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| Berufsbildung : Kultusministerium wirbt überregional um Ingenieure der Metall- und Elektrotechnik für die beruflichen Schulen |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 21.11.2008 12:52:35 |
 Bei Einstellung zum neuen Schuljahr 09/10 erhalten Ingenieure tarifliche Zulagen von bis zu 800 Euro monatlich Stuttgart, 21.11.2008 Mit einer breit angelegten Anzeigenaktion wirbt das Kultusministerium an diesem Wochenende in insgesamt zehn regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie einer Fachzeitschrift für den Einstieg qualifizierter Ingenieure der Metall- und Elektrotechnik in den beruflichen Schuldienst. Die Anzeigenaktion steht im Zusammenhang mit dem frühzeitigen Start des Lehrereinstellungsverfahrens, das in diesem Jahr bereits im November beginnt.
"Mit den tariflichen Zulagen und der Aussicht auf Verbeamtung bieten wir Ingenieuren sehr attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten ", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL. Angesichts des allgemeinen Ingenieurmangels und des hohen Gehaltsniveaus in der Wirtschaft hatte die Landesregierung bereits im Sommer die Zulagen als Teil der Qualitätsoffensive Bildung beschlossen.
Elektro- und Metallingenieure mit mehrjähriger Berufserfahrung können direkt in den Schuldienst eingestellt werden und erhalten eine berufsbegleitende pädagogische Schulung. Während der Ausbildungszeit erhalten Fachhochschulingenieure bis zu 600 Euro und universitäre Ingenieure bis zu 800 Euro als monatliche tarifliche Zulage, wenn sie ab dem neuen Schuljahr 09/10 in den Schuldienst eintreten. "Damit erhöhen wir die finanziellen Anreize bereits während der Ausbildungsphase spürbar", sagte Rau. Direkteinsteiger werden in der Regel nach drei Jahren verbeamtet und können sich in alle Ämter der Lehrerlaufbahn bis einschließlich zur Schulleitung weiterentwickeln. Derzeit sind zahlreiche Stellen an beruflichen Schulen ausgeschrieben, die zum nächsten Schuljahr zu besetzen sind. Die Beruflichen Schulen zeichnen sich durch ihr vielfältiges Bildungsangebot, moderne Unterrichtskonzepte und ihre hohe Eigenständigkeit aus.
Der Bedarf an Lehrkräften für die Bereiche Metalltechnik und Elektrotechnik sei nach wie vor hoch und erfordere Sondermaßnahmen, so der Minister weiter. Die Studiengänge zum Gewerbelehramt würden zwar sukzessive ausgebaut, dennoch benötige man weiterhin Ingenieure als Direkteinsteiger.
Mehr Infos unter: www.lehrereinstellung-bw.de
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| Aus den Ländern : SH: Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave zum bundesweiten Vorlesetag: |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 21.11.2008 12:52:01 |
 Lesen ist von herausragender Bedeutung für jede Bildungskarriere Kiel, 21.11.2008 Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hob heute (20. November) die Bedeutung des Vorlesens für die Sprachbildung von Kindern hervor. "Nichts bringt Kindern die Welt der Bücher und die Faszination des Lesens so nahe wie das Vorlesen. Es weckt die Neugier und animiert zum Nachmachen." Die jüngsten PISA-Ergebnisse bestätigten einmal mehr die herausragende Bedeutung des Lesens für die gesamte Bildungskarriere. Umso wichtiger sei es, jede Möglichkeit zu nutzen, Kinder und Jugendliche an das Lesen heranzuführen, meinte die Ministerin und lobte die Initiative von ZEIT und Stiftung Lesen, die bereits zum fünften Mal zum bundesweiten Vorlesetag aufgerufen hatten.
Erdsiek-Rave bedauerte, dass mittlerweile kaum noch 40 Prozent der Eltern ihren Kinder vorläsen. "Die elektronischen Medien können die Kultur des Vorlesens nicht ersetzen", sagte sie und appellierte an alle Erwachsenen, sich auch weiterhin die Zeit zu nehmen, gemeinsam mit Kindern die Welt der Literatur zu entdecken.
