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BIBB-Präsident Kremer: "Gute Ausbildung muss zu einem Qualitätssiegel für zukunftsorientierte Betriebe werden"
Bonn, 27.05.2010 -"Das Bundesinstitut für Berufsbildung blickt auf 40 Jahre erfolgreiche Arbeit für die berufliche Aus- und Fortbildung zurück. Dieser Blick zurück macht Mut, zuversichtlich nach vorne zu schauen." Dies erklärte Präsident Manfred Kremer vor mehr als 450 Gästen in Bonn anlässlich eines Festaktes zum 40-jährigen Bestehen des Instituts. Angesichts der vielfältigen aktuellen und künftigen Herausforderungen fügte er hinzu: "Nichts braucht die berufliche Bildung in Zukunft so sehr, wie den klaren und unbestechlichen Blick des unabhängigen und neugierigen Forschers, des klugen und besonnenen Beraters und des kreativen und innovativen Gestalters. Dies ist das BIBB mit seiner einzigartigen Verwurzelung in der Berufsbildungspraxis und der Berufsbildungsforschung immer gewesen und dies wird auch in Zukunft so sein."
Der BIBB-Präsident überreichte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die aus Anlass des Jubiläums erstellte Dokumentation "40 Jahre BIBB: 40 Jahre Forschen – Beraten – Zukunft gestalten". "Diese außergewöhnliche Veröffentlichung", so Manfred Kremer, "bietet eine informative und zugleich unterhaltsame Zeitreise durch 40 Jahre bewegte und bewegende Geschichte des Instituts und der beruflichen Bildung in Deutschland."
Bundesbildungsministerin Annette Schavan würdigte die erfolgreiche Arbeit des BIBB als "wegweisend". Die Bundesregierung brauche für ihre berufsbildungspolitischen Entscheidungen Analysen und Prognosen auf der Grundlage von zuverlässigen wissenschaftlichen Erhebungen und Methoden. Daher sei es sehr erfreulich, dass das BIBB bei der Vernetzung mit universitären Forschungseinrichtungen, bei der Nachwuchsförderung und der Errichtung eines Forschungsdatenzentrums so gute Arbeit leiste. "Angesichts der wachsenden Anforderungen an die berufliche Bildung braucht die Bundesregierung diese wissenschaftliche Expertise."
Die berufliche Aus- und Weiterbildung weiter zu modernisieren und ihre hohe Qualität zu sichern, sei eine der künftigen Hauptaufgaben des BIBB, betonte Manfred Kremer. Nur mit modernen Aus- und Weiterbildungsangeboten, die flexibel auf die Bedürfnisse der Betriebe eingingen, könne der notwendige Fachkräftebedarf in der Zukunft gesichert werden. Dabei komme insbesondere der Qualitätssicherung eine wachsende Bedeutung zu. "Gute Ausbildung muss zu einem Qualitätssiegel für zukunftsorientierte Betriebe werden. Hier wird sich das BIBB künftig verstärkt einbringen."
Der BIBB-Präsident kündigte an, dass das Institut die Initiativen der Bundesregierung für eine effizientere Gestaltung des Übergangssystems weiter tatkräftig unterstützen werde. "Dies geschieht zum Beispiel durch die Gestaltung und Durchführung zahlreicher berufsbildungspolitischer Programme und Modellvorhaben." Dazu gehören aktuell Programme zur Berufsorientierung, zur nachhaltigen Entwicklung, zur Qualitätssicherung in kleinen und mittleren Unternehmen oder zur Förderung von spezifischen Zielgruppen.
Auch die engere Verzahnung von Bildungsgängen und ihre bessere Durchlässigkeit seien für das BIBB weitere "Gebote der Zukunft", betonte Manfred Kremer. "Zugänge zum Studium oder die Anerkennung und Anrechnung von Leistungen aus der Berufsbildung und der beruflichen Praxis auf ein Studium müssen verbessert werden." Dies sei auch mit Blick auf Europa "dringend erforderlich".
Daher werde das BIBB auch die internationalen Beziehungen und Beratungsdienstleistungen weiter ausbauen. Hier müsse "Vorfahrt für die berufliche Bildung" gelten, erklärte Manfred Kremer. "Die duale Berufsausbildung mit ihrem starken Praxisbezug stößt in vielen Ländern dieser Erde auf allerhöchste Anerkennung." Von Mittel- und Südamerika über Europa, den Nahen und Mittleren Osten, Indien und bis weit nach Asien reiche die Zahl der Länder, die beim BIBB verstärkt um Beratung nachfragen. Diese Anerkennung sei für das Bundesinstitut aber auch eine Verpflichtung, "das deutsche Berufsbildungssystem praxisorientiert und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und die internationale Anschlussfähigkeit im Blick zu halten".
Weitere Informationen unter www.bibb.de. Dort steht die Publikation "40 Jahre Bundesinstitut für Berufsbildung: 40 Jahre Forschen – Beraten – Zukunft gestalten" auch als kostenloser Download zur Verfügung.
Der BIBB-Präsident überreichte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die aus Anlass des Jubiläums erstellte Dokumentation "40 Jahre BIBB: 40 Jahre Forschen – Beraten – Zukunft gestalten". "Diese außergewöhnliche Veröffentlichung", so Manfred Kremer, "bietet eine informative und zugleich unterhaltsame Zeitreise durch 40 Jahre bewegte und bewegende Geschichte des Instituts und der beruflichen Bildung in Deutschland."
Bundesbildungsministerin Annette Schavan würdigte die erfolgreiche Arbeit des BIBB als "wegweisend". Die Bundesregierung brauche für ihre berufsbildungspolitischen Entscheidungen Analysen und Prognosen auf der Grundlage von zuverlässigen wissenschaftlichen Erhebungen und Methoden. Daher sei es sehr erfreulich, dass das BIBB bei der Vernetzung mit universitären Forschungseinrichtungen, bei der Nachwuchsförderung und der Errichtung eines Forschungsdatenzentrums so gute Arbeit leiste. "Angesichts der wachsenden Anforderungen an die berufliche Bildung braucht die Bundesregierung diese wissenschaftliche Expertise."
Die berufliche Aus- und Weiterbildung weiter zu modernisieren und ihre hohe Qualität zu sichern, sei eine der künftigen Hauptaufgaben des BIBB, betonte Manfred Kremer. Nur mit modernen Aus- und Weiterbildungsangeboten, die flexibel auf die Bedürfnisse der Betriebe eingingen, könne der notwendige Fachkräftebedarf in der Zukunft gesichert werden. Dabei komme insbesondere der Qualitätssicherung eine wachsende Bedeutung zu. "Gute Ausbildung muss zu einem Qualitätssiegel für zukunftsorientierte Betriebe werden. Hier wird sich das BIBB künftig verstärkt einbringen."
