Minister Tesch besucht Museum des Todesmarsches im Belower Wald
Schwerin, 04.02.2010 Kultusminister Henry Tesch hat sich bei einem gemeinsamen Besuch im Todesmarschmuseum im Belower Wald mit dem Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Jochen Schmidt, über den Stand der Neugestaltung des Museums informiert. Diese Gedenkstätte unmittelbar an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern wird intensiv für Gedenkstättenfahrten von vielen Schülerinnen und Schülern aus Mecklenburg-Vorpommern genutzt.
Im Rahmen der Gedenkstättenförderung hat Mecklenburg-Vorpommern die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im Jahr 2009 mit 14.000 Euro bei der Neugestaltung des Museums unterstützt.
Im Todesmarschmuseum im Belower Wald wird die Geschichte der Todesmärsche nach der Auflösung der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen dokumentiert. Die Todesmärsche, auf die die ohnehin schon entkräfteten Häftlinge nach Auflösung der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen geschickt wurden, führten durch Mecklenburg und endeten auch hier. Ein Teil des Außengeländes des Museums liegt auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern.
Minister Tesch: "Die Todesmärsche am Ende des Zweiten Weltkrieges sind eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Diese Geschichte betrifft uns in Mecklenburg-Vorpommern ganz direkt. Mit der Unterstützung der Neugestaltung des Museums des Todesmarsches stellt sich Mecklenburg-Vorpommern seiner historischen Verantwortung. Mit dem neugestalteten Museum können darüber hinaus im Bereich der Bildungsarbeit die bestehenden Kooperationsbeziehungen mit Partnern in Mecklenburg-Vorpommern vertieft werden."
Schwerin, 04.02.2010 Kultusminister Henry Tesch hat sich bei einem gemeinsamen Besuch im Todesmarschmuseum im Belower Wald mit dem Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Jochen Schmidt, über den Stand der Neugestaltung des Museums informiert. Diese Gedenkstätte unmittelbar an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern wird intensiv für Gedenkstättenfahrten von vielen Schülerinnen und Schülern aus Mecklenburg-Vorpommern genutzt.
Im Rahmen der Gedenkstättenförderung hat Mecklenburg-Vorpommern die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im Jahr 2009 mit 14.000 Euro bei der Neugestaltung des Museums unterstützt.
Im Todesmarschmuseum im Belower Wald wird die Geschichte der Todesmärsche nach der Auflösung der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen dokumentiert. Die Todesmärsche, auf die die ohnehin schon entkräfteten Häftlinge nach Auflösung der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen geschickt wurden, führten durch Mecklenburg und endeten auch hier. Ein Teil des Außengeländes des Museums liegt auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern.
Minister Tesch: "Die Todesmärsche am Ende des Zweiten Weltkrieges sind eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Diese Geschichte betrifft uns in Mecklenburg-Vorpommern ganz direkt. Mit der Unterstützung der Neugestaltung des Museums des Todesmarsches stellt sich Mecklenburg-Vorpommern seiner historischen Verantwortung. Mit dem neugestalteten Museum können darüber hinaus im Bereich der Bildungsarbeit die bestehenden Kooperationsbeziehungen mit Partnern in Mecklenburg-Vorpommern vertieft werden."
Selbstständige Schule gut gestartet
Schwerin, 04.02.2010 Rund 118.160 Schülerinnen und Schüler an den 514 öffentlichen allgemein bildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten am Freitag, d. 5. Februar 2010, ihre Halbjahreszeugnisse.
Bildungsminister Henry Tesch: "Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern erlebnisreiche und erholsame Ferien, in denen sie ihre Kraft für das zweite Schulhalbjahr sammeln können, um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Gleichzeitig möchte ich mich dafür bedanken, dass die Umsetzung des neuen Schulgesetzes durch das Engagement von Lehrkräften und Schulleitern gemeinsam mit Eltern und den vielen Schulpartnern bislang so erfolgreich gelaufen ist. Es ist ein längerer Prozess, der Mut, Kontinuität und Sensibilität, aber auch Zeit braucht."
Minister Tesch verwies darauf, dass in dieser ersten Phase zur Umsetzung des neuen Schulgesetzes seit Beginn des Schuljahres 2009/10 so wichtige Veränderungen wie die Umstellung auf die schülerbezogene Stundenzuweisung, die Einführung von individuellen Förderplänen, verpflichtende Schulprogramme, die Flexibilisierung der Kontingentstundentafel oder auch die Erarbeitung schulinterner Lehrpläne gehören. Minister Tesch: "Von den dafür angebotenen Unterstützungs- und Planungsangeboten des Bildungsministeriums wurde rege Gebrauch gemacht. Ich kann nur dazu ermuntern, diese auch weiterhin intensiv zu nutzen, um auch die vor uns stehende zweite Phase der Umsetzung des neuen Schulgesetzes ab dem Schuljahr 2010/11 insbesondere mit der Einführung der Schulwahlfreiheit. bewältigen zu können."
Wie zu jeder Zeugnisausgabe, sind auch diesmal wieder für Schülerinnen und Schüler die Sorgentelefone bei den schulpsychologischen Beratungsstellen an den Staatlichen Schulämtern geschaltet:
-Schulamt Schwerin: 0173 / 6019606
-Schulamt Rostock: 0381/ 700078465
-Schulamt Neubrandenburg: 0395/ 3803132
-Schulamt Greifswald: 03834/ 595861
Außerdem gibt es Unterstützung beim Verein "Nummer gegen Kummer" unter der gebührenfreien Nummer 0800 – 1110333.
