Hannover, 18.08.2010 In Niedersachsen werden auch in diesem Jahr Fahrten zu NS-Gedenk- und Dokumentationsstätten finanziell gefördert. Das Kultusministerium stellt der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten für diesen Zweck kurzfristig zusätzliche Mittel in Höhe von 50.000 Euro als Zuwendung zur Verfügung.
"Die Förderung der Erinnerungsarbeit insbesondere in unseren Schulen muss auch in Zeiten angespannter öffentlicher Haushalte möglich sein. Mit dem einmaligen Zuschuss ermöglichen wir der Stiftung die Förderung der Fahrten auch im laufenden Jahr. Ich bin optimistisch, dass wir auch für die kommenden Jahre noch eine gute Lösung finden werden", sagte Kultusminister Dr. Bernd Althusmann.
Die Förderung der Gedenkstättenfahrten, die vor allem von Schulklassen in Anspruch genommen wird, konnte vom Stiftungsrat der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln im Haushalt der Stiftung nicht mehr berücksichtigt werden.
"Die Förderung der Erinnerungsarbeit insbesondere in unseren Schulen muss auch in Zeiten angespannter öffentlicher Haushalte möglich sein. Mit dem einmaligen Zuschuss ermöglichen wir der Stiftung die Förderung der Fahrten auch im laufenden Jahr. Ich bin optimistisch, dass wir auch für die kommenden Jahre noch eine gute Lösung finden werden", sagte Kultusminister Dr. Bernd Althusmann.
Die Förderung der Gedenkstättenfahrten, die vor allem von Schulklassen in Anspruch genommen wird, konnte vom Stiftungsrat der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln im Haushalt der Stiftung nicht mehr berücksichtigt werden.
Hannover, 16.06.2010 Die ersten elf niedersächsischen Schülerinnen und Schüler erwerben in diesem Jahr neben dem Abitur auch das französische Baccalauréat. Zur Verleihung der so genannten AbiBac-Bescheinigungen kam der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann heute in die Käthe-Kollwitz-Schule in Hannover, um die Leistung der Abiturientinnen und Abiturienten persönlich zu würdigen.
"Dieser doppelte Abschluss öffnet den Schülerinnen und Schülern viele Türen. Sie können sich direkt, ohne einen weiteren Sprachnachweis, an einer deutschen oder französischen Hochschule bewerben und werden später hervorragende Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt haben. Darauf sollen und können die Abiturientinnen und Abiturienten stolz sein. Sie haben bewiesen, dass mit Fleiß, Disziplin und Interesse viel zu erreichen ist", sagte Dr. Bernd Althusmann.
Der Kultusminister bedankte sich ausdrücklich bei Schulleitung und Lehrkräften der Käthe-Kollwitz-Schule: "Ohne ihr Engagement wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen", sagte der Minister bei der Festveranstaltung, zu der mit Jean-Pierre Grosset-Bourbange auch ein Vertreter der französischen Schuladministration angereist war.
In Niedersachsen wurde die Käthe-Kollwitz-Schule in Hannover 2007/08 als bislang einziges Gymnasium in das AbiBac-Programm aufgenommen. Gemäß des deutsch-französischen Abkommens von 1994 gestattet der gleichzeitige Erwerb der deutschen Allgemeinen Hochschulreife und des französischen Baccalauréat deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern, sich mit Beginn der gymnasialen Oberstufe in Deutschland bzw. des Lycée in Frankreich auf diese beiden Abschlüsse gleichzeitig vorzubereiten. Der Unterricht erfolgt in Deutschland in Geschichte und einem weiteren Fach des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes in französischer Sprache. Darüber hinaus legen die Schülerinnen und Schüler im Abitur in Französisch eine schriftliche und eine mündliche Prüfung ab. Neben den thematischen Schwerpunkten des niedersächsischen Zentralabiturs werden im Unterricht vorwiegend Inhalte erarbeitet, die das besondere deutsch-französische Verhältnis sowie die Rolle beider Länder in Europa und der Welt widerspiegeln.
Die französische Partnerschule der Käthe-Kollwitz-Schule ist das Lycée Gallilée in Combs-la-Ville.
"Dieser doppelte Abschluss öffnet den Schülerinnen und Schülern viele Türen. Sie können sich direkt, ohne einen weiteren Sprachnachweis, an einer deutschen oder französischen Hochschule bewerben und werden später hervorragende Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt haben. Darauf sollen und können die Abiturientinnen und Abiturienten stolz sein. Sie haben bewiesen, dass mit Fleiß, Disziplin und Interesse viel zu erreichen ist", sagte Dr. Bernd Althusmann.
Der Kultusminister bedankte sich ausdrücklich bei Schulleitung und Lehrkräften der Käthe-Kollwitz-Schule: "Ohne ihr Engagement wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen", sagte der Minister bei der Festveranstaltung, zu der mit Jean-Pierre Grosset-Bourbange auch ein Vertreter der französischen Schuladministration angereist war.
In Niedersachsen wurde die Käthe-Kollwitz-Schule in Hannover 2007/08 als bislang einziges Gymnasium in das AbiBac-Programm aufgenommen. Gemäß des deutsch-französischen Abkommens von 1994 gestattet der gleichzeitige Erwerb der deutschen Allgemeinen Hochschulreife und des französischen Baccalauréat deutschen und französischen Schülerinnen und Schülern, sich mit Beginn der gymnasialen Oberstufe in Deutschland bzw. des Lycée in Frankreich auf diese beiden Abschlüsse gleichzeitig vorzubereiten. Der Unterricht erfolgt in Deutschland in Geschichte und einem weiteren Fach des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes in französischer Sprache. Darüber hinaus legen die Schülerinnen und Schüler im Abitur in Französisch eine schriftliche und eine mündliche Prüfung ab. Neben den thematischen Schwerpunkten des niedersächsischen Zentralabiturs werden im Unterricht vorwiegend Inhalte erarbeitet, die das besondere deutsch-französische Verhältnis sowie die Rolle beider Länder in Europa und der Welt widerspiegeln.
