Düsseldorf, 05.03.2010 Viele Fragen brennen Abiturienten auf den Nägeln: Soll ich überhaupt studieren - und wenn ja, was? Wie bekomme ich meinen Wunschstudienplatz und wie soll ich mein Studium finanzieren? Hilfestellung finden Studieninteressierte in Nordrhein-Westfalen ab sofort im StudiNavi NRW - übersichtlich und auf einen Klick. Das neue Online-Angebot informiert umfassend über die nordrhein-westfälischen Hochschulen, Studienfächer, Abschlüsse, Studienfinanzierung und weitere Beratungsangebote.
"Nach wie vor ist ein Studium die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben", sagte NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. "Damit Schulabgänger im großen Studienangebot das Richtige für sich finden, brauchen sie gute Orientierungsangebote."
Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, ergänzt: "Wir wollen junge Menschen von Anfang an auf dem Weg zum Studium begleiten. Wo sich - wie auch in NRW - der Wandel zur Wissensgesellschaft beschleunigt, werden künftig deutlich mehr hoch qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gebraucht. Und noch immer ist ein abgeschlossenes Studium eine gute ,Arbeitslosenversicherung'. Akademiker finden deutlich schneller einen Arbeitsplatz, sind seltener arbeitslos und verdienen in der Regel überdurchschnittlich gut."
Der StudiNavi NRW ist ein weiterer Baustein der Informationsoffensive "Hochschule ist Zukunft". Partner der Offensive, die jungen Menschen den Weg an die Hochschule erleichtern will, sind neben Innovationsministerium und Arbeitsagenturen in Nordrhein-Westfalen die Hochschulen des Landes. Mit einem täglich aktuellen Informations- und Themenservice, einem wöchentlichen Newsletter, einem monatlichen E-Journal und nun dem StudiNavi NRW hat "Hochschule ist Zukunft" ein Informationsangebot geschnürt, das Studieninteressierte regelmäßig auf dem Laufenden hält.
www.studinavi-nrw.de
www.hochschule-ist-zukunft.de
"Nach wie vor ist ein Studium die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben", sagte NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. "Damit Schulabgänger im großen Studienangebot das Richtige für sich finden, brauchen sie gute Orientierungsangebote."
Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, ergänzt: "Wir wollen junge Menschen von Anfang an auf dem Weg zum Studium begleiten. Wo sich - wie auch in NRW - der Wandel zur Wissensgesellschaft beschleunigt, werden künftig deutlich mehr hoch qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gebraucht. Und noch immer ist ein abgeschlossenes Studium eine gute ,Arbeitslosenversicherung'. Akademiker finden deutlich schneller einen Arbeitsplatz, sind seltener arbeitslos und verdienen in der Regel überdurchschnittlich gut."
Der StudiNavi NRW ist ein weiterer Baustein der Informationsoffensive "Hochschule ist Zukunft". Partner der Offensive, die jungen Menschen den Weg an die Hochschule erleichtern will, sind neben Innovationsministerium und Arbeitsagenturen in Nordrhein-Westfalen die Hochschulen des Landes. Mit einem täglich aktuellen Informations- und Themenservice, einem wöchentlichen Newsletter, einem monatlichen E-Journal und nun dem StudiNavi NRW hat "Hochschule ist Zukunft" ein Informationsangebot geschnürt, das Studieninteressierte regelmäßig auf dem Laufenden hält.
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Essen, 03.03.2010 Die anhaltende Kritik am "G8" wird durch eine Elternbefragung der "Bürgerinitiative familiengerechte Schule und Bildung" bestätigt. Demnach halten über 80% der Eltern ihre Kinder in der Sekundarstufe I des Gymnasiums für überlastet, 70% der Befragten verlangen neun Jahre Schulzeit für ihre Kinder an den Gymnasien. GEW und Elterninitiative schlagen deshalb dringend die Wahlfreiheit für den Weg zum Abitur vor.
