Abitur ADHS Alphabetisierung Amoklauf Auslandsschulen Baden-Würtemberg Baden-Württemberg BAT Bayern Beamte Behinderung Berlin Berufsbildung Berufsschulen Besoldung BIBB Bildung Bildungsausgaben Bildungsbarometer Bildungsfinanzbericht Bildungsgipfel Bildungsmonitor Bildungspolitik Bildungsqualität Bildungsstreik BLLV Bologna Bologna-Prozess bpv Brandenburg Bremen brlv Bundesregierung Bundestag Camp+ COMENIUS Destatis didacta DSW Dyskalkulie Eltern Elterngeld Erzieher Europa Familie FiBS Fortbildung Förderschule G8 Ganztagsschule Gemeinschaftsschule Gesamtschule GEW Gleichbehandlung Grundschule Gymnasien Gymnasium Hamburg Hauptschule Hessen Hochbegabung Hochschule Hochschulpakt Hochschulpolitik IGLU Inklusion Integration Jugend Jungen KITA KMK Kulturrat Legasthenie Lehrer Lehrerbedarf Lehrergehalt Lehrergesundheit Lehrermangel Lehrerpension Lehrerstreik Lehrerversorgung Lehrkräfte LEONARDO Lernstandserhebung Leseförderung Mecklenburg-Vorpommern Medien Messe Migranten Migration Mittelschule Motorik Niedersachsen Nordrhein NRW PAD Pfalz PISA PISA-E-Studie Privatschulen Projekte Prävention Prüfungen Realschule Religion Rheinland-&#8203 Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Schulaufsicht Schule Schulentwicklung Schulgebäude Schulleitung Schulpolitik Schulpreis Schulsport Schüler Schülerbeteiligung Sprachfähigkeit Sprachstand Studienanfänger Studienanfängerquote Studiengebühren Studienplätze Studium TALIS Tarifverhandlung Thüringen TIMSS TVÖD VBE VDP VDR VERA Verbundschule VLB Volkshochschulen Vorschule Weihnachtszeit Weiterbildung Weiterbildungsangebote Werkrealschule Werte Westfalen Wettbewerb WHO Workshop Württemberg Zeugnisse Zuwendung
Login |  Mitglied werden!
Sonderthemen : VBE: Weg mit der Benachteiligung der Hauptschule
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 07.07.2010 19:46:47
Stuttgart, 07.07.2010 Das letzte (zehnte) Schuljahr und die Mehrzügigkeit unterscheiden die neu­en Werkrealschulen von den Hauptschulen. Der Verband Bildung und Er­ziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht aufgrund der zwei völlig ver­schiedenen Türschilder für Schulen, die ihre Schüler nach dem gleichen Bildungsplan unterrichten, einen eindeutigen Wettbewerbsnachteil für die damit noch einmal herabgestuften Hauptschulen gegenüber den vom Na­men her auf neu gemachten Werkrealschulen.

Schüler, die ein nicht voll ausgebautes Gymnasium - ein Progymnasium - besu­chen, können dort kein Abitur ablegen, dürfen sich aber trotzdem Gymnasiasten nennen. Schüler die nach dem Bildungsplan der Werkrealschule unterrichtet werden, jedoch an einer Schule ohne zehntes Schuljahr ohne "Oberstufe", sind, heißen unverständlicherweise nicht Werkrealschüler, sondern Hauptschüler.

Das neue Schulgesetz ruft immer mehr Unmut im Land hervor, kommt doch für die an sich schon benachteiligten Hauptschüler ein weiterer Nachteil hinzu.

Schüler, die in einer zweizügigen Schule (mit a- und b-Klassen) nach dem Bil­dungsplan der Werkrealschule unterrichtet werden, gelten als Werkrealschüler. Gibt es aber nicht so viele Schüler am Ort, so dass nur ein Zug zustande kommt - der nach fünf Jahren abschließt -, heißen diese Kinder und Jugendlichen Hauptschüler. Werkrealschüler, die nach fünf Jahren die Werkrealschule verlas­sen, gehen mit einem Hauptschulabschluss trotzdem als Werkrealschüler ab.

Warum diese Sprachverwirrung sein muss, verstehen immer weniger Men­schen. Den VBE erreichen Schreiben von Hauptschulen, die das Etikett "Werk­realschule" auch haben möchten, weil ihre Schüler nach dem Bildungsplan der Werkrealschule unterrichtet werden. Diese Schulen bitten das Kultusministeri­um, analog zu den Progymnasien ohne Oberstufe die Bezeichnung "Werkreal­schule mit externem 10. Schuljahr" – oder: ohne zehntes Schuljahr – führen zu dürfen, um die Hauptschüler nicht noch einmal gegenüber den Werkrealschülern herabzustufen, Schüler, die es beim Kampf um einen Ausbildungsplatz sowieso in der Regel schwerer haben als (Werk-)Realschüler und Gymnasiasten.

 

 

Bewertung: 0.00 (0 Stimmen) - News bewerten -




Weitere Artikel
04.02.2012 14:30:40 - Bayerns Kultusministerium begrüßt, dass BLLV sich bewusst als Partner gegen rechte Gewalt ausgesprochen hat
04.02.2012 14:29:45 - Führung gestalten – mehr Qualität durch mehr Verantwortung
04.02.2012 14:28:15 - Freigabe der Ziffernnoten in 3. Klasse ist ein leistungsfeindliches Signal!
04.02.2012 14:27:27 - Neue abl-Präsidentin Ursula Lay: "Übertritt nach der Grundschule: Elternwille oder Grundschulgutachten? – Die Antwort ist eindeutig!"
04.02.2012 14:26:08 - Grundschulen können bis Klasse 3 wieder Konzepte zur Leistungsbewertung ohne Ziffernoten nutzen



INFO-Brief anmelden
Erhalten Sie die neusten
Nachrichten gratis

per E-Mail!

Ihre E-Mail:


Mehr Infos...


Jobs für Lehrer.
Lehrer/innen können sich unter
www.lehrcare.de
direkt bewerben und aktuelle Jobangebote per E-Mail abonnieren.
Profilerstellung, Beratung und Vermittlung sind für Bewerber/innen
kostenfrei!

In der Mediathek
NEU: Webnapping! Holen Sie sich diese Box auf Ihre Homepage!

Frag-die-Oma.de alte Hausmittel und Haushaltstipps | Sitemap