Berlin, 25.02.2009 Die Initiative ProReli findet keinen Anklang bei der offiziellen Vertretung der Berliner SchülerInnenschaft.
Der LandeschülerInnenausschuss (LSA) Berlin spricht sich gegen einen spezifischen Religionsunterricht, alternativ zum Fach Ethik, aus.
Ein Religionsunterricht mit Schwerpunkt auf einer Religion, welche die Schule wählen kann, ist nicht im Interesse des Berliner Schulgesetztes. Zum Erlernen von interkultureller Kompetenz sollten alle Religionen beleuchtet und kein Schwerpunkt auf nur eine Glaubenslehre gesetzt werden. Das Pflichtfach Ethik wäre somit auch mit ProReli unerlässlich, um Schülerinnen und Schülern Toleranz gegenüber allen Religionen und Kulturen zu vermitteln, und Unwissen und Vorurteile abzubauen. "SchülerInnen sollten Unterricht erhalten, der ihnen neutral Wissen über alle Religionen und Weltanschauungen vermittelt.", erklärt Laura Fritsche, Vorsitzende des LSA Berlin. "Religionsunterricht nach ProReli würde SchülerInnen aufgrund ihrer Wahl voneinander getrennt verschiedenes Wissen erlangen lassen und dies ist wohl kaum sinnvoll, wenn man ihnen Offenheit, Interesse und Toleranz gegenüber anderen Kulturen mitgeben will." Damit schließt sich der LSA der LandeschülerInnenvertretung Berlin an und fordert alle stimmberechtigten Schülerinnen und Schüler, Eltern, LehrerInnen und BerlinerInnen auf, am 26. April 2009 ihre Stimme gegen die Wahl zwischen Ethik und Religion abzugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Laura Fritsche
(Vorsitzende)
Pressekontakt zu dieser Meldung
Landesschülerausschuss bei der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Beuthstr. 6-8
10117 Berlin-Mitte
Vorsitzende Geschäftsstelle
Laura Fritsche
Gabriele Safferthal
LSchulB@senbwf.berlin.de
gabriele.safferthal@senbwf.berlin.de
Der LandeschülerInnenausschuss (LSA) Berlin spricht sich gegen einen spezifischen Religionsunterricht, alternativ zum Fach Ethik, aus.
Ein Religionsunterricht mit Schwerpunkt auf einer Religion, welche die Schule wählen kann, ist nicht im Interesse des Berliner Schulgesetztes. Zum Erlernen von interkultureller Kompetenz sollten alle Religionen beleuchtet und kein Schwerpunkt auf nur eine Glaubenslehre gesetzt werden. Das Pflichtfach Ethik wäre somit auch mit ProReli unerlässlich, um Schülerinnen und Schülern Toleranz gegenüber allen Religionen und Kulturen zu vermitteln, und Unwissen und Vorurteile abzubauen. "SchülerInnen sollten Unterricht erhalten, der ihnen neutral Wissen über alle Religionen und Weltanschauungen vermittelt.", erklärt Laura Fritsche, Vorsitzende des LSA Berlin. "Religionsunterricht nach ProReli würde SchülerInnen aufgrund ihrer Wahl voneinander getrennt verschiedenes Wissen erlangen lassen und dies ist wohl kaum sinnvoll, wenn man ihnen Offenheit, Interesse und Toleranz gegenüber anderen Kulturen mitgeben will." Damit schließt sich der LSA der LandeschülerInnenvertretung Berlin an und fordert alle stimmberechtigten Schülerinnen und Schüler, Eltern, LehrerInnen und BerlinerInnen auf, am 26. April 2009 ihre Stimme gegen die Wahl zwischen Ethik und Religion abzugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Laura Fritsche
(Vorsitzende)
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Landesschülerat beschließt Forderung zu überregionalem Schulbesuch
Potsdam, 29.01.2009 Der Landesrat der Schülerinnen und Schüler des Landes Brandenburg fordert das Recht der freien Schulwahl für Schülerinnen und Schüler unabhängig von Kommunal- und Landesgrenzen. Das haben die Delegierten heute in Potsdam beschlossen.
Cathleen Haack, Sprecherin des Landesschülerrats fordert: " Schülerinnen und Schüler müssen sowohl bei der Wahl der Grundschule, wie auch der weiterführenden Schule die freie Wahl haben, damit sie die Schule nicht nach ihrer Herkunft wählen müssen, sondern eigenverantwortlich aufgrund des Schulprofils die für sie am besten geeignete Schule auswählen können."