"Die Kritik der Eltern wird von großen Teilen der Lehrerschaft geteilt. Die GEW schlägt der Landesregierung erneut vor, Schülern und Eltern an den Gymnasien die Wahl zwischen G8 und G9 zu eröffnen," erklärte heute GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber in Düsseldorf. Praktisch bedeutet der Vorschlag der GEW, dass in den Gymnasien die sechsjährige Sekundarstufe I wieder hergestellt wird und die Schüler zwischen zwei oder drei Jahren Oberstufenunterricht wählen können.
"Wer mehr höhere Schulabschlüsse anstrebt, muss die Wege zu ihrer Erreichung flexibilisieren", ergänzte der GEW-Landesvorsitzende.
Die Sprecherin der "Bürgerinitiative familiengerechte Schule und Bildung", die Bonner Diplom-Psychologin Anja Nostadt, fasste das zentrale Ergebnis der Fragebogenaktion, an der sich 3826 Eltern beteiligt haben, zusammen: "85,9% der befragten Eltern sind mit der Schulzeitverkürzung unzufrieden. 3500 Eltern haben zudem eine Petition unterzeichnet, die wir heute im Landtag übergeben werden." In der Petition wird entweder die Abschaffung der obligatorischen Schulzeitverkürzung an den Gymnasien (G8) oder die sofortige Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 für Eltern und Schüler gefordert.
GEW-Chef Meyer-Lauber erläuterte vor der Landespressekonferenz mögliche schulorganisatorische Lösungen. Er unterstrich, dass auf dem Hintergrund der Elternbefragung flexible Ganztagsangebote an den Gymnasien ausgebaut werden müssten, um die individuelle Förderung je nach Lerntempo der Schüler zu ermöglichen. Meyer-Lauber wörtlich: "Die Gymnasien müssen sich in der Sekundarstufe I Zeit nehmen für Exzellenz, aber auch für die Bewältigung von individuellen Lernkrisen der Schülerinnen und Schüler."
Weitere Informationen (Pressemeldung, Infos zur Initiative, Umfrageergebnisse, Text der Petition):
www.gew-nrw.de/index.php?id=2088
www.g-ib-8.de
"Die Kritik der Eltern wird von großen Teilen der Lehrerschaft geteilt. Die GEW schlägt der Landesregierung erneut vor, Schülern und Eltern an den Gymnasien die Wahl zwischen G8 und G9 zu eröffnen," erklärte heute GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber in Düsseldorf. Praktisch bedeutet der Vorschlag der GEW, dass in den Gymnasien die sechsjährige Sekundarstufe I wieder hergestellt wird und die Schüler zwischen zwei oder drei Jahren Oberstufenunterricht wählen können.
"Wer mehr höhere Schulabschlüsse anstrebt, muss die Wege zu ihrer Erreichung flexibilisieren", ergänzte der GEW-Landesvorsitzende.
Die Sprecherin der "Bürgerinitiative familiengerechte Schule und Bildung", die Bonner Diplom-Psychologin Anja Nostadt, fasste das zentrale Ergebnis der Fragebogenaktion, an der sich 3826 Eltern beteiligt haben, zusammen: "85,9% der befragten Eltern sind mit der Schulzeitverkürzung unzufrieden. 3500 Eltern haben zudem eine Petition unterzeichnet, die wir heute im Landtag übergeben werden." In der Petition wird entweder die Abschaffung der obligatorischen Schulzeitverkürzung an den Gymnasien (G8) oder die sofortige Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 für Eltern und Schüler gefordert.
GEW-Chef Meyer-Lauber erläuterte vor der Landespressekonferenz mögliche schulorganisatorische Lösungen. Er unterstrich, dass auf dem Hintergrund der Elternbefragung flexible Ganztagsangebote an den Gymnasien ausgebaut werden müssten, um die individuelle Förderung je nach Lerntempo der Schüler zu ermöglichen. Meyer-Lauber wörtlich: "Die Gymnasien müssen sich in der Sekundarstufe I Zeit nehmen für Exzellenz, aber auch für die Bewältigung von individuellen Lernkrisen der Schülerinnen und Schüler."
