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Hochschule / Universität : Wintermantel: Investitionsprogramm für dringlichsten Sanierungsbedarf an Hochschulen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.12.2008 15:09:47
Hochschule / Universität

Bonn, 17.12.2008 Im Hinblick auf die Ankündigung von Bundeskanzlerin Merkel, dass noch im Januar über ein weiteres Investitionsprogramm zur Stützung der Konjunktur beschlossen werden soll, sagte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute in Berlin:

"Zusätzliche staatliche Investitionen sollten dort eingesetzt werden, wo sie die nachhaltigste Wirkung für unser aller Zukunft erzielen. Deshalb ist der Vorschlag von Bundesministerin Schavan richtig, Hochschulen und Schulen Mittel für Sanierungsarbeiten zur Verfügung zu stellen.

Die vorgeschlagene Summe von 500.000 € pro Hochschule könnte helfen, die dringlichsten baulichen Mängel zu beseitigen. Solche Maßnahmen würden verhindern, dass Hörsäle oder Labore geschlossen werden müssen, wie dies inzwischen vielfach droht oder schon geschehen ist. Solche Sanierungsaufträge würden im Sinne des Investitionsprogramms zeitnah zu neuen Aufträgen für das Baugewerbe führen.

Zur Lösung des gesamten enormen Sanierungsbedarfs an den deutschen Hochschulen, könnte ein Programm dieses Umfangs allerdings nur einen geringen Anteil leisten. Bundesweit wird derzeit von einem Sanierungsbedarf in einer Größenordnung von circa 25 Milliarden € ausgegangen. Damit läge der Umfang der von Frau Schavan vorgeschlagenen Maßnahmen von 200 Millionen € bei unter einem Prozent des Gesamtbedarfs."

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Aus den Ländern : Bayern: Buchübergabe im Rahmen des Projektes "Lesen ist Zukunft"
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.12.2008 12:56:03
Aus den Ländern

Kultusstaatssekretär Dr. Huber an Volksschule Kirchseeon
München, 17.12.2008 "Lesen ist der Schlüssel für vieles andere und eine wichtige Voraussetzung, um die eigene Zukunft gestalten zu können". Dies betonte der bayerische Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber heute anlässlich einer Buchübergabe des Rotary-Clubs Ebersberg-Grafing im Rahmen des Projektes "Lesen ist Zukunft".

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 gemeinsam mit den bayerischen Rotary-Clubs und der Süddeutschen Zeitung als Medienpartner das Projekt "Lesen ist Zukunft" durchgeführt.

Dabei haben die Rotary-Clubs aus der Kinder- und Jugendbuchreihe "Junge Bibliothek" ca. 50.000 Bände in beliebiger Zusammenstellung erworben und ihren Partnerschulen zur Verfügung gestellt. Vielerorts wurden die Schulen mit fünfzigbändigen Buchpaketen ausgestattet - nicht nur als Unterrichtslektüre, sondern vor allem um mit interessanten Kinder- und Jugendbüchern den Spaß am Lesen zu wecken. "Die Aktion lebt von einer einfachen Idee: Wenn Kinder gute Bücher bekommen, dann lesen sie sie. Dann hat Lesen bei ihnen Zukunft", so Staatssekretär Dr. Huber.

"Lesen ist Zukunft" ist das erste landesweit ausgerichtete Kooperationsprojekt eines Staatsministeriums mit den drei Rotary-Distrikten in Bayern: Distrikt 1840 (Governor Dr. Claus-Michael Pautzke), Distrikt 1880 (Governor Dr. Peter Iblher) und Distrikt 1950 (Governor Helmut J. Mader).

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Sonderthemen : VBE wählt im März neue Verbandsführung
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.12.2008 12:54:45
Sonderthemen

Berlin, 17.12.2008 Die nächste Ordentliche Bundesvertreterversammlung des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) ist für den 13. und 14. März 2009 einberufen worden.

Ca. 260 Delegierte aus den 16 Landesverbänden werden im Bonner Maritim Hotel über das künftige Agieren der zweitgrößten Lehrergewerkschaft in Deutschland entscheiden.

Der bisherige VBE-Bundesvorsitzende Ludwig Eckinger wird nicht wieder kandidieren.

