Erfurt, 05.03.2010 136 Thüringer Lehrerinnen und Lehrer werden Berufsorientierungskoordinatoren. Dazu absolvieren sie eine einjährige berufsbegleitende Fortbildung, die heute (Freitag) begann. Später werden die Experten die Berufs- und Studienorientierung an ihren Schulen organisieren. Unter Einbeziehung des gesamten Lehrerkollegiums entwickeln sie dann entsprechende Schulkonzepte und setzen diese um. Dazu gehören unter anderem die Vorbereitung und Durchführung von Informationsveranstaltungen sowie die Vermittlung und Betreuung von Schülerpraktika.
Thüringens Staatssekretär für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Roland Merten, der an der Auftaktveranstaltung teilnahm, begrüßte das Vorhaben: "Eine praxisnahe Berufs- und Studienorientierung mit individueller Beratung ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium. Die bedarfsgerechte und am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt orientierte Vorbereitung auf das Berufsleben ist auch Ziel der Fortbildungsmaßnahme für Berufsorientierungskoordinatoren. Mit diesem weiteren Baustein unserer fächerübergreifenden Berufsorientierung machen wir unsere Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft."
Ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Fortbildung ist das Praxismodul. Es bietet Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, die Wirtschafts-, Arbeits- und Berufswelt außerhalb der Schule kennenzulernen. Es kann als Blockpraktikum oder an einzelnen Tagen absolviert werden. Der Umfang beträgt 40 Stunden.
Thüringens Staatssekretär für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Roland Merten, der an der Auftaktveranstaltung teilnahm, begrüßte das Vorhaben: "Eine praxisnahe Berufs- und Studienorientierung mit individueller Beratung ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium. Die bedarfsgerechte und am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt orientierte Vorbereitung auf das Berufsleben ist auch Ziel der Fortbildungsmaßnahme für Berufsorientierungskoordinatoren. Mit diesem weiteren Baustein unserer fächerübergreifenden Berufsorientierung machen wir unsere Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft."
Ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Fortbildung ist das Praxismodul. Es bietet Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, die Wirtschafts-, Arbeits- und Berufswelt außerhalb der Schule kennenzulernen. Es kann als Blockpraktikum oder an einzelnen Tagen absolviert werden. Der Umfang beträgt 40 Stunden.
Minister Matschie: "Chance auf eine bessere Schule wird genutzt" Erfurt, 24.02.2010 Prof. Dr. Wolfgang Melzer, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Schulpädagogik und Grundschulpädagogik an der Technischen Universität Dresden, unterstützt das Thüringer Modell der Gemeinschaftsschule. Auf der heutigen Auftaktveranstaltung in Erfurt, an der rund 80 Vertreter von Schulen, Schulämtern und Schulträgern teilnahmen, hob er die Bedeutung des längeren gemeinsamen Lernens hervor. Dies bringe deutlich mehr Bildungsgerechtigkeit. Voraussetzung dafür seien ein entwicklungsfähiges Schülerpotenzial, ein professionelles Lehrerkollegium und ein Unterstützungsnetzwerk.
Aufgabe des Unterstützungsnetzwerks sei es, Schulentwicklungsberatung und wissenschaftliche Begleitung bereit zu stellen, so Melzer. Zudem müsse ein systematischer und regelmäßiger Erfahrungsaustausch über Konzepte und Entwicklungen gewährleistet werden. In der Pflicht seien dabei unter anderem das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, die Staatlichen Schulämter und die Schulträger. Ausdrücklich lobte Melzer, dass der notwendige Organisations- und Aktionsrahmen bereits vom Ministerium konzipiert wurde.
Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, machte deutlich, dass das Ziel der Schulreform eine neue Schulkultur sei. Diese müsse von unten wachsen und gewollt sein. Gute Schule könne nur dort gelingen, wo alle Beteiligten vom Konzept der Thüringer Gemeinschaftsschule überzeugt seien. Die Gemeinschaftsschule eröffne die Chance, die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft zu verringern, die Förderschulquote zu senken und eine individuellere Förderung zu ermöglichen. Diese Chance auf eine bessere Schule werde genutzt. Dass Thüringen mit der Gemeinschaftsschule auf dem richtigen Weg sei, habe Prof. Melzer aus wissenschaftlicher Sicht heute bestätigt.
Aufgabe des Unterstützungsnetzwerks sei es, Schulentwicklungsberatung und wissenschaftliche Begleitung bereit zu stellen, so Melzer. Zudem müsse ein systematischer und regelmäßiger Erfahrungsaustausch über Konzepte und Entwicklungen gewährleistet werden. In der Pflicht seien dabei unter anderem das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, die Staatlichen Schulämter und die Schulträger. Ausdrücklich lobte Melzer, dass der notwendige Organisations- und Aktionsrahmen bereits vom Ministerium konzipiert wurde.
Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, machte deutlich, dass das Ziel der Schulreform eine neue Schulkultur sei. Diese müsse von unten wachsen und gewollt sein. Gute Schule könne nur dort gelingen, wo alle Beteiligten vom Konzept der Thüringer Gemeinschaftsschule überzeugt seien. Die Gemeinschaftsschule eröffne die Chance, die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft zu verringern, die Förderschulquote zu senken und eine individuellere Förderung zu ermöglichen. Diese Chance auf eine bessere Schule werde genutzt. Dass Thüringen mit der Gemeinschaftsschule auf dem richtigen Weg sei, habe Prof. Melzer aus wissenschaftlicher Sicht heute bestätigt.
