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Aus den Ländern : Ebling: Neue Chancen für Integration beeinträchtigter Kinder
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 08.08.2010 11:23:57
Mainz, 06.08.2010 Mit der Ernennung von 17 Grundschulen und 8 weiterführenden Schulen zu neuen Schwerpunktschulen wird zum Schuljahr 2010/2011 das landesweite Netz von Schulen, die Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine gezielte Unterstützung bieten und gleichzeitig einen gemeinsamen Schulbesuch mit nicht behinderten Schülerinnen und Schülern ermöglichen, noch enger geknüpft. "Das Konzept der Schwerpunktschulen hat eine hohe Bedeutung, weil damit über die in sehr vielen Schulen erfolgreichen Einzelintegrationsmaßnahmen hinaus gemeinsamer Unterricht wohnortnah und qualitativ hochwertig angeboten werden kann. Der Ausbau dieses Netzes ist auch ein Bestandteil des Aktionsplans zur Umsetzung der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, den die Landesregierung in einer bundesweiten Vorreiterrolle im März auf den Weg gebracht hat", unterstrich der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Michael Ebling.

Zum kommenden Schuljahr nehmen damit 113 Grundschulen und 80 Schulen der Sekundarstufe I landesweit gleichzeitig Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen in allen Klassenstufen auf. Darüber hinaus wird gemeinsamer Unterricht noch in weiteren sechs Schulen der Sekundarstufe I angeboten, die im Schuljahr 2010/2011 keine Schülerinnen und Schüler in der 5. Klassenstufe mehr aufnehmen, jedoch die bestehenden Klassenstufen weiterführen. Der erweiterte pädagogische Auftrag, gemeinsamen Unterricht als Schwerpunktschule anzubieten, bleibt auch bei der Zusammenführung von Schulen im Rahmen der Schulstrukturreform in der Sekundarstufe I erhalten, so dass das wohnortnahe Angebot gesichert ist. In Schwerpunktschulen wird individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht durch zusätzliche Personalzuweisungen für Förderschullehrkräfte und pädagogische Fachkräfte sichergestellt.

 

 

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