Stuttgart, 05.03.2010 Das Kultusministerium gewährt Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung auch für das Schuljahr 2010/11 die bislang zugewiesenen Lehrerwochenstunden. Diese so genannten Alterlassschulen, die zwischen 1995 und 2006 eingerichtet wurden, erhalten mehr Lehrerwochenstunden pro Ganztagesklasse als Schulen, die nach neuem Landeskonzept seit 2006 eingerichtet wurden. An Hauptschulen stehen zwei, an Grundschulen vier Stunden zusätzlich bereit.
"Die Erfahrungen mit dem neuen Landeskonzept seit 2006 zeigen, dass viele Schulen gute pädagogische Ganztageskonzepte erarbeitet haben und vielfältige Angebote machen können. Durch die zusätzlich gewährten Stunden entsteht aber eine Belastung der allgemeinen Unterrichtsversorgung. Dies ist ebenso wenig wünschenswert wie die unterschiedliche Lehrerversorgung der Ganztagsschulen, die sich allein aufgrund unterschiedlicher Einrichtungszeitpunkte ergibt. Um den Alterlassschulen aber den notwendigen Vorlauf zur Anpassung zu geben, sollen ihnen die zusätzlichen Lehrerwochenstunden nochmals für das Schuljahr 2010/11 zur Verfügung stehen", sagte Kultusministerin Marion Schick. Die seit 1995/96 auf Empfehlung der Enquete-Kommission "Kinder in Baden-Württemberg" vom Landtag bereitgestellten Mittel stehen seit 2009 nicht mehr zur Verfügung.
"Die Erfahrungen mit dem neuen Landeskonzept seit 2006 zeigen, dass viele Schulen gute pädagogische Ganztageskonzepte erarbeitet haben und vielfältige Angebote machen können. Durch die zusätzlich gewährten Stunden entsteht aber eine Belastung der allgemeinen Unterrichtsversorgung. Dies ist ebenso wenig wünschenswert wie die unterschiedliche Lehrerversorgung der Ganztagsschulen, die sich allein aufgrund unterschiedlicher Einrichtungszeitpunkte ergibt. Um den Alterlassschulen aber den notwendigen Vorlauf zur Anpassung zu geben, sollen ihnen die zusätzlichen Lehrerwochenstunden nochmals für das Schuljahr 2010/11 zur Verfügung stehen", sagte Kultusministerin Marion Schick. Die seit 1995/96 auf Empfehlung der Enquete-Kommission "Kinder in Baden-Württemberg" vom Landtag bereitgestellten Mittel stehen seit 2009 nicht mehr zur Verfügung.
Öffentliche Ringvorlesung in Halle/ Saale im Wintersemester 2009/2010
Magdeburg, 01.10.2009 Das Thema Ganztagsschule ist in aller Munde. Die Serviceagentur "Ganztägig lernen" Sachsen-Anhalt, eine Kooperation des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, hat aus diesem Grund gemeinsam mit dem Zentrum für Schul- und Bildungsforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Ringvorlesung "Das Einmaleins der Ganztagsschule" vorbereitet. Ziel ist es, vielfältige Informationen zur Ganztagsschulentwicklung in Sachsen-Anhalt, deutschlandweit aber auch im Ländervergleich systematisch zu betrachten.
Ab dem 13.10.2009 öffnet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 14-tägig zunächst bis zum 26.01.2010 von 18.00 bis 19.30 Uhr ihren Hörsaal für Teilnehmende, deren Interesse aus beruflichem oder zivilgesellschaftlichem Engagement auf Ganztagsschule gerichtet ist. Unterschiedliche Referenten/-innen aus Praxis und Wissenschaft vermitteln in dieser Vorlesungsreihe Erfahrungen und Erkenntnisse zum Thema Ganztagsschulentwicklung. Die Zuhörer/-innen erfahren unter anderem, welche Chancen der Ganztag bietet, Kinder individuell zu fördern oder mit Partnern aus dem Bereich Jugendhilfe zu kooperieren. Weitere Themen sind z. B.: Welche Bedeutung hat die Zusammenarbeit von Schule mit dem Umfeld und was macht einen gelungenen Tagesablauf einer Ganztagsschule aus?
Das detaillierte Veranstaltungsprogramm und weitere Informationen finden Sie unter:
www.sachsen-anhalt.ganztaegig-lernen.de
Zur Serviceagentur "Ganztägig lernen" Sachsen-Anhalt:
Die Serviceagentur "Ganztägig lernen" fördert Schulentwicklungsprozesse beim Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen in Sachsen-Anhalt. Bei der Entwicklung und Sicherung von Qualität steht sie den Schulen unterstützend zur Seite und begleitet sie in ihrer Multiplikatorenrolle beim Vermitteln guter Ganztagsschulpraxis von Lehrkräften für Lehrkräfte. Darüber hinaus fördert sich die Kooperation von Ganztagsschulen mit außerschulischen Partnern.
Pressekontakt:
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Regionalstelle Sachsen-Anhalt
Sylvia Ruge/ Sandra Otto, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Regionalstelle Sachsen-Anhalt, Edithawinkel 2, 39108 Magdeburg, Tel.: 0391 56 28 77-17/ -24, 0173-64 95 557, sylvia.ruge@dkjs.de / sandra.otto@dkjs.de / www.dkjs.de / www.ganztaegig-lernen.de
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Schul- und Bildungsforschung
Prof. Dr. Hartmut Wenzel, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Schul- und Bildungsforschung, Franckeplatz 1, Haus 31, 06099 Halle/ Saale, Tel.: 0345 55-2 38 35, hartmut.wenzel@paedagogik.uni-halle.de / www.zsb.uni-halle.de
Magdeburg, 01.10.2009 Das Thema Ganztagsschule ist in aller Munde. Die Serviceagentur "Ganztägig lernen" Sachsen-Anhalt, eine Kooperation des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, hat aus diesem Grund gemeinsam mit dem Zentrum für Schul- und Bildungsforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Ringvorlesung "Das Einmaleins der Ganztagsschule" vorbereitet. Ziel ist es, vielfältige Informationen zur Ganztagsschulentwicklung in Sachsen-Anhalt, deutschlandweit aber auch im Ländervergleich systematisch zu betrachten.
