Dresden (11. Mai 2010) In einem Spitzengespräch unter Leitung von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich haben Finanzminister Prof. Georg Unland und Kultusminister Prof. Roland Wöller ihren gemeinsamen Lösungsvorschlag zur Weiterbeschäftigung von Mittel- und Gymnasiallehrern in Sachsen unterbreitet.
Danach wird es keine Zwangsteilzeit bei Lehrkräften in Sachsen geben. Die erforderlichen Mittel zur Finanzierung werden im Haushalt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK) in den kommenden Jahren zur Verfügung gestellt.
Ministerpräsident Tillich erwartet, dass durch geeignete Maßnahmen im Haushalt des SMK die Voraussetzungen geschaffen werden, dass künftig 130 junge Lehrerinnen und Lehrer jährlich in Sachsen an Mittelschulen und Gymnasien eingestellt werden können.
Der Ministerpräsident hat die beiden Ressorts beauftragt, dem Kabinett dazu einen entsprechenden Haushaltsvorschlag zu unterbreiten.
Danach wird es keine Zwangsteilzeit bei Lehrkräften in Sachsen geben. Die erforderlichen Mittel zur Finanzierung werden im Haushalt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK) in den kommenden Jahren zur Verfügung gestellt.
Ministerpräsident Tillich erwartet, dass durch geeignete Maßnahmen im Haushalt des SMK die Voraussetzungen geschaffen werden, dass künftig 130 junge Lehrerinnen und Lehrer jährlich in Sachsen an Mittelschulen und Gymnasien eingestellt werden können.
Der Ministerpräsident hat die beiden Ressorts beauftragt, dem Kabinett dazu einen entsprechenden Haushaltsvorschlag zu unterbreiten.
Finanzminister Georg Unland und Kultusminister Roland Wöller haben heute die Vertreter der Lehrergewerkschaften über das Ergebnis der Befragung zur freiwilligen Teilzeitarbeit von
Mittelschul- und Gymnasiallehrern informiert. Beide Minister bedankten sich für die Mitwirkung. Im Ergebnis der Befragung haben knapp die Hälfte (49%) der Lehrkräfte ihre Bereitschaft zu befristeter bzw. unbefristeter Teilzeit erklärt. Derzeit arbeiten 13.600 Lehrer an Mittelschulen und Gymnasien Teilzeit (84 Prozent). Der dazu abgeschlossene Bezirkstarifvertrag (BTV) aus dem Jahr 2005 läuft am 31. Juli dieses Jahres aus. Trotz dieser hohen Teilzeitbereitschaft bedeutet dies im laufenden Haushalt einen nicht gedeckten Mehrbedarf von knapp 1 000 Stellen. Dies entspricht Mehrkosten in den kommenden beiden Schuljahren von ca. 96 Millionen Euro. Diese Situation erschwert den erwünschten Einstellungskorridor für junge Lehrer. Zur vertieften Erörterung dieser Problemlage lädt der Finanzminister die Tarifpartner zeitnah zu Sondierungsgesprächen ein.
Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland: Vor dem Hintergrund eines reduzierten Haushaltvolumens in
2011 von rund 1,7 Milliarden Euro sind die absehbaren Mehrkosten nicht auffangbar. Ich gehe mit der Erwartung in die Gespräche, dass wir gemeinsam eine Lösung erarbeiten werden.
Kultusminister Prof. Dr. Roland Wöller: Augenmerk liegt auf der langfristigen Sicherung des Lehrerbedarfs. Dazu ist es wichtig, dass wir jungen ausgebildeten Lehrern die Chance auf Beschäftigung bieten. Wir müssen mehr junge Lehrer als bisher einstellen! Neueinstellungen sind jedoch nur möglich, wenn das Solidarprinzip unter den Lehrern weiter Bestand hat. Ein nennenswerter Einstellungskorridor auch für diese beiden Schularten ist für mich entscheidend.
Es ist mir wichtig zu betonen, dass die Unterrichtsversorgung im Freistaat - wie bisher auch - gewährleistet ist.
Mittelschul- und Gymnasiallehrern informiert. Beide Minister bedankten sich für die Mitwirkung. Im Ergebnis der Befragung haben knapp die Hälfte (49%) der Lehrkräfte ihre Bereitschaft zu befristeter bzw. unbefristeter Teilzeit erklärt. Derzeit arbeiten 13.600 Lehrer an Mittelschulen und Gymnasien Teilzeit (84 Prozent). Der dazu abgeschlossene Bezirkstarifvertrag (BTV) aus dem Jahr 2005 läuft am 31. Juli dieses Jahres aus. Trotz dieser hohen Teilzeitbereitschaft bedeutet dies im laufenden Haushalt einen nicht gedeckten Mehrbedarf von knapp 1 000 Stellen. Dies entspricht Mehrkosten in den kommenden beiden Schuljahren von ca. 96 Millionen Euro. Diese Situation erschwert den erwünschten Einstellungskorridor für junge Lehrer. Zur vertieften Erörterung dieser Problemlage lädt der Finanzminister die Tarifpartner zeitnah zu Sondierungsgesprächen ein.
Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland: Vor dem Hintergrund eines reduzierten Haushaltvolumens in
2011 von rund 1,7 Milliarden Euro sind die absehbaren Mehrkosten nicht auffangbar. Ich gehe mit der Erwartung in die Gespräche, dass wir gemeinsam eine Lösung erarbeiten werden.
Kultusminister Prof. Dr. Roland Wöller: Augenmerk liegt auf der langfristigen Sicherung des Lehrerbedarfs. Dazu ist es wichtig, dass wir jungen ausgebildeten Lehrern die Chance auf Beschäftigung bieten. Wir müssen mehr junge Lehrer als bisher einstellen! Neueinstellungen sind jedoch nur möglich, wenn das Solidarprinzip unter den Lehrern weiter Bestand hat. Ein nennenswerter Einstellungskorridor auch für diese beiden Schularten ist für mich entscheidend.
Es ist mir wichtig zu betonen, dass die Unterrichtsversorgung im Freistaat - wie bisher auch - gewährleistet ist.
Artikel:
Studieren probieren – Schnuppertag für Abiturienten an Sachsens Hochschulen und Studienakademien
Wissenschaftsministerin von Schorlemer: "Ein Studium in Sachsen ist die richtige Entscheidung!"
Dresden, 12.01.2010 Das breite Studienangebot und die gute Ausstattung der Universitäten, Fachhochschulen, Kunsthochschulen und Studienakademien sprechen für den Studienstandort Sachsen, erklärte Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer anlässlich des Tags der offenen Tür an den sächsischen Hochschulen und Studienakademien. Studiengebührenfreiheit und ein günstiges Betreuungsverhältnis von Lehrenden zu Studierenden macht studieren in Sachsen attraktiv. Abiturienten, die sich für ein Studium in Sachsen entscheiden haben gute Berufsaussichten. Schon jetzt warnen Fachleute vor dem drohenden Fachkräftemangel in Wirtschaft und Wissenschaft.
Alle 15 staatlichen Hochschulen und die sieben staatlichen Studienakademien beteiligen sich am 14. Januar am Tag der offenen Tür.
Wissenschaftsministerin von Schorlemer: "In Sachsen werden rund 570 Studienfächer angeboten, ich bin mir sicher, jeder Abiturient findet hier sein Wunschstudium." Für die jungen Leute sei die Entscheidung für ein Studium ein grundlegender Schritt und mit vielen Fragen verbunden. Die Beratung vor Ort sei deshalb eine wichtige Entscheidungshilfe.
Am Tag der offenen Tür an den Hochschulen sind die Abiturientinnen und Abiturienten eingeladen, sich über Studienfächer bei Führungen, Vorträgen oder Probevorlesungen zu informieren. Die jetzigen Abiturienten gehören zu den geburtenschwachen Jahrgängen nach der Wende. Schlossen 2009 noch 11.700 Schüler mit einem Abitur ab, werden es 2010 voraussichtlich nur rund 8.100 sein.
Mehr Informationen zum Studium in Sachsen gibt es unter: www.pack-dein-studium.de und www.studieren.sachsen.de.
Dresden, 12.01.2010 Das breite Studienangebot und die gute Ausstattung der Universitäten, Fachhochschulen, Kunsthochschulen und Studienakademien sprechen für den Studienstandort Sachsen, erklärte Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer anlässlich des Tags der offenen Tür an den sächsischen Hochschulen und Studienakademien. Studiengebührenfreiheit und ein günstiges Betreuungsverhältnis von Lehrenden zu Studierenden macht studieren in Sachsen attraktiv. Abiturienten, die sich für ein Studium in Sachsen entscheiden haben gute Berufsaussichten. Schon jetzt warnen Fachleute vor dem drohenden Fachkräftemangel in Wirtschaft und Wissenschaft.
Alle 15 staatlichen Hochschulen und die sieben staatlichen Studienakademien beteiligen sich am 14. Januar am Tag der offenen Tür.
Wissenschaftsministerin von Schorlemer: "In Sachsen werden rund 570 Studienfächer angeboten, ich bin mir sicher, jeder Abiturient findet hier sein Wunschstudium." Für die jungen Leute sei die Entscheidung für ein Studium ein grundlegender Schritt und mit vielen Fragen verbunden. Die Beratung vor Ort sei deshalb eine wichtige Entscheidungshilfe.
Am Tag der offenen Tür an den Hochschulen sind die Abiturientinnen und Abiturienten eingeladen, sich über Studienfächer bei Führungen, Vorträgen oder Probevorlesungen zu informieren. Die jetzigen Abiturienten gehören zu den geburtenschwachen Jahrgängen nach der Wende. Schlossen 2009 noch 11.700 Schüler mit einem Abitur ab, werden es 2010 voraussichtlich nur rund 8.100 sein.
Mehr Informationen zum Studium in Sachsen gibt es unter: www.pack-dein-studium.de und www.studieren.sachsen.de.
