Potsdam, 30.09.2011 -
Bildungsministerin Martina Münch hat nach der ersten Sitzung des Runden Tisches Inklusive Bildung in Potsdam eine positive Bilanz gezogen.
"Es war ein konstruktiver und engagierter Auftakt. Ich freue mich, dass wir die mit den Regionalkonferenzen im Frühjahr gestartete öffentliche Diskussion am Runden Tisch fortsetzen", so Bildungsministerin Münch. *Wir wollen eine Schule für alle - eine Schule, in der sich jede Schülerin und jeder Schüler mit seinen Stärken und Schwächen entfalten kann, eine Schule für Kinder und Jugendliche mit speziellen Begabungen genauso wie für diejenigen, die unserer besonderen Fürsorge und Förderung bedürfen."
Rund 35 Vertreterinnen und Vertreter von Betroffenen-Verbänden, Lehrerverbänden, kommunalen Spitzenverbänden und Schulen, Kirchen und weiteren Verbänden sowie die bildungspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen haben am Runden Tisch teilgenommen. Sie werden das Bildungsministerium bei der Weichenstellung für die "Schule für alle" beraten. Thema des ersten Runden Tisches waren die bildungspolitischen Eckpunkte des Behindertenpolitischen Maßnahmenpakets der Landesregierung, das derzeit unter Federführung des Sozialministeriums erarbeitet wird.
Bildungspolitische Eckpunkte des Behindertenpolitischen Maßnahmenpakets:
Als erster Schritt werden für Schülerinnen und Schüler mit den Förderbedarfen Lernen, sozial-emotionale Entwicklung und Sprache in den kommenden Jahren die inklusiven Unterrichtsangebote in den Grundschulen ausgebaut. Ab dem Schuljahr 2012/13 werden in allen Schulamtsregionen Schulen mit einem Profil als Inklusive Schule auf der Basis von konkreten Erziehungs- und Bildungskonzepten starten.
Danach werden Schritt für Schritt die Angebote des gemeinsamen Unterrichts für die Förderbedarfe körperlich-motorische Entwicklung, Sehen, Hören, geistige Entwicklung und Autismus erweitert. Hierfür entstehen derzeit die entsprechenden Konzepte.
Zudem werden die förderpädagogische Diagnostik standardisiert sowie Förder- und Beratungsangebote für Eltern und Schülerinnen und Schüler verbessert.
Noch in diesem Schuljahr werden die Schulberaterinnen und -berater für Inklusion fortgebildet. In den kommenden Jahren werden alle Schulen In-klusions-Fortbildungsangebote erhalten.
Zum Wintersemester 2013/14 werden erstmals inklusionspädagogische Inhalte in die erste und zweite Phase der Lehramtsausbildung integriert.
Zudem werden verbindliche curriculare Grundlagen für den Unterricht in einer inklusiven Schule geschaffen. Rahmenlehrpläne sollen künftig durchgängig das inklusive Bildungssystem abbilden.
Das Thema Inklusion soll noch stärker in die Öffentlichkeit getragen werden. In einem Internet-Forum können Bürgerinnen und Bürger künftig Fragen zum Thema Inklusion stellen und diskutieren.
In den vergangenen Monaten wurde das Thema Inklusion auf breiter Ebene mit vielen an Bildung von Kindern und Jugendlichen Beteiligten diskutiert, mit Lehre-rinnen und Lehrern, Schulleitern, staatlichen Schulämtern, Erziehern, Schulträgern, Sozial- und Jugendhilfeträgern, Behindertenverbänden, Schüler- und Elternvertretern, Mitarbeitern von Sozial- und Jugendämtern und Vertretern aus Wissen-schaft und Wirtschaft. Diese Diskussion wird am Runden Tisch Inklusive Bildung in den kommenden Monaten fortgesetzt. Das nächste Treffen findet Anfang Dezember 2011 statt. Parallel dazu wird in Kürze auch der wissenschaftliche Beirat Inklusive Bildung zusammenkommen und das Bildungsministerium bei der konkreten Umsetzung des inklusiven Konzepts an Brandenburger Schulen beraten.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.248770.de
Bildungsministerin Martina Münch hat nach der ersten Sitzung des Runden Tisches Inklusive Bildung in Potsdam eine positive Bilanz gezogen.
"Es war ein konstruktiver und engagierter Auftakt. Ich freue mich, dass wir die mit den Regionalkonferenzen im Frühjahr gestartete öffentliche Diskussion am Runden Tisch fortsetzen", so Bildungsministerin Münch. *Wir wollen eine Schule für alle - eine Schule, in der sich jede Schülerin und jeder Schüler mit seinen Stärken und Schwächen entfalten kann, eine Schule für Kinder und Jugendliche mit speziellen Begabungen genauso wie für diejenigen, die unserer besonderen Fürsorge und Förderung bedürfen."
Rund 35 Vertreterinnen und Vertreter von Betroffenen-Verbänden, Lehrerverbänden, kommunalen Spitzenverbänden und Schulen, Kirchen und weiteren Verbänden sowie die bildungspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen haben am Runden Tisch teilgenommen. Sie werden das Bildungsministerium bei der Weichenstellung für die "Schule für alle" beraten. Thema des ersten Runden Tisches waren die bildungspolitischen Eckpunkte des Behindertenpolitischen Maßnahmenpakets der Landesregierung, das derzeit unter Federführung des Sozialministeriums erarbeitet wird.
Bildungspolitische Eckpunkte des Behindertenpolitischen Maßnahmenpakets:
Als erster Schritt werden für Schülerinnen und Schüler mit den Förderbedarfen Lernen, sozial-emotionale Entwicklung und Sprache in den kommenden Jahren die inklusiven Unterrichtsangebote in den Grundschulen ausgebaut. Ab dem Schuljahr 2012/13 werden in allen Schulamtsregionen Schulen mit einem Profil als Inklusive Schule auf der Basis von konkreten Erziehungs- und Bildungskonzepten starten.
Danach werden Schritt für Schritt die Angebote des gemeinsamen Unterrichts für die Förderbedarfe körperlich-motorische Entwicklung, Sehen, Hören, geistige Entwicklung und Autismus erweitert. Hierfür entstehen derzeit die entsprechenden Konzepte.
Zudem werden die förderpädagogische Diagnostik standardisiert sowie Förder- und Beratungsangebote für Eltern und Schülerinnen und Schüler verbessert.
Noch in diesem Schuljahr werden die Schulberaterinnen und -berater für Inklusion fortgebildet. In den kommenden Jahren werden alle Schulen In-klusions-Fortbildungsangebote erhalten.
Zum Wintersemester 2013/14 werden erstmals inklusionspädagogische Inhalte in die erste und zweite Phase der Lehramtsausbildung integriert.
Zudem werden verbindliche curriculare Grundlagen für den Unterricht in einer inklusiven Schule geschaffen. Rahmenlehrpläne sollen künftig durchgängig das inklusive Bildungssystem abbilden.
Das Thema Inklusion soll noch stärker in die Öffentlichkeit getragen werden. In einem Internet-Forum können Bürgerinnen und Bürger künftig Fragen zum Thema Inklusion stellen und diskutieren.
In den vergangenen Monaten wurde das Thema Inklusion auf breiter Ebene mit vielen an Bildung von Kindern und Jugendlichen Beteiligten diskutiert, mit Lehre-rinnen und Lehrern, Schulleitern, staatlichen Schulämtern, Erziehern, Schulträgern, Sozial- und Jugendhilfeträgern, Behindertenverbänden, Schüler- und Elternvertretern, Mitarbeitern von Sozial- und Jugendämtern und Vertretern aus Wissen-schaft und Wirtschaft. Diese Diskussion wird am Runden Tisch Inklusive Bildung in den kommenden Monaten fortgesetzt. Das nächste Treffen findet Anfang Dezember 2011 statt. Parallel dazu wird in Kürze auch der wissenschaftliche Beirat Inklusive Bildung zusammenkommen und das Bildungsministerium bei der konkreten Umsetzung des inklusiven Konzepts an Brandenburger Schulen beraten.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.248770.de
Potsdam, 16.03.2011 Bildungsministerin Martina Münch gratuliert den seit Jahren mit großem Erfolg um den Erdgaspokal der Schülerköche kochenden Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Rau-Oberschule in Rheinsberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) zu ihrem Landessieg.
"Der Erdgaspokal der Schülerköche leistet einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Ernährung der Schülerinnen und Schüler", so Bildungsministerin Münch. "Der Kochwettbewerb nimmt eine Sonderstellung unter den Schülerwettbewerben ein - hier geht es um die Kreativität und Gestaltungsfreude im Hinblick auf eine der ältesten Kulturtechniken: die Zubereitung von schmackhaften und gesunden Gerichten."
Zum Team der Rheinsberger Oberschule gehören Jan Mäske, Juliane Koch, Dana Rütz und Michelle Bluck. Die Betreuerin ist Bärbel Bliese. Der Landessieg ist die Qualifikation für das Bundesfinale am 23. Mai 2011 in Erfurt. Schülerinnen und Schüler der Rheinsberger Oberschule wurden bereits in den Jahren 2009 und 2010 Landessieger. Die Theodor-Fontane-Oberschule in Burg (Landkreis Spree-Neiße) belegte in diesem Jahr den 2. Platz im Landesfinale, die Erich-Kästner-Schule aus Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) wurde Dritter.