Ab dem 13.10.2009 öffnet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 14-tägig zunächst bis zum 26.01.2010 von 18.00 bis 19.30 Uhr ihren Hörsaal für Teilnehmende, deren Interesse aus beruflichem oder zivilgesellschaftlichem Engagement auf Ganztagsschule gerichtet ist. Unterschiedliche Referenten/-innen aus Praxis und Wissenschaft vermitteln in dieser Vorlesungsreihe Erfahrungen und Erkenntnisse zum Thema Ganztagsschulentwicklung. Die Zuhörer/-innen erfahren unter anderem, welche Chancen der Ganztag bietet, Kinder individuell zu fördern oder mit Partnern aus dem Bereich Jugendhilfe zu kooperieren. Weitere Themen sind z. B.: Welche Bedeutung hat die Zusammenarbeit von Schule mit dem Umfeld und was macht einen gelungenen Tagesablauf einer Ganztagsschule aus?
Das detaillierte Veranstaltungsprogramm und weitere Informationen finden Sie unter:
www.sachsen-anhalt.ganztaegig-lernen.de
Zur Serviceagentur "Ganztägig lernen" Sachsen-Anhalt:
Die Serviceagentur "Ganztägig lernen" fördert Schulentwicklungsprozesse beim Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen in Sachsen-Anhalt. Bei der Entwicklung und Sicherung von Qualität steht sie den Schulen unterstützend zur Seite und begleitet sie in ihrer Multiplikatorenrolle beim Vermitteln guter Ganztagsschulpraxis von Lehrkräften für Lehrkräfte. Darüber hinaus fördert sich die Kooperation von Ganztagsschulen mit außerschulischen Partnern.
Pressekontakt:
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Regionalstelle Sachsen-Anhalt
Sylvia Ruge/ Sandra Otto, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Regionalstelle Sachsen-Anhalt, Edithawinkel 2, 39108 Magdeburg, Tel.: 0391 56 28 77-17/ -24, 0173-64 95 557, sylvia.ruge@dkjs.de / sandra.otto@dkjs.de / www.dkjs.de / www.ganztaegig-lernen.de
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Schul- und Bildungsforschung
Prof. Dr. Hartmut Wenzel, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Schul- und Bildungsforschung, Franckeplatz 1, Haus 31, 06099 Halle/ Saale, Tel.: 0345 55-2 38 35, hartmut.wenzel@paedagogik.uni-halle.de / www.zsb.uni-halle.de
Fachtagung von GFPF und DIPF kommt zu deutlichem Ergebnis
Frankfurt am Main, 04.09.2009 "Die Teilnahme am Ganztagsangebot wirkt sich insgesamt positiv auf die Motivierung und die schulischen Leistungen aus", so bilanzierte Dr. Peter Döbrich, der Geschäftsführer der Gesellschaft zu Förderung Pädagogischer Forschung (GFPF) die Ergebnisse einer Fachtagung. Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) begrüßte die GFPF am 03.09.2009 rund 80 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zum Thema "Ganztagsschule" in Frankfurt.
Damit bestätigt die Tagung die Erkenntnisse der länderübergreifenden Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG), die unter der Federführung des DIPF seit 2005 durchgeführt wird: Die Schülerinnen und Schüler nehmen vermehrt an den Ganztagesangeboten teil, sie besuchen eher Arbeitsgruppen und sie bewerten die Angebote überwiegend positiv.
In den Vorträgen und Workshops wurde deutlich, welche Vielfalt hinter dem Begriff "Ganztagsschule" steht. Zudem hat die Tagung gezeigt, dass Schulen oft sehr lange brauchen, bis sie sich dazu entschließen, eine "gebundene Ganztagsschule" zu werden.
www.dipf.de
Frankfurt am Main, 04.09.2009 "Die Teilnahme am Ganztagsangebot wirkt sich insgesamt positiv auf die Motivierung und die schulischen Leistungen aus", so bilanzierte Dr. Peter Döbrich, der Geschäftsführer der Gesellschaft zu Förderung Pädagogischer Forschung (GFPF) die Ergebnisse einer Fachtagung. Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) begrüßte die GFPF am 03.09.2009 rund 80 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zum Thema "Ganztagsschule" in Frankfurt.
Damit bestätigt die Tagung die Erkenntnisse der länderübergreifenden Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG), die unter der Federführung des DIPF seit 2005 durchgeführt wird: Die Schülerinnen und Schüler nehmen vermehrt an den Ganztagesangeboten teil, sie besuchen eher Arbeitsgruppen und sie bewerten die Angebote überwiegend positiv.
In den Vorträgen und Workshops wurde deutlich, welche Vielfalt hinter dem Begriff "Ganztagsschule" steht. Zudem hat die Tagung gezeigt, dass Schulen oft sehr lange brauchen, bis sie sich dazu entschließen, eine "gebundene Ganztagsschule" zu werden.
www.dipf.de
Artikel:
Bayern: Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle genehmigt an weiteren 13 Grundschulen und 5 Hauptschulen den Aufbau von gebundenen Ganztagszügen
"So können wir die Schüler noch besser fördern - Bildung genießt in schwieriger Lage in Bayern Priorität"
München, 07.07.2009 Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat nun an weiteren 13 Grundschulen und 5 Hauptschulen den Aufbau von Ganztagszügen ab dem kommenden Schuljahr genehmigt.