Am 22. Mai 2009 findet in Berlin eine Festveranstaltung des VBE zum sechzigjährigen Bestehen des Grundgesetzes und seiner Bedeutung für Bildung und Erziehung statt. In diesem Rahmen wird Ludwig Eckinger nach 16 Jahren als VBE-Bundesvorsitzender offiziell verabschiedet werden. ­

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Vorschule / Kindergarten : 9,4 Prozent der unter Dreijährigen in NRW in Tagesbetreuung für Kinder
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 17.12.2008 12:54:01
Vorschule / Kindergarten

Düsseldorf, 17.12.2008 Mitte März 2008 besuchten in Nordrhein-Westfalen 42 600 Kinder im Alter von unter drei Jahren ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Angebot der Kindertagesbetreuung. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 33,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Betreuungsquote der unter Dreijährigen stieg binnen Jahresfrist von 6,9 Prozent auf 9,4 Prozent.

32 200 der betreuten Kinder (75,5 Prozent) gingen im März 2008 in eine Kindertageseinrichtung; die übrigen 10 400 unter Dreijährigen nahmen ein Angebot der Kindertagespflege wahr. Die Kindertagespflege ist neben der Tagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen eine gleichwertige Form der Betreuung.

Ergebnisse für Jugendamtsbezirke finden Sie im Internet unter: www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2008/pdf/217_08.pdf

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Aus den Ländern : Hamburg: Schulsanierung ja, Privatisierung nein
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 16.12.2008 17:40:00
Aus den Ländern

Hamburg, 16.12.2008 Der Senat hat heute beschlossen, für die Sanierung und Bewirtschaftung der Schulen die Errichtung eines Sondervermögens prüfen zu lassen. Die Beschäftigten aus der BSB und der BSU, die für den Bau von Schulen zuständig sind, die Reinigungskräfte und Betriebs-arbeiter an den Schulen sollen an das Sondervermögen übergehen. Die Hausmeister und deren Ehegatten sollen an den Schulen verbleiben können.

Die Sanierung der Schulen ist in den vergangenen Jahrzehnten sträflich vernachlässigt worden. Das Vorhaben der Stadt, den Sanierungsstau in Hamburg binnen 15 Jahren abzubauen, ist überfällig. Wenn der Politik allerdings die Bildung der Kinder wichtig ist, muss sie auch ihren Einfluss auf die Gestaltung der Schulen behalten. Das Ziel, weitere oder sogar den Großteil aller Schulen an private oder halbprivate Investoren zu übergeben, ist kontraproduktiv. Langfristig sind die Privatisierungslösungen (ÖPP/ÖÖP) teurer als der Schulbau in Eigenregie, die (höheren) Schulden werden nur in spätere Legislaturperioden verschoben. Seit Jahren fordern die im Schulbau Beschäftigten eine Bündelung aller Kräfte unter einem Dach, damit reibungsloser und effizienter gearbeitet werden kann. Endlich will der Senat diesen Konstruktionsfehler im Schulbau beseitigen. Doch weshalb soll der Schulbau in die Finanzbehörde ausgegliedert werden? Fachbehörden sind für Fachpolitik zuständig, oder sollen künftig auch z. B. der Straßenbau, Kitas, Universitäten, Kultureinrichtungen in der Finanzbehörde geplant werden?

Die Verlagerung der finanziellen Probleme des Hamburger Haushalts in Neben- oder Schattenhaushalte ist keine Lösung, sondern nur eine Verschleierung gegenüber der Öffentlichkeit. Bildung darf nicht nur in Sonntagsreden Priorität bekommen.

Deshalb:
Schulbau und Sanierung aus einer öffentlichen Hand: Ja,
Ausgliederungen und Privatisierung: Nein!