Weitere Informationen (Pressemeldung, Infos zur Initiative, Umfrageergebnisse, Text der Petition):
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Stuttgart, 01.03.2010 In dieser Woche erhalten Eltern die Grundschulempfehlungen zur Aufnahme in die weiterführenden Schulen. Kultusministerin Marion Schick betont, dass der Grundschulempfehlung keine abschließende Bedeutung für den zukünftigen Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler beikomme. "Mit der Wahl eines bestimmten Bildungsweges ist noch längst keine endgültige Entscheidung über den erreichbaren Abschluss getroffen. Das baden-württembergische Schulsystem ist sehr durchlässig. Nach jedem Abschluss gibt es eine Reihe von Möglichkeiten zum Anschluss", sagte Schick.
Sollte sich das Lern- und Leistungsverhalten eines Kindes nach der Grundschule ändern, ist ein Schulartwechsel in den weiterführenden Klassen möglich. "Es ist mir wichtig, dass wir mit unseren Bildungsangeboten dem jeweiligen Entwicklungstand des Kindes gerecht werden. Unser Bildungssystem ist so flexibel, dass viele Wege zu einer erfolgreichen Bildungsbiographe führen", sagte Schick. Rund 50 Prozent aller Hochschulberechtigungen werden nicht an einem allgemeinbildenden Gymnasium erreicht.
"Zwischen Schule und Elternhaus besteht von Anfang an ein regelmäßiger Kontakt, der einen intensiven Austausch zu Fragen des Übergangs von der Grundschule in die weiterführende Schule ermöglicht", sagte Schick. In den meisten Fällen wird die Schullaufbahnentscheidung gemeinsam von Eltern und Grundschule getragen. Über 90 Prozent der Eltern stimmten im letzten Jahr zum Beispiel der Grundschulempfehlung "Hauptschule oder Realschule" zu. 17,1 Prozent der Eltern entschieden sich trotz Gymnasialempfehlung für eine andere Schulart.
"Wir haben in Baden-Württemberg ein dreistufiges Verfahren zur Aufnahme von der Grundschule auf die weiterführende Schule", sagte Schick. Die Grundschulempfehlungen beruhen dabei nicht alleine auf den erbrachten schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Die Klassenkonferenz berücksichtigt auch das Lern- und Arbeitsverhalten sowie die bisherige Entwicklung des Kindes und stellt eine Prognose für die weiterführende Schule. Falls die Vorstellung der Eltern nicht mit der Grundschulempfehlung übereinstimmt, ist ein pädagogisch differenziertes Test- und Beratungsverfahren vorgesehen. Dabei testet eine externe Lehrkraft die Potentiale des Kindes, zum Beispiel das Sprachvermögen. Etwa 7 000 Beratungsverfahren werden jährlich in Baden-Württemberg durchgeführt, nach dessen Abschluss fast ein Viertel der Kinder eine veränderte Empfehlung erhalten.
Die gemeinsame Bildungsempfehlung ist nur rechtsverbindlich, soweit sich die Eltern einverstanden erklären. Sollte dies nicht der Fall sein, können die Eltern ihr Kind in einem dritten Schritt zur Aufnahmeprüfung anmelden, bei der die betroffenen Lehrkräfte der Grundschule nicht mitwirken dürfen. In einem schriftlichen und mündlichen Teil wird Mathematik und Deutsch auf Grundlage des Bildungsplans der vierten Klasse geprüft. 2 653 Schülerinnen und Schüler nahmen im letzten Jahr an einer Aufnahmeprüfung teil. Dabei erfüllten gut zehn Prozent der Kinder die Anforderungen für den Übergang auf eine Realschule, sowie drei Prozent für den Übergang auf ein Gymnasium.