Schwerin, 04.02.2010 Rund 118.160 Schülerinnen und Schüler an den 514 öffentlichen allgemein bildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten am Freitag, d. 5. Februar 2010, ihre Halbjahreszeugnisse.
Bildungsminister Henry Tesch: "Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern erlebnisreiche und erholsame Ferien, in denen sie ihre Kraft für das zweite Schulhalbjahr sammeln können, um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Gleichzeitig möchte ich mich dafür bedanken, dass die Umsetzung des neuen Schulgesetzes durch das Engagement von Lehrkräften und Schulleitern gemeinsam mit Eltern und den vielen Schulpartnern bislang so erfolgreich gelaufen ist. Es ist ein längerer Prozess, der Mut, Kontinuität und Sensibilität, aber auch Zeit braucht."
Minister Tesch verwies darauf, dass in dieser ersten Phase zur Umsetzung des neuen Schulgesetzes seit Beginn des Schuljahres 2009/10 so wichtige Veränderungen wie die Umstellung auf die schülerbezogene Stundenzuweisung, die Einführung von individuellen Förderplänen, verpflichtende Schulprogramme, die Flexibilisierung der Kontingentstundentafel oder auch die Erarbeitung schulinterner Lehrpläne gehören. Minister Tesch: "Von den dafür angebotenen Unterstützungs- und Planungsangeboten des Bildungsministeriums wurde rege Gebrauch gemacht. Ich kann nur dazu ermuntern, diese auch weiterhin intensiv zu nutzen, um auch die vor uns stehende zweite Phase der Umsetzung des neuen Schulgesetzes ab dem Schuljahr 2010/11 insbesondere mit der Einführung der Schulwahlfreiheit. bewältigen zu können."
Wie zu jeder Zeugnisausgabe, sind auch diesmal wieder für Schülerinnen und Schüler die Sorgentelefone bei den schulpsychologischen Beratungsstellen an den Staatlichen Schulämtern geschaltet:
-Schulamt Schwerin: 0173 / 6019606
-Schulamt Rostock: 0381/ 700078465
-Schulamt Neubrandenburg: 0395/ 3803132
-Schulamt Greifswald: 03834/ 595861
Außerdem gibt es Unterstützung beim Verein "Nummer gegen Kummer" unter der gebührenfreien Nummer 0800 – 1110333.
Wer Schule witterungsbedingt nicht erreichen kann, ist entschuldigt!
Schwerin, 02.02.2010 Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg Vorpommern informiert, dass der Unterricht auch am Mittwoch, den 03.02.2010, planmäßig stattfinden wird.
Dort, wo der Öffentliche Nahverkehr oder die Sicherheit des Schulwegs jedoch nicht gewährleistet werden kann, gilt für betroffene Schülerinnen und Schüler die Schulbefreiung.
Bei extremen Witterungsbedingungen entscheiden letztendlich die Erziehungsberechtigten in eigener Verantwortung - auch in Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten, ob ihrem Kind der Schulweg zuzumuten ist. Informationen können bei den Schulen oder bei den Kreisverwaltungen eingeholt werden. Darüber hinaus informieren die Landkreise ihre Bevölkerung über Einschränkungen im Schülerverkehr durch die Medien.
Schwerin, 02.02.2010 Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg Vorpommern informiert, dass der Unterricht auch am Mittwoch, den 03.02.2010, planmäßig stattfinden wird.
Dort, wo der Öffentliche Nahverkehr oder die Sicherheit des Schulwegs jedoch nicht gewährleistet werden kann, gilt für betroffene Schülerinnen und Schüler die Schulbefreiung.
Bei extremen Witterungsbedingungen entscheiden letztendlich die Erziehungsberechtigten in eigener Verantwortung - auch in Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten, ob ihrem Kind der Schulweg zuzumuten ist. Informationen können bei den Schulen oder bei den Kreisverwaltungen eingeholt werden. Darüber hinaus informieren die Landkreise ihre Bevölkerung über Einschränkungen im Schülerverkehr durch die Medien.
Auftaktveranstaltung in Schwerin
Schwerin, 23.10.2009 Auf Einladung des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, beraten heute in Schwerin rund 160 Vertreter aus Bildungs-, Wirtschafts- und Sozialeinrichtungen in einer Auftaktveranstaltung über die Herausforderung, den qualifizierten Fach- und Führungskräftenachwuchs in Mecklenburg-Vorpommern zu sichern.
Dabei geht es um Fragen wie: Was bringt der demografische Wandel für das Bildungswesen mit sich? Wie können die Interessen der Wirtschaft noch stärker im Schul- und Hochschulalltag berücksichtigt und veranschaulicht werden? Welche neuen Kooperationsformen bieten sich an? Was hat sich dabei schon bewährt? Was muss weiter entwickelt werden?
Bildungsminister Henry Tesch: "Wir arbeiten derzeit intensiv gemeinsam mit zahlreichen Partnern an neuen Rahmenplänen, die noch effizienter Bildungsziele und Inhalte des Unterrichts für alles Jahrgangsstufen, Fächer und Schularten entsprechend des Bedarfs erfassen sollen. Darüber hinaus sind wir mit solchen berufsorientierenden Aktionen wie Schülerpraktika, Ausbildungsmessen, Girls` Day, Arbeitskreise Schule-Wirtschaft, Schülerfirmen und Schülerakademien oder auch mit dem Produktiven Lernen schon auf einem guten Weg, aber wir müssen die Bildungsressourcen noch besser ausschöpfen, um den Anforderungen auch in Zukunft gerecht werden zu können. Und dazu brauchen wir eine noch engere Verzahnung von Schule, Hochschule und Wirtschaft."