Die Vorsitzenden
Ulrich Maaz (Personalrat BSB, Tel. 42863-3705/5405); Hans Voß (Gesamtpersonalrat BSB, Tel. 42863-2192); Wilfried Kominek (Personalrat HIBB, Tel. 42863-3573); Sabine Wils (Personalrat BSU, Tel. 42840-3083)

Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressesprecherin
Tina Fritsche
Tel. 0175 – 574 79 40

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Sonderthemen : GEW fordert Schulstartgelder für Kinder aus Hartz IV-Familien bis zum 13. Schuljahr
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 16.12.2008 17:39:06
Sonderthemen

Bildungsgewerkschaft zur Sitzung des Vermittlungsausschusses: Regelsätze erhöhen
Frankfurt am Main, 16.12.2008 Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat gefordert, Kindern aus Hartz IV-Familien die Schulstarthilfen bis zum 13. Schuljahr zu zahlen. "Gerade diese Kinder werden von höherer Bildung systematisch ausgegrenzt, wenn ihnen die Schulstart-Gelder nach Klasse 10 gekappt werden. Damit werden die Selektivität des deutschen Schulsystems und die Abhängigkeit des Bildungserfolges der Kinder von ihrer sozialen Herkunft noch verstärkt. Das ist ein bildungspolitischer Tiefschlag", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M mit Blick auf die heutige Sitzung des Vermittlungsausschusses. "Statt Maßnahmen zu ergreifen, dass Bildungsarmut und Chancenungleichheit nicht länger weitervererbt werden, wird dieser Zusammenhang zementiert. Angesichts des gesellschaftlichen Bedarfs an höher und besser qualifizierten jungen Menschen ist es unverantwortlich, diese Potenziale zu verschleudern. Es ist die Aufgabe des Staates, den jungen Menschen Lebensperspektiven zu eröffnen!"

Gleichzeitig verlangte Thöne, den Regelsatz von Kindern aus Hartz IV-Haushalten in einem ersten Schritt mindestens um den Betrag der Kindergelderhöhung aufzustocken. "Diese Familien nicht schlechter zu stellen, ist das Mindeste, was die Gesellschaft den in Armut aufwachsenden Kindern schuldet. Angesichts der Kinderarmut, von der rund zwei Millionen Mädchen und Jungen betroffen sind, ist es ein sozialpolitisches Armutszeugnis gerade die ärmsten und bedürftigsten Familien von der Kindergelderhöhung abzukoppeln", unterstrich der GEW-Vorsitzende. Er machte deutlich, dass die Regelsätze für sieben- bis 13jährige Schulkinder auf 253 Euro (zurzeit 211 Euro) sowie für 14- bis 17jährige Jugendliche auf 316 Euro (zurzeit 281 Euro) angehoben werden müssten. "Die aktuellen Sätze werden dem Ernährungsbedarf der Heranwachsenden nicht gerecht", begründete Thöne sein Anliegen.

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Sonderthemen : MOrie – Große Erfolge bei Menschen mit Migrationshintergrund
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 16.12.2008 17:38:11
Sonderthemen

Internationaler Tag der Migranten 18.12.2008
Nürnberg, 16.12.2008 Langzeitarbeitslose Menschen mit Migrationshintergrund haben ganz spezielle Vermittlungshemmnisse. Die Hauptursachen sind hier oft mangelnde Deutschkenntnisse oder nichtanerkannte Schul- und Berufsabschlüsse. Für ihren hohen Anteil an Arbeitslosen mit Migrationshintergrund im SGB II hat die ARGE Düsseldorf zusammen mit dem lokalen Caritasverband deshalb das Projekt MOrie (= Migrantenorientierung) ins Leben gerufen. MOrie ist eine Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahme für Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 25 und 55 Jahren.

Die Erfolge von MOrie können sich sehen lassen: Im ersten Bewilligungszeitraum 2006 konnten von 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Das sind ca. 36 Prozent und immerhin 26 Prozent arbeiten jetzt mit mehr als 15 Wochenstunden. Nur 10 haben die Maßnahme damals vorzeitig abgebrochen. 2007 wurden ebenfalls 36 Prozent vermittelt und 2008 waren es bisher ca. 30 Prozent. Und auch wenn die Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nicht sofort klappt, finden viele Frauen und Männer der Maßnahme im folgenden Jahr einen festen Arbeitsplatz. Die Grundlagen hat das Projekt MOrie gelegt. Enges Coaching und die interkulturelle Kompetenz des eingesetzten Fachpersonals machen das Projekt so erfolgreich.