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GEW Thüringen: "Mehr Demokratie, mehr Qualität in der Bildung und verbesserte Partizipation"
Die GEW fordert einen Aufbruch in der Thüringer Hochschullandschaft
Erfurt, 08.02.2010 Die GEW-Thüringen setzt Erwartungen in den 1. Hochschulgipfel der Thüringer Landesregierung und sieht diese in der Pflicht, die Hochschulen stärker zu unterstützen. Die Bildungsgewerkschaft fordert in einer konzertierten Aktion einen Aufbruch in der Thüringer Hochschullandschaft - hin zu Demokratie, mehr Qualität in der Bildung und zu verbesserter Partizipation.
Wenn der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, zum Hochschulgipfel einlädt, um mit Rektoren, Präsidenten, Vorsitzenden der Hochschulräte, Studierendensprechern, Personalräten, Gleichstellungsbeauftragten und den Gewerkschaften GEW und ver.di u.a. bisherige Ergebnisse des Bologna-Prozesses zu diskutieren, dann müssen nach der kritischen Analyse der Thüringer Situation auch Entscheidungen zur Verbesserung der Lage der Studierenden und der Hochschulen erfolgen. Die GEW hat dazu klare Ansagen an die Thüringer Landesregierung.
Gegenwärtig studieren an Thüringens Hochschulen etwa 50.000 junge Frauen und Männer, das sind etwa 340 % der 1991/92 in Thüringen Studierenden (GEW-Erhebung vom Dezember 2009). Für ihre Ausbildung stehen aber nur noch etwa 80 % der Stellen der Jahre 1991/92 zur Verfügung. Unter diesen Rahmenbedingungen leidet die Qualität der Ausbildung. Das Schönreden der Verhältnisse trat in den letzten Jahren an die Stelle kompetenter Hochschul- und Finanzpolitik. Die Entwicklung der Studierendenzahlen und die "verkorkste" Umsetzung des Bologna-Prozesses erfordern deshalb ganz dringend, den Personalbereich an den Hochschulen auszubauen. Die Hochschulen brauchen die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die finanziellen Mittel für eine aufgabengerechte Personalstruktur und Personalausstattung.
Die Qualität der Lehre und der Betreuung der Studierenden darf nicht weiter absinken. Denn gute Studienbedingungen beeinflussen ganz entscheidend die individuelle Dauer des Studiums und auch den Start ins Berufsleben. Die Umsetzung des Bologna-Prozesses bedarf dringender Veränderungen, er muss reformiert werden.
"Die GEW", so der Landesvorsitzende Jürgen Röhreich, "begrüßt die Absicht der Thüringer Landesregierung, mit den Hochschulen, den Gewerkschaften, den Personalräten und den Studierendenvertretern einen konstruktiven Dialog zur Verbesserung der Hochschuldemokratie einzuleiten."
Nach Ansicht der Bildungsgewerkschaft GEW baut Hochschulautonomie auf demokratischen Entscheidungsstrukturen innerhalb der Hochschulen auf. Autonomie der Hochschulen, Freiheit der Wissenschaft bedeuten Freiheit in Verantwortung vor der Gesellschaft. Staat und Gesellschaft können sich dabei nicht aus der Verantwortung für die Hochschulen zurückziehen. Deswegen wird die GEW bei der Evaluation des Thüringer Hochschulgesetzes darauf drängen, dass der Gesetzgeber mit der anstehenden Gesetzesnovelle die Chance zu einer Redemokratisierung der Hochschulen nutzt. Denn mit der in letzten Jahren versuchten und zum Teil auch erreichten Umgestaltung der Hochschulen in unternehmerisch geführte Einrichtungen wurden die demokratische akademische Mitbestimmung und Mitwirkung immer weiter deformiert.
Erfurt, 08.02.2010 Die GEW-Thüringen setzt Erwartungen in den 1. Hochschulgipfel der Thüringer Landesregierung und sieht diese in der Pflicht, die Hochschulen stärker zu unterstützen. Die Bildungsgewerkschaft fordert in einer konzertierten Aktion einen Aufbruch in der Thüringer Hochschullandschaft - hin zu Demokratie, mehr Qualität in der Bildung und zu verbesserter Partizipation.
Wenn der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, zum Hochschulgipfel einlädt, um mit Rektoren, Präsidenten, Vorsitzenden der Hochschulräte, Studierendensprechern, Personalräten, Gleichstellungsbeauftragten und den Gewerkschaften GEW und ver.di u.a. bisherige Ergebnisse des Bologna-Prozesses zu diskutieren, dann müssen nach der kritischen Analyse der Thüringer Situation auch Entscheidungen zur Verbesserung der Lage der Studierenden und der Hochschulen erfolgen. Die GEW hat dazu klare Ansagen an die Thüringer Landesregierung.
Gegenwärtig studieren an Thüringens Hochschulen etwa 50.000 junge Frauen und Männer, das sind etwa 340 % der 1991/92 in Thüringen Studierenden (GEW-Erhebung vom Dezember 2009). Für ihre Ausbildung stehen aber nur noch etwa 80 % der Stellen der Jahre 1991/92 zur Verfügung. Unter diesen Rahmenbedingungen leidet die Qualität der Ausbildung. Das Schönreden der Verhältnisse trat in den letzten Jahren an die Stelle kompetenter Hochschul- und Finanzpolitik. Die Entwicklung der Studierendenzahlen und die "verkorkste" Umsetzung des Bologna-Prozesses erfordern deshalb ganz dringend, den Personalbereich an den Hochschulen auszubauen. Die Hochschulen brauchen die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die finanziellen Mittel für eine aufgabengerechte Personalstruktur und Personalausstattung.
Die Qualität der Lehre und der Betreuung der Studierenden darf nicht weiter absinken. Denn gute Studienbedingungen beeinflussen ganz entscheidend die individuelle Dauer des Studiums und auch den Start ins Berufsleben. Die Umsetzung des Bologna-Prozesses bedarf dringender Veränderungen, er muss reformiert werden.
