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Redaktion 01.03.2010
Potsdam, 01.03.2010 In Brandenburg werden ab sofort wieder gesellschaftlich engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund für das START-Stipendienprogramm gesucht. Mindestens sechs Stipendienplätze stellt die START-Stiftung - ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - gGmbH gemeinsam mit vier Partnern für das Schuljahr 2010/11 zur Verfügung.

START in Brandenburg ist eine gemeinsame Bildungsinitiative folgender Partner: Commerzbank-Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie Brandenburg (RAA Brandenburg). Bis zum 30. April 2010 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 (bei 13-jähriger Schulzeit) bzw. 8 und 9 (bei 12-jähriger Schulzeit) unter www.start-stiftung.de für die Aufnahme in den nunmehr vierten START-Stipendiatenjahrgang in Brandenburg bewerben.

Ziel von START ist es, Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, die gute schulische Leistungen und ein überzeugendes soziales Engagement aufweisen, verstärkt die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung und damit verbunden bessere Chancen für eine gelungene Integration in unsere Zuwanderungsgesellschaft zu bieten.

"Unser Land braucht Zuwanderer, wenn es sich weiter positiv entwickeln soll", sagt Holger Rupprecht, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. "Mit den START-Stipendien können wir schon heute zeigen, welche Leistungen Kinder aus Zuwandererfamilien erbringen, und einen Beitrag leisten, der auch für sie möglichst große Bildungserfolge möglich macht."

Das Förderprinzip
Andrea Bartl, Geschäftsführerin der START-Stiftung gGmbH, erläutert: "Die Ausbildung schulischer und beruflicher Kompetenzen und eine soziale Teilhabe zählen zu den Säulen einer gelungenen Integration. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund haben hier jedoch häufig schlechtere Ausgangsbedingungen. START möchte diejenigen, die trotz schwieriger Umstände eine hohe Leistungsmotivation und ein ausgeprägtes soziales Engagement zeigen, fördern und motivieren, ihren Weg der Integration weiter zu gehen."

Der Förderumfang
START sieht eine materielle und eine ideelle Förderung der Stipendiaten vor. Die materielle Unterstützung umfasst ein monatliches Bildungsgeld in Höhe von 100 € und einen Laptop mit Internetzugang. Die ideelle Förderung zielt vor allem auf den Zugang zu Themen und Kontakten, die im privaten Rahmen häufig nicht geboten werden können und über das schulische Maß hinausgehen: Neben grundlegenden Bildungsseminaren - z.B. zu den Themen "Demokratie und Partizipation", "Medien in Theorie und Praxis" und "Rhetorik" - können die Stipendiaten Wahlseminare im künstlerisch-kreativen, sportlichen und naturwissenschaftlichen Bereich belegen. Exkursionen in privatwirtschaftliche Unternehmen und öffentliche Verwaltungseinrichtungen, Beratungen für die Ausbildungs-, Studien- und Lebensplanung sowie die Vermittlung von Praktika ergänzen das Angebot. Die Stipendiaten profitieren außerdem von einem lebendigen Netzwerk mit anderen Stipendiaten und Alumni. Betreut werden die Stipendiaten in Brandenburg von Karin Wieckhorst, die von der RAA Brandenburg eigens als START-Landeskoordinatorin eingesetzt ist.

Die START-Stipendien werden zunächst für die Dauer eines Jahres gewährt, können aber bei anhaltend guten Leistungen und gesellschaftlichem Engagement bis zum Erreichen eines höheren Bildungsabschlusses verlängert werden. START versteht sich als Bildungsinitiative, die gleichzeitig fördert und fordert. Alfred Roos, Geschäftsführer der RAA Brandenburg, erläutert in Vertretung der START-Partner in Brandenburg: "Mit der Aufnahme in das START-Stipendienprogramm erhalten die Jugendlichen nicht nur besondere Förderimpulse. Spezielle Seminare, Studienfahrten, Besuche kultureller und gesellschaftlicher Einrichtungen, schließlich die Beschreibung und Reflexion ihres weiteren Bildungsweges in Halbjahresberichten fordern weitere Leistungen und Engagement der jungen Menschen heraus."

Der Weg zur Förderung
Zu den Bewerbungsvoraussetzungen für ein START-Stipendium zählen: der Migrationshintergrund der Schüler, ihrer Eltern oder Großeltern, gesellschaftliches Engagement und ein Notendurchschnitt von 2,5 und besser. Schüler sollten zum Zeitpunkt der Bewerbung die Klassenstufen 9 und 10 (bei 13-jähriger Schulzeit) bzw. die Klassenstufen 8 und 9 (bei 12-jähriger Schulzeit) besuchen. Die Bewerbung kann online oder per Post erfolgen. Unter www.start-stiftung.de stehen das notwendige Antragsformular sowie weiterführende Informationen bereit.

