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Aus den Ländern : HESSEN: Mehr Gymnasien kehren zu G9 zurück
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: anom Multimedia Datum: 01.02.2014 16:20:33
31.01.2014 - (dpa) – Auf dem Weg zum Abitur wird an vielen hessischen Schulen bald wieder länger gelernt. Weitere 22 Gymnasien wollten im Schuljahr 2014/15 zurück zu G9 wechseln, kündigte der neue Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) am 30. Januar in Wiesbaden an.

Danach werde es voraussichtlich nur noch 31 reine G8-Gymnasien im Land geben. Lorz erwartet, dass bis Ostern die genauen Zahlen feststehen werden. Im Land gibt es insgesamt 107 Gymnasien.

Es habe sich gezeigt, dass die Mehrheit der Eltern eine längere Gymnasialzeit für ihre Kinder möchte, erklärte der Minister. Die Wahlfreiheit einzurichten, sei genau die richtige Entscheidung gewesen. Lorz versicherte, dass zum neuen Schuljahr in jedem Schulträgerbezirk Hessens ein G9- Angebot eingerichtet sein wird. Er erwarte nicht, dass es in den nächsten Schuljahren nochmals zu einer großen Wechselwelle kommen wird. Es werde auch in Zukunft weiter G8 geben, betonte der CDU-Politiker.

Noch weitere fünf Gymnasien werden laut Lorz zum neuen Schuljahr voraussichtlich an dem Schulversuch G8/G9 teilnehmen. Bei den kooperativen Gesamtschulen peilten elf die Rückkehr zu G9 an, bei einer KGS sei die Teilnahme am Schulversuch G8/G9 zum neuen Schuljahr geplant. Damit werden voraussichtlich 16 KGS im Land bei G8 bleiben.

Freie Wähler nehmen erste Hürde für Gymnasiums-Volksbegehren
Die bayerischen Wähler dürfen möglicherweise über eine Teil-Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium entscheiden. Die Freien Wähler haben die erste Hürde zu einem Volksbegehren genommen. Die nötigen 25 000 Unterschriften seien gesammelt, sagte der Hauptinitiator und FW- Generalsekretär Michael Piazolo am 27. Januar in München.

Der Antrag auf das Volksbegehren solle nun "in absehbarer Zeit" beim Innenministerium eingereicht werden, das ihn prüfen muss. Ziel der Freien Wähler ist ein Volksentscheid über die Einführung einer Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium (G8/G9). Sollte das Innenministerium rechtliche Bedenken gegen das Volksbegehren haben, muss der Verfassungsgerichtshof entscheiden. Die Freien Wähler hatten mit der Unterschriftensammlung bereits im Landtagswahlkampf im vergangenen Jahr begonnen.

Die Elternräte in Niedersachsen haben sich für eine schnelle Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren an den Gymnasien ausgesprochen. Der Verband der Elternräte an den Gymnasien rief Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am 25. Januar dazu auf, schon zum Start des kommenden Schuljahrs zu der längeren Schulzeit zurückzukehren. Rot-Grün hatte eine Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren frühestens 2015 signalisiert.

(dpa-Dossier Bildung Forschung Nr. 06/2014, 03. Februar 2014)

 

 

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