Dresden, 05.01.2010 Für das Austauschprogramm "Brigitte-Sauzay" können sich noch bis zum 15. Januar französischlernende Schüler der neunten Klasse bewerben. Bisher haben sich 24 Interessenten – davon 20 Mädchen - angemeldet. Kultusminister Roland Wöller forderte besonders die Jungen auf, die Chance eines solchen Schüleraustausches wahrzunehmen. "Ein Schüleraustausch ist nicht nur ein spannendes Abenteuer, sondern bietet auch wertvolle Erfahrungen. Die Jugendlichen lernen die Sprache und die Kultur des Gastlandes kennen. Der Blick über den Tellerrand ist wichtiger Bestandteil der Völkerverständigung und lässt das eigene Land mit anderen Augen sehen", erklärte Wöller. Bewerbungen sind direkt an das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport, Referat 25, PF 100 910, 01079 Dresden zu richten.
Das Austauschprogramm richtet sich an Schüler, die seit mindestens zwei Jahren Französisch lernen und bereits ein gutes Sprachniveau haben. Die Dauer des Aufenthaltes variiert zwischen acht Wochen und drei Monaten, je nach individueller Absprache. Das Besondere des Brigitte-Sauzay-Programms ist der individuelle Austausch. Jeder sächsische Schüler bzw. jede Schülerin hat einen konkreten französischen Partner bzw. eine Partnerin. Gemeinsam besuchen sie zunächst die Schule in Sachsen, um danach gemeinsam Schule und Alltag in Frankreich zu erleben. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass die Anzahl der Jungen und Mädchen jeweils genau zusammen passt.
Das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport unterstützt das Programm als Vermittler zwischen Schule und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW). Die Teilnahme am Austausch beruht auf der privaten Initiative. Die Verantwortung liegt deshalb bei Eltern und Schülern. Auch die Kosten müssen privat getragen werden, allerdings übernimmt das DFJW einen Fahrtkostenzuschuss. Seit Jahren pflegt das sächsische Kultusministerium partnerschaftliche Kontakte zu Frankreich, insbesondere zur Region Bretagne.
Weitere Informationen sowie Anmeldeunterlagen unter: www.sachsen-macht-schule.de.
Das Austauschprogramm richtet sich an Schüler, die seit mindestens zwei Jahren Französisch lernen und bereits ein gutes Sprachniveau haben. Die Dauer des Aufenthaltes variiert zwischen acht Wochen und drei Monaten, je nach individueller Absprache. Das Besondere des Brigitte-Sauzay-Programms ist der individuelle Austausch. Jeder sächsische Schüler bzw. jede Schülerin hat einen konkreten französischen Partner bzw. eine Partnerin. Gemeinsam besuchen sie zunächst die Schule in Sachsen, um danach gemeinsam Schule und Alltag in Frankreich zu erleben. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass die Anzahl der Jungen und Mädchen jeweils genau zusammen passt.
Das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport unterstützt das Programm als Vermittler zwischen Schule und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW). Die Teilnahme am Austausch beruht auf der privaten Initiative. Die Verantwortung liegt deshalb bei Eltern und Schülern. Auch die Kosten müssen privat getragen werden, allerdings übernimmt das DFJW einen Fahrtkostenzuschuss. Seit Jahren pflegt das sächsische Kultusministerium partnerschaftliche Kontakte zu Frankreich, insbesondere zur Region Bretagne.
Weitere Informationen sowie Anmeldeunterlagen unter: www.sachsen-macht-schule.de.
Kunstministerin Prof. von Schorlemer: "Ein Museumsbesuch soll so selbstverständlich sein wie ein Einkaufsbummel"
Dresden, 01.12.2009 "Sachsen besitzt ein reiches kulturelles Erbe – für diesen Schatz wollen wir auch die junge Generation begeistern. In Museen werden junge Menschen zum Lernen ´verführt`, sie vermitteln dabei mehr als reines Wissen: Museen sind Orte kultureller Bildung. Der kostenfreie Eintritt wird daher hoffentlich viele Kinder und Jugendliche animieren, mit der Klasse oder gemeinsam mit ihren Familien die attraktiven Angebote in unseren Museen zu nutzen", sagte heute Sachsens Kunstministerin Prof. von Schorlemer aus Anlass des Starts des freien Eintritts in die staatlichen Museen des Freistaates für Kinder und Jugendliche. "Ein Museumsbesuch sollte so selbstverständlich in den Alltag integriert werden wie ein Einkaufsbummel."
Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist im Grünen Gewölbe, in der Schatzkammer, im Kupferstich-Kabinett, im Münzkabinett, in der Gemäldegalerie Alter Meister, in der Rüstkammer, in der Porzellansammlung, im Mathematisch-Physikalischen Salon, in der Galerie Neue Meister, in der Skulpturensammlung, im Kunstgewerbemuseum, im Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung, im Grassi-Museum für Völkerkunde zu Leipzig, im Museum für Völkerkunde Dresden, im Völkerkundemuseum Herrnhut und im Landesmuseum für Vorgeschichte ab heute kostenlos.