Dafür sei es entscheidend, dass Schülerinnen und Schüler auch bei kreisübergreifendem Schülerverkehr entsprechend unterstützt werden.
Für Nachfragen steht Cathleen Haack unter der Telefonnummer 0172 42 94 223 zur Verfügung.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Stephan Breiding
Pressesprecher
Tel. (0331) 866 35 20
Fax (0331) 8663524
E-Mail: Stephan Breiding
Potsdam, 29.01.2009 Der Landesrat der Schülerinnen und Schüler des Landes Brandenburg fordert das Recht der freien Schulwahl für Schülerinnen und Schüler unabhängig von Kommunal- und Landesgrenzen. Das haben die Delegierten heute in Potsdam beschlossen.
Cathleen Haack, Sprecherin des Landesschülerrats fordert: " Schülerinnen und Schüler müssen sowohl bei der Wahl der Grundschule, wie auch der weiterführenden Schule die freie Wahl haben, damit sie die Schule nicht nach ihrer Herkunft wählen müssen, sondern eigenverantwortlich aufgrund des Schulprofils die für sie am besten geeignete Schule auswählen können."
Dafür sei es entscheidend, dass Schülerinnen und Schüler auch bei kreisübergreifendem Schülerverkehr entsprechend unterstützt werden.
Für Nachfragen steht Cathleen Haack unter der Telefonnummer 0172 42 94 223 zur Verfügung.
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Artikel:
LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz kritisiert: Änderungen am Schulgesetz gehen nicht weit genug
Mainz, 12.12.2008 Anlässlich der gestern im Landtag beschlossenen Schulgesetznovelle erklärt Alexander Lang, Vorstandsmitglied der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV): "Das Schulgesetz weist zwar einen neuen Weg, geht ihn dann aber nicht konsequent. So sind viele gute Ansätze erkennbar, es fehlt der SPD-Regierung aber an Mut, größere Schritte zu wagen."
Die Schulstrukturreform mit dem Konzept der "Realschule plus" zeigt dies deutlich: hier wird die Wahl zwischen einem integrativen und einem kooperativen Konzept gelassen. "Kooperativ" heißt, dass Haupt- und Realschule künftig unter einem Dach existieren. "Warum diese wenig hilfreiche Variante möglich ist, erklärt sich nur mit der Mutlosigkeit der Landesregierung", kritisiert Lang. Zwar gibt es in der Realschule plus eine gemeinsame Orientierungsstufe in der 5. und 6. Klasse, danach werden die Schülerinnen und Schüler aber wie im heutigen System getrennt.
Positiv sieht die LSV vor allem die Strukturreform der SchülerInnenvertretung. "Durch die Reform wird eine Gesamtvertretung geschaffen, die Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen mit einschließt", begrüßt Lang die Reform. Kritisch merkt Lang an: "In der Gesamtkonferenz, dem wichtigsten Entscheidungsgremium einer Schule, sind allerdings weiterhin nur Lehrerinnen und Lehrer stimmberechtigt. Am Demokratiemangel in rheinland-pfälzischen Schulen ändert die Reform also nichts!"
Die Gleichstellung von Integrierten Gesamtschulen zu allen anderen Schulformen begrüßt die LSV, fordert aber zusätzlich eine Förderung dieser Schulart. "Alle Integrierten Gesamtschulen in Rheinland-Pfalz sind mit Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern hoffnungslos überlastet. Hier ist es Aufgabe der Landesregierung, Abhilfe zu schaffen! Der gezielte Aufbau neuer Gesamtschulen muss daher entscheidendes Ziel einer nachhaltigen Bildungspolitik sein. Leider verfolgt die Landesregierung mit der Realschule plus einen anderen Kurs", so Matthias Köberlein, Pressereferent der LSV Rheinland-Pfalz.
Auch die Senkung der Klassenmesszahl von 30 auf 25 ist aus Sicht der LSV ein Schritt in die richtige Richtung. Die Senkung betrifft aber nur einen kleinen Kreis: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 auf Realschulen plus. "Der große Rest geht leer aus", merkt Julian Knop, Außenreferent der LSV, kritisch an. "Ein ähnliches Problem gibt es aber auch bei der SchülerInnenbeförderung: Schülerinnen und Schüler der Realschulen plus erhalten einkommensunabhängig ihre Fahrtkosten. Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen erhalten die Fahrtkosten dagegen nur, wenn ihre Eltern eine gewisse Einkommensgrenze nicht übersteigen. Angedacht sind die viel zu niedrig angesetzten Einkommensgrenzen der Lehrmittelfreiheit. So zeigt sich auch in diesem Fall, dass gute Ideen nicht konsequent umgesetzt werden. Eine kostenlose Bildung für alle liegt noch in weiter Ferne, das Ende der sozialen Selektion im Bildungssystem ist noch nicht in Sicht", stellt Knop abschließend fest.