Die französische Partnerschule der Käthe-Kollwitz-Schule ist das Lycée Gallilée in Combs-la-Ville.
Hannover, 03.03.2010 "Großstädte wie Gemeinden in den Landkreisen setzen verstärkt auf die Einrichtung von Integrierten Gesamtschulen. Sie entsprechen damit den Erwartungen der Grundschuleltern, die eine Schule wünschen, die alle Bildungsgänge beinhaltet und auch den direkten Weg zum Abitur offen hält", so fasst Eberhard Brandt, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen das Ergebnis einer Beratung am 3. März 2010 in Hannover zusammen, bei der Experten von Schulträgern vor GEW-Mitgliedern aus kommunalen Schulausschüssen ihre Sicht auf die jüngste Entwicklung dargelegt haben. Die GEW-Vertreter wollen die Erfahrungen der Kommunalpolitiker aufnehmen, um die Gesamtschulgründungen effektiver zu betreiben.
Die neueste Rechtslage zur kommunalen Schulentwicklung hatte Dr. Dieter Galas, ehemaliger Ministerialdirigent und GEW-Landesvorsitzender, referiert. "Es ist kein Zufall, dass Vorsitzende von Stadtelternräten mit den Lehrervertretern zu der Fachtagung gekommen waren", kommentiert der GEW-Vorsitzende. "Eltern und GEW arbeiten vor Ort immer enger zusammen."
Bis zu 19 Neugründungen von Gesamtschulen am 1. 8. 2010 werden erwartet, so Brandt. Die Gründungswelle gehe auch 2011 weiter, wie die Nachfrage von Schulträgern zeige. Wahrscheinlich wird es dann halb so viele Gesamtschulen wie Gymnasien geben.
Heftige Kritik gab es bei vielen Gesamtschulgründungen an der Dauer des Genehmigungsverfahrens. Offenbar hätten etliche Anträge wochenlang auf einem Schreibtisch in der Landesschulbehörde gelegen, nachdem sie von den zuständigen Fachdezernaten zügig bearbeitet worden waren. Auch im Kultusministerium sei die Genehmigung und die Einsetzung der Planungsgruppen akkurat und schnell erledigt worden. "Wenn es zutrifft, dass die Genehmigungsverfahren aus politischen Gründen verschleppt wurden und dass aus dem Umfeld der Regierungsfraktionen versucht wurde, in das Genehmigungsverfahren einzugreifen, wäre das ein Skandal und offenbarte ein problematisches Verhältnis zu gültigen Rechtsbestimmungen", urteilt der GEW-Vorsitzende und fordert das Ministerium auf, für ordentliche Verfahren zu sorgen. Es dürfe nicht sein, dass viele Planungsgruppen ihre Arbeit erst sehr spät aufnehmen können und dass die Gründung der Gesamtschulen massiv beeinträchtigt wird.
In der Landeshauptstadt Hannover zieht eine Gesamtschulgründung die nächste nach sich, berichtete Michael Klie, Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Auch andere Großstädte sähen neben Gesamtschulen und Gymnasien kaum noch Bedarf der Eltern an Haupt- und Realschulen. Zwischen Gymnasien und Gesamtschulen bestehe ein durchaus konstruktiver Wettbewerb um den besseren Weg zum Abitur, wie die Anmeldezahlen zu den Gesamtschulen belegten.
In vielen Landkreisen gibt es einen breiten Partei übergreifenden Konsens, dass Gesamtschulen die einzige Möglichkeit bieten, bei den zurückgehenden Schülerzahlen Schulen in der Region, wenn auch nicht in jeder Gemeinde, zu erhalten. Diese Erfahrung berichtete Eva Burdorf, bis vor kurzem aktive 1. Kreisrätin des Landkreises Schaumburg. Zu den vier im Landkreis bestehenden IGSen käme mindestens eine weitere. Zwei weitere Städte hätten Anträge gestellt. "Es gibt unter den Kommunen einen Streit, wer die Gesamtschule bekommt. Wenn die Landesregierung nicht vorgeschrieben hätte, dass mindestens fünf Parallelklassen im 5. Jahrgang eingerichtet werden müssen (135 bis 150 Schülerinnen und Schüler), wären beide Städte zum Zug gekommen, so wie alle kommunalpolitischen Kräfte und die Eltern es wollen.
Rüdiger Woltmann, Samtgemeindebürgermeister aus Bothel im Landkreis Rotenburg (Wümme) setzt sich seit langem vehement für eine IGS ein. Er legt Wert darauf, nicht an eine Partei gebunden zu sein. Die CDU-Mehrheitsfraktion in Bothel sei sich mit den anderen Parteien einig, eine Gesamtschule müsse dringend gegründet werden. "Nur so können wir uns eine attraktive Schule in Bothel vorstellen, die auch für die Eltern interessant ist, deren Kinder sonst den weiten Weg zum Kreisgymnasium wählen würden. Ohne diese Eltern wäre eine Schule auf die Dauer nicht lebensfähig." Woltmann hat kein Verständnis dafür, wenn der Gemeinde Bothel eine IGS nicht genehmigt wird, obwohl die Eltern eindeutig dafür sind und obwohl die bestehende Haupt- und Realschule ein gutes Gesamtschulkonzept vorgelegt hat und eine pädagogische Aufbruchstimmung ausstrahlt.
Helmut Ringe, Vorsitzender des Schulausschusses im Landkreis Rotenburg, berichtet, dass acht Gemeinden in Übereinstimmung mit den Eltern eine IGS wünschen – parteiübergreifend bei CDU-Mehrheiten. Dazu komme ein großes Elterninteresse in der Kreisstadt Rotenburg. Die örtliche Kritik an den restriktiven Vorschriften zur Gesamtschulgründung sei äußerst massiv, weil trotz des überragenden Elternwillens (65 Prozent) keine einzige IGS genehmigt wurde. "Das nimmt bei uns keiner hin! Wir müssen als Schulträger Gestaltungsfreiheit für Gesamtschulen haben, wie es den alten Vorschriften entspricht. Vierzügigkeit, im Ausnahmefall Dreizügigkeit. So muss auch die Neuregelung aussehen, die jetzt auf dem Tisch der Kultusministerin liegt." Einmütig, mit den Stimmen des Landwirtschaftsministers Ehlen und des Landrates Luttmann, Ehemann der Sozialministerin im Kabinett Wulff, hat der Kreistag die Landesregierung aufgefordert, die Verordnung über die Schulgrößen dem Bedarf der Kommunen anzupassen. "Wer das nicht fordert, hat bei den Kommunalwahlen 2011 bei uns keine Chance", so Helmut Ringe.