Jürgen Goecke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nord, macht auf die Dringlichkeit der Aufgabe aufmerksam: "Auf dem Ausbildungsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine Trendwende. Wir haben erstmals im Vergleich zu den Vorjahren für den bilanzierten Zeitraum von September 2009 bis Oktober 2009 mehr gemeldete Ausbildungsplätze als Bewerber. Da spielt die demographische Entwicklung eine tragende Rolle. Sie ist zugleich Chance und Herausforderung. Betriebe müssen um immer weniger Schulabgänger konkurrieren. Junge Menschen haben deutlich bessere Chancen im eigenen Land. Gleichzeitig muss die Zahl der Schulabbrecher und die der Jugendlichen ohne Schulabschluss reduziert werden".
Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Jürgen Seidel verweist in diesem Zusammenhang auf die vom Wirtschaftministerium initiierte Fachkräftekampagne "Durchstarten in MV!" (www.durchstarten-in-MV.de):
"Die berufliche Orientierung ist die erste schwere Entscheidung von Jugendlichen, die sich maßgeblich auf das ganze Leben auswirkt. Angesichts des immer konkreter werdenden Fachkräftemangels werben wir aktiv für Ausbildungs-, Studiums- und Berufsperspektiven im Land und zeigen die gewachsenen wirtschaftlichen Potenziale für eine Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern auf. Unsere Hauptbotschaft an die Mädchen und Jungen vor dem Schulabschluss ist: Ihr könnt Euren beruflichen Weg im eigenen Land gehen."
Hauptanliegen der Konferenz ist es, dass die Teilnehmer der verschiedensten Bereiche ihre Erfahrungen austauschen, neue Kontakte knüpfen, sich über Informations- und Unterstützungsangebote der verschiedensten Einrichtungen und Institutionen von Politik, Bildung und Wirtschaft informieren, um so Netzwerke weiter auszubauen.
Zum Thema Fach- und Führungskräftenachwuchs ist im Januar 2010 auf Arbeitsebene eine Nachfolgeveranstaltung vorgesehen, in der weitere konkrete Schritte entwickelt werden.
Schwerin, 23.10.2009 Auf Einladung des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, beraten heute in Schwerin rund 160 Vertreter aus Bildungs-, Wirtschafts- und Sozialeinrichtungen in einer Auftaktveranstaltung über die Herausforderung, den qualifizierten Fach- und Führungskräftenachwuchs in Mecklenburg-Vorpommern zu sichern.
Dabei geht es um Fragen wie: Was bringt der demografische Wandel für das Bildungswesen mit sich? Wie können die Interessen der Wirtschaft noch stärker im Schul- und Hochschulalltag berücksichtigt und veranschaulicht werden? Welche neuen Kooperationsformen bieten sich an? Was hat sich dabei schon bewährt? Was muss weiter entwickelt werden?
Bildungsminister Henry Tesch: "Wir arbeiten derzeit intensiv gemeinsam mit zahlreichen Partnern an neuen Rahmenplänen, die noch effizienter Bildungsziele und Inhalte des Unterrichts für alles Jahrgangsstufen, Fächer und Schularten entsprechend des Bedarfs erfassen sollen. Darüber hinaus sind wir mit solchen berufsorientierenden Aktionen wie Schülerpraktika, Ausbildungsmessen, Girls` Day, Arbeitskreise Schule-Wirtschaft, Schülerfirmen und Schülerakademien oder auch mit dem Produktiven Lernen schon auf einem guten Weg, aber wir müssen die Bildungsressourcen noch besser ausschöpfen, um den Anforderungen auch in Zukunft gerecht werden zu können. Und dazu brauchen wir eine noch engere Verzahnung von Schule, Hochschule und Wirtschaft."
Jürgen Goecke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nord, macht auf die Dringlichkeit der Aufgabe aufmerksam: "Auf dem Ausbildungsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine Trendwende. Wir haben erstmals im Vergleich zu den Vorjahren für den bilanzierten Zeitraum von September 2009 bis Oktober 2009 mehr gemeldete Ausbildungsplätze als Bewerber. Da spielt die demographische Entwicklung eine tragende Rolle. Sie ist zugleich Chance und Herausforderung. Betriebe müssen um immer weniger Schulabgänger konkurrieren. Junge Menschen haben deutlich bessere Chancen im eigenen Land. Gleichzeitig muss die Zahl der Schulabbrecher und die der Jugendlichen ohne Schulabschluss reduziert werden".
Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Jürgen Seidel verweist in diesem Zusammenhang auf die vom Wirtschaftministerium initiierte Fachkräftekampagne "Durchstarten in MV!" (www.durchstarten-in-MV.de):
"Die berufliche Orientierung ist die erste schwere Entscheidung von Jugendlichen, die sich maßgeblich auf das ganze Leben auswirkt. Angesichts des immer konkreter werdenden Fachkräftemangels werben wir aktiv für Ausbildungs-, Studiums- und Berufsperspektiven im Land und zeigen die gewachsenen wirtschaftlichen Potenziale für eine Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern auf. Unsere Hauptbotschaft an die Mädchen und Jungen vor dem Schulabschluss ist: Ihr könnt Euren beruflichen Weg im eigenen Land gehen."