Sollte sich das Lern- und Leistungsverhalten eines Kindes nach der Grundschule ändern, ist ein Schulartwechsel in den weiterführenden Klassen möglich. "Es ist mir wichtig, dass wir mit unseren Bildungsangeboten dem jeweiligen Entwicklungstand des Kindes gerecht werden. Unser Bildungssystem ist so flexibel, dass viele Wege zu einer erfolgreichen Bildungsbiographe führen", sagte Schick. Rund 50 Prozent aller Hochschulberechtigungen werden nicht an einem allgemeinbildenden Gymnasium erreicht.
"Zwischen Schule und Elternhaus besteht von Anfang an ein regelmäßiger Kontakt, der einen intensiven Austausch zu Fragen des Übergangs von der Grundschule in die weiterführende Schule ermöglicht", sagte Schick. In den meisten Fällen wird die Schullaufbahnentscheidung gemeinsam von Eltern und Grundschule getragen. Über 90 Prozent der Eltern stimmten im letzten Jahr zum Beispiel der Grundschulempfehlung "Hauptschule oder Realschule" zu. 17,1 Prozent der Eltern entschieden sich trotz Gymnasialempfehlung für eine andere Schulart.
"Wir haben in Baden-Württemberg ein dreistufiges Verfahren zur Aufnahme von der Grundschule auf die weiterführende Schule", sagte Schick. Die Grundschulempfehlungen beruhen dabei nicht alleine auf den erbrachten schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Die Klassenkonferenz berücksichtigt auch das Lern- und Arbeitsverhalten sowie die bisherige Entwicklung des Kindes und stellt eine Prognose für die weiterführende Schule. Falls die Vorstellung der Eltern nicht mit der Grundschulempfehlung übereinstimmt, ist ein pädagogisch differenziertes Test- und Beratungsverfahren vorgesehen. Dabei testet eine externe Lehrkraft die Potentiale des Kindes, zum Beispiel das Sprachvermögen. Etwa 7 000 Beratungsverfahren werden jährlich in Baden-Württemberg durchgeführt, nach dessen Abschluss fast ein Viertel der Kinder eine veränderte Empfehlung erhalten.
Die gemeinsame Bildungsempfehlung ist nur rechtsverbindlich, soweit sich die Eltern einverstanden erklären. Sollte dies nicht der Fall sein, können die Eltern ihr Kind in einem dritten Schritt zur Aufnahmeprüfung anmelden, bei der die betroffenen Lehrkräfte der Grundschule nicht mitwirken dürfen. In einem schriftlichen und mündlichen Teil wird Mathematik und Deutsch auf Grundlage des Bildungsplans der vierten Klasse geprüft. 2 653 Schülerinnen und Schüler nahmen im letzten Jahr an einer Aufnahmeprüfung teil. Dabei erfüllten gut zehn Prozent der Kinder die Anforderungen für den Übergang auf eine Realschule, sowie drei Prozent für den Übergang auf ein Gymnasium.
Planungen für doppelten Abiturjahrgang und kommendes Jahrzehnt stehen: "Jeder erhält einen Studienplatz"
Düsseldorf, 19.02.2010 1,8 Milliarden Euro für die Hochschulen, 3500 neue Professuren, 135.000 zusätzliche Quadratmeter Nutzfläche allein durch den Fachhochschulausbau, 8 Milliarden Euro für Hochschulmodernisierung, Bologna-Check für alle Studiengänge - das sind die Eckpfeiler der Planungen, mit denen das Innovationsministerium und die Hochschulen sich auf den doppelten Abiturjahrgang vorbereiten, der 2013 die Schulen verlässt. "Jeder, der studieren möchte und kann, erhält einen Studienplatz", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart am Freitag in Düsseldorf.
