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Redaktion 18.03.2009
Berlin, 18.03.2009 Immer mehr Unternehmen setzen in Zeiten von Wirtschaftsflaute und Kurzarbeit auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Auch der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP), der neben allgemein bildenden und berufsbildenden Privatschulen rund 1.000 Weiterbildungseinrichtungen in freier Trägerschaft vertritt, ist sich sicher: Jetzt in die Weiterbildung der Mitarbeiter zu investieren, rentiert sich für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer.

"Insbesondere beim Thema Kurzarbeit lohnt sich ein Blick in das Angebot von Weiterbildungsträgern, und zwar sowohl für Unternehmen als auch für den einzelnen Mitarbeiter", erklärt VDP-Vorstandsmitglied Sigrid Baumann-Tornow. "Entschließt sich ein Unternehmen, in die Kurzarbeit zu gehen, übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die vollen Sozialversicherungsbeiträge für die Mitarbeiter. Das ist letztendlich geschenktes Geld, das sinnvoll genutzt werden kann, indem das Unternehmen verstärkt in die Weiterbildung seiner Mitarbeiter investiert und sich damit auch für die Zukunft gut aufstellt."

Viele Bildungseinrichtungen haben spezielle Angebote entwickelt, mit denen sich Arbeitnehmer gezielt und passgenau weiterbilden können. Daher sei es auch für den Einzelnen sinnvoll, sich genauer über Weiterbildungsangebote zu informieren: "Wer Arbeitslosigkeit sinnvoll vorbeugen will, sollte sich permanent weiterbilden", ist Baumann-Tornow überzeugt. Außerdem könne man sich so positiv vom Markt abheben.

Eine breite Palette an Bildungsangeboten stelle sicher, dass jeder Weiterbildungsinteressierte auch fündig werde, so Baumann-Tornow weiter. "Man sollte sich allerdings vorab überlegen, was genau man von einem Weiterbildungsangebot erwartet: Soll es um spezifische und schnell verwertbare Kenntnisse gehen, oder stehen allgemein einsetzbare Fähigkeiten wie Sprachkenntnisse und der Umgang mit EDV-Programmen im Vordergrund?" Sind diese Fragen geklärt, helfe die Recherche im Online-Angebot der Bildungsträger weiter. "Viele Träger bieten zusätzlich eine persönliche Beratung an – entweder vor Ort oder per Telefon. So erfährt man am schnellsten, welches Angebot sinnvoll ist und welche Förderung hier eventuell geltend gemacht werden kann."

Erste Hilfestellungen bieten auch Branchenverbände wie der VDP: Weitere Informationen unter www.privatschulen.de.

Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Christiane Witek, M.A.
Pressesprecherin

Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V.
Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft

Bundesgeschäftsstelle
Reinhardtstr. 18
10117 Berlin
Tel.: 030 / 28 44 50 88-0
Fax: 030 / 28 44 50 88-9
E-Mail: presse@privatschulen.de
Internet: www.privatschulen.de
Redaktion 25.02.2009
Mainz, 25.02.2009 Das Interesse an Weiterbildungsangeboten für die Sprachförderung in Kindertagesstätten ist immens. Parallel zu dem vom Land unterstützten flächendeckenden Ausbau der zusätzlichen Sprachförderung vor der Einschulung wächst die Zahl der Erzieherinnen, Erzieher und sonstigen pädagogischen Fachkräfte, die sich im Bereich der Sprachförderung weiterbilden wollen, stetig an. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur hat daher jetzt die Fördermittel für das Qualifizierungsprojekt Sprachförderung des Trägerverbundes aus Katholischer Erwachsennenbildung Rheinland-Pfalz, dem Landesverband der Volkshochschulen und der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung um mehr als 150.000 Euro auf über 510.000 Euro aufgestockt.

"Sprachförderung ist eines der zentralen Themen in der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Kindertagesstätten landesweit", unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen und ergänzte: "Durch den jetzigen Ausbau der Landesförderung wird es möglich, dass die Zahl der qualifizierten Sprachförderkräfte um mehr als 1.300 Personen gesteigert werden kann." Mit dem Start des Qualifizierungsprojekts durch den Trägerverbund Anfang 2007 seien die einzelnen Weiterbildungsmaßnahmen für die Sprachförderung dabei qualitativ und vom Umfang her deutlich ausgebaut worden. Sie schließen zudem nach acht Modulen mit dem anerkannten Zertifikat "Sprachförderkraft" ab. Insgesamt fördere das Land jetzt 560 Weiterbildungsmodule der verschiedenen Träger. Die Ministerin ergänzte, schon vor dem Beginn des Projekts hätten seit dem Start des Landesprogramms "Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an" im Jahr 2005 bereits mehr als 5.500 Erzieherinnen und Erzieher an Weiterbildungen zu diesem Thema teilgenommen.