"Die GEW", so der Landesvorsitzende Jürgen Röhreich, "begrüßt die Absicht der Thüringer Landesregierung, mit den Hochschulen, den Gewerkschaften, den Personalräten und den Studierendenvertretern einen konstruktiven Dialog zur Verbesserung der Hochschuldemokratie einzuleiten."
Nach Ansicht der Bildungsgewerkschaft GEW baut Hochschulautonomie auf demokratischen Entscheidungsstrukturen innerhalb der Hochschulen auf. Autonomie der Hochschulen, Freiheit der Wissenschaft bedeuten Freiheit in Verantwortung vor der Gesellschaft. Staat und Gesellschaft können sich dabei nicht aus der Verantwortung für die Hochschulen zurückziehen. Deswegen wird die GEW bei der Evaluation des Thüringer Hochschulgesetzes darauf drängen, dass der Gesetzgeber mit der anstehenden Gesetzesnovelle die Chance zu einer Redemokratisierung der Hochschulen nutzt. Denn mit der in letzten Jahren versuchten und zum Teil auch erreichten Umgestaltung der Hochschulen in unternehmerisch geführte Einrichtungen wurden die demokratische akademische Mitbestimmung und Mitwirkung immer weiter deformiert.
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Thüringen: Matschie begrüßt Einigung der Fraktionen zu Kindergartengesetz – Durchbruch für mehr Betreuungsqualität
Erfurt, 21.01.2010 Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, hat die Einigung der Landtagsfraktionen von SPD und CDU auf den Gesetzentwurf für ein neues Kindergartengesetz begrüßt. "Das ist ein Durchbruch für mehr Qualität der Betreuung in unseren Kindertageseinrichtungen und ein wichtiger Impuls für eine noch bessere frühkindliche Bildung." Die Koalition habe ein zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst und sich trotz der angespannten Haushaltssituation als handlungsfähig erwiesen.
Der Einigung sei eine intensive politische Debatte vorausgegangen, an der sich nicht nur die Parteien, sondern auch Eltern in ganz Thüringen und ihre Interessenvertreter beteiligt hätten. "Ihr Eintreten für mehr Erzieherinnen in unseren Kindergärten und eine bessere Betreuung hat sich ausgezahlt. Die Ziele des Volksbegehrens für eine bessere Familienpolitik sind erreicht", betont Matschie.
Der Minister lobt den Willen der Landtagsfraktionen zur Einigung. Gerade die Frage der Finanzierung der zusätzlichen Erzieherinnenstellen, für die rund 100 Millionen Euro aufgebracht werden müssen, sei angesichts der konjunkturbedingten Einnahmeverluste des Landes schwierig gewesen. "Dennoch haben wir darauf geachtet, dass durch die Neuregelung die Kommunen von den Eltern keine höheren Kindergartenbeiträge erheben müssen."
Nach dem von den Fraktionen erzielten Durchbruch wird das Gesetz in der kommenden Woche in erster Lesung im Thüringer Landtag behandelt.
Der Einigung sei eine intensive politische Debatte vorausgegangen, an der sich nicht nur die Parteien, sondern auch Eltern in ganz Thüringen und ihre Interessenvertreter beteiligt hätten. "Ihr Eintreten für mehr Erzieherinnen in unseren Kindergärten und eine bessere Betreuung hat sich ausgezahlt. Die Ziele des Volksbegehrens für eine bessere Familienpolitik sind erreicht", betont Matschie.
Der Minister lobt den Willen der Landtagsfraktionen zur Einigung. Gerade die Frage der Finanzierung der zusätzlichen Erzieherinnenstellen, für die rund 100 Millionen Euro aufgebracht werden müssen, sei angesichts der konjunkturbedingten Einnahmeverluste des Landes schwierig gewesen. "Dennoch haben wir darauf geachtet, dass durch die Neuregelung die Kommunen von den Eltern keine höheren Kindergartenbeiträge erheben müssen."
Nach dem von den Fraktionen erzielten Durchbruch wird das Gesetz in der kommenden Woche in erster Lesung im Thüringer Landtag behandelt.
Prüfstein: Floatingverhandlungen
Erfurt, 01.10.2009 Die SPD hat sich entschieden, obwohl es die Spatzen schon von den Dächern pfiffen. "Wir können nur hoffen, dass die SPD den Mut und die Kraft für Entscheidungen hat, die den Charakter von Richtungsänderungen tragen," sagte Thüringens GEW-Vorsitzender Jürgen Röhreich als Reaktion auf die Entscheidung für Schwarz-Rot.
Weiter sagte Röhreich: "Alles was die SPD im Wahlkampf versprochen hat, muss sie nun gegenüber der CDU halten können. Das betrifft aus unserer Sicht auch die bildungspolitischen Ziele. Erster Prüfstein sind für die GEW die Floatingverhandlungen, die demnächst geführt werden müssen." Ansonsten wird die neue Regierungspartei merken, dass der Wind in Thüringen sehr kalt wehen kann.
Erfurt, 01.10.2009 Die SPD hat sich entschieden, obwohl es die Spatzen schon von den Dächern pfiffen. "Wir können nur hoffen, dass die SPD den Mut und die Kraft für Entscheidungen hat, die den Charakter von Richtungsänderungen tragen," sagte Thüringens GEW-Vorsitzender Jürgen Röhreich als Reaktion auf die Entscheidung für Schwarz-Rot.