Pinkwart geht in seinen Planungen davon aus, dass über das gesamte Jahrzehnt die Studienanfängerzahlen weit über dem Niveau von 2005 liegen. Damals schrieben sich 80.000 Erstsemester an den NRW-Hochschulen ein, im vergangenen Jahr waren es bereits 91.000, und im Jahr 2013 rechnet das Land mit 111.000 Studienanfängern. "Wir freuen uns über jeden, der sich für ein Studium entscheidet und werden beste Studienbedingungen bieten", sagte Pinkwart. Das Innovationsministerium erwartet in den Jahren 2011 bis 2020 insgesamt 140.000 Studienanfänger mehr als wenn die Zahlen auf dem Niveau von 2005 blieben.
Kernpunkte des Masterplans Studium 2020, den die Landesregierung für die kommenden zehn Jahre aufgestellt hat, sind Investitionen in Personal und Hochschulbau, die systematische Prüfung der Umsetzung der Bologna-Reformen und die Verbesserung der Information und Orientierung für Studieninteressierte. Die Hochschulen können in den kommenden Jahren ihr Personal deutlich aufstocken: Bis zu 3500 zusätzliche Professorinnen, Professoren und wissenschaftlich qualifizierte Lehrkräfte können eingestellt werden. Dafür ist ein Großteil der Mittel aus dem 1,8 Milliarden Euro schweren Hochschulpakt vorgesehen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, durch Einsatz von Studienbeiträgen die Betreuungsrelation zu verbessern.
Pinkwart informiert in den kommenden Tagen gemeinsam mit Schulministerin Barbara Sommer alle Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen, die im Jahr 2013 das Abitur ablegen werden, über Studienchancen und Orientierungsangebote. Mehr Informationen unter www.innovation.nrw.de
Düsseldorf, 19.02.2010 1,8 Milliarden Euro für die Hochschulen, 3500 neue Professuren, 135.000 zusätzliche Quadratmeter Nutzfläche allein durch den Fachhochschulausbau, 8 Milliarden Euro für Hochschulmodernisierung, Bologna-Check für alle Studiengänge - das sind die Eckpfeiler der Planungen, mit denen das Innovationsministerium und die Hochschulen sich auf den doppelten Abiturjahrgang vorbereiten, der 2013 die Schulen verlässt. "Jeder, der studieren möchte und kann, erhält einen Studienplatz", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart am Freitag in Düsseldorf.
Pinkwart geht in seinen Planungen davon aus, dass über das gesamte Jahrzehnt die Studienanfängerzahlen weit über dem Niveau von 2005 liegen. Damals schrieben sich 80.000 Erstsemester an den NRW-Hochschulen ein, im vergangenen Jahr waren es bereits 91.000, und im Jahr 2013 rechnet das Land mit 111.000 Studienanfängern. "Wir freuen uns über jeden, der sich für ein Studium entscheidet und werden beste Studienbedingungen bieten", sagte Pinkwart. Das Innovationsministerium erwartet in den Jahren 2011 bis 2020 insgesamt 140.000 Studienanfänger mehr als wenn die Zahlen auf dem Niveau von 2005 blieben.
Kernpunkte des Masterplans Studium 2020, den die Landesregierung für die kommenden zehn Jahre aufgestellt hat, sind Investitionen in Personal und Hochschulbau, die systematische Prüfung der Umsetzung der Bologna-Reformen und die Verbesserung der Information und Orientierung für Studieninteressierte. Die Hochschulen können in den kommenden Jahren ihr Personal deutlich aufstocken: Bis zu 3500 zusätzliche Professorinnen, Professoren und wissenschaftlich qualifizierte Lehrkräfte können eingestellt werden. Dafür ist ein Großteil der Mittel aus dem 1,8 Milliarden Euro schweren Hochschulpakt vorgesehen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, durch Einsatz von Studienbeiträgen die Betreuungsrelation zu verbessern.