"Wir können die Schülerinnen und Schüler in den gebundenen Ganztagsklassen noch intensiver fördern und unterstützen die Mütter und Väter bei ihrer Erziehungsaufgabe", freut sich Minister Spaenle. "Damit erhöhen wir in einer Zeit wirtschaftlicher Schwierigkeiten die Zahl der gebundenen Ganztagszüge an Hauptschulen und an Grundschulen deutlich. Bayern setzt damit Zeichen: Bildung genießt im Freistaat Priorität". Minister Spaenle hatte bereits im Mai den Aufbau von Ganztagszügen an 76 Grundschulen, an 36 Förderzentren und an 57 Hauptschulen genehmigt.
Die eingegangenen Bewerbungen um die Einrichtung gebundener Ganztagsklassen an Volksschulen sind von den Regierungen und dem Kultusministerium unter dem Aspekt des pädagogischen Konzepts und der entsprechenden Schülerzahl überprüft worden.
Genehmigte Standorte Grundschule
Albert Schweitzer-Grundschule Weiden
Anton Höfer Volksschule Thannhausen
Bischof Ulrich Grundschule Illertissen
Erich Kästner Volksschule Neu-Ulm
Grundschule Altenstadt
Grundschule Cham
Grundschule an der Lessingstraße Ingolstadt
St. Anna Volksschule Augsburg
Volksschule Berching
Volksschule Hammerschmiede Augsburg
Volksschule Höchberg
Volksschule Mainleus
Volksschule Velburg
2. Genehmigte Standorte an Hauptschulen
Hauptschule am Hummelsteiner Weg in Nürnberg
Volksschule Odelzhausen
Volksschule Neuendettelsau
Volksschule Nördlingen
Volksschule Weißenhorn
München, 07.07.2009 Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat nun an weiteren 13 Grundschulen und 5 Hauptschulen den Aufbau von Ganztagszügen ab dem kommenden Schuljahr genehmigt.
"Wir können die Schülerinnen und Schüler in den gebundenen Ganztagsklassen noch intensiver fördern und unterstützen die Mütter und Väter bei ihrer Erziehungsaufgabe", freut sich Minister Spaenle. "Damit erhöhen wir in einer Zeit wirtschaftlicher Schwierigkeiten die Zahl der gebundenen Ganztagszüge an Hauptschulen und an Grundschulen deutlich. Bayern setzt damit Zeichen: Bildung genießt im Freistaat Priorität". Minister Spaenle hatte bereits im Mai den Aufbau von Ganztagszügen an 76 Grundschulen, an 36 Förderzentren und an 57 Hauptschulen genehmigt.
Die eingegangenen Bewerbungen um die Einrichtung gebundener Ganztagsklassen an Volksschulen sind von den Regierungen und dem Kultusministerium unter dem Aspekt des pädagogischen Konzepts und der entsprechenden Schülerzahl überprüft worden.
Genehmigte Standorte Grundschule
Albert Schweitzer-Grundschule Weiden
Anton Höfer Volksschule Thannhausen
Bischof Ulrich Grundschule Illertissen
Erich Kästner Volksschule Neu-Ulm
Grundschule Altenstadt
Grundschule Cham
Grundschule an der Lessingstraße Ingolstadt
St. Anna Volksschule Augsburg
Volksschule Berching
Volksschule Hammerschmiede Augsburg
Volksschule Höchberg
Volksschule Mainleus
Volksschule Velburg
2. Genehmigte Standorte an Hauptschulen
Hauptschule am Hummelsteiner Weg in Nürnberg
Volksschule Odelzhausen
Volksschule Neuendettelsau
Volksschule Nördlingen
Volksschule Weißenhorn
Ganztagsschulen brauchen pädagogisches Konzept und ausreichende Finanzierung
Essen, 27.03.2009 Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hält die Investitionsmittel für die Ganztagsoffensive für zu knapp bemessenen und fordert die Landesregierung auf, bessere Voraussetzungen für einen sinnvollen Ganztagsunterricht an Realschulen und Gymnasien zu schaffen. Andernfalls, so die Befürchtung der GEW, wird bei einer unzulänglichen Umsetzung der pädagogischen Übermittagsbetreuung die Unzufriedenheit der Eltern und Schüler mit den schulischen Lernbedingungen noch wachsen und das Lernklima negativ geprägt werden.
"Schüler werden aufgrund der Stoffdichte der Lehrpläne durch Hausaufgaben und Zeitdruck völlig überlastet", beschreibt die stellvertretende Landesvorsitzende der GEW, Dorothea Schäfer, die Situation, wenn den betroffenen Schulen nicht geholfen wird. "Die Lehrkräfte wissen bei verlängerten Präsenzzeiten und ungekürzten Korrekturverpflichtungen nicht mehr, wie sie ihre Aufgaben verantwortlich erledigen können." Die GEW wird im Rahmen einer Fachtagung am Samstag (28.3.) in Bochum über bessere Bedingungen zur Ganztagsbetreuung an Gymnasien und Realschulen beraten.
Grundsätzlich hält die GEW eine Aufstockung der Investitionsmittel für unerlässlich, um die erforderlichen Ausstattungs- und Raumstandards für Ganztagsschulen sicher zu stellen. "Die Finanzmittel", so die Forderung Schäfers, "sollten den ursprünglichen Vorgaben für die Finanzierung der Ganztagssysteme aus den Mitteln des aufgezehrten Bundesinitiativprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) entsprechen."