In drei Phasen werden stabile Zugangsvoraussetzungen für die Integration auf dem Arbeitsmarkt geschaffen: In den ersten 1,5 Monaten werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für zukünftige Aufgaben in der deutschen Sprache, EDV, Bewerbung, Schlüsselqualifikationen etc. qualifiziert. In der zweiten Phase nehmen sie für dreieinhalb Monate eine Beschäftigung auf. Je nach beruflicher Vorbildung kann zwischen Verwaltung, Pflege, Pädagogik, Haustechnik und -wirtschaft gewählt werden. Die dritte Phase ermöglicht über ein einmonatiges Praktikum die Probe aufs Exempel. In 100 Düsseldorfer Unternehmen wird die Möglichkeit geboten, die individuelle Fähigkeit zur Arbeit zu prüfen und sich zu bewähren. Immer wieder erhalten Praktikanten auch gleich einen Arbeitsvertrag, weil ihre Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit geschätzt wurde. 30 Absolventen haben bisher sofort nach dem Praktikum einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag erhalten.

Wer nicht gleich nach der Maßnahme Anschluss findet auf dem Arbeitsmarkt, ist jedoch in der Lage, eine Qualifizierungs- oder Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich zu durchlaufen. Mit den entsprechenden Deutschkenntnissen können z.B. erforderliche Bildungsabschlüsse nachgeholt werden.

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

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Sonderthemen : Im Bundestag notiert: Bedarf an akademisch qualifizierten Erziehern
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 15.12.2008 19:26:27
Sonderthemen

Berlin, 15.12.2008(hib/TEP) Die FDP-Fraktion interessiert sich für den Bedarf an akademisch qualifizierten Erziehern in Kindertagesstätten.

In einer Kleinen Anfrage (16/11262) erkundigen sich die Abgeordneten nach den Vorteilen der frühkindlichen Betreuung und Bildung durch akademisch geschulte Erzieher.

Außerdem möchten die Liberalen wissen, ob und, wenn ja wie sich die Qualifikation von Erziehern im bundesdeutschen Vergleich unterscheidet. Hintergrund der Frage sind die von der Bundesregierung geplanten Aufstiegsstipendien für Erzieher.

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Aus den Ländern : Mecklenburg-Vorpommern: Der Film aus der Hosentasche
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 15.12.2008 19:24:54
Aus den Ländern

Startschuss für den ersten Handyfilmwettbewerb Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin, 15.12.2008 "Entdecke, was dein Handy so alles kann!", so der Aufruf für den ersten Handyfilmwettbewerb Mecklenburg-Vorpommern. Am 15. Dezember gab der Schirmherr Kultusminister Henry Tesch, den offiziellen Startschuss.

Dem eher schlechten Ruf von Handyfilmen als Gewaltfilmchen, die zwischen den Jugendlichen kursieren, wollen die Veranstalter bewusst etwas entgegensetzen. Die Entwicklung zu immer besseren Kameras in den Mobiltelefonen und die einfache Verbreitung über Internetplattformen, wie beispielsweise You Tube, fordern es regelrecht heraus, kreativ mit diesen Möglichkeiten umzugehen.

Die FilmLand M-V gGmbH als Organisator stellt den Wettbewerb in den Rahmen der Initiative "Kunst im Dialog" und wendet sich damit gezielt an das junge Publikum. "Heutzutage ist das Telefonieren ja fast schon Nebensache geworden. Die Handys können so viel mehr und die jungen Nutzer verwenden diese Funktionen bereits alltäglich", erläutert Torsten Jahn, Geschäftsführer der FilmLand M-V gGmbH. "Wir möchten die Anregung und das Know-how geben, sich weiter mit diesem Medium zu beschäftigen, so wird ganz nebenbei die heute wichtige mobile Kommunikationkompetenz gefördert. Jugendliche können ihre Lebenswelten aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln filmen und sich mit ihrer Situation auseinander setzen. Wir vermitteln in Workshops die Grundlagen dazu und zeigen die besten Filme auf dem Filmkunstfest M-V in Schwerin einem großen Publikum."

Für den Kultusminister Henry Tesch ist der Handywettbewerb die ideale Plattform, junge Menschen anzusprechen. "Ich freue mich besonders, die Schirmherrschaft über einen innovativen Handyfilm-Wettbewerb übernehmen zu dürfen und rufe alle kreativen jungen Leute unseres Bundeslandes dazu auf, sich unter dem Motto "Love it or leave it" mit eigenen Clips zu allem "- was man mag oder eben nicht mag" zu beteiligen."

