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anom Multimedia 19.03.2010
Die Medienwerkstatt Dresden e.V. bietet bundesweit Medienprojekte sowie Weiterbildungsangebote für alle Alters- und Zielgruppen im Bereich Video, Film und Fernsehen sowie Multimedia. Dank des Medienmobils können alle Aktionen im Rahmen der Projekte direkt bei Ihnen vor Ort stattfinden, im Gepäck das Know-how des Filmemachens und modernste, professionelle Technik, wie digitale Film- und Studio-Kameras, Filmbeleuchtung, Tontechnik und digitale Schnittplätze. Damit bietet das Medienmobil neben niederschwelligen, medienpädagogischen Angeboten auch Möglichkeiten der Vermittlung von speziellen Kompetenzen und ist durch den mobilen Charakter gerade auch für den Einsatz im ländlichen Raum konzipiert. Als Teamer bzw. Referenten stehen erfahrene Medienpraktiker und Medienpädagogen bereit.

Die Förderung aller Bereiche der Medienkompetenz geht einher mit unterrichtsergänzenden, arbeitsweltorientierenden sowie sozialkompetenz- und kreativitätsfördernden Aspekten. Wesentliche Lehrplaninhalte wie z.B. „Anwenden von Möglichkeiten analoger und digitaler Medien zur Schaffung bewegte Bilder“ im Fach Kunst, „Videodokumentationen von Theaterprojekten im künstlerischen Profilunterricht“, „Gestalten einer Film- oder Drehbuchsequenz, Kameraführung, Bild-Ton-Beziehungen“ im Fach Deutsch, sowie „Bildnerisches Problemlösen im Gestalten eines Gesamtkunstwerkes z.B. mittels Film oder Videoclip“ im Fach Kunst werden praktisch vermittelt. Ziel ist die Fundierte Einbeziehung des Mediums Fernsehens, in die musische Bildung und Erziehung an der Schule durch Zusammenarbeit von Schule und Filmemachern. Gleichzeitig wird Teamarbeit als berufsvorbereitenden Faktor vermitteln.

Einen eigenen Film oder eine eigene TV-Sendung machen, das ist mehr als Klappe - Aktion - Schnitt, das ist die Möglichkeit Inhalte kreativ zu transportieren, Gefühle zu wecken und zu artikulieren, sich in eine Gemeinschaft einzubringen (denn Filmarbeit ist Teamarbeit) und als Teil dieser gesellschaftlich aktiv zu werden und sich demokratisch einzumischen. Im Zeitraum von einer Woche produzieren die Schüler einen eigenen Realfilm vom Drehbuch bis zum Schnitt. Dabei ist Engagement sowohl vor als auch hinter der Kamera gefragt. Lernprinzip für die praktischen Arbeiten ist „learning by doing“.

Diese Form eignet sich besonders für Projektwochen.

Detailierte Informationen über einzelne Projektformen finden Sie unter www.medienwerkstatt-dresden.de - Projekte.

Dort finden Sie auch Referenzen sowie unter "Making of" einen visuellen Eindruck (TV-Bericht sowie Schülervideo über das Projekt).

Finanziert werden können die Projekte z.B. über Mittel für Ganztagesangebote (GTA). Rufen Sie an, wir beraten Sie gern.

Die Medienwerkstatt Dresden e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und anerkannter Träger der Jugendhilfe.
Redaktion 09.02.2010
Berlin, 09.02.2010 Anlässlich des internationalen Aktionstages "Safer Internet Day" am (heutigen) Dienstag hat sich der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, für eine nachhaltige Auseinandersetzung über die Möglichkeiten und die Gefahren des Internet für Kinder und Jugendliche durch Familie, Schule und Medien ausgesprochen.

Er verwies auf Maßnahmen und Angebote der Bundesregierung, die der Stärkung der Sicherheit im Internet dienen.

Bernd Neumann betonte: "In der Vielfalt des Angebotes im Netz liegen Chancen und Gefahren sehr dicht beieinander. Daher ist es unverzichtbar, gerade jungen Internetnutzern einen kritischen und bewussten Umgang mit Onlinemedien zu vermitteln und sie für die problematischen Bereiche des Internet zu sensibilisieren. Schwerpunkt dabei muss eine Stärkung der individuellen Medienkompetenz jedes Einzelnen durch Schule, Elternhaus und Medien sein. Zudem müssen Kinder und Jugendliche auch durch präventive Maßnahmen wie z.B. altersgerechte Internetbereiche vor bedenklichen Inhalten bewahrt werden. Dafür haben wir vor zwei Jahren die Initiative "Ein Netz für Kinder" gestartet, die qualitativ herausragende Internetangebote für Kinder gezielt fördert und Kindern mit dem Internetangebot "fragFINN.de" einen sicheren Surfraum bietet. Darüber hinaus bietet das Projekt "SCHAU HIN - Was deine Kinder machen" Eltern und Kindern Möglichkeiten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen." Im Rahmen der Initiative "Ein Netz für Kinder" stellen Staatsminister Bernd Neumann jährlich eine Million Euro und das Bundesfamilienministerium jährlich 500.000 Euro für die Förderung neuer, hochwertiger Kinderangebote im Internet zur Verfügung.

