
Dr. Eva-Maria Stange: "Nicht nachlassen bei der Werbung um Studienanfänger aus anderen Bundesländern"
Dresden, 21.11.2008 "Sachsen ist als Studienort offenbar nach wie vor beliebt. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird es uns gelingen, die Herausforderungen des Hochschulpaktes 2020 auch in den nächsten Jahren zu meistern", reagierte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange auf die heute vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Daten zu den Studierenden in Sachsen im Wintersemester 2008/2009. Zusammen mit den Studienanfängern des Sommersemesters hätten damit in diesem Jahr rund 20.400 junge Menschen ein Studium an Sachsens Hochschulen begonnen.
Da sich diese Zahl durch verlängerte Einschreibefristen erwartungsgemäß noch erhöhe, sei davon auszugehen, dass sich das gute Ergebnis des vergangenen Jahres (2007: 20.847 Studienanfänger; 2006: 18.600) wiederholen ließe. "Nun kommt es darauf an, nicht nachzulassen und die Anstrengungen noch weiter zu verstärken um Studierende zu werben, denn die zukünftigen Fachkräfte werden als Ingenieure, Lehrer, Ärzte oder Wissenschaftler ganz dringend gebraucht", sagte Dr. Stange. Sie verwies dabei auf die gemeinsame Kampagne des Wissenschaftsministeriums und der sächsischen Hochschulen "Pack dein Studium. Am besten in Sachsen.", mit der Schülerinnen und Schüler von den Vorteilen eines Studiums in Sachsen überzeugt werden sollen. "Bei unserer erfolgreichen Informationstour durch Bayern haben wir gesehen, dass das Interesse an einem Studium in Sachsen wächst, wenn man aktiv auf die potentiellen Studierenden zugeht. Wir werden deshalb auch in den nächsten Monaten weiter aktiv sein und zeigen, dass sich Studieren in Sachsen lohnt", so die Ministerin.
Der Hochschulpakt 2020 war 2007 auf den Weg gebracht worden. Mit seiner Unterschrift unter den Hochschulpakt hatte sich der Freistaat verpflichtet, die Zahl der Studienanfängerplätze bei 19.940 (Stand 2005) konstant zu halten. Im Gegenzug erhalten der Freistaat und seine Hochschulen bis 2010 etwa 27 Millionen Euro an Bundesmitteln. Derzeit werden Art und Weise der Fortschreibung des Hochschulpaktes über das Jahr 2010 hinaus zwischen Bund und Ländern diskutiert.