Dresden, 01.12.2009 "Sachsen besitzt ein reiches kulturelles Erbe – für diesen Schatz wollen wir auch die junge Generation begeistern. In Museen werden junge Menschen zum Lernen ´verführt`, sie vermitteln dabei mehr als reines Wissen: Museen sind Orte kultureller Bildung. Der kostenfreie Eintritt wird daher hoffentlich viele Kinder und Jugendliche animieren, mit der Klasse oder gemeinsam mit ihren Familien die attraktiven Angebote in unseren Museen zu nutzen", sagte heute Sachsens Kunstministerin Prof. von Schorlemer aus Anlass des Starts des freien Eintritts in die staatlichen Museen des Freistaates für Kinder und Jugendliche. "Ein Museumsbesuch sollte so selbstverständlich in den Alltag integriert werden wie ein Einkaufsbummel."
Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist im Grünen Gewölbe, in der Schatzkammer, im Kupferstich-Kabinett, im Münzkabinett, in der Gemäldegalerie Alter Meister, in der Rüstkammer, in der Porzellansammlung, im Mathematisch-Physikalischen Salon, in der Galerie Neue Meister, in der Skulpturensammlung, im Kunstgewerbemuseum, im Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung, im Grassi-Museum für Völkerkunde zu Leipzig, im Museum für Völkerkunde Dresden, im Völkerkundemuseum Herrnhut und im Landesmuseum für Vorgeschichte ab heute kostenlos.
Unterrichten in der Ferne
Dresden, 22.09.2009 Sächsische Lehrkräfte sind auf dem ganzen Globus gefragt. Insgesamt 92 Lehrer aus Sachsen arbeiten derzeit im Ausland. 81 davon sind Auslandsdienstkräfte an Deutschen und Europäischen Schulen weltweit. Ihr Auslandseinsatz führt sie zum Beispiel in Länder wie China, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Südafrika, Aserbaidschan, Mexiko oder Peru. Aber auch in europäischen Ländern sind sächsische Lehrer aktiv. Allein in der Tschechischen Republik und in Polen arbeiten vier.
Einige Pädagogen setzen ihre Kenntnisse und Erfahrungen auf besonderen Posten ein. So sind die Schulleiter der Deutschen Schule im Silicon Valley (USA) und der Grundschule einer Deutschen Schule in Rom (Italien) sächsische Lehrerexporte.
Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung der deutschen Sprache arbeiten derzeit elf der 92 sächsischen Lehrer in den mittel- und osteuropäischen Staaten, sowie in Staaten der ehemaligen Sowjetunion und China. Es handelt sich dabei um Deutsch- und Fremdsprachenlehrer, die vor Ort an einheimischen Schulen Deutsch bzw. im deutschsprachigen Fachunterricht andere Fächer (z.B. Mathematik) unterrichten.
Ein solch außergewöhnlicher Arbeitseinsatz ist auch für ausländische Lehrer im Fremdsprachenunterricht in Sachsen möglich. 80 Fremdsprachenassistenten aus acht Ländern (Polen, Tschechien, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Kanada, USA, Spanien und Russland) assistieren und arbeiten gegenwärtig an sächsischen Schulen.
Hinweis:
Sächsische Lehrer, die an einer Tätigkeit im Ausland interessiert sind, können sich unter www.auslandsschulwesen.de informieren.
Dresden, 22.09.2009 Sächsische Lehrkräfte sind auf dem ganzen Globus gefragt. Insgesamt 92 Lehrer aus Sachsen arbeiten derzeit im Ausland. 81 davon sind Auslandsdienstkräfte an Deutschen und Europäischen Schulen weltweit. Ihr Auslandseinsatz führt sie zum Beispiel in Länder wie China, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Südafrika, Aserbaidschan, Mexiko oder Peru. Aber auch in europäischen Ländern sind sächsische Lehrer aktiv. Allein in der Tschechischen Republik und in Polen arbeiten vier.
Einige Pädagogen setzen ihre Kenntnisse und Erfahrungen auf besonderen Posten ein. So sind die Schulleiter der Deutschen Schule im Silicon Valley (USA) und der Grundschule einer Deutschen Schule in Rom (Italien) sächsische Lehrerexporte.
Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung der deutschen Sprache arbeiten derzeit elf der 92 sächsischen Lehrer in den mittel- und osteuropäischen Staaten, sowie in Staaten der ehemaligen Sowjetunion und China. Es handelt sich dabei um Deutsch- und Fremdsprachenlehrer, die vor Ort an einheimischen Schulen Deutsch bzw. im deutschsprachigen Fachunterricht andere Fächer (z.B. Mathematik) unterrichten.
Ein solch außergewöhnlicher Arbeitseinsatz ist auch für ausländische Lehrer im Fremdsprachenunterricht in Sachsen möglich. 80 Fremdsprachenassistenten aus acht Ländern (Polen, Tschechien, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Kanada, USA, Spanien und Russland) assistieren und arbeiten gegenwärtig an sächsischen Schulen.