Pressekontakt zu dieser Meldung:
LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz
Kaiserstraße 26-30
55116 Mainz
Fon: 06131/ 238621
Fax: 06131/ 238731
info@lsvrlp-de
www.lsv-rlp.de
Pressereferent Matthias Köberlein
Fon: 0178/ 8993804
matthias.koeberlein@lsvrlp.de
Die Schulstrukturreform mit dem Konzept der "Realschule plus" zeigt dies deutlich: hier wird die Wahl zwischen einem integrativen und einem kooperativen Konzept gelassen. "Kooperativ" heißt, dass Haupt- und Realschule künftig unter einem Dach existieren. "Warum diese wenig hilfreiche Variante möglich ist, erklärt sich nur mit der Mutlosigkeit der Landesregierung", kritisiert Lang. Zwar gibt es in der Realschule plus eine gemeinsame Orientierungsstufe in der 5. und 6. Klasse, danach werden die Schülerinnen und Schüler aber wie im heutigen System getrennt.
Positiv sieht die LSV vor allem die Strukturreform der SchülerInnenvertretung. "Durch die Reform wird eine Gesamtvertretung geschaffen, die Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen mit einschließt", begrüßt Lang die Reform. Kritisch merkt Lang an: "In der Gesamtkonferenz, dem wichtigsten Entscheidungsgremium einer Schule, sind allerdings weiterhin nur Lehrerinnen und Lehrer stimmberechtigt. Am Demokratiemangel in rheinland-pfälzischen Schulen ändert die Reform also nichts!"
Die Gleichstellung von Integrierten Gesamtschulen zu allen anderen Schulformen begrüßt die LSV, fordert aber zusätzlich eine Förderung dieser Schulart. "Alle Integrierten Gesamtschulen in Rheinland-Pfalz sind mit Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern hoffnungslos überlastet. Hier ist es Aufgabe der Landesregierung, Abhilfe zu schaffen! Der gezielte Aufbau neuer Gesamtschulen muss daher entscheidendes Ziel einer nachhaltigen Bildungspolitik sein. Leider verfolgt die Landesregierung mit der Realschule plus einen anderen Kurs", so Matthias Köberlein, Pressereferent der LSV Rheinland-Pfalz.
Auch die Senkung der Klassenmesszahl von 30 auf 25 ist aus Sicht der LSV ein Schritt in die richtige Richtung. Die Senkung betrifft aber nur einen kleinen Kreis: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 auf Realschulen plus. "Der große Rest geht leer aus", merkt Julian Knop, Außenreferent der LSV, kritisch an. "Ein ähnliches Problem gibt es aber auch bei der SchülerInnenbeförderung: Schülerinnen und Schüler der Realschulen plus erhalten einkommensunabhängig ihre Fahrtkosten. Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen erhalten die Fahrtkosten dagegen nur, wenn ihre Eltern eine gewisse Einkommensgrenze nicht übersteigen. Angedacht sind die viel zu niedrig angesetzten Einkommensgrenzen der Lehrmittelfreiheit. So zeigt sich auch in diesem Fall, dass gute Ideen nicht konsequent umgesetzt werden. Eine kostenlose Bildung für alle liegt noch in weiter Ferne, das Ende der sozialen Selektion im Bildungssystem ist noch nicht in Sicht", stellt Knop abschließend fest.
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Hessen: Staatsminister Jürgen Banzer: "Demokratie ist eine Herausforderung, der man sich stellen muss"
Staatsminister Jürgen Banzer bei der Fachtagung "Demokratietag 2008" für Schulen, Eltern, Schülervertretung, Lehrer im Vorbereitungsdienst
Wiesbaden, 08.12.2008 "Demokratie lernen und leben ist eine alltägliche pädagogische Herausforderung. Ganz gleich, ob es sich um die Mitarbeit von Eltern an Schulen, die Schülervertretung, um die Ausbildung von Lehrkräften während ihres Studiums, ihres Vorbereitungsdienstes oder um das alltägliche Miteinander in einer Schulgemeinde und den Unterricht geht. An den genannten Handlungsfeldern und Akteuren lässt sich absehen, dass Demokratie von der Beteiligung verschiedener Perspektiven lebt. Dabei gilt es auf dem Wege des Gesprächs zum Austausch und möglichst zum Ausgleich zu kommen. Dies gelingt einmal mehr und einmal weniger erfolgreich aus der Perspektive der Einzelnen. Auf diese Weise aber wird Demokratie lebendig und es wird deutlich, dass Demokratie nichts Abstraktes ist – oder gar etwas, das nur mit Politik zu tun hat.
