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Möglichkeit zum Quereinstieg in das Lehramt an beruflichen Schulen für 35 Diplomingenieure oder Master
Vorübergehende Zulassung von Bewerbern zum Traineeprogramm an Berufsschulen - Bewerbung bis 16. März 2010 möglich
München, 24.02.2010 Voraussichtlich 35 Diplomingenieure (Univ.) oder Master (FH oder Univ.) der Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau können im Rahmen einer Sondermaßnahme im September ein Traineeprogramm für das Lehramt an beruflichen Schulen in Bayern beginnen.
Aufgrund des erhöhten Bedarfs an Bewerbern für das Lehramt an beruflichen Schulen in diesen Fachrichtungen wird unter bestimmten Voraussetzungen der Einstieg in ein Traineeprogramm ermöglicht. Bevorzugt werden Bewerber, welche die Diplomprüfung mit der Note gut oder besser bestanden haben. Bei Beginn der Maßnahme sollen sie das 42. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Die Bewerber durchlaufen zunächst in einem zweijährigen Angestelltenverhältnis (Entgeltgruppe 13 TV-L) ein Traineeprogramm. Wenn sie das Programm erfolgreich abgeschlossen und das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sowie die sonstigen beamtenrechtlichen Voraussetzungen (u.a. volle Lehramtsbefähigung) erfüllen, kann eine Übernahme in die Beamtenlaufbahn des höheren Dienstes erfolgen.
Bewerbungen sind bis spätestens 16. März 2010 an folgende Adresse zu richten:
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Ref. VII.2
80327 München.
München, 24.02.2010 Voraussichtlich 35 Diplomingenieure (Univ.) oder Master (FH oder Univ.) der Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau können im Rahmen einer Sondermaßnahme im September ein Traineeprogramm für das Lehramt an beruflichen Schulen in Bayern beginnen.
Aufgrund des erhöhten Bedarfs an Bewerbern für das Lehramt an beruflichen Schulen in diesen Fachrichtungen wird unter bestimmten Voraussetzungen der Einstieg in ein Traineeprogramm ermöglicht. Bevorzugt werden Bewerber, welche die Diplomprüfung mit der Note gut oder besser bestanden haben. Bei Beginn der Maßnahme sollen sie das 42. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Die Bewerber durchlaufen zunächst in einem zweijährigen Angestelltenverhältnis (Entgeltgruppe 13 TV-L) ein Traineeprogramm. Wenn sie das Programm erfolgreich abgeschlossen und das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sowie die sonstigen beamtenrechtlichen Voraussetzungen (u.a. volle Lehramtsbefähigung) erfüllen, kann eine Übernahme in die Beamtenlaufbahn des höheren Dienstes erfolgen.
Bewerbungen sind bis spätestens 16. März 2010 an folgende Adresse zu richten:
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Ref. VII.2
80327 München.
Gute Arbeitsmarktperspektiven für Altenpflegekräfte - Zur Messe "PFLEGE & REHA" vom 23. bis 25. Februar 2010 in Stuttgart
Stuttgart, 23.02.2010 Durch die ansteigende Zahl von älteren Menschen und das für diesen Personenkreis erhöhte Pflegerisiko wird zukünftig ein Mehrbedarf an Pflegepersonal entstehen. Nach einer aktuellen Modellrechnung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg könnte der zusätzliche Bedarf an Pflegepersonal im Land bis zum Jahr 2031 zwischen 60 000 und 89 000 Personen betragen und läge dann bei rund 158 000 bis 187 000 Personen. Vor allem die Nachfrage nach ausgebildeten Pflegekräften wird deutlich steigen. Für diese ergeben sich zukünftig gute Arbeitsmarktperspektiven.
Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Altenpflegeausbildung in den vergangenen Jahren auf zunehmendes Interesse stieß. Nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Schulstatistik besuchen im laufenden Schuljahr 2009/10 rund 9 000 Personen die Schulen für Altenpflege, das sind so viel wie nie zuvor. Im vorangegangenen Schuljahr waren es mit gut 8 370 Schülerinnen und Schülern 630 weniger. Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte hat sich landesweit die Schülerzahl insgesamt nahezu verdreifacht. Im Schuljahr 1989/90 waren es noch 3 040 Schülerinnen und Schüler.
Rund 7 320 Auszubildende werden im Schuljahr 2009/10 an einer Berufsfachschule für Altenpflege unterrichtet, weitere 960 Schülerinnen und Schüler besuchen eine Berufsfachschule für Altenpflegehilfe. Rund 720 erfahrene Pflegekräfte nutzen die Möglichkeit, an den Fachschulen für Altenpflege zusätzliche Qualifikationen in den Fachrichtungen "Leitung einer Pflegeeinheit" oder "Gerontopsychiatrie" zu erwerben.
Wie in den meisten pflegerischen Berufen überwiegt auch in der Aus- und Weiterbildung zur Altenpflege der Frauenanteil weiterhin deutlich, nach wie vor sind über 80 Prozent der Teilnehmer Frauen. Dagegen hat sich die Altersstruktur der angehenden Altenpflegekräfte deutlich geändert. Waren im Schuljahr 2002/03 noch über die Hälfte der Auszubildenden bereits 25 Jahre alt und älter, sind es im Schuljahr 2008/09 nur noch ein Drittel.
Stuttgart, 23.02.2010 Durch die ansteigende Zahl von älteren Menschen und das für diesen Personenkreis erhöhte Pflegerisiko wird zukünftig ein Mehrbedarf an Pflegepersonal entstehen. Nach einer aktuellen Modellrechnung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg könnte der zusätzliche Bedarf an Pflegepersonal im Land bis zum Jahr 2031 zwischen 60 000 und 89 000 Personen betragen und läge dann bei rund 158 000 bis 187 000 Personen. Vor allem die Nachfrage nach ausgebildeten Pflegekräften wird deutlich steigen. Für diese ergeben sich zukünftig gute Arbeitsmarktperspektiven.
Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Altenpflegeausbildung in den vergangenen Jahren auf zunehmendes Interesse stieß. Nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Schulstatistik besuchen im laufenden Schuljahr 2009/10 rund 9 000 Personen die Schulen für Altenpflege, das sind so viel wie nie zuvor. Im vorangegangenen Schuljahr waren es mit gut 8 370 Schülerinnen und Schülern 630 weniger. Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte hat sich landesweit die Schülerzahl insgesamt nahezu verdreifacht. Im Schuljahr 1989/90 waren es noch 3 040 Schülerinnen und Schüler.
Rund 7 320 Auszubildende werden im Schuljahr 2009/10 an einer Berufsfachschule für Altenpflege unterrichtet, weitere 960 Schülerinnen und Schüler besuchen eine Berufsfachschule für Altenpflegehilfe. Rund 720 erfahrene Pflegekräfte nutzen die Möglichkeit, an den Fachschulen für Altenpflege zusätzliche Qualifikationen in den Fachrichtungen "Leitung einer Pflegeeinheit" oder "Gerontopsychiatrie" zu erwerben.
Wie in den meisten pflegerischen Berufen überwiegt auch in der Aus- und Weiterbildung zur Altenpflege der Frauenanteil weiterhin deutlich, nach wie vor sind über 80 Prozent der Teilnehmer Frauen. Dagegen hat sich die Altersstruktur der angehenden Altenpflegekräfte deutlich geändert. Waren im Schuljahr 2002/03 noch über die Hälfte der Auszubildenden bereits 25 Jahre alt und älter, sind es im Schuljahr 2008/09 nur noch ein Drittel.
Berlin, 10.02.2010 Auch im Jahr der Krise haben Politik und Wirtschaft ihre Zusagen im Ausbildungspakt eingehalten. So warben Kammern und Verbände insgesamt 72.600 neue Ausbildungsverträge ein. Nach der Nachvermittlungsaktion waren deutlich weniger Bewerberinnen und Bewerber unversorgt als in den Vorjahren.
"Trotz der Krise ist der Ausbildungsmarkt stabil und hat sich weiter entwickelt", sagte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle nach der Sitzung des Lenkungsausschusses. Auf Einladung des Bundesverbandes der Freien Berufe trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Berlin.
"Der Ausbildungspakt hat sich bewährt", ergänzte Brüderle und kündigte eine Verlängerung um zunächst zwei Jahre an. Über die Ausgestaltung wird im Herbst entschieden.
Anforderungen übertroffen
Angesichts der größten Wirtschaftskrise in der Nachkriegszeit ist die Pakt-Bilanz recht positiv. So gewannen Kammern und Verbände 46.300 neue Ausbildungsbetriebe.
Die Bundesagentur für Arbeit förderte 41.000 Eintritte in außerbetriebliche Ausbildungen.
Demographischer Wandel und Wirtschaftskrise
Im vergangenen Jahr konnten aber nur 8,2 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen werden als im Jahr zuvor. Das sind mit insgesamt 566.004 Verträgen 50.340 weniger.
"Ursächlich hierfür ist natürlich zum einen die Wirtschaftskrise, zum anderen gibt es demographisch bedingt schlichtweg weniger Bewerber", so Ulrich Oesingmann. Er ist Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe.
In manchen Regionen führte die sinkende Bewerberquote dazu, dass für viele Ausbildungsstellen keine ausreichend qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber gefunden werden konnten. Damit deutet sich ein Fachkräftemangel in wenigen Jahren an.
Viele neue Einstiegsqualifizierungen
Insbesondere für schwache Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die keinen Ausbildungsplatz fanden, bewährten sich die Einstiegsqualifizierungen (EQ). 23.700 Jugendliche mündeten in ein derartiges betriebliches Praktikum ein.
Von den 9.600 im September gezählten unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern fanden 5.300 einen EQ-Platz, eine Ausbildungsstelle oder setzten die schulische Ausbildung fort. Alle unversorgten Jugendlichen erhielten in der Nachvermittlung mindestens ein Qualifizierungsangebot.
Förderung für Jugendliche mit Migrationshintergrund
Die Paktpartn er wollen ganz besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund fördern. Während 68 Prozent der deutschen Jungendlichen eine Ausbildung beginnen, sind es bei jungen Menschen mit ausländischem Hintergrund nur 32 Prozent.
"Die Ausbildung von Jugendlichen aus Zuwandererfamilien ist angesichts des demografischen Wandels das Gebot der Stunde. Die Unternehmen sichern sich so ihre Fachkräfte von morgen. Und die Migranten erhalten eine Perspektive für eine erfolgreiche Zukunft in unserem Land", sagte Staatsministerin Maria Böhmer, Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration.
"Trotz der Krise ist der Ausbildungsmarkt stabil und hat sich weiter entwickelt", sagte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle nach der Sitzung des Lenkungsausschusses. Auf Einladung des Bundesverbandes der Freien Berufe trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Berlin.
"Der Ausbildungspakt hat sich bewährt", ergänzte Brüderle und kündigte eine Verlängerung um zunächst zwei Jahre an. Über die Ausgestaltung wird im Herbst entschieden.
Anforderungen übertroffen
Angesichts der größten Wirtschaftskrise in der Nachkriegszeit ist die Pakt-Bilanz recht positiv. So gewannen Kammern und Verbände 46.300 neue Ausbildungsbetriebe.
Die Bundesagentur für Arbeit förderte 41.000 Eintritte in außerbetriebliche Ausbildungen.
Demographischer Wandel und Wirtschaftskrise
Im vergangenen Jahr konnten aber nur 8,2 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen werden als im Jahr zuvor. Das sind mit insgesamt 566.004 Verträgen 50.340 weniger.
"Ursächlich hierfür ist natürlich zum einen die Wirtschaftskrise, zum anderen gibt es demographisch bedingt schlichtweg weniger Bewerber", so Ulrich Oesingmann. Er ist Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe.