Der Jugendkochwettbewerb wird seit 14 Jahren für Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen durchgeführt. In diesem Jahr nehmen 267 Teams aus 13 Bundesländern teil, davon 44 aus Brandenburg. Der Erdgaspokal der Schülerköche wird von Unternehmen der Gaswirtschaft aus dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft gemeinsam mit dem Verband der Köche Deutschlands veranstaltet.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.erdgaspokal.de
"Der Erdgaspokal der Schülerköche leistet einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Ernährung der Schülerinnen und Schüler", so Bildungsministerin Münch. "Der Kochwettbewerb nimmt eine Sonderstellung unter den Schülerwettbewerben ein - hier geht es um die Kreativität und Gestaltungsfreude im Hinblick auf eine der ältesten Kulturtechniken: die Zubereitung von schmackhaften und gesunden Gerichten."
Zum Team der Rheinsberger Oberschule gehören Jan Mäske, Juliane Koch, Dana Rütz und Michelle Bluck. Die Betreuerin ist Bärbel Bliese. Der Landessieg ist die Qualifikation für das Bundesfinale am 23. Mai 2011 in Erfurt. Schülerinnen und Schüler der Rheinsberger Oberschule wurden bereits in den Jahren 2009 und 2010 Landessieger. Die Theodor-Fontane-Oberschule in Burg (Landkreis Spree-Neiße) belegte in diesem Jahr den 2. Platz im Landesfinale, die Erich-Kästner-Schule aus Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) wurde Dritter.
Der Jugendkochwettbewerb wird seit 14 Jahren für Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen durchgeführt. In diesem Jahr nehmen 267 Teams aus 13 Bundesländern teil, davon 44 aus Brandenburg. Der Erdgaspokal der Schülerköche wird von Unternehmen der Gaswirtschaft aus dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft gemeinsam mit dem Verband der Köche Deutschlands veranstaltet.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.erdgaspokal.de
Potsdam, 10.12.2010 "Werte? Wir haben ganz andere Probleme als uns mit Werten zu befassen. Unser Projekt läuft demnächst aus." Solche und ähnliche Antworten erhielten die Forscher der Universität Potsdam, als sie nach "Werteprojekten" im Land Brandenburg fahndeten. Die Ergebnisse der Recherchen sind nun in einer Studie zusammengefasst, die Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht heute gemeinsam mit den Herausgebern Prof. Wilfried Schubarth von der Universität Potsdam und Prof. Karsten Speck von der Universität Oldenburg in Potsdam vorgestellt hat.
Die Studie, initiiert vom Runden Tisch "Bündnis für Werte in der Erziehung" und gefördert von der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam", bilanziert die bundes- und landesweiten Wertedebatten und Wertinitiativen der letzten Jahre und zeigt zugleich Perspektiven für eine zeitgemäße Wertebildung bei Kindern und Jugendlichen auf. "Die Studie gibt unserer Arbeit im landesweiten `Bündnis für Werte in der Erziehung` neue Impulse und schafft zugleich einen wissenschaftlichen Rahmen. Insbesondere die Potenziale der Wertebildung, wie sie für Schule, Jugendarbeit und Kommune in der Studie aufgezeigt werden, gilt es besser zu nutzen", so Rupprecht. "Richtungsweisend dabei ist, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen vor Ort weiter zu fördern."
Die 22 Beiträge, die in der Studie versammelt sind, verdeutlichen die große Spannbreite der Diskussion um Werte und Wertbildung in Jugendarbeit, Schule und Kommune. Sie reichen von theoretischen und empirischen Analysen zu Wertedebatten und Wertewandel über Partizipation, Demokratielernen, politische Bildung und Jugend(sozial)arbeit bis hin zur Familienbildung und kommunalen Bildungsarbeit. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Ergebnisse eines Praxisforschungsprojekts der Universität Potsdam zum Thema "Wertebildung und Teilhabe von Jugendlichen in ländlichen Regionen Brandenburgs", das anhand von Recherchen, öffentlichen Wettbewerben und Fallstudien gute "Werteprojekte" identifiziert hat und zugleich auf Defizite in der wertebildenden Jugendarbeit in den ländlichen Regionen hinweist.
"Damit Jugendarbeit und Schule ihre wertebildenden Potenzen besser nutzen, braucht es entsprechende Fort- und Weiterbildungsangebote", so Prof. Schubarth, einer der Herausgeber der Studie. "Mittlerweile liegt eine Palette von Konzepten zur Wertebildung vor, angefangen von Dilemmata-Diskussionen über Mediationsmodelle bis zum Werte-Lernen in sozialen Projekten. Aber auch die kritische Reflexion über eigene Werte innerhalb des Pädagogen-Teams ist wichtig. Deshalb richtet sich die Frage der Wertebildung stets auch an die Erwachsenengesellschaft."
Der laute Ruf nach Werten
Nicht erst die Sarrazin-Debatte hat gezeigt, wie groß offenbar der Bedarf an einer Verständigung über Werte bzw. über "Wertegemeinschaft" ist. Der verstärkte Ruf nach Werten sei, so die Herausgeber, vor allem eine Reaktion auf eine verunsicherte Gesellschaft, auf Wertwandel und Wertepluralismus und auch Ausdruck einer verstärkten Sinnsuche in einer immer komplexer werdenden Welt. Der Ruf nach Werten darf dabei nicht zu einer Tugenddebatte werden, mit dem die ältere Generation die jüngere unter Druck setzen will und auch nicht zu einer Symboldebatte zur Besänftigung von Wählerklientel. Vielmehr gilt es, den Verständigungsbedarf aufzugreifen und in "geschützten Räumen" einen vertrauensvollen Dialog über Werte zu führen. Gerade Kinder und Jugendliche "gieren" nach Werten und sind für ehrliche Diskussionen über Werte aufgeschlossen.
Wertebildung statt Wertevermittlung
Doch Reden über Werte allein ist meist wirkungslos. Werte können nicht einfach durch Reden "vermittelt" werden. Vielmehr bedarf es einer individuellen Werteaneignung und Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Werteangeboten der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang sprechen die Herausgeber – statt von "Wertevermittlung" – von "Wertebildung" als eine pädagogisch initiierte Auseinandersetzung mit Werten und deren Reflexion, die das subjektive Erleben und Aneignen von Werten umfasst. Wertebildung verweist sowohl auf die Möglichkeit als auch auf die Notwendigkeit pädagogischer Angebote für die Werteaneignung durch Kinder und Jugendliche. Ziel von Wertebildung ist zum einen das Erlernen von Werturteilsfähigkeit, d.h. der Fähigkeit, Werte beurteilen zu können, und zum anderen die Aneignung moralischer Werthaltungen. Letzteres wird vor allem über demokratische und partizipatorische Strukturen gefördert.
Potenzen der Wertebildung von Schule und Jugendarbeit stärker nutzen Schule und Jugendarbeit verfügen über eine große Palette von indirekten und direkten Formen der Wertebildung. Während indirekte Formen davon ausgehen, dass die Institution als sozial-kommunikativer Erfahrungsraum wertbildend wirkt, wollen direkte Formen durch gezielte Maßnahmen die Wertebildung beeinflussen. Indirekte Wertebildung erfolgt zum Beispiel über die Vorbildwirkung der Pädagogen und einen wertschätzenden Umgang mit Kindern und Jugendlichen, direkte Wertebildung über spezielle didaktische Ansätze, die nicht nur auf bestimmte Fächer wie Ethik, Religion, Politische Bildung beschränkt, sondern als übergreifende Prinzipien zu verstehen sind, z.B. Wertdiskursmodell, Service learning, Compassion-Konzept u.a. Wie Wertebildungsprozesse gelingen können und welchen Beitrag dazu die verschiedenen Angebote im Rahmen von Jugendarbeit, Schule und Kommune leisten können, wird in der Studie ausführlich dargestellt.
Die Ergebnisse der Studie werden in die Arbeit des landesweiten "Bündnisses für Werte in der Erziehung" einfließen. Das Land Brandenburg hat mit dem im Jahre 2007 gegründeten Bünd¬nis, das von 34 Institutionen unterzeichnet wurde, die Debatte über Wertebildung neu angestoßen und seitdem zahlreiche Werteinitiativen gefördert.
Kontakt für Rezensionsexemplare:http:// Karen Ehrhardt, VS Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbHhttp:// Telefon: 0611 – 7878 394http:// E-Mail: karen.ehrhardt@vs-verlag.de
Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
www.mbjs.brandenburg.de/cms/detail.php?template=werteerziehung
www.uni-potsdam.de/wertebildung/
www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17044-2/Wertebildung-in-Jugendarbeitkomma-Schule-und-Kommune.html
Die Studie, initiiert vom Runden Tisch "Bündnis für Werte in der Erziehung" und gefördert von der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam", bilanziert die bundes- und landesweiten Wertedebatten und Wertinitiativen der letzten Jahre und zeigt zugleich Perspektiven für eine zeitgemäße Wertebildung bei Kindern und Jugendlichen auf. "Die Studie gibt unserer Arbeit im landesweiten `Bündnis für Werte in der Erziehung` neue Impulse und schafft zugleich einen wissenschaftlichen Rahmen. Insbesondere die Potenziale der Wertebildung, wie sie für Schule, Jugendarbeit und Kommune in der Studie aufgezeigt werden, gilt es besser zu nutzen", so Rupprecht. "Richtungsweisend dabei ist, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen vor Ort weiter zu fördern."
