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Vorschule / Kindergarten : Schwesig: Schröder muss endlich Konzept gegen Erziehermangel vorlegen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 19.02.2010 12:54:14
Berlin, 19.02.2010 Zu der Erklärung der Bundesregierung ,dass für den Ausbau der Kinderbetreuung bis 2013 bis zu 40.000 Erzieherinnen und Erzieher zusätzlich benötigt werden, erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende, die Ministerin für Soziales und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig:

Es ist keineswegs eine neue Erkenntnis, dass angesichts des notwendigen Ausbaus der Kinderbetreuung ein erheblicher Mangel an Erzieherinnen und Erziehern besteht. Schon beim Bildungsgipfel von Bund und Ländern gab es die klare Festlegung, dass hier auch die Bundesregierung aktiv werden muss, damit die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz für Kinder ab Eins nicht gefährdet wird. Doch die Maßnahmen der Bundesfamilienministerin sind bisher völlig unzureichend. Es ist allerhöchste Zeit, dass Frau Schröder endlich ein schlüssiges Konzept vorlegt, denn die Zeit bis 2013 drängt.

Der Erzieherberuf muss attraktiver werden. Erzieherinnen und Erzieher leisten eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe. Ihre Arbeit muss mehr Anerkennung finden – sowohl gesellschaftlich als auch finanziell. Wir brauchen eine bessere Aus- und Weiterbildung für Erzieherinnen und Erzieher und – damit einhergehend – auch eine bessere Bezahlung. Ebenso wichtig sind gute Arbeitsbedingungen. Nur wenn der Erzieherberuf attraktiver wird, werden sich übrigens auch mehr Männer für ihn entscheiden.

Diese notwendigen Veränderungen gibt es jedoch nicht zum Nulltarif. Die Bundesregierung muss mehr Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung in die Hand nehmen. Was sie bisher investiert, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Vor allem muss die Bundesregierung endlich damit aufhören, Länder und Kommunen mit einer verantwortungslosen Steuerpolitik handlungsunfähig zu machen. Frau Schröder, wenn Ihnen der Ausbau der Kinderbetreuung wirklich am Herzen liegt, bringen Sie ihre Kabinettskollegen endlich zur Vernunft!

 

 

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