In manchen Regionen führte die sinkende Bewerberquote dazu, dass für viele Ausbildungsstellen keine ausreichend qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber gefunden werden konnten. Damit deutet sich ein Fachkräftemangel in wenigen Jahren an.
Viele neue Einstiegsqualifizierungen
Insbesondere für schwache Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die keinen Ausbildungsplatz fanden, bewährten sich die Einstiegsqualifizierungen (EQ). 23.700 Jugendliche mündeten in ein derartiges betriebliches Praktikum ein.
Von den 9.600 im September gezählten unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern fanden 5.300 einen EQ-Platz, eine Ausbildungsstelle oder setzten die schulische Ausbildung fort. Alle unversorgten Jugendlichen erhielten in der Nachvermittlung mindestens ein Qualifizierungsangebot.
Förderung für Jugendliche mit Migrationshintergrund
Die Paktpartn er wollen ganz besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund fördern. Während 68 Prozent der deutschen Jungendlichen eine Ausbildung beginnen, sind es bei jungen Menschen mit ausländischem Hintergrund nur 32 Prozent.
"Die Ausbildung von Jugendlichen aus Zuwandererfamilien ist angesichts des demografischen Wandels das Gebot der Stunde. Die Unternehmen sichern sich so ihre Fachkräfte von morgen. Und die Migranten erhalten eine Perspektive für eine erfolgreiche Zukunft in unserem Land", sagte Staatsministerin Maria Böhmer, Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration.
Schavan: "Auch 2010 gemeinsam Verantwortung tragen"
Berlin, 10.02.2010"Das deutsche Ausbildungssystem erweist sich in der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise als relativ stabil. Allerdings bedarf es auch in diesem Jahr aller Anstrengungen, um einen ausgeglichenen Ausbildungsmarkt und damit die Ausbildungschancen der Jugendlichen zu erhalten", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch anlässlich des Spitzentreffens von Bundesregierung und Wirtschaft zum Ausbildungspakt in Berlin.
Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegebene Prognose des Bundesinstituts für Berufsbildung spricht für das Jahr 2010 von einem zu erwartenden Rückgang des Ausbildungsangebots um 20.000 Plätze auf 563.000. Dies wäre verkraftbar, denn gleichzeitig wird auch die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen demografiebedingt weiter sinken.
"Auch 2010 müssen wir zeigen, dass wir unsere gemeinsame Verantwortung wahrnehmen. Zwei Drittel der Jugendlichen in Deutschland starten über die duale Ausbildung ins Berufsleben. Gerade bei Altbewerbern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund werden wir unsere Anstrengungen noch weiter verstärken", sagte Schavan.
Erfolgreiche berufliche Ausbildung - so Schavan - ist der Schlüssel zur Sicherung des für unser Land entscheidenden Fachkräftenachwuchses. "Nur wer jetzt ausbildet, wird morgen über den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs verfügen. Ich appelliere an die Wirtschaft auch in der aktuellen Krise weiterhin in berufliche Ausbildung und Qualifizierung zu investieren."
Berlin, 10.02.2010"Das deutsche Ausbildungssystem erweist sich in der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise als relativ stabil. Allerdings bedarf es auch in diesem Jahr aller Anstrengungen, um einen ausgeglichenen Ausbildungsmarkt und damit die Ausbildungschancen der Jugendlichen zu erhalten", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch anlässlich des Spitzentreffens von Bundesregierung und Wirtschaft zum Ausbildungspakt in Berlin.
Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegebene Prognose des Bundesinstituts für Berufsbildung spricht für das Jahr 2010 von einem zu erwartenden Rückgang des Ausbildungsangebots um 20.000 Plätze auf 563.000. Dies wäre verkraftbar, denn gleichzeitig wird auch die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen demografiebedingt weiter sinken.
"Auch 2010 müssen wir zeigen, dass wir unsere gemeinsame Verantwortung wahrnehmen. Zwei Drittel der Jugendlichen in Deutschland starten über die duale Ausbildung ins Berufsleben. Gerade bei Altbewerbern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund werden wir unsere Anstrengungen noch weiter verstärken", sagte Schavan.
Erfolgreiche berufliche Ausbildung - so Schavan - ist der Schlüssel zur Sicherung des für unser Land entscheidenden Fachkräftenachwuchses. "Nur wer jetzt ausbildet, wird morgen über den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs verfügen. Ich appelliere an die Wirtschaft auch in der aktuellen Krise weiterhin in berufliche Ausbildung und Qualifizierung zu investieren."
Artikel:
Kultusministerium veröffentlicht neue Informationsbroschüre "Die beruflichen Schulen in Bayern"
Die beruflichen Schulen in Bayern – ein Sprungbrett zu Beruf und Studium
München, 08.02.2010 "Die beruflichen Schulen in Bayern sind eine Sprungbrett zu einer qualifizierten Berufstätigkeit und bieten zudem viele schulische Entwicklungsmöglichkeiten – bis hin zur Hochschulreife", so Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle anlässlich der Veröffentlichung der neuen Informationsbroschüre "Die beruflichen Schulen in Bayern".
"Die beruflichen Schulen sind ein wesentlicher Bestandteil des differenzierten Bildungsangebots. Ihr vielfältiges Profil eröffnet den Schülern unterschiedlichste Perspektiven und garantiert eine hohe Durchlässigkeit im Bildungswesen", ergänzte der Minister.
Die neue Broschüre stellt die Vielfalt der beruflichen Schulen dar. Sie möchte insbesondere Schüler und Eltern über die vielen Wege, die das berufliche Schulwesen eröffnet, informieren. So werden zum einen die Anschlussmöglichkeiten aufgezeigt, die die beruflichen Schulen am jeweiligen Punkt einer Schullaufbahn für den einzelnen Schüler bieten. Zum anderen werden die einzelnen Schulformen –Berufsschule, Berufsfachschule, Wirtschaftsschule, Berufliche Oberschule, Fachschule und Fachakademie – vorgestellt. Ein tabellarischer Überblick zu den Möglichkeiten des Hochschulzugangs über die berufliche Bildung ergänzt das Informationsangebot.