Die 22 Beiträge, die in der Studie versammelt sind, verdeutlichen die große Spannbreite der Diskussion um Werte und Wertbildung in Jugendarbeit, Schule und Kommune. Sie reichen von theoretischen und empirischen Analysen zu Wertedebatten und Wertewandel über Partizipation, Demokratielernen, politische Bildung und Jugend(sozial)arbeit bis hin zur Familienbildung und kommunalen Bildungsarbeit. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Ergebnisse eines Praxisforschungsprojekts der Universität Potsdam zum Thema "Wertebildung und Teilhabe von Jugendlichen in ländlichen Regionen Brandenburgs", das anhand von Recherchen, öffentlichen Wettbewerben und Fallstudien gute "Werteprojekte" identifiziert hat und zugleich auf Defizite in der wertebildenden Jugendarbeit in den ländlichen Regionen hinweist.
"Damit Jugendarbeit und Schule ihre wertebildenden Potenzen besser nutzen, braucht es entsprechende Fort- und Weiterbildungsangebote", so Prof. Schubarth, einer der Herausgeber der Studie. "Mittlerweile liegt eine Palette von Konzepten zur Wertebildung vor, angefangen von Dilemmata-Diskussionen über Mediationsmodelle bis zum Werte-Lernen in sozialen Projekten. Aber auch die kritische Reflexion über eigene Werte innerhalb des Pädagogen-Teams ist wichtig. Deshalb richtet sich die Frage der Wertebildung stets auch an die Erwachsenengesellschaft."
Der laute Ruf nach Werten
Nicht erst die Sarrazin-Debatte hat gezeigt, wie groß offenbar der Bedarf an einer Verständigung über Werte bzw. über "Wertegemeinschaft" ist. Der verstärkte Ruf nach Werten sei, so die Herausgeber, vor allem eine Reaktion auf eine verunsicherte Gesellschaft, auf Wertwandel und Wertepluralismus und auch Ausdruck einer verstärkten Sinnsuche in einer immer komplexer werdenden Welt. Der Ruf nach Werten darf dabei nicht zu einer Tugenddebatte werden, mit dem die ältere Generation die jüngere unter Druck setzen will und auch nicht zu einer Symboldebatte zur Besänftigung von Wählerklientel. Vielmehr gilt es, den Verständigungsbedarf aufzugreifen und in "geschützten Räumen" einen vertrauensvollen Dialog über Werte zu führen. Gerade Kinder und Jugendliche "gieren" nach Werten und sind für ehrliche Diskussionen über Werte aufgeschlossen.
Wertebildung statt Wertevermittlung
Doch Reden über Werte allein ist meist wirkungslos. Werte können nicht einfach durch Reden "vermittelt" werden. Vielmehr bedarf es einer individuellen Werteaneignung und Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Werteangeboten der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang sprechen die Herausgeber – statt von "Wertevermittlung" – von "Wertebildung" als eine pädagogisch initiierte Auseinandersetzung mit Werten und deren Reflexion, die das subjektive Erleben und Aneignen von Werten umfasst. Wertebildung verweist sowohl auf die Möglichkeit als auch auf die Notwendigkeit pädagogischer Angebote für die Werteaneignung durch Kinder und Jugendliche. Ziel von Wertebildung ist zum einen das Erlernen von Werturteilsfähigkeit, d.h. der Fähigkeit, Werte beurteilen zu können, und zum anderen die Aneignung moralischer Werthaltungen. Letzteres wird vor allem über demokratische und partizipatorische Strukturen gefördert.
Potenzen der Wertebildung von Schule und Jugendarbeit stärker nutzen Schule und Jugendarbeit verfügen über eine große Palette von indirekten und direkten Formen der Wertebildung. Während indirekte Formen davon ausgehen, dass die Institution als sozial-kommunikativer Erfahrungsraum wertbildend wirkt, wollen direkte Formen durch gezielte Maßnahmen die Wertebildung beeinflussen. Indirekte Wertebildung erfolgt zum Beispiel über die Vorbildwirkung der Pädagogen und einen wertschätzenden Umgang mit Kindern und Jugendlichen, direkte Wertebildung über spezielle didaktische Ansätze, die nicht nur auf bestimmte Fächer wie Ethik, Religion, Politische Bildung beschränkt, sondern als übergreifende Prinzipien zu verstehen sind, z.B. Wertdiskursmodell, Service learning, Compassion-Konzept u.a. Wie Wertebildungsprozesse gelingen können und welchen Beitrag dazu die verschiedenen Angebote im Rahmen von Jugendarbeit, Schule und Kommune leisten können, wird in der Studie ausführlich dargestellt.
Die Ergebnisse der Studie werden in die Arbeit des landesweiten "Bündnisses für Werte in der Erziehung" einfließen. Das Land Brandenburg hat mit dem im Jahre 2007 gegründeten Bünd¬nis, das von 34 Institutionen unterzeichnet wurde, die Debatte über Wertebildung neu angestoßen und seitdem zahlreiche Werteinitiativen gefördert.
Kontakt für Rezensionsexemplare:http:// Karen Ehrhardt, VS Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbHhttp:// Telefon: 0611 – 7878 394http:// E-Mail: karen.ehrhardt@vs-verlag.de
Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
www.mbjs.brandenburg.de/cms/detail.php?template=werteerziehung
www.uni-potsdam.de/wertebildung/
www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17044-2/Wertebildung-in-Jugendarbeitkomma-Schule-und-Kommune.html
Potsdam, 05.11.2010 Unter dem Motto Sehend lernen - Die Schule im Kino sind erneut alle Schulen und alle Kinos des Landes Brandenburg zwischen 9. November und 17. Dezember zur Teilnahme an den SchulKinoWochen eingeladen.
VISION KINO - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz präsentiert in Kooperation mit FILMERNST und gefördert von der Medienboard Berlin-Brandenburg ein Programm thematisch und künstlerisch herausragender Filme.
Immer mehr Lehrerinnen und Lehrer nutzen die speziellen Erlebnis- und Wirkungspotenzen des Films für den Unterricht. "Die Fähigkeit, Filme und deren besondere Sprache verstehen und hinterfragen zu können, gehört heute - in der Medien- und Informationsgesellschaft - als Basiskompetenz einfach dazu", betont der Bildungsminister des Landes Brandenburg, Holger Rupprecht, und wirbt für die rege Beteiligung an den SchulKinoWochen.
Das an den Rahmenlehrplänen orientierte Programm mit mehr als 40 Filmen (darunter 12 Dokfilme, 17 nach Literaturvorlagen, 2 im englischen Original) wurde gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) entwickelt.
Anregungen für die intensive Auseinandersetzung mit den Filmen, ihren Themen und Formen, vermitteln die didaktisch aufbereiteten Begleitmaterialien, die Filmgespräche sowie die Begegnungen mit Filmschaffenden und anderen Gästen.
Ein Programmschwerpunkt 2010 ist der Dokumentarfilm - mit Beiträgen zu hochbrisanten und vieldiskutierten Themen wie Energie und Umwelt, Geld und Gewalt und zu den Lebensperspektiven junger Menschen heute.
Eröffnungsbeitrag am 9. November im Potsdamer Filmmuseum ist daher die Dokumentation "Teenage Response". Die Regisseurin Eleni Ampelakiotou wird mit mehr als 150 Schülerinnen und Schülern der Potsdamer Voltaireschule im Anschluss an die Vorführung über die im Film vorgestellten Lebensentwürfe diskutieren.
Die Regisseurin Antje Starost stellt mit sehr poetischen Bildern in *7 oder warum ich auf der Welt bin* sieben Kinder aus verschiedenen Ländern und Kulturen vor und wird von den Dreharbeiten berichten. "Der Schein trügt" wird Schülerinnen und Schüler im Weltspiegel Kino Finsterwalde auf eine Forschungsreise in die Welt des Geldes führen.
Der letztjährige Teilnehmerrekord - 14.000 Schülerinnen und Schüler aus 183 Schulen in 78 Orten des Landes Brandenburg - konnte 2010 bereits überboten werden: Anfang November lagen mehr als 15.000 Anmeldungen vor. Spitzenreiter sind bislang die Kinos in Oranienburg, Hennigsdorf, Eberswalde und Wittstock. Zu den am stärksten nachgefragten Filmen gehören die niederländische Produktion "Der Taschendieb" sowie das mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Porträt der im wahrsten Sinne des Wortes schlagfertigen "Kroko", inszeniert von der aus Brandenburg/Havel stammenden Regisseurin Sylke Enders.
Neben dem regelmäßigen FILMERNST-Angebot in 18 Spielorten und dem langjährig erfolgreichen Kinderfilmfest im Land Brandenburg setzen die SchulKinoWochen ein weiteres deutliches Zeichen für eine landesweit-konstante Arbeit im Bereich der Film- und Medienerziehung. Kontakt: Dr. Jürgen Bretschneider Tel.: 0171/355 99 53 oder 030 23887569.
VISION KINO - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz präsentiert in Kooperation mit FILMERNST und gefördert von der Medienboard Berlin-Brandenburg ein Programm thematisch und künstlerisch herausragender Filme.