Der BIBB-Präsident kündigte an, dass das Institut die Initiativen der Bundesregierung für eine effizientere Gestaltung des Übergangssystems weiter tatkräftig unterstützen werde. "Dies geschieht zum Beispiel durch die Gestaltung und Durchführung zahlreicher berufsbildungspolitischer Programme und Modellvorhaben." Dazu gehören aktuell Programme zur Berufsorientierung, zur nachhaltigen Entwicklung, zur Qualitätssicherung in kleinen und mittleren Unternehmen oder zur Förderung von spezifischen Zielgruppen.
Auch die engere Verzahnung von Bildungsgängen und ihre bessere Durchlässigkeit seien für das BIBB weitere "Gebote der Zukunft", betonte Manfred Kremer. "Zugänge zum Studium oder die Anerkennung und Anrechnung von Leistungen aus der Berufsbildung und der beruflichen Praxis auf ein Studium müssen verbessert werden." Dies sei auch mit Blick auf Europa "dringend erforderlich".
Daher werde das BIBB auch die internationalen Beziehungen und Beratungsdienstleistungen weiter ausbauen. Hier müsse "Vorfahrt für die berufliche Bildung" gelten, erklärte Manfred Kremer. "Die duale Berufsausbildung mit ihrem starken Praxisbezug stößt in vielen Ländern dieser Erde auf allerhöchste Anerkennung." Von Mittel- und Südamerika über Europa, den Nahen und Mittleren Osten, Indien und bis weit nach Asien reiche die Zahl der Länder, die beim BIBB verstärkt um Beratung nachfragen. Diese Anerkennung sei für das Bundesinstitut aber auch eine Verpflichtung, "das deutsche Berufsbildungssystem praxisorientiert und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und die internationale Anschlussfähigkeit im Blick zu halten".
Weitere Informationen unter www.bibb.de. Dort steht die Publikation "40 Jahre Bundesinstitut für Berufsbildung: 40 Jahre Forschen – Beraten – Zukunft gestalten" auch als kostenloser Download zur Verfügung.
Bonn, 25.03.2010 Was für viele Schülerinnen und Schüler selbstverständlich ist, sollte auch fester Bestandteil der Berufsausbildung werden: durch Auslandsaufenthalte Kompetenzen zu erwerben und Erfahrungen zu sammeln. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher den ersten derartigen Austausch für Auszubildende verschiedener Bonner Institutionen initiiert und nun die 13 französischen Jugendlichen verabschiedet, die vom 8. bis 26. März in Bonn gearbeitet haben.
"Derartige internationale Erfahrungen haben für das Berufsleben einen hohen Wert. Grenzüberschreitende Mobilität spielt im zusammenwachsenden Europa eine immer größere Rolle. Wenn man Jugendlichen die Möglichkeit gibt, Mobilität zu erfahren, entwickeln sie nicht nur ihre interkulturellen und beruflichen Kompetenzen weiter, sondern verbessern auch ihre Chancen im Beruf und am Arbeitsmarkt", würdigte BIBB-Präsident Manfred Kremer die Bereitschaft der insgesamt 26 jungen Leute zum Blick über den Teller-rand beim Abschluss dieses "Pilot-Projektes" in Anwesenheit von Angelica Maria Kappel, Bonner Bürgermeisterin, Jean-Marie Haas, Leiter der Partnerschule aus Forbach in Lothrin¬gen sowie Vertretern der beteiligten deutschen und französischen Institutionen.
Vom 14. September bis 2. Oktober 2009 absolvierten erstmals 13 Auszubildende aus Bonn im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell geförderten Projekts des Deutsch-Französischen Sekretariats für den Austausch in der beruflichen Bildung (DFS) für drei Wochen kaufmännische Praktika in Partnerinstituten im französischen Forbach. Die französischen Jugendlichen arbeiteten und lernten nun mit ihren "Tandem"-Partnerinnen und -Partnern in den beteiligten Bonner Institutionen (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Eisenbahnbundesamt und BIBB). Der Auslandsaufenthalt der Jugendlichen wird durch den europäischen Bildungspass "europass Mobilität" bescheinigt. In diesem Zertifikat, das die Europäische Kommission 2005 geschaffen hat, werden erworbene Qualifikationen und Kompetenzen festgehalten und europaweitanerkannt. Weitere Informationen unter www.bibb.de/de/52596.htm sowie www.europass-info.de
Ansprechpartner im BIBB: Hans-Joachim Kissling, Tel.: 0228/107-2002, E-Mail: kissling@bibb.de
"Derartige internationale Erfahrungen haben für das Berufsleben einen hohen Wert. Grenzüberschreitende Mobilität spielt im zusammenwachsenden Europa eine immer größere Rolle. Wenn man Jugendlichen die Möglichkeit gibt, Mobilität zu erfahren, entwickeln sie nicht nur ihre interkulturellen und beruflichen Kompetenzen weiter, sondern verbessern auch ihre Chancen im Beruf und am Arbeitsmarkt", würdigte BIBB-Präsident Manfred Kremer die Bereitschaft der insgesamt 26 jungen Leute zum Blick über den Teller-rand beim Abschluss dieses "Pilot-Projektes" in Anwesenheit von Angelica Maria Kappel, Bonner Bürgermeisterin, Jean-Marie Haas, Leiter der Partnerschule aus Forbach in Lothrin¬gen sowie Vertretern der beteiligten deutschen und französischen Institutionen.
Vom 14. September bis 2. Oktober 2009 absolvierten erstmals 13 Auszubildende aus Bonn im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell geförderten Projekts des Deutsch-Französischen Sekretariats für den Austausch in der beruflichen Bildung (DFS) für drei Wochen kaufmännische Praktika in Partnerinstituten im französischen Forbach. Die französischen Jugendlichen arbeiteten und lernten nun mit ihren "Tandem"-Partnerinnen und -Partnern in den beteiligten Bonner Institutionen (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Eisenbahnbundesamt und BIBB). Der Auslandsaufenthalt der Jugendlichen wird durch den europäischen Bildungspass "europass Mobilität" bescheinigt. In diesem Zertifikat, das die Europäische Kommission 2005 geschaffen hat, werden erworbene Qualifikationen und Kompetenzen festgehalten und europaweitanerkannt. Weitere Informationen unter www.bibb.de/de/52596.htm sowie www.europass-info.de
Ansprechpartner im BIBB: Hans-Joachim Kissling, Tel.: 0228/107-2002, E-Mail: kissling@bibb.de
Köln, 18.03.2010 Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, und Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), haben sechs Preisträger mit dem "Weiterbildungs-Innovations-Preis 2010" (WIP) ausgezeichnet. Mit dem WIP (www.bibb.de/wip) würdigt das BIBB in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal zukunftsweisende Projekte und Initiativen, die sich mit ihren innovativen Ansätzen um die berufliche und betriebliche Weiterbildung verdient gemacht haben. Mit der Auszeichnung ist eine Geldprämie in Höhe von 2.500 € je Preisträger verbunden. Die Preisverleihung findet am heutigen Donnerstag innerhalb des vom BIBB organisierten Forums "Ausbildung/Qualifikation" auf der Bildungsmesse "didacta" in Köln statt.
Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen: "Das Erweitern der Kompetenzen von Fach- und Führungskräften ist und bleibt eine wichtige Aufgabe in unserem Weiterbildungssystem. Es führt auch zu einer verbesserten Arbeitszufriedenheit, und wer zufrieden ist, ist leistungsfähiger, kreativer und schließlich erfolgreicher. Ich freue mich deshalb, dass der WIP viele Menschen motiviert, die Möglichkeiten der Weiterbildung optimal zu nutzen."
Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB): "Lebenslanges Lernen, so lautet die zentrale bildungspolitische Forderung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Der Weiterbildung fällt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die WIP-Preisträger sind mit ihren innovativen Konzepten Leuchttürme für eine zukunftsweisende Gestaltung der beruflichen Bildung. Sie tragen mit ihren Projekten und Initiativen dazu bei, Fachkräfte zu qualifizieren, Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu erhalten. Für das BIBB gibt der WIP mit seinen knapp 200 Bewerbungen pro Jahr wichtige Hinweise zur Entwicklung des Qualifikationsbedarfs und damit wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Berufsbildung. Nach nunmehr 10 Jahren hat sich der WIP als Markenzeichen in der Weiterbildungsbranche etabliert und trägt zur Qualitätssicherung bei."
Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen: "Das Erweitern der Kompetenzen von Fach- und Führungskräften ist und bleibt eine wichtige Aufgabe in unserem Weiterbildungssystem. Es führt auch zu einer verbesserten Arbeitszufriedenheit, und wer zufrieden ist, ist leistungsfähiger, kreativer und schließlich erfolgreicher. Ich freue mich deshalb, dass der WIP viele Menschen motiviert, die Möglichkeiten der Weiterbildung optimal zu nutzen."
Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB): "Lebenslanges Lernen, so lautet die zentrale bildungspolitische Forderung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Der Weiterbildung fällt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die WIP-Preisträger sind mit ihren innovativen Konzepten Leuchttürme für eine zukunftsweisende Gestaltung der beruflichen Bildung. Sie tragen mit ihren Projekten und Initiativen dazu bei, Fachkräfte zu qualifizieren, Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu erhalten. Für das BIBB gibt der WIP mit seinen knapp 200 Bewerbungen pro Jahr wichtige Hinweise zur Entwicklung des Qualifikationsbedarfs und damit wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Berufsbildung. Nach nunmehr 10 Jahren hat sich der WIP als Markenzeichen in der Weiterbildungsbranche etabliert und trägt zur Qualitätssicherung bei."
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UN zeichnet BIBB-Ausstellung zu nachhaltiger Entwicklung als offizielles Dekade-Projekt aus
Köln, 17.03.2010 Hohe Anerkennung für das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB): Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat die Wanderausstellung "Nachwachsende Perspektiven – Berufe in der Wald- und Holzwirtschaft" als offizielles deutsches Dekade-Projekt ausgezeichnet. Das Dekade-Logo, einschließlich Fahne, Stempel und Urkunde, mit dem die Ausstellung ab jetzt werben darf, wird am heutigen Mittwoch um 12.00 Uhr während des UNESCO-Tages auf der Bildungsmesse "didacta" in Köln bei einem Festakt zwei Vertreterinnen des BIBB-Projektteams überreicht.
Das Nationalkomitee verleiht diese Auszeichnung für jeweils zwei Jahre an Projekte und Initiativen, die "nachhaltiges Denken und Handeln vorbildlich vermitteln". Die Ausstellung ist Teil des BIBB-Projekts "Berufsbildung für eine nachhaltige Wald- und Holzwirtschaft" und richtet sich vor allem an junge Erwachsene in der Berufsfindungsphase. Die Besucher können sich – auch interaktiv – über berufliche Tätigkeiten in der Wald-Holz-Wertschöpfungskette informieren und den Einfluss auf eine klima- und umweltgerechte, nachhaltige Entwicklung in der Wald- und Holzwirtschaft kennenlernen.
BIBB-Präsident Manfred Kremer würdigte die Auszeichnung als Qualitätsnachweis für die im BIBB geleistete Arbeit in einem gesellschaftspolitisch wichtigen Bereich. "Die Wanderausstellung zeigt auf beeindruckende Weise, dass und wie die berufliche Bildung einen bedeutenden Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leistet. Sie macht die heimische Forst- und Holzwirtschaft, ihre Wertschöpfungsketten und die damit verknüpften Aus- und Weiterbildungsberufe sinnlich erlebbar." Die Branche berge zudem zahlreiche, zukunftsweisende Arbeitsfelder und Beschäftigungsmöglichkeiten. Dies sei, so Manfred Kremer, jungen Leuten oft nicht bewusst.
Vogelgezwitscher, Motorsägengeräusche und Wanderlieder sowie eine Panoramawand stimmen die Ausstellungsbesucher auch sinnlich auf die Themen Wald und Nachhaltigkeit ein. In zahlreichen Bildern, interaktiven Elementen und einfacher Sprache wird verdeutlicht, welche Verantwortung verschiedene Tätigkeitsfelder im Bereich Wald und Holz für nachhaltiges Wirtschaften übernehmen. Hierbei fließen neueste Ergebnisse aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Schwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft" ein. Besucher können zum Beispiel selbst ihr Geschick als Förster im "Zukunftswald" beweisen. Berufseinsteiger erfahren, welche Verantwortung man im Beruf Landwirtschaftlich-technische/-r Assistent/-in für eine nachhaltige Waldwirtschaft übernehmen kann oder wie Forstmaschinenführer/-innen trotz schweren Gefährts Baumstämme auf umweltverträgliche Weise aus dem Wald schaffen können. Zahlreiche Ausbildungsberufe werden auf diese Weise präsentiert. Die handliche und flexibel einsetzbare Ausstellung ist fast ausschließlich aus Holz gebaut. Das jetzt ausgezeichnete BIBB-Projekt läuft seit 2005 im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des BMBF.
Das Nationalkomitee verleiht diese Auszeichnung für jeweils zwei Jahre an Projekte und Initiativen, die "nachhaltiges Denken und Handeln vorbildlich vermitteln". Die Ausstellung ist Teil des BIBB-Projekts "Berufsbildung für eine nachhaltige Wald- und Holzwirtschaft" und richtet sich vor allem an junge Erwachsene in der Berufsfindungsphase. Die Besucher können sich – auch interaktiv – über berufliche Tätigkeiten in der Wald-Holz-Wertschöpfungskette informieren und den Einfluss auf eine klima- und umweltgerechte, nachhaltige Entwicklung in der Wald- und Holzwirtschaft kennenlernen.
