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Aus den Ländern : RP: Bildungsministerin Ahnen lobt bundesweite Erfolge in mathematisch-naturwissenschaftlichem Schulwettbewerb
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 22.12.2008 14:52:46
Aus den Ländern

Mainz, 22.12.2008 Wie schon im Jahr 2006 haben auch beim bundesweiten "Siemens Award" 2008 wieder drei Gymnasien aus Rheinland-Pfalz mit einem ausgeprägten mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt den Sprung unter die zehn Besten geschafft. Unter bundesweit 51 Bewerberschulen, die allesamt dem Verein "MINT-EC e.V." (mathematisch-naturwissenschaftliche Excellence-Center an Schulen) angehören, errangen das Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld und das Max-Planck-Gymnasium in Trier jeweils einen der beiden mit 5000 Euro dotierten dritten Preise. Über den siebten Preis und 2000 Euro kann sich das Gymnasium in Birkenfeld freuen.

"Die kontinuierlichen Erfolge rheinland-pfälzischer Gymnasien in diesem Wettbewerb seit 2002 zeigen, dass hier im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich hervorragende Arbeit mit großer Nachhaltigkeit geleistet wird", freute sich Bildungsministerin Doris Ahnen mit den erfolgreichen Schulen. Die MINT-EC-Schulen entwickelten nicht nur eigene Lernwege in Mathematik und den Naturwissenschaften und integrierten dabei moderne Kommunikationstechniken, sondern kooperierten auch erfolgreich mit Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

In dem Schulwettbewerb "Siemens Award" wetteifern alle zwei Jahre Gymnasien mit einem Schwerpunkt im MINT-Bereich (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) um die überzeugendsten pädagogischen und methodischen Konzepte. Bewertet werden zeitgemäße Maßnahmen und Methoden innerhalb und außerhalb des Unterrichts, wobei es auch auf Breitenwirksamkeit, Langfristigkeit, Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit der Maßnahmen ankommt. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Leitideen: "eigene Lernwege gehen", "strukturieren und vernetzen" sowie "kommunizieren und kooperieren".

Alle am "Siemens Award" teilnehmenden Schulen sind Mitglieder in dem Verein MINT-EC e.V., der im Jahr 2000 gegründet wurde. Ziel des Vereins ist es, Schulen, die sich zu einem so genannten "Excellence-Center" für die MINT-Fächer weiterentwickeln wollen, zu unterstützen. Für die Aufnahme in den Verein müssen die Schulen ein Gesamtkonzept für die mathematisch-naturwissenschaftliche Arbeit vorlegen, das dann unter einer ganzen Reihe von Kriterien bewertet wird. In Rheinland-Pfalz haben bereits folgende elf Gymnasien mit einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil die Mitgliedschaft im Verein MINT-EC erreicht:

Görres-Gymnasium, Koblenz
Gymnasium Birkenfeld, Birkenfeld
Gymnasium Gonsenheim, Mainz
Gymnasium Nonnenwerth, Remagen
Hohenstaufen-Gymnasium, Kaiserslautern
Kurfürst-Balduin-Gymnasium, Münstermaifeld
Marion-Dönhoff-Gymnasium, Lahnstein
Max-Planck-Gymnasium, Trier
Max-von-Laue-Gymnasium, Koblenz
Peter-Joerres-Gymnasium, Bad Neuenahr-Ahrweiler
St. Willibrord-Gymnasium, Bitburg
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Pressesprecher
Michael Au
Telefon: 06131-162829
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Wolf-Jürgen Karle
Telefon: 06131-164597
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E-Mail: presse(at)mbwjk.rlp.de

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Hochschule / Universität : Studentenwerke erhalten 1,3 Millionen Euro pro Jahr mehr
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 22.12.2008 14:51:25
Hochschule / Universität

Dr. Eva-Maria Stange: "Studentenwerke können mit solider Finanzausstattung ihren sozialen Aufgaben noch besser gerecht werden"
Dresden, 22.12.2008 "Sachsens Studentenwerke erhalten in den nächsten Jahren eine finanzielle Ausstattung, die es ihnen ermöglicht, die Beiträge der Studierenden auf einem sozial angemessenen Niveau zu halten", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin, Dr. Eva-Maria Stange, mit Blick auf die mit Jahresbeginn festgeschriebene Anhebung der Zuschüsse von 5,5 Millionen Euro 2008 auf jeweils 6,8 Millionen Euro in den Jahren 2009 und 2010. Dies sei wichtig besonders vor dem Hintergrund, dass in Sachsen rund 30 Prozent aller Studierenden BAföG Empfänger seien.