Weiter sagte Röhreich: "Alles was die SPD im Wahlkampf versprochen hat, muss sie nun gegenüber der CDU halten können. Das betrifft aus unserer Sicht auch die bildungspolitischen Ziele. Erster Prüfstein sind für die GEW die Floatingverhandlungen, die demnächst geführt werden müssen." Ansonsten wird die neue Regierungspartei merken, dass der Wind in Thüringen sehr kalt wehen kann.
Müller: "Betroffenheit und Anteilnahme"
Erfurt, 17.09.2009 Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) zum heutigen Brandanschlag auf das Ansbacher Gymnasium: "Mit großer Betroffenheit habe ich die Meldungen von der schrecklichen Tat in Ansbach zur Kenntnis nehmen müssen. Die Anteilnahme aller Thüringerinnen und Thüringer gilt den Verletzten und ihren Familien, aber auch allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern.
Nach den schrecklichen Ereignissen am Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahr 2002 wissen wir um die problematische Situation nach einer solchen Tat. Daher bietet das Kultusministerium Hilfe an. Speziell geschulte und in Krisensituationen erfahrene Schulpsychologen aus Thüringen können zur Unterstützung entsandt werden. Entsprechende erste Kontakte wurden aufgenommen."
Um auf solche oder ähnliche Vorfälle angemessen reagieren zu können, wurde im Sommer diesen Jahres in Thüringen der Ordner "Umgang mit Krisen und Notfällen an Schulen", der so genannte Notfallordner, in überarbeiteter Form vorgelegt. Die allen staatlichen Schulen in elektronischer Form zur Verfügung stehende Handreichung ist eine wichtige Unterstützung der Leitung und des Krisenteams der Schule bei der Bewältigung von Krisensituationen. "Die Ereignisse in Erfurt, Freising, Meißen, Emsdetten, Winnenden und jetzt in Ansbach zeigen: Krisen sind allgegenwärtig. Wenn das Unvorstellbare passiert, sind Schritte zur Krisenbewältigung erforderlich. Der Krisenordner soll helfen, plötzlichen und unvorhersehbaren Anforderungen und Belastungen gerecht zu werden", so Minister Müller abschließend.
Erfurt, 17.09.2009 Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) zum heutigen Brandanschlag auf das Ansbacher Gymnasium: "Mit großer Betroffenheit habe ich die Meldungen von der schrecklichen Tat in Ansbach zur Kenntnis nehmen müssen. Die Anteilnahme aller Thüringerinnen und Thüringer gilt den Verletzten und ihren Familien, aber auch allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern.
Nach den schrecklichen Ereignissen am Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahr 2002 wissen wir um die problematische Situation nach einer solchen Tat. Daher bietet das Kultusministerium Hilfe an. Speziell geschulte und in Krisensituationen erfahrene Schulpsychologen aus Thüringen können zur Unterstützung entsandt werden. Entsprechende erste Kontakte wurden aufgenommen."
Um auf solche oder ähnliche Vorfälle angemessen reagieren zu können, wurde im Sommer diesen Jahres in Thüringen der Ordner "Umgang mit Krisen und Notfällen an Schulen", der so genannte Notfallordner, in überarbeiteter Form vorgelegt. Die allen staatlichen Schulen in elektronischer Form zur Verfügung stehende Handreichung ist eine wichtige Unterstützung der Leitung und des Krisenteams der Schule bei der Bewältigung von Krisensituationen. "Die Ereignisse in Erfurt, Freising, Meißen, Emsdetten, Winnenden und jetzt in Ansbach zeigen: Krisen sind allgegenwärtig. Wenn das Unvorstellbare passiert, sind Schritte zur Krisenbewältigung erforderlich. Der Krisenordner soll helfen, plötzlichen und unvorhersehbaren Anforderungen und Belastungen gerecht zu werden", so Minister Müller abschließend.
Müller: "Ausgezeichnete Betreuungsbedingungen und hohe Bildungsausgaben"
Erfurt, 20.08.2009 Der heute veröffentlichte Bildungsmonitor 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bescheinigt Thüringen im Länder-Ranking einen hervorragenden zweiten Platz. Damit rückt der Freistaat einen Platz nach vorn. Mit Sachsen und Thüringen bilden die beiden ostdeutschen Freistaaten das Spitzencluster im Ländervergleich. Sachsen und Thüringen haben in den letzten fünf Jahren auch die größten Zuwächse erzielt.
Thüringen liegt im Dynamik-Ranking ebenfalls auf Platz 2. In den Handlungsfeldern "Betreuungsbedingungen" und "Ausgabenpriorisierung" rangiert Thüringen sogar auf Platz 1. Die Betreuungsbedingungen an den Schulen sind ausgezeichnet, so das Urteil der Autoren der Studie. Das ostdeutsche Spitzencluster Sachsen und Thüringen liegt auch im Handlungsfeld MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) deutlich oberhalb des für Deutschland ermittelten Werts. Die Hochschulen in beiden Bundesländern können als die Nachwuchsschmieden für Ingenieure angesehen werden, stellt die Studie fest.
Dazu erklärt Kultusminister Bernward Müller (CDU): "Seit 19 Jahren steht Thüringen für eine vernünftige und zukunftsweisende Bildungspolitik mit Augenmaß. Die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems wird vom Bildungsmonitor 2009 erneut bestätigt. Mit den höchsten Bildungsausgaben, der besten Schüler-Lehrer-Relation und ausgezeichneten Betreuungsbedingungen baut der Freistaat seine Spitzenposition in Deutschland weiter aus. Das leistungsfähige gegliederte Thüringer Schulsystem bietet für jeden Schüler die richtige Schule. Statt auf die Einheitsschule und somit auf die Abschaffung des Gymnasiums setzen wir auf Kontinuität, Verlässlichkeit und auf die bestmögliche individuelle Förderung. Die Landesregierung ist für das gemeinsame Lernen und den gemeinsamen Unterricht in einem differenzierten Schulwesen. Wir wollen nicht eine Schule für alle, sondern für jeden die richtige Schule."