Die stellvertretende GEW-Vorsitzende sieht die Landesregierung wegen der überstürzten Einführung von "G8" (Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre) unter großem Druck. "Eltern, Schüler und Lehrer leiden unter einem Ganztagsbetrieb ohne Räume und Mittagessen", so Schäfers Klage. "Bei bis zu 34 Wochenstunden Unterricht bleiben 12-Jährige ohne eine Mittagsversorgung." Dieser Zustand sei unhaltbar.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Berthold Paschert
Ansprechpartner für die Medien - Koordination der Pressearbeit
Tel: 0201/29403-12
Fax: 0201/29403-34
E-Mail: Berthold.Paschert@gew-nrw.de
Essen, 27.03.2009 Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hält die Investitionsmittel für die Ganztagsoffensive für zu knapp bemessenen und fordert die Landesregierung auf, bessere Voraussetzungen für einen sinnvollen Ganztagsunterricht an Realschulen und Gymnasien zu schaffen. Andernfalls, so die Befürchtung der GEW, wird bei einer unzulänglichen Umsetzung der pädagogischen Übermittagsbetreuung die Unzufriedenheit der Eltern und Schüler mit den schulischen Lernbedingungen noch wachsen und das Lernklima negativ geprägt werden.
"Schüler werden aufgrund der Stoffdichte der Lehrpläne durch Hausaufgaben und Zeitdruck völlig überlastet", beschreibt die stellvertretende Landesvorsitzende der GEW, Dorothea Schäfer, die Situation, wenn den betroffenen Schulen nicht geholfen wird. "Die Lehrkräfte wissen bei verlängerten Präsenzzeiten und ungekürzten Korrekturverpflichtungen nicht mehr, wie sie ihre Aufgaben verantwortlich erledigen können." Die GEW wird im Rahmen einer Fachtagung am Samstag (28.3.) in Bochum über bessere Bedingungen zur Ganztagsbetreuung an Gymnasien und Realschulen beraten.
Grundsätzlich hält die GEW eine Aufstockung der Investitionsmittel für unerlässlich, um die erforderlichen Ausstattungs- und Raumstandards für Ganztagsschulen sicher zu stellen. "Die Finanzmittel", so die Forderung Schäfers, "sollten den ursprünglichen Vorgaben für die Finanzierung der Ganztagssysteme aus den Mitteln des aufgezehrten Bundesinitiativprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) entsprechen."
Die stellvertretende GEW-Vorsitzende sieht die Landesregierung wegen der überstürzten Einführung von "G8" (Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre) unter großem Druck. "Eltern, Schüler und Lehrer leiden unter einem Ganztagsbetrieb ohne Räume und Mittagessen", so Schäfers Klage. "Bei bis zu 34 Wochenstunden Unterricht bleiben 12-Jährige ohne eine Mittagsversorgung." Dieser Zustand sei unhaltbar.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Berthold Paschert
Ansprechpartner für die Medien - Koordination der Pressearbeit
Tel: 0201/29403-12
Fax: 0201/29403-34
E-Mail: Berthold.Paschert@gew-nrw.de
Heister-Neumann: "Bereits 885 Ganztagsschulen in Niedersachsen"
Hannover, 27.03.2009 Im kommenden Schuljahr wird Niedersachsen 220 neue Ganztagsschulen bekommen. Dies teilte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann am Freitag mit. "Wir bauen unser Angebot von 665 auf 885 Ganztagsschulen aus. Damit haben wir zum neuen Schuljahr eine Steigerung von 33 Prozent."
Obwohl die Schulen in den Anträgen auf zusätzliche Landesmittel verzichtet haben, erhalten die neuen Ganztagschulen vom Land eine Grundausstattung zur Unterstützung bei der Einrichtung von Nachmittagsangebote. "Wir setzen dafür in diesem Jahr zwei Millionen und im nächsten Jahr 4,8 Millionen Euro ein", sagte Heister-Neumann. Die Schulen können zusätzliche Lehrer einstellen, oder das Geld für Kooperationen mit anderen Partnern einsetzen. In den Genehmigungen sind 122 Grundschulen, 17 Förderschulen und 12 Gesamtschulen enthalten. "2003 gab es in Niedersachsen nur 155 Ganztagsschulen. Wir bauen das Ganztagsangebot für alle Schulformen konsequent aus", so Heister-Neumann.
Neue Ganztagsschulen werden als offene Ganztagsschulen genehmigt. Damit stellen sie zusätzliche freiwillige Angebote für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. "Die Eltern haben damit die Wahlfreiheit, wo ihr Kind den Nachmittag verbringt", sagte Heister-Neumann.
Die Liste der 220 Schulen steht unter www.mk.niedersachsen.de zum Download bereit.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressesprecher
Andreas Krischat
Tel.: 0511 / 120 7145
Fax: 0511 / 120 7451
E-Mail: Andreas.Krischat@mk.niedersachsen.de
Hannover, 27.03.2009 Im kommenden Schuljahr wird Niedersachsen 220 neue Ganztagsschulen bekommen. Dies teilte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann am Freitag mit. "Wir bauen unser Angebot von 665 auf 885 Ganztagsschulen aus. Damit haben wir zum neuen Schuljahr eine Steigerung von 33 Prozent."
Obwohl die Schulen in den Anträgen auf zusätzliche Landesmittel verzichtet haben, erhalten die neuen Ganztagschulen vom Land eine Grundausstattung zur Unterstützung bei der Einrichtung von Nachmittagsangebote. "Wir setzen dafür in diesem Jahr zwei Millionen und im nächsten Jahr 4,8 Millionen Euro ein", sagte Heister-Neumann. Die Schulen können zusätzliche Lehrer einstellen, oder das Geld für Kooperationen mit anderen Partnern einsetzen. In den Genehmigungen sind 122 Grundschulen, 17 Förderschulen und 12 Gesamtschulen enthalten. "2003 gab es in Niedersachsen nur 155 Ganztagsschulen. Wir bauen das Ganztagsangebot für alle Schulformen konsequent aus", so Heister-Neumann.