Immer mehr Lehrerinnen und Lehrer nutzen die speziellen Erlebnis- und Wirkungspotenzen des Films für den Unterricht. "Die Fähigkeit, Filme und deren besondere Sprache verstehen und hinterfragen zu können, gehört heute - in der Medien- und Informationsgesellschaft - als Basiskompetenz einfach dazu", betont der Bildungsminister des Landes Brandenburg, Holger Rupprecht, und wirbt für die rege Beteiligung an den SchulKinoWochen.
Das an den Rahmenlehrplänen orientierte Programm mit mehr als 40 Filmen (darunter 12 Dokfilme, 17 nach Literaturvorlagen, 2 im englischen Original) wurde gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) entwickelt.
Anregungen für die intensive Auseinandersetzung mit den Filmen, ihren Themen und Formen, vermitteln die didaktisch aufbereiteten Begleitmaterialien, die Filmgespräche sowie die Begegnungen mit Filmschaffenden und anderen Gästen.
Ein Programmschwerpunkt 2010 ist der Dokumentarfilm - mit Beiträgen zu hochbrisanten und vieldiskutierten Themen wie Energie und Umwelt, Geld und Gewalt und zu den Lebensperspektiven junger Menschen heute.
Eröffnungsbeitrag am 9. November im Potsdamer Filmmuseum ist daher die Dokumentation "Teenage Response". Die Regisseurin Eleni Ampelakiotou wird mit mehr als 150 Schülerinnen und Schülern der Potsdamer Voltaireschule im Anschluss an die Vorführung über die im Film vorgestellten Lebensentwürfe diskutieren.
Die Regisseurin Antje Starost stellt mit sehr poetischen Bildern in *7 oder warum ich auf der Welt bin* sieben Kinder aus verschiedenen Ländern und Kulturen vor und wird von den Dreharbeiten berichten. "Der Schein trügt" wird Schülerinnen und Schüler im Weltspiegel Kino Finsterwalde auf eine Forschungsreise in die Welt des Geldes führen.
Der letztjährige Teilnehmerrekord - 14.000 Schülerinnen und Schüler aus 183 Schulen in 78 Orten des Landes Brandenburg - konnte 2010 bereits überboten werden: Anfang November lagen mehr als 15.000 Anmeldungen vor. Spitzenreiter sind bislang die Kinos in Oranienburg, Hennigsdorf, Eberswalde und Wittstock. Zu den am stärksten nachgefragten Filmen gehören die niederländische Produktion "Der Taschendieb" sowie das mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Porträt der im wahrsten Sinne des Wortes schlagfertigen "Kroko", inszeniert von der aus Brandenburg/Havel stammenden Regisseurin Sylke Enders.
Neben dem regelmäßigen FILMERNST-Angebot in 18 Spielorten und dem langjährig erfolgreichen Kinderfilmfest im Land Brandenburg setzen die SchulKinoWochen ein weiteres deutliches Zeichen für eine landesweit-konstante Arbeit im Bereich der Film- und Medienerziehung. Kontakt: Dr. Jürgen Bretschneider Tel.: 0171/355 99 53 oder 030 23887569.
Potsdam, 22.09.2010 Brandenburgs Sportminister Holger Rupprecht würdigt bei der heutigen Siegerehrung in Berlin den Erfolg der brandenburgischen Schulen beim Herbstfinale des bundesweiten Schulsportwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia". "Die Schülerinnen und Schüler des Landes Brandenburg haben beim Herbstfinale des Bundeswettbewerbs wieder hervorragende Platzierungen belegt", so Rupprecht. "Mein Glückwunsch gilt zugleich den Lehrern, Trainern und Sponsoren, die mit ihrem Engagement diese Erfolge mit ermöglicht haben."
Beim Herbstfinale vom 19. bis 22. September in Berlin gingen 23 brandenburgische Schulmannschaften in den Sportarten Beach-Volleyball, Fußball, Golf, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen und Tennis an den Start. Sie erreichten fünf 1. Plätze, zwei 2. Plätze und vier 3. Plätze. Insgesamt nahmen rund 400 Schulteams mit mehr als 3.500 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland teil. In der Leichtathletik konnten die Jungen der Sportschule Potsdam den 1. Platz erringen. Im Rudern feierten die Schülerinnen und Schüler der Sportschule Potsdam zwei Bundessiege. Im Fußball belegten sowohl die Mädchen der Sportschule Potsdam als auch die Jungen der Sportschule Cottbus erste Plätze.
"Jugend trainiert für Olympia" ist der weltweit größte Schulsportwettbewerb für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 19 Jahren. Der Wettstreit beginnt in allen 16 Bundesländern mit Stadt- und Kreisausscheiden und führt über mehrere Ebenen zu den Landes- und Bundesfinalwettkämpfen. Im Frühjahrsfinale werden die besten Mannschaften der Sportarten Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis, Volleyball und Badminton gesucht. Im Herbstfinale werden die Wettkämpfe in Leichtathletik, Fußball, Rudern, Schwimmen, Tennis, Beach-Volleyball, Hockey und Golf ausgetragen, im Winterfinale Judo und Ski. Startberechtigt sind nur Schulmannschaften. Hauptförderer des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" im Land Brandenburg ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).
Weitere Informationen gibt es unter www.jtfo.net und www.sport-pol-online.de/jtfo/
Beim Herbstfinale vom 19. bis 22. September in Berlin gingen 23 brandenburgische Schulmannschaften in den Sportarten Beach-Volleyball, Fußball, Golf, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen und Tennis an den Start. Sie erreichten fünf 1. Plätze, zwei 2. Plätze und vier 3. Plätze. Insgesamt nahmen rund 400 Schulteams mit mehr als 3.500 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland teil. In der Leichtathletik konnten die Jungen der Sportschule Potsdam den 1. Platz erringen. Im Rudern feierten die Schülerinnen und Schüler der Sportschule Potsdam zwei Bundessiege. Im Fußball belegten sowohl die Mädchen der Sportschule Potsdam als auch die Jungen der Sportschule Cottbus erste Plätze.
"Jugend trainiert für Olympia" ist der weltweit größte Schulsportwettbewerb für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 19 Jahren. Der Wettstreit beginnt in allen 16 Bundesländern mit Stadt- und Kreisausscheiden und führt über mehrere Ebenen zu den Landes- und Bundesfinalwettkämpfen. Im Frühjahrsfinale werden die besten Mannschaften der Sportarten Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis, Volleyball und Badminton gesucht. Im Herbstfinale werden die Wettkämpfe in Leichtathletik, Fußball, Rudern, Schwimmen, Tennis, Beach-Volleyball, Hockey und Golf ausgetragen, im Winterfinale Judo und Ski. Startberechtigt sind nur Schulmannschaften. Hauptförderer des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" im Land Brandenburg ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).
Weitere Informationen gibt es unter www.jtfo.net und www.sport-pol-online.de/jtfo/
Berlin, 30.08.2010 Rund 53.000 Erstklässler an knapp 1000 Grundschulen in Berlin und Brandenburg erhielten am 30. August 2010 zum Start ihrer Schullaufbahn eine Bio-Brotbox. Die Schauspielerin Marion Kracht überreichte den Schulanfängern der Hermann-Sander-Grundschule in Berlin-Neukölln persönlich wieder verwendbare gelben Dosen mit Frühstückszutaten in Bio-Qualität. Am Vortag hatte die Bio-Brotbox-Botschafterin auch geholfen, die Boxen bei der Packaktion in Berlin zu befüllen.
"Ein gesundes Frühstück ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder gut in den Tag starten und sich in der Schule konzentrieren können. Ich weiß das aus der Erfahrung mit meinen beiden Söhnen, die in die Schule gehen. Für meine Familie kaufe ich nur Bio. Ich bin überzeugt, dass das die beste Ernährung für mich und meine Lieben ist", erklärt Marion Kracht ihr Engagement für gesunde Kinderernährung.
Zusammen mit Marion Kracht verteilten Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher, der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky und rbb-Programmdirektorin Dr. Claudia Nothelle Bio-Brotboxen. Die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Bio-Brotbox, Hilde Fauland-Weckmann, und Bio-Brotbox-Initiator Joachim Weckmann (Märkisches Landbrot) informierten über das Projekt, das 2002 in Berlin und 2006 in Brandenburg startete.
Mit der Bio-Brotbox-Aktion machen rund 45 meist mittelständische Unternehmen aus Berlin und Brandenburg darauf aufmerksam, wie wichtig ein tägliches Frühstück für erfolgreiches Lernen ist. Trotz der Wirtschaftskrise finanzieren diese Unternehmen gemeinsam mit 350.000 Euro die diesjährige Bio-Brotbox-Aktion. Das Projekt kommt damit gänzlich ohne Steuergelder aus.
Am Sonntag, den 29. August, hatten in aller Frühe rund 600 freiwillige Helferinnen und Helfer die 53.000 Boxen in der Leerguthalle des Bio-Großhändlers Terra Naturkost in Berlin-Neukölln gepackt. Frühstückszutaten aus ökologischer Landwirtschaft und Informationen zu gesunder Ernährung wanderten in die gelben Brotdosen: eine Scheibe Brot aus Berliner Vollkornbäckereien, eine Möhre, ein süßer und ein pikanter Aufstrich, eine Käse-Ecke, eine Müsliportion, ein Sesamriegel, Rosinen, Kinder-Tee und ein Fruchtsaft. Ein Milchgutschein, der im Bioladen eingelöst werden kann, Informationen über die Aktion, ein Bio-Einkaufsführer für Berlin und Brandenburg und eine Einladung zu einem Kindertheaterstück über gesundes Essen runden den Inhalt der Box ab.