"Safer Internet Day" (SID) ist ein von der Europäischen Union initiierter jährlich international veranstalteter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. Ziel der Aktion ist es, die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit für das Thema "Sicheres Internet" zu stärken und über das internationale Programm der Europäischen Union zu informieren.

In 60 Ländern rückt der SID am 9. Februar 2010 das Thema Internetsicherheit in den Fokus. Unter anderem wird das europäische Netzwerk "Insafe" ein weltweites Online-Quiz für Kinder und Jugendliche anbieten. Auf deutscher Seite setzt die Initiative "Klicksafe" das Projekt der Europäischen Kommission im Rahmen des SID um.

Redaktion 18.11.2009
Concorde Home Entertainment veröffentlicht am 26. November 2009 die ungekürzte Originalversion des faszinierenden Abenteuerfilms
Hamburg, 27.10.2009 / INPROMO //
In seinem Oscar- und Cesar-prämierten Werk laesst Jean-Jacques Annaud (Der Name der Rose, Sieben Jahre in Tibet) die Steinzeit wiederauferstehen. Orientiert an Geschichte und Evolutionsforschung bietet die gefaehrliche Reise der drei Hauptdarsteller einen bemerkenswert authentischen Einblick in eine vom fiktionalen Film bisher kaum berührte Zeit. Für das einzigartige Filmprojekt schuf Romanautor und Linguist Anthony Burgess eigens eine aus hundert Lauten bestehende Urzeit-Sprache. Mimik, Gestik und Verhalten probten die Darsteller monatelang, wobei ihnen neben Burgess der Verhaltensforscher Desmond Morris beratend zur Seite stand.

Doppel-DVD und Blu-ray umfassen ca. sechzig Minuten Bonusmaterial und einen Audiokommentar des Regisseurs über die ausserordentlichen Umstaende der Dreharbeiten. Die Doppel-DVD enthaelt ausserdem ein 20-seitiges Booklet mit einem Wörterbuch über die Sprache der Ulam. Die Blu-ray enthaelt ein 4-seitiges Booklet mit einem Auszug aus dem Wörterbuch.

Inhalt:
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Vor 80.000 werden drei Maenner vom Stamm der Ulam ausgesandt,um Feuer zu finden. Denn die Flamme, die Waerme und Schutzvor wilden Tieren gewaehrleistete, ist erloschen. Naoh, Amoukar und Gaw werden auf ihrer Suche von Saebelzahntigern, Mammuts und fremden Staemmen bedroht. Sie retten die junge Frau Ika aus den Haenden von Kannibalen. Die neü Gefaehrtin kennt sich in der Kunst des Feuermachens aus und schliesslich entwickelt sich eine tiefere Bindung zwischen Naoh und Ika.

Hintergrund:
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Als Jean-Jacques Annaud die Idee erstmals aeusserte, einen authentischen Steinzeit-Film zu drehen, wurde er schlicht- weg für verrückt und das Projekt für nicht realisierbar erklaert. Schliesslich gelang es ihm, 20th Century Fox für seinen Film zu begeistern, unter Umwegen wurde daraus eine Koproduktion, an der Kanada, Frankreich und die USA beteiligt waren. Insgesamt daürte es fünf Jahre, ehe die Finanzierung den Start des Filmprojektes zuliess.

Die Steinzeit brachte besondere Herausforderungen mit sich, zumal sich die Produktion zum Ziel gesetzt hatte, die Welt des praehistorischen Menschen möglichst originalgetreu wiederauferstehen zu lassen.

Gedreht wurde "Am Anfang war das Feuer" in Kanada, Schottland und Kenia – es handelt sich dabei ausschliesslich um Aussendrehorte. Die Bedingungen waren oftmals nicht sehr komfortabel, um nicht zu sagen, widrig. Zum Teil war es so kalt, dass viele Szenen nur ein einziges Mal gedreht werden konnten – bei einer Wassertemperatur von 0 C im Moor waere jeder weitere Take eine Zumutung gewesen.

Die Entwicklung der aufwaendigen Masken dauerte ein ganzes Jahr, die Verwandlung jedes einzelnen Schauspielers in einen Steinzeit-Menschen dauerte insgesamt fünf Stunden, nach Drehende wurden wiederum zwei Stunden benötigt, um wieder zurück in die Gegenwart zu kehren.

