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Aus den Ländern : Internationale Aktion zur christlich-jüdisch-moslemischen Verständigung in Thüringen
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Gast Datum: 16.10.2006 11:21:19

Internationale Aktion zur christlich-jüdisch-moslemischen Verständigung in Thüringen
Sozialminister Dr. Klaus Zeh überbringt Grüße der Thüringer Landesregierung
Erfurt/Nordhausen – Der Thüringer Minister für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Klaus Zeh wird die zentrale Veranstaltung "BEGEGNUNGEN 2005 NORDHAUSEN 2006" mit einem Grußwort eröffnen. Dabei handelt es sich um eine internationale Aktion zur christlich-jüdisch-moslemischen Verständigung in Thüringen. 12 Tänzerinnen und Tänzer aus Sderot/Israel sind zu Gast in deutschen Familien. Im Rahmen einer Festveranstaltung werden die jungen Tänzer aus Israel gemeinsam mit Musikern aus Deutschland und aus arabischen Ländern auftreten. Das Programm wird durch Buchlesungen, Filmvorführungen und Beiträgen aus dem Schülerprojekt "Nicht gegeneinander sondern miteinander" ergänzt. An der Veranstaltung werden auch Vertreter der Botschaft Israels, der jüdischen Landesgemeinde Thüringen, der Kirchen und andere Gäste teilnehmen. Die Veranstaltung wird durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit finanziell unterstützt.

Termin: Mittwoch, 18. Oktober 2006
Uhrzeit: 13.00 Uhr
Ort: Nordhausen, Theater, Käthe-Kollwitz-Straße 15

Im Vorfeld des Treffens betonte Minister Dr. Zeh: "Diese Veranstaltung setzt ein Zeichen – ein Zeichen für den Frieden. Die jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Religionszugehörigkeit dokumentieren, dass ein Miteinander möglich ist. Sie können ein Vorbild für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft sein. Toleranz, Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern müssen von jedem Bürger an jedem Tag neu gelebt werden. In Nordhausen wird der Beweis dafür erbracht und ich hoffe, dass diese Veranstaltung in Thüringen und in der gesamten Bundesrepublik Deutschland öffentliche Beachtung findet. Die Medien sollten nicht nur darüber berichten, wenn es Probleme gibt, sondern auch zeigen, wenn es vorbildliche Aktionen gegen Gewalt, Rassismus und Intoleranz gibt."

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