BIBB-Präsident Manfred Kremer würdigte die Auszeichnung als Qualitätsnachweis für die im BIBB geleistete Arbeit in einem gesellschaftspolitisch wichtigen Bereich. "Die Wanderausstellung zeigt auf beeindruckende Weise, dass und wie die berufliche Bildung einen bedeutenden Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leistet. Sie macht die heimische Forst- und Holzwirtschaft, ihre Wertschöpfungsketten und die damit verknüpften Aus- und Weiterbildungsberufe sinnlich erlebbar." Die Branche berge zudem zahlreiche, zukunftsweisende Arbeitsfelder und Beschäftigungsmöglichkeiten. Dies sei, so Manfred Kremer, jungen Leuten oft nicht bewusst.
Vogelgezwitscher, Motorsägengeräusche und Wanderlieder sowie eine Panoramawand stimmen die Ausstellungsbesucher auch sinnlich auf die Themen Wald und Nachhaltigkeit ein. In zahlreichen Bildern, interaktiven Elementen und einfacher Sprache wird verdeutlicht, welche Verantwortung verschiedene Tätigkeitsfelder im Bereich Wald und Holz für nachhaltiges Wirtschaften übernehmen. Hierbei fließen neueste Ergebnisse aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Schwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft" ein. Besucher können zum Beispiel selbst ihr Geschick als Förster im "Zukunftswald" beweisen. Berufseinsteiger erfahren, welche Verantwortung man im Beruf Landwirtschaftlich-technische/-r Assistent/-in für eine nachhaltige Waldwirtschaft übernehmen kann oder wie Forstmaschinenführer/-innen trotz schweren Gefährts Baumstämme auf umweltverträgliche Weise aus dem Wald schaffen können. Zahlreiche Ausbildungsberufe werden auf diese Weise präsentiert. Die handliche und flexibel einsetzbare Ausstellung ist fast ausschließlich aus Holz gebaut. Das jetzt ausgezeichnete BIBB-Projekt läuft seit 2005 im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des BMBF.
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Berufsbildungsbericht 2010: BIBB-Hauptausschuss nimmt Stellung zum Entwurf der Bundesregierung
Bonn, 12.03.2010 Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat auf seiner Frühjahrstagung am 11. März in Bonn den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegten Entwurf des Berufsbildungsberichts 2010 beraten und mehrheitlich – gegen die Stimmen der Beauftragten der Arbeitgeber – eine gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf des Berichts beschlossen. Darüber hinaus brachten die Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Länder jeweils eigene Stellungnahmen ein.
Der Berufsbildungsbericht wird im April nach der Verabschiedung durch das Bundeskabinett vom Bundesbildungsministerium veröffentlicht. Gegenstand der Beratungen im Hauptausschuss war der vom BMBF zu verantwortende politische Teil des Berufsbildungsberichts, zu dem das BIBB-Gremium nun Stellung bezog. Ergänzt wird dieser politische Teil durch einen "Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010 - Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung", den das BIBB in eigener Verantwortung herausgibt und der ebenfalls im kommenden Monat erscheinen wird. Die 2009 erstmals umgesetzte Aufteilung des Berufsbildungsberichts in einen politischen und einen eigenständigen indikatorengestützten Daten-Teil soll die Les- und Nutzbarkeit beider Berichte erhöhen.
Der BIBB-Hauptausschuss hat die gesetzliche Aufgabe, die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Berufsbildung zu beraten. Dazu gehört laut Berufsbildungsgesetz (BBiG)auch die Stellungnahme zum Entwurf des jährlichen Berufsbildungsberichts.
Die mehrheitlich beschlossene gemeinsame Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses zum Entwurf des Berufsbildungsberichts 2010 sowie die jeweiligen Voten der Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Länder im Wortlaut finden Sie unter: www.bibb.de/stellungnahme-bbb10
Der Berufsbildungsbericht wird im April nach der Verabschiedung durch das Bundeskabinett vom Bundesbildungsministerium veröffentlicht. Gegenstand der Beratungen im Hauptausschuss war der vom BMBF zu verantwortende politische Teil des Berufsbildungsberichts, zu dem das BIBB-Gremium nun Stellung bezog. Ergänzt wird dieser politische Teil durch einen "Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010 - Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung", den das BIBB in eigener Verantwortung herausgibt und der ebenfalls im kommenden Monat erscheinen wird. Die 2009 erstmals umgesetzte Aufteilung des Berufsbildungsberichts in einen politischen und einen eigenständigen indikatorengestützten Daten-Teil soll die Les- und Nutzbarkeit beider Berichte erhöhen.
Der BIBB-Hauptausschuss hat die gesetzliche Aufgabe, die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Berufsbildung zu beraten. Dazu gehört laut Berufsbildungsgesetz (BBiG)auch die Stellungnahme zum Entwurf des jährlichen Berufsbildungsberichts.
Die mehrheitlich beschlossene gemeinsame Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses zum Entwurf des Berufsbildungsberichts 2010 sowie die jeweiligen Voten der Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Länder im Wortlaut finden Sie unter: www.bibb.de/stellungnahme-bbb10
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Das BIBB auf der Bildungsmesse "didacta" in Köln: Ministerin Sommer und BIBB-Präsident Kremer verleihen "Weiterbildungs-Innovations-Preis 2010"
Bonn / Köln, 18.02.2010 Die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Sommer, und der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Manfred Kremer, werden am 18. März den diesjährigen "Weiterbildungs-Innovations-Preis" (WIP) verleihen. Mit dem WIP (www.bibb.de/wip) zeichnet das BIBB bereits zum zehnten Mal innovative und zukunftsweisende Konzepte der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung aus.
Die WIP-Preisverleihung an sechs herausragende Projekte (Beginn: 15 Uhr, Halle 10, Stand A 090) ist einer der Höhepunkte der BIBB-Aktivitäten auf der Bildungsmesse "didacta 2010" in Köln. Vom 16. bis 20. März präsentiert sich das Bundesinstitut auf der größten Bildungsmesse Europas mit aktuellen Informationen, Vorträgen und Gesprächen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Auf dem Ausstellungsstand des BIBB (Halle 10, Stand B 091) können Sie sich informieren über:
-die aktuellen nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Instituts,
-das breite Spektrum der BIBB-Materialien zur beruflichen Aus- und Weiterbildung,
-das Angebot der Literaturdatenbank Berufliche Bildung (www.ldbb.de),
-das Good Practice Center im BIBB mit vielfältigen Informationen zur Förderung junger Menschen am Übergang Schule – Arbeitswelt (www.good-practice.bibb.de),
-das Portal "AusbildungPlus" mit Informationen für junge Leute zu den Themen "Zusatzqualifikationen in der Berufsausbildung" und "duale Studiengänge" (www.ausbildungplus.de).