Die Ministerin hob hervor, dass die Stiftung Lesen auch auf vielfältige Weise die Schulen bei der Leseförderung unterstütze. Als Beispiele nannte sie die Aktion "Leserucksack" zur Leseförderung in Migrationsfamilien. "Leseförderung ist ein wesentlicher Bestandteil des umfassenden Sprachförderprogramms, das die Landesregierung seit Jahren gezielt verfolgt", führte die Ministerin aus. Zu diesem Programm gehören unter anderem Lesetagebücher, vorschulische Sprachförderung, spezielle Programme für Hauptschulen, Lesewettbewerbe aber auch die Kooperation mit Bibliotheken und Büchereien bis hin zum Aufbau weiterer Schulbüchereien und die Zusammenarbeit mit Zeitungsverlagen.
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| Aus den Ländern : Saarland: "nanoTruck - Hightech aus dem Nanokosmos" wieder im Saarland |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 21.11.2008 10:37:58 |
 Saarbrücken, 21.11.2008 Neue Informationskampagne zur Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung startet zur zweiten Saarlandtour 2008 - Tourziele: Neunkirchen und St. Wendel.
Unter dem vielversprechenden Titel "nanoTruck - Hightech aus dem Nanokosmos" startet die neue Informationskampagne zur Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Ende November zur zweiten Saarland-Tour 2008.
Auf Initiative des saarländischen Ministeriums für Bildung, Familie, Frauen und Kultur macht sie mit ihrer mobilen Dialogplattform nanoTruck auf Einladung des Gymnasiums am Krebsberg am 25. und 26.11.2008 in Neunkirchen, und auf Einladung des Cusanus-Gymnasiums am 27. und 28.11.2008 in St.Wendel Station. Standorte des nanoTruck werden in Neunkirchen der Festplatz Eisweiher, in St.Wendel das Außengelände des Cusanus-Gymnasiums sein.
In der doppelstöckigen Erlebniswelt mit interaktiver Exponatschau, Labormodul für Workshops und Praktika, Infoterminals und multifunktionalem Veranstaltungsraum laden zahlreiche selbst bedienbare Ausstellungsobjekte zur direkten Bekanntschaft mit der Nanotechnologie ein. "Informieren und erleben" ist deshalb auch das Motto des Veranstaltungsprogramms im neuen nanoTruck des BMBF mit Schülerführungen und -praktika, Vorträgen und der Möglichkeit am Nachmittag zur Stippvisite im Rahmen der "Offenen Tür im nanoTruck" für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger von Neunkirchen und St. Wendel.
Bei den Führungen für Schülerinnen und Schüler der beiden einladenden Gymnasien und während der "Offenen Tür im nanoTruck" von 13 bis 14 Uhr am 26.11. in Neunkirchen und von 13.15 bis 14.30 Uhr in St. Wendel erklären zwei erfahrene Wissenschaftler ihren Gästen allgemein verständlich das Wesen und die Funktion der Nanotechnologie. Anschaulich und interessant wird der Zusammenhang hergestellt zwischen nanotechnologischer Forschung in Deutschland und der Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren und Therapien etwa im Bereich des Umweltschutzes, in der Ressourcen sparenden Energiegewinnung und in der modernen Medizin.
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| Aus den Ländern : Sachsen: Kunstministerin startet sachsenweite Museumstour am kommenden Dienstag in Leipzig |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 21.11.2008 10:37:08 |
 Auftakt im Museum für Musikinstrumente und im Museum für Völkerkunde Dresden, 21.11.2008 "Kompetenz im Umgang mit anderen Kulturen gehört in einer globalisierten Welt zum notwendigen Rüstzeug für junge Menschen. Die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen (SES) mit ihren drei Völkerkundemuseen leisten dazu einen unverzichtbaren Beitrag. Sie sind ein herausragender außerschulischer Lernort. Nirgendwo sonst können Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit soviel über das Leben auf anderen Kontinenten erfahren", sagte Kunstministerin Dr. Stange heute im Vorfeld ihres Besuches in den Staatlichen Ethnographischen Sammlungen in Leipzig. Wesentliche Bestandteile der Arbeit des Museums für Völkerkunde seien daher die Museumspädagogik und die wissenschaftliche Forschung.