Prominente Unterstützer der Bio-Brotbox-Aktion packten tatkräftig mit: Schauspielerin und Patin der Aktion Marion Kracht, Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher, der Brandenburger Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger und der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky leisteten ganze Arbeit. Am Packtisch lernten sie die Vorstände und Geschäftsführer zahlreicher Partnerunternehmen kennen, die die Bio-Brotbox-Aktion ermöglichen.
www.berlin-brandenburg.bio-brotbox.de
"Ein gesundes Frühstück ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder gut in den Tag starten und sich in der Schule konzentrieren können. Ich weiß das aus der Erfahrung mit meinen beiden Söhnen, die in die Schule gehen. Für meine Familie kaufe ich nur Bio. Ich bin überzeugt, dass das die beste Ernährung für mich und meine Lieben ist", erklärt Marion Kracht ihr Engagement für gesunde Kinderernährung.
Zusammen mit Marion Kracht verteilten Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher, der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky und rbb-Programmdirektorin Dr. Claudia Nothelle Bio-Brotboxen. Die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Bio-Brotbox, Hilde Fauland-Weckmann, und Bio-Brotbox-Initiator Joachim Weckmann (Märkisches Landbrot) informierten über das Projekt, das 2002 in Berlin und 2006 in Brandenburg startete.
Mit der Bio-Brotbox-Aktion machen rund 45 meist mittelständische Unternehmen aus Berlin und Brandenburg darauf aufmerksam, wie wichtig ein tägliches Frühstück für erfolgreiches Lernen ist. Trotz der Wirtschaftskrise finanzieren diese Unternehmen gemeinsam mit 350.000 Euro die diesjährige Bio-Brotbox-Aktion. Das Projekt kommt damit gänzlich ohne Steuergelder aus.
Am Sonntag, den 29. August, hatten in aller Frühe rund 600 freiwillige Helferinnen und Helfer die 53.000 Boxen in der Leerguthalle des Bio-Großhändlers Terra Naturkost in Berlin-Neukölln gepackt. Frühstückszutaten aus ökologischer Landwirtschaft und Informationen zu gesunder Ernährung wanderten in die gelben Brotdosen: eine Scheibe Brot aus Berliner Vollkornbäckereien, eine Möhre, ein süßer und ein pikanter Aufstrich, eine Käse-Ecke, eine Müsliportion, ein Sesamriegel, Rosinen, Kinder-Tee und ein Fruchtsaft. Ein Milchgutschein, der im Bioladen eingelöst werden kann, Informationen über die Aktion, ein Bio-Einkaufsführer für Berlin und Brandenburg und eine Einladung zu einem Kindertheaterstück über gesundes Essen runden den Inhalt der Box ab.
Prominente Unterstützer der Bio-Brotbox-Aktion packten tatkräftig mit: Schauspielerin und Patin der Aktion Marion Kracht, Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher, der Brandenburger Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger und der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky leisteten ganze Arbeit. Am Packtisch lernten sie die Vorstände und Geschäftsführer zahlreicher Partnerunternehmen kennen, die die Bio-Brotbox-Aktion ermöglichen.
www.berlin-brandenburg.bio-brotbox.de
Potsdam, 18.08.2010 Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in seiner traditionellen Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn in Potsdam aktuelle Informationen und die Neuerungen zum anstehenden Schuljahr vorgestellt.
Lehrereinstellungen
Bildungsminister Rupprecht zeigte sich erfreut, dass es gelungen sei – wie geplant – 400 Lehrkräfte zu Schuljahresbeginn einzustellen. Weitere 50 würden im Lauf des Schuljahres folgen. Damit sei die Unterrichtsversorgung im Schuljahr gesichert, erklärte Rupprecht. "Die Schulen sind ausreichend mit Lehrpersonal ausgestatte – ich gehe davon aus, dass der Unterricht überall planmäßig beginnen kann." Damit ist bereits ein Drittel der im Koalitionsvertrag eröffneten Möglichkeiten zur Einstellung von 1250 Lehrkräften umgesetzt. Besonders erfreulich sei, so Rupprecht, dass "ein großer Teil der neu eingestellten Lehrkräfte im Land Brandenburg ausgebildet ist und viele jüngere Kolleginnen und Kollegen unter 35 Jahren insbesondere die Grundschulen kommen."
Brandenburgisches Ausbildungsförderungsgesetz
Bildungsminister Rupprecht begrüßte den Start des brandenburgischen Ausbildungsförderungsgesetzes. "Gute Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen", betonte Rupprecht. "Zentrales Ziel der Landesausbildungsförderung ist es, Anreize für Bildungsanstrengungen zu schaffen. Wir wollen, dass mehr Kinder aus einkommensschwachen Familien das Abitur oder die Fachhochschulreife erreichen und so Aufstiegschancen durch Bildung erhalten. Dafür bekommen sie künftig während des Besuchs der gymnasialen Oberstufe eine finanzielle Unterstützung vom Land. Ich bin überzeugt, dass diese Förderung gepaart mit der Möglichkeit, auch weiterhin nach 13 Jahren das Abitur ablegen zu können, mehr jungen Menschen ein Abitur ermöglichen wird. Zudem ist zu erwarten, dass eine Reihe von jungen Menschen durch die materielle Unterstützung mehr Zeit haben wird, sich auf ihre schulischen Aufgaben zu konzentrieren. Bessere Abiturnoten werden die Folge sein." Anspruch auf das brandenburgische "Schüler-BAföG" haben Schülerinnen und Schüler, die ab dem neuen Schuljahr erstmals eine gymnasiale Oberstufe oder einen zweijährigen vollzeitschulischen Bildungsgang der Fachoberschule besuchen. Sie erhalten – je nach Höhe des Eltern-Einkommens – 50 oder 100 Euro pro Monat für zusätzliche Bildungsausgaben wie Fachliteratur, Exkursionen, den Kauf von Computertechnik oder Theaterbesuche. Dafür stellt das Land im Jahr 2010 rund 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Anträge sind ab sofort bei den zuständigen Ämtern der Landkreise und kreisfreien Städte, in den Schulen oder im Internet unter www.mwfk.brandenburg.de oder www.mbjs.brandenburg.de abrufbar.
Personalkostenbudgets als Instrument zur Unterrichtsabsicherung
Ab diesem Schuljahr können die Schulen einen Teil ihrer Vertretungsreserve in ein Personalkostenbudget umwandeln, um damit bei Unterrichtsausfall geeignetes Personal wie etwa pensionierte Lehrer vorübergehend zu beschäftigen. "Mit dieser Regelung können Schulen eigenverantwortlich, schnell und unbürokratisch Vertretungsunterricht in guter Qualität organisieren", so der Minister. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Darstellung der Unterrichtsabsicherung transparenter werde. "Die Schulen werden beginnend mit diesem Schuljahr die Maßnahmen zur Unterrichtsabsicherung in den Schulporträts detaillierter und differenzierter darstellen." So können sich Eltern und Schüler im Internet sowohl über Gründe für die Vertretung – etwa Krankheit oder schulorganisatorische Maßnahmen – als auch überMaßnahmen, mit denen Schulen den Unterrichtsausfall bekämpfen, informieren.
Maßnahmen nach dem Ländervergleich
"Nach dem enttäuschenden Abschneiden Brandenburgs beim Ländervergleich in den Fächern Deutsch und Englisch im Juni 2010", erläuterte Bildungsminister Rupprecht, "werden wir die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler in diesen Fächern deutlich stärken und die Lehrkräfte und Schulen durch Fortbildungs- und Beratungsangebote wirksamer unterstützen." Die einzelnen Vorhaben sollen Teil eines Gesamtkonzepts sein, das mit der Unterstützung einer Expertenrunde entwickelt werde, die von Prof. Olaf Köller (Leiter des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik in Kiel und Projektleiter des Ländervergleichs) geleitet wird. Minister Rupprecht führte weiter aus: "Wir brauchen klare Vorgaben zu den Mindeststandards, die Schüler in einzelnen Jahrgangsstufen erreicht haben müssen, wir brauchen einen verbindlichen Grundwortschatz, den die Grundschüler in den ersten vier Jahren erwerben und anwenden sollen und auch verbindliche Lektüreempfehlungen. Ich möchte Grundschulen die Möglichkeit zu flexiblerem Umgang mit der Stundentafel geben - dadurch hätten sie mehr Zeit für Übungsphasen zur Verbesserung der Basiskompetenzen. Und wir werden regelmäßiger als bisher das Erreichen der Standards überprüfen."
Einzelne Vorhaben befinden sich bereits in der Umsetzung:
-Deutschunterricht: Ein gemeinsam mit Thüringen erarbeitetes Lesestrategie-Set mit Materialien, Hilfen und Anleitungen für den Unterricht wird erstmals landesweit eingesetzt.
-Weiterentwicklung des Englischunterrichts: Brandenburg wird gemeinsam mit anderen ostdeutschen Ländern in den kommenden Monaten ein länderübergreifendes Fortbildungskonzept zur Förderung der Sprachkompetenz von Englisch-Lehrkräften entwickeln. Dazu sollen auch Kontakte zur Universität Potsdam und Universität Viadrina Frankfurt (Oder), zu Muttersprachlern an Volkshochschulen und zur Partnerregion Nordirland genutzt werden. Zur besseren Überprüfung der Schülerleistungen wird die Prüfung im Fach Englisch am Ende der Jahrgangsstufe 10 ab dem Schuljahr 2011/2012 um einen zentralen Hörverstehenstest erweitert.
