
Zielstellung: Wie erklärt sich aus volkswirtschaftlicher Sicht, wieviel (welche Menge) ein Haushalt nachfragt bzw. die Haushalte insgesamt unter bestimmten Bedingungen nachfragen.
Ausgangsbedingung: (Ausschließlich) Haushalte sind Nachfrager nach Gütern. Sie verhalten sich rational. Ausgangspunkt der Nachfrage der Haushalte sind die Bedürfnisse der Menschen, denen man unterstellt, daß sie unendlich - d.h. unbegrenzt - sind. Welche Bedürfnisse und wieviel davon in wirkliche Nachfrage umgesetzt werden, hängt im wesentlichen von zwei Faktorbündeln ab:
der Präferenz der Haushalte für ein bestimmtes Gut, d.h. die Bedeutung, die der Haushalt einem bestimmten Gut zumißt.
dem Einkommen (Y) , welches dem Haushalt hierfür zur Verfügung steht.
Dabei kann auch auf das eigene Vermögen (W) durch das sogenannte Entsparen bzw. auf das Vermögen anderer durch einen Kredit zurückgegriffen werden.
Aus Präferenzen und Einkommen entsteht beim Nachfrager für jedes Gut eine bestimmte Preisvorstellung, die auch Zahlungsbereitschaft genannt wird. Mit dieser Zahlungsbereitschaft kommt ein Verbraucher auf den Markt. Dort reagiert er auf die durch den Markt geschaffene Preissituation, d.h. er paßt sich mit seiner Mengennachfrage einem existierenden Marktpreis an (Mengenanpassung).
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