Nach den Eingangsstatements gab es in der vom GEW-Schulfachmann Henner Sauerland geleiteten Diskussion einen regen Gedankenaustausch. Dabei gab es auch Anregungen für die Umsetzung der Inklusion und der Grundschulreform. "So gehen wir gestärkt an die aktive Arbeit vor Ort", lautet Sauerlands Resümee der Fachtagung.
Die neueste Rechtslage zur kommunalen Schulentwicklung hatte Dr. Dieter Galas, ehemaliger Ministerialdirigent und GEW-Landesvorsitzender, referiert. "Es ist kein Zufall, dass Vorsitzende von Stadtelternräten mit den Lehrervertretern zu der Fachtagung gekommen waren", kommentiert der GEW-Vorsitzende. "Eltern und GEW arbeiten vor Ort immer enger zusammen."
Bis zu 19 Neugründungen von Gesamtschulen am 1. 8. 2010 werden erwartet, so Brandt. Die Gründungswelle gehe auch 2011 weiter, wie die Nachfrage von Schulträgern zeige. Wahrscheinlich wird es dann halb so viele Gesamtschulen wie Gymnasien geben.
Heftige Kritik gab es bei vielen Gesamtschulgründungen an der Dauer des Genehmigungsverfahrens. Offenbar hätten etliche Anträge wochenlang auf einem Schreibtisch in der Landesschulbehörde gelegen, nachdem sie von den zuständigen Fachdezernaten zügig bearbeitet worden waren. Auch im Kultusministerium sei die Genehmigung und die Einsetzung der Planungsgruppen akkurat und schnell erledigt worden. "Wenn es zutrifft, dass die Genehmigungsverfahren aus politischen Gründen verschleppt wurden und dass aus dem Umfeld der Regierungsfraktionen versucht wurde, in das Genehmigungsverfahren einzugreifen, wäre das ein Skandal und offenbarte ein problematisches Verhältnis zu gültigen Rechtsbestimmungen", urteilt der GEW-Vorsitzende und fordert das Ministerium auf, für ordentliche Verfahren zu sorgen. Es dürfe nicht sein, dass viele Planungsgruppen ihre Arbeit erst sehr spät aufnehmen können und dass die Gründung der Gesamtschulen massiv beeinträchtigt wird.
In der Landeshauptstadt Hannover zieht eine Gesamtschulgründung die nächste nach sich, berichtete Michael Klie, Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Auch andere Großstädte sähen neben Gesamtschulen und Gymnasien kaum noch Bedarf der Eltern an Haupt- und Realschulen. Zwischen Gymnasien und Gesamtschulen bestehe ein durchaus konstruktiver Wettbewerb um den besseren Weg zum Abitur, wie die Anmeldezahlen zu den Gesamtschulen belegten.
In vielen Landkreisen gibt es einen breiten Partei übergreifenden Konsens, dass Gesamtschulen die einzige Möglichkeit bieten, bei den zurückgehenden Schülerzahlen Schulen in der Region, wenn auch nicht in jeder Gemeinde, zu erhalten. Diese Erfahrung berichtete Eva Burdorf, bis vor kurzem aktive 1. Kreisrätin des Landkreises Schaumburg. Zu den vier im Landkreis bestehenden IGSen käme mindestens eine weitere. Zwei weitere Städte hätten Anträge gestellt. "Es gibt unter den Kommunen einen Streit, wer die Gesamtschule bekommt. Wenn die Landesregierung nicht vorgeschrieben hätte, dass mindestens fünf Parallelklassen im 5. Jahrgang eingerichtet werden müssen (135 bis 150 Schülerinnen und Schüler), wären beide Städte zum Zug gekommen, so wie alle kommunalpolitischen Kräfte und die Eltern es wollen.
Rüdiger Woltmann, Samtgemeindebürgermeister aus Bothel im Landkreis Rotenburg (Wümme) setzt sich seit langem vehement für eine IGS ein. Er legt Wert darauf, nicht an eine Partei gebunden zu sein. Die CDU-Mehrheitsfraktion in Bothel sei sich mit den anderen Parteien einig, eine Gesamtschule müsse dringend gegründet werden. "Nur so können wir uns eine attraktive Schule in Bothel vorstellen, die auch für die Eltern interessant ist, deren Kinder sonst den weiten Weg zum Kreisgymnasium wählen würden. Ohne diese Eltern wäre eine Schule auf die Dauer nicht lebensfähig." Woltmann hat kein Verständnis dafür, wenn der Gemeinde Bothel eine IGS nicht genehmigt wird, obwohl die Eltern eindeutig dafür sind und obwohl die bestehende Haupt- und Realschule ein gutes Gesamtschulkonzept vorgelegt hat und eine pädagogische Aufbruchstimmung ausstrahlt.