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung hat das START-Schülerstipendienprogramm im Jahr 2002 mit rund 20 Stipendien in Hessen begonnen. Heute unterstützen rund 100 Kooperationspartner das Programm - Stiftungen aus Deutschland und den USA, Kultusministerien, Kommunen, Privatpersonen, Unternehmen und Vereine. Seit 2007 führt die START-Stiftung gemeinnützige GmbH als Tochtergesellschaft der Hertie-Stiftung das Programm durch. Im Schuljahr 2009/10 werden insgesamt rund 640 Schülerinnen und Schüler aus über 60 Herkunftsländern gefördert. Zusammen mit den Stipendiaten, die bereits das Abitur abgelegt haben, profitier(t)en 1.000 Stipendiaten von dem Programm. START ist in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen vertreten.

Pressekontakt:
START-Stiftung gGmbH
c/o ICPAHL & GÜTTLER
Silke Güttler
Gluckstr. 27 H
60318 Frankfurt a.M.
Tel.: 0 69-66 12 48 52
Fax: 0 69-66 12 48 53
E-Mail: S.Guettler@icpahl.de
Redaktion 17.02.2010
Bildungsminister Rupprecht: Verdoppelung der geplanten Einstellungsquote im Schuljahr 2010/11
Potsdam, 17.02.2010 Im Land Brandenburg werden im kommenden Schuljahr 450 Lehrerinnen und Lehrer eingestellt. Das teilte Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht heute in Potsdam mit. "Wir stellen doppelt so viele Lehrkräfte ein, wie ursprünglich im Schulressourcenkonzept geplant", so Rupprecht. "Damit wird nicht nur die von der Koalition verabredete Schüler-Lehrer-Relation von 1 zu 15,4 gesichert, sondern wir schaffen durch die Einstellung von jungen und motivierten Lehrkräften auch eine gute Ausgangslage für den mittelfristig steigenden Bedarf an Lehrkräften im Land Brandenburg."

Rund drei Viertel der 450 Einstellungen entfalle auf die Schulamtsbereiche von Brandenburg/Havel und Perleberg, erläutert der Minister. "Fachlich werden im kommenden Schuljahr insbesondere Lehrer für Grundschulen und für Sonderpädagogik benötigt sowie - in geringerem Umfang - Oberschul- und Gymnasiallehrer für bestimmte Fächer wie etwa Chemie, Informatik, Kunst, Latein, LER, Sport und Physik sowie in Einzelfällen auch Deutsch und Mathematik."

Zur Deckung des Einstellungsbedarfs werde eine Einstellungsoffensive gestartet, erklärt Rupprecht. "Bislang befristet beschäftigte Lehrkräfte bekommen unbefristete Arbeitsverträge, Lehramtskandidaten erhalten Stellenangebote und Bewerber aus den Bewerberkarteien der Schulämter werden angeschrieben." Zudem sollen in den kommenden Wochen Inserate mit Jobangeboten in den überregionalen Zeitungen geschaltet werden. Brandenburg sei ein attraktiver Arbeitgeber, betont der Bildungsminister. "Wir werden auch weiterhin alle Lehrkräfte, die dies wünschen und die die Voraussetzungen dafür erfüllen, verbeamten." Referendare, deren Einstellung für das kommende Schuljahr geplant ist und die bereits vorzeitig mit ihrer Ausbildung fertig sind, sollen nahtlos weiterbeschäftigt werden, so Rupprecht. Zudem sollen Schulen mehr Möglichkeiten der Mitbestimmung erhalten. "Dort, wo es möglich ist, können Schulen aus mehreren Bewerbern einen geeigneten Kandidaten für ihre Schule auswählen."