Hauptanliegen der Konferenz ist es, dass die Teilnehmer der verschiedensten Bereiche ihre Erfahrungen austauschen, neue Kontakte knüpfen, sich über Informations- und Unterstützungsangebote der verschiedensten Einrichtungen und Institutionen von Politik, Bildung und Wirtschaft informieren, um so Netzwerke weiter auszubauen.
Zum Thema Fach- und Führungskräftenachwuchs ist im Januar 2010 auf Arbeitsebene eine Nachfolgeveranstaltung vorgesehen, in der weitere konkrete Schritte entwickelt werden.
Schwerin, 25.08.2009 Am kommenden Montag, d. 31. August, beginnt für rund 164.000 Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen das neue Schuljahr, darunter 11.300 ABC-Schützen.
Der Schuljahresbeginn 2009/10 bedeutet eine Weichenstellung im Bildungssystem Mecklenburg-Vorpommerns: Mit der Einführung der Selbstständigen Schule wird ab sofort mehr Wert auf die individuelle Förderung jedes Kindes gelegt. Ziel ist es, die schulische Arbeit, insbesondere die Unterrichtsqualität, zu verbessern.
Mit dem neuen Schulgesetz, das zum 1. August 2009 in Kraft getreten ist, sind wichtige Veränderungen an den Schulen eingeführt worden. Darauf sind die 12.100 Lehrerinnen und Lehrer an den 550 öffentlichen Schulen gut vorbereitet.
Bereits im April hat Bildungsminister Henry Tesch die entscheidenden Verordnungen und Verwaltungsvorschriften unterzeichnet, die zur ordnungsgemäßen Vorbereitung des Schuljahres 2009/10 erforderlich waren. Dadurch konnten die Schulen in unserem Land frühzeitig auf gesicherter Rechtsgrundlage mit der Planung und Vorbereitung des neuen Schuljahres beginnen.
Die wichtigsten Änderungen betreffen die Einführung der Selbstständige Schule, die schülerbezogenen Stundenzuweisung, die Stärkung der Erziehungsfunktion von Schule, die Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten sowie die Verbesserung der Berufswahlvorbereitung. Die Schulwahlfreiheit, die ab der 5. Jahrgangsstufe möglich ist, wird im Schuljahr 2010/11 eingeführt werden.
Das Kultusministerium hat seit gestern ein Beratungstelefon eingerichtet, über das sich Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer über die wichtigsten Änderungen informieren können.
Noch bis zum 04. September 2009 stehen jeweils von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 7:00 bis 20:00 Uhr und am Freitag von 7:00 bis 18:00 Uhr kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.
Beratungstelefone:
Staatliches Schulamt Greifswald
03834 595811
Staatliches Schulamt Rostock
0381 700078415
Staatliches Schulamt Neubrandenburg
0395 3803100
Staatliches Schulamt Schwerin
0151 28130521
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
0385 588-7777.
Der Schuljahresbeginn 2009/10 bedeutet eine Weichenstellung im Bildungssystem Mecklenburg-Vorpommerns: Mit der Einführung der Selbstständigen Schule wird ab sofort mehr Wert auf die individuelle Förderung jedes Kindes gelegt. Ziel ist es, die schulische Arbeit, insbesondere die Unterrichtsqualität, zu verbessern.
Mit dem neuen Schulgesetz, das zum 1. August 2009 in Kraft getreten ist, sind wichtige Veränderungen an den Schulen eingeführt worden. Darauf sind die 12.100 Lehrerinnen und Lehrer an den 550 öffentlichen Schulen gut vorbereitet.
Bereits im April hat Bildungsminister Henry Tesch die entscheidenden Verordnungen und Verwaltungsvorschriften unterzeichnet, die zur ordnungsgemäßen Vorbereitung des Schuljahres 2009/10 erforderlich waren. Dadurch konnten die Schulen in unserem Land frühzeitig auf gesicherter Rechtsgrundlage mit der Planung und Vorbereitung des neuen Schuljahres beginnen.
Die wichtigsten Änderungen betreffen die Einführung der Selbstständige Schule, die schülerbezogenen Stundenzuweisung, die Stärkung der Erziehungsfunktion von Schule, die Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten sowie die Verbesserung der Berufswahlvorbereitung. Die Schulwahlfreiheit, die ab der 5. Jahrgangsstufe möglich ist, wird im Schuljahr 2010/11 eingeführt werden.
Das Kultusministerium hat seit gestern ein Beratungstelefon eingerichtet, über das sich Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer über die wichtigsten Änderungen informieren können.
Noch bis zum 04. September 2009 stehen jeweils von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 7:00 bis 20:00 Uhr und am Freitag von 7:00 bis 18:00 Uhr kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.
Beratungstelefone:
Staatliches Schulamt Greifswald
03834 595811
Staatliches Schulamt Rostock
0381 700078415
Staatliches Schulamt Neubrandenburg
0395 3803100
Staatliches Schulamt Schwerin
0151 28130521
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
0385 588-7777.