"Die Studentenwerke werden in den kommenden Jahren neben kostengünstigem Essen und Wohnraum zunehmend auch einem wachsenden Bedarf bei der Kinderbetreuung für Studierende oder Mitarbeiter der Hochschulen gerecht werden müssen", so Dr. Stange. Die Anhebung der Zuschüsse sei daher ein positives Signal an die Studierenden und eine Anerkennung der unverzichtbaren Leistungen der Studentenwerke.

Neben der besseren finanziellen Ausstattung sei es wichtig, dass die Studentenwerke Planungssicherheit erhielten. Zu diesem Zweck seien Zielvereinbarungen für die erste Jahreshälfte 2009 geplant, die einerseits die Aufgaben der Studentenwerke definieren und andererseits Spielräume für wirtschaftliches Handeln ließen.

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Pressesprecher
Eileen Mägel
+49 (0)351 - 564 6020
+49 (0)351 - 564 6025
presse@smwk.sachsen.de

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Hochschule / Universität : Medizinerausbildung an den bayerischen Universitäten punktet im bundesweiten Vergleich
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 22.12.2008 14:50:22
Hochschule / Universität

München, 22.12.2008 Bayerische Medizinstudentinnen und -studenten schneiden bei ärztlichen Prüfungen im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich gut ab. Dies zeigen die Ergebnisse der bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungen nach der Approbationsordnung für Ärzte. Ausgewertet wurden die Prüfungstermine Herbst 2006 und Frühjahr 2007. "Diese Vergleichszahlen bescheinigen die hohe Qualität des Medizinstudiums an den bayerischen Universitäten", so Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch. Besonders erfreulich sei auch, dass die Studierenden ihre guten Leistungen bei einer im Bundesvergleich in der Regel unterdurchschnittlichen Studiendauer erzielten.

Im Vergleich mit dem bundesweiten Mittelwert von 500 Punkten im ersten Prüfungsabschnitt belegten die Studierenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit 543 Punkten und der Universität Regensburg mit 536 Punkten die beiden ersten Plätze. Auch die Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben mit 524 Punkten (Rang 5) überdurchschnittlich abgeschnitten.

Bei den Ergebnissen des zweiten Prüfungsabschnitts sind alle bayerischen Universitäten in den Top Ten platziert: Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg und die Ludwig-Maximilians-Universität München mit jeweils 538 Punkten auf Rang 2, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit 528 Punkten auf Rang 3, die Universität Regensburg mit 518 Punkten auf dem fünften und die Technische Universität München mit 512 Punkten auf dem 6. Platz. Der bundesweite Mittelwert liegt auch hier bei 500 Punkten.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Tel: 089 2186 - 2666
Fax: 089 2186 - 2888
E-Mail:presse.wfkm@stmwfk.bayern.de

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Aus den Ländern : Sachsen-Anhalt: KMK-Projekt "ProLesen – Auf dem Weg zur Leseschule" entwickelt Projekte zur Leseförderung in allen Fächern
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 22.12.2008 14:48:58
Aus den Ländern

Magdeburg, 22.12.2008 Die Leseförderung ist ein Hauptthema der bildungspolitischen Diskussion in Deutschland. Trotz erkennbarer Entwicklungen nach den ersten PISA-Untersuchungen gibt es weiterhin einen erheblichen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit unzureichender Lesekompetenz. Die Initiative der Kultusministerkonferenz (KMK) zielt auf die Förderung der Lesekompetenz in der Unterrichtssprache Deutsch als zentrale schulische Aufgabe aller Fächer.

Alle 16 Bundesländer verständigten sich auf ein gemeinsames Projekt zur Förderung der Lesekompetenz in allen Fächern und findet in unserem Bundesland die ausdrückliche Unterstützung des Kultusministeriums.