Schulen, Schulaufsicht und Schulberatungsstellen haben die Broschüre bereits erhalten.
Unter www.verwaltung.bayern.de/Gesamtliste-.613.3999330/index.htm kann sie zudem abgerufen werden.
München, 08.02.2010 "Die beruflichen Schulen in Bayern sind eine Sprungbrett zu einer qualifizierten Berufstätigkeit und bieten zudem viele schulische Entwicklungsmöglichkeiten – bis hin zur Hochschulreife", so Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle anlässlich der Veröffentlichung der neuen Informationsbroschüre "Die beruflichen Schulen in Bayern".
"Die beruflichen Schulen sind ein wesentlicher Bestandteil des differenzierten Bildungsangebots. Ihr vielfältiges Profil eröffnet den Schülern unterschiedlichste Perspektiven und garantiert eine hohe Durchlässigkeit im Bildungswesen", ergänzte der Minister.
Die neue Broschüre stellt die Vielfalt der beruflichen Schulen dar. Sie möchte insbesondere Schüler und Eltern über die vielen Wege, die das berufliche Schulwesen eröffnet, informieren. So werden zum einen die Anschlussmöglichkeiten aufgezeigt, die die beruflichen Schulen am jeweiligen Punkt einer Schullaufbahn für den einzelnen Schüler bieten. Zum anderen werden die einzelnen Schulformen –Berufsschule, Berufsfachschule, Wirtschaftsschule, Berufliche Oberschule, Fachschule und Fachakademie – vorgestellt. Ein tabellarischer Überblick zu den Möglichkeiten des Hochschulzugangs über die berufliche Bildung ergänzt das Informationsangebot.
Schulen, Schulaufsicht und Schulberatungsstellen haben die Broschüre bereits erhalten.
Unter www.verwaltung.bayern.de/Gesamtliste-.613.3999330/index.htm kann sie zudem abgerufen werden.
Düsseldorf, 21.12.2009 Im Berufsbildungsjahr 2009 (Oktober 2008 bis September 2009) wurden in Nordrhein-Westfalen 121 504 Berufsausbildungsverträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 7,9 Prozent weniger als im vorigen Ausbildungsjahr (Oktober 2007 bis September 2008: 131 902).
Mehr als ein Drittel der neu abgeschlossenen Verträge verteilte sich auf die zehn beliebtesten Ausbildungsberufe. Am häufigsten wurden Verträge zur Berufsausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel (6 625) und zu Verkäufer(inne)n (6 225) abgeschlossen. Auf den weiteren Plätzen folgten Industriekaufleute (4 870), Bürokaufleute (4 790), medizinische Fachangestellte (3 713), Friseurinnen und Friseure (3 373), Kaufleute im Groß- und Außenhandel (3 311), Kraftfahrzeugmechatroniker/innen (3 242), Industriemechaniker/innen (2 914) und Bankkaufleute (2 890).
Im größten Ausbildungsbereich, der Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe umfasst, nahm die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem vorigen Berufsbildungsjahr um 9,5 Prozent auf 72 461 ab. Auch im Handwerk (-6,8 Prozent auf 32 385), bei den freien Berufen (-4,3 Prozent auf 10 638) und im öffentlichen Dienst (-4,0 Prozent auf 2 694) sank die Zahl der Neuabschlüsse. In der Landwirtschaft (+2,9 Prozent auf 2 574 Verträge) und im Bereich Hauswirtschaft (+9,0 Prozent auf 752) wurden mehr neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Berufsbildungsjahr 2008.
Mehr als ein Drittel der neu abgeschlossenen Verträge verteilte sich auf die zehn beliebtesten Ausbildungsberufe. Am häufigsten wurden Verträge zur Berufsausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel (6 625) und zu Verkäufer(inne)n (6 225) abgeschlossen. Auf den weiteren Plätzen folgten Industriekaufleute (4 870), Bürokaufleute (4 790), medizinische Fachangestellte (3 713), Friseurinnen und Friseure (3 373), Kaufleute im Groß- und Außenhandel (3 311), Kraftfahrzeugmechatroniker/innen (3 242), Industriemechaniker/innen (2 914) und Bankkaufleute (2 890).
Im größten Ausbildungsbereich, der Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe umfasst, nahm die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem vorigen Berufsbildungsjahr um 9,5 Prozent auf 72 461 ab. Auch im Handwerk (-6,8 Prozent auf 32 385), bei den freien Berufen (-4,3 Prozent auf 10 638) und im öffentlichen Dienst (-4,0 Prozent auf 2 694) sank die Zahl der Neuabschlüsse. In der Landwirtschaft (+2,9 Prozent auf 2 574 Verträge) und im Bereich Hauswirtschaft (+9,0 Prozent auf 752) wurden mehr neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Berufsbildungsjahr 2008.
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle beim 23. Deutschen Berufsschultag in Bamberg - Berufliche Bildung hat Schlüsselrolle auf dem Weg Deutschlands zu Bildungsrepublik - Absage an Forderungen, Berufsschulzeit zu kürzen
Bamberg/München, 13.11.2009 Eine klares Votum zur Qualität der beruflichen Bildung und für die duale Ausbildung gab heute Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle vor den Teilnehmern des 23. Deutschen Berufsschultages in Bamberg ab. "Die beruflichen Schulen tragen maßgeblich dazu bei, dass unser Land in Zeiten der Globalisierung und enormer Wissensdynamik wettbewerbs- und zukunftsfähig ist. Denn sie bilden gemeinsam mit der Wirtschaft die jungen Menschen mit hoher Qualität aus." Der Minister ergänzte aus seiner Sicht als Vizepräsident der Kultusministerkonferenz: "Die beruflichen Schulen sind in allen deutschen Ländern das Sprungbrett zu einer qualifizierten Berufstätigkeit und gleichzeitig zur Hochschule".