Elisabeth Vanderheiden, die Geschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz, sagte für den Trägerverbund: "Dieses Programm ist eine regelrechte Erfolgsstory. Der Lernerfolg und die Zufriedenheit der Teilnehmenden sind enorm, wie uns aktuelle Befragungen zeigen. Erfreulich ist, dass die Qualifizierung mit verbindlichen und einheitlichen Standards nahezu flächendeckend in ganz Rheinland-Pfalz angeboten wird. Und ganz besonders freut uns, dass mit der jetzigen Mittelerhöhung nahezu doppelt so viele Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt werden können wie ursprünglich geplant."

Mehr Informationen auch im Internet unter: www.sprachfoerderkraefte.de sowie auf dem Kita-Server Rheinland-Pfalz unter: www.kita.rlp.de

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Pressesprecher
Sabine Lucht
Telefon: 06131-162829
E-Mail: sabine.lucht(at)mbwjk.rlp.de

Wolf-Jürgen Karle
Telefon: 06131-164597
E-Mail: wolf-juergen.karle(at)mbwjk.rlp.de

Pressestelle
Telefax: 06131-162957
E-Mail: presse(at)mbwjk.rlp.de
Redaktion 19.01.2009
Ludwigsfelde, 19.01.2009 Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) hat die Publikation "Grundbildung für Erwachsene" neu aufgelegt. Die 2., erweiterte Auflage der Broschüre enthält acht thematische Module und einen didaktischen Leitfaden für die Bildungsarbeit mit lernungewohnten Erwachsenen.

"Mit dieser Veröffentlichung wollen wir die Kursleiterinnen und Kursleiter an Einrichtungen für Erwachsenenbildung bei der Grundbildungsarbeit unterstützen. Durch verbesserte Grundbildung, z. B. durch größere Kompetenzen im Lesen und Schreiben, wachsen die Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und auch die Beschäftigungschancen.", so Dr. Jan Hofmann, Direktor des LISUM.

Von den ursprünglich sechs Modulen, die im Jahr 2005 entwickelt worden waren, wurde eines überarbeitet und aufgeteilt. Neu aufgenommen wurde das Modul "Basiswissen Englisch". Alle acht Kursmodule stehen den Bildungseinrichtungen jetzt gedruckt zur Verfügung. Interessenten finden die Publikation auch als Datei auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de.

Einzelexemplare der Broschüre können kostenlos bestellt werden (E-Mail: birgit.hensel@lisum.berlin-brandenburg.de ).

Für Nachfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Birgit Hensel
Referentin für Weiterbildung/Erwachsenenbildung
Tel. 03378 209-416
E-Mail: birgit.hensel@lisum.berlin-brandenburg.de

Pressekontakt zu dieser Meldung
Heike Haseloff
Öffentlichkeitsarbeit/ Publikationen
Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg
14974 Ludwigsfelde
Struveweg
Tel.: +49 (3378) 209 132
Fax: +49 (3378) 209 198
E-Mail: heike.haseloff@lisum.berlin-brandenburg.de
Internet: www.lisum.berlinbrandenburg.de
Redaktion 02.12.2008
Berlin, 02.12.2008(hib/TEP) Die Bundesregierung will die Aufstiegsfortbildungsförderung verbessern und auf mehr Förderberechtigte erweitern. Das geht aus ihrem Entwurf für ein Zweites Gesetz zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) (16/10996) hervor, über den der Bundestag am späten Donnerstagabend berät.

Danach sollen Fortbildungswillige bei einer, aber nicht wie bislang nur bei der ersten Aufstiegsfortbildung gefördert werden. Wer bereits eine Aufstiegsfortbildung absolviert und selber finanziert hat, verwirkt damit nicht mehr automatisch den Anspruch einer Förderung durch den Staat. Außerdem wird sich die Förderung stärker am Erfolg der Fortbildung orientieren. Das bedeutet, dass zusätzlich zum bisherigen staatlichen Zuschuss von 30,5 Prozent zu den Fortbildungsgebühren zu Beginn eines Lehrgangs auch ein Erlass von 25 Prozent auf das Restdarlehen gewährt wird.



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