Die Darsteller mussten sich an das Laufen ohne Schuhe gewöhnen und liefen wochenlang kreuz und quer mit Schuhen ohne Sohle durch New York.

Die Mammuts wurden durch Elefanten dargestellt, die zuvor
über Monate hinweg langsam daran gewöhnt wurden, mit Fellen behaengt zu werden. Für die Saebelzahntiger wurden spezielle Gebisse angefertigt, die Löwen angepasst wurden, auch sie mussten durch Tierdompteure in einem langwierigen Prozess mit der Verkleidung vertraut gemacht werden.

Schliesslich erwies sich auch die Kunst des Feuermachens als
gar nicht so einfach. Keiner war in der Lage, beim Dreh in
Kenia tatsaechlich ein Feuer in Steinzeitmanier zu entfachen
Rettung erschien schliesslich in Person eines Massai, der
daraufhin spontan als Schauspieler rekrutiert wurde und im
Abspann als 'Walter Massai' aufgeführt wird.
Redaktion 02.09.2009
Düsseldorf, 02.09.2009 Das Ministerium für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen und die Medienberatung NRW prämieren besonders gelungene Staatsarbeiten zum 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt. So sollen künftige Lehrerinnen und Lehrer motiviert werden, die Chancen digitaler Medien in der schulischen und wissenschaftlichen Arbeit innovativ zu nutzen.

Computer und Internet sind zwar längst keine "Neuen Medien" mehr, doch werden ihre Möglichkeiten oft noch zu wenig für den Unterricht genutzt. Dabei kann mit ihnen das Lernen lebendiger und effektiver sein - beispielsweise wenn per E-Mail in der Fremdsprache kommuniziert, Lernergebnisse per Podcast vorgestellt oder naturwissenschaftliche Phänomene am digitalen Modell erforscht werden.

Der landesweite Wettbewerb ExaMedia NRW fordert Lehramtsstudierende sowie Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter auf, Examensarbeiten einzureichen, die sich mit den Chancen und Herausforderungen der neuen Werkzeuge auseinander setzen und die mit "Gut" oder "Sehr gut" bewertetet wurden.

Die besten Arbeiten werden mit Preisen von 350 bis 1000 Euro prämiert. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen der Didacta im März 2010 in der koelnmesse Köln statt.

Einsendeschluss ist der 20. November 2009

Teilnahmebedingungen und alle weiteren Details zum Wettbewerb stehen im Internet auf der Seite www.examedia.nrw.de

Die Medienberatung NRW, ein gemeinsames Angebot der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Redaktion 14.07.2009
Neuer Service: Rechte und Regeln im Web 2.0
Ludwigshafen/Düsseldorf, 14.07.2009 Online-Nutzer sind so aktiv wie nie: Über Internetforen, Social Communities, Blogs und Tauschbörsen geben sie immer häufiger ihre Meinungen kund und stellen Bilder und Videos ein. Doch die Angebotsfülle birgt auch Risiken. Die neue Themenreihe der EU-Initiative klicksafe und des Portals iRights.info soll künftig Internetuser mit juristischen Tipps versorgen. Eine Serie von zehn Online-Artikeln beleuchtet rechtliche Fragen rund um Web 2.0-Angebote und zeigt: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

klicksafe und iRights.info wollen das Rechtsbewusstsein und die Medienkompetenz der Nutzer stärken. Nur ein kompetenter Internetnutzer, der sich mit den rechtlichen Grundlagen auskennt, ist in der Lage, sich vor (Haftungs-)Risiken zu schützen und die eigenen Rechte einzufordern. Nicht jede mögliche Nutzung von fremdem Material ist auch erlaubt. Wie zitiere ich richtig im Blog? Sind Mash-ups (Zusammenstellung fremder Texte, Töne, Bilder und Videos) erlaubt?

Die neue Online-Themenreihe rund um Urheber- und Persönlichkeitsrechte vertieft die bereits im vergangenen Jahr auf den Weg gebrachte Infobroschüre "Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt". In regelmäßigen Abständen bereiten die Experten von iRights.info nutzerrelevante Themenbereiche für die Portale von klicksafe und iRights.info verständlich auf. Die Initiatoren möchten aufklären und warnen, geben aber auch nützliche Tipps, z.B. wo Inhalte im Netz frei erhältlich und bedenkenlos zu nutzen sind.