Zeitgleich organisiert das BIBB das Forum "Ausbildung/Qualifikation" (Halle 10, Stand A 090). In einem täglich wechselnden Vortrags- und Präsentationsprogramm stellen Expertinnen und Experten der beruflichen Bildung den aktuellen Forschungsstand und die neuesten Aktivitäten zu folgenden Schwerpunkten vor:
-Berufsbildung International (Dienstag, 16. März)
-Ausbildung im Handwerk / Digitale Medien (Mittwoch, 17. März)
-Neue Entwicklungen in der beruflichen Weiterbildung (Donnerstag, 18. März)
-Neue Berufe / Berufsorientierung (Freitag, 19. März)
-Naturwissenschaft und Technik zum Anfassen (Samstag, 20. März)
Nähere Einzelheiten zum Vortrags- und Präsentationsprogramm unter www.bibb.de/messen
Abgerundet werden die Aktivitäten durch die Fachtagung "Zertifizierte IT-Bildung in MINT-Berufen" (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).
Diese Fachtagung (Dienstag, 16. März, ab 14 Uhr, Messegelände, CC Ost, Congress-Saal Sektion 2) ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI), des Didacta-Verbands, der Initiative "Mach MINT" (www.komm-mach-mint.de) und des Bundesinstituts für Berufsbildung. Nähere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen ebenfalls unter [www.bibb.de/messen ](http://www.bibb.de/messen )
Besuchen Sie das BIBB vom 16. bis 20. März auf der "didacta 2010" in Köln (Halle 10, Stand B 091 und A 090).
Informieren Sie sich, lassen Sie sich beraten und diskutieren Sie mit uns über aktuelle Fragen der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Wir freuen uns auf Sie!
Weitere Informationen zur Bildungsmesse "didacta" unter [www.didacta-koeln.de ](http://www.didacta-koeln.de ) Ansprechpartnerin im BIBB: Angela Hauke, Tel.: 0228 / 107-2830; E-Mail: hauke@bibb.de
Die WIP-Preisverleihung an sechs herausragende Projekte (Beginn: 15 Uhr, Halle 10, Stand A 090) ist einer der Höhepunkte der BIBB-Aktivitäten auf der Bildungsmesse "didacta 2010" in Köln. Vom 16. bis 20. März präsentiert sich das Bundesinstitut auf der größten Bildungsmesse Europas mit aktuellen Informationen, Vorträgen und Gesprächen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Auf dem Ausstellungsstand des BIBB (Halle 10, Stand B 091) können Sie sich informieren über:
-die aktuellen nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Instituts,
-das breite Spektrum der BIBB-Materialien zur beruflichen Aus- und Weiterbildung,
-das Angebot der Literaturdatenbank Berufliche Bildung (www.ldbb.de),
-das Good Practice Center im BIBB mit vielfältigen Informationen zur Förderung junger Menschen am Übergang Schule – Arbeitswelt (www.good-practice.bibb.de),
-das Portal "AusbildungPlus" mit Informationen für junge Leute zu den Themen "Zusatzqualifikationen in der Berufsausbildung" und "duale Studiengänge" (www.ausbildungplus.de).
Zeitgleich organisiert das BIBB das Forum "Ausbildung/Qualifikation" (Halle 10, Stand A 090). In einem täglich wechselnden Vortrags- und Präsentationsprogramm stellen Expertinnen und Experten der beruflichen Bildung den aktuellen Forschungsstand und die neuesten Aktivitäten zu folgenden Schwerpunkten vor:
-Berufsbildung International (Dienstag, 16. März)
-Ausbildung im Handwerk / Digitale Medien (Mittwoch, 17. März)
-Neue Entwicklungen in der beruflichen Weiterbildung (Donnerstag, 18. März)
-Neue Berufe / Berufsorientierung (Freitag, 19. März)
-Naturwissenschaft und Technik zum Anfassen (Samstag, 20. März)
Nähere Einzelheiten zum Vortrags- und Präsentationsprogramm unter www.bibb.de/messen
Abgerundet werden die Aktivitäten durch die Fachtagung "Zertifizierte IT-Bildung in MINT-Berufen" (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).
Diese Fachtagung (Dienstag, 16. März, ab 14 Uhr, Messegelände, CC Ost, Congress-Saal Sektion 2) ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI), des Didacta-Verbands, der Initiative "Mach MINT" (www.komm-mach-mint.de) und des Bundesinstituts für Berufsbildung. Nähere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen ebenfalls unter [www.bibb.de/messen ](http://www.bibb.de/messen )
Besuchen Sie das BIBB vom 16. bis 20. März auf der "didacta 2010" in Köln (Halle 10, Stand B 091 und A 090).
Informieren Sie sich, lassen Sie sich beraten und diskutieren Sie mit uns über aktuelle Fragen der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Wir freuen uns auf Sie!
Weitere Informationen zur Bildungsmesse "didacta" unter [www.didacta-koeln.de ](http://www.didacta-koeln.de ) Ansprechpartnerin im BIBB: Angela Hauke, Tel.: 0228 / 107-2830; E-Mail: hauke@bibb.de
Bonn, 04.02.2010 Über 50 kaufmännische Ausbildungsberufe gibt es inzwischen in Deutschland, mehr als die Hälfte aller Ausbildungsverträge werden im kaufmännischen Bereich abgeschlossen. Wie diese Berufsbilder künftig zu aktualisieren, zu systematisieren und an die gestiegenen Anforderungen anzupassen sind, untersucht ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die Ergebnisse des Auftakt-Workshops präsentiert der in der BIBB-Schriftenreihe "Berichte zur beruflichen Bildung" erschienene Band "Anforderungen an kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Berufe aus berufspädagogischer und soziologischer Sicht".
Gerade die Arbeit der Kaufleute hat sich durch die Globalisierung der Wirtschaft, den Einsatz moderner IT-Technologie und die Umstrukturierung der Arbeitsorganisation deutlich verändert. In der Folge sind zahlreiche neue Aus- und Fortbildungsberufe im kaufmännischen Bereich entstanden. Das BIBB-Forschungsprojekt analysiert die Veränderungen kaufmännischer Tätigkeiten und deren Auswirkungen auf die Aus- und Fortbildung von Kaufleuten. Im Kern geht es um die Frage, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen bestehende Berufe zusammengefasst und wie die Übergänge zwischen den einzelnen Berufen, aber auch zwischen Aus- und Fortbildung erleichtert werden können.
Zentrale Forschungsfragen sind:
-Worin liegen die Kernkompetenzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der kaufmännischen Berufe und welche Qualifikationsanforderungen lassen sich daraus ableiten?
-Mit welchen Modellen und Theorien lassen sich die neuen und veränderten Arbeitsprozesse im kaufmännischen Bereich abbilden und wie sind die Ausdifferenzierungen der kaufmännischen Berufe zu erklären?
-Was wird im Hinblick auf zunehmend selbstständigere Entscheidungen in kaufmännischen Berufen künftig von den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen verlangt?
Die Publikation (ISBN 978-3-7639-1133-2) kann beim W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, unter service@wbv.de oder www.wbv.de bestellt werden.