So nämlich das Motto für den ersten Wettbewerb. Wie ein Film am besten gedreht wird, erfuhren die Workshop-Teilnehmer im Buschclub auf dem Großen Dreesch aus erster Hand. Die Macher von "Schwarze Schafe" (NDR-Regiepreisträger des 17. filmkunstfestes M-V), Oliver Rihs, Olivier Kolb und ihr Schauspieler Oktay Özdemir, bekannt aus Filmen wie "Wut" und "Knallhart", gaben ihr Wissen exklusiv weiter.

"Wir sind schon heute neugierig auf die Filme die eingereicht werden, auf neue Sichtweisen, Ideen und auch auf die Macher die hinter und vor der Kamera stehen", so Diedrich Baxmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwerin-Mecklenburg, die die Reihe "Kunst im Dialog partnerschaftlich begleiten. Die besten Filme und deren Macher werden im Rahmen der Kurzfilmnacht während des 19. Filmkunstfest M-V im Mai 2009 in Schwerin vorgestellt.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb, die Teilnahmebedingungen und auch Schnittsoftware zum downloaden gibt es auf der Internetseite www.handyfilm.filmland-mv.de.

Die Filme müssen bis zum 28. Februar 2009 eingereicht werden und sind dann ab März auf den Internetseiten des Handyfilmwettbewerbs und der SVZ zu sehen. Hier können sie dann direkt bewertet werden. Der Sieger wird somit direkt über die Webseiten vom Publikum bestimmt.

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Aus den Ländern : Thüringen: "Erfolgreich in Beruf und Studium starten"
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 15.12.2008 19:23:03
Aus den Ländern

Thüringer Berufsorientierungskonferenz und 4. Verleihung der Qualitätssiegel Berufswahlfreundliche Schule"
Erfurt / Jena, 15.12.2008 In den letzten 3 Monaten haben 43 Jurorinnen und Juroren in 41 Schulen die Qualität der Berufs- und Studienwahlvorbereitung bewertet. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Kammern, Verbänden, der Agenturen für Arbeit, des Thüringer Kultusministeriums und Elternsprecher prüften in den Bewerberschulen, wie sich Schülerinnen und Schüler auf die Berufs- und Studienwahl vorbereiten und wie die Schulen ihre wichtige Schnittstellenfunktion ausfüllen.

Im Ergebnis konnten von 21 Bewerberschulen 16 Schulen im Erstaudit und von 23 Bewerberschulen 22 Schulen im Re-Zertifizierungsaudit eine hohe Qualität der Berufswahlvorbereitung bescheinigt werden.

Fazit ist, dass in den ausgezeichneten Schulen mit klaren Konzepten, nachhaltigen Aktivitäten und festen regionalen Partnern daran gearbeitet wird, dass die Schülerinnen und Schüler

verschiedene Bildungswege kennen,
wissen, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen sie besitzen,
wissen am Ende der Schulzeit, welchen Beruf sie erlernen oder welchen Studiengang sie wählen möchten,
ihre Berufs- oder Studienwahl begründen können und
berufliche Alternativen kennen.
Die 4. Verleihung des Qualitätssiegels "Berufswahlfreundliche Schule" wird am 21. Januar 2009 im Thüringer Landtag mit einer Berufsorientierungskonferenz verbunden (siehe Programm in der Anlage). Ziel ist es, Entwicklungsansätze für die Berufswahlvorbereitung mit den Partnern gemeinsam zu erarbeiten. Im Zentrum stehen thematische Diskussionen. An insgesamt 15 Thementischen diskutieren jeweils 10 Experten der Berufswahlvorbereitung eine Fragestellung und formulieren Konsequenzen für die weitere Entwicklung.