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz wies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Schriftkultur bei der Weitergabe von Wissen, Werten und Erfahrungen an die junge Generation hin, die gerade im Medien- und Computerzeitalter noch an Bedeutung gewonnen habe. "Lesen und Schreiben sind der elementare Ausgangspunkt der Selbstbildung", sagt er. Olbertz appelliert in diesem Zusammenhang an die Eltern, Ihren Kindern vorzulesen, sich von ihnen vorlesen zu lassen und sie mit Büchern vertraut zu machen. "Gerade der Winter mit seinen langen Abenden ist dazu eine gute Zeit", so der Minister.

Auf dem Weg zur Leseschule nehmen in Sachsen-Anhalt in den nächsten Jahren zwölf Schulen - Sekundarschulen, Gymnasien und Förderschulen - an dem Vorhaben teil. Mit Unterstützung des LISA Halle entwickeln Lehrkräfte mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen Katalog von fächerübergreifenden Maßnahmen und Aktivitäten zur Leseförderung. Im Ergebnis entstehen Materialien und Vorschläge für die schulische Praxis, die einer systematischen Leseförderung an allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I dienen. Sie sollen allen Schulen des Landes Anregungen für die weitere Entwicklung der Lesekompetenz geben. Weitere Informationen zum KMK-Projekt "ProLesen" sind zu finden unter: www.modellversuche.bildung-lsa.de/prolesen/index.html.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
Referat Presse- und Öffentlichkeitarbeit
Tel 0391 567 3710
E-Mail presse@mk.sachsen-anhalt.de
Turmschanzenstraße 32
39114 Magdeburg

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Aus den Ländern : Bremen: Jahr der Mathematik für Bremen sehr erfolgreich verlaufen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 19.12.2008 15:49:42
Aus den Ländern

Bremen, 19.12.2008 Das Jahr der Mathematik 2008 geht seinem Ende zu. Delegationen aus sieben Städten, darunter Bremen, waren jetzt zum Abschlussfest nach Köln eingeladen worden, weil sie sich bei der Ausgestaltung öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen besonders hervorgetan hatten. 64 der insgesamt 746 registrierten Veranstaltungen zum Jahr der Mathematik fanden allein in Bremen statt.

Zur Bremischen Delegation gehörten Schülerinnen und Schüler aus dem Kippenberg-Gymnasium, der Mathematiker Prof. Dr. Dierk Schleicher von der Jacobs University, Gisela Gründl von der Uni Bremen und der Mathematiklehrer Klaus Lies. Bundesbildungsministerin Annette Schavan lobte die Städte für ihr Engagement. Der Bremer Meeresgeologe Prof. Dr. Gerold Wefer stellte gemeinsam mit den Mathematikern Dr. Jan und Dr. Dirk Lorenz ein Knackfroschexperiment zum Thema Schwarmverhalten vor, das großen Anklang fand.

Beim anschließenden mathematischen Städtewettkampf gab es für Bremen erneut einen Erfolg: Die Delegation landete auf dem zweiten Platz, knapp hinter Köln. "Insgesamt ist das Jahr der Mathematik für die Wissenschaftsstadt Bremen sehr erfolgreich verlaufen und hat dem Ansehen Bremens gut getan", sagte der Mathematiklehrer Klaus Lies.

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Aus den Ländern : NRW: Preisträger der Landesauszeichnung "Bewegungsfreudige Schule NRW 2008" stehen fest
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 19.12.2008 15:48:43
Aus den Ländern

Düsseldorf, 19.12.2008 Bewegung ist längst nicht mehr nur allein eine Aufgabe des Sportunterrichts, sondern findet mehr und mehr Einzug in den Unterricht der anderen Fächer. Die Zusammenhänge von Bewegung und Lernen bekommen eine immer größer werdende Bedeutung im Schulalltag. "Es ist das Ziel, die Freude am Lernen, Unterrichten, Spielen, Diskutieren und Planen zu erhöhen. Auf der anderen Seite kann man durch Bewegung Frust abbauen und gemeinsam neuen Elan gewinnen", betonte Schulministerin Barbara Sommer.