Um den Bedarf an Lehrkräften auch in den kommenden Schuljahren decken zu können, werden die Ausbildungsplätze im Vorbereitungsdienst ausgebaut, so Rupprecht. "Im kommenden Schuljahr werden die derzeit 600 Plätze für Referendare um 150 erhöht und im darauf folgenden Schuljahr 2011/12 erneut um 150 auf dann insgesamt 900 Ausbildungsplätze." Zudem sei man mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie der Universität Potsdam im Gespräch, um zum einen die vorhandenen Studienplatz-Kapazitäten besser auszunutzen und zum anderen weitere Studienplätze zu schaffen. "Mir liegt besonders am Herzen, dass die Ausbildung der Sonderpädagogen künftig wieder im Land Brandenburg angeboten wird."
Redaktion 09.02.2010
Bildungsminister Rupprecht/Brandenburg: Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist Bestätigung des Grundanliegens der Landesregierung
Potsdam, 09.02.2010 Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestätigt das Anliegen der Landesregierung, Schülerinnen und Schüler aus sozial schwachen Familien bei ihrer Ausbildung stärker als bislang zu unterstützen, so Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht. "Die Richter haben heute klar festgestellt, dass die Hartz IV-Regelungen der Bundesregierung insbesondere mit dem Blick auf die Ausbildungskosten von Kindern und Jugendlichen schlicht ungenügend sind."

Aus diesem Grund habe Brandenburg bereits im vergangenen Jahr die Einführung eines landesweiten Gesetzes zur Unterstützung der Schulausbildung im Land Brandenburg beschlossen. "Gute Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen", erklärt Rupprecht. "Zentrales Ziel der Schulausbildungsunter­stützung ist es, Anreize für Bildungsanstrengungen zu schaffen. Wir wollen, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien leichter das Abitur oder die Fachhochschulreife erreichen können und mehr Aufstiegschancen durch Bildung erhalten", sagt Rupprecht. "Dieses Ziel verfolgen wir weiter. Wir werden das 70-seitige Urteil nun auswerten - danach werden wir beraten, wie wir das Gerichtsurteil in ein 'Schüler-BAföG-Gesetz' integrieren."

Redaktion 09.02.2010
Staatssekretär Burkhard Jungkamp begrüßt Schülerinnen und Schüler zum Aktionstag im Landtag
Potsdam, 09.02.2010 Brandenburgs Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp hat zur Eröffnung des heutigen Aktionstags "Safer Internet Day 2010" die Veranstaltung des Landtags, der Aktion Kinder- und Jugendschutz und der Landesdatenschutz­beauftragten zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet begrüßt.

"Nach wie vor unterschätzen viele Kinder und Jugendliche die Risiken des Internets. Persönliche Daten, die online gespeichert werden, können leicht missbraucht werden", so Jungkamp. "Wir dürfen auch Probleme wie Cyber-Mobbing oder Datenmissbrauch nicht ignorieren - hier gilt es, offensive Aufklärung zu betreiben."

Unter dem Motto "Im Netz der Daten - Meine Daten im Netz?" beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops mit den Themen Privatsphäre, Datenschutz und Urheberrecht im Internet. Der Präsident des Landtags, Gunter Fritsch, hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen, die in Zusammenarbeit mit der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg und der Datenschutzbeauftragten des Landes, Dagmar Hartge, organisiert wird. Im Anschluss an die Workshops wollen die jugendpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen mit den Schülerinnen und Schülern in einer Diskussion die Ergebnisse aus den Workshops auswerten.

Bildungsstaatssekretär Jungkamp verweist anlässlich des Aktionstages auch auf die bereits bestehenden Informationsangebote des Bildungsservers Berlin-Brandenburg. Zudem wurde das Lehrerhandbuch "Knowhow für junge User" in einem Kooperationsprojekt der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), dem Bildungsministerium Brandenburg und dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg um zwei Module erweitert. Ab sofort stehen allen Schulen auch Unterrichtsmaterialien und -hilfen zu den Themen "Was tun bei Cyber-Mobbing?" und "Ich bin öffentlich ganz privat - Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Web" zur Verfügung. Das Material ist für die Klassenstufen 4 bis 10 geeignet. Die Module sowie die Lehrerhandbücher können kostenlos über die Medienanstalt Berlin-Brandenburg bezogen werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
www.landtag.brandenburg.de
www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de
www.jugendschutz-brandenburg.de
www.mabb.de
www.klicksafe.de

Redaktion 04.02.2010
Minister Tesch besucht Museum des Todesmarsches im Belower Wald
Schwerin, 04.02.2010 Kultusminister Henry Tesch hat sich bei einem gemeinsamen Besuch im Todesmarschmuseum im Belower Wald mit dem Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Jochen Schmidt, über den Stand der Neugestaltung des Museums informiert. Diese Gedenkstätte unmittelbar an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern wird intensiv für Gedenkstättenfahrten von vielen Schülerinnen und Schülern aus Mecklenburg-Vorpommern genutzt.

Im Rahmen der Gedenkstättenförderung hat Mecklenburg-Vorpommern die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im Jahr 2009 mit 14.000 Euro bei der Neugestaltung des Museums unterstützt.