Der Besuch im Museum für Völkerkunde im Grassi am kommenden Dienstag, dem 25. November bildet den Auftakt der Informationsreise der Kunstministerin durch Sachsens Museumslandschaft. Im Mittelpunkt des Gespräches stehen neben dem Austausch zur aktuellen Arbeit und zu bestehenden Problemen auch die Perspektiven des Museums für Völkerkunde vor dem Hintergrund der derzeit fertigzustellenden sächsischen Museumskonzeption. Angesichts enger Personalvorgaben werde auch die künftige Ausrichtung der Museumspädagogik im Völkerkundemuseum zur Sprache kommen.
Im Vorfeld des Besuches im Völkerkundemuseum wird die Ministerin bereits zu Gesprächen im Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig erwartet. "Dabei wird es unter anderem um die Entwicklung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Museum und Universität und um gemeinsame Ausstellungs- und Forschungsprojekte gehen", so Ministerin Dr. Stange.
Hintergrund: Das Museum für Musikinstrumente verfügt über die größte Instrumentensammlung Deutschlands und eine der wertvollsten Europas und der Welt. Unter den mehr als 5000 Instrumenten finden sich Kostbarkeiten wie der älteste original erhaltene Hammerflügel der Welt (1726) oder Zeugnisse des frühen Leipziger Klavierbaus.
Das Museum für Völkerkunde zu Leipzig ist Teil der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen. Mit den Ausstellungstandorten in Leipzig, Dresden und Herrnhut sind die SES das zweitgrößte ethnographische Museum Deutschlands. In Leipzig liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung von Lebenswelten großer Kulturen und indigener Völker. Der Standort verfügt über 100.000 Dokumente und 220.000 Objekte, 7 Prozent der Objekte sind in Ausstellungen zu sehen. Die Sammlung des Museums für Völkerkunde ist konzipiert als Reise durch die Welt und umfasst inzwischen Abschnitte über verschiedene asiatische Völker, Kulturen und Länder, den Orient, Ost- und Südostafrika. Der Freistaat fördert die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen mit rund 3,5 Mio. Euro (2008).
Ablaufplan: 15.00 Uhr: Arbeitsgespräch im Musikinstrumentenmuseum (nicht öffentlich)
15.30 Uhr: Rundgang Musikinstrumentenmuseum Treffpunkt Kuppelhalle ( Arbeitsraum: Besichtigung eines speziell für die Vermessung von Musikinstrumenten entwickelten 3D-Scanners; Ausstellung: Hologramme der berühmten Freiberger Musikinstrumente, Nürnberger Orgel aus dem Jahr 1710 mit Hörbeispiel, das älteste komplett erhaltene Klavier der Welt (1726) Bachsaal: 18. Jhd. Brandenburgisches Konzert Nr. 1 gespielt auf Instrumenten des Museums, mit einem vom Museum entwickelten 3D- Beschallungsgerät, 19. Jhd. – Musikautomaten)
Der Rundgang ist presseoffen und für die Bildberichterstattung besonders geeignet.
16.15 Uhr: Eingangshalle - Eintrag in die Gästebücher
Der Termin ist presseoffen. Es besteht Gelegenheit zu Nachfragen.
16.30 Uhr: Rundgang Museum für Völkerkunde, ( Ausstellung II. Etage: "Afrika" und "Die Amerikas", Vorstellung der wissenschaftlichen Volontäre; Dokumentenarchiv – mit Buchauslage (Struck- Nachlass; Mexikobuch von Dohrnberg); Bibliothek: mit 20 wiss. Arbeitsplätzen)
Der Rundgang ist presseoffen und für die Bildberichterstattung besonders geeignet.
17.15 Uhr: Arbeitsgespräch im Völkerkundemuseum (nicht öffentlich)
Kontakt: christina.flume@smwk.sachsen.de . Tel: 0351-564-6024, mobil: 0172 - 7917904
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| Sonderthemen : VBE erwartet bessere Lernerfolge vor allem durch die Stärkung der Lesekompetenz der Schüler |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 21.11.2008 10:36:22 |
 Stuttgart, 21.11.2008 Obwohl manche Zeitgenossen das Wort "Pisa" schon nicht mehr hören können, sei es notwenig, sich auch nach den jüngsten Veröffentlichungen (Pisa III) Gedanken über die Weiterentwicklung der Schulen zu machen, versichert der Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Schule sei nun mal ein großer schwerer Dampfer und kein Schnellboot. Ruckartige Wendemanöver und Zickzackkorrekturen könnten das Boot zum Schwanken bringen, sorgten aber auf keinen Fall für Stabilität und das gute Gefühl, auf richtigem Kurs zu sein.