Das Land Nordrhein-Westfalen zeichnet nach 2004 und 2006 in diesem Jahr zum dritten Mal Schulen aus, die sich ein besonders bewegungsfreudiges Profil geben. Mehr als 300 Schulen hatten sich um die Auszeichnung beworben. Eine Expertenjury hat 19 Hauptpreisträger ausgewählt, die neben dem Gütesiegel "Bewegungsfreudige Schule NRW 2008" einen Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro erhalten. Weitere 28 Schulen werden mit 500 Euro ausgezeichnet. Sechs Schulen, die sich trotz besonders schwieriger Bedingungen auf den Weg zu einer Bewegungsfreudigen Schule begeben haben, erhalten einen Sonderpreis. "Diese Schulen haben gezeigt, wie man sich mit Bewegung, Spiel und Sport profilieren kann. Die Zahl der Schulen, die sich beworben hat, ist mit 310 Schulen fast doppelt so hoch wie 2004. Ein tolles Ergebnis und eine echte Erfolgsstory für unsere Schulen", freute sich Schulministerin Sommer über die große Resonanz "Wir erkennen immer deutlicher, dass und wie Schulen die Leitidee der ´Bewegungsfreudigen Schule´ in ihren Schulprogrammen und in ihrem Schulleben konsequent umsetzen. Das Leben und Lernen der Kinder und Jugendlichen und auch die pädagogische Arbeit der Lehrkräfte profitieren davon."

Träger der Landesauszeichnung sind das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW), der LandesSportBund NRW, die Unfallkasse NRW, die AOK Westfalen-Lippe sowie die AOK Rheinland/Hamburg. Gemeinsam stellen sie für die Landesauszeichnung 2004 bis 2010 insgesamt 255.000 Euro zur Verfügung. Anfang des kommenden Jahres nehmen die 53 Schulen ihre Auszeichnung im Plenarsaal des Landtags in Düsseldorf entgegen.

Folgende Schulen werden ausgezeichnet
19 Hauptpreisträgerschulen
Realschule Belecke, Belecke
GGS an der Maarbrücke, Bochum
Hans-Tilkowski-Schule, Herne
Grundschule Kirchheide, Lemgo
Geschwister - Scholl – Schule, Gütersloh
Grundschule Knetterheide, Bad Salzuflen
OGS Königshöher Weg, Wuppertal
Antoniusschule, Essen
Schule Am Krausen, Bäumchen Essen
Cranachschule, Essen
GGS Schwanenschule, Wermelskirchen
Integrierte Gesamtschule, Bonn Beuel Bonn
Michael-Ende Schule, Hückelhoven
Rheinische Förderschule Rösrath, Rösrath
Schule am Schwarzwasser Bergheim, Bergheim
Grundschule Meckinghoven, Datteln
Kardinal-von-Galen Schule, Emsdetten
Glück-Auf-Schule, Marl
Vera-Beckers Berufskolleg, Krefeld

28 Preisträger
Gemeinschaftshauptschule Niedersprockhövel, Niedersprockhövel
Lindenhofschule, Halver
Tremoniaschule, Dortmund
Frauenlobschule, Bochum
Obenstruthschule, Siegen
Verbundschule Alme-Madfeld-Thülen, Brilon
Petrus-Damian-Schule, Marburg
GGS Overbergschule, Kamp-Lintfort
Elsa Brändström Schule, Ratingen
Schule am Morungenweg, Essen
GGS Merhoog, Hamminkeln
Anne Frank FS, Mönchengladbach
GGS Elbsee, Hilden
Sankt-Antonius Schule, Wuppertal
GGS Am Neandertal, Mettmann
Tackenbergschule, Oberhausen
GHS Emil-Barth-Straße, Düsseldorf
GGS Vaalserquartier, Aachen
Stephanusschule FS, Zülpich
IGS Köln-Holweide, Köln
KGH St. Katharina, Hückeswagen
Jakob-Moreno-Schule, Gummersbach
Hugo-Kükelhaus-Schule, Wiehl
Städtische Gesamtschule Herzogenrath, Herzogenrath
Stephanusschule FS, Düren
Friedrich-von-Bodelschwingh, Beckum
Ostwallschule, Lüdinghausen
GE Berger Feld, Gelsenkirchen