Was ist in sozialen Netzwerken erlaubt?
"Urheber- und Persönlichkeitsrechte in sozialen Netzwerken" - so heißt der erste Beitrag der Themenreihe. Zum Auftakt wird erklärt, ob und wie man Fotos und Informationen anderer auf seinem Profil veröffentlichen darf. Fortgesetzt wird die Reihe u. a. mit Beiträgen zum Schutz der eigenen Privatsphäre in sozialen Netzwerken, dem richtigen Umgang mit Abmahnungen und der Frage, inwiefern der Betreiber eines Web 2.0-Angebots für rechtswidrige Kommentare anderer haftet.

Die Beiträge stehen kostenfrei auf www.klicksafe.de und www.irights.info zum Download bereit.

klicksafe (www.klicksafe.de) ist das deutsche Safer Internet Centre im Safer Internet Programm der Europäischen Union. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.

klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programm der Europäischen Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

iRights.info ist eine unabhängige deutschsprachige Informationsplattform zum Urheberrecht in der digitalen Welt. Sowohl Nutzerinnen und Nutzer als auch Kreative finden auf dem Portal eine Vielzahl von Informationen rund um die Fragen: Was ist erlaubt, was verboten? iRights.info ist ein Wegweiser in der komplexen Materie des Urheberrechts. Doch es geht nicht nur um Rechtsfragen, es geht auch um ökonomische, technische, künstlerische und gesellschaftliche Aspekte des Urheberrechts. iRights.info wurde für seine Aufklärungsarbeit mehrfach preisgekrönt, unter anderem mit dem Grimme Online Award.

Redaktion 07.04.2009
Köln, 6.4.2009 Der Westdeutsche Rundfunk setzt seine erfolgreichen „Medienpädagogischen Tage des WDR“, eine praxisnahe Reihe von Lehrer- und Erzieherfortbildungen, fort. Für Lehrerinnen und Lehrer aus NRW der
Sekundarstufen I und II bietet der Landessender am 6. Mai und 30. September 2009 den „Medienpädagogischen Tag des WDR – Der Fernsehfilm WUT“ in Köln an.
Der viel diskutierte und preisgekrönte WDR Film WUT ist Inhalt eines umfangreichen Arbeitspaketes. Die Fortbildung bietet einen umfassenden Überblick über die bildungs- und medienpädagogischen Angebote des WDR. Im Anschluss werden – aufbauend auf dem Arbeitspaket – die Einsatzmöglichkeiten des Fernsehfilms WUT im Unterricht aufgezeigt.

Für Erzieherinnen und Erzieher aus NRW veranstaltet der WDR am 27. Mai, 17. Juni und 2. September 2009, ebenfalls in Köln, den „Medienpädagogischen Tag des WDR – Radio- und Fernsehprojekte für den Kindergarten“.
Kindergartenkinder nutzen Medien: Sie sehen fern, hören Radio oder CDs und spielen am PC; sie schauen sich Bücher an und bekommen vorgelesen. Wie Kinder im Kindergartenalter Medien nutzen, was sie verstehen und was nicht, was gut und was weniger gut ist, darüber gibt dieser Medienpädagogische Tag Auskunft. Vorgestellt werden Erziehern und Erzieherinnen unter anderem die WDR Hörfunk-Sendung „Bärenbude“ und das medienpädagogische Projekt
„Bärenbude Klassenzauber“ sowie „Die Sendung mit dem Elefanten“ und deren Einsatzmöglichkeiten im Kindergarten.

Informationen über die Inhalte, den Ablauf und die Referenten der Medienpädagogischen Tage sowie die Anmeldeformulare erhalten Sie im Internet unter www.schlauer.wdr.de oder bei Annette Busch-Wiesenthal und Ute Teigler, WDR-Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0221 220 2380, E-Mail schlauer@wdr.de.

Pressekontakt zu dieser Meldung:
Stefanie Schneck
WDR-Pressestelle
Telefon 0221 220 2075
stefanie.schneck@wdr.de
Redaktion 17.03.2009
Mainz, 17.03.2009 In doppelt so vielen Schulen wie bislang vorgesehen können in Rheinland-Pfalz bis zum Jahr 2011 die technische Infrastruktur verbessert sowie die Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern und Eltern intensiviert werden. "Deutlich mehr als 300 Schulen können in den Jahren 2009 und 2010 neu in das Landesprogramm ,Medienkompetenz macht Schule´ aufgenommen werden und davon profitieren. Möglich wird dies durch zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 10 Millionen Euro aus dem bundesweiten Konjunkturprogramm II", unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen. Bis zum 3. April könnten sich Schulen mit ihren medienpädagogischen Konzepten um eine Teilnahme an dem Programm bewerben.