Wenn man Lehrer nach Möglichkeiten der Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen fragt, wird an erster Stelle die Beseitigung der Belastungen durch zu große Klassen sowie durch nicht erzogene und damit sich und die anderen störenden Schüler genannt.
Der Klassenteiler ist nicht zwar alles, aber ein wichtiges Kriterium. Das hat selbst mittlerweile die Landesregierung erkannt, die Senkung des Teilers aber viel zu weit hinausgezögert. Ob sich ein Lehrer im Unterricht um 33 Kinder oder um 20 kümmern muss, ist ein gewaltiger Unterschied. Allein die zeitliche Zuwendung des Lehrers an den einzelnen Schüler ist eine andere, der Geräuschpegel im Klassenzimmer wird ein geringerer, und mögliche Konfliktsituationen der Schüler untereinander reduzieren sich bei kleineren Klassen gleichfalls. Natürlich wird die Reduzierung des Klassenteilers bei gleichzeitig schlechtem Unterricht kein Garant für bessere Pisa-Ergebnisse sein, räumt selbst der VBE-Sprecher ein. Umgekehrt nützt aber auch ein toller Unterricht bei hoch motivierten und gut ausgebildeten Lehrern nur wenig, wenn die Schüler nicht bereit sind, sich auf diesen Unterricht einzulassen, weil die Erziehung so mancher Schüler durch das Elternhaus noch gar nicht oder nur äußerst unzureichend eingesetzt hat.
Deshalb erwarten immer mehr Lehrer neben der in Angriff genommenen Bildungsoffensive unbedingt eine Erziehungsoffensive, was Eltern erzogener Kinder ähnlich wie die Lehrer sehen, denn störende, seelisch kranke Schüler können den spannendsten Unterricht kaputt machen. Während früher höchstens drei bis vier Kinder pro Klasse auffällig waren, hat sich heute das Verhältnis umgedreht. Heute sind drei bis vier Kinder pro Klasse unauffällig.
Wenn man sich über mangelnde Lesekompetenz der Schüler aufregt, muss man sich die Frage gefallen lassen, wie es mit der Vorbildfunktion der Erwachsenen aussieht. Lesen Eltern regelmäßig eine Zeitung, ein Buch, die Gebrauchsanleitung für ein Gerät oder beschränkt sich deren Lesekompetenz lediglich auf einen Einkaufszettel, die Eingabeaufforderungen am PC und die Kenntnisnahme rudimentärer SMS-Botschaften? Wer schreibt heute noch Briefe, wenn man es nicht unbedingt - wie im Geschäftsbereich - muss? Wenn es neben dem Telefonbuch noch ein weiteres Buch im Haushalt gibt, gilt das heute bereits als ein eindeutiger Lernvorteil für das Kind.
Wenn Eltern ihrem Kind schon im frühesten Alter vorlesen – auch Alleinerziehende können das –, schafft das Nähe und bereitet den Boden für spätere Lesekompetenz .Wenn bis zu 31 Kinder in einer Grundschulklasse sitzen, können sich die Schüler in Gruppen zwar gegenseitig "vorlesen", das gemeinschaftliche laute Erlesen eines Textes beschränkt sich bei einer im Stundenplan ausgewiesenen Deutsch-Lesestunde pro Woche in der Realität auf maximal eine Minute lautes Lesen pro Kind und pro Woche. Das hat die Folge, dass schwache Leser untergehen. Es gibt zu wenig zusätzliche Fördermöglichkeiten; um etwa ein Kind während des Unterrichts von einer weiteren Lehrkraft außerhalb des Klassenverbands ganz individuell zu fördern und so weit voranzubringen, dass es dann mühelos in der Klasse mitkommt. Lesepatenschaften können sicher zur Entspannung beitragen, beruhen jedoch auf dem Prinzip der Freiwilligkeit.
Der VBE erwartet durch noch mehr Stärkung der Lesekompetenz der Schüler in allen Unterrichtsfächern ein messbar besseres Abschneiden bei den nächsten Vergleichsstudien. Für die individuelle Lesekompetenzförderung aller Schüler benötigt man jedoch deutlich mehr Lehrerstunden.