Hinweis:
Sächsische Lehrer, die an einer Tätigkeit im Ausland interessiert sind, können sich unter www.auslandsschulwesen.de informieren.
Müller: "Ausgezeichnete Betreuungsbedingungen und hohe Bildungsausgaben"
Erfurt, 20.08.2009 Der heute veröffentlichte Bildungsmonitor 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bescheinigt Thüringen im Länder-Ranking einen hervorragenden zweiten Platz. Damit rückt der Freistaat einen Platz nach vorn. Mit Sachsen und Thüringen bilden die beiden ostdeutschen Freistaaten das Spitzencluster im Ländervergleich. Sachsen und Thüringen haben in den letzten fünf Jahren auch die größten Zuwächse erzielt.
Thüringen liegt im Dynamik-Ranking ebenfalls auf Platz 2. In den Handlungsfeldern "Betreuungsbedingungen" und "Ausgabenpriorisierung" rangiert Thüringen sogar auf Platz 1. Die Betreuungsbedingungen an den Schulen sind ausgezeichnet, so das Urteil der Autoren der Studie. Das ostdeutsche Spitzencluster Sachsen und Thüringen liegt auch im Handlungsfeld MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) deutlich oberhalb des für Deutschland ermittelten Werts. Die Hochschulen in beiden Bundesländern können als die Nachwuchsschmieden für Ingenieure angesehen werden, stellt die Studie fest.
Dazu erklärt Kultusminister Bernward Müller (CDU): "Seit 19 Jahren steht Thüringen für eine vernünftige und zukunftsweisende Bildungspolitik mit Augenmaß. Die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems wird vom Bildungsmonitor 2009 erneut bestätigt. Mit den höchsten Bildungsausgaben, der besten Schüler-Lehrer-Relation und ausgezeichneten Betreuungsbedingungen baut der Freistaat seine Spitzenposition in Deutschland weiter aus. Das leistungsfähige gegliederte Thüringer Schulsystem bietet für jeden Schüler die richtige Schule. Statt auf die Einheitsschule und somit auf die Abschaffung des Gymnasiums setzen wir auf Kontinuität, Verlässlichkeit und auf die bestmögliche individuelle Förderung. Die Landesregierung ist für das gemeinsame Lernen und den gemeinsamen Unterricht in einem differenzierten Schulwesen. Wir wollen nicht eine Schule für alle, sondern für jeden die richtige Schule."
Der deutliche Sprung Thüringens im Vergleich zum Vorjahr sei laut Studie vor allem auf die Fortschritte im Handlungsfeld Schulqualität zurückzuführen. Die Thüringer Jugendlichen hätten sich bei PISA-2006 im Bereich Naturwissenschaften gegenüber PISA-2003 signifikant verbessert. Dazu komme, dass die Grundschüler in Thüringen bei IGLU-2006 die besten Leistungen im Vergleich aller Bundesländer erzielten. Ferner hätten sich die Betreuungsbedingungen im Vorschulbereich, an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an den Hochschulen weiter verbessert. Dies gelte gleichermaßen für die Betreuungsrelationen wie für die Klassengrößen. Die Betreuungsbedingungen in Sachsen und Thüringen seien weiterhin über alle Bildungsstufen hinweg die besten in Deutschland. So zähle die Relation zwischen der Anzahl der Schüler und jener der Lehrer, die die Möglichkeiten für eine individuelle Förderung signalisieren, in beiden Ländern bundesweit zu den niedrigsten. Auch die Förderinfrastruktur in Form von Angeboten für Ganztagsbetreuung im Vorschul- und Schulbereich sei in Thüringen mit am besten aufgebaut. Das offene und gebundene Ganztagsangebot erfasse 68 Prozent der Grundschüler, im Bundesschnitt seien es lediglich 15,5 Prozent. In Thüringen sei auch der Anteil der Schüler, die nicht die für eine erfolgreiche Bildungs- und berufliche Laufbahn erforderlichen Kompetenzen aufwiesen, deutlich kleiner als im Bundesschnitt. Lediglich 6,8 Prozent der Grundschüler in Thüringen zählen zu den leseschwachen Schülern. Das ist bundesweit Spitze.
Die Bildungsstudie wurde im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellt. Bewertet wurden mehr als 100 Indikatoren. Weitere Informationen sind im Internet unter www.insm.de zu finden.
Erfurt, 20.08.2009 Der heute veröffentlichte Bildungsmonitor 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bescheinigt Thüringen im Länder-Ranking einen hervorragenden zweiten Platz. Damit rückt der Freistaat einen Platz nach vorn. Mit Sachsen und Thüringen bilden die beiden ostdeutschen Freistaaten das Spitzencluster im Ländervergleich. Sachsen und Thüringen haben in den letzten fünf Jahren auch die größten Zuwächse erzielt.