Mecklenburg-Vorpommern erreicht stärkste Verbesserung aller Länder
Schwerin, 20.08.2009 Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern Henry Tesch sagte zu den Ergebnissen des Bildungsmonitors 2009: "Seit meinem Amtsantritt 2006 habe ich mich für die Selbstständige Schule eingesetzt und wir haben vieles im Bildungsbereich in Bewegung gebracht. Mit dem neuen Schulgesetz, das Anfang dieses Jahres vom Landtag beschlossen wurde, haben wir nun den gesetzlichen Handlungsrahmen für die Selbstständige Schule geschaffen. Es ist mir ein zentrales Anliegen, die Schulqualität ständig zu verbessern.
Schon jetzt ist absehbar, dass die schülerbezogene Mittelzuweisung einen positiven Qualitätsschub in der Schule ausgelöst hat, denn wie nie zuvor haben sich alle Schulen im Land sehr intensiv mit ihren Schulprogrammen auseinandergesetzt. Der heute vorgelegte Bildungsmonitor 2009 ist ein von externen Gutachtern, dem Institut der deutschen Wirtschaft aus Köln, erstellter Beleg für die Qualitätsverbesserung in Mecklenburg-Vorpommern. Wir haben stärkste Verbesserung aller Länder im vergangenen Jahr erreicht. Mit dem von mir vorgeschlagenen Junglehrerprogramm und den zusätzlichen Finanzmitteln im Doppelhaushalt 2010/2011 können wir die Rahmenbedingungen für Schule noch weiter ausbauen und verbessern."
"Das Konzept der ganzheitlichen Bildung – von der frühkindlichen Bildung über die schulische Bildung zur Berufsausbildung bzw. Studium weiter zur Erwachsenbildung und politischen Bildung – greift jetzt in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bündelung der Aufgaben in meinem Ministerium ist die Grundlage für den Erfolg beim Bildungsmonitor. Wir müssen diesen Weg weiter konsequent verfolgen. Es freut mich sehr, dass wir bei der Förderung von Kindern aus bildungsfernen Schichten (Handlungsfeld: Integration) so gut abgeschnitten haben. Die immer wieder erhobenen Vorwürfe einzelner Interessenvertreter und politischer Gruppierungen sind damit widerlegt. Natürlich sehe ich auch die Defizite in den Handlungsfeldern "Berufliche Bildung", "Akademisierung" und "Ausgabenpriorisierung". Hier werden wir konsequent dran arbeiten und Verbesserungen schaffen." so Tesch weiter.
Der heute veröffentliche Bildungsmonitor 2009, der seit 2004 vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) jährlich erstellt wird, zeigt für Mecklenburg-Vorpommern die stärkste Verbesserung innerhalb eines Jahres. Danach verbesserte sich Mecklenburg-Vorpommern um sechs Plätze auf Platz 10. Untersucht werden 13 verschiedene Handlungsfelder. Die größten Verbesserungen gegenüber 2008 sind in den Handlungsfeldern Integration (+34,7%), Zeiteffizienz (+20,4%) und Forschungsorientierung (+19,4%).
Weitere Informationen zur Studie: www.insm-bildungsmonitor.de
Schwerin, 20.08.2009 Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern Henry Tesch sagte zu den Ergebnissen des Bildungsmonitors 2009: "Seit meinem Amtsantritt 2006 habe ich mich für die Selbstständige Schule eingesetzt und wir haben vieles im Bildungsbereich in Bewegung gebracht. Mit dem neuen Schulgesetz, das Anfang dieses Jahres vom Landtag beschlossen wurde, haben wir nun den gesetzlichen Handlungsrahmen für die Selbstständige Schule geschaffen. Es ist mir ein zentrales Anliegen, die Schulqualität ständig zu verbessern.
Schon jetzt ist absehbar, dass die schülerbezogene Mittelzuweisung einen positiven Qualitätsschub in der Schule ausgelöst hat, denn wie nie zuvor haben sich alle Schulen im Land sehr intensiv mit ihren Schulprogrammen auseinandergesetzt. Der heute vorgelegte Bildungsmonitor 2009 ist ein von externen Gutachtern, dem Institut der deutschen Wirtschaft aus Köln, erstellter Beleg für die Qualitätsverbesserung in Mecklenburg-Vorpommern. Wir haben stärkste Verbesserung aller Länder im vergangenen Jahr erreicht. Mit dem von mir vorgeschlagenen Junglehrerprogramm und den zusätzlichen Finanzmitteln im Doppelhaushalt 2010/2011 können wir die Rahmenbedingungen für Schule noch weiter ausbauen und verbessern."
"Das Konzept der ganzheitlichen Bildung – von der frühkindlichen Bildung über die schulische Bildung zur Berufsausbildung bzw. Studium weiter zur Erwachsenbildung und politischen Bildung – greift jetzt in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bündelung der Aufgaben in meinem Ministerium ist die Grundlage für den Erfolg beim Bildungsmonitor. Wir müssen diesen Weg weiter konsequent verfolgen. Es freut mich sehr, dass wir bei der Förderung von Kindern aus bildungsfernen Schichten (Handlungsfeld: Integration) so gut abgeschnitten haben. Die immer wieder erhobenen Vorwürfe einzelner Interessenvertreter und politischer Gruppierungen sind damit widerlegt. Natürlich sehe ich auch die Defizite in den Handlungsfeldern "Berufliche Bildung", "Akademisierung" und "Ausgabenpriorisierung". Hier werden wir konsequent dran arbeiten und Verbesserungen schaffen." so Tesch weiter.