-Aufgabenportal auf dem Berlin-Brandenburgischen Bildungsserver: Durch das LISUM wird ein Aufgabenportal aufgebaut, das der Information der Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler über standardbasierte Aufgaben anhand von konkreten Beispielen dient.
-Aufsuchende Beratung: Beginnend mit dem neuen Schuljahr werden verteilt über alle sechs Schulämter Schulen mit besonderem Entwicklungsbedarf kontinuierlich über mindestens zwei Jahre von acht regionalen Teams begleitet. Gemeinsam mit den Lehrkräften der betroffenen Schulen und den Schulleitungen sollen Konzepte, die sich aus konkreten Problemlagen der Schulen ergeben, entwickelt und umgesetzt werden.
Ganztagsprogramm wird fortgesetzt
Das Ganztagsprogramm wird fortgesetzt. Zum Schuljahr 2010/2011 wurden 14 Grundschulen, 13 Oberschulen und drei Gesamtschulen neu in das Ganztagsprogramm aufgenommen. Damit unterbreiten dann 194 der 445 Grundschulen (44 Prozent) und 143 der 215 weiterführenden Schulen (67 Prozent) in der Sekundarstufe I Ganztagsangebote. Außerdem arbeiten 21 Förderschulen mit Ganztagsangeboten. In diesem Schuljahr startet zudem erstmals eine Evaluation der Qualität der Ganztagsangebote in Brandenburg. Erste Ergebnisse werden Ende des Jahres 2011 vorliegen.
Gemeinsame Aufgaben für die 10. Klasse-Prüfungen mit Berlin
Im Mai 2011 werden in Berlin und Brandenburg erstmals gleiche Aufgaben in den zentralen Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss im Fach Mathematik eingesetzt. Die gemeinsamen Aufgaben sind ein weiterer Schritt zur einheitlichen Bildungsregion Berlin-Brandenburg. Bereits im vergangenen Jahr hatten erstmals länderübergreifend schriftliche Abiturprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch stattgefunden.
Neue Rahmenlehrpläne für Geschichte und Politische Bildung
Ab diesem Schuljahr gelten neue Rahmenlehrpläne für die Fächer Geschichte und Politische Bildung in der Sekundarstufe I für alle Schülerinnen und Schüler an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien. In ihnen ist verbindlich geregelt, dass Schüler ab Klasse 7 in unterschiedlichen thematischen Kontexten Kenntnisse zur DDR-Geschichte erwerben sollen. In diesem Zusammenhang ist künftig auch der Besuch von außerschulischen Lernorten eine verbindliche Vorgabe. Bei der Überarbeitung der Rahmenlehrpläne wurde neben Lehrkräften, Fachberatern und Experten aus Wissenschaft und Verbänden, auch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Ulrike Poppe, einbezogen. Zu Beginn des Schuljahres erhalten die Schulen in Berlin und Brandenburg zudem neues Material zum Thema DDR. Die Robert-Havemann-Gesellschaft Berlin und das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) haben eine Arbeitsmappe zum Thema "Opposition und Repression in der DDR" herausgegeben.
20 Jahre Land Brandenburg
Anlässlich des 20. Jubiläums des Landes Brandenburg sind die Schulen aufgerufen, dieses Jubiläum vom 04. bis 09. Oktober 2010 mit Projekttagen zu begleiten. Dazu hat das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg ein Portal für den Austausch von Ideen und zur Veröffentlichung von Projektergebnissen sowie mit Informationen und Anregungen für die Planung der Projekttage eingerichtet, das ständig aktualisiert wird. Auf dem Bildungsserver gibt es Daten und Fakten zur Geografie, Geschichte und Politik des Landes, Links zu Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten rund um das Jubiläum sowie konkrete unterrichtsbezogene Hinweise und Literatur-Tipps.
Verbesserung der frühkindlichen Förderung
Um die Qualität der Bildungsarbeit und der individuellen Förderung in rund 1.500 Kindertagesstätten zu erhöhen, investiert das Land Brandenburg zusätzlich mehr als 36 Millionen Euro pro Jahr. Damit wird der Betreuungs¬schlüssel in den Einrichtungen deutlich verbessert: für die Unter-Dreijährigen auf eine Erzieherin für sechs Kinder (vorher 1 zu 7), für die Drei- bis Sechsjährigen auf eine Erzieherin für zwölf Kinder (vorher 1 zu 13). Dadurch werden landesweit rund 900 zusätzliche Stellen für Erzieherinnen geschaffen. Die Änderung des Kita-Gesetzes tritt am 01. Oktober 2010 in Kraft. Parallel dazu wurde die Kita-Personalverord¬nung geändert. Zur Deckung des künftigen Fachkräftebedarfs wird der qualifizierte Seiteneinstieg – unter anderem durch die Möglichkeit einer tätigkeitsbegleitenden Ausbildung – in Kindertagesstätten erleichtert. Künftig können verstärkt Menschen mit unterschiedlichen persönlichen und beruflichen Hintergründen in den Kitas arbeiten – damit haben Kitas die Möglichkeit, ihre Profile zu schärfen.
Weitere Informationen zu den einzelnen Neuerungen gibt es im Internet unter:
www.mbjs.brandenburg.de
http://www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de
Lehrereinstellungen
Bildungsminister Rupprecht zeigte sich erfreut, dass es gelungen sei – wie geplant – 400 Lehrkräfte zu Schuljahresbeginn einzustellen. Weitere 50 würden im Lauf des Schuljahres folgen. Damit sei die Unterrichtsversorgung im Schuljahr gesichert, erklärte Rupprecht. "Die Schulen sind ausreichend mit Lehrpersonal ausgestatte – ich gehe davon aus, dass der Unterricht überall planmäßig beginnen kann." Damit ist bereits ein Drittel der im Koalitionsvertrag eröffneten Möglichkeiten zur Einstellung von 1250 Lehrkräften umgesetzt. Besonders erfreulich sei, so Rupprecht, dass "ein großer Teil der neu eingestellten Lehrkräfte im Land Brandenburg ausgebildet ist und viele jüngere Kolleginnen und Kollegen unter 35 Jahren insbesondere die Grundschulen kommen."
Brandenburgisches Ausbildungsförderungsgesetz
Bildungsminister Rupprecht begrüßte den Start des brandenburgischen Ausbildungsförderungsgesetzes. "Gute Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen", betonte Rupprecht. "Zentrales Ziel der Landesausbildungsförderung ist es, Anreize für Bildungsanstrengungen zu schaffen. Wir wollen, dass mehr Kinder aus einkommensschwachen Familien das Abitur oder die Fachhochschulreife erreichen und so Aufstiegschancen durch Bildung erhalten. Dafür bekommen sie künftig während des Besuchs der gymnasialen Oberstufe eine finanzielle Unterstützung vom Land. Ich bin überzeugt, dass diese Förderung gepaart mit der Möglichkeit, auch weiterhin nach 13 Jahren das Abitur ablegen zu können, mehr jungen Menschen ein Abitur ermöglichen wird. Zudem ist zu erwarten, dass eine Reihe von jungen Menschen durch die materielle Unterstützung mehr Zeit haben wird, sich auf ihre schulischen Aufgaben zu konzentrieren. Bessere Abiturnoten werden die Folge sein." Anspruch auf das brandenburgische "Schüler-BAföG" haben Schülerinnen und Schüler, die ab dem neuen Schuljahr erstmals eine gymnasiale Oberstufe oder einen zweijährigen vollzeitschulischen Bildungsgang der Fachoberschule besuchen. Sie erhalten – je nach Höhe des Eltern-Einkommens – 50 oder 100 Euro pro Monat für zusätzliche Bildungsausgaben wie Fachliteratur, Exkursionen, den Kauf von Computertechnik oder Theaterbesuche. Dafür stellt das Land im Jahr 2010 rund 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Anträge sind ab sofort bei den zuständigen Ämtern der Landkreise und kreisfreien Städte, in den Schulen oder im Internet unter www.mwfk.brandenburg.de oder www.mbjs.brandenburg.de abrufbar.
Personalkostenbudgets als Instrument zur Unterrichtsabsicherung
Ab diesem Schuljahr können die Schulen einen Teil ihrer Vertretungsreserve in ein Personalkostenbudget umwandeln, um damit bei Unterrichtsausfall geeignetes Personal wie etwa pensionierte Lehrer vorübergehend zu beschäftigen. "Mit dieser Regelung können Schulen eigenverantwortlich, schnell und unbürokratisch Vertretungsunterricht in guter Qualität organisieren", so der Minister. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Darstellung der Unterrichtsabsicherung transparenter werde. "Die Schulen werden beginnend mit diesem Schuljahr die Maßnahmen zur Unterrichtsabsicherung in den Schulporträts detaillierter und differenzierter darstellen." So können sich Eltern und Schüler im Internet sowohl über Gründe für die Vertretung – etwa Krankheit oder schulorganisatorische Maßnahmen – als auch überMaßnahmen, mit denen Schulen den Unterrichtsausfall bekämpfen, informieren.