Gelebte Demokratie, wie sie sich in der Schülervertretung, der Elternmitarbeit usw. manifestiert, erfordert Engagement und das Bewusstsein von Verantwortung für die Gemeinschaft. Das ist für jeden in seinem Bereich die tägliche Herausforderung. Und es ist gleichzeitig auch die Aufgabe und Verpflichtung aller an Schule Beteiligten, eine demokratische Kultur zu pflegen. Diese ist an unseren Schulen lebendig und vielfältig. All denen, die ihren Beitrag dazu leisten, gilt mein ausdrücklicher Respekt und mein Dank. Denn eines sollte uns in höchstem Maße bewusst sein: In einer Demokratie zu leben ist ein hohes und sensibles Gut. Demokratische Kultur muss im Alltag gelebt werden, damit sie weitergelebt und weitergetragen werden kann. Die heutige Fachtagung ist ein guter Ort, damit sich Schülervertreter, Eltern, Lehrkräfte austauschen können und Impulse für ihr Engagement und ihr Arbeit erhalten können", Staatsminister Jürgen Banzer anlässlich der Eröffnung der Fachtagung "Demokratietag 2008" in Bensheim.
Wiesbaden, 08.12.2008 "Demokratie lernen und leben ist eine alltägliche pädagogische Herausforderung. Ganz gleich, ob es sich um die Mitarbeit von Eltern an Schulen, die Schülervertretung, um die Ausbildung von Lehrkräften während ihres Studiums, ihres Vorbereitungsdienstes oder um das alltägliche Miteinander in einer Schulgemeinde und den Unterricht geht. An den genannten Handlungsfeldern und Akteuren lässt sich absehen, dass Demokratie von der Beteiligung verschiedener Perspektiven lebt. Dabei gilt es auf dem Wege des Gesprächs zum Austausch und möglichst zum Ausgleich zu kommen. Dies gelingt einmal mehr und einmal weniger erfolgreich aus der Perspektive der Einzelnen. Auf diese Weise aber wird Demokratie lebendig und es wird deutlich, dass Demokratie nichts Abstraktes ist – oder gar etwas, das nur mit Politik zu tun hat.
Gelebte Demokratie, wie sie sich in der Schülervertretung, der Elternmitarbeit usw. manifestiert, erfordert Engagement und das Bewusstsein von Verantwortung für die Gemeinschaft. Das ist für jeden in seinem Bereich die tägliche Herausforderung. Und es ist gleichzeitig auch die Aufgabe und Verpflichtung aller an Schule Beteiligten, eine demokratische Kultur zu pflegen. Diese ist an unseren Schulen lebendig und vielfältig. All denen, die ihren Beitrag dazu leisten, gilt mein ausdrücklicher Respekt und mein Dank. Denn eines sollte uns in höchstem Maße bewusst sein: In einer Demokratie zu leben ist ein hohes und sensibles Gut. Demokratische Kultur muss im Alltag gelebt werden, damit sie weitergelebt und weitergetragen werden kann. Die heutige Fachtagung ist ein guter Ort, damit sich Schülervertreter, Eltern, Lehrkräfte austauschen können und Impulse für ihr Engagement und ihr Arbeit erhalten können", Staatsminister Jürgen Banzer anlässlich der Eröffnung der Fachtagung "Demokratietag 2008" in Bensheim.
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Brandenburg: Bildungsminister Rupprecht ruft zu zahlreicher Teilnahme am Wettbewerb des Landesschülerrates auf
"Schüler mit Wirkung"
Potsdam, 05.12.2008 Der Landesschülerrat Brandenburg ruft zum Schülerwettbewerb "Schüler mit Wirkung" auf. Bildungsminister Holger Rupprecht unterstützt den Wettbewerb der Schülervertretung und ruft alle Schülerinnen und Schüler auf, sich in der eigenen Schule zu engagieren und sich am Wettbewerb zu beteiligen. "Wer verändern will, muss sich einbringen. Wer konstruktive Kritik äußern will, muss offensiv sein. Nur Mitmachen bereitet Zufriedenheit", ist Rupprecht überzeugt. "Schülerinnen und Schüler, die sich aktiv in der Schule engagieren, erleben erstmalig in einem größeren Kreis, wie Demokratie funktioniert – das ist eine prägende Erfahrung."