Spaenle betonte: "Wir werden die berufliche Bildung stärken und sie in die Lage versetzen, sich den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu stellen." Herausforderungen ergeben sich für ihn zum Beispiel aus neuen Berufsbildern, der beruflichen Weiterbildung, der Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht sowie aus der Gewinnung geeigneter Lehrkräfte. Mit viel Innovationsfreude stellten sich die Lehrkräfte der beruflichen Schulen dem Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft mit allen Auswirkungen auf die Bildungsarbeit.
Auf dem Weg Deutschlands zur "Bildungsrepublik", zitierte Minister Spaenle den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP, werde die berufliche Bildung eine Schlüsselrolle spielen. Im Zentrum stehe dabei die duale Ausbildung, bei der Unternehmen gemeinsam mit den Berufsschulen Verantwortung für eine qualitativ anspruchsvolle und in enger Abstimmung mit der Wirtschaft stehende Bildung und Ausbildung junger Menschen übernehmen. Forderungen, die Berufsschulzeit zu kürzen, erteilte Minister Spaenle in diesem Zusammenhang eine klare Absage. "Eine weitere Reduzierung trage ich nicht mit"´, so der Minister.
Besonders leistungsfähigen Jugendlichen eröffne das duale System gleichzeitig zusätzliche Möglichkeiten, sich schulisch weiter zu qualifizieren, etwa mit dem Bildungsgang "Duale Berufsausbildung und Fachhochschulreife", "Berufsschule Plus" oder dem Projekt "Hochschule Dual". Über die Berufliche Oberschule habe Bayern leistungsfähigen Schülern einen zweiten gleichwertigen Weg neben dem Gymnasium auch zur Allgemeinen Hochschulreife eröffnet. Bereits heute kämen in Bayern über 40 Prozent der jungen Menschen mit Hochschulreife nicht mehr über das Gymnasium. Zukünftig könnten jedoch auch Meister und Techniker an der Hochschule studieren.
Zur Kooperation von Haupt- und Berufsschulen in Bayern unterstrich Dr. Spaenle: "Die Hauptschule, deren Absolventen bei den Mitgliedern der Handwerks- sowie der Industrie- und Handelskammern einen guten Ruf genießen, wird zur Mittelschule weiterentwickelt, um die Qualität der Ausbildung auch mithilfe steigender individueller Förderung weiter zu erhöhen." Die Berufsschulen fungierten in diesem Prozess als unverzichtbare Partner.
Gegenwärtig besuchen allein in Bayern mehr als 400.000 Schülerinnen und Schüler berufliche Schulen.
Bamberg/München, 13.11.2009 Eine klares Votum zur Qualität der beruflichen Bildung und für die duale Ausbildung gab heute Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle vor den Teilnehmern des 23. Deutschen Berufsschultages in Bamberg ab. "Die beruflichen Schulen tragen maßgeblich dazu bei, dass unser Land in Zeiten der Globalisierung und enormer Wissensdynamik wettbewerbs- und zukunftsfähig ist. Denn sie bilden gemeinsam mit der Wirtschaft die jungen Menschen mit hoher Qualität aus." Der Minister ergänzte aus seiner Sicht als Vizepräsident der Kultusministerkonferenz: "Die beruflichen Schulen sind in allen deutschen Ländern das Sprungbrett zu einer qualifizierten Berufstätigkeit und gleichzeitig zur Hochschule".
Spaenle betonte: "Wir werden die berufliche Bildung stärken und sie in die Lage versetzen, sich den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu stellen." Herausforderungen ergeben sich für ihn zum Beispiel aus neuen Berufsbildern, der beruflichen Weiterbildung, der Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht sowie aus der Gewinnung geeigneter Lehrkräfte. Mit viel Innovationsfreude stellten sich die Lehrkräfte der beruflichen Schulen dem Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft mit allen Auswirkungen auf die Bildungsarbeit.
Auf dem Weg Deutschlands zur "Bildungsrepublik", zitierte Minister Spaenle den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP, werde die berufliche Bildung eine Schlüsselrolle spielen. Im Zentrum stehe dabei die duale Ausbildung, bei der Unternehmen gemeinsam mit den Berufsschulen Verantwortung für eine qualitativ anspruchsvolle und in enger Abstimmung mit der Wirtschaft stehende Bildung und Ausbildung junger Menschen übernehmen. Forderungen, die Berufsschulzeit zu kürzen, erteilte Minister Spaenle in diesem Zusammenhang eine klare Absage. "Eine weitere Reduzierung trage ich nicht mit"´, so der Minister.
Besonders leistungsfähigen Jugendlichen eröffne das duale System gleichzeitig zusätzliche Möglichkeiten, sich schulisch weiter zu qualifizieren, etwa mit dem Bildungsgang "Duale Berufsausbildung und Fachhochschulreife", "Berufsschule Plus" oder dem Projekt "Hochschule Dual". Über die Berufliche Oberschule habe Bayern leistungsfähigen Schülern einen zweiten gleichwertigen Weg neben dem Gymnasium auch zur Allgemeinen Hochschulreife eröffnet. Bereits heute kämen in Bayern über 40 Prozent der jungen Menschen mit Hochschulreife nicht mehr über das Gymnasium. Zukünftig könnten jedoch auch Meister und Techniker an der Hochschule studieren.
Zur Kooperation von Haupt- und Berufsschulen in Bayern unterstrich Dr. Spaenle: "Die Hauptschule, deren Absolventen bei den Mitgliedern der Handwerks- sowie der Industrie- und Handelskammern einen guten Ruf genießen, wird zur Mittelschule weiterentwickelt, um die Qualität der Ausbildung auch mithilfe steigender individueller Förderung weiter zu erhöhen." Die Berufsschulen fungierten in diesem Prozess als unverzichtbare Partner.
Gegenwärtig besuchen allein in Bayern mehr als 400.000 Schülerinnen und Schüler berufliche Schulen.