Maßnahmen nach dem Ländervergleich
"Nach dem enttäuschenden Abschneiden Brandenburgs beim Ländervergleich in den Fächern Deutsch und Englisch im Juni 2010", erläuterte Bildungsminister Rupprecht, "werden wir die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler in diesen Fächern deutlich stärken und die Lehrkräfte und Schulen durch Fortbildungs- und Beratungsangebote wirksamer unterstützen." Die einzelnen Vorhaben sollen Teil eines Gesamtkonzepts sein, das mit der Unterstützung einer Expertenrunde entwickelt werde, die von Prof. Olaf Köller (Leiter des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik in Kiel und Projektleiter des Ländervergleichs) geleitet wird. Minister Rupprecht führte weiter aus: "Wir brauchen klare Vorgaben zu den Mindeststandards, die Schüler in einzelnen Jahrgangsstufen erreicht haben müssen, wir brauchen einen verbindlichen Grundwortschatz, den die Grundschüler in den ersten vier Jahren erwerben und anwenden sollen und auch verbindliche Lektüreempfehlungen. Ich möchte Grundschulen die Möglichkeit zu flexiblerem Umgang mit der Stundentafel geben - dadurch hätten sie mehr Zeit für Übungsphasen zur Verbesserung der Basiskompetenzen. Und wir werden regelmäßiger als bisher das Erreichen der Standards überprüfen."
Einzelne Vorhaben befinden sich bereits in der Umsetzung:
-Deutschunterricht: Ein gemeinsam mit Thüringen erarbeitetes Lesestrategie-Set mit Materialien, Hilfen und Anleitungen für den Unterricht wird erstmals landesweit eingesetzt.
-Weiterentwicklung des Englischunterrichts: Brandenburg wird gemeinsam mit anderen ostdeutschen Ländern in den kommenden Monaten ein länderübergreifendes Fortbildungskonzept zur Förderung der Sprachkompetenz von Englisch-Lehrkräften entwickeln. Dazu sollen auch Kontakte zur Universität Potsdam und Universität Viadrina Frankfurt (Oder), zu Muttersprachlern an Volkshochschulen und zur Partnerregion Nordirland genutzt werden. Zur besseren Überprüfung der Schülerleistungen wird die Prüfung im Fach Englisch am Ende der Jahrgangsstufe 10 ab dem Schuljahr 2011/2012 um einen zentralen Hörverstehenstest erweitert.
-Aufgabenportal auf dem Berlin-Brandenburgischen Bildungsserver: Durch das LISUM wird ein Aufgabenportal aufgebaut, das der Information der Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler über standardbasierte Aufgaben anhand von konkreten Beispielen dient.
-Aufsuchende Beratung: Beginnend mit dem neuen Schuljahr werden verteilt über alle sechs Schulämter Schulen mit besonderem Entwicklungsbedarf kontinuierlich über mindestens zwei Jahre von acht regionalen Teams begleitet. Gemeinsam mit den Lehrkräften der betroffenen Schulen und den Schulleitungen sollen Konzepte, die sich aus konkreten Problemlagen der Schulen ergeben, entwickelt und umgesetzt werden.
Ganztagsprogramm wird fortgesetzt
Das Ganztagsprogramm wird fortgesetzt. Zum Schuljahr 2010/2011 wurden 14 Grundschulen, 13 Oberschulen und drei Gesamtschulen neu in das Ganztagsprogramm aufgenommen. Damit unterbreiten dann 194 der 445 Grundschulen (44 Prozent) und 143 der 215 weiterführenden Schulen (67 Prozent) in der Sekundarstufe I Ganztagsangebote. Außerdem arbeiten 21 Förderschulen mit Ganztagsangeboten. In diesem Schuljahr startet zudem erstmals eine Evaluation der Qualität der Ganztagsangebote in Brandenburg. Erste Ergebnisse werden Ende des Jahres 2011 vorliegen.
Gemeinsame Aufgaben für die 10. Klasse-Prüfungen mit Berlin
Im Mai 2011 werden in Berlin und Brandenburg erstmals gleiche Aufgaben in den zentralen Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss im Fach Mathematik eingesetzt. Die gemeinsamen Aufgaben sind ein weiterer Schritt zur einheitlichen Bildungsregion Berlin-Brandenburg. Bereits im vergangenen Jahr hatten erstmals länderübergreifend schriftliche Abiturprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch stattgefunden.
Neue Rahmenlehrpläne für Geschichte und Politische Bildung
Ab diesem Schuljahr gelten neue Rahmenlehrpläne für die Fächer Geschichte und Politische Bildung in der Sekundarstufe I für alle Schülerinnen und Schüler an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien. In ihnen ist verbindlich geregelt, dass Schüler ab Klasse 7 in unterschiedlichen thematischen Kontexten Kenntnisse zur DDR-Geschichte erwerben sollen. In diesem Zusammenhang ist künftig auch der Besuch von außerschulischen Lernorten eine verbindliche Vorgabe. Bei der Überarbeitung der Rahmenlehrpläne wurde neben Lehrkräften, Fachberatern und Experten aus Wissenschaft und Verbänden, auch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Ulrike Poppe, einbezogen. Zu Beginn des Schuljahres erhalten die Schulen in Berlin und Brandenburg zudem neues Material zum Thema DDR. Die Robert-Havemann-Gesellschaft Berlin und das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) haben eine Arbeitsmappe zum Thema "Opposition und Repression in der DDR" herausgegeben.
20 Jahre Land Brandenburg
Anlässlich des 20. Jubiläums des Landes Brandenburg sind die Schulen aufgerufen, dieses Jubiläum vom 04. bis 09. Oktober 2010 mit Projekttagen zu begleiten. Dazu hat das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg ein Portal für den Austausch von Ideen und zur Veröffentlichung von Projektergebnissen sowie mit Informationen und Anregungen für die Planung der Projekttage eingerichtet, das ständig aktualisiert wird. Auf dem Bildungsserver gibt es Daten und Fakten zur Geografie, Geschichte und Politik des Landes, Links zu Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten rund um das Jubiläum sowie konkrete unterrichtsbezogene Hinweise und Literatur-Tipps.
Verbesserung der frühkindlichen Förderung
Um die Qualität der Bildungsarbeit und der individuellen Förderung in rund 1.500 Kindertagesstätten zu erhöhen, investiert das Land Brandenburg zusätzlich mehr als 36 Millionen Euro pro Jahr. Damit wird der Betreuungs¬schlüssel in den Einrichtungen deutlich verbessert: für die Unter-Dreijährigen auf eine Erzieherin für sechs Kinder (vorher 1 zu 7), für die Drei- bis Sechsjährigen auf eine Erzieherin für zwölf Kinder (vorher 1 zu 13). Dadurch werden landesweit rund 900 zusätzliche Stellen für Erzieherinnen geschaffen. Die Änderung des Kita-Gesetzes tritt am 01. Oktober 2010 in Kraft. Parallel dazu wurde die Kita-Personalverord¬nung geändert. Zur Deckung des künftigen Fachkräftebedarfs wird der qualifizierte Seiteneinstieg – unter anderem durch die Möglichkeit einer tätigkeitsbegleitenden Ausbildung – in Kindertagesstätten erleichtert. Künftig können verstärkt Menschen mit unterschiedlichen persönlichen und beruflichen Hintergründen in den Kitas arbeiten – damit haben Kitas die Möglichkeit, ihre Profile zu schärfen.
Weitere Informationen zu den einzelnen Neuerungen gibt es im Internet unter:
www.mbjs.brandenburg.de
http://www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de
Potsdam, 05.07.2010 Rund 280.000 Schülerinnen und Schüler der 937 brandenburgischen Schulen erhalten am Mittwoch, den 07. Juli 2010 ihre Zeugnisse. Bildungsminister Holger Rupprecht verweist anlässlich dieses Termins darauf, dass sich der Wert eines Menschen nicht nach Zeugnisnoten bemisst. Er empfiehlt den Eltern, regelmäßig mit ihren Kindern über die Schule und die erreichten Leistungen zu sprechen. "Wenn alle sich im Klaren darüber sind, was mit den Zeugnissen auf sie zukommt, hilft das, Angst vor den Zeugnissen abzubauen."
Selbst bei bösen Überraschungen sollten Kinder nicht verurteilt und bestraft werden, so Rupprecht. "Stattdessen sollte man gemeinsam mit den Kindern und der Schule besprechen und verabreden, was künftig getan werden kann, um die Leistungen zu verbessern." Wichtig für alle Eltern am Zeugnisausgabetag: "Lassen Sie die Kinder mit ihren Sorgen nicht im Stich. Wenden Sie sich im Krisenfall an eine der Kummernummern", so die Empfehlung des Bildungsministers.
Den Kindern und Jugendlichen, die den Zeugnissen und dem Nachhauseweg mit Sorgen entgegensehen, empfiehlt Rupprecht, "sich an eine Lehrerin oder einen Lehrer ihres Vertrauens zu wenden". Beratung und Hilfe vor, während und nach der Zeugniserteilung gewähren aber auch die Staatlichen Schulämter, die dort angegliederten Schulpsychologischen Beratungsstellen sowie Erziehungsberatungsstellen und die Kinder- und Jugendnotdienste im Land Brandenburg.
Erster Tag der diesjährigen Sommerferien im Land Brandenburg ist Donnerstag, der 07. Juli, letzter Ferientag ist Samstag, der 21. August. Der erste Schultag nach den Ferien ist Montag, der 23. August 2010.