Helmut Ringe, Vorsitzender des Schulausschusses im Landkreis Rotenburg, berichtet, dass acht Gemeinden in Übereinstimmung mit den Eltern eine IGS wünschen – parteiübergreifend bei CDU-Mehrheiten. Dazu komme ein großes Elterninteresse in der Kreisstadt Rotenburg. Die örtliche Kritik an den restriktiven Vorschriften zur Gesamtschulgründung sei äußerst massiv, weil trotz des überragenden Elternwillens (65 Prozent) keine einzige IGS genehmigt wurde. "Das nimmt bei uns keiner hin! Wir müssen als Schulträger Gestaltungsfreiheit für Gesamtschulen haben, wie es den alten Vorschriften entspricht. Vierzügigkeit, im Ausnahmefall Dreizügigkeit. So muss auch die Neuregelung aussehen, die jetzt auf dem Tisch der Kultusministerin liegt." Einmütig, mit den Stimmen des Landwirtschaftsministers Ehlen und des Landrates Luttmann, Ehemann der Sozialministerin im Kabinett Wulff, hat der Kreistag die Landesregierung aufgefordert, die Verordnung über die Schulgrößen dem Bedarf der Kommunen anzupassen. "Wer das nicht fordert, hat bei den Kommunalwahlen 2011 bei uns keine Chance", so Helmut Ringe.
Nach den Eingangsstatements gab es in der vom GEW-Schulfachmann Henner Sauerland geleiteten Diskussion einen regen Gedankenaustausch. Dabei gab es auch Anregungen für die Umsetzung der Inklusion und der Grundschulreform. "So gehen wir gestärkt an die aktive Arbeit vor Ort", lautet Sauerlands Resümee der Fachtagung.
Hildesheim, 03.03.2010 Mit einer Feierstunde haben am Mittwoch 60 Schulleitungsvertreter in einem bundesweit einmaligen Qualifizierungsprojekt ihre 18-monatige Fortbildung erfolgreich abgeschlossen. Durch die eigenverantwortliche Schule erhält die Funktion "Stellvertretung" eine besondere Bedeutung. Die Stellvertretung ist Teil der Schulleitung mit einem ganz besonderen Aufgabenprofil. Hierzu gehört, die Prozesse der Schulentwicklung noch wirksamer zu initiieren, zu begleiten, zu fördern und zu evaluieren. "Die Kombination von eigenen Führungsaufgaben und Vertretung ist eine besondere Konstellation und verlangt nach speziellen Fähigkeiten", sagte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann.
Niedersachsen hat mit der Stellvertreterqualifizierung neue Wege beschritten. Unter Beteiligung der Universität Hildesheim – Organization Studies- dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft sowie Experten aus den unterschiedlichen Bereichen des Kultusressorts, konnte in eineinhalb Jahren ein Projekt für 60 dauerhafte Vertreterinnen und Vertreter als Teil der Schulleitungen erfolgreich abgeschlossen werden. Themenbereiche wie Führen und
Steuern in Schulen, Qualitätsentwicklung und Projektmanagement sind zum Beispiel Bestandteil des Programms.
Auf der Abschlussveranstaltung wurde die Stellvertretung zunächst aus einer historischen und einer modernen Perspektive beleuchtet: Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber erläuterte die theologische Sicht von Stellvertretung und die Pilotin der Lufthansa und Luftsicherheitsexpertin Christina Strohmeyer stellt das fliegerische Verständnis von ständiger Vertretung im Cockpit dar. Anschließend stellte Projektleiter Dr. Herbert Asselmeyer der Universität Hildesheim die umfangreichen Forschungsergebnisse vor. Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten die 60 qualifizierten ständigen Vertreter im Beisein der Niedersächsischen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann ihre Zertifikate. Das Projekt bildet die Grundlage für weitere Qualifizierungsprogramme für Führungskräfte an Niedersachsens Schulen.
Niedersachsen hat mit der Stellvertreterqualifizierung neue Wege beschritten. Unter Beteiligung der Universität Hildesheim – Organization Studies- dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft sowie Experten aus den unterschiedlichen Bereichen des Kultusressorts, konnte in eineinhalb Jahren ein Projekt für 60 dauerhafte Vertreterinnen und Vertreter als Teil der Schulleitungen erfolgreich abgeschlossen werden. Themenbereiche wie Führen und
Steuern in Schulen, Qualitätsentwicklung und Projektmanagement sind zum Beispiel Bestandteil des Programms.
Auf der Abschlussveranstaltung wurde die Stellvertretung zunächst aus einer historischen und einer modernen Perspektive beleuchtet: Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber erläuterte die theologische Sicht von Stellvertretung und die Pilotin der Lufthansa und Luftsicherheitsexpertin Christina Strohmeyer stellt das fliegerische Verständnis von ständiger Vertretung im Cockpit dar. Anschließend stellte Projektleiter Dr. Herbert Asselmeyer der Universität Hildesheim die umfangreichen Forschungsergebnisse vor. Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten die 60 qualifizierten ständigen Vertreter im Beisein der Niedersächsischen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann ihre Zertifikate. Das Projekt bildet die Grundlage für weitere Qualifizierungsprogramme für Führungskräfte an Niedersachsens Schulen.
Hannover, 01.03.2010 Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann hat am Montag in Hannover rund 100 Schülerinnen und Schüler in einer feierlichen Abschlussfeier zu "Musikmentoren" ernannt. Die Jugendlichen haben ein Kursprogramm absolviert, um beispielsweise in Schulorchestern oder Chören als Assistenten mitzuwirken.
Das Programm für Jugendliche ab 15 Jahre wird gemeinsam mit dem Landesmusikrat und den vokalen und instrumentalen Laienmusikverbänden seit drei Jahren angeboten. "Das Mentorenprogramm ist ein ganz besonderes Angebot für Jugendliche, die Freude an der Musik und deren Vermittlung haben. Ich freue mich, dass das Programm auf ein so großes Interesse stößt. Ich sehe in der mittlerweile etablierten Mentorenausbildung einen wesentlichen Baustein zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses in Niedersachsen. Sie fördert das musikalische ebenso wie das soziale Engagement und stärkt Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler", sagte Elisabeth Heister-Neumann bei der Übergabe der Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler.