Weitere Informationen zum BIBB-Forschungsprojekt unter www.bibb.de/projekt/4.02.202
Ansprechpartner: Rainer Brötz (broetz@bibb.de) und Dr. Franz Schapfel-Kaiser schapfel-kaiser@bibb.de
Gerade die Arbeit der Kaufleute hat sich durch die Globalisierung der Wirtschaft, den Einsatz moderner IT-Technologie und die Umstrukturierung der Arbeitsorganisation deutlich verändert. In der Folge sind zahlreiche neue Aus- und Fortbildungsberufe im kaufmännischen Bereich entstanden. Das BIBB-Forschungsprojekt analysiert die Veränderungen kaufmännischer Tätigkeiten und deren Auswirkungen auf die Aus- und Fortbildung von Kaufleuten. Im Kern geht es um die Frage, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen bestehende Berufe zusammengefasst und wie die Übergänge zwischen den einzelnen Berufen, aber auch zwischen Aus- und Fortbildung erleichtert werden können.
Zentrale Forschungsfragen sind:
-Worin liegen die Kernkompetenzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der kaufmännischen Berufe und welche Qualifikationsanforderungen lassen sich daraus ableiten?
-Mit welchen Modellen und Theorien lassen sich die neuen und veränderten Arbeitsprozesse im kaufmännischen Bereich abbilden und wie sind die Ausdifferenzierungen der kaufmännischen Berufe zu erklären?
-Was wird im Hinblick auf zunehmend selbstständigere Entscheidungen in kaufmännischen Berufen künftig von den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen verlangt?
Die Publikation (ISBN 978-3-7639-1133-2) kann beim W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, unter service@wbv.de oder www.wbv.de bestellt werden.
Weitere Informationen zum BIBB-Forschungsprojekt unter www.bibb.de/projekt/4.02.202
Ansprechpartner: Rainer Brötz (broetz@bibb.de) und Dr. Franz Schapfel-Kaiser schapfel-kaiser@bibb.de
Storm: "EU-Programm Leonardo da Vinci zieht Spitzenbilanz" / Zahlreiche Deutsche absolvieren im Ausland Teil ihrer Ausbildung
Berlin, 01.10.2009 Einen Teil der Ausbildung zum Hotelkaufmann in Spanien absolvieren? Während der Ausbildung zum Industriekaufmann für ein Praktikum nach London? Als Erzieherin in einem finnischen Kindergarten hospitieren? Mehr als 100.000 Auszubildende aus Deutschland sind seit dem Start des EU-Programms Leonardo da Vinci 1995 ins europäische Ausland gegangen. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich deutlich an der Spitze.
"Ein Großteil der deutschen Unternehmen wird nur dann wettbewerbsfähig sein können, wenn sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die mit ausländischen Partnern kommunizieren und kooperieren können. Dies gilt mittlerweile ebenso für klein- und mittelständische Unternehmen wie für das Handwerk", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, MdB, am Donnerstag. Anlass war eine Feierstunde mit rund 400 Gästen, bei der das BMBF gemeinsam mit der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung die positive Bilanz des EU-Programms bekannt gab.
Waren es zu Beginn von Leonardo da Vinci vor knapp 15 Jahren rund 2.000 Auszubildende, die im Rahmen ihrer Ausbildung einen Auslandsaufenthalt absolvierten, so sind es inzwischen mehr als 10.000 Auszubildende jährlich, die sowohl ihre Fach- und Sprachenkompetenzen als auch ihre interkulturellen und sozialen Fähigkeiten im Ausland erweitern.
Die Marke von 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu der vom Innovationskreis berufliche Bildung im Jahr 2006 empfohlenen Verdoppelung von Auslandsqualifizierungen in der beruflichen Ausbildung bis 2015. Der Boden dafür ist bereitet: Das reformierte Berufsbildungsgesetz bietet den rechtlichen Rahmen dafür, die Ausbildung bis zu einem Viertel der Dauer im Ausland zu verbringen. Kontinuierlich steigende Fördermittel im Programm Leonardo da Vinci bieten die entsprechende finanzielle Unterstützung.
Für weitere Informationen zum EU-Programm Leonardo da Vinci steht Ihnen die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) unter www.na-bibb.de zur Verfügung.
Berlin, 01.10.2009 Einen Teil der Ausbildung zum Hotelkaufmann in Spanien absolvieren? Während der Ausbildung zum Industriekaufmann für ein Praktikum nach London? Als Erzieherin in einem finnischen Kindergarten hospitieren? Mehr als 100.000 Auszubildende aus Deutschland sind seit dem Start des EU-Programms Leonardo da Vinci 1995 ins europäische Ausland gegangen. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich deutlich an der Spitze.
"Ein Großteil der deutschen Unternehmen wird nur dann wettbewerbsfähig sein können, wenn sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die mit ausländischen Partnern kommunizieren und kooperieren können. Dies gilt mittlerweile ebenso für klein- und mittelständische Unternehmen wie für das Handwerk", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, MdB, am Donnerstag. Anlass war eine Feierstunde mit rund 400 Gästen, bei der das BMBF gemeinsam mit der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung die positive Bilanz des EU-Programms bekannt gab.
Waren es zu Beginn von Leonardo da Vinci vor knapp 15 Jahren rund 2.000 Auszubildende, die im Rahmen ihrer Ausbildung einen Auslandsaufenthalt absolvierten, so sind es inzwischen mehr als 10.000 Auszubildende jährlich, die sowohl ihre Fach- und Sprachenkompetenzen als auch ihre interkulturellen und sozialen Fähigkeiten im Ausland erweitern.
Die Marke von 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu der vom Innovationskreis berufliche Bildung im Jahr 2006 empfohlenen Verdoppelung von Auslandsqualifizierungen in der beruflichen Ausbildung bis 2015. Der Boden dafür ist bereitet: Das reformierte Berufsbildungsgesetz bietet den rechtlichen Rahmen dafür, die Ausbildung bis zu einem Viertel der Dauer im Ausland zu verbringen. Kontinuierlich steigende Fördermittel im Programm Leonardo da Vinci bieten die entsprechende finanzielle Unterstützung.
Für weitere Informationen zum EU-Programm Leonardo da Vinci steht Ihnen die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) unter www.na-bibb.de zur Verfügung.
Bonn, 24.09.2009 Das Phänomen ist nicht neu: Trotz starker Nachfrage von Seiten der Jugendlichen bleiben jedes Jahr zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt. Der Anteil von Betrieben mit unbesetzten Ausbildungsplätzen schwankt zwischen 10 und 20 Prozent - mit zum Teil steigender Tendenz. Wie lässt sich dieses Missverhältnis zwischen hoher Nachfrage der Jugendlichen und Besetzungsschwierigkeiten der Betriebe erklären? Und - noch wichtiger - wie lässt sich dies in Zukunft überwinden? Die Betriebe nennen überwiegend mangelndes Leistungsvermögen und fehlende Motivation der Jugendlichen als Gründe dafür, dass sie keinen passenden Bewerber finden konnten. Doch reicht das als Begründung aus? Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat in einer Befragung von mehr als 1.000 Betrieben festgestellt, dass es auch auf Seiten der Unternehmen, also bei den Anbietern von Ausbildungsstellen, Gründe dafür gibt, dass Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben.