Neue Ganztagsschulen werden als offene Ganztagsschulen genehmigt. Damit stellen sie zusätzliche freiwillige Angebote für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. "Die Eltern haben damit die Wahlfreiheit, wo ihr Kind den Nachmittag verbringt", sagte Heister-Neumann.
Die Liste der 220 Schulen steht unter www.mk.niedersachsen.de zum Download bereit.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressesprecher
Andreas Krischat
Tel.: 0511 / 120 7145
Fax: 0511 / 120 7451
E-Mail: Andreas.Krischat@mk.niedersachsen.de
Serviceagentur "Ganztägig lernen" veröffentlicht Fortbildungsprogramm 2009 – Bedarfsgerechte Fortbildung für alle Beteiligten der Freiwilligen Ganztagsschule
Saarbrücken, 25.03.2009 Das neue Fortbildungsprogramm der Serviceagentur "Ganztägig lernen" richtet sich an alle Beteiligten der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS). Es bietet durch thematische Module unterschiedliche Möglichkeiten der Professionalisierung. Die Veranstaltungen sind als Lehrerfortbildung anerkannt und für die Teilnehmer/innen kostenfrei.
Erziehung, Familie und Betreuung zu vereinen, ist das Ziel der Freiwilligen Ganztagschule im Saarland. Damit dieses Angebot nicht auf reine Betreuung reduziert wird, gilt es, das Bildungs- und Betreuungsangebot zeitlich und inhaltlich gut zu strukturieren. Ein ganzheitliches Bildungskonzept zwischen Vor- und Nachmittagsbereich zu konzipieren, das für Kinder und Jugendliche zugleich attraktiv und kompetenzfördernd ist, fordert Fachwissen, pädagogische Kompetenz und interdisziplinäres Denken.
Hier setzt die Fortbildungsreihe der Serviceagentur "Ganztägig lernen" an: von Mai bis Dezember bietet sie in fünf thematischen Modulen insgesamt 13 Veranstaltungen zu den Schwerpunkten Organisationsentwicklung, Methodenvielfalt, Interdisziplinäre Projekte, sowie Netzwerkbildung und Partizipation. Lehrer/innen und Betreuer/innen der FGTS erhalten so die Möglichkeit sich in diesen Bereichen weiterzuqualifizieren. Eingeladen sind aber auch Eltern und Schüler/innen die sich an der Entwicklung der FGTS beteiligen möchten.
Die erste Fortbildungsveranstaltung, zum Thema "Spiel-und Bewegungsangebote in der FGTS", findet am Freitag, dem 8. Mai 2009 statt.
Das Fortbildungsprogramm kann kostenlos bei der Serviceagentur "Ganztägig lernen." bestellt, sowie von deren Homepage herunter geladen werden. Dort findet sich auch das Formular für die schriftliche Anmeldung.
Die saarländische Serviceagentur "Ganztägig lernen." wurde im Mai 2006 zur Unterstützung des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" und im Rahmen des Programms "Ideen für mehr! Ganztägig lernen" durch das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur in Kooperation mit der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung eingerichtet.
Die Serviceagentur unterstützt saarländische Schulen bei der Einrichtung und qualitativen Entwicklung der Freiwilligen Ganztagsschule – durch Beratung vor Ort, Qualifizierung pädagogischen Personals, themenspezifische Angebote für den Nachmittag, Informationsaustausch und Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern.
Nähere Informationen zur Arbeit der Serviceagentur "Ganztägig lernen" erhalten Sie auf unserer Homepage: www.saarland.ganztaegig-lernen.de
Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail.
Kontakt Serviceagentur "Ganztägig lernen."
c/o Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur
Heuduckstraße 1, 66117 Saarbrücken
Melanie Helm Telefon: (0681) 5 01 75 66
Hans-Joachim Schmidt Telefon(0681) 5 01 72 82
Fax: (0681) 5 01 75 61
E-Mail: serviceagentur.saarland@ganztaegig-lernen.de
www.saarland.ganztaegig-lernen.de
Pressekontakt zu dieser Meldung
Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft
Ministeriumssprecher Torsten Rott
- Pressestelle -
Hohenzollernstraße 60
66117 Saarbrücken
Tel.: 0681/501-7333
Fax: 0681/501-7550
Mobil: 0170-634 6886
www.bildung.saarland.de
Saarbrücken, 25.03.2009 Das neue Fortbildungsprogramm der Serviceagentur "Ganztägig lernen" richtet sich an alle Beteiligten der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS). Es bietet durch thematische Module unterschiedliche Möglichkeiten der Professionalisierung. Die Veranstaltungen sind als Lehrerfortbildung anerkannt und für die Teilnehmer/innen kostenfrei.
Erziehung, Familie und Betreuung zu vereinen, ist das Ziel der Freiwilligen Ganztagschule im Saarland. Damit dieses Angebot nicht auf reine Betreuung reduziert wird, gilt es, das Bildungs- und Betreuungsangebot zeitlich und inhaltlich gut zu strukturieren. Ein ganzheitliches Bildungskonzept zwischen Vor- und Nachmittagsbereich zu konzipieren, das für Kinder und Jugendliche zugleich attraktiv und kompetenzfördernd ist, fordert Fachwissen, pädagogische Kompetenz und interdisziplinäres Denken.