In der Mentorenausbildung im Rahmen des landesweiten Aktionsprogramms "Hauptsache:Musik" werden Jugendliche in mehreren Wochenendkursen qualifiziert, in Schulorchestern, Chören, Big Bands und Musikzügen bei Proben und in Konzerten als Chor- oder Orchesterassistenten mitzuwirken. Ziel ist es, durch die Förderung musikpädagogischer Begabungen auch Impulse für die Berufswahl oder für das ehrenamtliche Engagement in der musikalischen Jugendarbeit in Vereinen und Schulen zu geben. Musikmentorinnen und -mentoren können sich so beispielsweise auch im Rahmen von Ganztagsschulangeboten einbringen und diese mit ihren musikalischen Fähigkeiten bereichern. Auch im kommenden Schuljahr können sich Schülerinnen und Schüler wieder für das Programm bewerben.
Weitere Informationen gibt es unter www.hauptsachemusik.nibis.de im Internet.
Das Programm für Jugendliche ab 15 Jahre wird gemeinsam mit dem Landesmusikrat und den vokalen und instrumentalen Laienmusikverbänden seit drei Jahren angeboten. "Das Mentorenprogramm ist ein ganz besonderes Angebot für Jugendliche, die Freude an der Musik und deren Vermittlung haben. Ich freue mich, dass das Programm auf ein so großes Interesse stößt. Ich sehe in der mittlerweile etablierten Mentorenausbildung einen wesentlichen Baustein zur Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses in Niedersachsen. Sie fördert das musikalische ebenso wie das soziale Engagement und stärkt Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler", sagte Elisabeth Heister-Neumann bei der Übergabe der Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler.
In der Mentorenausbildung im Rahmen des landesweiten Aktionsprogramms "Hauptsache:Musik" werden Jugendliche in mehreren Wochenendkursen qualifiziert, in Schulorchestern, Chören, Big Bands und Musikzügen bei Proben und in Konzerten als Chor- oder Orchesterassistenten mitzuwirken. Ziel ist es, durch die Förderung musikpädagogischer Begabungen auch Impulse für die Berufswahl oder für das ehrenamtliche Engagement in der musikalischen Jugendarbeit in Vereinen und Schulen zu geben. Musikmentorinnen und -mentoren können sich so beispielsweise auch im Rahmen von Ganztagsschulangeboten einbringen und diese mit ihren musikalischen Fähigkeiten bereichern. Auch im kommenden Schuljahr können sich Schülerinnen und Schüler wieder für das Programm bewerben.
Weitere Informationen gibt es unter www.hauptsachemusik.nibis.de im Internet.
Heister-Neumann: "Engagement setzt Zeichen"
Hannover, 25.02.2010 Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann hat am Donnerstag die Haupt- und Realschule Dörverden als 100. Schule in Niedersachsen mit dem Titel "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ausgezeichnet. Bundesweit sind über 680 Schulen an der Aktion beteiligt. Im Vergleich zu den anderen Ländern hat Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen die zweitgrößte Anzahl von Schulen, die sich an diesem Projekt beteiligen.
Kultusministerin Heister-Neumann würdigt bei der Verleihung das Engagement von Schülern und Lehrkräften, sich langfristig für Toleranz und Respekt und gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen. "Diese Auszeichnung steht für eine freiwillige Verpflichtung. Die Schulen können damit ein Zeichen setzen. Ich freue mich, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich so engagiert für Demokratie und gegen Rassismus einsetzen", sagte Heister-Neumann. Insbesondere die von den Schülerinnen und Schülern organisierte Ausstellung "131 gute Gründe gegen Rechts" zeige, wie intensiv sich die jungen Menschen für das Thema engagieren.
Die Aktion "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" will Schulen ermutigen, sich mit den verschiedenen Formen der
Diskriminierung auseinanderzusetzen und für ein Klima der Integration und Zivilcourage im schulischen Alltag zu sorgen.
Hannover, 25.02.2010 Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann hat am Donnerstag die Haupt- und Realschule Dörverden als 100. Schule in Niedersachsen mit dem Titel "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ausgezeichnet. Bundesweit sind über 680 Schulen an der Aktion beteiligt. Im Vergleich zu den anderen Ländern hat Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen die zweitgrößte Anzahl von Schulen, die sich an diesem Projekt beteiligen.
Kultusministerin Heister-Neumann würdigt bei der Verleihung das Engagement von Schülern und Lehrkräften, sich langfristig für Toleranz und Respekt und gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen. "Diese Auszeichnung steht für eine freiwillige Verpflichtung. Die Schulen können damit ein Zeichen setzen. Ich freue mich, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich so engagiert für Demokratie und gegen Rassismus einsetzen", sagte Heister-Neumann. Insbesondere die von den Schülerinnen und Schülern organisierte Ausstellung "131 gute Gründe gegen Rechts" zeige, wie intensiv sich die jungen Menschen für das Thema engagieren.
Die Aktion "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" will Schulen ermutigen, sich mit den verschiedenen Formen der
Diskriminierung auseinanderzusetzen und für ein Klima der Integration und Zivilcourage im schulischen Alltag zu sorgen.
"Kein Stellenabbau beim Schul-TÜV"
Hannover, 22.02.2010 Transparenz bei den jetzt bekannt gewordenen schlechten Ergebnissen der niedersächsischen Schulinspektion hat die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion Ina Korter gefordert. Einer Mitteilung des Präsidenten der Schulinspektion zufolge ist der Anteil der durchgefallenen Schulen von fünf auf sieben Prozent angestiegen.
"Seit Jahren lässt die Landesregierung die Schulen mit schlechten Inspektionsergebnissen allein", sagte die grüne Schulexpertin. "130 Trainer für Unterrichtsqualität sind für die 3.200 niedersächsischen Schulen bei weitem zu wenig. Es muss allen Schulen ermöglicht werden, bei Bedarf zeitnah Unterstützung anfordern zu können!" Die Grünen-Politikerin warnte davor, beim Umbau der Landesschulbehörde durch weitere Stellenstreichungen die Unterstützungsangebote zu verschlechtern.
Als "völlig verfehlt" bezeichnete Korter Überlegungen in der CDU, Stellen in der Schulinspektion abzubauen. "Aus den schlechten Ergebnissen darf nicht die Konsequenz gezogen werden, in Zukunft nicht mehr so genau hinzusehen; stattdessen muss die Hilfe für die Schulen verbessert werden."