Im Frühjahr 2007 hatte die Landesregierung das Landesprogramm "Medienkompetenz macht Schule" gestartet. Mit Landesmitteln von 10 Millionen Euro sollte das Programm bis zum Jahr 2011 an mindestens 200 Schulen die Voraussetzungen in der Medienerziehung verbessern. "Durch die Mittel aus dem Konjunkturprogramm kann die Erweiterung des Programms sehr viel massiver ausfallen. Bis 2011 können nun insgesamt rund 400 weiterführende Schulen einen Laptopwagen, ein pädagogisches Netzwerk und zusätzliches Knowhow erhalten. Ich hoffe, dass sich jetzt viele Schulen mit innovativen Konzepten an dem vereinfachten Antragsverfahren beteiligen", unterstrich die Ministerin.

Im Rahmen des Programms "Medienkompetenz macht Schule" seien bereits mehr als 600 Jugendmedienschutzberaterinnen und -berater, die in ihren Schulen als Expertinnen und Experten zur Verfügung stehen, ausgebildet und Lehrkräfte im Umgang mit den neuen Technologien und dem Medieneinsatz im Unterricht weiterqualifiziert worden. Da das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen in ganz erheblichen Umfang von Gleichaltrigen bestimmt werde, fördere das Landesprogramm auch die Ausbildung von "Medienscouts", also älteren Schülerinnen und Schülern, die in ihrer jeweiligen Schule ihr reflektiertes Medienwissen an ihre Altersgruppe und jüngere Schülerinnen und Schüler weitergeben. Darüber hinaus stünden für die Schulen eine zentrale Stelle zur Vermittlung von Referentinnen und Referenten für Elterninformationsveranstaltungen sowie Fördergelder zur Organisation von "Medienkompetenz-Eltern- abenden" zur Verfügung.

Aktuelle Informationen sind im Internet unter medienkompetenz.rlp.de verfügbar.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressesprecher
Sabine Lucht
Telefon: 06131-162829
E-Mail: sabine.lucht(at)mbwjk.rlp.de
Wolf-Jürgen Karle
Telefon: 06131-164597
E-Mail: wolf-juergen.karle(at)mbwjk.rlp.de
Pressestelle
Telefax: 06131-162957
E-Mail: presse(at)mbwjk.rlp.de
Redaktion 05.02.2009
Staat entlastet Eltern, schafft aber keinen Ersatz
Frankfurt am Main / Hannover, 05.02.2009 Der Umsatz mit Schulbüchern und Bildungssoftware in den allgemeinen und berufsbildenden Schulen war 2008 um 7 % rückläufig und fiel von 350 auf 325 Mio. € Branchenumsatz. Entscheidend dafür war ein Rückgang von fast 25 % bei den privaten Schulbuchausgaben der Eltern und Schüler. Insbesondere durch Änderungen der Lernmittelfreiheit in Bayern und NRW wurden die Eltern vom Schulbuchkauf entlastet; die staatlichen Ausgaben wurden aber bundesweit nur um 12 % angehoben. Nach Angaben des Branchenverbandes VdS Bildungsmedien war auch die Entwicklung in den anderen Geschäftsfeldern 2008 enttäuschend: In der Erwachsenenbildung sank der Branchenumsatz um bis zu 5 % auf ca. 80 Mio. €; der Umsatz mit Lernhilfen und Medien für das selbständige Nachmittagslernen konnte 2008 nach langen Jahren des Wachstums nur stagnieren (ca. 52,5 Mio. €); mit einem Minus von 10 % war der Rückgang im Bereich der Lern- und Unterrichtssoftware (nur noch 23 Mio. €) noch größer als bei den Schulbüchern.

Der Gesamtbranchenumsatz fiel 2008 von rund 500 Mio. auf 470 Mio. €. Die Negativentwicklung hatte der Schulbuchverlegerverband befürchtet, in der Höhe aber nicht erwartet, da der Bedarf an neuen Bildungsmedien in den Schulen wegen der vielen Reformen enorm hoch ist. Für 2009 fordert der VdS eine Trendwende und knüpft Erwartungen an das Konjunkturpaket der Bundesregierung für die Schulen: Dieses Paket müsse jetzt in den Ländern und Kommunen so aufgemacht werden, dass die Schulen selbst entscheiden können, ob sie die Gelder für Reparaturen oder die Beschaffung fehlender Lehr- und Lernmittel ausgeben wollen.