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| Hochschule / Universität : Sachsen erfüllt Forderungen aus Hochschulpakt 2020 |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 21.11.2008 10:35:48 |
 Dr. Eva-Maria Stange: "Nicht nachlassen bei der Werbung um Studienanfänger aus anderen Bundesländern" Dresden, 21.11.2008 "Sachsen ist als Studienort offenbar nach wie vor beliebt. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird es uns gelingen, die Herausforderungen des Hochschulpaktes 2020 auch in den nächsten Jahren zu meistern", reagierte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange auf die heute vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Daten zu den Studierenden in Sachsen im Wintersemester 2008/2009. Zusammen mit den Studienanfängern des Sommersemesters hätten damit in diesem Jahr rund 20.400 junge Menschen ein Studium an Sachsens Hochschulen begonnen.
Da sich diese Zahl durch verlängerte Einschreibefristen erwartungsgemäß noch erhöhe, sei davon auszugehen, dass sich das gute Ergebnis des vergangenen Jahres (2007: 20.847 Studienanfänger; 2006: 18.600) wiederholen ließe. "Nun kommt es darauf an, nicht nachzulassen und die Anstrengungen noch weiter zu verstärken um Studierende zu werben, denn die zukünftigen Fachkräfte werden als Ingenieure, Lehrer, Ärzte oder Wissenschaftler ganz dringend gebraucht", sagte Dr. Stange. Sie verwies dabei auf die gemeinsame Kampagne des Wissenschaftsministeriums und der sächsischen Hochschulen "Pack dein Studium. Am besten in Sachsen.", mit der Schülerinnen und Schüler von den Vorteilen eines Studiums in Sachsen überzeugt werden sollen. "Bei unserer erfolgreichen Informationstour durch Bayern haben wir gesehen, dass das Interesse an einem Studium in Sachsen wächst, wenn man aktiv auf die potentiellen Studierenden zugeht. Wir werden deshalb auch in den nächsten Monaten weiter aktiv sein und zeigen, dass sich Studieren in Sachsen lohnt", so die Ministerin.
Der Hochschulpakt 2020 war 2007 auf den Weg gebracht worden. Mit seiner Unterschrift unter den Hochschulpakt hatte sich der Freistaat verpflichtet, die Zahl der Studienanfängerplätze bei 19.940 (Stand 2005) konstant zu halten. Im Gegenzug erhalten der Freistaat und seine Hochschulen bis 2010 etwa 27 Millionen Euro an Bundesmitteln. Derzeit werden Art und Weise der Fortschreibung des Hochschulpaktes über das Jahr 2010 hinaus zwischen Bund und Ländern diskutiert.
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| Hochschule / Universität : 25 Millionen für Spitzenforschung an Niedersachsens Universitäten |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 21.11.2008 10:35:13 |
 Hannover, 21.11.2008 Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Rahmen des Förderprogramms "Sonderforschungsbereiche" rund 25 Millionen für Verbundprojekte der Spitzenforschung an Niedersachsens Hochschulen zur Verfügung gestellt.
"Die Tatsache, dass alle vier eingereichten niedersächsischen Verbundprojekte gefördert werden, stellt erneut die hohe Qualität unserer Spitzenforschung unter Beweis", so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann.
Konkret geht es um die Einrichtung des neuen Sonderforschungsbereichs "Funktionalität kontrolliert durch Organisation in und zwischen Membranen" an der Universität Göttingen, für den die DFG 6,2 Millionen Euro bereitstellt.
In dem interdisziplinär ausgerichteten Verbundprojekt arbeiten Wissenschaftler der Fakultäten für Chemie, Physik und Mathematik sowie das Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie zusammen. Im Zentrum der Forschungsarbeiten stehen biologische Membranen.
Außerdem hat die DFG zwei Fortsetzungsanträge genehmigt, die von niedersächsischen Hochschulen eingereicht worden sind. Für die Fortsetzung des Sonderforschungsbereichs "Komplexe Strukturen in kondensierter Materie von atomarer bis mesoskopischer Skala" erhält die Universität Göttingen für die nächsten 4 Jahre 7,9 Millionen Euro. Hier erforschen Wissenschaftler in verschiedenen experimentellen und theoretischen Teilprojekten die physikalischen und chemischen Grundlagen nanostrukturierter Materialien.
