsstunden und 9,7 Prozent mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern als im Jahr 2006. Unter Auftragsmaßnahmen fallen z. B. Kurse, die im Auftrag von Betrieben, Unternehmen oder Arbeitsagenturen durchgeführt wurden.
Den höchsten Zuwachs gab es erneut im Programmbereich "Grundbildung und Schulabschlüsse"; mit einer Steigerung von gut 6 Prozent bei den Unterrichtsstunden. In den Alphabetisierungskursen, die auch zu diesem Programmbereich gehören, setzen Volkshochschulen zunehmend auf blended learning: Zehntausende Lerner nutzen mittlerweile ergänzend zum Unterricht das mit Unterstützung des Bundesbildungsministeriums entwickelte Lernportal www.ich-will-lernen.de. Dessen mehrfach ausgezeichnete Lernangebote wurden nun um den Übungsbereich "Nachholen von Schulabschlüssen" erweitert.
Traditionell stark ist das Sprachkurs-Angebot der VHS mit etwas mehr als 40 Prozent aller Unterrichtsstunden. Ihm folgen die Programmbereiche Gesundheit (mit einem Anteil von 18 Prozent), Arbeit-Beruf (15,5 Prozent), Kultur-Gestalten (10,9 Prozent), Grundbildung/Schulabschlüsse (9,9 Prozent) und Politik/Gesellschaft/Umwelt (4,4 Prozent).
Mit 385 Millionen Euro brachten die Teilnehmer/-innen erstmals mehr Mittel für Volkshochschulkurse auf als Länder und Kommunen (381 Mio Euro). "Damit ist das Ende der Fahnenstange für die Bürger erreicht", so Rossmann. Er kritisiert das rückläufige Engagement des Staates, "denn was die Statistik nicht zeigt, ist die Tatsache, dass die Teilnahme an Weiterbildung immer häufiger am schmalen Geldbeutel scheitert."
Mehr Infos unter: www.die-bonn.de (Stichwort Service / Weiterbildungsstatistik).
Ansprechpartner für die Medien: Verbandsdirektor Ulrich Aengenvoort, Tel.: 0228/9756920, E-Mail: Aengenvoort@dvv-vhs.de
|
|
| Schule : Handlungsbedarf bei Lehrergenehmigungen an Privatschulen |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 20.11.2008 18:43:37 |
 Privatschulverband fordert Reform der Zulassungspraxis in Thüringen Berlin, 20.11.2008 Der Verband deutscher Privatschulen (VDP) – Landesverband Sachsen/Thüringen e.V. spricht sich anlässlich des VDP-Bundeskongresses in Erfurt für eine Reform der Genehmigungspraxis von Lehrkräften an Privatschulen aus: "In Thüringen sind seit knapp einem Jahr die zuständigen Schulämter dafür zuständig, Lehrern die Unterrichtsgenehmigung an Privatschulen zu erteilen," erklärte der Vorsitzende des VDP-Landesverbands, Michael Wilde. "Einige Schulämter lehnen Lehrer an Schulstandorten jedoch ab, obwohl dieselben Kräfte zuvor an einem anderen Standort mit der Genehmigung eines anderen Amtes unterrichten durften. Das ist für uns völlig unverständlich und gerade angesichts des akuten Lehrermangels, von dem Privatschulen ebenso wie die staatlichen Einrichtungen betroffen sind, nicht hinnehmbar."
Der Verband fordere daher dringend eine Änderung dieser Praxis: "Statt auf Einzelfall-Entscheidungen angewiesen zu sein, die im Ermessen des jeweils zuständigen Amtes liegen, benötigen wir hier objektive Kriterien, die den Einsatz von Lehrpersonal an freien wie an staatlichen Schulen einheitlich regeln", so Wilde. "Diese Kriterien müssen gemeinsam mit den Verbänden erarbeitet werden, ihre Einhaltung muss dann verpflichtend sein." Nur so könne man zur gebotenen Transparenz im thüringischen Schulsystem beitragen.