Rückgang der privaten Schulbuchausgaben um fast ein Viertel
Der exorbitant hohe Rückgang der privaten Ausgaben um 25 % von 240 auf 180 Mio. € erklärt sich zum einen durch politische Entscheidungen in Bayern und Nordrhein-Westfalen, zum anderen aber auch durch private Minderausgaben in anderen Bundesländern. In Bayern entschloss sich die Landesregierung im Vorfeld der Wahl, das erst 2005 eingeführte Büchergeld für die Eltern wieder abzuschaffen. Die überstürzte Entscheidung führte dazu, dass den kommunalen Schulträgern 2008 die Elterngelder fehlten und Ersatzgelder nicht in ausreichendem Maße bereitgestellt wurden. In Nordrhein-Westfalen entschloss sich die Landesregierung ohne Proteste und ohne Not, den Elternanteil von 49 % der Pro-Schüler-Beträge auf 33,3 % abzusenken. Die kommunalen Schulträger hätten dies durch Mehrausgaben ausgleichen müssen; taten dies aber nicht, so dass der landesweite Schulbuchumsatz um 11,5 % sank. Mit Minus 11 % waren es auch in Hamburg die privaten Minderausgaben, die einen extrem hohen Umsatzrückgang verursachten. In den neuen Bundesländern gab es wieder kräftige Umsatzverluste im Bereich von -5 % (Sachsen-Anhalt) bis -8 % (Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg), die teilweise durch den Schülerrückgang erklärt werden können. Dass dies nicht zwangsläufig so sein muss, zeigt Sachsen, wo der Vorjahresumsatz gehalten werden konnte.

Das einzige Bundesland, in dem 2008 die Schulen zumindest einen Inflationsausgleich für den Bildungsmedienkauf (+ 3 %) erhalten haben, ist wieder einmal Hessen. In allen anderen Bundesländern gab es Umsatzeinbrüche oder Stagnation (Details siehe die Übersicht 2005 bis 2008 nach Bundesländern in der Anlage).

Die erschreckend negative Bilanz nimmt der Schulbuchverlegerverband zum Anlass einer harschen Kritik gegenüber den Ländern und Kommunen: " Wer Reformen will, braucht neue Schulbücher, wer kostenlose Lernmittel verspricht, der muss für die fehlenden Elterngelder zahlen", fordert VdS-Geschäftsführer Andreas Baer im Vorfeld der europaweit größten Bildungsmesse, der didacta, in Hannover, und spricht in Richtung Bayern und Nordrhein-Westfalen von einer Mogelpackung: "Die Landesregierungen spendieren den Eltern Lernmittelfreiheit, zahlen aber selbst keinen Euro mehr für den Schulbuchkauf; ausbaden sollen dies die kommunalen Schulträger, die sich dem aber zu einem Gutteil verweigern." Hier werde auf Kosten anderer entschieden und werden Probleme unverantwortlich hin und her geschoben.

Angesichts dieser Situation begrüßt der VdS Bildungsmedien nachdrücklich die Initiative der Bundesregierung, mit dem Konjunkturpaket II den Schulen in Not zu helfen. Er kritisiert aber die Beschränkung des Pakets auf Reparatur und Bau von Gebäuden. "Die Schulen in Deutschland leiden an schlechten Räumlichkeiten wie an unzureichendem Mobiliar wie an veralteten Schulbüchern und zu wenig Lernsoftware", erläutert Andreas Baer. Das Hilfspaket müsse geöffnet werden und den Schulen selbst überlassen sein, welche Ausgabenprioritäten sie setzen wollen.

Umsatz mit Bildungsmedien für das freiwillige Lernen enttäuscht
Die seit Jahren gute Entwicklung im sog. "Nachmittagsbereich" des freiwilligen Lernens bekam nach den ersten Berechnungen des VdS in 2008 einen spürbaren Dämpfer: Der Branchenumsatz mit Lernhilfen und Medien zur Prüfungsvorbereitung in der Schule stagnierte 2008 bei ca. 52,5 Mio. €. Insbesondere Lernhilfen (auf den Abschluss einer Schulart eines ganz bestimmten Landes spezialisierte Lernkompendien, die die Eltern und Schüler selbst kaufen) erfreuten sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit auch außerhalb des süddeutschen Raumes. Weshalb sich dieser Trend nicht fortsetzen konnte, bleibt unklar.

Noch enttäuschender war 2008 der Umsatz mit Bildungsmedien (rund 80 Mio. €) für das Sprachenlernen in der Erwachsenenbildung. Er war um bis zu 5 % rückläufig; 2007 gab es noch ein Plus von 5 %. Die im Rahmen der Sprachförderung von Migranten durch das Nürnberger Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durchgeführten "Deutsch als Fremdsprache"-Kurse konnten dem Markt nicht die erwarteten Impulse geben.