Im Todesmarschmuseum im Belower Wald wird die Geschichte der Todesmärsche nach der Auflösung der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen dokumentiert. Die Todesmärsche, auf die die ohnehin schon entkräfteten Häftlinge nach Auflösung der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen geschickt wurden, führten durch Mecklenburg und endeten auch hier. Ein Teil des Außengeländes des Museums liegt auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern.

Minister Tesch: "Die Todesmärsche am Ende des Zweiten Weltkrieges sind eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Diese Geschichte betrifft uns in Mecklenburg-Vorpommern ganz direkt. Mit der Unterstützung der Neugestaltung des Museums des Todesmarsches stellt sich Mecklenburg-Vorpommern seiner historischen Verantwortung. Mit dem neugestalteten Museum können darüber hinaus im Bereich der Bildungsarbeit die bestehenden Kooperationsbeziehungen mit Partnern in Mecklenburg-Vorpommern vertieft werden."
Redaktion 05.01.2010
Bildungsminister Rupprecht verweist auf aktuelle Informationen des Bildungsservers und ruft zu erhöhter Sensibilität auf
Potsdam, 05.01.2010 Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute die Schulen des Landes darüber informiert, dass auf den Seiten des Bildungsservers Berlin-Brandenburg unter www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/wuergespiele.html ab sofort Informationen über "Würgespiele" und deren Gefahren abrufbar sind. Die Informationen richten sich an Lehrerinnen und Lehrer, aber auch an Jugendliche und Eltern.

Der aktuelle Fall eines 14-jährigen Brandenburgers, der vor wenigen Wochen bei einem so genannten Würgespiel ums Leben kam, habe für Unruhe und Besorgnis bei Eltern und Lehrern gesorgt, so Rupprecht. "Da 'Würgespiele' in Deutschland noch ein relativ unbekanntes Phänomen sind, habe ich den tragischen Vorfall zum Anlass genommen, darüber zu informieren und aufzuklären."

Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) informiert auf dem Bildungsserver über "Würgespiele" sowie über Erkennungsmerkmale und gesundheitliche Gefahren. Zudem finden sich dort Beratungs- und Unterstützungsangebote sowie weiterführende Links.

Der Bildungsminister rief sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zu erhöhter Sensibilität im Umgang mit dem Phänomen auf. "Achten Sie auf Warnsignale, klären Sie über die Gefahren dieser Praktiken auf und suchen Sie das Gespräch mit den Jugendlichen - 'Würgespiele' sind keine harmlose Mutprobe, sondern eine tödliche Gefahr."

Redaktion 25.09.2009
Beim Online-Quiz der Fachstelle Kinderschutz kann jeder sein Wissen testen und seit neuestem auch eigene Fragen beisteuern
Potsdam, 24.09.2009 Das Online-Spiel der Brandenburger Fachstelle ist bundesweit das erste Kinderschutz-Quiz im Internet und informiert kurzweilig und kompakt über Wege der Beratung und Unterstützung für Kinder und ihre Eltern. Quiz-Teilnehmer erfahren zum Beispiel, woran sie Anzeichen für Vernachlässigung und Misshandlung erkennen oder wohin sie sich wenden können, wenn sie sich um das Wohl eines Kindes sorgen. Bislang umfasst das Quiz zehn Fragen.

"Das kann sich aber schnell ändern", sagt Hans Leitner, Geschäftsführer der Start Beratungsgesellschaft und Leiter der Fachstelle Kinderschutz. "Denn ab jetzt kann jeder eigene Fragen zum Quiz beisteuern." Alle eingesendeten Vorschläge werden von den Experten der Fachstelle gelesen und Ergänzungen werden ins Quiz aufgenommen. Wer sein Kinderschutz-Wissen testen oder neue Fragen und Antworten vorschlagen möchte, erreicht das Online-Spiel direkt und ohne Anmeldung auf www.fachstelle-kinderschutz.de.

Dass das Kinderschutz-Quiz gut ankommt, hat sich bereits in den wenigen Wochen seit dem Online-Start Ende Juni gezeigt. "Das Quiz nutzen nicht nur die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, auch viele Eltern und Fachleute anderer Bereiche klicken bei uns an", berichtet Hans Leitner. Insgesamt sei der Anteil richtiger Antworten mit 85 Prozent erfreulich hoch. Doch insbesondere bei Fragen zu Aufgaben und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Rechten von Kindern gebe es noch Informations- und Aufklärungsbedarf. "Das Wissen über Beratungs- und Hilfsangebote ist eine Kompetenz, die für den besseren Schutz von Kindern gegen Gewalt von großer Bedeutung ist", so Hans Leitner.