An der Universität Hannover wird der bereits bestehende Sonderforschungsbereich "Prozesskette zur Herstellung präzisionsgeschmiedeter Hochleistungsbauteile" in den nächsten 3 Jahren mit 7,1 Millionen Euro gefördert. Im Mittelpunkt dieses ingenieurwissenschaftlichen Forschungsverbundes steht das Präzisionsschmieden zur Herstellung von Hochleistungsbauteilen. Daneben fördert die DFG den Sonderforschungsbereich zur Blechmassivumformung, an dem Wissenschaftler an den Standorten Hannover, Erlangen-Nürnberg und Dortmund miteinander kooperieren.
Ziel dieses Verbundprojektes ist es, im Maschinenbau eine neue Fertigungstechnologie zu entwickeln. Die neuen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, den Fertigungs- und Technologiestandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zu stärken. In diesem Verbundprojekt stellt die DFG der Universität Hannover insgesamt 3,7 Millionen Euro für die Jahre 2009 bis 2012 zur Verfügung.
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| Schule : Handlungsbedarf bei Lehrergenehmigungen an Privatschulen |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 20.11.2008 18:43:37 |
 Privatschulverband fordert Reform der Zulassungspraxis in Thüringen Berlin, 20.11.2008 Der Verband deutscher Privatschulen (VDP) – Landesverband Sachsen/Thüringen e.V. spricht sich anlässlich des VDP-Bundeskongresses in Erfurt für eine Reform der Genehmigungspraxis von Lehrkräften an Privatschulen aus: "In Thüringen sind seit knapp einem Jahr die zuständigen Schulämter dafür zuständig, Lehrern die Unterrichtsgenehmigung an Privatschulen zu erteilen," erklärte der Vorsitzende des VDP-Landesverbands, Michael Wilde. "Einige Schulämter lehnen Lehrer an Schulstandorten jedoch ab, obwohl dieselben Kräfte zuvor an einem anderen Standort mit der Genehmigung eines anderen Amtes unterrichten durften. Das ist für uns völlig unverständlich und gerade angesichts des akuten Lehrermangels, von dem Privatschulen ebenso wie die staatlichen Einrichtungen betroffen sind, nicht hinnehmbar."
Der Verband fordere daher dringend eine Änderung dieser Praxis: "Statt auf Einzelfall-Entscheidungen angewiesen zu sein, die im Ermessen des jeweils zuständigen Amtes liegen, benötigen wir hier objektive Kriterien, die den Einsatz von Lehrpersonal an freien wie an staatlichen Schulen einheitlich regeln", so Wilde. "Diese Kriterien müssen gemeinsam mit den Verbänden erarbeitet werden, ihre Einhaltung muss dann verpflichtend sein." Nur so könne man zur gebotenen Transparenz im thüringischen Schulsystem beitragen.
In Thüringen besuchen derzeit rund 22.500 Schüler die derzeit 141 Privatschulen, rund 10.000 Schüler gehen an allgemein bildende Einrichtungen. Damit besucht jeder 11. Schüler in Thüringen eine Schule in freier Trägerschaft. Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen, deren rotierenden Vorsitz er bis 2009 innehat.
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| Fortbildung : Deutschland braucht eine Weiterbildung mit System |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 20.11.2008 18:42:52 |
 VDP für Einrichtung eines Weiterbildungskabinetts Berlin, 20.11.2008 "Weiterbildung muss in der Bildungsförderung eine stärkere Rolle spielen", hat der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) heute anlässlich seines Bundeskongresses in Erfurt gefordert. Der VDP, der neben freien Schulen auch ca. 1.000 Weiterbildungseinrichtungen in freier Trägerschaft vertritt, spricht sich für die Einrichtung eines "Weiterbildungskabinetts" aus: "Es müssen sich endlich alle mit der Weiterbildung befassten Politiker an einen Tisch setzen und die Herausforderungen gemeinsam angehen", erklärte VDP-Bundesgeschäftsführerin Julia Schier.
"Dabei muss es vor allem um ein nachhaltiges Konzept zur Weiterbildungsfinanzierung gehen: Zwar sind Neuerungen wie Bildungszeitkonten und Weiterbildungsprämie wichtig und richtig. Sie reichen jedoch nicht aus, um eine Weiterbildung mit System zu etablieren." Dies genau brauche jedoch der Bildungsstandort Deutschland, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Verband fordere daher, mit umfassenden Investitionen des Bundes die Branche zu stärken.