Pinkwart informiert in den kommenden Tagen gemeinsam mit Schulministerin Barbara Sommer alle Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen, die im Jahr 2013 das Abitur ablegen werden, über Studienchancen und Orientierungsangebote. Mehr Informationen unter www.innovation.nrw.de
"Einstellungszahlen klettern auf Rekordhöhe"
Düsseldorf, 08.02.2010 Die große Herausforderung der Unterrichtsversorgung wird auch zu Beginn der Jahres 2010 mit beachtlichen Einstellungszahlen beantwortet. Über 3000 Neueinstellungen in den Schuldienst nimmt das Land Nordrhein-Westfalen vor. Dabei sind allein die Gymnasien mit 1230 Einstellungen erfasst. Der Philologen-Verband begrüßt ausdrücklich diese Entwicklung.
"Einstellungen sind Fakten, die für sich sprechen. Die Einstellungspolitik in NRW überzeugt. Nur relativ wenige Stellen konnten noch nicht besetzt werden. Wünschbares und Machbares nähern einander an", zeigt sich der Vorsitzende des Philologen-Verbandes, Peter Silbernagel erfreut über die hohen Einstellungszahlen. "Zweifellos können die zahlreichen Projekte beispielsweise zur individuellen Förderung und zur Ausgestaltung des Ganztags auch nur mit hinreichend vielen Lehrkräften umgesetzt werden. Ohne eine ausreichende Lehrerversorgung läuft alles Pädagogische ins Leere."
Leider zwingt der in ganz Deutschland ausgedünnte Lehrerarbeitsmarkt dazu, mit einer Vielzahl von Überbrückungsmaßnahmen die besonders krassen Engpässe in der fachspezifischen Unterrichtsversorgung zu mildern. Seiten- und Quereinsteigerprogramme können dabei allerdings nur "Notlösungen" sein. Es gilt, überzeugend und nachhaltig für den Lehrerberuf bei jungen Menschen zu werben. Selbst bei rückläufigen Schülerzahlen werden recht hohe Einstellungsquoten erforderlich sein, nicht zuletzt um die zugesagten Klassenverkleinerungen in die Praxis umzusetzen.
Düsseldorf, 08.02.2010 Die große Herausforderung der Unterrichtsversorgung wird auch zu Beginn der Jahres 2010 mit beachtlichen Einstellungszahlen beantwortet. Über 3000 Neueinstellungen in den Schuldienst nimmt das Land Nordrhein-Westfalen vor. Dabei sind allein die Gymnasien mit 1230 Einstellungen erfasst. Der Philologen-Verband begrüßt ausdrücklich diese Entwicklung.
"Einstellungen sind Fakten, die für sich sprechen. Die Einstellungspolitik in NRW überzeugt. Nur relativ wenige Stellen konnten noch nicht besetzt werden. Wünschbares und Machbares nähern einander an", zeigt sich der Vorsitzende des Philologen-Verbandes, Peter Silbernagel erfreut über die hohen Einstellungszahlen. "Zweifellos können die zahlreichen Projekte beispielsweise zur individuellen Förderung und zur Ausgestaltung des Ganztags auch nur mit hinreichend vielen Lehrkräften umgesetzt werden. Ohne eine ausreichende Lehrerversorgung läuft alles Pädagogische ins Leere."
Leider zwingt der in ganz Deutschland ausgedünnte Lehrerarbeitsmarkt dazu, mit einer Vielzahl von Überbrückungsmaßnahmen die besonders krassen Engpässe in der fachspezifischen Unterrichtsversorgung zu mildern. Seiten- und Quereinsteigerprogramme können dabei allerdings nur "Notlösungen" sein. Es gilt, überzeugend und nachhaltig für den Lehrerberuf bei jungen Menschen zu werben. Selbst bei rückläufigen Schülerzahlen werden recht hohe Einstellungsquoten erforderlich sein, nicht zuletzt um die zugesagten Klassenverkleinerungen in die Praxis umzusetzen.
Düsseldorf, 05.02.2010 Auf dem ersten Fachkongress zu diesem Thema stehen morgen neue Wege der sonderpädagogischen Förderung in Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung will mit dem Kongress den künftig bis zu 50 Pilotregionen der Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung Gelegenheit zu fachlicher Diskussion und einem Austausch untereinander geben.