Hier setzt die Fortbildungsreihe der Serviceagentur "Ganztägig lernen" an: von Mai bis Dezember bietet sie in fünf thematischen Modulen insgesamt 13 Veranstaltungen zu den Schwerpunkten Organisationsentwicklung, Methodenvielfalt, Interdisziplinäre Projekte, sowie Netzwerkbildung und Partizipation. Lehrer/innen und Betreuer/innen der FGTS erhalten so die Möglichkeit sich in diesen Bereichen weiterzuqualifizieren. Eingeladen sind aber auch Eltern und Schüler/innen die sich an der Entwicklung der FGTS beteiligen möchten.
Die erste Fortbildungsveranstaltung, zum Thema "Spiel-und Bewegungsangebote in der FGTS", findet am Freitag, dem 8. Mai 2009 statt.
Das Fortbildungsprogramm kann kostenlos bei der Serviceagentur "Ganztägig lernen." bestellt, sowie von deren Homepage herunter geladen werden. Dort findet sich auch das Formular für die schriftliche Anmeldung.
Die saarländische Serviceagentur "Ganztägig lernen." wurde im Mai 2006 zur Unterstützung des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" und im Rahmen des Programms "Ideen für mehr! Ganztägig lernen" durch das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur in Kooperation mit der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung eingerichtet.
Die Serviceagentur unterstützt saarländische Schulen bei der Einrichtung und qualitativen Entwicklung der Freiwilligen Ganztagsschule – durch Beratung vor Ort, Qualifizierung pädagogischen Personals, themenspezifische Angebote für den Nachmittag, Informationsaustausch und Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern.
Nähere Informationen zur Arbeit der Serviceagentur "Ganztägig lernen" erhalten Sie auf unserer Homepage: www.saarland.ganztaegig-lernen.de
Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail.
Kontakt Serviceagentur "Ganztägig lernen."
c/o Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur
Heuduckstraße 1, 66117 Saarbrücken
Melanie Helm Telefon: (0681) 5 01 75 66
Hans-Joachim Schmidt Telefon(0681) 5 01 72 82
Fax: (0681) 5 01 75 61
E-Mail: serviceagentur.saarland@ganztaegig-lernen.de
www.saarland.ganztaegig-lernen.de
Pressekontakt zu dieser Meldung
Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft
Ministeriumssprecher Torsten Rott
- Pressestelle -
Hohenzollernstraße 60
66117 Saarbrücken
Tel.: 0681/501-7333
Fax: 0681/501-7550
Mobil: 0170-634 6886
www.bildung.saarland.de
Düsseldorf, 10.02.2009 Das von der Landesregierung aufgelegte Investitionsprogramm zur Unterstützung der Ganztagsinitiative und der pädagogischen Übermittagbetreuung ("1.000-Schulen-Programm") stößt auf eine riesige Nachfrage. Landesweit haben 364 Schulträger Anträge für insgesamt 1.355 weiterführende Schulen gestellt. "Diese große Resonanz freut uns sehr. Sie zeigt, dass wir mit dem Ganztagsausbau den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir wollen unseren Kindern mehr Bildungschancen eröffnen und Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern", erklärte Schulministerin Barbara Sommer.
Aus dem 1.000-Schulen-Programm fördert das Land in den kommenden zwei Jahren den Aus- und Umbau von weiterführenden Schulen mit Mensen, Cafeterien und Aufenthaltsräumen für Schülerinnen und Schüler, die nachmittags an Unterricht oder Ganztagsangeboten der Schule teilnehmen.
Voraussetzung für eine Bewilligung ist, dass nach Einzelfallprüfung durch die Bezirksregierungen die zuwendungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Bewilligung in der beantragten Höhe können alle neuen seit dem August 2008 genehmigten bzw. noch zu genehmigenden gebundenen Ganztagsschulen sowie alle Schulträger erhalten, die Mittel für ihre Schulen von bis zu insgesamt 400.000 Euro beantragt haben. Damit können insgesamt 777 Schulen den beantragten Förderbetrag in voller Höhe erhalten. Weitere 54 Schulträger haben Anträge mit einem Volumen von mehr als 400.000 Euro gestellt. Dies betrifft insgesamt 578 Schulen. Diese Schulträger erhalten rund 65 Prozent des beantragten Gesamtvolumens, mindestens aber 400.000 Euro. Die Schulträger können Prioritäten setzen und selbst entscheiden, welche Schulen in welcher Höhe berücksichtigt werden.
Das 1.000-Schulen-Programm ist Teil der Ganztagsoffensive der Landesregierung für die Sekundarstufe I. Es umfasst einen Gesamtbetrag von insgesamt 100 Millionen Euro, der sich je zur Hälfte auf die Haushaltsjahre 2009 und 2010 verteilt. Voraussetzung für die Bewilligung ist eine Beteiligung der Schulträger in gleicher Höhe.
Eine Übersicht über die Investitionen in den einzelnen Kommunen finden Sie im Internet unter www.schulministerium.nrw.de.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Ansprechpartner
Dr. Thomas Breuer
Pressesprecher und Leiter des Pressereferates
Telefon 0211/5867-3505 oder -3506
Fax 0211/5867-3225
E-Mail: presse@msw.nrw.de
Aus dem 1.000-Schulen-Programm fördert das Land in den kommenden zwei Jahren den Aus- und Umbau von weiterführenden Schulen mit Mensen, Cafeterien und Aufenthaltsräumen für Schülerinnen und Schüler, die nachmittags an Unterricht oder Ganztagsangeboten der Schule teilnehmen.