Insgesamt meldet laut BIBB-Befragung jeder siebte ausbildungsbereite Betrieb, dass er Ausbildungsstellen nicht besetzen konnte. Dabei haben vor allem kleinere und mittlere Betriebe Schwierigkeiten. Bei den Branchen sind insbesondere das Verkehrs- und Nachrichtenwesen, das Gastgewerbe und die sonstigen Dienstleistungen wie zum Beispiel die Reinigungs- und Körperpflegebranche oder die Entsorgungswirtschaft betroffen. Zudem sind die Besetzungsschwierigkeiten der Unternehmen in den östlichen Bundesländern größer als in den westlichen.
Die in der neuesten Ausgabe von BIBB REPORT veröffentlichten Ergebnisse des BIBB-Ausbildungsmonitors verdeutlichen, dass auch die Betriebe aktiv darauf Einfluss nehmen können, ob ihre Ausbildungsstellen besetzt werden oder nicht. So trägt vor allem eine frühzeitige Personalplanung dazu bei, dass sich der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen signifikant reduziert. Denn die BIBB-Untersuchungen belegen, dass die von Besetzungsschwierigkeiten betroffenen Betriebe oft erst relativ spät, das heißt kurz vor Beginn des Ausbildungsjahres, mit der Suche nach geeigneten Bewerbern und Bewerberinnen begonnen haben. Wird zudem ein breit aufgestelltes Angebot von Vermittlungskanälen genutzt, kann das Risiko unbesetzter Ausbildungsplätze weiter reduziert werden. Sehr hohe Anforderungen der Betriebe an die Bewerber und Bewerberinnen erwecken zudem eher den Eindruck, als würden bereits fertig ausgebildete Fachkräfte gesucht und nicht Jugendliche, die gerade erst in die Berufswelt eintreten. Schließlich spielt auch die Attraktivität der Ausbildungsstellen oder Branchen insgesamt eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Stellenbesetzung.
Die BIBB-Befragung zeigt, dass sowohl die Anwerbe- als auch die Bewerbungsstrategien verbessert werden müssen, um die Informationen über offene Stellen und nachfragende Bewerber und Bewerberinnen zu optimieren. Um dies zu erreichen, sollten alle Akteure der beruflichen Bildung eng zusammenarbeiten. Konkrete Ansatzpunkte wären den BIBB-Analysen zufolge etwa eine bessere Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft, das Werben für weniger bekannte Berufe, die Unterstützung der Betriebe bei der Durchführung von Auswahlverfahren oder die Nutzung vielfältiger Rekrutierungswege. Aber auch die nachhaltige Veränderung des Images bestimmter Berufe sowie eine attraktivere Gestaltung von Berufsinhalten und bessere Verdienstmöglichkeiten könnten die Suche der Betriebe nach geeigneten Auszubildenden in Zukunft erfolgreicher machen.
Detaillierte Informationen enthält die neueste Ausgabe des BIBB REPORT Heft 10/09: "Unbesetzte Ausbildungsplätze - warum Betriebe erfolglos bleiben. Ergebnisse des BIBB-Ausbildungsmonitors". Die Ausgabe kann kostenlos im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/bibbreport heruntergeladen werden.
Auskünfte im BIBB erteilen:
Naomi Gericke, Telefon: 0228 / 107-1131, E-Mail: gericke@bibb.de
Klaus Troltsch, Telefon: 0228 / 107-1121, E-Mail: troltsch@bibb.de
Insgesamt meldet laut BIBB-Befragung jeder siebte ausbildungsbereite Betrieb, dass er Ausbildungsstellen nicht besetzen konnte. Dabei haben vor allem kleinere und mittlere Betriebe Schwierigkeiten. Bei den Branchen sind insbesondere das Verkehrs- und Nachrichtenwesen, das Gastgewerbe und die sonstigen Dienstleistungen wie zum Beispiel die Reinigungs- und Körperpflegebranche oder die Entsorgungswirtschaft betroffen. Zudem sind die Besetzungsschwierigkeiten der Unternehmen in den östlichen Bundesländern größer als in den westlichen.
Die in der neuesten Ausgabe von BIBB REPORT veröffentlichten Ergebnisse des BIBB-Ausbildungsmonitors verdeutlichen, dass auch die Betriebe aktiv darauf Einfluss nehmen können, ob ihre Ausbildungsstellen besetzt werden oder nicht. So trägt vor allem eine frühzeitige Personalplanung dazu bei, dass sich der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen signifikant reduziert. Denn die BIBB-Untersuchungen belegen, dass die von Besetzungsschwierigkeiten betroffenen Betriebe oft erst relativ spät, das heißt kurz vor Beginn des Ausbildungsjahres, mit der Suche nach geeigneten Bewerbern und Bewerberinnen begonnen haben. Wird zudem ein breit aufgestelltes Angebot von Vermittlungskanälen genutzt, kann das Risiko unbesetzter Ausbildungsplätze weiter reduziert werden. Sehr hohe Anforderungen der Betriebe an die Bewerber und Bewerberinnen erwecken zudem eher den Eindruck, als würden bereits fertig ausgebildete Fachkräfte gesucht und nicht Jugendliche, die gerade erst in die Berufswelt eintreten. Schließlich spielt auch die Attraktivität der Ausbildungsstellen oder Branchen insgesamt eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Stellenbesetzung.
Die BIBB-Befragung zeigt, dass sowohl die Anwerbe- als auch die Bewerbungsstrategien verbessert werden müssen, um die Informationen über offene Stellen und nachfragende Bewerber und Bewerberinnen zu optimieren. Um dies zu erreichen, sollten alle Akteure der beruflichen Bildung eng zusammenarbeiten. Konkrete Ansatzpunkte wären den BIBB-Analysen zufolge etwa eine bessere Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft, das Werben für weniger bekannte Berufe, die Unterstützung der Betriebe bei der Durchführung von Auswahlverfahren oder die Nutzung vielfältiger Rekrutierungswege. Aber auch die nachhaltige Veränderung des Images bestimmter Berufe sowie eine attraktivere Gestaltung von Berufsinhalten und bessere Verdienstmöglichkeiten könnten die Suche der Betriebe nach geeigneten Auszubildenden in Zukunft erfolgreicher machen.
Detaillierte Informationen enthält die neueste Ausgabe des BIBB REPORT Heft 10/09: "Unbesetzte Ausbildungsplätze - warum Betriebe erfolglos bleiben. Ergebnisse des BIBB-Ausbildungsmonitors". Die Ausgabe kann kostenlos im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/bibbreport heruntergeladen werden.