Die Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg in Trägerschaft der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft Start hat die Aufgabe, wesentliche Teile des Brandenburger Kinderschutz-Programms vom März 2006 in die Praxis umsetzen. Mit ihrem Beratungs- und Qualifizierungsangebot richtet sich die Fachstelle an Träger, Institutionen und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Brandenburg. Darüber hinaus unterstützt die Fachstelle die Weiterentwicklung lokaler Netzwerkstrukturen, um die Zusammenarbeit der Jugendhilfe mit anderen Bereichen, wie Schule, Gesundheit, Justiz und Polizei zu verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt sind wissenschaftliche Untersuchungen: So hat die Fachstelle Standards der Personalausstattung im Allgemeinen Sozialen Dienst der Jugendämter erhoben und gravierende Fälle im Land Brandenburg analysiert, in denen Kinder in Folge von Misshandlung oder Vernachlässigung schwer verletzt wurden oder zu Tode gekommen sind.

Fachstelle Kinderschutz
im Land Brandenburg
Start gGmbH
Lehnitzstraße 22
16515 Oranienburg

Ansprechpartner: Ina Rieck

Telefon: 03301 - 56213
Fax: 03301 - 56263
E-Mail: ina.rieck@start-ggmbh.de
Redaktion 25.08.2009
Potsdam, 25.08.2009 Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in seiner traditionellen Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn aktuelle Informationen und die Neuerungen zum anstehenden Schuljahr präsentiert. Auch am Ende der Legislaturperiode gibt es einige Änderungen und Neuerungen mittzuteilen.

Die Unterrichtsversorgung ist zum neuen Schuljahr gesichert, erklärte Bildungsminister Rupprecht. "Alle Schulen sind mit ausreichend Lehrpersonal ausgestattet, so dass der Unterricht überall planmäßig beginnen kann. Sollte es an einzelnen Standorten zu nicht vorhersehbaren Engpässen beispielsweise infolge von Erkrankungen mehrerer Lehrkräfte kommen, haben die Schulämter die Möglichkeit, schnell und flexibel Abhilfe zu schaffen", so der Minister weiter.

So können im Umfang von bis zu 150 Vollzeitstellen die Beschäftigungsverhältnisse von bis zu 600 teilzeitbeschäftigen Lehrkräften aufgestockt werden. Mit diesem Instrument können bei Vertretungsbedarf in wesentlich größerem Umfang als bisher vorhandene und den Schülerinnen und Schülern zudem bekannte Lehrkräfte heran gezogen werden. Zusammen mit der regulären Vertretungsreserve der Schulen und der in den Schulämtern vorgehaltenen Zusatzreserve für langzeiterkrankte Lehrkräfte, ist eine umfassende Vorsorge zum Schuljahresbeginn getroffen.

Das Ganztagprogramm wird auch im Schuljahr 2009/2010 fortgesetzt. Zusätzlich wurden 9 öffentliche Grundschulen, 4 Oberschulen und 4 Gymnasien neu in das Ganztagsprogramm aufgenommen Damit unterbreiten jetzt 180 Grundschulen für ca. 35 % aller Grundschüler und 130 weiterführende Schulen für ca. 45 % aller Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I Ganztagsangebote. Außerdem unterbreiten 21 öffentliche Förderschulen ganztägige Angebote. Die Weiterentwicklung des Ganztags ist mit dem Auslaufen des Bundesinvestitionsprogramms IZBB in Brandenburg also nicht zu Ende. Auch für das Schuljahr 2010/11 wird ein weiterer quantitativer Ausbau erfolgen. Ziel ist es weitere 30 bis 40 Schulen für den Ganztag zu gewinnen.

Im Rahmen des Konjunkturpakets II werden erhebliche Investitionsmittel für den Bildungsbereich insgesamt und besonders für den Ausbau der Ganztagsangebote zur Verfügung gestellt. Damit die Schulträger Planungssicherheit für ihre Investitionsmaßnahmen erhalten, wird der Antragstermin in diesem Jahr vom 15. Dezember auf den 31. Oktober 2009 vorgezogen. Die Genehmigung der neuen Ganztagsangebote soll spätestens Anfang Januar 2010 erfolgen. Der Ausbau soll zunächst vor allem auf Oberschulen und Gesamtschulen konzentriert werden. Ziel ist es, dass möglichst alle Brandenburger Oberschulen und Gesamtschulen Ganztagsangebote unterbreiten.