Der heute veröffentliche Bildungsmonitor 2009, der seit 2004 vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) jährlich erstellt wird, zeigt für Mecklenburg-Vorpommern die stärkste Verbesserung innerhalb eines Jahres. Danach verbesserte sich Mecklenburg-Vorpommern um sechs Plätze auf Platz 10. Untersucht werden 13 verschiedene Handlungsfelder. Die größten Verbesserungen gegenüber 2008 sind in den Handlungsfeldern Integration (+34,7%), Zeiteffizienz (+20,4%) und Forschungsorientierung (+19,4%).
Weitere Informationen zur Studie: www.insm-bildungsmonitor.de
Schwerin, 21.07.2009 33 Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse der Albertville-Realschule aus Winnenden sind derzeit in Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Sie sind der Einladung von Kultusminister Henry Tesch gefolgt, der ihnen unmittelbar nach dem Amoklauf am 11. März 2009 in Winnenden spontan Hilfe bei der Aufarbeitung der tragischen Ereignisse angeboten und zur Erholung nach Mecklenburg-Vorpommern eingeladen hatte.
Die Schülerinnen und Schüler und ihre zwei Betreuer verbringen eine Projektwoche auf dem Darß. Dort hat sich Minister Tesch heute, am 21. Juli mit ihnen getroffen. "Ich bin froh darüber, dass die Schülerinnen und Schüler in unserem schönen erholsamen Land die Gelegenheit nutzen, weiter Abstand zu bekommen von den tragischen Geschehnissen in Winnenden. Das sehr abwechslungsreiche und informative Programm, das zahlreiche Partner dieser Aktion gern organisiert und gesponsert haben, wird ihnen hoffentlich helfen, diese traumatischen Ereignisse zu verarbeiten."
"Ich danke meinem Kollegen Henry Tesch und dem Land Mecklenburg-Vorpommern für dieses großzügige Angebot und die Solidarität, die es damit zeigt. Außerdem freut es mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende dieses für sie sehr dramatischen und extremen Schuljahres noch die Möglichkeit erhalten, ein angenehmes und bereicherndes Gemeinschaftserlebnis erfahren zu können", so Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau.
Auf dem Programm für die Schülerinnen und Schüler aus Winnenden stehen z.B. ein Besuch des Ozeaneums in Stralsund und des Nationalparkzentrums Darßer Arche, ein Tauchschnupperkurs, das NATUREUM am Darßer Ort (Reiten) und natürlich Baden an den schönsten Stränden in Mecklenburg-Vorpommern.
Der Initiative von Kultusminister Tesch haben sich zahlreiche Partner angeschlossen wie der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst, die Kur- und Tourist-GmbH Darß, das OZEANEUM Stralsund, die Nordmann Unternehmensgruppe, Germanwings und zahlreiche weitere Sponsoren aus der Region. Minister Tesch: "Für dieses Engagement möchte ich mich recht herzlich bedanken, macht es doch deutlich, wie nah allen dieses furchtbare Ereignis gegangen ist und wie groß das Bedürfnis ist, insbesondere den Kindern und Jugendlichen zu helfen."
Die Schülerinnen und Schüler und ihre zwei Betreuer verbringen eine Projektwoche auf dem Darß. Dort hat sich Minister Tesch heute, am 21. Juli mit ihnen getroffen. "Ich bin froh darüber, dass die Schülerinnen und Schüler in unserem schönen erholsamen Land die Gelegenheit nutzen, weiter Abstand zu bekommen von den tragischen Geschehnissen in Winnenden. Das sehr abwechslungsreiche und informative Programm, das zahlreiche Partner dieser Aktion gern organisiert und gesponsert haben, wird ihnen hoffentlich helfen, diese traumatischen Ereignisse zu verarbeiten."
"Ich danke meinem Kollegen Henry Tesch und dem Land Mecklenburg-Vorpommern für dieses großzügige Angebot und die Solidarität, die es damit zeigt. Außerdem freut es mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende dieses für sie sehr dramatischen und extremen Schuljahres noch die Möglichkeit erhalten, ein angenehmes und bereicherndes Gemeinschaftserlebnis erfahren zu können", so Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau.
Auf dem Programm für die Schülerinnen und Schüler aus Winnenden stehen z.B. ein Besuch des Ozeaneums in Stralsund und des Nationalparkzentrums Darßer Arche, ein Tauchschnupperkurs, das NATUREUM am Darßer Ort (Reiten) und natürlich Baden an den schönsten Stränden in Mecklenburg-Vorpommern.
Der Initiative von Kultusminister Tesch haben sich zahlreiche Partner angeschlossen wie der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst, die Kur- und Tourist-GmbH Darß, das OZEANEUM Stralsund, die Nordmann Unternehmensgruppe, Germanwings und zahlreiche weitere Sponsoren aus der Region. Minister Tesch: "Für dieses Engagement möchte ich mich recht herzlich bedanken, macht es doch deutlich, wie nah allen dieses furchtbare Ereignis gegangen ist und wie groß das Bedürfnis ist, insbesondere den Kindern und Jugendlichen zu helfen."
15. Bildungscamp (BiCa)der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft M-V vom 20. bis 22. Juli lockt mit einem vielfältigen Weiterbildungsangebot
Schwerin, 15.07.2009 Über 200 Lehrer und Erzieher, alle Mitglieder der GEW, werden ab kommenden Montag für drei Tage einen Bildungsurlaub in Teterow antreten. Mit 19 Seminaren, die thematisch von "Hundertwasser im Unterricht" über "Möglichkeiten und Grenzen von Teamarbeit" bis hin zum "Umgang mit Rechtsextremismus" reichen, bietet die Bildungsgewerkschaft ihren Mitgliedern nun bereits zum 15. Mal ein vielfältiges Weiterbildungsangebot.