Umsatz mit Lernsoftware praktisch zusammengebrochen
Der Umsatz mit Lern- und Unterrichtssoftware sank 2008 um 10 %. Als Produkt mit eigenständigem Umsatz ist Software für die Bildungsmedienhersteller zum marginalen Faktor mit einem Branchenumsatz von nur noch 23 Mio. € geworden. Seit 2002 ist der Umsatz sowohl mit Unterrichtssoftware für die Schulen wie auch mit Lernsoftware für den Nachmittag und das Freizeitlernen rückläufig bzw. stagnierend. Dagegen wächst der Anteil der sog. Hybridprodukte (Lehrbuch plus CD oder Arbeitsbuch plus CD): Diese Kombiprodukte werden von den Schulen immer mehr nachgefragt und finden jetzt auch bei den Lernhilfen und in der Erwachsenenbildung einen erfolgreichen Absatz. Oft sind die Produkte nur unwesentlich teurer als Lehr- und Arbeitsbücher ohne CD. Dafür werden in der Software aber zusätzliche Aufgaben und vertiefende Lernkapitel angeboten. Das Arbeits- und Lehrbuch mit CD und weiteren online erhältlichen Aktualisierungen ist in vielen Fächern und Jahrgängen der Standard geworden.

Die Branche in Zahlen
Der deutsche Bildungsmedienmarkt zählt rund 85 Anbieter, die jährlich über 4.000 neue Titel auf den Markt bringen (Gesamttitelangebot rund 45.000). Ihr Umsatz (Bildungsmedien für das schulische, berufsorientierte und das Freizeitlernen) lag 2008 bei ca. 470 Mio. EUR, davon ca. 325 Mio. € mit Schulbüchern und Bildungssoftware für den "Vormittagsmarkt" der allgemein bildenden und beruflichen Schulen, 52,5 Mio. € mit Lernhilfen und Prüfungsmedien im "Nachmittagsmarkt" und 80 Mio. € mit Lernbüchern und Medien in der Erwachsenbildung und beruflichen Weiterbildung. Die mittelständisch geprägte Branche hat etwa 3.000 Mitarbeiter. An sie sind etwa 30.000 Autoren gebunden, die Bildungsmedien nach über 3.000 Unterrichtsvorgaben der Länder produzieren.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressekontakt:
Rino Mikulic
VdS Bildungsmedien e.V.
Zeppelinallee 33
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069/703075
Telefax: 069/70790169
E-Mail: mikulic@vds-bildungsmedien.de
Redaktion 02.02.2009
Ziele der Medienoffensive Schule II in allen Projekten erreicht / Verstärkter Einsatz von E-Learning in den nächsten Jahren
Stuttgart, 02.02.2009 "Die Medienoffensive Schule II hat gezeigt, dass die Einbeziehung digitaler Medien in den Unterricht und eine kompetenzorientierte Medienbildung in der Schule zu einer Qualitätsverbesserung schulischen Lehrens und Lernens beitragen können", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL anlässlich der Veröffentlichung des akutellen Berichts des Kultusministeriums.

Seit 2002 forciert die Medienoffensive Schule II den Einsatz neuer Medien und eine moderne Medienbildung in allen weiterführenden Schularten und Schulstufen. Stärker noch als in der Medienoffensive Schule I sollten neue Medien in die Didaktik und in die methodische und organisatorische Gestaltung des Unterrichts integriert werden. Im Bereich der Grundschulen sollte der Einsatz der neuen Medien in Modellschulen erprobt werden. Finanziert wurde die Medienoffensive Schulle II, die Teil der Zukunftsoffensive III des Landes Baden-Württemberg ist, aus Mitteln der Landesstiftung Baden-Württemberg in Höhe von rund 29 Millionen Euro.

Die Medienoffensive Schule II sei in allen Projekten ein voller Erfolg, bilanziert Rau. Zwischen den fünf einzelnen Projektbereichen haben sich vorteilhafte Synergien entwickelt. Beispielsweise kommen der technische Support für schulische Computernetze und die in diesem Zusammenhang angebotenen Beratungsleistungen allen anderen Projekten der Medienoffensive Schule II zu Gute. Das Landesmedienzentrum (LMZ) stellt unter anderem für die Nutzung im Untericht geeignete Medien für alle Schularten zur Verfügung (beispielsweise auf der Online-Plattform SESAM). Das LMZ fördert zudem im Projekt "Medi@Culture" den kritischen Umgang mit Medien. Im technischen Bereich ist das LMZ Projektträger eines leistungsfähigen zentralen Unterstützungsangebots, das die Beratung, die Entwicklung von Netzwerklösungen für Schulen und die zentrale Hotline für schulische Netzwerke umfasst. Dieses Angebot soll Schulen und Schulträger durch Informationen und individuelle Hilfestellungen zur Einrichtung, Wartung und Pflege schulischer Netzwerke finanziell und arbeitstechnisch entlasten und die Verfügbarkeit der Netze und der Arbeitsplatzrechner in den Schulen sicherstellen.