Voraussetzung für eine Bewilligung ist, dass nach Einzelfallprüfung durch die Bezirksregierungen die zuwendungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Bewilligung in der beantragten Höhe können alle neuen seit dem August 2008 genehmigten bzw. noch zu genehmigenden gebundenen Ganztagsschulen sowie alle Schulträger erhalten, die Mittel für ihre Schulen von bis zu insgesamt 400.000 Euro beantragt haben. Damit können insgesamt 777 Schulen den beantragten Förderbetrag in voller Höhe erhalten. Weitere 54 Schulträger haben Anträge mit einem Volumen von mehr als 400.000 Euro gestellt. Dies betrifft insgesamt 578 Schulen. Diese Schulträger erhalten rund 65 Prozent des beantragten Gesamtvolumens, mindestens aber 400.000 Euro. Die Schulträger können Prioritäten setzen und selbst entscheiden, welche Schulen in welcher Höhe berücksichtigt werden.
Das 1.000-Schulen-Programm ist Teil der Ganztagsoffensive der Landesregierung für die Sekundarstufe I. Es umfasst einen Gesamtbetrag von insgesamt 100 Millionen Euro, der sich je zur Hälfte auf die Haushaltsjahre 2009 und 2010 verteilt. Voraussetzung für die Bewilligung ist eine Beteiligung der Schulträger in gleicher Höhe.
Eine Übersicht über die Investitionen in den einzelnen Kommunen finden Sie im Internet unter www.schulministerium.nrw.de.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Ansprechpartner
Dr. Thomas Breuer
Pressesprecher und Leiter des Pressereferates
Telefon 0211/5867-3505 oder -3506
Fax 0211/5867-3225
E-Mail: presse@msw.nrw.de
Kultusminister Spaenle weist Aussagen der Freien Wähler und der SPD zur Schulpolitik zurück
München, 09.02.2009 Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat die Weichen auf einen massiven Ausbau der Ganztagsschulen gestellt - diese Entscheidung wurde lange vor dem Beschluss der Freien Wähler und der Forderung der SPD von heute getroffen. "Ich möchte unsere Schüler nach Bedarf fördern und damit Chancengerechtigkeit verbessern", so Minister Spaenle. Allein bis 2013 sollen nach den Planungen des Kultusministeriums an 600 Hauptschulen gebundene Ganztagszüge eingerichtet werden. Gegenwärtig bestehen bereits an 320 Hauptschulen in Bayern 338 gebundene Ganztagszüge, an 18 der 320 Standorte bestehen zwei Ganztagszüge.
Der Forderung der Freien Wähler, alle Hauptschulen zu gebundenen Ganztagsschulen auszubauen, hält das Kultusministerium das Modell passgenauer Ganztagsangebote entgegen. Es gibt nämlich Schüler und Eltern, die gebundene Ganztagsangebote benötigen, weil die Eltern beispielsweise erwerbstätig sind, solche, die offene Angebote bevorzugen, weil die Eltern ihren Kindern eine zusätzliche Förderung im Sport- und Musikbereich zukommen lassen wollen, und weitere, die keine Ganztagsangebote nutzen möchten, weil sich die Eltern der Erziehung ihrer Kinder ganz bewusst selbst zuwenden.
In den Abbau der Höchstgrenze von Schülern pro Klasse ist das Kultusministerium bereits zum Schuljahr 2007/2008 eingestiegen. "Die konsequente Weiterentwicklung in allen Bereichen der Bildungspolitik in Bayern ist mit der Vorstellung des Zehn-Punkte-Plans, der Einführung der Dialogforen, dem Ausbau der Ganztagsangebote eingeleitet und geht zügig weiter", so Kultusminister Spaenle. Den Freien Wählern und der SPD rät Spaenle, sich der Mühe des Lesens zu unterziehen und die konkreten Projekte des Kultusministeriums zur Kenntnis zu nehmen.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressestelle
Salvatorstr. 2
80333 München
Tel. 089/2186-2106
Fax: 089/2186-2881
pressekm@stmuk.bayern.de
München, 09.02.2009 Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat die Weichen auf einen massiven Ausbau der Ganztagsschulen gestellt - diese Entscheidung wurde lange vor dem Beschluss der Freien Wähler und der Forderung der SPD von heute getroffen. "Ich möchte unsere Schüler nach Bedarf fördern und damit Chancengerechtigkeit verbessern", so Minister Spaenle. Allein bis 2013 sollen nach den Planungen des Kultusministeriums an 600 Hauptschulen gebundene Ganztagszüge eingerichtet werden. Gegenwärtig bestehen bereits an 320 Hauptschulen in Bayern 338 gebundene Ganztagszüge, an 18 der 320 Standorte bestehen zwei Ganztagszüge.
Der Forderung der Freien Wähler, alle Hauptschulen zu gebundenen Ganztagsschulen auszubauen, hält das Kultusministerium das Modell passgenauer Ganztagsangebote entgegen. Es gibt nämlich Schüler und Eltern, die gebundene Ganztagsangebote benötigen, weil die Eltern beispielsweise erwerbstätig sind, solche, die offene Angebote bevorzugen, weil die Eltern ihren Kindern eine zusätzliche Förderung im Sport- und Musikbereich zukommen lassen wollen, und weitere, die keine Ganztagsangebote nutzen möchten, weil sich die Eltern der Erziehung ihrer Kinder ganz bewusst selbst zuwenden.