Annett Lindner, Landesvorsitzende, freut sich über die große Resonanz: "Wir sind praktisch ausgebucht. Die große Nachfrage unserer Mitglieder widerlegt das Vorurteil, dass insbesondere Lehrerinnen und Lehrer den Beruf doch nur wegen der vielen Ferien wählen würden.".Damit zeigt die Bildungsgewerkschaft, dass sie sich ihrem Namen in doppelter Hinsicht verpflichtet fühlt. Alle Kurse sind vom Landesinstitut für Schule und Ausbildung als Fortbildung anerkannt.
Neben dem Aspekt der Bildung ist für viele Teilnehmer auch der Austausch mit Kollegen wichtig. Wie macht ihr das? Welche Erfahrungen hast du hiermit oder damit gesammelt? "Der Erfahrungsaustausch führt auch dazu, dass manch einer neue Lösungsansätze für eigene Probleme findet oder gut Gelungenes an andere weitergeben kann.". Nach einem heißen Streik-Winter für die Lehrerinnen und Lehrer und den immer noch anhaltenden Tarifverhandlungen für einen Gesundheitstarifvertrag im Bereich der Kitas zeigt die GEW mit dem BiCa 2009 einen weiteren wichtigen Grund für die Mitgliedschaft in der Bildungsgewerkschaft auf.
Schwerin, 15.07.2009 Über 200 Lehrer und Erzieher, alle Mitglieder der GEW, werden ab kommenden Montag für drei Tage einen Bildungsurlaub in Teterow antreten. Mit 19 Seminaren, die thematisch von "Hundertwasser im Unterricht" über "Möglichkeiten und Grenzen von Teamarbeit" bis hin zum "Umgang mit Rechtsextremismus" reichen, bietet die Bildungsgewerkschaft ihren Mitgliedern nun bereits zum 15. Mal ein vielfältiges Weiterbildungsangebot.
Annett Lindner, Landesvorsitzende, freut sich über die große Resonanz: "Wir sind praktisch ausgebucht. Die große Nachfrage unserer Mitglieder widerlegt das Vorurteil, dass insbesondere Lehrerinnen und Lehrer den Beruf doch nur wegen der vielen Ferien wählen würden.".Damit zeigt die Bildungsgewerkschaft, dass sie sich ihrem Namen in doppelter Hinsicht verpflichtet fühlt. Alle Kurse sind vom Landesinstitut für Schule und Ausbildung als Fortbildung anerkannt.
Neben dem Aspekt der Bildung ist für viele Teilnehmer auch der Austausch mit Kollegen wichtig. Wie macht ihr das? Welche Erfahrungen hast du hiermit oder damit gesammelt? "Der Erfahrungsaustausch führt auch dazu, dass manch einer neue Lösungsansätze für eigene Probleme findet oder gut Gelungenes an andere weitergeben kann.". Nach einem heißen Streik-Winter für die Lehrerinnen und Lehrer und den immer noch anhaltenden Tarifverhandlungen für einen Gesundheitstarifvertrag im Bereich der Kitas zeigt die GEW mit dem BiCa 2009 einen weiteren wichtigen Grund für die Mitgliedschaft in der Bildungsgewerkschaft auf.
Bessere Arbeitsbedingungen und Sicherung der Qualität müssen bei der KiföG-Novellierung die entscheidende Rolle spielen
Schwerin, 14.07.2009 Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Mecklenburg-Vorpommern begrüßt, dass heute endlich Eckpunkte für eine Novellierung des Kindertagesstättenförderungsgesetzes (KiföG) durch die Sozialministerin und die SPD-Landtagsfraktion vorgestellt werden. In den vergangenen Monaten haben viele Verbände, Initiativen und Expertenrunden, darunter auch die GEW, bereits an dem Thema gearbeitet und Vorschläge unterbreitet. Wir erinnern anlässlich der Pressekonferenz von Ministerin Manuela Schwesig und der SPD-Fraktion im Landtag nochmals an die wichtigsten Punkte aus Sicht der GEW.
Zur Sicherung von Qualität und der Vorbeugung des Fachkräftemangels müssen die Arbeitsbedingungen durch folgende Maßnahmen verbessert werden:
Verbesserung der ErzieherIn-Kind-Relation (Personal-/Betreuungsschlüssel) in Krippe, Kindergarten und Hort;
Festlegung verbindlicher Regelungen zu Fort- und Weiterbildungen im KiföG
Definierung eines verbindlichen Anspruchs auf Anerkennung von mittelbarer Arbeit (Vor- und Nachbereitungszeit) mit mindestens 5 Stunden/Woche
Orientierung der Bezahlung bei freien Trägern von Kita und Hort an den üblichen tarifvertraglichen Regelungen des öffentlichen Dienstes (TVöD)
Vermeidung von Zwangsteilzeitarbeit in den Kitas im Hinblick auf das Wohl der Kinder aber auch der ErzieherInnen
Fachkräftegebot für frühkindliche Bildungsarbeit darf nicht durch den Einsatz von Hilfskräften unterlaufen werden
Unterstützung für Integrationsarbeit (für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf) auch im Hortbereich umsetzen "Die Bildungsgewerkschaft erwartet, dass die Novellierung des KiFöG diesmal spürbare Verbesserungen für die Kinder und die Beschäftigten bringt. Eine weitere Flickschusterei ist auf dem Rücken der Zukunft unseres Landes ausgetragen und kann nicht zufrieden stellend sein.", so Daniel Taprogge, Referent für den Bereich Kita der GEW M-V. Die Gewerkschaft wird sich auch weiterhin aktiv in den Prozess der Weiterentwicklung des KiFöG einbringen.
