Abitur ADHS Alphabetisierung Amoklauf Auslandsschulen Baden-Würtemberg Baden-Württemberg BAT Bayern Beamte Behinderung Berlin Berufsbildung Berufsschulen Besoldung BIBB Bildung Bildungsausgaben Bildungsbarometer Bildungsfinanzbericht Bildungsgipfel Bildungsmonitor Bildungspolitik Bildungsqualität Bildungsstreik BLLV Bologna Bologna-Prozess bpv Brandenburg Bremen brlv Bundesregierung Bundestag Camp+ COMENIUS Destatis didacta DSW Dyskalkulie Eltern Elterngeld Erzieher Europa Familie FiBS Fortbildung Förderschule G8 Ganztagsschule Gemeinschaftsschule Gesamtschule GEW Gleichbehandlung Grundschule Gymnasien Gymnasium Hamburg Hauptschule Hessen Hochbegabung Hochschule Hochschulpakt Hochschulpolitik IGLU Inklusion Integration Jugend Jungen KITA KMK Kulturrat Legasthenie Lehrer Lehrerbedarf Lehrergehalt Lehrergesundheit Lehrermangel Lehrerpension Lehrerstreik Lehrerversorgung Lehrkräfte LEONARDO Lernstandserhebung Leseförderung Mecklenburg-Vorpommern Medien Messe Migranten Migration Mittelschule Motorik Niedersachsen Nordrhein NRW PAD Pfalz PISA PISA-E-Studie Privatschulen Projekte Prävention Prüfungen Realschule Religion Rheinland-&#8203 Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Schulaufsicht Schule Schulentwicklung Schulgebäude Schulleitung Schulpolitik Schulpreis Schulsport Schüler Schülerbeteiligung Sprachfähigkeit Sprachstand Studienanfänger Studienanfängerquote Studiengebühren Studienplätze Studium TALIS Tarifverhandlung Thüringen TIMSS TVÖD VBE VDP VDR VERA Verbundschule VLB Volkshochschulen Vorschule Weihnachtszeit Weiterbildung Weiterbildungsangebote Werkrealschule Werte Westfalen Wettbewerb WHO Workshop Württemberg Zeugnisse Zuwendung
Login |  Mitglied werden!
Hochschule / Universität : Rolf Dobischat: "Keine neuen sozialen Hürden beim Übergang vom Bachelor zum Master"
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 29.05.2009 18:18:51
Präsident des Deutsches Studentenwerk (DSW) zieht in "Forschung & Lehre" kritische Bilanz des Bologna-Prozesses - Dobischat: "Die Politik hat den Bologna-Prozess immer gefeiert, aber die Hochschulen nie vernünftig finanziert" - Dreier-Interview mit Prof. Dr. Margret Wintermanel, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbands, und DSW-Präsident Dobischat
Berlin/Bonn, 29.05.2009 Vor "neuen sozialen Hürden" beim Übergang vom Bachelor- ins Master-Studium warnt Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), in der heute erscheinenden, neuen Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre". Gemeinsam mit Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), und Prof. Dr. Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbands (DHV), hat die Zeitschrift Dobischat zum Bologna-Prozess interviewt. Dobischat wörtlich: "Wir sollten auf keinen Fall beim Übergang vom Bachelor zum Master neue soziale Hürden aufbauen in Form von Quotierungen, informellen NCs oder künstlicher Verknappung vom Master-Studienplätzen. Der Zugang zur Hochschulbildung in Deutschland ist schon exklusiv genug, wir brauchen nicht noch mehr Barrieren."

Dobischats Zwischenbilanz des Bologna-Prozess fällt kritisch aus; gemessen an den Bologna-Zielen seien erst etwa 40 Prozent erreicht, sagte Dobischat der Zeitschrift. Die soziale und wirtschaftliche Lage der zwei Millionen Studierenden müsse bei der Konzeption von Bachelor- und Master-Studiengängen viel stärker berücksichtigt werden, fordert er. "Die Bachelor-Studiengänge müssen auch für Studierende studierbar sein, die sich über einen Nebenjob finanzieren, Kinder betreuen, chronisch krank oder behindert sind", so Dobischat.

Der DSW-Präsident betont in dem Interview, die Ziele der Bologna-Reform hätten für ihn nach wie vor Gültigkeit, vor allem das Ziel von weniger Studienabbrüchen und einer deutlich höheren studentischen Mobilität. Gleichzeitig kritisiert er aber: "Die Politik hat den Bologna-Prozess zwar immer gefeiert, aber die Hochschulen nie vernünftig finanziert. Das ist der eigentliche Skandal, und dagegen müssen all, Lehrende wie Studierende, sehr viel lauter protestieren."

Befragt, ob ihn nach zehn Jahren Bologna Reformmüdigkeit oder Reformüberdruss befallen hätten, antwortet Dobischat: "Nein, ganz im Gegenteil. Der Bologna-Prozess muss in den kommenden zehn Jahren so gestaltet und reformiert werden, dass die Interessen der Studierenden im Mittelpunkt stehen. Der Bologna-Prozess muss sich an den Studierenden ausrichten, nicht umgekehrt!"

www.forschung-und-lehre.de

 

 

Bewertung: 0.00 (0 Stimmen) - News bewerten -




Weitere Artikel
04.02.2012 14:30:40 - Bayerns Kultusministerium begrüßt, dass BLLV sich bewusst als Partner gegen rechte Gewalt ausgesprochen hat
04.02.2012 14:29:45 - Führung gestalten – mehr Qualität durch mehr Verantwortung
04.02.2012 14:28:15 - Freigabe der Ziffernnoten in 3. Klasse ist ein leistungsfeindliches Signal!
04.02.2012 14:27:27 - Neue abl-Präsidentin Ursula Lay: "Übertritt nach der Grundschule: Elternwille oder Grundschulgutachten? – Die Antwort ist eindeutig!"
04.02.2012 14:26:08 - Grundschulen können bis Klasse 3 wieder Konzepte zur Leistungsbewertung ohne Ziffernoten nutzen



INFO-Brief anmelden
Erhalten Sie die neusten
Nachrichten gratis

per E-Mail!

Ihre E-Mail:


Mehr Infos...


Jobs für Lehrer.
Lehrer/innen können sich unter
www.lehrcare.de
direkt bewerben und aktuelle Jobangebote per E-Mail abonnieren.
Profilerstellung, Beratung und Vermittlung sind für Bewerber/innen
kostenfrei!

In der Mediathek
NEU: Webnapping! Holen Sie sich diese Box auf Ihre Homepage!

Frag-die-Oma.de alte Hausmittel und Haushaltstipps | Sitemap