Nürnberg, 03.11.2009 Betriebliche Trainingsmaßnahmen erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Arbeitslosengeld-II-Empfängern deutlich und auch auf längere Sicht, zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Verglichen mit ähnlichen Arbeitslosen ohne Training, liegt 28 Monate nach der Maßnahme die Beschäftigungsquote der einstigen Teilnehmer bis zu 21 Prozentpunkte höher. Schulische Trainingsmaßnahmen, die Eignungen feststellen oder Kenntnisse vermitteln, steigern die Chancen der Teilnehmer, einer ungeförderten Beschäftigung nachzugehen, dagegen nur um bis zu vier Prozentpunkte.
Erstmals liegen zudem gesicherte Erkenntnisse vor, welche Trainingsmaßnahmen auch nachhaltig die Beschäftigungschancen erhöhen. Dafür untersuchten die IAB-Forscher, wie viele Teilnehmer in den ersten 17 Monaten nach der Maßnahme eine reguläre Beschäftigung aufnahmen, die mindestens ein Jahr ununterbrochen andauerte. Auch hier fallen die Effekte am stärksten für Teilnehmer an betrieblichen Trainingsmaßnahmen aus, gefolgt von schulischen Trainingsmaßnahmen zur Vermittlung von Kenntnissen sowie Eignungsfeststellungen. Bei Bewerbungstrainings konnte im Durchschnitt kein Effekt festgestellt werden. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Schulungsinhalte für einige Teilnehmer nicht adäquat seien, so die Autoren der Studie. Sie empfehlen, systematisch das Feedback der Teilnehmer zu nutzen, um die Maßnahme effektiver einsetzen zu können.
"Die Ergebnisse für Trainingsmaßnahmen im Betrieb zeigen, dass mit dem gezielten und praxisnahen Erlernen berufsbezogener Kenntnisse und der Möglichkeit eines Betriebspraktikums stabilere Beschäftigungsverhältnisse im Anschluss an die Arbeitslosigkeit zustande kommen", kommentieren die Arbeitsmarktforscher die Ergebnisse ihrer Studie. Allerdings weisen sie auch darauf hin, dass in nicht zu vernachlässigendem Umfang Mitnahmeeffekte einen Teil der positiven Bilanz ausmachen könnten. Wenn Firmen einen Einfluss auf die Auswahl der Teilnehmer haben, könnten die Geförderten aus einer Personengruppe stammen, aus der ohnehin die verfügbaren offenen Stellen besetzt worden wären.
Trainingsmaßnahmen sind nach den Ein-Euro-Jobs das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument für Arbeitslosengeld-II-Bezieher: 630 000 begannen im Jahr 2008 eines der in der Regel bis zu bis vier Wochen dauernden Trainings. Rund ein Drittel der Maßnahmen fand in Betrieben statt. Die Trainingsmaßnahmen können verschiedene Inhalte haben. Einige Schulungen setzen darauf, die Kenntnisse und Fähigkeiten der Arbeitsuchenden zum Beispiel durch EDV-Kurse so zu verbessern, dass sie attraktiver für potenzielle Arbeitgeber werden. Andere Maßnahmen dienen zur Eignungsfeststellung für bestimmte Berufsfelder und helfen dem Arbeitsuchenden, sich neu zu orientieren. Bewerbungstrainings zählen ebenfalls zu den Trainingsmaßnahmen. Es sind auch Kombinationen verschiedener Maßnahmen möglich.
Die IAB-Studie steht im Internet unter doku.iab.de/kurzber/2009/kb2309.pdf.
Erstmals liegen zudem gesicherte Erkenntnisse vor, welche Trainingsmaßnahmen auch nachhaltig die Beschäftigungschancen erhöhen. Dafür untersuchten die IAB-Forscher, wie viele Teilnehmer in den ersten 17 Monaten nach der Maßnahme eine reguläre Beschäftigung aufnahmen, die mindestens ein Jahr ununterbrochen andauerte. Auch hier fallen die Effekte am stärksten für Teilnehmer an betrieblichen Trainingsmaßnahmen aus, gefolgt von schulischen Trainingsmaßnahmen zur Vermittlung von Kenntnissen sowie Eignungsfeststellungen. Bei Bewerbungstrainings konnte im Durchschnitt kein Effekt festgestellt werden. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Schulungsinhalte für einige Teilnehmer nicht adäquat seien, so die Autoren der Studie. Sie empfehlen, systematisch das Feedback der Teilnehmer zu nutzen, um die Maßnahme effektiver einsetzen zu können.
"Die Ergebnisse für Trainingsmaßnahmen im Betrieb zeigen, dass mit dem gezielten und praxisnahen Erlernen berufsbezogener Kenntnisse und der Möglichkeit eines Betriebspraktikums stabilere Beschäftigungsverhältnisse im Anschluss an die Arbeitslosigkeit zustande kommen", kommentieren die Arbeitsmarktforscher die Ergebnisse ihrer Studie. Allerdings weisen sie auch darauf hin, dass in nicht zu vernachlässigendem Umfang Mitnahmeeffekte einen Teil der positiven Bilanz ausmachen könnten. Wenn Firmen einen Einfluss auf die Auswahl der Teilnehmer haben, könnten die Geförderten aus einer Personengruppe stammen, aus der ohnehin die verfügbaren offenen Stellen besetzt worden wären.
Trainingsmaßnahmen sind nach den Ein-Euro-Jobs das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument für Arbeitslosengeld-II-Bezieher: 630 000 begannen im Jahr 2008 eines der in der Regel bis zu bis vier Wochen dauernden Trainings. Rund ein Drittel der Maßnahmen fand in Betrieben statt. Die Trainingsmaßnahmen können verschiedene Inhalte haben. Einige Schulungen setzen darauf, die Kenntnisse und Fähigkeiten der Arbeitsuchenden zum Beispiel durch EDV-Kurse so zu verbessern, dass sie attraktiver für potenzielle Arbeitgeber werden. Andere Maßnahmen dienen zur Eignungsfeststellung für bestimmte Berufsfelder und helfen dem Arbeitsuchenden, sich neu zu orientieren. Bewerbungstrainings zählen ebenfalls zu den Trainingsmaßnahmen. Es sind auch Kombinationen verschiedener Maßnahmen möglich.
