Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft vorgestellt
Sachsen ist erneut Spitzenreiter beim Bildungsmonitor 2008, gefolgt von Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern. Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern landen auf den drei letzten Plätzen. Der jährlich im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellte Bildungsmonitor wurde bereits zum vierten Mal durchgeführt. Die Arbeit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wird durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.
Der Bildungsmonitor vergleicht die Bildungssysteme der Länder anhand von Indikatoren wie Schulqualität, Betreuungsbedingungen, Arbeitsmarktorientierung oder Studienbedingungen und vergibt dafür Punkte. Die verwendeten Indikatoren wurden unter anderem von den Statistischen Landesämtern und der OECD erhoben und stammen mehrheitlich aus dem Jahr 2006. Bei der Erstellung des Bildungsmonitors werden also keine eigenen Daten erhoben.
Insgesamt hat sich der Zustand der Bildungssysteme laut Studie im vergangenen Jahr verbessert. Bemängelt wird allerdings, dass die deutschen Hochschulen weniger Ingenieure als zur Jahrtausendwende ausbilden und die Ganztagsbetreuung in vielen Bundesländern auf einem niedrigen Niveau stagniert.