Zum ersten Mal werden im Frühjahr 2010 in Berlin und Brandenburg einheitliche schriftliche Abiturprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch stattfinden. Die Prüfungsaufgaben wurden durch gemeinsame Entwicklergruppen erarbeitet. Das Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) ist in beiden Ländern für die organisatorische Vorbereitung der Prüfungsaufgaben des Zentralabiturs zuständig. Die gemeinsamen Prüfungen sind ein weiterer Schritt zur einheitlichen Bildungsregion Berlin-Brandenburg.

Um die internationale Ausrichtung der Brandenburger Schulen zu fördern bzw. um weitere Schulen zu animieren, den Titel "Europaschule" zu erwerben, wurde das "Rundschreiben zu Europaschulen" überarbeitet. Dabei wurde insbesondere darauf geachtet, auch die Attraktivität für ein polnisches Fremdsprachenangebot an diesen Schulen zu erhöhen. Nach den neuen Regelungen müssen Schulen, die Europaschulen werden wollen, Polnisch nicht mehr verpflichtend anbieten; sie erhalten als Anreiz aber zusätzliche Lehrerwochenstunden, wenn sie sich dafür entscheiden, Polnisch in ihr Fremdsprachenangebot aufzunehmen. Die Voraussetzungen für didaktisch hochwertigen Polnisch-Unterricht haben sich erheblich verbessert, da nun erstmalig ein zweibändiges Polnisch-Lehrbuch für die Zweite und Dritte Fremdsprache "Witaj Polsko!" zur Verfügung steht, das durch "Deutsche Poleninstitut" in Darmstadt herausgegeben wurde.

Auch wenn sich Brandenburg im Rahmen der jüngsten PISA-Studie 2006 in allen untersuchten Kompetenzbereichen verbessert hat, gibt es noch erheblichen Handlungsbedarf. Deswegen soll gemeinsam mit Thüringen die Lesekompetenz schwacher Leserinnen und Leser gezielt und systematisch gefördert werden. Unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Potsdam erarbeitet eine länderübergreifende Expertengruppe der beiden pädagogischen Landesinstitute Materialien, Hilfen und Anleitungen für den Unterricht und stellt ein Lesestrategie-Set zusammen. Ab dem 2. Schulhalbjahr 2009/10 werden Lehrerinnen und Lehrer aus ausgewählten Schulen in beiden Ländern mit diesem Set vertraut gemacht, erproben es fachbezogen bzw. fachübergreifend und verankern es in ihrem schulinternen Lehrplan. Ab dem Schuljahr 2010/11 sollen die Materialien und Ergebnisse dann allen Schulen der beiden Länder zur Verfügung gestellt werden.

Ab dem Schuljahr 2009/2010 gilt erstmalig die generelle Verpflichtung für alle Kinder, im Jahr vor der Einschulung an einer Sprachstand­sfeststellung und bei festgestelltem Bedarf auch an einer Sprachförderung in ihrer Kindertagesstätte teilzunehmen. Die Voraussetzungen dafür sind jetzt gegeben, da in jeder Kita mindestens eine Erzieherin die dafür erforderliche Fortbildung absolviert hat. Seit 2007 galt ein Übergangsverfahren mit einer freiwilligen Teilnahme der Kinder, das nun wie geplant verbindlich wird. Nach den zwei Jahren Erprobung wurde das Verfahren zur Sicherstellung der Teilnahme der Kinder deutlich vereinfacht. In zwei weiteren Jahren ist eine inhaltliche Überprüfung vorgesehen, so dass nach Auswertung gegebenenfalls weitere Verbesserungen vorgenommen werden können.

Anlässlich "20 Jahre friedliche Revolution und deutsche Einheit" soll das nächste Schuljahr ein bildungspolitisches Themenjahr mit diesem Titel werden. Die Brandenburger Schulen werden aufgefordert, sich im Fachunterricht, aber auch fachübergreifend mit dem Thema auseinanderzusetzen. Darüber hinaus sollen die Schulen, wie von der KMK empfohlen, Projekttage zu diesem Thema durchführen. In den nächsten Wochen werden alle Brandenburger Schulen schriftlich über das Vorhaben informiert. Weitere Anregungen, Materialien usw. werden den Schulen im Jahresverlauf zur Verfügung gestellt.

Unabhängig von diesen übergreifenden Aktivitäten hat Minister Rupprecht den Auftrag erteilt, die Rahmenlehrpläne der Sekundarstufe I zu überarbeiten bzw. zu ergänzen. "Die Nachkriegs- und DDR-Geschichte und die deutsche Teilung sind zwar schon jetzt verbindlich vorgegeben. Aufgrund meiner mittlerweile zahlreichen Diskussionen mit Schülerinnen und Schülern halte ich es aber für wünschenswert, dass sie sich schon frühzeitig und bei geeigneten Themen auch über die Schullaufbahn verteilt, mit unserer jüngeren Geschichte auseinandersetzen, so der Minister.