Der deutliche Sprung Thüringens im Vergleich zum Vorjahr sei laut Studie vor allem auf die Fortschritte im Handlungsfeld Schulqualität zurückzuführen. Die Thüringer Jugendlichen hätten sich bei PISA-2006 im Bereich Naturwissenschaften gegenüber PISA-2003 signifikant verbessert. Dazu komme, dass die Grundschüler in Thüringen bei IGLU-2006 die besten Leistungen im Vergleich aller Bundesländer erzielten. Ferner hätten sich die Betreuungsbedingungen im Vorschulbereich, an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an den Hochschulen weiter verbessert. Dies gelte gleichermaßen für die Betreuungsrelationen wie für die Klassengrößen. Die Betreuungsbedingungen in Sachsen und Thüringen seien weiterhin über alle Bildungsstufen hinweg die besten in Deutschland. So zähle die Relation zwischen der Anzahl der Schüler und jener der Lehrer, die die Möglichkeiten für eine individuelle Förderung signalisieren, in beiden Ländern bundesweit zu den niedrigsten. Auch die Förderinfrastruktur in Form von Angeboten für Ganztagsbetreuung im Vorschul- und Schulbereich sei in Thüringen mit am besten aufgebaut. Das offene und gebundene Ganztagsangebot erfasse 68 Prozent der Grundschüler, im Bundesschnitt seien es lediglich 15,5 Prozent. In Thüringen sei auch der Anteil der Schüler, die nicht die für eine erfolgreiche Bildungs- und berufliche Laufbahn erforderlichen Kompetenzen aufwiesen, deutlich kleiner als im Bundesschnitt. Lediglich 6,8 Prozent der Grundschüler in Thüringen zählen zu den leseschwachen Schülern. Das ist bundesweit Spitze.
Die Bildungsstudie wurde im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellt. Bewertet wurden mehr als 100 Indikatoren. Weitere Informationen sind im Internet unter www.insm.de zu finden.
Erfurt, 20.08.2009 Der heute veröffentlichte Bildungsmonitor 2009 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bescheinigt Thüringen im Länder-Ranking einen hervorragenden zweiten Platz. Damit rückt der Freistaat einen Platz nach vorn. Mit Sachsen und Thüringen bilden die beiden ostdeutschen Freistaaten das Spitzencluster im Ländervergleich. Sachsen und Thüringen haben in den letzten fünf Jahren auch die größten Zuwächse erzielt.
Thüringen liegt im Dynamik-Ranking ebenfalls auf Platz 2. In den Handlungsfeldern "Betreuungsbedingungen" und "Ausgabenpriorisierung" rangiert Thüringen sogar auf Platz 1. Die Betreuungsbedingungen an den Schulen sind ausgezeichnet, so das Urteil der Autoren der Studie. Das ostdeutsche Spitzencluster Sachsen und Thüringen liegt auch im Handlungsfeld MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) deutlich oberhalb des für Deutschland ermittelten Werts. Die Hochschulen in beiden Bundesländern können als die Nachwuchsschmieden für Ingenieure angesehen werden, stellt die Studie fest.
Dazu erklärt Kultusminister Bernward Müller (CDU): "Seit 19 Jahren steht Thüringen für eine vernünftige und zukunftsweisende Bildungspolitik mit Augenmaß. Die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems wird vom Bildungsmonitor 2009 erneut bestätigt. Mit den höchsten Bildungsausgaben, der besten Schüler-Lehrer-Relation und ausgezeichneten Betreuungsbedingungen baut der Freistaat seine Spitzenposition in Deutschland weiter aus. Das leistungsfähige gegliederte Thüringer Schulsystem bietet für jeden Schüler die richtige Schule. Statt auf die Einheitsschule und somit auf die Abschaffung des Gymnasiums setzen wir auf Kontinuität, Verlässlichkeit und auf die bestmögliche individuelle Förderung. Die Landesregierung ist für das gemeinsame Lernen und den gemeinsamen Unterricht in einem differenzierten Schulwesen. Wir wollen nicht eine Schule für alle, sondern für jeden die richtige Schule."
Der deutliche Sprung Thüringens im Vergleich zum Vorjahr sei laut Studie vor allem auf die Fortschritte im Handlungsfeld Schulqualität zurückzuführen. Die Thüringer Jugendlichen hätten sich bei PISA-2006 im Bereich Naturwissenschaften gegenüber PISA-2003 signifikant verbessert. Dazu komme, dass die Grundschüler in Thüringen bei IGLU-2006 die besten Leistungen im Vergleich aller Bundesländer erzielten. Ferner hätten sich die Betreuungsbedingungen im Vorschulbereich, an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an den Hochschulen weiter verbessert. Dies gelte gleichermaßen für die Betreuungsrelationen wie für die Klassengrößen. Die Betreuungsbedingungen in Sachsen und Thüringen seien weiterhin über alle Bildungsstufen hinweg die besten in Deutschland. So zähle die Relation zwischen der Anzahl der Schüler und jener der Lehrer, die die Möglichkeiten für eine individuelle Förderung signalisieren, in beiden Ländern bundesweit zu den niedrigsten. Auch die Förderinfrastruktur in Form von Angeboten für Ganztagsbetreuung im Vorschul- und Schulbereich sei in Thüringen mit am besten aufgebaut. Das offene und gebundene Ganztagsangebot erfasse 68 Prozent der Grundschüler, im Bundesschnitt seien es lediglich 15,5 Prozent. In Thüringen sei auch der Anteil der Schüler, die nicht die für eine erfolgreiche Bildungs- und berufliche Laufbahn erforderlichen Kompetenzen aufwiesen, deutlich kleiner als im Bundesschnitt. Lediglich 6,8 Prozent der Grundschüler in Thüringen zählen zu den leseschwachen Schülern. Das ist bundesweit Spitze.