Ministerin Barbara Sommer erwartet im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen mehr als 600 Teilnehmer: "Die Schulen und ihre Partner in den Pilotregionen leisten eine wichtige Pionierarbeit bei der Frage, wie die sonderpädagogische Förderung künftig gestaltet werden soll. Sie sind so etwas wie die Pfadfinder auf dem Weg zu neuen Konzepten, mit denen mehr gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ermöglicht werden kann."
Im Schuljahr 2008/2009 sind in 20 Pilotregionen Förderschulen zu Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung ausgebaut worden. Ziel des Konzeptes, bei dem es auch darum geht, Schulen mit außerschulischen Partnern aus Jugendhilfe und verschiedenen Beratungssystemen zu verknüpfen, ist es, mehr wohnortnahe Förderung in den allgemeinen Schulen zu erreichen. Damit passt die Zielsetzung der Kompetenzzentren auch zu den bildungspolitischen Herausforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention, die seit knapp einem Jahr geltendes Bundesrecht ist. Die Vertragsstaaten verpflichten sich darin, "ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen" (deutsche Übersetzung) zu gewährleisten.
Der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die in allgemeinen Schulen lernen, hat sich in den vergangenen Jahren in Nordrhein- Westfalen kontinuierlich erhöht. Lag diese Integrationsquote – über alle Schulstufen hinweg - im Schuljahr 2000/2001 noch bei 8,8 Prozent, so beträgt sie im laufenden Schuljahr 16,1 Prozent.
Die Zahl der Pilotregionen der Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung ist im laufenden Schuljahr auf 30 gestiegen und soll zum kommenden Schuljahr auf 50 erweitert werden. Zu dem Kongress haben sich Lehrerinnen und Lehrer aus allen Pilotregionen, Schulträger, Fachverbände und Schulaufsichtsbeamte aus ganz Nordrhein-Westfalen, aber auch aus anderen Bundesländern angemeldet.
Um die bildungspolitischen Konsequenzen aus der UN-Behindertenrechtskonvention zu erörtern und beispielsweise zu klären, wie ein Elternrecht auf die Wahl des schulischen Förderortes für ein behindertes Kind – Förderschule oder allgemeine Schule in zumutbarerer Entfernung – verankert werden kann, hat Ministerin Sommer einen Gesprächskreis mit Vertretern der Lehrer- und Elternverbände, der Schulträger, der kommunalen Spitzenverbände, der Kirchen, von Fachverbänden und der Politik ins Leben gerufen, der bereits einmal getagt hat. Die zweite Sitzung dieses Gesprächskreises ist nun für den 22. März 2010 vorgesehen.
Ministerin Barbara Sommer erwartet im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen mehr als 600 Teilnehmer: "Die Schulen und ihre Partner in den Pilotregionen leisten eine wichtige Pionierarbeit bei der Frage, wie die sonderpädagogische Förderung künftig gestaltet werden soll. Sie sind so etwas wie die Pfadfinder auf dem Weg zu neuen Konzepten, mit denen mehr gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ermöglicht werden kann."
Im Schuljahr 2008/2009 sind in 20 Pilotregionen Förderschulen zu Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung ausgebaut worden. Ziel des Konzeptes, bei dem es auch darum geht, Schulen mit außerschulischen Partnern aus Jugendhilfe und verschiedenen Beratungssystemen zu verknüpfen, ist es, mehr wohnortnahe Förderung in den allgemeinen Schulen zu erreichen. Damit passt die Zielsetzung der Kompetenzzentren auch zu den bildungspolitischen Herausforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention, die seit knapp einem Jahr geltendes Bundesrecht ist. Die Vertragsstaaten verpflichten sich darin, "ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen" (deutsche Übersetzung) zu gewährleisten.