In diesem Zusammenhang wies Holger Rupprecht auch noch einmal darauf hin, dass für die Abiturprüfungen am Ende des neuen Schuljahres für das Fach Geschichte die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte und die Geschichte der DDR als ein möglicher Themenschwerpunkt vorgegeben wurde.

Im Zusammenhang mit der eventuell geplanten Verteilung von Material rechtsextremer Gruppierungen und Parteien an Brandenburger Schulen kündigte Rupprecht den Versand von Informationsmaterial an alle Schulen noch vor Schuljahresbeginn an, so dass sie in geeigneter Weise auf rechtsextremistische Umtriebe reagieren können.

Redaktion 25.08.2009
Schulnetz stabil - 200 Lehrkräfte werden neu eingestellt
Potsdam, 25.08.2009 Im Schuljahr 2009/2010 werden im Land Brandenburg ca. 278.000 Schülerinnen und Schüler die Schulen besuchen, im Schuljahr 2008/2009 waren es noch rund 291.000. Damit verringert sich die Gesamtschülerzahl um ca.13.000.

In der Primarstufe lernen ca. 119.300 Schülerinnen und Schüler. Das sind etwa 400 Schüler mehr als im Schuljahr 2008/2009 mit 118.928. Die Einschulungen befinden sich mit ca. 19.500 auf der Höhe der Vorjahre und werden sich auch in den nächsten Jahren in dieser Größenordnung bewegen.

In der Sekundarstufe I ist nach den starken Rückgängen der vergangenen Jahre erstmals wieder ein signifikanter Anstieg um ca. 12.000 auf ca. 77.000 Schülerinnen und Schüler zu verzeichnen. Dagegen setzt sich in der gymnasialen Oberstufe der Rückgang um ca. 14.000 auf ca. 21.000 Schülerinnen und Schüler noch fort.

Auch an den beruflichen Schulen (ohne berufliche Gymnasien) des Landes ist im Schuljahr 2009/2010 ein weiteres deutliches Absinken der Schülerzahlen zu be­obachten. Mit ca. 57.700 werden die beruflichen Schulen rund 11.000 Schülerinnen und Schüler weniger haben als im Vorjahr mit 68.800. Wie in der gymnasialen Oberstufe sind die geburtenschwachen Jahrgänge hier Ursache des kontinuierlichen Rückgangs.

Die Zahl der Vollzeit-Lehrerstellen liegt im Schuljahr 2009/2010 bei ca. 16.700. Das sind etwa 600 weniger als im Schuljahr 2008/2009. Auf die Zahl der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen bezogen, wird sich die Ausstattung mit Vollzeit-Lehrerstellen für den Unterricht im Vergleich zum Vorjahr von 15,7 auf 15,5 leicht verbessern. Trotz des noch bestehenden Lehrerüberhangs werden im Land Brandenburg zu Beginn bzw. auch noch im Verlauf des kommenden Schuljahres im Rahmen des Einstellungskorridors ca. 200 Lehrkräfte neu eingestellt.

Entwicklungen im brandenburgischen Schulnetz - öffentliche Schulen
Das Brandenburger Schulnetz setzt sich im allgemeinbildenden öffentlichen Bereich im Schuljahr 2009/2010 folgendermaßen zusammen:

446 Grundschulen (einschl. Grundschulteilen an Grund- und Oberschulen oder Grund- und Gesamtschulen),
121 Oberschulen,
21 Gesamtschulen,
77 Gymnasien,
18 berufliche Gymnasien an OSZ,
90 F"rderschulen.

Am Ende des Schuljahres 2008/2009 wurden 4 Grundschulen, 3 Gymnasien und 2 Oberschulen aufgelöst. Die Schließungen im Grundschulbereich sind in erster Linie auf schulstrukturelle Maßnahmen der Schulträger zurückzuführen. In allen anderen Fällen handelt es sich um länger geplante Entwicklungen. Die genannten Schulen bzw. Schulstufen laufen schon seit mehreren Jahren aus. In einzelnen Regionen im Berliner Umland steigen die Schülerzahlen inzwischen wieder so stark an, dass zwei Gymnasien sowie eine Grundschule und ein Grundschulteil an einer Oberschule neu errichtet werden müssen. Eine Oberschule wurde wegen der starken Nachfrage in eine Gesamtschule gewandelt.