Die Bildungsstudie wurde im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellt. Bewertet wurden mehr als 100 Indikatoren. Weitere Informationen sind im Internet unter www.insm.de zu finden.
Müller: "Wichtige Unterstützung bei Bewältigung von Krisensituationen"
Erfurt, 15.07.2009 Das Thüringer Kultusministerium hat den Ordner "Umgang mit Krisen und Notfällen an Schulen", den so genannten Notfallordner, in überarbeiteter Form vorgelegt. Das teilte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) heute mit. Die allen staatlichen Schulen in elektronischer Form zur Verfügung stehende Handreichung sei eine wichtige Unterstützung der Leitung und des Krisenteams der Schule bei der Bewältigung von Krisensituationen. Ende August werde sie den Schulen in freier Trägerschaft vorgestellt.
Der Notfallordner liegt den Thüringer Schulen seit 2002 vor. Zahlreiche Hinweise und Anregungen zur Ergänzung des Ordners sowie in anderen Bundesländern vorhandene Materialien bildeten die Grundlage für eine Überarbeitung des Ordners. Daran beteiligt waren neben dem Kultusministerium zahlreiche Experten des Thüringer Innenministeriums, der Unfallkasse Thüringen, des Thüringischen Landkreistags, des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, der Staatlichen Schulämter, der Schulträger und das Kernteam Krisenintervention des Schulpsychologischen Dienstes. Mit dem Ordner können Schulen Handlungssicherheit gewinnen, um rasch und möglichst reibungslos erforderliche Maßnahmen einzuleiten. Der Ordner enthält Kapitel zum schulischen Krisen- und Notfallmanagement in Thüringen, spezielle Hinweise zu ausgewählten besonderen Vorkommnissen und Gefahrenlagen sowie Anhänge mit Formularen, Festlegungen und Übersichten, Musterschreiben und einem Ratgeberteil. Darin enthalten sind u. a. Hinweise zur Früherkennung und Verhinderung von Amoktaten, zur Information mittels Code und zu schusssicheren Bereichen in Räumen.
Kultusminister Müller dazu: "Die Ereignisse in Erfurt, Freising, Meißen, Emsdetten, Winnenden und St. Augustin zeigen, Krisen sind allgegenwärtig. Wenn das Unvorstellbare passiert, sind Schritte zur Krisenbewältigung erforderlich. Notfälle und Krisen in der Schule sowie im schulischen Umfeld verlangen ein angemessenes und vor allem koordiniertes Handeln. Da den Verantwortlichen in einer solchen Situation nicht die Zeit bleibt, Grundsätzliches zu diskutieren, muss vorab schulintern geklärt werden, wem im Krisenfall welche Aufgaben obliegen und wie im Einzelnen zu agieren ist. Der vorliegende Ordner soll helfen, plötzlichen und unvorhersehbaren Anforderungen und Belastungen dadurch eher gerecht zu werden, dass im Vorfeld Handlungsmöglichkeiten erkannt und diskutiert worden sind. Um sicherzustellen, dass in einer Krisensituation keine wesentlichen Handlungsschritte vergessen werden, sollte das Krisenteam regelmäßig das Verhalten in krisenhaften Situationen trainieren. Ich hoffe, dass diese Materialien zum Leitfaden für die Thüringer Schulen im Umgang mit Krisen und Notfällen werden, dass sie in der Realität aber nie angewendet werden müssen."
Krisen und Notfälle sind in der Regel extreme, nicht vorhersehbare, plötzlich eintretende, belastende Ereignisse, die den normalen Schulalltag gravierend stören. Durch sie können Einzelpersonen, Personengruppen oder die gesamte Schulgemeinschaft im Schulbetrieb gefährdet oder beeinträchtigt werden. Typische Beispiele für Krisen und Notfälle sind: Amoklagen, massive Gewaltandrohungen, Gewalthandlungen und Gewalteskalation, Waffenbesitz und Waffengebrauch, schwere Unfälle und Todesfälle, ansteckende oder lebensgefährliche Erkrankungen sowie andere Krisenereignisse wie z. B. Brand oder Hochwasser.
Erfurt, 15.07.2009 Das Thüringer Kultusministerium hat den Ordner "Umgang mit Krisen und Notfällen an Schulen", den so genannten Notfallordner, in überarbeiteter Form vorgelegt. Das teilte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) heute mit. Die allen staatlichen Schulen in elektronischer Form zur Verfügung stehende Handreichung sei eine wichtige Unterstützung der Leitung und des Krisenteams der Schule bei der Bewältigung von Krisensituationen. Ende August werde sie den Schulen in freier Trägerschaft vorgestellt.
Der Notfallordner liegt den Thüringer Schulen seit 2002 vor. Zahlreiche Hinweise und Anregungen zur Ergänzung des Ordners sowie in anderen Bundesländern vorhandene Materialien bildeten die Grundlage für eine Überarbeitung des Ordners. Daran beteiligt waren neben dem Kultusministerium zahlreiche Experten des Thüringer Innenministeriums, der Unfallkasse Thüringen, des Thüringischen Landkreistags, des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, der Staatlichen Schulämter, der Schulträger und das Kernteam Krisenintervention des Schulpsychologischen Dienstes. Mit dem Ordner können Schulen Handlungssicherheit gewinnen, um rasch und möglichst reibungslos erforderliche Maßnahmen einzuleiten. Der Ordner enthält Kapitel zum schulischen Krisen- und Notfallmanagement in Thüringen, spezielle Hinweise zu ausgewählten besonderen Vorkommnissen und Gefahrenlagen sowie Anhänge mit Formularen, Festlegungen und Übersichten, Musterschreiben und einem Ratgeberteil. Darin enthalten sind u. a. Hinweise zur Früherkennung und Verhinderung von Amoktaten, zur Information mittels Code und zu schusssicheren Bereichen in Räumen.