Thüringen liegt im Dynamik-Ranking ebenfalls auf Platz 2. In den Handlungsfeldern "Betreuungsbedingungen" und "Ausgabenpriorisierung" rangiert Thüringen sogar auf Platz 1. Die Betreuungsbedingungen an den Schulen sind ausgezeichnet, so das Urteil der Autoren der Studie. Das ostdeutsche Spitzencluster Sachsen und Thüringen liegt auch im Handlungsfeld MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) deutlich oberhalb des für Deutschland ermittelten Werts. Die Hochschulen in beiden Bundesländern können als die Nachwuchsschmieden für Ingenieure angesehen werden, stellt die Studie fest.
Dazu erklärt Kultusminister Bernward Müller (CDU): "Seit 19 Jahren steht Thüringen für eine vernünftige und zukunftsweisende Bildungspolitik mit Augenmaß. Die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems wird vom Bildungsmonitor 2009 erneut bestätigt. Mit den höchsten Bildungsausgaben, der besten Schüler-Lehrer-Relation und ausgezeichneten Betreuungsbedingungen baut der Freistaat seine Spitzenposition in Deutschland weiter aus. Das leistungsfähige gegliederte Thüringer Schulsystem bietet für jeden Schüler die richtige Schule. Statt auf die Einheitsschule und somit auf die Abschaffung des Gymnasiums setzen wir auf Kontinuität, Verlässlichkeit und auf die bestmögliche individuelle Förderung. Die Landesregierung ist für das gemeinsame Lernen und den gemeinsamen Unterricht in einem differenzierten Schulwesen. Wir wollen nicht eine Schule für alle, sondern für jeden die richtige Schule."
Der deutliche Sprung Thüringens im Vergleich zum Vorjahr sei laut Studie vor allem auf die Fortschritte im Handlungsfeld Schulqualität zurückzuführen. Die Thüringer Jugendlichen hätten sich bei PISA-2006 im Bereich Naturwissenschaften gegenüber PISA-2003 signifikant verbessert. Dazu komme, dass die Grundschüler in Thüringen bei IGLU-2006 die besten Leistungen im Vergleich aller Bundesländer erzielten. Ferner hätten sich die Betreuungsbedingungen im Vorschulbereich, an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an den Hochschulen weiter verbessert. Dies gelte gleichermaßen für die Betreuungsrelationen wie für die Klassengrößen. Die Betreuungsbedingungen in Sachsen und Thüringen seien weiterhin über alle Bildungsstufen hinweg die besten in Deutschland. So zähle die Relation zwischen der Anzahl der Schüler und jener der Lehrer, die die Möglichkeiten für eine individuelle Förderung signalisieren, in beiden Ländern bundesweit zu den niedrigsten. Auch die Förderinfrastruktur in Form von Angeboten für Ganztagsbetreuung im Vorschul- und Schulbereich sei in Thüringen mit am besten aufgebaut. Das offene und gebundene Ganztagsangebot erfasse 68 Prozent der Grundschüler, im Bundesschnitt seien es lediglich 15,5 Prozent. In Thüringen sei auch der Anteil der Schüler, die nicht die für eine erfolgreiche Bildungs- und berufliche Laufbahn erforderlichen Kompetenzen aufwiesen, deutlich kleiner als im Bundesschnitt. Lediglich 6,8 Prozent der Grundschüler in Thüringen zählen zu den leseschwachen Schülern. Das ist bundesweit Spitze.
Die Bildungsstudie wurde im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellt. Bewertet wurden mehr als 100 Indikatoren. Weitere Informationen sind im Internet unter www.insm.de zu finden.
Dresden, 20.08.2009 "Sachsen belegt beim Bildungsmonitor 2009 mit deutlichem Abstand erneut Platz 1", zu diesem Ergebnis kam die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bei ihrem alljährlichen Vergleich der Bundesländer in Sachen Bildung. Für Kultusminister Roland Wöller eine äußerst erfreuliche Nachricht.
Die Studie zeigt, dass in keinem anderen Bundesland die Bildungsgerechtigkeit so hoch ist wie in Sachsen. Das heißt, auch Schüler aus sogenannten bildungsfernen Schichten können hier überdurchschnittlich oft zu einem erfolgreichen Schulabschluss geführt werden. "Die soziale Herkunft entscheidet in Sachsen nicht ausschließlich über den Bildungsweg", betonte Wöller. Auch bei Schülern mit Migrationshintergrund gebe es eine höhere Erfolgsquote als in vielen anderen Regionen. So gibt es nach Aussage von Wöller für diese Schülergruppe eine besondere Beratung zur Schullaufbahn. Sie erhalten außerdem Unterricht in "Deutsch als Zweitsprache" sowie Stunden in ihrer Muttersprache. Die Hälfte aller Schüler mit ausländischer Herkunft schaffen das Abitur. "Integration ist kein Selbstläufer sondern Ergebnis unserer Anstrengungen", betonte Wöller.
Ein weiterer Aspekt, den die Studie besonders hervorhob ist die naturwissenschaftliche Kompetenz der sächsischen Schüler. Die Stärke im MINT-Bereich (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik) konnten weiter ausgebaut werden. In Sachsen nehmen diese Stunden in allen Schularten rund ein Drittel der Stundentafel ein. Mathematik, Physik und Chemie sind bis zum Abitur verpflichtend.