In den Abbau der Höchstgrenze von Schülern pro Klasse ist das Kultusministerium bereits zum Schuljahr 2007/2008 eingestiegen. "Die konsequente Weiterentwicklung in allen Bereichen der Bildungspolitik in Bayern ist mit der Vorstellung des Zehn-Punkte-Plans, der Einführung der Dialogforen, dem Ausbau der Ganztagsangebote eingeleitet und geht zügig weiter", so Kultusminister Spaenle. Den Freien Wählern und der SPD rät Spaenle, sich der Mühe des Lesens zu unterziehen und die konkreten Projekte des Kultusministeriums zur Kenntnis zu nehmen.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressestelle
Salvatorstr. 2
80333 München
Tel. 089/2186-2106
Fax: 089/2186-2881
pressekm@stmuk.bayern.de
Mainz, 17.12.2008 "Mehr als 100 Bewerbungen für einen Start als Ganztagsschule im Schuljahr 2009/2010 haben eindrucksvoll gezeigt, dass das Landesprogramm mit seinen bundesweit anerkannten konzeptionellen und personellen Rahmenbedingungen weiterhin sehr gefragt ist. Und erfreulicherweise erhalten jetzt 55 Schulen eine Option zur Errichtung einer Ganztagsschule in Angebotsform. Damit kann zum 1. August 2009 die Zahl der nach dem Landesprogramm seit 2001 entstandenen Ganztagsschulen auf mehr als 500 steigen." Das unterstrich heute in Mainz Bildungsministerin Doris Ahnen, die ergänzend daran erinnerte, dass im Zuge der Schulstrukturreform künftig jede neue Realschule plus oder jede neue Integrierte Gesamtschule, die aus einer bisherigen Halbtagsschule und einer bisherigen Ganztagsschule entsteht, automatisch insgesamt zur Ganztagsschule wird.
"Das im Ganztagsschulprogramm für diese Legislaturperiode ausgegebene Ziel, jeder Verbandsgemeinde und jeder verbandsfreien Gemeinde die Chance zu eröffnen, mindestens ein Ganztagsschulangebot im Grundschulbereich zu machen, rückt immer näher", ergänzte die Ministerin. Mit den 33 Grundschulen, die jetzt eine Option erhielten, hätten zum kommenden Schuljahr voraussichtlich fast 80 Prozent aller Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden mindestens eine Ganztagsgrundschule. "In Kombination mit dem ebenfalls laufenden Ausbau der Ganztagsangebote in den Kindertagesstätten werden so auch die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern immer weiter verbessert", unterstrich Doris Ahnen.
Schulen und Schulträger bereiteten die Anträge für neue Ganztagsschulen gut vor und legten mit den Gremien vor Ort Konzepte fest, die fast ausnahmslos hohe Qualitätsansprüche erfüllen, stellte die Bildungsministerin weiter fest. "Das hat die notwendige Auswahl nicht gerade leicht gemacht. Alle Schulen und Schulträger, die jetzt keine Errichtungsoption erhalten haben, können sich selbstverständlich für das Schuljahr 2010/2011 erneut bewerben", sagte Doris Ahnen. Wie üblich seien bei der Auswahl neben der Qualität der Schulkonzepte und neben dem Interesse von Elternseite am jeweiligen Schulstandort als weitere Kriterien die Gesamtverteilung der Optionen über die verschiedenen Schularten und über die Regionen ausschlaggebend gewesen.
Für die ausgewählten Schulen beginnt nun die "Stufe 2" auf dem Weg zur Ganztagsschule in Angebotsform. Bis zum 15. März 2009 müssen mit den vorläufigen Gliederungsplänen die Zahlen der Schülerinnen und Schüler gemeldet werden, die das Ganztagsschulangebot an der jeweiligen Schule im Schuljahr 2009/2010 verbindlich wahrnehmen wollen. In Grundschulen müssen dafür mindestens 36 Anmeldungen, in allen weiterführenden Schulen mindestens 54 Anmeldungen und in den Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen mindestens 26 Anmeldungen vorliegen. Werden diese Werte erreicht oder überschritten, gibt das Ministerium endgültig grünes Licht für den Start zum 1. August 2009.
"Das im Ganztagsschulprogramm für diese Legislaturperiode ausgegebene Ziel, jeder Verbandsgemeinde und jeder verbandsfreien Gemeinde die Chance zu eröffnen, mindestens ein Ganztagsschulangebot im Grundschulbereich zu machen, rückt immer näher", ergänzte die Ministerin. Mit den 33 Grundschulen, die jetzt eine Option erhielten, hätten zum kommenden Schuljahr voraussichtlich fast 80 Prozent aller Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden mindestens eine Ganztagsgrundschule. "In Kombination mit dem ebenfalls laufenden Ausbau der Ganztagsangebote in den Kindertagesstätten werden so auch die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern immer weiter verbessert", unterstrich Doris Ahnen.
Schulen und Schulträger bereiteten die Anträge für neue Ganztagsschulen gut vor und legten mit den Gremien vor Ort Konzepte fest, die fast ausnahmslos hohe Qualitätsansprüche erfüllen, stellte die Bildungsministerin weiter fest. "Das hat die notwendige Auswahl nicht gerade leicht gemacht. Alle Schulen und Schulträger, die jetzt keine Errichtungsoption erhalten haben, können sich selbstverständlich für das Schuljahr 2010/2011 erneut bewerben", sagte Doris Ahnen. Wie üblich seien bei der Auswahl neben der Qualität der Schulkonzepte und neben dem Interesse von Elternseite am jeweiligen Schulstandort als weitere Kriterien die Gesamtverteilung der Optionen über die verschiedenen Schularten und über die Regionen ausschlaggebend gewesen.
Für die ausgewählten Schulen beginnt nun die "Stufe 2" auf dem Weg zur Ganztagsschule in Angebotsform. Bis zum 15. März 2009 müssen mit den vorläufigen Gliederungsplänen die Zahlen der Schülerinnen und Schüler gemeldet werden, die das Ganztagsschulangebot an der jeweiligen Schule im Schuljahr 2009/2010 verbindlich wahrnehmen wollen. In Grundschulen müssen dafür mindestens 36 Anmeldungen, in allen weiterführenden Schulen mindestens 54 Anmeldungen und in den Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen mindestens 26 Anmeldungen vorliegen. Werden diese Werte erreicht oder überschritten, gibt das Ministerium endgültig grünes Licht für den Start zum 1. August 2009.