6 Sonderpreisträger
Berufskolleg Essen Mitte, Essen
Gymnasium Lindlar, Lindlar
Königin-Mathilde-Gymnasium, Herford
Heinrich-Böll-Gesamtschule Köln, Köln
Pestalozzischule, Gladbeck
Schule Am Möllerstift, Bielefeld

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Berufsbildung : Rückgang bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen - dennoch weitere Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 19.12.2008 15:46:26
Berufsbildung

BIBB legt erste Analyse zur Ausbildungsmarktentwicklung 2008 vor
Bonn, 19.12.2008 Mit rund 616.600 neuen Ausbildungsverträgen wurden im Zeitraum vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008 bundesweit ca. 9.300 bzw. 1,5 % weniger Ausbildungsverhältnisse begonnen als im Jahr zuvor. Dies ist das Ergebnis der Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zum 30. September 2008. Angesichts sinkender Schulabgänger(-34.600) und Altbewerberzahlen (-64.400) war die Ausbildungsmarktlage für die Jugendlichen dennoch besser als 2007. Allerdings waren Ende September immer noch rund 84.200 Ausbildungsstellenbewerber ohne Lehrstelle und weiterhin auf Ausbildungsplatzsuche, und der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt flachte in den letzten Monaten merklich ab.

Ursache für den Rückgang ist im Wesentlichen der Abbau an außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen, die seit der Wiedervereinigung in Ostdeutschland zum Ausgleich von fehlenden betrieblichen Lehrstellen eingerichtet werden. Da aber die Zahl der Schulabgänger in Ostdeutschland sehr stark sinkt, wurde der Umfang der öffentlich finanzierten außerbetrieblichen Ausbildung gezielt reduziert. Insgesamt wurden in Ostdeutschland rund 113.800 neue Ausbildungsverträge registriert, ca. 11.300 bzw. 9,0 % weniger als im Vorjahr. Trotz des deutlichen Vertragsrückgangs setzte sich die seit 2006 zu beobachtende Entspannung auf dem ostdeutschen Ausbildungsmarkt fort. Denn die Zahl der ausbildungsinteressierten Jugendlichen nahm deutlich stärker ab als das Ausbildungsplatzangebot.

In Westdeutschland stieg dagegen die Zahl der neuen Ausbildungsverträge noch einmal an und erreichte mit rund 502.800 (+2.000 bzw. +0,4 %) den höchsten Stand seit 1992. Der Zuwachs fiel aber nicht so kräftig aus, wie zu Beginn des Jahres noch angenommen.

Im Laufe des Jahres zeichnete sich auf dem Ausbildungsmarkt bereits das Ende des seit 2006 anhaltenden Aufschwungs ab. Die Zahl der Ausbildungsplätze, die die Betriebe in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres 2007/2008 der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Vermittlung anboten, fiel deutlich niedriger aus (-30.700) als im Vorjahreszeitraum. Lediglich aufgrund der noch günstigen Situation Anfang des Jahres konnte das betriebliche Ausbildungsangebot insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Trotz der demografisch bedingten Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt war es 2008 für viele Jugendliche weiterhin sehr schwierig, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Zum Abschluss des Vermittlungsjahres Ende September 2008 registrierte die BA noch 84.200 Ausbildungsstellenbewerber, die sich nicht in einer Berufsausbildung befanden und für die die Vermittlungsbemühungen weiterliefen; darunter hatten 69.700 zunächst eine Alternative gefunden. Die meisten stammten aus Westdeutschland (72.700). Den noch suchenden Jugendlichen standen 19.500 noch unbesetzte betriebliche Ausbildungsplatzangebote gegenüber.

Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), appelliert an die Unternehmen, ungeachtet der negativen konjunkturellen Aussichten für 2009 Weitsicht zu bewahren und die Ausbildungsleistung nicht einzuschränken. Dies sei im eigenen Interesse der Betriebe, da die Nachwuchsrekrutierung infolge des demografischen Einbruchs im Laufe der nächsten Jahre immer schwieriger werde. Bereits 2009 werde es fast 50.000 Schulabgänger weniger geben, und diese demografische Talfahrt setze sich im kommenden Jahrzehnt fort. "Wer jetzt bei der Ausbildung auf die Bremse tritt, bremst sich selbst aus, wenn die Konjunktur wieder an Fahrt gewinnt", so Manfred Kremer. "Die Wirtschaft ist gut beraten, die Gefahren eines zukünftigen Fachkräftemangels auch in der Phase einer drohenden Rezession genau im Auge zu behalten. Betriebe, die heute weitsichtig reagieren und ausbilden, verschaffen sich die Wettbewerbsvorteile von morgen."

Differenzierte Analysen und Zahlen zur Ausbildungsmarktentwicklung 2008 sind ab sofort im Internetangebot des BIBB zu finden unter www.bibb.de/de/50557.htm sowie www.bibb.de/de/50489.htm

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Sonderthemen : Die stille Zeit auf sich wirken lassen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 19.12.2008 15:11:03
Sonderthemen

Bayerischer Realschullehrerverband (brlv) wünscht frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2009
München, 19.12.2008 Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wünscht der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbands Anton Huber den Schülerinnen und Schülern, deren Eltern sowie den Lehrkräften ein frohes Weihnachtsfest.

"Ich hoffe, dass Eltern und Kinder diese ruhige, besinnliche Zeit intensiv gemeinsam erleben und genießen können und sich dabei auf die traditionellen Werte besinnen. Auch den Lehrkräften wünsche ich ein paar erholsame unterrichtsfreie Tage, auch wenn die Korrekturbelastung üblicherweise in den Weihnachtsferien, auf Grund des näherrückenden Halbjahres, sehr hoch ist.", sagt Huber.

"Es ist wichtig", so der Vorsitzende weiter, "dass Schüler, Eltern und Lehrer nun Kraft für ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2009 und für das restliche Schuljahr sammeln. Diese Kraft wird leider auch gebraucht, um den ständigen Unkenrufen gegen das gegliederte Schulwesen standzuhalten. Die bayerische Realschule ist eine erfolgreiche Schulart, die von Schülern, Eltern und der Wirtschaft hoch geschätzt wird. Auch 2009 wird der brlv alles daran setzten, die Qualität und die Rahmenbedingungen an den Schulen noch weiter zu verbessern und vor allem die Schulart zu erhalten, um diesem Vertrauen, das der Realschule entgegengebracht wird, gerecht zu werden.

Aber vielleicht können wir dieses Jahr auf ein erneutes Weihnachtswunder hoffen, indem der Stern von Bethlehem der Bildungspolitik den rechten Weg weist, so wie er es vor über 2000 Jahren schon einmal getan hat!", schließt Anton Huber.

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Aus den Ländern : Berlin: Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten in der emotionalen und sozialen Entwicklung in gemeinsamen Hilfekonferenzen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 19.12.2008 15:09:34
Aus den Ländern

Neue Empfehlungen zur Kooperation von Schule und Jugendamt
Berlin, 19.12.2008 Um Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten in der emotionalen und sozialen Entwicklung besser zu unterstützen, empfiehlt die Bildungs- und Jugendverwaltung den Schulen und Jugendämtern frühzeitig gemeinsame Hilfekonferenzen mit Lehrkräften, Erziehern, Sozialarbeitern, Psychologen und den Eltern einzuberufen. Diese und andere Handelungsempfehlungen enthält die neue Broschüre zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe vor. Sie informiert über die jeweiligen Rahmenbedingungen der Fördermöglichkeiten und Hilfen und weist auf die gemeinsame Verantwortung von Bildung und Erziehung hin.

Hinweise auf individuellen Förderbedarf oder auf einen Bedarf auf Jugendhilfe zeigen sich meist früh indem die betroffenen Kinder im Schulalltag Schwierigkeiten machen. Das macht auch das folgende Fallbeispiel deutlich:

Patrick ist 8 Jahre alt. Seit Schulbeginn ist er ein schwieriges Kind. Er fällt durch Unruhe und Unkonzentriertheit im Unterricht auf. Häufig klagt er über starke Bauchschmerzen und fehlt immer wieder einige Tage unentschuldigt. In der letzten Zeit nehmen die Fehlzeiten zu und es häufen sich die Auffälligkeiten: Er stiehlt Geld und Süßigkeiten von seinen Klassenkameraden. Mit einem Messer zersticht er den Fußball, mit dem die Kinder der Klasse auf dem Schulhof spielen.