Der Bildungsmonitor wird seit 2004 vom Institut der Deutschen Wirtschaft für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt. Die Studie analysiert in den 16 Bundesländern das Bildungswesen anhand von 13 Handlungsfeldern und mehr als 100 Indikatoren von der Vorschule über die Schule bis zur Universität.
Die Studie zeigt, dass in keinem anderen Bundesland die Bildungsgerechtigkeit so hoch ist wie in Sachsen. Das heißt, auch Schüler aus sogenannten bildungsfernen Schichten können hier überdurchschnittlich oft zu einem erfolgreichen Schulabschluss geführt werden. "Die soziale Herkunft entscheidet in Sachsen nicht ausschließlich über den Bildungsweg", betonte Wöller. Auch bei Schülern mit Migrationshintergrund gebe es eine höhere Erfolgsquote als in vielen anderen Regionen. So gibt es nach Aussage von Wöller für diese Schülergruppe eine besondere Beratung zur Schullaufbahn. Sie erhalten außerdem Unterricht in "Deutsch als Zweitsprache" sowie Stunden in ihrer Muttersprache. Die Hälfte aller Schüler mit ausländischer Herkunft schaffen das Abitur. "Integration ist kein Selbstläufer sondern Ergebnis unserer Anstrengungen", betonte Wöller.
Ein weiterer Aspekt, den die Studie besonders hervorhob ist die naturwissenschaftliche Kompetenz der sächsischen Schüler. Die Stärke im MINT-Bereich (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik) konnten weiter ausgebaut werden. In Sachsen nehmen diese Stunden in allen Schularten rund ein Drittel der Stundentafel ein. Mathematik, Physik und Chemie sind bis zum Abitur verpflichtend.
Der Bildungsmonitor wird seit 2004 vom Institut der Deutschen Wirtschaft für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt. Die Studie analysiert in den 16 Bundesländern das Bildungswesen anhand von 13 Handlungsfeldern und mehr als 100 Indikatoren von der Vorschule über die Schule bis zur Universität.
Dresden, 16.08.2009 Vom 17. bis 21. August tourt das mobile Programm des Jüdischen Museums Berlin (JMB) durch fünf sächsische Schulen (drei Gymnasien und zwei Mittelschulen). Auf dem Schulhof und im Klassenzimmer laden Museumspädagogen die Schüler in der mobilen Ausstellung und in Workshops zum Gespräch über deutsch-jüdische Geschichte und zum Nachdenken über jüdische Identität in Deutschland ein.
Kultusminister Roland Wöller begrüßte die erneute JMB-Tour durch Sachsen und hob die Bedeutung des Projekts hervor: "Die persönliche Begegnung der Schüler mit der deutsch-jüdischen Geschichte soll das Interesse wecken, Vorurteile abbauen und zum kritischen Denken anregen. Das mobile Programm ist vor allem eine hervorragende Methode, um Informationen an diejenigen zu vermitteln, die bisher noch nicht in einem Museum waren".
Das Jüdische Museum Berlin ist im Juni 2007 erstmal "on Tour" gegangen und hat mit seinem mobilen Programm über 100 Schulen in allen 16 Bundesländern besucht. Für die Schulen fallen keine Kosten an. Weitere Informationen sind unter www.sachsen-macht-schule.de abrufbar.
Termine in Sachsen:
17. August Gymnasium Engelsdorf, A. Winkler Straße 6, 04319 Leipzig
18. August Lessing-Gymnasium Döbeln, Straße des Friedens 9, 04720 Döbeln
19. August Goethe-Gymnasium Sebnitz, Weberstr. 1, 01855 Sebnitz
20. August Mittelschule am Burgteich Zittau, Alte Burgstraße 7a, 02763 Zittau
21. August Mittelschule Ebersbach, Hauptstraße 125, 01561 Ebersbach
Kultusminister Roland Wöller begrüßte die erneute JMB-Tour durch Sachsen und hob die Bedeutung des Projekts hervor: "Die persönliche Begegnung der Schüler mit der deutsch-jüdischen Geschichte soll das Interesse wecken, Vorurteile abbauen und zum kritischen Denken anregen. Das mobile Programm ist vor allem eine hervorragende Methode, um Informationen an diejenigen zu vermitteln, die bisher noch nicht in einem Museum waren".
Das Jüdische Museum Berlin ist im Juni 2007 erstmal "on Tour" gegangen und hat mit seinem mobilen Programm über 100 Schulen in allen 16 Bundesländern besucht. Für die Schulen fallen keine Kosten an. Weitere Informationen sind unter www.sachsen-macht-schule.de abrufbar.