In Thüringen besuchen derzeit rund 22.500 Schüler die derzeit 141 Privatschulen, rund 10.000 Schüler gehen an allgemein bildende Einrichtungen. Damit besucht jeder 11. Schüler in Thüringen eine Schule in freier Trägerschaft. Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen, deren rotierenden Vorsitz er bis 2009 innehat.
|
|
| Schule : Faire Rahmenbedingungen für Privatschulen schaffen |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 20.11.2008 18:41:57 |
 Freie Schulen leisten gute Bildung /VDP-Bundeskongress in Erfurt Berlin, 20.11.2008 Faire Rahmenbedingungen für Schulen in freier Trägerschaft und eine bessere staatliche Finanzierung hat der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) heute auf seinem Bundeskongress in Erfurt gefordert: "Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft leisten 100 Prozent Schule, bekommen aber nur 60-70 Prozent ihrer Kosten erstattet", erklärte VDP-Präsident Michael Büchler. "Die neuesten PISA-Ergebnisse haben gezeigt: Das Erfolgsrezept guter Schulen ist eine individuelle Förderung, verbunden mit der Betreuung der Schüler. Freie Schulen waren hier immer schon Vorreiter und erzielen sehr gute Lernergebnisse." Diese Leistung müsse endlich aner-kannt werden und die Schulen eine bessere staatliche Finanzierung erhalten. "Nur so kann die allgemeine Zugänglichkeit von guter Bildung garantiert werden."
Dass Privatschulen gute Bildung leisten, sehen auch immer mehr Eltern so: "Meinungsforscher haben herausgefunden, dass zwei Drittel aller Eltern hierzulande die besseren Bildungschancen für ihre Kinder an Privatschulen vermuten", führte Büchler aus. "Das führt dazu, dass immer mehr Eltern ihr Kind an einer freien Bildungseinrichtung anmelden." Ein Blick in die Statistik bestätigt: Der Trend hin zu Privatschulen ist seit Jahren ungebrochen. So haben im Schuljahr 2006/07 insge-samt 656.186 Schüler eine allgemein bildende Einrichtung in freier Trägerschaft besucht, was sieben Prozent der Gesamtschülerschaft ausmacht. Tendenz: steigend. Und auch die Anzahl der Schulen in freier Trägerschaft wächst seit einigen Jahren kontinuierlich: im Schnitt um 100 Schulen pro Schuljahr auf mittlerweile knapp acht Prozent aller allgemein bildenden Schulen. "Weit über 20 Prozent aller Eltern würden ihr Kind gern an eine Privatschule schicken", so Büchler weiter. "Angesichts dieser hohen Nachfrage brauchen wir endlich faire Rahmenbedingungen, die zu einem gleichberechtigten Nebeneinander aller Schulen führt. Nur so kann man dem Elternwillen gerecht werden und einen gesunden Wettbewerb zwischen den Bildungseinrichtungen fördern, der entscheidend ist für die Qualität unseres Bildungswesens."
Darüber hinaus hält der VDP einen Paradigmenwechsel im Schulwesen für angebracht: "Wir brauchen mehr Entscheidungsspielraum und Gestaltungsfreiheit an unseren Schulen, und zwar unabhängig von ihrer Trägerschaft", erläuterte der VDP-Präsident. Zu starre Vorgaben und Strukturen müssten daher endlich zugunsten einer größeren Schulautonomie aufgelöst werden.
|
|
|
|
|
NEU: Webnapping! Holen Sie sich diese Box auf Ihre Homepage!
Klicken Sie auf "Information" und erfahren Sie, wie Sie diese Box auf Ihren Seiten verwenden können!
|
|
Nicht mehr tippen...
Wir testeten Software für Spracherkennung..
Unser Sieger:
|
|
 |
 |