Die IAB-Studie steht im Internet unter doku.iab.de/kurzber/2009/kb2309.pdf.
Artikel:
Bildungsminister Ekkehard Klug: Berufsorientierung ist wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Berufschancen von Schülerinnen und Schülern
Kiel, 02.11.2009 Schleswig-Holsteins Bildungsminister Ekkehard Klug hat die Berufsorientierung von Schülerinnen und Schüler als eine zentrale Aufgabe der Bildungspolitik von Bund und Ländern bezeichnet. "Als neuer Bildungsminister hat Berufsorientierung für mich eine hohe Priorität. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Berufschancen von Schülerinnen und Schülern", sagte Klug heute (2. November) zum Auftakt der zweitägigen Bundesfachtagung "Berufsorientierung - Konzepte, Strategien, Entwicklungstendenzen" im Kieler Haus der Wirtschaft. Er freue sich sehr, so Klug, dass Schleswig-Holstein Gastgeber der ersten Veranstaltung dieser Art sei.
Gemeinsames Ziel von Bund und Ländern sowie der Bundesagentur für Arbeit sei es, mit einer vertieften und erweiterten Berufsorientierung dafür zu sorgen, dass immer mehr Jugendliche die Schule zumindest mit Hauptschulabschluss verlassen und "klare Vorstellungen über ihre berufliche Zukunft haben".
In der Qualifizierungsinitiative für Deutschland wird die Notwendigkeit der qualitativen und quantitativen Weiterentwicklung der Berufsorientierung deshalb als wesentliches Ziel zur Verbesserung der Einmündung von Jugendlichen in Ausbildung besonders hervorgehoben. "Junge Menschen sind in einer Gesellschaft im Wandel mehr denn je gefordert, sich den steigenden Anforderungen der Arbeitswelt zu stellen. Sie müssen Kompetenzen entwickeln, um unterschiedliche berufliche Situationen zu bestehen, aber auch um wechselnde Erwerbsbiografien zu bewältigen", sagte Frau Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel der Berufsorientierung müsse es deshalb sein, sich mit eigenen Stärken und Interessen auseinanderzusetzen und sich über Anforderungen der Berufe, der Ausbildungs- und Arbeitswelt zu informieren
In Schleswig-Holstein ist die Berufsorientierung seit 2007 als Bildungsziel im Schulgesetz verankert. Von 2007 bis 2013 engagiert sich nach Worten von Klug das Land Schleswig-Holstein mit einem Gesamtvolumen von 56 Millionen Euro mit dem so genannten Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt auch besonders für die Jugendlichen, die erhebliche Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt haben und die die Schule ohne einen Abschluss oder nur mit einem schlechten Schulabschluss verlassen. Von den 56 Millionen Euro kommen rund 25 Millionen aus dem Sozialfonds der Europäischen Union.
Die Bundesagentur für Arbeit beteiligt sich sowohl finanziell als auch inhaltlich an der Umsetzung des Handlungskonzepts. Beim Handlungskonzept handelt es sich um ein flächendeckendes Konzept, das in allen Kreisen und kreisfreien Städten angeboten wird. "Durch das stärkere Engagement der Schulen bei der Berufsorientierung und insbesondere durch das Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt haben wir es geschafft, die Zahl der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss von 9,8 Prozent im Jahr 2006 auf 8,6 Prozent im Jahr 2008 zu reduzieren", betonte Klug.
Auch Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, unterstrich, dass das Thema "Berufsorientierung" heute wichtiger denn je sei, da sich die Arbeitswelt kontinuierlich verändere. "Die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten steigen, es kommen weniger junge Menschen nach als ältere in Rente gehen, und gleichzeitig haben wir nach wie vor eine hohe Zahl an Jugendlichen ohne Schulabschluss oder Ausbildung", so Becker. "Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, auch nur einen Jugendlichen und seine Kompetenzen zu verlieren, wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen". Hier könne Berufsorientierung einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass Jugendliche sich frühzeitig mit wesentlichen Fragen der Berufswahl beschäftigen.
Jürgen Goecke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit erklärte, dass "die Bundesagentur für Arbeit dazu beitragen möchte, die Kooperation und Koordination der zahlreichen Akteure zu verbessern. Wir benötigen mehr gemeinsame und vor allem dauerhafte Anstrengungen in Netzwerken, wenn wir nachhaltige Erfolge erzielen wollen." Die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit werde daher in Schleswig-Holstein auch im nächsten Jahr wieder 2.500 Orientierungsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler und 260 Veranstaltungen für Eltern durchführen. "Darüber hinaus besuchen fast alle Schulklassen unsere Berufsinformationszentren", sagte Goecke.
Gemeinsames Ziel von Bund und Ländern sowie der Bundesagentur für Arbeit sei es, mit einer vertieften und erweiterten Berufsorientierung dafür zu sorgen, dass immer mehr Jugendliche die Schule zumindest mit Hauptschulabschluss verlassen und "klare Vorstellungen über ihre berufliche Zukunft haben".
In der Qualifizierungsinitiative für Deutschland wird die Notwendigkeit der qualitativen und quantitativen Weiterentwicklung der Berufsorientierung deshalb als wesentliches Ziel zur Verbesserung der Einmündung von Jugendlichen in Ausbildung besonders hervorgehoben. "Junge Menschen sind in einer Gesellschaft im Wandel mehr denn je gefordert, sich den steigenden Anforderungen der Arbeitswelt zu stellen. Sie müssen Kompetenzen entwickeln, um unterschiedliche berufliche Situationen zu bestehen, aber auch um wechselnde Erwerbsbiografien zu bewältigen", sagte Frau Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel der Berufsorientierung müsse es deshalb sein, sich mit eigenen Stärken und Interessen auseinanderzusetzen und sich über Anforderungen der Berufe, der Ausbildungs- und Arbeitswelt zu informieren
In Schleswig-Holstein ist die Berufsorientierung seit 2007 als Bildungsziel im Schulgesetz verankert. Von 2007 bis 2013 engagiert sich nach Worten von Klug das Land Schleswig-Holstein mit einem Gesamtvolumen von 56 Millionen Euro mit dem so genannten Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt auch besonders für die Jugendlichen, die erhebliche Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt haben und die die Schule ohne einen Abschluss oder nur mit einem schlechten Schulabschluss verlassen. Von den 56 Millionen Euro kommen rund 25 Millionen aus dem Sozialfonds der Europäischen Union.