Der Wettbewerb "Schüler mit Wirkung" soll Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich in der eigenen und für die eigene Schule einzusetzen. Gefragt sind alle Ideen, die das schulische Leben bereichern und verbessern.
Noch bis zum 31. Januar 2009 können einzelne Schülerinnen und Schüler Brandenburgs aber auch Gruppen einen Beitrag zum Wettbewerb einsenden. Die Jury besteht aus zwei Vertretern des Landesschülerrates, einer Landesberatungslehrerin und Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp.
Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 1.000 Euro. Diese werden im Frühjahr 2009 in einem feierlichen Rahmen überreicht.
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich auf der Homepage des Landesschülerrates Brandenburg www.lsr-brb.de.
Potsdam, 05.12.2008 Der Landesschülerrat Brandenburg ruft zum Schülerwettbewerb "Schüler mit Wirkung" auf. Bildungsminister Holger Rupprecht unterstützt den Wettbewerb der Schülervertretung und ruft alle Schülerinnen und Schüler auf, sich in der eigenen Schule zu engagieren und sich am Wettbewerb zu beteiligen. "Wer verändern will, muss sich einbringen. Wer konstruktive Kritik äußern will, muss offensiv sein. Nur Mitmachen bereitet Zufriedenheit", ist Rupprecht überzeugt. "Schülerinnen und Schüler, die sich aktiv in der Schule engagieren, erleben erstmalig in einem größeren Kreis, wie Demokratie funktioniert – das ist eine prägende Erfahrung."
Der Wettbewerb "Schüler mit Wirkung" soll Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich in der eigenen und für die eigene Schule einzusetzen. Gefragt sind alle Ideen, die das schulische Leben bereichern und verbessern.
Noch bis zum 31. Januar 2009 können einzelne Schülerinnen und Schüler Brandenburgs aber auch Gruppen einen Beitrag zum Wettbewerb einsenden. Die Jury besteht aus zwei Vertretern des Landesschülerrates, einer Landesberatungslehrerin und Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp.
Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 1.000 Euro. Diese werden im Frühjahr 2009 in einem feierlichen Rahmen überreicht.
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich auf der Homepage des Landesschülerrates Brandenburg www.lsr-brb.de.
Mainz, 04.12.2008 Die Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler Rheinland-Pfalz nimmt Stellung zum Aufruf verschiedener Bildungsministerien zur Förderung der Demokratieerziehung. Die Forderungen der Bildungsministerien erfolgten anlässlich der heutigen Sitzung der Kultusministerkonferenz.
"Demokratie heißt Erleben, heißt Mitbestimmen, heißt Handeln", so Julian Knop, Außenreferent der LandesschülerInnenvertretung. "Als LandesschülerInnenvertretung fordern wir das schon seit geraumer Zeit für die Schule. Denn wir wissen: Nur wer Demokratie erlebt, kann Demokrat und Demokratin werden. Kaum eine Entscheidung im täglichen Schulleben wird wirklich demokratisch getroffen - da ist die Sorge vor Entdemokratisierung der Gesellschaft unserer Bildungspolitiker und Bildungspolitikerinnen ganz realistisch."
Der Vertretung der Schülerinnen und Schüler gehen insofern die Ansätze der geplanten Stärkung der Demokratieerziehung durch erweiterten Geschichtsunterricht und besondere Auszeichnungen nicht weit genug, ebenso wird die die generelle Einstellung des Ministeriums bezüglich Demokratie an Schulen kritisiert.
"Vielmehr fordern wir Schülerinnen und Schüler eine echte Mitbestimmung an Stelle einer Mitwirkung, die für uns häufig nur Rederecht bedeutet. Laut dem rheinland-pfälzischen Schulgesetz haben im höchsten Beschluss fassenden Gremium der Schule, der Gesamtkonferenz, Schülerinnen und Schüler keine Stimme", so Inga Wellstein aus dem Landesvorstand.
"Nichtsdestotrotz freuen wir uns aber über die geplante Stärkung der KreisschülerInnenvertretungsstrukturen. Wir, die LandesschülerInnenvertretung, gründen gerade die ersten Vertretungen auf kommunaler Ebene. Mit der Bekundung diese zu stärken, sehen wir das Ministerium in der Pflicht, uns etwaige Hürden aus dem Weg zu räumen und uns aktiv zu unterstützen", so Matthias Köberlein, Pressesprecher der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz.
