Umfrage des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) zeigt Zufriedenheit beim Übertrittsverfahren
München, 24.09.2009 Für viele Fünftklässler hat nun der Schulalltag an einer für sie neuen Schulart – der bayerischen Realschule - begonnen. "Es ist schön zu sehen, wie sich die Fünftklässler über den Wechsel an die Realschulen freuen. Sie sprühen vor Tatendrang, sind stolz auf sich, diesen Schritt gegangen zu sein und sind gespannt auf das, was auf sie zukommt!", sagt der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbands Anton Huber.
Diesen Eindruck bestätigen auch Rückmeldungen von Realschülerinnen und Realschülern, die freiwillig im Juli 2009 Fragen zur Schule beantwortet haben: 84% der 627 befragten Schüler gaben dabei an, sich auf den ersten Schultag an der Realschule zu freuen.
"Besonders stolz und zufrieden sind wir darüber", stellt Huber fest, "dass wir dieses positive Bild, das die Schüler von unserer Schulart haben, bewahren können: Denn 83% der Schüler gaben bei der Befragung am Ende der 5. Jahrgangsstufe an, sich gut und schnell an der neuen Schule eingelebt zu haben. Dies liegt bestimmt auch daran, dass wir an den Realschulen darauf bedacht sind, nicht nur auf Qualität und Leistung zu achten, sondern auch das Schulleben und eine positive Lernatmosphäre zu fördern. Auch mit dem veränderten Anspruchsniveau kamen die befragten Schüler gut zurecht, 80% empfanden keinen Leistungs- und Notendruck im negativen Sinne –und auch die Eltern äußerten sich durchweg positiv. Sie bemerkten zwar, dass der Übertritt an die Realschule mit Umstellungen der Arbeitsweise einherging, diese jedoch nicht zu Lasten der Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten gehen."
Durch die Umfrage bestätigt wird auch die Arbeit der Grundschullehrer. "Die Kollegen und Kolleginnen an den Grundschulen führen die Schüler gut an den Übertritt heran. Nur 10% der Eltern und 3% der Schüler fühlten sich nicht ausreichend vorbereitet.
Diese Ergebnisse bestärken uns darin, dass der Zeitpunkt des Wechsels an die Realschule nach der 4. Jahrgangsstufe der richtige ist, denn so werden unsere Kinder optimal, weil differenziert, gefördert. Und dass Schüler Freude an dieser Art des Unterrichtens haben, können wir Realschullehrer jeden Tag beobachten!" so der Vorsitzende abschließend.
Die gesamte Auswertung der Umfrage kann unter
www.brlv.de eingesehen werden.
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