Ein weiteres Ziel der Medienoffensive war es, Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung beim schulischen Lernen durch spezielle Software und entsprechende technische Möglichkeiten zu unterstützen. Durch geeignete Arbeitsstrukturen und Medien ist es gelungen, eine Basis für die Nutzung neuer Medien in der pädagogischen Förderung von Menschen mit Behinderung zu etablieren, die die Lernmöglichkeiten verbessern und der gesellschaftlichen Teilhabe dienen.

Die im Rahmen der Bildungsplanreform 2004 eingeführten neuen Bildungspläne sehen den Einsatz des Computers in den einzelnen Fächern und Fächerverbünden der weiterführenden allgemein bildenden Schulen in allen Schulstufen verpflichtend vor. Für Lehrkräfte gibt es schulart- und fächerspezifische Fortbildungen für den konkreten Einsatz der elektronischen Medien im Unterricht. Von diesen Angeboten haben bislang mehr als 16 000 Lehrkräfte profitiert.

Die Stärkung von Medienbildung und Medienerziehung in den Schulen, insbesondere auch im Hinblick auf den präventiven Jugendmedienschutz wird auch in Zukunft ein wichtiges Feld innerhalb der Medienpädagogik sein. Der Einsatz von E-Learning im schulischen Alltag soll in den nächsten Jahren weiter erprobt und entwickelt werden. Angefangen bei der Möglichkeit, Lern- und Lehrinhalte multimedial aufzubereiten und Selbstlernphasen zu fördern, bietet E-Learning viele Möglichkeiten, die auch in Verbindung mit Angeboten des präsenten Lernens in der Schule an Bedeutung gewinnen. Mit Unterstützung von E-Learning kann das Lernen ergänzt und der Unterrichtsprozess flexibler gestaltet werden.

Weitergehende Informationen zur Medienoffensive Schule II und zu den einzelnen Projekten gibt es unter www.medienoffensive.schule-bw.de.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Telefon: 0711 279-2520
Fax: 0711 279-2550
E-Mail: Pressestelle@km.kv.bwl.de
Redaktion 11.12.2008
Urheber haben Anspruch auf angemessene Vergütung - auch in der digitalen Welt
Berlin, 11.12.2008 Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat in seiner gestrigen Sprecherratsitzung beschlossen, das Thema Digitalisierung der Medien zum Schwerpunktthema seiner Arbeit für das kommende Jahr zu machen.

In den letzten Jahren hat sich der Deutsche Kulturrat in verschiedenen Stellungnahmen zur Entwicklung der neuen Medien positioniert. Seine Positionen wurden in der gestrigen Sitzung durch die Verabschiedung der Stellungnahme "Digitalisierung der Medien als Herausforderung für Gesellschaft und Politik" ergänzt. Es ist geplant, in Kürze zu weiteren Themen – insbesondere der Retrodigitalisierung von Printmedien – Stellungnahmen abzugeben.

Nicht nur die Medien selbst, sondern alle künstlerischen Sparten sind von der Digitalisierung im Zusammenspiel mit der Globalisierung betroffen. In der aktuellen Stellungnahme geht der Deutsche Kulturrat vor allem auf folgende Fragen ein:

Konvergenz der Medien
Wert der Kreativität
Medienbildung und Medienkompetenz
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Die Digitalisierung der Medien und die daraus entstehenden Herausforderungen für die Künstler, die Kulturwirtschaft und die Kulturvermittler ist das Schwerpunktthema für den Deutschen Kulturrat 2009. Durch die digitalen Medien und ihre weltweite Verfügbarkeit wird die Frage nach dem Wert kreativer Leistungen neu aufgeworfen. Inhalte sind vermeintlich allgegenwärtig verfügbar. Der Urheber der Inhalte gerät dabei oft in den Hintergrund. Der freie Zugang zu Inhalten lässt oftmals den Eindruck entstehen, dass die Angebote gratis seien. Forderungen nach "open access" verstärken diese Entwicklung. Der kostenfreie Zugang zu Inhalten scheint zunächst eine demokratische Forderung zu sein, die zu mehr Teilhabe beitragen kann. Letztlich ist "open access" aber nur eine Option für diejenigen, deren Lebensunterhalt anderweitig gesichert ist und die deshalb keinen ökonomischen Nutzen aus der Verwertung ihrer Werke ziehen müssen. Urheber, die von der Verwertung ihrer Werke leben, haben Anspruch auf eine angemessene Vergütung - auch in der digitalen Welt."

Die Stellungnahme des Deutschen Kulturrates "Digitalisierung der Medien als Herausforderung für Gesellschaft und Politik" kann im Internet unter www.kulturrat.de/detail.php?detail=1453&rubrik=4 geladen werden.


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