Damit würde auch die Weiterbildungsmotivation des Einzelnen gestärkt und eine substanzielle Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung erreicht. Dies sei angesichts des demographischen Wandels wichtiger denn je: "Neben der besseren Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund müssen wir zukünftig stärker auf die Potenziale und berufliche Aktivität älterer Menschen zurückgreifen", so Schier weiter. Die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen lasse sich auf Dauer allerdings nur durch eine kontinuierliche berufliche Weiterbildung erhalten. Hier bestehe akuter Handlungsbedarf, da die Weiterbildungsinteressierten auf verlässliche Strukturen und eine kompetente Bildungsberatung angewiesen seien. Diese könnten eine nachhaltige Lern- und Lebensplanung ermöglichen und das erfolgreiche Fortführen individueller Lernbiographien gewährleisten. Die von Bund und Ländern geplante Erhöhung der Bildungsausgaben in diesem Bereich sei zwar zu begrüßen. "Allerdings brauchen wir konkrete finanzielle Zusagen. Als Prämisse muss gelten: Bildungsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen. Jeder Euro, der in Bildung investiert wird, zahlt sich doppelt aus."
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| Schule : Faire Rahmenbedingungen für Privatschulen schaffen |
| Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 20.11.2008 18:41:57 |
 Freie Schulen leisten gute Bildung /VDP-Bundeskongress in Erfurt Berlin, 20.11.2008 Faire Rahmenbedingungen für Schulen in freier Trägerschaft und eine bessere staatliche Finanzierung hat der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) heute auf seinem Bundeskongress in Erfurt gefordert: "Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft leisten 100 Prozent Schule, bekommen aber nur 60-70 Prozent ihrer Kosten erstattet", erklärte VDP-Präsident Michael Büchler. "Die neuesten PISA-Ergebnisse haben gezeigt: Das Erfolgsrezept guter Schulen ist eine individuelle Förderung, verbunden mit der Betreuung der Schüler. Freie Schulen waren hier immer schon Vorreiter und erzielen sehr gute Lernergebnisse." Diese Leistung müsse endlich aner-kannt werden und die Schulen eine bessere staatliche Finanzierung erhalten. "Nur so kann die allgemeine Zugänglichkeit von guter Bildung garantiert werden."
Dass Privatschulen gute Bildung leisten, sehen auch immer mehr Eltern so: "Meinungsforscher haben herausgefunden, dass zwei Drittel aller Eltern hierzulande die besseren Bildungschancen für ihre Kinder an Privatschulen vermuten", führte Büchler aus. "Das führt dazu, dass immer mehr Eltern ihr Kind an einer freien Bildungseinrichtung anmelden." Ein Blick in die Statistik bestätigt: Der Trend hin zu Privatschulen ist seit Jahren ungebrochen. So haben im Schuljahr 2006/07 insge-samt 656.186 Schüler eine allgemein bildende Einrichtung in freier Trägerschaft besucht, was sieben Prozent der Gesamtschülerschaft ausmacht. Tendenz: steigend. Und auch die Anzahl der Schulen in freier Trägerschaft wächst seit einigen Jahren kontinuierlich: im Schnitt um 100 Schulen pro Schuljahr auf mittlerweile knapp acht Prozent aller allgemein bildenden Schulen. "Weit über 20 Prozent aller Eltern würden ihr Kind gern an eine Privatschule schicken", so Büchler weiter. "Angesichts dieser hohen Nachfrage brauchen wir endlich faire Rahmenbedingungen, die zu einem gleichberechtigten Nebeneinander aller Schulen führt. Nur so kann man dem Elternwillen gerecht werden und einen gesunden Wettbewerb zwischen den Bildungseinrichtungen fördern, der entscheidend ist für die Qualität unseres Bildungswesens."
Darüber hinaus hält der VDP einen Paradigmenwechsel im Schulwesen für angebracht: "Wir brauchen mehr Entscheidungsspielraum und Gestaltungsfreiheit an unseren Schulen, und zwar unabhängig von ihrer Trägerschaft", erläuterte der VDP-Präsident. Zu starre Vorgaben und Strukturen müssten daher endlich zugunsten einer größeren Schulautonomie aufgelöst werden.
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