Schwerin, 14.07.2009 Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Mecklenburg-Vorpommern begrüßt, dass heute endlich Eckpunkte für eine Novellierung des Kindertagesstättenförderungsgesetzes (KiföG) durch die Sozialministerin und die SPD-Landtagsfraktion vorgestellt werden. In den vergangenen Monaten haben viele Verbände, Initiativen und Expertenrunden, darunter auch die GEW, bereits an dem Thema gearbeitet und Vorschläge unterbreitet. Wir erinnern anlässlich der Pressekonferenz von Ministerin Manuela Schwesig und der SPD-Fraktion im Landtag nochmals an die wichtigsten Punkte aus Sicht der GEW.
Zur Sicherung von Qualität und der Vorbeugung des Fachkräftemangels müssen die Arbeitsbedingungen durch folgende Maßnahmen verbessert werden:
Verbesserung der ErzieherIn-Kind-Relation (Personal-/Betreuungsschlüssel) in Krippe, Kindergarten und Hort;
Festlegung verbindlicher Regelungen zu Fort- und Weiterbildungen im KiföG
Definierung eines verbindlichen Anspruchs auf Anerkennung von mittelbarer Arbeit (Vor- und Nachbereitungszeit) mit mindestens 5 Stunden/Woche
Orientierung der Bezahlung bei freien Trägern von Kita und Hort an den üblichen tarifvertraglichen Regelungen des öffentlichen Dienstes (TVöD)
Vermeidung von Zwangsteilzeitarbeit in den Kitas im Hinblick auf das Wohl der Kinder aber auch der ErzieherInnen
Fachkräftegebot für frühkindliche Bildungsarbeit darf nicht durch den Einsatz von Hilfskräften unterlaufen werden
Unterstützung für Integrationsarbeit (für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf) auch im Hortbereich umsetzen "Die Bildungsgewerkschaft erwartet, dass die Novellierung des KiFöG diesmal spürbare Verbesserungen für die Kinder und die Beschäftigten bringt. Eine weitere Flickschusterei ist auf dem Rücken der Zukunft unseres Landes ausgetragen und kann nicht zufrieden stellend sein.", so Daniel Taprogge, Referent für den Bereich Kita der GEW M-V. Die Gewerkschaft wird sich auch weiterhin aktiv in den Prozess der Weiterentwicklung des KiFöG einbringen.
Arbeitgeber schüchtern Erzieherinnen und Erzieher ein
Schwerin, 11.06.2009 Derzeit üben die kommunalen Träger der Kindertagesstätten in den zum Streik aufgerufenen Landkreisen einen erhöhten Druck auf die Erzieherinnen und Erzieher aus.
Sie behaupten, der für morgen geplante Streik wäre illegal und begründen dies mit dem Gerichtsurteil des Amtsgerichtes Kiel. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft verwahrt sich gegen diese Behauptung! Der Streik der Kolleginnen und Kollegen ist ein demokratisches Grundrecht. Durch die Veränderung der Forderungen im Arbeitskampf nach dem Urteil des Kieler Gerichtes ist dieses Urteil hinfällig. Sechs andere Urteile, unter anderem aus dem Landesarbeitsgericht Hamburg, bestätigen die Rechtmäßigkeit des Streiks.
"Wenn die Arbeitgeberseite diesen Streik verhindern will, dann soll sie klagen, nicht aber durch Einschüchterung den Menschen ihre demokratischen Mittel zur Ausübung des Arbeitskampfes versagen.", sagt Daniel Taprogge, Referent für Tarifpolitik bei der GEW M-V. Die Bildungsgewerkschaft hatte gestern gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di zum Streik in den Kitas kommunaler Trägerschaft für den morgigen Freitag aufgerufen.
Schwerin, 11.06.2009 Derzeit üben die kommunalen Träger der Kindertagesstätten in den zum Streik aufgerufenen Landkreisen einen erhöhten Druck auf die Erzieherinnen und Erzieher aus.
Sie behaupten, der für morgen geplante Streik wäre illegal und begründen dies mit dem Gerichtsurteil des Amtsgerichtes Kiel. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft verwahrt sich gegen diese Behauptung! Der Streik der Kolleginnen und Kollegen ist ein demokratisches Grundrecht. Durch die Veränderung der Forderungen im Arbeitskampf nach dem Urteil des Kieler Gerichtes ist dieses Urteil hinfällig. Sechs andere Urteile, unter anderem aus dem Landesarbeitsgericht Hamburg, bestätigen die Rechtmäßigkeit des Streiks.
"Wenn die Arbeitgeberseite diesen Streik verhindern will, dann soll sie klagen, nicht aber durch Einschüchterung den Menschen ihre demokratischen Mittel zur Ausübung des Arbeitskampfes versagen.", sagt Daniel Taprogge, Referent für Tarifpolitik bei der GEW M-V. Die Bildungsgewerkschaft hatte gestern gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di zum Streik in den Kitas kommunaler Trägerschaft für den morgigen Freitag aufgerufen.