Folgenden Thüringer Schulen wird das Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule" erstmalig verliehen:

Staatliches regionales Förderzentrum "Lucas Cranach-Schule" Gotha
Staatliches regionales Förderzentrum "j. H. Pestalozzi" Sondershausen
Staatliches Gymnasium "Albert Schweitzer" Ruhla
Staatliche Regelschule "Werner Seelenbinder" Apolda
Staatliche Regelschule Wiebeckschule Bad Langensalza
Staatliche Regelschule Novalisschule Bad Tennstedt
Staatliche Regelschule "Am Kienberg" Crawinkel
Staatliche Regelschule "Otto Ludwig" Eisfeld
Staatliche Regelschule Burgendland Günthersleben/Wechmar
Staatliche Regelschule "Am Hermsdorfer Kreuz" Hermsdorf
Staatliche Regelschule "Johann Heinrich Pestalozzi" Hirschberg
Staatliche Regelschule Kerspleben
Staatliche Regelschule "Thomas Müntzer" Mühlhausen
Staatliche Regelschule Remptendorf
Staatliche Regelschule "Cuno Hoffmeister" Sonneberg
Staatliche Regelschule Wormstedt

Folgende Schulen waren im Re-Zertifizierungsverfahren erfolgreich:
Staatliches regionales Förderzentrum Artern
Staatliches regionales Förderzentrum "Hans Bürger" Blankenhain
Staatliches regionales Förderzentrum Schmölln
Staatliches regionales Förderzentrum "Herderschule" Weimar
Staatliches Gymnasium "Heinrich Böll" Saalfeld
Staatliche Regelschule Aschara
Staatliche Regelschule "Leinatalschule" Catterfeld
Staatliche Regelschule Ellrich
Staatliche Regelschule "Willy Brandt" Erfurt
Staatliche Regelschule "Debschwitzerschule" Gera
Staatliche Regelschule "Conrad Ekhof" Gotha
Staatliche Regelschule "Wilhelm Hey" Ichtershausen
Staatliche Regelschule "Geschwister Scholl" Ilmenau
Staatliche Regelschule "An der Nesse" Molschleben
Staatliche Regelschule Kaulsdorf
Staatliche Regelschule "Anna Sophia" Kranichfeld
Staatliche Regelschule Niedersachswerfen
Staatliche Regelschule "Petersbergschule" Nordhausen
Staatliche Regelschule "ImPULS-Schule" Schmiedefeld
Staatliche Regelschule Treben
Staatliche Regelschule Veilsdorf
Staatliche Regelschule Wutha-Farnroda

"Erfolgreich in Beruf und Studium starten"
Thüringer Berufsorientierungskonferenz
am 21. Januar 2009

im Thüringer Landtag

09:00 Uhr Eröffnung durch Landtagspräsidentin Prof. Dagmar Schipanski

09:15 Uhr Streitgespräch Hüther contra Hüther: Prof. Gerald Hüther, Neurobiologe an der Universität Göttingen und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln

Überleitung in den Open Space-Teil durch Dr. Sigrid Heinecke, Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V.

10:00 Uhr Kaffeepause und Übergang in Open-space-Teil

10:30 Uhr Open space-Teil "Erfolgreich in Beruf und Studium starten" 15 Thementische je 10 Teilnehmer erarbeiten Entwicklungsansätze für die Berufswahlvorbereitung in Thüringen

3 Themenstränge mit jeweils 5 Tischen:
Persönliche Kompetenzen der Schüler stärken
Berufswahlvorbereitung durch Lernortwechsel
Perspektive Ausbildung und Studium – den Übergang managen
12:00 Uhr Kurze Einführung in die Ausstellung (max. der 21 Q-Siegel-Schulen des Jahres 2007) und des Kommunikationstreffpunktes Q-Siegel

durch Landtagspräsidentin Prof. Dagmar Schipanski
12:15 Uhr Pause und Imbiss

13:00 Uhr Feierliche Verleihung der Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule" in Thüringen

Musikalischer Auftakt

13:10 Uhr Einführung durch Kultusminister Bernward Müller

13:20 Uhr Grundsatzrede zur Fachkräftesituation und Berufsorientierung durch Ministerpräsident Dieter Althaus

Vorstellung und Übergabe der Ergebnisse der BO-Konferenz

14:30 Uhr Verleihung der Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule" in Thüringen

u.a. durch Ministerpräsident Dieter Althaus, Kultusminister Bernward Müller,
Minister für Wirtschaft, Technologie und Arbeit Jürgen Reinholz, Vorstand der Regionaldirektion SAT der Bundesagentur für Arbeit Max-Volker Dähne u.a.
16:00 Uhr Ende der Veranstaltung

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