Die Grünen werden die Inspektionsberichte und die Planungen für die Landesschulinspektion mit einer Anfrage zum Thema in der nächsten Sitzung des Landtages zu machen.
Mündliche Anfrage der Abgeordneten Ina Korter (Grüne)
Welche Pläne hat die Landesregierung mit der Schulinspektion - werden die Schulen endlich zeitnah unterstützt?
Einem Bericht der Braunschweiger Zeitung vom 22. Februar 2010 zufolge hat der Präsident der Niedersächsischen Schulinspektion vor der Frühjahrstagung des Verbandes der Elternräte der Gymnasien erklärt, dass die Niedersächsische Schulinspektion ihr Ziel verfehlt habe, innerhalb von vier Jahren alle niedersächsischen Schulen zu inspizieren. Vielmehr sei es mit dem derzeitigen Personalbestand nur möglich gewesen, 60 % der Schulen zu besichtigen. Demgegenüber sind Überlegungen aus CDU-Kreisen bekannt geworden, dass die Personalstärke der Schulinspektion weiter deutlich reduziert werden soll.
Weiterhin hat der Präsident der Niedersächsischen Schulinspektion dem gleichen Pressebericht zufolge mitgeteilt, dass der Anteil der bei der Inspektion "durchgefallenen" Schulen, bei denen eine Nachinspektion erforderlich sei, von 5 auf 7 % gestiegen sei. Probleme gebe es insbesondere beim Qualitätskriterium "Lehrerhandeln im Unterricht – Zielorientierung und Strukturierung". Von Seiten der Elternvertreter sei kritisiert worden, dass die Schulen zu wenig dabei unterstützt würden, bei der Schulinspektion festgestellte Mängel zu beheben.
Ich frage die Landesregierung:
Wie will die Landesregierung die Personalstärke der Niedersächsischen Schulinspektion entwickeln, damit zukünftig das Ziel erreicht werden kann, turnusmäßig alle niedersächsischen Schulen innerhalb von vier Jahren zu inspizieren und die erforderlichen Nachinspektionen vorzunehmen?
Wie stellt sich der Prozentsatz der inspizierten Schulen, bei denen eine Nachinspektion erforderlich ist, beim derzeitigen Stand aufgegliedert nach den einzelnen Schulformen dar und welche Qualitätskriterien wurden am häufigsten nicht erfüllt?
Wie will die Landesregierung die Ausstattung und die Struktur des Entwicklungs- , Beratungs- und Unterstützungssystems für die Schulen zeitnah so verbessern, dass allen Schulen, bei denen eine Nachinspektion erforderlich wird oder die in einzelnen Qualitätskriterien nur schwach abgeschnitten haben, kurzfristig ein gezieltes professionelles Unterstützungsangebot gemacht werden kann?
Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag,
Tel. 0511-3030-3312, mail Ina.Korter@lt.niedersachsen.de
Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag
Reinhard Tydecks
Referent für Schule und Jugend
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1
30159 Hannover
Tel. 0511-3030-4210
Fax 0511-3030-99-4210
E-mail Reinhard.Tydecks@lt.niedersachsen.de
Internet www.gruene-niedersachsen.de
Hannover, 22.02.2010 Transparenz bei den jetzt bekannt gewordenen schlechten Ergebnissen der niedersächsischen Schulinspektion hat die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion Ina Korter gefordert. Einer Mitteilung des Präsidenten der Schulinspektion zufolge ist der Anteil der durchgefallenen Schulen von fünf auf sieben Prozent angestiegen.
"Seit Jahren lässt die Landesregierung die Schulen mit schlechten Inspektionsergebnissen allein", sagte die grüne Schulexpertin. "130 Trainer für Unterrichtsqualität sind für die 3.200 niedersächsischen Schulen bei weitem zu wenig. Es muss allen Schulen ermöglicht werden, bei Bedarf zeitnah Unterstützung anfordern zu können!" Die Grünen-Politikerin warnte davor, beim Umbau der Landesschulbehörde durch weitere Stellenstreichungen die Unterstützungsangebote zu verschlechtern.
Als "völlig verfehlt" bezeichnete Korter Überlegungen in der CDU, Stellen in der Schulinspektion abzubauen. "Aus den schlechten Ergebnissen darf nicht die Konsequenz gezogen werden, in Zukunft nicht mehr so genau hinzusehen; stattdessen muss die Hilfe für die Schulen verbessert werden."
Die Grünen werden die Inspektionsberichte und die Planungen für die Landesschulinspektion mit einer Anfrage zum Thema in der nächsten Sitzung des Landtages zu machen.
Mündliche Anfrage der Abgeordneten Ina Korter (Grüne)
Welche Pläne hat die Landesregierung mit der Schulinspektion - werden die Schulen endlich zeitnah unterstützt?
Einem Bericht der Braunschweiger Zeitung vom 22. Februar 2010 zufolge hat der Präsident der Niedersächsischen Schulinspektion vor der Frühjahrstagung des Verbandes der Elternräte der Gymnasien erklärt, dass die Niedersächsische Schulinspektion ihr Ziel verfehlt habe, innerhalb von vier Jahren alle niedersächsischen Schulen zu inspizieren. Vielmehr sei es mit dem derzeitigen Personalbestand nur möglich gewesen, 60 % der Schulen zu besichtigen. Demgegenüber sind Überlegungen aus CDU-Kreisen bekannt geworden, dass die Personalstärke der Schulinspektion weiter deutlich reduziert werden soll.
Weiterhin hat der Präsident der Niedersächsischen Schulinspektion dem gleichen Pressebericht zufolge mitgeteilt, dass der Anteil der bei der Inspektion "durchgefallenen" Schulen, bei denen eine Nachinspektion erforderlich sei, von 5 auf 7 % gestiegen sei. Probleme gebe es insbesondere beim Qualitätskriterium "Lehrerhandeln im Unterricht – Zielorientierung und Strukturierung". Von Seiten der Elternvertreter sei kritisiert worden, dass die Schulen zu wenig dabei unterstützt würden, bei der Schulinspektion festgestellte Mängel zu beheben.
