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Berufsbildung : Zahl der Schüler in der Altenpflege erreicht mit 9 000 Spitzenwert
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 23.02.2010 17:09:33
Gute Arbeitsmarktperspektiven für Altenpflegekräfte - Zur Messe "PFLEGE & REHA" vom 23. bis 25. Februar 2010 in Stuttgart
Stuttgart, 23.02.2010 Durch die ansteigende Zahl von älteren Menschen und das für diesen Personenkreis erhöhte Pflegerisiko wird zukünftig ein Mehrbedarf an Pflegepersonal entstehen. Nach einer aktuellen Modellrechnung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg könnte der zusätzliche Bedarf an Pflegepersonal im Land bis zum Jahr 2031 zwischen 60 000 und 89 000 Personen betragen und läge dann bei rund 158 000 bis 187 000 Personen. Vor allem die Nachfrage nach ausgebildeten Pflegekräften wird deutlich steigen. Für diese ergeben sich zukünftig gute Arbeitsmarktperspektiven.

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Altenpflegeausbildung in den vergangenen Jahren auf zunehmendes Interesse stieß. Nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Schulstatistik besuchen im laufenden Schuljahr 2009/10 rund 9 000 Personen die Schulen für Altenpflege, das sind so viel wie nie zuvor. Im vorangegangenen Schuljahr waren es mit gut 8 370 Schülerinnen und Schülern 630 weniger. Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte hat sich landesweit die Schülerzahl insgesamt nahezu verdreifacht. Im Schuljahr 1989/90 waren es noch 3 040 Schülerinnen und Schüler.

Rund 7 320 Auszubildende werden im Schuljahr 2009/10 an einer Berufsfachschule für Altenpflege unterrichtet, weitere 960 Schülerinnen und Schüler besuchen eine Berufsfachschule für Altenpflegehilfe. Rund 720 erfahrene Pflegekräfte nutzen die Möglichkeit, an den Fachschulen für Altenpflege zusätzliche Qualifikationen in den Fachrichtungen "Leitung einer Pflegeeinheit" oder "Gerontopsychiatrie" zu erwerben.

Wie in den meisten pflegerischen Berufen überwiegt auch in der Aus- und Weiterbildung zur Altenpflege der Frauenanteil weiterhin deutlich, nach wie vor sind über 80 Prozent der Teilnehmer Frauen. Dagegen hat sich die Altersstruktur der angehenden Altenpflegekräfte deutlich geändert. Waren im Schuljahr 2002/03 noch über die Hälfte der Auszubildenden bereits 25 Jahre alt und älter, sind es im Schuljahr 2008/09 nur noch ein Drittel.

 

 

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