Adressen und Telefonnummern:
Über die Staatlichen Schulämter sind die Telefonnummern der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erhältlich: www.schulaemter.brandenburg.de
Erziehungs- und Familienberatungsstellen, deren Adressen und Telefonnummern sind bei den Jugendämtern und über die Internetseiten des Landesjugendamtes erhältlich: www.lja.brandenburg.de
Die überregionalen Kinder- und Jugendtelefone sind alle unter der folgenden gebührenfreien Nummer zu erreichen: 0800 - 111 0 333
-Zuständig für West-Brandenburg:
Kinder- und Jugendtelefon in Potsdam
c/o Diakonisches Werk Potsdam e.V.
-Zuständig für Süd-Brandenburg:
Kinder- und Jugendtelefon in Senftenberg
c/o Deutscher Kinderschutzbund, OV Senftenberg
-Zuständig für Nord-Ost-Brandenburg:
Kinder- und Jugendtelefon in Frankfurt (Oder)
c/o Independent Living e.V., Frankfurt (Oder)
Selbst bei bösen Überraschungen sollten Kinder nicht verurteilt und bestraft werden, so Rupprecht. "Stattdessen sollte man gemeinsam mit den Kindern und der Schule besprechen und verabreden, was künftig getan werden kann, um die Leistungen zu verbessern." Wichtig für alle Eltern am Zeugnisausgabetag: "Lassen Sie die Kinder mit ihren Sorgen nicht im Stich. Wenden Sie sich im Krisenfall an eine der Kummernummern", so die Empfehlung des Bildungsministers.
Den Kindern und Jugendlichen, die den Zeugnissen und dem Nachhauseweg mit Sorgen entgegensehen, empfiehlt Rupprecht, "sich an eine Lehrerin oder einen Lehrer ihres Vertrauens zu wenden". Beratung und Hilfe vor, während und nach der Zeugniserteilung gewähren aber auch die Staatlichen Schulämter, die dort angegliederten Schulpsychologischen Beratungsstellen sowie Erziehungsberatungsstellen und die Kinder- und Jugendnotdienste im Land Brandenburg.
Erster Tag der diesjährigen Sommerferien im Land Brandenburg ist Donnerstag, der 07. Juli, letzter Ferientag ist Samstag, der 21. August. Der erste Schultag nach den Ferien ist Montag, der 23. August 2010.
Adressen und Telefonnummern:
Über die Staatlichen Schulämter sind die Telefonnummern der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erhältlich: www.schulaemter.brandenburg.de
Erziehungs- und Familienberatungsstellen, deren Adressen und Telefonnummern sind bei den Jugendämtern und über die Internetseiten des Landesjugendamtes erhältlich: www.lja.brandenburg.de
Die überregionalen Kinder- und Jugendtelefone sind alle unter der folgenden gebührenfreien Nummer zu erreichen: 0800 - 111 0 333
-Zuständig für West-Brandenburg:
Kinder- und Jugendtelefon in Potsdam
c/o Diakonisches Werk Potsdam e.V.
-Zuständig für Süd-Brandenburg:
Kinder- und Jugendtelefon in Senftenberg
c/o Deutscher Kinderschutzbund, OV Senftenberg
-Zuständig für Nord-Ost-Brandenburg:
Kinder- und Jugendtelefon in Frankfurt (Oder)
c/o Independent Living e.V., Frankfurt (Oder)
Potsdam, 25.06.2010 Bildungsminister Holger Rupprecht lobt das ausgezeichnete Ergebnis der diesjährigen Einser-Abiturienten. Insgesamt 161 Abiturientinnen und Abiturienten brandenburgischer Schulen haben in diesem Schuljahr ihr Abitur mit 1,0 bestanden. Das entspricht 1,46 Prozent aller 11.009 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13.
"Das ist der höchste Anteil bislang", freut sich Rupprecht. Er gratuliert jedem "Einskommanuller" mit einer Urkunde. "Dieses ausgezeichnete Abiturergebnis ist nicht nur Ausdruck von Fleiß und einer guten Lerneinstellung der Schülerinnen und Schüler. Um es erreichen zu können, benötigen die begabten Schülerinnen und Schüler auch die zusätzliche Unterstützung und Motivation durch ihre Lehrkräfte", so Minister Rupprecht.
"Das ist der höchste Anteil bislang", freut sich Rupprecht. Er gratuliert jedem "Einskommanuller" mit einer Urkunde. "Dieses ausgezeichnete Abiturergebnis ist nicht nur Ausdruck von Fleiß und einer guten Lerneinstellung der Schülerinnen und Schüler. Um es erreichen zu können, benötigen die begabten Schülerinnen und Schüler auch die zusätzliche Unterstützung und Motivation durch ihre Lehrkräfte", so Minister Rupprecht.
Potsdam, 16.06.2010 Bildungsminister Holger Rupprecht gratuliert Nina Keutel, Collin Winter und Malin Winter aus dem Humboldt-Gymnasium Eichwalde (Landkreis Dahme-Spreewald) zum Gewinn des bundesweiten Geschichtswettbewerbs "History-Award 2010" mit ihrem Projekt "Memory: Zwei Seiten - eine Geschichte. Sandmännchens Erben".
"Die Schüler haben sich mit bemerkenswertem Engagement mit der jüngsten Vergangenheit auseinandergesetzt - diese Auseinandersetzung ist auch 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution äußerst wichtig", macht Rupprecht klar. "Vom Historiker und Schriftsteller Golo Mann stammt das Zitat: 'Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht in den Griff bekommen' - das gilt auch und ganz besonders für die Kenntnis der jüngsten Geschichte. Ich wünsche mir, dass unsere Kinder und Jugendlichen erfahren, wie das Leben in der DDR aussah und welche Schattenseiten die DDR hatte, die viele ihrer Eltern miterlebt haben. Und ich wünsche mir, dass die Lehrkräfte im Land Brandenburg offen und engagiert an das Thema herangehen." Doch die Auseinandersetzung mit 40 Jahren SED-Diktatur ende nicht in Schule und Elternhaus, so Rupprecht. "Sie ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe."
Die drei Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8, 9 und 12 haben sich gemeinsam mit Hortkindern, dem Verein "Kind und Kegel" und Zeitzeugen des Fernsehens in ihrem Medien-Projekt mit der Bedeutung des Fernsehens von der Großelterngeneration bis zu sich selbst auseinandergesetzt, dabei wird das Sandmännchen Symbol für Anschauungen, Werte und Normen mehrerer Generationen in Ost und West. Das Zeitzeugen-Memory ermöglicht spielerische Gespräche und Geschichtsbetrachtungen zwischen den Generationen.
Der Geschichtswettbewerb "History-Award" wird vom Dokumentationssender HISTORY und den Zeitschriften FOCUS-SCHULE und P.M. HISTORY veranstaltet. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. bis 13. Jahrgangsstufe, die sich mit geschichtlichen Themen auseinandersetzen wollen. Das Motto des diesjährigen bundesweiten Schülerwettbewerbs hieß "Oma, Opa ? wie war das damals eigentlich? Prägende Vorbilder, Werte und Ereignisse im Generationenvergleich". Die Eichwalder Jugendlichen erhielten schon 2009 den ersten Preis des "History Award".
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.focus-schule.de
"Die Schüler haben sich mit bemerkenswertem Engagement mit der jüngsten Vergangenheit auseinandergesetzt - diese Auseinandersetzung ist auch 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution äußerst wichtig", macht Rupprecht klar. "Vom Historiker und Schriftsteller Golo Mann stammt das Zitat: 'Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht in den Griff bekommen' - das gilt auch und ganz besonders für die Kenntnis der jüngsten Geschichte. Ich wünsche mir, dass unsere Kinder und Jugendlichen erfahren, wie das Leben in der DDR aussah und welche Schattenseiten die DDR hatte, die viele ihrer Eltern miterlebt haben. Und ich wünsche mir, dass die Lehrkräfte im Land Brandenburg offen und engagiert an das Thema herangehen." Doch die Auseinandersetzung mit 40 Jahren SED-Diktatur ende nicht in Schule und Elternhaus, so Rupprecht. "Sie ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe."
Die drei Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8, 9 und 12 haben sich gemeinsam mit Hortkindern, dem Verein "Kind und Kegel" und Zeitzeugen des Fernsehens in ihrem Medien-Projekt mit der Bedeutung des Fernsehens von der Großelterngeneration bis zu sich selbst auseinandergesetzt, dabei wird das Sandmännchen Symbol für Anschauungen, Werte und Normen mehrerer Generationen in Ost und West. Das Zeitzeugen-Memory ermöglicht spielerische Gespräche und Geschichtsbetrachtungen zwischen den Generationen.
Der Geschichtswettbewerb "History-Award" wird vom Dokumentationssender HISTORY und den Zeitschriften FOCUS-SCHULE und P.M. HISTORY veranstaltet. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. bis 13. Jahrgangsstufe, die sich mit geschichtlichen Themen auseinandersetzen wollen. Das Motto des diesjährigen bundesweiten Schülerwettbewerbs hieß "Oma, Opa ? wie war das damals eigentlich? Prägende Vorbilder, Werte und Ereignisse im Generationenvergleich". Die Eichwalder Jugendlichen erhielten schon 2009 den ersten Preis des "History Award".
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.focus-schule.de