Ich frage die Landesregierung:
Wie will die Landesregierung die Personalstärke der Niedersächsischen Schulinspektion entwickeln, damit zukünftig das Ziel erreicht werden kann, turnusmäßig alle niedersächsischen Schulen innerhalb von vier Jahren zu inspizieren und die erforderlichen Nachinspektionen vorzunehmen?
Wie stellt sich der Prozentsatz der inspizierten Schulen, bei denen eine Nachinspektion erforderlich ist, beim derzeitigen Stand aufgegliedert nach den einzelnen Schulformen dar und welche Qualitätskriterien wurden am häufigsten nicht erfüllt?
Wie will die Landesregierung die Ausstattung und die Struktur des Entwicklungs- , Beratungs- und Unterstützungssystems für die Schulen zeitnah so verbessern, dass allen Schulen, bei denen eine Nachinspektion erforderlich wird oder die in einzelnen Qualitätskriterien nur schwach abgeschnitten haben, kurzfristig ein gezieltes professionelles Unterstützungsangebot gemacht werden kann?
Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag,
Tel. 0511-3030-3312, mail Ina.Korter@lt.niedersachsen.de
Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag
Reinhard Tydecks
Referent für Schule und Jugend
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1
30159 Hannover
Tel. 0511-3030-4210
Fax 0511-3030-99-4210
E-mail Reinhard.Tydecks@lt.niedersachsen.de
Internet www.gruene-niedersachsen.de
Heister-Neumann: "Kurzfristig mehr Lateinlehrkräfte für Niedersachsens Schulen"
Hannover, 12.02.2010 Die ersten niedersächsischen Lehrkräfte haben heute in Hannover mit dem neuen Sprintstudium im Fach Latein begonnen. Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann begrüßte die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung zur Auftaktveranstaltung im Ministerium.
"Ich danke den Lehrkräften für ihr Engagement zur weiteren Verbesserung der Unterrichtsversorgung im Fach Latein. Mit ihrer Bereitschaft, sich für ein weiteres Fach zu qualifizieren, tragen sie direkt an ihren Schulen dazu bei. In den kommenden zwei Jahren werden sie schnell und gründlich auf die neue Aufgabe vorbereitet", sagte Elisabeth Heister-Neumann.
Mehr als 70 Lehrkräfte aus Gymnasien und Gesamtschulen hatten sich für das Sprintstudium im Fach Latein beworben. 30 wurden ausgewählt und können bereits im zweiten Jahr der zweijährigen Qualifizierung in begrenztem Umfang Lateinunterricht erteilen. Ausschlaggebend für die Auswahl war die fachspezifische Unterrichtsversorgung an den Schulen, an denen die Lehrkräfte bereits in anderen Fächern unterrichten. Das Kultusministerium kooperiert bei dieser Kurzfristmaßnahme zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung in Mangelfächern mit den Universitäten in Göttingen und Oldenburg sowie mit Studienseminaren.
Neben Latein wird auch ein Weiterbildungsstudiengang in Evangelischer Religion angeboten. Für dieses Fach gibt es zusätzlich eine enge Kooperation mit der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Die Weiterbildung in Evangelischer Religion startet am 19. Februar mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Das Land stellt für beide berufsbegleitende Weiterbildungen insgesamt 187.000 Euro zur Verfügung.
Hannover, 12.02.2010 Die ersten niedersächsischen Lehrkräfte haben heute in Hannover mit dem neuen Sprintstudium im Fach Latein begonnen. Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann begrüßte die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung zur Auftaktveranstaltung im Ministerium.
"Ich danke den Lehrkräften für ihr Engagement zur weiteren Verbesserung der Unterrichtsversorgung im Fach Latein. Mit ihrer Bereitschaft, sich für ein weiteres Fach zu qualifizieren, tragen sie direkt an ihren Schulen dazu bei. In den kommenden zwei Jahren werden sie schnell und gründlich auf die neue Aufgabe vorbereitet", sagte Elisabeth Heister-Neumann.
Mehr als 70 Lehrkräfte aus Gymnasien und Gesamtschulen hatten sich für das Sprintstudium im Fach Latein beworben. 30 wurden ausgewählt und können bereits im zweiten Jahr der zweijährigen Qualifizierung in begrenztem Umfang Lateinunterricht erteilen. Ausschlaggebend für die Auswahl war die fachspezifische Unterrichtsversorgung an den Schulen, an denen die Lehrkräfte bereits in anderen Fächern unterrichten. Das Kultusministerium kooperiert bei dieser Kurzfristmaßnahme zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung in Mangelfächern mit den Universitäten in Göttingen und Oldenburg sowie mit Studienseminaren.
Neben Latein wird auch ein Weiterbildungsstudiengang in Evangelischer Religion angeboten. Für dieses Fach gibt es zusätzlich eine enge Kooperation mit der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Die Weiterbildung in Evangelischer Religion startet am 19. Februar mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Das Land stellt für beide berufsbegleitende Weiterbildungen insgesamt 187.000 Euro zur Verfügung.
Landesregierung treibt staatliches Schulwesen in den Ruin
Hannover, 10.02.2010 Die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion Ina Korter kritisiert die Absicht der Landesregierung, öffentliche Schulen in kirchliche Trägerschaft zu überführen. Es dürfe nicht dazu kommen, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler nur schulgeldpflichtige Schulangebote zur Verfügung stünden, sagte die Grünen-Politikerin heute (Dienstag) in Hannover. Mit der Umwandlung von öffentlichen in kirchliche Schulen werde auch die weltanschauliche Neutralität des Schulwesens in Frage gestellt.
