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Aus den Ländern : Wie gewinnt man junge Menschen für den Lehrerberuf?
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 16.03.2009 19:41:05
Berlin, 16.03.2009 Der DPhV-Vorsitzende, Heinz-Peter Meidinger, verwahrt sich gegen Vorwürfe, die schrecklichen Ereignisse von Winnenden für Gehaltsforderungen instrumentalisieren zu wollen.

"Seit Wochen führt der Philologenverband zusammen mit anderen Lehrerverbänden eine grundlegende Diskussion darüber, welche Gründe es dafür gibt, dass immer weniger junge Menschen Lehrer werden wollen und was man dagegen tun könne. Die Gründe liegen auf der Hand: die mangelnde Unterstützung durch Politik und Gesellschaft, schlechte pädagogische Rahmenbedingungen mit übergroßen Klassen und hoher Arbeitsbelastung sowie eine gegenüber der Privatwirtschaft nicht konkurrenzfähige Bezahlung. Hinzu kommt, dass Lehrerinnen und Lehrer immer häufiger zum Hassobjekt von Schülern werden, wofür Internetmobbing und Gewaltübergriffe als Beispiele stehen", sagte Meidinger.

Um sehr junge Menschen für den Lehrerberuf zu gewinnen, müssten deshalb nicht zuletzt auch die Gehälter der Referendare und die Bezahlungsstrukturen verbessert werden.

Der Begriff "Gefahrenzulage" stelle dabei eine plakative, symbolische, zugegebenermaßen zugespitzte Formulierung für diese Forderung dar.

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Eva Hertzfeldt
Pressesprecherin
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