Die Vertreterinnen und Vertreter sehen jedoch auch, dass ein Bedürfnis nach mehr Informationen zur Demokratie vorhanden ist. Dies würde jedoch nicht nur den Geschichtsunterricht umfassen. "Wir haben ein Fach in der Schule, das perfekt wäre, um Demokratie zu unterrichten und sie Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen: den Sozialkundeunterricht. Dieser wird zurzeit jedoch erst ab der 9. Klassenstufe unterrichtet, und das in einem Umfang, dass Schülerinnen und Schüler nur das Gröbste wissen", so Wellstein weiter.
Die Vertretung der Schülerinnen und Schüler setzt sich für einen Sozialkundeunterricht ab der 5. Klassenstufe ein. Dieser soll umfangreicher mit Demokratieerziehung besetzt werden und auch SchülerInnenvertretungsstrukturen, die demokratischen Organe der SchülerInnen an Schulen, verstärkt beinhalten. Nur so könne richtige Beteiligung gestärkt werden.
"Trotz allem freuen wir uns, dass das Ministerium die Notwendigkeit der Demokratieerziehung in der Schule erkennt. Dennoch ist es wichtig, dass es bei bloßer Theorie allein nicht bleiben darf. Dass dabei mindestens die nun gegebenen Versprechen umgesetzt werden, werden wir kritisch verfolgen", so Julian Knop.
Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an unseren Pressereferenten Matthias Köberlein, Handy: 0178/8993804 (außerhalb der täglichen Schulzeiten), E-Mail: presse@lsvrlp.de
"Demokratie heißt Erleben, heißt Mitbestimmen, heißt Handeln", so Julian Knop, Außenreferent der LandesschülerInnenvertretung. "Als LandesschülerInnenvertretung fordern wir das schon seit geraumer Zeit für die Schule. Denn wir wissen: Nur wer Demokratie erlebt, kann Demokrat und Demokratin werden. Kaum eine Entscheidung im täglichen Schulleben wird wirklich demokratisch getroffen - da ist die Sorge vor Entdemokratisierung der Gesellschaft unserer Bildungspolitiker und Bildungspolitikerinnen ganz realistisch."
Der Vertretung der Schülerinnen und Schüler gehen insofern die Ansätze der geplanten Stärkung der Demokratieerziehung durch erweiterten Geschichtsunterricht und besondere Auszeichnungen nicht weit genug, ebenso wird die die generelle Einstellung des Ministeriums bezüglich Demokratie an Schulen kritisiert.
"Vielmehr fordern wir Schülerinnen und Schüler eine echte Mitbestimmung an Stelle einer Mitwirkung, die für uns häufig nur Rederecht bedeutet. Laut dem rheinland-pfälzischen Schulgesetz haben im höchsten Beschluss fassenden Gremium der Schule, der Gesamtkonferenz, Schülerinnen und Schüler keine Stimme", so Inga Wellstein aus dem Landesvorstand.
"Nichtsdestotrotz freuen wir uns aber über die geplante Stärkung der KreisschülerInnenvertretungsstrukturen. Wir, die LandesschülerInnenvertretung, gründen gerade die ersten Vertretungen auf kommunaler Ebene. Mit der Bekundung diese zu stärken, sehen wir das Ministerium in der Pflicht, uns etwaige Hürden aus dem Weg zu räumen und uns aktiv zu unterstützen", so Matthias Köberlein, Pressesprecher der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz.
Die Vertreterinnen und Vertreter sehen jedoch auch, dass ein Bedürfnis nach mehr Informationen zur Demokratie vorhanden ist. Dies würde jedoch nicht nur den Geschichtsunterricht umfassen. "Wir haben ein Fach in der Schule, das perfekt wäre, um Demokratie zu unterrichten und sie Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen: den Sozialkundeunterricht. Dieser wird zurzeit jedoch erst ab der 9. Klassenstufe unterrichtet, und das in einem Umfang, dass Schülerinnen und Schüler nur das Gröbste wissen", so Wellstein weiter.
Die Vertretung der Schülerinnen und Schüler setzt sich für einen Sozialkundeunterricht ab der 5. Klassenstufe ein. Dieser soll umfangreicher mit Demokratieerziehung besetzt werden und auch SchülerInnenvertretungsstrukturen, die demokratischen Organe der SchülerInnen an Schulen, verstärkt beinhalten. Nur so könne richtige Beteiligung gestärkt werden.