Kultusminister Müller dazu: "Die Ereignisse in Erfurt, Freising, Meißen, Emsdetten, Winnenden und St. Augustin zeigen, Krisen sind allgegenwärtig. Wenn das Unvorstellbare passiert, sind Schritte zur Krisenbewältigung erforderlich. Notfälle und Krisen in der Schule sowie im schulischen Umfeld verlangen ein angemessenes und vor allem koordiniertes Handeln. Da den Verantwortlichen in einer solchen Situation nicht die Zeit bleibt, Grundsätzliches zu diskutieren, muss vorab schulintern geklärt werden, wem im Krisenfall welche Aufgaben obliegen und wie im Einzelnen zu agieren ist. Der vorliegende Ordner soll helfen, plötzlichen und unvorhersehbaren Anforderungen und Belastungen dadurch eher gerecht zu werden, dass im Vorfeld Handlungsmöglichkeiten erkannt und diskutiert worden sind. Um sicherzustellen, dass in einer Krisensituation keine wesentlichen Handlungsschritte vergessen werden, sollte das Krisenteam regelmäßig das Verhalten in krisenhaften Situationen trainieren. Ich hoffe, dass diese Materialien zum Leitfaden für die Thüringer Schulen im Umgang mit Krisen und Notfällen werden, dass sie in der Realität aber nie angewendet werden müssen."
Krisen und Notfälle sind in der Regel extreme, nicht vorhersehbare, plötzlich eintretende, belastende Ereignisse, die den normalen Schulalltag gravierend stören. Durch sie können Einzelpersonen, Personengruppen oder die gesamte Schulgemeinschaft im Schulbetrieb gefährdet oder beeinträchtigt werden. Typische Beispiele für Krisen und Notfälle sind: Amoklagen, massive Gewaltandrohungen, Gewalthandlungen und Gewalteskalation, Waffenbesitz und Waffengebrauch, schwere Unfälle und Todesfälle, ansteckende oder lebensgefährliche Erkrankungen sowie andere Krisenereignisse wie z. B. Brand oder Hochwasser.
Minister Müller: "Bildung ist Voraussetzung für Integration"
Erfurt, 03.07.2009 Der Kreis der Thüringer START-Stipendiaten wird zum neuen Schuljahr erneut wachsen: Acht talentierte, leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund werden in das START-Stipendienprogramm aufgenommen und ab dem 1. August 2009 gefördert. Die diesjährigen Stipendiaten kommen aus Syrien, Indien, der Türkei, Vietnam und der Ukraine. Mit ihnen werden insgesamt 20 junge Migranten durch das START-Programm im Freistaat unterstützt. Das teilte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) heute mit.
Kultusminister Müller begrüßt die Förderung: "Gute Bildung ist die Voraussetzung für Erfolg in Schule und Beruf und somit auch für Integration. Daher brauchen gerade Kinder mit Migrationshintergrund unsere Unterstützung. Unverzichtbar sind dabei starke Partner, die mit dem START-Programm begabten und gesellschaftlich engagierten jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bessere Bildungschancen eröffnen. Ich danke allen Beteiligten für das große Engagement."
Das START-Stipendienprogramm will leistungsstarken und gesellschaftlich engagierten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund verstärkt die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung und damit verbunden bessere Chancen für eine berufliche Karriere bieten. In Thüringen wurde das Stipendium, das die START-Stiftung gGmbH, die Deutsche Bank Stiftung, die Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, das Thüringer Kultusministerium und die WWK Kinderstiftung als gemeinsame Bildungsinitiative anbieten, in diesem Jahr zum dritten Mal ausgeschrieben. Die Stipendiaten profitieren dabei nicht nur von der materiellen Förderung, die aus 100 Euro Bildungsgeld monatlich und einem Laptop mit Internetanschluss besteht. Besonders wertvoll ist bei START die ideelle Förderung der Stipendiaten, die sich aus regionalen und überregionalen Bildungsseminaren zusammensetzt und eine intensive pädagogische Betreuung einschließt. Die Themen der Seminare sind breit gefächert und umfassen die Bereiche Persönlichkeitsbildung, Berufsorientierung, Politik und Gesellschaft, Natur und Technik, Sport, Kunst sowie Musik.
Erfurt, 03.07.2009 Der Kreis der Thüringer START-Stipendiaten wird zum neuen Schuljahr erneut wachsen: Acht talentierte, leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund werden in das START-Stipendienprogramm aufgenommen und ab dem 1. August 2009 gefördert. Die diesjährigen Stipendiaten kommen aus Syrien, Indien, der Türkei, Vietnam und der Ukraine. Mit ihnen werden insgesamt 20 junge Migranten durch das START-Programm im Freistaat unterstützt. Das teilte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) heute mit.
Kultusminister Müller begrüßt die Förderung: "Gute Bildung ist die Voraussetzung für Erfolg in Schule und Beruf und somit auch für Integration. Daher brauchen gerade Kinder mit Migrationshintergrund unsere Unterstützung. Unverzichtbar sind dabei starke Partner, die mit dem START-Programm begabten und gesellschaftlich engagierten jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bessere Bildungschancen eröffnen. Ich danke allen Beteiligten für das große Engagement."