Auskünfte im BIBB erteilen:
Naomi Gericke, Telefon: 0228 / 107-1131, E-Mail: gericke@bibb.de
Klaus Troltsch, Telefon: 0228 / 107-1121, E-Mail: troltsch@bibb.de
Sieben neue Berufe ab Herbst 2009
Bonn, 13.05.2009 Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) setzt die Modernisierung der dualen Berufsausbildung in Deutschland mit Nachdruck fort. Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2009 gehen am 1. August voraussichtlich sieben neue oder modernisierte Ausbildungsberufe an den Start. Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), sieht die berufliche Bildung dadurch gestärkt. Aus Anlass des "Tags des Ausbildungsplatzes" am 14. Mai eklärte er: "Die duale Berufsausbildung ist aktuell und modern. Sie ist gerade in der momentan wirtschaftlich schwierigen Zeit so wichtig wie nie zuvor." Seit 1996 habe das BIBB gemeinsam mit von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften benannten Sachverständigen insgesamt 82 Berufe neu entwickelt und weitere 219 modernisiert. "Dies unterstreicht, wie wandlungs-, leistungs- und innovationsfähig die duale Berufsausbildung ist."
Der BIBB-Präsident hob den hohen Praxisbezug der beruflichen Bildung und die enge Zusammenarbeit mit Bund, Ländern, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden bei der Gestaltung neuer Berufsbilder hervor. "So entsteht ein praxisnahes, zukunftsträchtiges Angebot für Betriebe und Unternehmen - und nicht zuletzt für die junge Generation." Kremer appellierte an die Wirtschaft, in den neuen Ausbildungsberufen auszubilden und gerade jetzt, wo die Situation auf dem Arbeits- und Lehrstellenmarkt schwierig sei, die Ausbildungsbereitschaft insgesamt hoch zu halten: "Denn nur durch eine qualifizierte duale Berufsausbildung sichern die Betriebe auf Dauer ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit und wirken dem Fachkräftemangel entgegen. Damit schaffen sie die Grundlagen, die sie beim nächsten Aufschwung benötigen."
An die junge Generation gewandt appellierte Manfred Kremer, sich in der Phase der Berufsorientierung umfassend zu informieren, möglichst viele praktische Erfahrungen zu sammeln und Alternativen zum "Traumberuf" im Blick zu haben. "Denn noch immer", so Manfred Kremer, "drängen Jahr für Jahr rund ein Drittel der jungen Männer und mehr als die Hälfte der jungen Frauen in die jeweils zehn beliebtesten Berufe. Dadurch bringen sich die jungen Leute um vielfältige Chancen. Es gibt bei rund 350 dualen Ausbildungsberufen oft ähnliche oder verwandte Berufe, in denen die Aussichten besser sind als in den ,Top Ten'."
Die sieben neuen bzw. modernisierten Ausbildungsberufe ab 1. August 2009 im Überblick:
Bergbautechnologe / Bergbautechnologin (neu)
Industrieelektriker / Industrieelektrikerin (neu)
Werkfeuerwehrmann / Werkfeuerwehrfrau (neu)
Fotograf / Fotografin
Keramiker / Keramikerin
Musikfachhändler / Musikfachhändlerin
Technischer Modellbauer / Technische Modellbauerin
Umfassende Beschreibungen der neuen und modernisierten Ausbildungsberufe 2009 enthält eine gleichnamige Broschüre des Bundesinstituts für Berufsbildung. Sie kann im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/berufe heruntergeladen werden.
Weitere Informationen bietet auch der "BIBB-Datenreport: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung", Kapitel A 5. Die Veröffentlichung kann unter www.bibb.de/datenreport heruntergeladen werden.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Bundesinstitut für Berufsbildung
Arbeitsbereich 1.2 Kommunikation
/– Presse- und Öffentlichkeitsarbeit –
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel.: 0228/107-2328
Fax: 0228/107-2982
eMail: pr@bibb.de
www.bibb.de
Bonn, 13.05.2009 Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) setzt die Modernisierung der dualen Berufsausbildung in Deutschland mit Nachdruck fort. Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2009 gehen am 1. August voraussichtlich sieben neue oder modernisierte Ausbildungsberufe an den Start. Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), sieht die berufliche Bildung dadurch gestärkt. Aus Anlass des "Tags des Ausbildungsplatzes" am 14. Mai eklärte er: "Die duale Berufsausbildung ist aktuell und modern. Sie ist gerade in der momentan wirtschaftlich schwierigen Zeit so wichtig wie nie zuvor." Seit 1996 habe das BIBB gemeinsam mit von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften benannten Sachverständigen insgesamt 82 Berufe neu entwickelt und weitere 219 modernisiert. "Dies unterstreicht, wie wandlungs-, leistungs- und innovationsfähig die duale Berufsausbildung ist."
Der BIBB-Präsident hob den hohen Praxisbezug der beruflichen Bildung und die enge Zusammenarbeit mit Bund, Ländern, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden bei der Gestaltung neuer Berufsbilder hervor. "So entsteht ein praxisnahes, zukunftsträchtiges Angebot für Betriebe und Unternehmen - und nicht zuletzt für die junge Generation." Kremer appellierte an die Wirtschaft, in den neuen Ausbildungsberufen auszubilden und gerade jetzt, wo die Situation auf dem Arbeits- und Lehrstellenmarkt schwierig sei, die Ausbildungsbereitschaft insgesamt hoch zu halten: "Denn nur durch eine qualifizierte duale Berufsausbildung sichern die Betriebe auf Dauer ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit und wirken dem Fachkräftemangel entgegen. Damit schaffen sie die Grundlagen, die sie beim nächsten Aufschwung benötigen."
An die junge Generation gewandt appellierte Manfred Kremer, sich in der Phase der Berufsorientierung umfassend zu informieren, möglichst viele praktische Erfahrungen zu sammeln und Alternativen zum "Traumberuf" im Blick zu haben. "Denn noch immer", so Manfred Kremer, "drängen Jahr für Jahr rund ein Drittel der jungen Männer und mehr als die Hälfte der jungen Frauen in die jeweils zehn beliebtesten Berufe. Dadurch bringen sich die jungen Leute um vielfältige Chancen. Es gibt bei rund 350 dualen Ausbildungsberufen oft ähnliche oder verwandte Berufe, in denen die Aussichten besser sind als in den ,Top Ten'."
Die sieben neuen bzw. modernisierten Ausbildungsberufe ab 1. August 2009 im Überblick:
Bergbautechnologe / Bergbautechnologin (neu)
Industrieelektriker / Industrieelektrikerin (neu)
Werkfeuerwehrmann / Werkfeuerwehrfrau (neu)
Fotograf / Fotografin
Keramiker / Keramikerin
Musikfachhändler / Musikfachhändlerin
Technischer Modellbauer / Technische Modellbauerin
Umfassende Beschreibungen der neuen und modernisierten Ausbildungsberufe 2009 enthält eine gleichnamige Broschüre des Bundesinstituts für Berufsbildung. Sie kann im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/berufe heruntergeladen werden.
Weitere Informationen bietet auch der "BIBB-Datenreport: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung", Kapitel A 5. Die Veröffentlichung kann unter www.bibb.de/datenreport heruntergeladen werden.
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Robert-Schuman-Platz 3
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