Im schulischen Alltag werden Lehrerinnen und Lehrer immer wieder mit den beschriebenen Verhaltensschwierigkeiten im Kindes- und Jugendalter konfrontiert, die zu Lernschwierigkeiten bis hin zur Schuldistanz und zu schulischem Scheitern führen können. Um problematischen Entwicklungsverläufen rechtzeitig entgegenzuwirken, ist es notwendig rechtzeitig geeignete Hilfen zu organisieren.

In Fällen wie Patrick empfiehlt die Broschüre, dass Schule und Jugendhilfe in gemeinsamen Hilfekonferenzen Hand in Hand die für eine positive Entwicklung des Kindes notwendigen Maßnahmen vereinbaren. Denn eine abgestimmte Hilfeplanung ist oberstes Prinzip für gemeinsames Handeln. Ziel ist eine effiziente, erfolgreiche Förderung und Unterstützung der betroffenen Kinder und ihrer Eltern. Nicht nur bei Schuldistanz, die in mehreren Stufen und Schwierigkeitsgraden auftreten kann, müssen Jugendhilfe und Schule noch enger zusammenwirken.

Bildungs- und Jugendsenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Hier darf es keinen falschen Stolz und keine Scheu geben: Die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten in der emotionalen und sozialen Entwicklung kann nur gelingen, wenn Schule und Jugendhilfe von Beginn an vertrauensvoll zusammenarbeiten. Es gilt, gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche erfolgreich lernen kann und damit eine möglichst positive Berufs- und Lebensperspektive erhält.

Broschüre zum Download: www.berlin.de/sen/bildung/hilfe_und_praevention/index.html

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Hochschule / Universität : Hochschulabsolventenquote erreicht Höchststand im Jahr 2007
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 19.12.2008 15:08:19
Hochschule / Universität

Wiesbaden, 19.12.2008 Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg im Prüfungsjahr 2007 die Zahl der Erstabsolventinnen und -absolventen an deutschen Hochschulen auf 239 900. Damit erreichte die Absolventenquote, das ist der Anteil der Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums an der altersspezifischen Bevölkerung, mit 24% einen neuen Höchststand. Der kontinuierliche Anstieg in den vergangenen Jahren ist vor allem auf die wachsende Zahl der Erstabsolventinnen zurückzuführen. 2007 betrug die Absolventenquote bei den Frauen 25% und bei den Männern 23%. Der Anteil der Frauen mit Studienabschluss ist zwischen 1997 und 2007 um knapp elf Prozentpunkte gestiegen, bei den Männern um fünf Prozentpunkte. Gegenüber dem Vorjahr hat die Absolventenquote 2007 sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern um jeweils zwei Prozentpunkte zugenommen.

Um den steigenden Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften in den kommenden Jahrzehnten abdecken zu können, soll die Absolventenquote aus Sicht des Wissenschaftsrates mittelfristig auf 35% gesteigert werden. Auch im internationalen Vergleich liegt die Absolventenquote in Deutschland weiterhin unter dem Durchschnitt der OECD-Länder, der 37% im Prüfungsjahr 2006 betrug. Berechnet man für Deutschland die Absolventenquote ohne die Verwaltungsfachhochschulen, die in der internationalen Abgrenzung nicht zum Hochschulbereich gezählt werden, so betrug sie im Jahr 2006 21% und 2007 23%.

Diese und andere statistische Kennzahlen zu den Themen Studienanfänger, Absolventen, Personalstruktur und überregionale Attraktivität der Hochschulen werden in der Fachserie "Nichtmonetäre hochschulstatistische Kennzahlen" für das Berichtsjahr 2007 veröffentlicht. Sie steht im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen als kostenloser Download zur Verfügung.

Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Feuerstein,
Telefon: (0611) 75-4140,
E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de

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