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Aus den Ländern : Sachsen-Anhalt: Überwältigende Unterstützung der Gewerkschaftsforderungen in der Tarifrunde für die Länder
Kontakt zu dieser Pressemitteilung: Redaktion Datum: 26.02.2009 17:43:45
Magdeburg, 26.02.2009 Über 15 000 Kundgebungsteilnehmer
"Mit dieser überwältigenden Resonanz auf unseren Warnstreikaufruf hatten selbst wir nicht gerechnet", schätzte GEW-Landeschef, Thomas Lippmann, die Tarif-Demonstration der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes Sachsen-Anhalts am heutigen Vormittag ein.

"Es war die bisher größte Aktion des öffentlichen Dienstes in der Geschichte des Landes. Damit war die zweite Warnstreikrunde in der Tarifauseinandersetzung mit den Ländern ein voller Erfolg", fügte er hinzu.

Die Beschäftigten aus den Bildungseinrichtungen des Landes, besonders aus Schulen, aber auch Hochschulen und Universitäten, waren dem Aufruf der GEW gefolgt. Ca. 12 bis 13 000 Lehrer-, Erzieher und Hochschulangehörige beteiligten sich direkt an den Warnstreiks. Für die ca. 950 Schulen bedeutete das, dass im Durchschnitt weit über die Hälfte des pädagogischen Personals ganztägig und flächendeckend im Warnstreik stand.

Die große Beteiligung und die ausgesprochen kämpferische Stimmung führt die GEW auf die provokative Haltung der Arbeitgeber zurück. Besonders das Ansinnen, den Osten erneut tariflich schlechter stellen zu wollen, führt zu Empörung. "Das versuchte Störfeuer seitens des Sachsen-Anhaltischen Kultusministeriums brachte noch Öl ins Feuer", sagte Lippmann.

Die GEW Sachsen-Anhalt erwartet gemeinsam mit ihren gewerkschaftlichen Partnern nun ein verhandelbares Angebot bei den Tarifverhandlungen am Sonnabend in Potsdam.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressesprecher
Prof. Dr. Hans-Dieter Klein
Tel. 0391 / 73 55 -445
pressedienst@gew-lsa.de

 

 

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