Das START-Stipendienprogramm will leistungsstarken und gesellschaftlich engagierten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund verstärkt die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung und damit verbunden bessere Chancen für eine berufliche Karriere bieten. In Thüringen wurde das Stipendium, das die START-Stiftung gGmbH, die Deutsche Bank Stiftung, die Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, das Thüringer Kultusministerium und die WWK Kinderstiftung als gemeinsame Bildungsinitiative anbieten, in diesem Jahr zum dritten Mal ausgeschrieben. Die Stipendiaten profitieren dabei nicht nur von der materiellen Förderung, die aus 100 Euro Bildungsgeld monatlich und einem Laptop mit Internetanschluss besteht. Besonders wertvoll ist bei START die ideelle Förderung der Stipendiaten, die sich aus regionalen und überregionalen Bildungsseminaren zusammensetzt und eine intensive pädagogische Betreuung einschließt. Die Themen der Seminare sind breit gefächert und umfassen die Bereiche Persönlichkeitsbildung, Berufsorientierung, Politik und Gesellschaft, Natur und Technik, Sport, Kunst sowie Musik.
Müller: "Herzstück unseres Bildungssystems ist Schule mit Chancen für alle"
Erfurt, 18.05.2009 Rund 56 Prozent der Thüringer Grundschüler, die im Schuljahr 2008/2009 die 4. Klasse besuchen, wechseln zum Schuljahr 2009/2010 an die Regelschulen, aber auch an die Gesamtschulen und Förderschulen im Freistaat. "Damit wird deutlich, dass die Regelschule nach wie vor das Herzstück unseres Schulsystems ist", erklärt Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU).
Von den insgesamt 15.288 Schülern in der 4. Klasse der Grundschule wechseln zum Schuljahr 2009/20010 6.760 Schüler auf ein Gymnasium. Das ist ein Anteil von 44,2 Prozent. Im Schuljahr 2008/2009 waren es ebenfalls 44,2 Prozent. Das Thüringer Schulgesetz ermöglicht aber auch den Übertritt von der Regelschule auf das Gymnasium und umgekehrt. Im Schuljahr 2008/2009 nutzten diese Chance 586 Regelschüler und 853 Gymnasiasten.
Dazu Kultusminister Müller: "Die Regelschule ist eine Schule mit Chancen für alle. Sie sichert Schülerinnen und Schülern eine theoretisch fundierte, aber gleichzeitig praktisch und lebensnah orientierte Schulbildung. Die Entscheidung für einen Bildungsweg ist dabei noch längst nicht die Entscheidung für einen Abschluss. Denn die Durchlässigkeit unseres gegliederten Schulsystems ermöglicht den Wechsel von der Regelschule an das Gymnasium oder vom Gymnasium an die Regelschule. Damit ebnet das Erfolgsmodell Regelschule den Weg sowohl zur Berufs- als auch zur Hochschulreife. Darüber hinaus erfüllt der Freistaat mit der hohen Zahl der Übertritte von der Grundschule an das Gymnasium eine von internationalen Organisationen erhobene Forderung nach einer Erhöhung des Anteils der Abiturienten in Deutschland."
Im neuen Schuljahr 2009/2010 werden in Thüringen insgesamt rund 242.200 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, davon etwa 65.060 in den Grundschulen, 42.800 in den Regelschulen, 46.560 in den Gymnasien, 6.320 in den Gesamtschulen, 9.620 in den Förderschulen, 280 in den Kollegs und 71.560 in den Berufsbildenden Schulen.
Erfurt, 18.05.2009 Rund 56 Prozent der Thüringer Grundschüler, die im Schuljahr 2008/2009 die 4. Klasse besuchen, wechseln zum Schuljahr 2009/2010 an die Regelschulen, aber auch an die Gesamtschulen und Förderschulen im Freistaat. "Damit wird deutlich, dass die Regelschule nach wie vor das Herzstück unseres Schulsystems ist", erklärt Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU).
Von den insgesamt 15.288 Schülern in der 4. Klasse der Grundschule wechseln zum Schuljahr 2009/20010 6.760 Schüler auf ein Gymnasium. Das ist ein Anteil von 44,2 Prozent. Im Schuljahr 2008/2009 waren es ebenfalls 44,2 Prozent. Das Thüringer Schulgesetz ermöglicht aber auch den Übertritt von der Regelschule auf das Gymnasium und umgekehrt. Im Schuljahr 2008/2009 nutzten diese Chance 586 Regelschüler und 853 Gymnasiasten.
Dazu Kultusminister Müller: "Die Regelschule ist eine Schule mit Chancen für alle. Sie sichert Schülerinnen und Schülern eine theoretisch fundierte, aber gleichzeitig praktisch und lebensnah orientierte Schulbildung. Die Entscheidung für einen Bildungsweg ist dabei noch längst nicht die Entscheidung für einen Abschluss. Denn die Durchlässigkeit unseres gegliederten Schulsystems ermöglicht den Wechsel von der Regelschule an das Gymnasium oder vom Gymnasium an die Regelschule. Damit ebnet das Erfolgsmodell Regelschule den Weg sowohl zur Berufs- als auch zur Hochschulreife. Darüber hinaus erfüllt der Freistaat mit der hohen Zahl der Übertritte von der Grundschule an das Gymnasium eine von internationalen Organisationen erhobene Forderung nach einer Erhöhung des Anteils der Abiturienten in Deutschland."
Im neuen Schuljahr 2009/2010 werden in Thüringen insgesamt rund 242.200 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, davon etwa 65.060 in den Grundschulen, 42.800 in den Regelschulen, 46.560 in den Gymnasien, 6.320 in den Gesamtschulen, 9.620 in den Förderschulen, 280 in den Kollegs und 71.560 in den Berufsbildenden Schulen.