Die Bundesagentur für Arbeit beteiligt sich sowohl finanziell als auch inhaltlich an der Umsetzung des Handlungskonzepts. Beim Handlungskonzept handelt es sich um ein flächendeckendes Konzept, das in allen Kreisen und kreisfreien Städten angeboten wird. "Durch das stärkere Engagement der Schulen bei der Berufsorientierung und insbesondere durch das Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt haben wir es geschafft, die Zahl der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss von 9,8 Prozent im Jahr 2006 auf 8,6 Prozent im Jahr 2008 zu reduzieren", betonte Klug.
Auch Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, unterstrich, dass das Thema "Berufsorientierung" heute wichtiger denn je sei, da sich die Arbeitswelt kontinuierlich verändere. "Die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten steigen, es kommen weniger junge Menschen nach als ältere in Rente gehen, und gleichzeitig haben wir nach wie vor eine hohe Zahl an Jugendlichen ohne Schulabschluss oder Ausbildung", so Becker. "Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, auch nur einen Jugendlichen und seine Kompetenzen zu verlieren, wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen". Hier könne Berufsorientierung einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass Jugendliche sich frühzeitig mit wesentlichen Fragen der Berufswahl beschäftigen.
Jürgen Goecke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit erklärte, dass "die Bundesagentur für Arbeit dazu beitragen möchte, die Kooperation und Koordination der zahlreichen Akteure zu verbessern. Wir benötigen mehr gemeinsame und vor allem dauerhafte Anstrengungen in Netzwerken, wenn wir nachhaltige Erfolge erzielen wollen." Die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit werde daher in Schleswig-Holstein auch im nächsten Jahr wieder 2.500 Orientierungsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler und 260 Veranstaltungen für Eltern durchführen. "Darüber hinaus besuchen fast alle Schulklassen unsere Berufsinformationszentren", sagte Goecke.
DIHK-Präsident Driftmann zur heutigen Sitzung der Kultusministerkonferenz
Berlin, 15.10.2009 "Mehr Praxis im Studium", fordert Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) anlässlich der heutigen Sitzung der Kultusministerkonferenz. Driftmann ist sicher: "Sonst werden wir das gemeinsame Ziel, Hochschulabsolventen fit für den Arbeitsalltag zu machen, noch lange nicht erreichen."
In Waren an der Müritz wollen die Vertreter der Länder Nachbesserungen beim sogenannten Bologna-Prozess beschließen. Eines der zentralen Ziele dieser europaweiten Hochschulreform ist es, die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen zu verbessern. Doch hier hapert es laut Driftmann nach wie vor: "Jedes zehnte Unternehmen sagt uns: Wir haben uns von Berufseinsteigern schon in der Probezeit wieder getrennt, weil sie nicht in der Lage waren, ihre theoretischen Kenntnisse in der praktischen Arbeit anzuwenden."
Der DIHK-Präsident schlägt deshalb vor, durchgängig Praxisphasen in Form von Betriebspraktika oder Projektarbeiten in die Studienpläne einzubauen. So werden bereits während des Studiums Berufserfahrungen gesammelt und die Studierenden nach ihrem Abschluss nicht gleich ins kalte Wasser geworfen. Vertreter der Wirtschaft sollten auch direkt in die Hochschullehre mit einbezogen werden und dort Vorträge halten oder Studienpläne mitgestalten. Driftmann appelliert an die Hochschulen, Vorbehalte abzubauen und enger mit der Wirtschaft zusammenzuarbeiten, damit dieses wichtige Bologna-Ziel erfüllt werden kann: "Wir wollen die Freiheit von Forschung und Lehre - aber wir wollen auch, dass die jungen Leute hinterher nicht erst mal mit all ihrem Wissen auf der Straße stehen."
Berlin, 15.10.2009 "Mehr Praxis im Studium", fordert Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) anlässlich der heutigen Sitzung der Kultusministerkonferenz. Driftmann ist sicher: "Sonst werden wir das gemeinsame Ziel, Hochschulabsolventen fit für den Arbeitsalltag zu machen, noch lange nicht erreichen."
In Waren an der Müritz wollen die Vertreter der Länder Nachbesserungen beim sogenannten Bologna-Prozess beschließen. Eines der zentralen Ziele dieser europaweiten Hochschulreform ist es, die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen zu verbessern. Doch hier hapert es laut Driftmann nach wie vor: "Jedes zehnte Unternehmen sagt uns: Wir haben uns von Berufseinsteigern schon in der Probezeit wieder getrennt, weil sie nicht in der Lage waren, ihre theoretischen Kenntnisse in der praktischen Arbeit anzuwenden."
Der DIHK-Präsident schlägt deshalb vor, durchgängig Praxisphasen in Form von Betriebspraktika oder Projektarbeiten in die Studienpläne einzubauen. So werden bereits während des Studiums Berufserfahrungen gesammelt und die Studierenden nach ihrem Abschluss nicht gleich ins kalte Wasser geworfen. Vertreter der Wirtschaft sollten auch direkt in die Hochschullehre mit einbezogen werden und dort Vorträge halten oder Studienpläne mitgestalten. Driftmann appelliert an die Hochschulen, Vorbehalte abzubauen und enger mit der Wirtschaft zusammenzuarbeiten, damit dieses wichtige Bologna-Ziel erfüllt werden kann: "Wir wollen die Freiheit von Forschung und Lehre - aber wir wollen auch, dass die jungen Leute hinterher nicht erst mal mit all ihrem Wissen auf der Straße stehen."