Ausblick
Im Grundschulbereich wird es keine demografiebedingten Schließungen mehr geben. Gleiches gilt für die Sekundarstufe I. Hier laufen am Ende des Schuljahres 2009/2010 zwar noch zwei Oberschulen und zwei Gymnasien aus, die aber alle schon seit mehreren Jahren keine Klassen mehr aufgenommen haben. Eine Gesamtschule, die im Schuljahr 2009/2010 keine Jahrgangsstufe 11 einrichten kann, wird im darauffolgenden Schuljahr in eine Oberschule gewandelt.

Im Bereich der gymnasialen Oberstufen gehen die Schülerzahlen in den nächsten Jahren zwar noch weiter zurück. 75 Gymnasien sind jedoch langfristig stabil und bieten das 12-jährige Abitur an. Darüber hinaus kann der 13-jährige Bildungsgang zum Abitur an 20 Gesamtschulen und 18 beruflichen Gymnasien infolge einer Absenkung der Mindestschülerzahlen gesichert werden, so dass hier landesweit ein erreichbares Angebot besteht.

Fazit
Der Prozess der Anpassung des Schulnetzes an die demografische Entwicklung ist im Bereich der allgemeinbildenden Schulen weitgehend abgeschlossen. Im engeren Verflechtungsraum mit Berlin müssen in den nächsten Jahren mit dem Anstieg der Schülerzahlen sogar weitere Schulen neu errichtet werden.

Zuwächse bei Schulen in freier Trägerschaft
Das Netz der allgemeinbildenden Schulen in freier Trägerschaft wird im Schuljahr 2009/2010 nach vorläufigen Daten insgesamt 125 Schulen umfassen. Im vergangenen Jahr waren es 114 Schulen. Dabei handelt es sich um

58 Grundschulen (vorher 53),
22 Gymnasien (keine Änderung),
34 weiterführende Schulen in der Sekundarstufe I ( vorher 28),
11 Förderschulen (keine Änderung).

Redaktion 24.08.2009
Wissenschaft trifft Schule - Reihe der "Akademievorträge" geht in die 9. Runde
Potsdam, 24.08.2009 Bildungsminister Holger Rupprecht begrüßt den Start der 9. Reihe von "Akademievorträgen" an brandenburgischen Schulen. "Die Vorträge ermöglichen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die spannende Welt der Wissenschaft und der Forschung", so Minister Rupprecht. "Die Akademievorträge beinhalten das einmalige Angebot, auf hohem Niveau Informationen zu speziellen Forschungsthemen aber auch wissenschaftliche Hintergründe zu aktuellen Themen wie z.B. Pandemien oder der weltweiten Finanzkrise zu erhalten. Ich bin mir sicher, dass unsere Schulen die Vorträge auch dieses Jahr wieder zahlreich in An­spruch nehmen werden"

Forscher der Berlin-Brandenburgi­schen Akademie der Wissenschaften haben für die Jungendlichen in der Sekundarstufe II zum neuen Schuljahr insgesamt 38 Vorträge aus den Themenkreisen Biowissenschaften/Medizin, Geisteswissenschaften, Mathematik/ Na­turwissenschaften, Politik/Wirtschaft/Gesellschaft sowie Sozialwissenschaften vorbereitet, um Einblicke in ihre zu Arbeit geben. Dazu gehören Themen wie etwa "Die Wiederkehr der Infektionskrankheiten durch das Fehlverhalten der Menschen", "Endemie - Epidemie - Pandemie", "Die Finanzkrise in historischer Perspektive" oder "Machen gewalthaltige Computerspiele aggressiv?"

Die Schulen der Sekundarstufe II erhalten zu Beginn des Schuljahres den Angebotskatalog der Akademie, um Vorträge auszuwählen. Die "Akademievorträge" werden seit 2001 an brandenburgischen Schulen angeboten.

Der Katalog der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften wird ergänzt durch weitere Angebote akademischer Ausbildungseinrichtungen und Forschungsinstitute, die den Schulen ebenso direkte Begegnungen mit Forschung und Forschern anbieten. "Wissenschaft trifft Schule" heißt die Plattform auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg, die die entsprechenden Informationen bereit hält.

Weitere Informationen finden sich unter:
Internet-Angebot der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften: www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Forschungsprojekte/Akademievortraege/de/Startseite

Plattform "Wissenschaft trifft Schule" auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg: bildungsserver.berlin-brandenburg.de/2271.html

Internet-Angebot des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport: www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb2.c.425681.de


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