Termine in Sachsen:
17. August Gymnasium Engelsdorf, A. Winkler Straße 6, 04319 Leipzig
18. August Lessing-Gymnasium Döbeln, Straße des Friedens 9, 04720 Döbeln
19. August Goethe-Gymnasium Sebnitz, Weberstr. 1, 01855 Sebnitz
20. August Mittelschule am Burgteich Zittau, Alte Burgstraße 7a, 02763 Zittau
21. August Mittelschule Ebersbach, Hauptstraße 125, 01561 Ebersbach
Dresden, 08.08.2009 Auch in diesem Jahr gibt es im Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna in der 7. Jahrgangsstufe wieder eine deutsch-tschechische Klasse. Noch vor dem Start der ersten Unterrichtsstunde lernen sich die 15 sächsischen und 15 tschechischen Schüler vom 9. bis 11. August 2009 in Dresden kennen. Die tschechischen Mädchen und Jungen kommen in die Klasse der deutschen Schüler, die seit der 5. Jahrgangsstufe den bilingualen Bildungsgang durchlaufen. Gemeinsam bilden beide Gruppen ab der Jahrgangsstufe sieben eine binationale, bilinguale Klasse am Friedrich-Schiller-Gymnasium.
Seit 1998 führt die Brücke/Most-Stiftung für diese Schüler die sogenannten Begegnungstage durch. Das dreitägige Programm soll den Schülern die Gelegenheit geben, sich vor Beginn der Schulzeit und außerhalb der Schulumgebung näher kennen zu lernen. "So werden Berührungsängste abgebaut und das Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander gestärkt", erklärte Kultusminister Roland Wöller. Die Begegnungstage werden vom Kultusministerium finanziert (rund 4.300 Euro) und von der Brücke/Most-Stiftung und dem Friedrich-Schiller-Gymnasium durchgeführt. Auf dem Programm stehen unter anderem interaktive Vorstellungsspiele und Aktivitäten zum Thema "Wer bin ich, woher komme ich?" und "Natur und Kultur auf der Spur".
Von den rund 775 Schülern am Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna befinden sich im Schuljahr 2009/2010 151 Schüler (19,5 Prozent) im binationalen, bilingualen Bildungsgang. Darunter sind 75 sächsische und 76 tschechische Schüler in den Klassen sieben bis zwölf. Die erste binationale Klasse wurde im Schuljahr 1998/1999 gebildet. Bis heute haben 137 Schüler ihren bilingualen Abschluss erreicht. "Die bisherigen Ergebnisse der Ausbildung bestätigten die Richtigkeit der Entscheidung, Kinder beiderseits der Grenze gemeinsam zu bilden und zu erziehen. So gehören die Schüler des binationalen Bildungsganges zu den leistungsstärksten Abiturienten im Freistaat", erklärte Wöller.
Für die Aufnahme in eine solche bilinguale Klasse sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Die deutschen Schüler müssen unter anderem eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Dazu gehört eine schriftliche Prüfung (60 Minuten) und ein Aufnahmegespräch (15 Minuten). Kenntnisse von tschechisch sind nicht nötig. Die tschechischen Schüler müssen einen schriftlichen Test in Mathematik sowie Tschechisch bestehen und eine mündliche Prüfung in Englisch oder Deutsch ablegen.
Seit 1998 führt die Brücke/Most-Stiftung für diese Schüler die sogenannten Begegnungstage durch. Das dreitägige Programm soll den Schülern die Gelegenheit geben, sich vor Beginn der Schulzeit und außerhalb der Schulumgebung näher kennen zu lernen. "So werden Berührungsängste abgebaut und das Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander gestärkt", erklärte Kultusminister Roland Wöller. Die Begegnungstage werden vom Kultusministerium finanziert (rund 4.300 Euro) und von der Brücke/Most-Stiftung und dem Friedrich-Schiller-Gymnasium durchgeführt. Auf dem Programm stehen unter anderem interaktive Vorstellungsspiele und Aktivitäten zum Thema "Wer bin ich, woher komme ich?" und "Natur und Kultur auf der Spur".
Von den rund 775 Schülern am Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna befinden sich im Schuljahr 2009/2010 151 Schüler (19,5 Prozent) im binationalen, bilingualen Bildungsgang. Darunter sind 75 sächsische und 76 tschechische Schüler in den Klassen sieben bis zwölf. Die erste binationale Klasse wurde im Schuljahr 1998/1999 gebildet. Bis heute haben 137 Schüler ihren bilingualen Abschluss erreicht. "Die bisherigen Ergebnisse der Ausbildung bestätigten die Richtigkeit der Entscheidung, Kinder beiderseits der Grenze gemeinsam zu bilden und zu erziehen. So gehören die Schüler des binationalen Bildungsganges zu den leistungsstärksten Abiturienten im Freistaat", erklärte Wöller.
Für die Aufnahme in eine solche bilinguale Klasse sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Die deutschen Schüler müssen unter anderem eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Dazu gehört eine schriftliche Prüfung (60 Minuten) und ein Aufnahmegespräch (15 Minuten). Kenntnisse von tschechisch sind nicht nötig. Die tschechischen Schüler müssen einen schriftlichen Test in Mathematik sowie Tschechisch bestehen und eine mündliche Prüfung in Englisch oder Deutsch ablegen.