"Trotz allem freuen wir uns, dass das Ministerium die Notwendigkeit der Demokratieerziehung in der Schule erkennt. Dennoch ist es wichtig, dass es bei bloßer Theorie allein nicht bleiben darf. Dass dabei mindestens die nun gegebenen Versprechen umgesetzt werden, werden wir kritisch verfolgen", so Julian Knop.
Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an unseren Pressereferenten Matthias Köberlein, Handy: 0178/8993804 (außerhalb der täglichen Schulzeiten), E-Mail: presse@lsvrlp.de
Die Bildungsminister und -senatoren aus Brandenburg, Berlin, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Bremen fordern in KMK-Antrag früheren Geschichtsunterricht und Stärkung der Schülerbeteiligung
Berlin, 03.12.2008 Die Bildungsminister und -senatoren der Länder Brandenburg, Berlin, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Bremen wollen die Demokratieerziehung an den Schulen stärken und die Vermittlung der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts intensivieren. Dazu haben sie einen Antrag für die morgen in Bonn stattfindende Kultusministerkonferenz (KMK) eingereicht.
Der 60. Jahrestag des Grundgesetzes und der 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR im kommenden Jahr seien geeignete Anlässe, die herausragende Bedeutung der Erziehung zur Demokratie als Aufgabe schulischer Arbeit hervorzuheben, betonten Holger Rupprecht (Brandenburg), Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner (Berlin), Doris Ahnen (Rheinland-Pfalz), Ute Erdsiek-Rave (Schleswig-Holstein) und Renate Jürgens-Pieper (Bremen).
"Die Entwicklung Deutschlands zu einem sozialen Rechtsstaat in Einheit und Freiheit wäre ohne unsere demokratische Grundordnung und ohne die erfolgreiche friedliche Revolution in der DDR nicht möglich gewesen", so Rupprecht, Zöllner, Ahnen, Erdsiek-Rave und Jürgens-Pieper. "Wir wissen aber auch: Demokratie ist stets aufs Neue Gefahren ausgesetzt. Dies zeigt die deutsche Geschichte mit zwei Diktaturen im 20. Jahrhundert und das belegen auch die Ergebnisse von rechtsextremistischen Parteien bei Kommunal- und Landtagswahlen. Erziehung zu demokratischem Handeln und zu demokratischen Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ist deshalb eine zentrale Aufgabe für Schule und Jugendbildung." Wichtig sei, so die Bildungsminister und -senatoren, "dass die Kinder schon in der Grundschule an die Grundprinzipien unserer demokratischen Gesellschaftsordnung herangeführt werden und dass Schülerinnen und Schüler bereits in der frühen Sekundarstufe I fundierte Kenntnisse unserer jüngeren Geschichte erwerben". Ebenso wichtig sei, dass Kinder und Jugendliche Partizipation und Selbstverantwortung bereits früh erfahren und erlernen, so Rupprecht, Zöllner, Ahnen, Erdsiek-Rave und Jürgens-Pieper. "Demokratisches Verständnis entwickeln Kinder und Jugendliche ganz besonders über persönliche Erfahrung und über eigenes Handeln."
Neben einer bundesweiten Fachtagung im kommenden Jahr zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte stehen vor allem die Weiterentwicklung des Unterrichts und die Stärkung der Schülerbeteiligung im Fokus des KMK-Antrags.
Zur Weiterentwicklung des Unterrichts empfehlen die fünf Bildungsminister und -senatoren u.a.:
die Förderung eines fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterrichts zur Stärkung der Demokratieerziehung in der Primar- und Sekundarstufe;
die Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Geschichte einschließlich der Zeit des Nationalsozialismus schon in der frühen Sekundarstufe I;
die Förderung einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Geschichte, den gesellschaftlichen und politischen Systemen unserer osteuropäischen Nachbarn – aktuell insbesondere die Entwicklung eines deutsch-polnischen Geschichtsbuches;
die verstärkte Nutzung außerschulischer Lernorte wie Gedenkstätten und Museen und die Einbeziehung von Zeitzeugen;
die Förderung einer fundierten Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Intoleranz, beginnend in der Grundschule sowie
die Unterstützung der Schulen bei der Verankerung von demokratiepädagogischen Aspekten in schulinternen Curricula.
Zur Stärkung der Schülerbeteiligung empfehlen die fünf Bildungsminister und -senatoren u.a.:
die Auszeichnung von besonderem Engagement in den Schulen (Hinweise auf den Zeugnissen);
die Ausweitung der Mitwirkungsrechte und Mitgestaltungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler (z. B. Einführung von Kreis- und Landesschülerräten mit entsprechenden Befugnissen) sowie
die Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern an schulinterner Evaluation.