"Die Landesregierung zwingt kommunale Schulträger zum Ausverkauf ihrer Bildungseinrichtungen", kritisierte die grüne Schulexpertin. Die hohen Hürden der Landesregierung für die Neugründung von Gesamtschulen mache es immer mehr Gemeinden unmöglich, auf die veränderten Bedürfnisse der Schüler und ihrer Eltern zu reagieren und ein bedarfsgerechtes wohnortnahes Schulangebot einzurichten. "Es ist eine unakzeptable Ungleichbehandlung, wenn öffentliche Träger Gesamtschulen nur mit mindestens fünf parallelen Lerngruppen einrichten dürfen, kirchliche und private Schulen aber auch mit weniger Zügen genehmigt werden", so Korter. Sie forderte die Landesregierung auf, unverzüglich auch für öffentliche Schulträger die hohen Hürden für Gesamtschulneugründungen abzusenken.
Kultusministerin Heister-Neumann hatte heute angekündigt, das Gymnasium Twistringen aus öffentlicher in katholische Trägerschaft überführen zu können. Ebenso werde im Kreis Aurich geplant, öffentliche Haupt- und Realschulen in eine evangelische Gesamtschule umzuwandeln.
Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag,
Tel. 0511-3030-3312, mail Ina.Korter@lt.niedersachsen.de
Hannover, 10.02.2010 Die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion Ina Korter kritisiert die Absicht der Landesregierung, öffentliche Schulen in kirchliche Trägerschaft zu überführen. Es dürfe nicht dazu kommen, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler nur schulgeldpflichtige Schulangebote zur Verfügung stünden, sagte die Grünen-Politikerin heute (Dienstag) in Hannover. Mit der Umwandlung von öffentlichen in kirchliche Schulen werde auch die weltanschauliche Neutralität des Schulwesens in Frage gestellt.
"Die Landesregierung zwingt kommunale Schulträger zum Ausverkauf ihrer Bildungseinrichtungen", kritisierte die grüne Schulexpertin. Die hohen Hürden der Landesregierung für die Neugründung von Gesamtschulen mache es immer mehr Gemeinden unmöglich, auf die veränderten Bedürfnisse der Schüler und ihrer Eltern zu reagieren und ein bedarfsgerechtes wohnortnahes Schulangebot einzurichten. "Es ist eine unakzeptable Ungleichbehandlung, wenn öffentliche Träger Gesamtschulen nur mit mindestens fünf parallelen Lerngruppen einrichten dürfen, kirchliche und private Schulen aber auch mit weniger Zügen genehmigt werden", so Korter. Sie forderte die Landesregierung auf, unverzüglich auch für öffentliche Schulträger die hohen Hürden für Gesamtschulneugründungen abzusenken.
Kultusministerin Heister-Neumann hatte heute angekündigt, das Gymnasium Twistringen aus öffentlicher in katholische Trägerschaft überführen zu können. Ebenso werde im Kreis Aurich geplant, öffentliche Haupt- und Realschulen in eine evangelische Gesamtschule umzuwandeln.
Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag,
Tel. 0511-3030-3312, mail Ina.Korter@lt.niedersachsen.de
Heister-Neumann: "Wir stärken die Grundschulen in sozialen Brennpunkten"
Hannover, 01.02.2010 Mit einem neuen Programm unterstützt das Kultusministerium Grundschulen, die von besonders vielen Kindern mit Lernproblemen oder sozialen Benachteiligungen besucht werden. Schulen, die bestimmte Kriterien erfüllen, erhalten auf Antrag ein erhöhtes Stundenbudget für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Mit dem neuen Programm stärken wir die Grundschulen in sozialen Brennpunkten. Diese Schulen können ihre pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit noch gezielter genau dort einsetzen, wo sie gebraucht werden", sagte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann bei der Vorstellung des Programms in Hannover.
Für das Programm werden im laufenden Jahr 1 Mio. Euro eingesetzt, das entspricht 50.000 Stunden für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 250 Grundschulen, die unter nachweislich schwierigen Bedingungen arbeiten, werden 2010 von dem neuen Programm profitieren können. Diesen Schulen werden dann im Durchschnitt fünf Stunden pro Woche zusätzlich für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
Zur Auswahl der Schulen wurde ein Kriterienkatalog aufgestellt. Danach kommen Schulen infrage, an denen beispielsweise besonders viele Schülerinnen und Schüler mit unzureichenden Deutschkenntnissen oder festgestellten Lernproblemen unterrichtet werden. Auch die Größe der Klassen wird berücksichtigt. Schulen können eine entsprechende Erhöhung des Budgets bei der Landesschulbehörde beantragen.
Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden an allen niedersächsischen Grundschulen beispielsweise für unterrichtsergänzende Angebote oder zur Unterstützung der Lehrkräfte im Unterricht eingesetzt.
Hannover, 01.02.2010 Mit einem neuen Programm unterstützt das Kultusministerium Grundschulen, die von besonders vielen Kindern mit Lernproblemen oder sozialen Benachteiligungen besucht werden. Schulen, die bestimmte Kriterien erfüllen, erhalten auf Antrag ein erhöhtes Stundenbudget für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Mit dem neuen Programm stärken wir die Grundschulen in sozialen Brennpunkten. Diese Schulen können ihre pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit noch gezielter genau dort einsetzen, wo sie gebraucht werden", sagte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann bei der Vorstellung des Programms in Hannover.
Für das Programm werden im laufenden Jahr 1 Mio. Euro eingesetzt, das entspricht 50.000 Stunden für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 250 Grundschulen, die unter nachweislich schwierigen Bedingungen arbeiten, werden 2010 von dem neuen Programm profitieren können. Diesen Schulen werden dann im Durchschnitt fünf Stunden pro Woche zusätzlich für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
Zur Auswahl der Schulen wurde ein Kriterienkatalog aufgestellt. Danach kommen Schulen infrage, an denen beispielsweise besonders viele Schülerinnen und Schüler mit unzureichenden Deutschkenntnissen oder festgestellten Lernproblemen unterrichtet werden. Auch die Größe der Klassen wird berücksichtigt. Schulen können eine entsprechende Erhöhung des Budgets bei der Landesschulbehörde beantragen.
Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden an allen niedersächsischen Grundschulen beispielsweise für unterrichtsergänzende Angebote oder zur Unterstützung der Lehrkräfte im Unterricht eingesetzt.

