Süssmuth: "Einwanderer sind weitaus besser als ihr Ruf"
Bonn, 08.12.2008 Fast 9.000 Einbürgerungsbewerber haben in den Monaten September und Oktober den neu eingeführten Einbürgerungstest an einer Volkshochschule absolviert, davon haben 98% den Test bestanden. "Unsere Zuwanderer kennen sich offenbar in unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung gut aus", kommentiert Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV), dieses erfreuliche Ergebnis, "jetzt gilt es, Vorurteile gegenüber Zugewanderten abzubauen und anzuerkennen, dass sie nicht pauschal den bildungs- und gesellschaftsfernen Schichten zugeordnet werden können. Zwar sei davon auszugehen, dass zunächst eher gut integrierte und bildungsnahe Migrantinnen und Migranten den Test abgelegt hätten, dies ändere aber nichts daran, dass sie den wissenschaftlich ausgearbeiteten Test mit Bravour bestanden hätten".
Schätzungsweise 800 Einbürgerungswillige haben sich vor dem Test in 86 Kursen der Volkshochschulen auf die Prüfung vorbereitet. In Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen wurden fast 60% aller Tests durchgeführt.
Über 500 Volkshochschulen sind vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) exklusiv beauftragt worden, den Einbürgerungstest wohnort- und zeitnah durchzuführen. Offenbar wird das Angebot gut angenommen. Bis Ende des Jahres liegen 16.000 weitere Anmeldungen für den Test vor.
Mit den Einbürgerungstests und Einbürgerungskursen setzen die Volkshochschulen ihre bewährte kommunale Bildungsarbeit im Integrationsbereich fort. Seit 2005 haben rund 200.000 Migrantinnen und Migranten an einem Integrationskurs in der Volkshochschule teilgenommen.
Bonn, 08.12.2008 Fast 9.000 Einbürgerungsbewerber haben in den Monaten September und Oktober den neu eingeführten Einbürgerungstest an einer Volkshochschule absolviert, davon haben 98% den Test bestanden. "Unsere Zuwanderer kennen sich offenbar in unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung gut aus", kommentiert Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV), dieses erfreuliche Ergebnis, "jetzt gilt es, Vorurteile gegenüber Zugewanderten abzubauen und anzuerkennen, dass sie nicht pauschal den bildungs- und gesellschaftsfernen Schichten zugeordnet werden können. Zwar sei davon auszugehen, dass zunächst eher gut integrierte und bildungsnahe Migrantinnen und Migranten den Test abgelegt hätten, dies ändere aber nichts daran, dass sie den wissenschaftlich ausgearbeiteten Test mit Bravour bestanden hätten".
Schätzungsweise 800 Einbürgerungswillige haben sich vor dem Test in 86 Kursen der Volkshochschulen auf die Prüfung vorbereitet. In Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen wurden fast 60% aller Tests durchgeführt.
Über 500 Volkshochschulen sind vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) exklusiv beauftragt worden, den Einbürgerungstest wohnort- und zeitnah durchzuführen. Offenbar wird das Angebot gut angenommen. Bis Ende des Jahres liegen 16.000 weitere Anmeldungen für den Test vor.
Mit den Einbürgerungstests und Einbürgerungskursen setzen die Volkshochschulen ihre bewährte kommunale Bildungsarbeit im Integrationsbereich fort. Seit 2005 haben rund 200.000 Migrantinnen und Migranten an einem Integrationskurs in der Volkshochschule teilgenommen.