Gemeinsame Pressemitteilung
des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg,
der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin,
des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz,
des Ministeriums für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein,
der Senatsverwaltung für Bildung und Wissenschaft des Landes Bremen
Berlin, 03.12.2008 Die Bildungsminister und -senatoren der Länder Brandenburg, Berlin, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Bremen wollen die Demokratieerziehung an den Schulen stärken und die Vermittlung der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts intensivieren. Dazu haben sie einen Antrag für die morgen in Bonn stattfindende Kultusministerkonferenz (KMK) eingereicht.
Der 60. Jahrestag des Grundgesetzes und der 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR im kommenden Jahr seien geeignete Anlässe, die herausragende Bedeutung der Erziehung zur Demokratie als Aufgabe schulischer Arbeit hervorzuheben, betonten Holger Rupprecht (Brandenburg), Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner (Berlin), Doris Ahnen (Rheinland-Pfalz), Ute Erdsiek-Rave (Schleswig-Holstein) und Renate Jürgens-Pieper (Bremen).
"Die Entwicklung Deutschlands zu einem sozialen Rechtsstaat in Einheit und Freiheit wäre ohne unsere demokratische Grundordnung und ohne die erfolgreiche friedliche Revolution in der DDR nicht möglich gewesen", so Rupprecht, Zöllner, Ahnen, Erdsiek-Rave und Jürgens-Pieper. "Wir wissen aber auch: Demokratie ist stets aufs Neue Gefahren ausgesetzt. Dies zeigt die deutsche Geschichte mit zwei Diktaturen im 20. Jahrhundert und das belegen auch die Ergebnisse von rechtsextremistischen Parteien bei Kommunal- und Landtagswahlen. Erziehung zu demokratischem Handeln und zu demokratischen Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ist deshalb eine zentrale Aufgabe für Schule und Jugendbildung." Wichtig sei, so die Bildungsminister und -senatoren, "dass die Kinder schon in der Grundschule an die Grundprinzipien unserer demokratischen Gesellschaftsordnung herangeführt werden und dass Schülerinnen und Schüler bereits in der frühen Sekundarstufe I fundierte Kenntnisse unserer jüngeren Geschichte erwerben". Ebenso wichtig sei, dass Kinder und Jugendliche Partizipation und Selbstverantwortung bereits früh erfahren und erlernen, so Rupprecht, Zöllner, Ahnen, Erdsiek-Rave und Jürgens-Pieper. "Demokratisches Verständnis entwickeln Kinder und Jugendliche ganz besonders über persönliche Erfahrung und über eigenes Handeln."
Neben einer bundesweiten Fachtagung im kommenden Jahr zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte stehen vor allem die Weiterentwicklung des Unterrichts und die Stärkung der Schülerbeteiligung im Fokus des KMK-Antrags.
Zur Weiterentwicklung des Unterrichts empfehlen die fünf Bildungsminister und -senatoren u.a.:
die Förderung eines fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterrichts zur Stärkung der Demokratieerziehung in der Primar- und Sekundarstufe;
die Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Geschichte einschließlich der Zeit des Nationalsozialismus schon in der frühen Sekundarstufe I;
die Förderung einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Geschichte, den gesellschaftlichen und politischen Systemen unserer osteuropäischen Nachbarn – aktuell insbesondere die Entwicklung eines deutsch-polnischen Geschichtsbuches;
die verstärkte Nutzung außerschulischer Lernorte wie Gedenkstätten und Museen und die Einbeziehung von Zeitzeugen;
die Förderung einer fundierten Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Intoleranz, beginnend in der Grundschule sowie
die Unterstützung der Schulen bei der Verankerung von demokratiepädagogischen Aspekten in schulinternen Curricula.
Zur Stärkung der Schülerbeteiligung empfehlen die fünf Bildungsminister und -senatoren u.a.:
die Auszeichnung von besonderem Engagement in den Schulen (Hinweise auf den Zeugnissen);
die Ausweitung der Mitwirkungsrechte und Mitgestaltungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler (z. B. Einführung von Kreis- und Landesschülerräten mit entsprechenden Befugnissen) sowie
die Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern an schulinterner Evaluation.
Gemeinsame Pressemitteilung
des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg,
der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin,
des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz,
des Ministeriums für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein,
der Senatsverwaltung für Bildung und Wissenschaft des Landes Bremen