Der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die in allgemeinen Schulen lernen, hat sich in den vergangenen Jahren in Nordrhein- Westfalen kontinuierlich erhöht. Lag diese Integrationsquote – über alle Schulstufen hinweg - im Schuljahr 2000/2001 noch bei 8,8 Prozent, so beträgt sie im laufenden Schuljahr 16,1 Prozent.
Die Zahl der Pilotregionen der Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung ist im laufenden Schuljahr auf 30 gestiegen und soll zum kommenden Schuljahr auf 50 erweitert werden. Zu dem Kongress haben sich Lehrerinnen und Lehrer aus allen Pilotregionen, Schulträger, Fachverbände und Schulaufsichtsbeamte aus ganz Nordrhein-Westfalen, aber auch aus anderen Bundesländern angemeldet.
Um die bildungspolitischen Konsequenzen aus der UN-Behindertenrechtskonvention zu erörtern und beispielsweise zu klären, wie ein Elternrecht auf die Wahl des schulischen Förderortes für ein behindertes Kind – Förderschule oder allgemeine Schule in zumutbarerer Entfernung – verankert werden kann, hat Ministerin Sommer einen Gesprächskreis mit Vertretern der Lehrer- und Elternverbände, der Schulträger, der kommunalen Spitzenverbände, der Kirchen, von Fachverbänden und der Politik ins Leben gerufen, der bereits einmal getagt hat. Die zweite Sitzung dieses Gesprächskreises ist nun für den 22. März 2010 vorgesehen.
Beste Abi-Noten, geringste Sitzenbleiber-Quote, doppelte Aufsteigerquote
Düsseldorf, 04.02.2010 Aus Anlass der gerade veröffentlichten Broschüre "Die Initiative Gütesiegel Individuelle Förderung" erklärt Schulministerin Barbara Sommer:
"Der jahrelange Reformstau der Vorgängerregierung wurde in nur wenigen Jahren aufgelöst. Nordrhein-Westfalen ist schulpolitisch entscheidend vorangebracht worden. In allen wichtigen Bereichen zeigt sich jetzt, dass die Schülerinnen und Schüler davon profitieren. Sie machen bessere Abschlüsse, bleiben weniger oft sitzen und die Durchlässigkeit nach oben ist enorm gestiegen."
Mit einem Abi-Notendurchschnitt von insgesamt 2,58 konnte das Ergebnis aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen werden. Damit wurde 2009 das beste Ergebnis seit dem Beginn der Dokumentation im Jahr 1992 erreicht.
Die Quote derjenigen Schülerinnen und Schüler, die eine Klasse wiederholen müssen, liegt auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen. Sie ist seit dem Schuljahr 2004/05 von 3,4 % (absolut 40.807 Schüler) auf aktuell 2,4 % (27.151 Schüler) im Schuljahr 2009/10 gesunken. Im dritten Jahr in Folge sank damit die Wiederholerquote in allen Schulformen.
Das Aufsteigen klappt. So verdoppelte sich der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die aus der Hauptschule in die Realschule aufstiegen, von 0,26 % (absolut 755 Schüler) im Schuljahr 2004/05 auf aktuell 0,51 % (1.104 Schüler). Die vielfältigen Verbesserungen zeigen also Wirkung: mehr Lehrer, mehr Unterricht, mehr Ganztagsschulen, mehr individuelle Förderung und mehr Geld im System führen zu positiveren Ergebnissen der Schülerinnen und Schülern. Die Broschüre "Initiative Gütesiegel Individuelle Förderung" zeigt anhand konkreter Beispiele, wie individuelle Förderung in der Praxis besonders gut gelingt. So haben zum Beispiel 868 Grundschulen ein Lernstudio eingerichtet. Das sind gut ein Viertel aller Grundschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Broschüre steht im Internet-Auftritt des Schulministeriums zum Herunterladen bereit oder kann dort bestellt werden.
Weitere Informationen unter: www.schulministerium.nrw.de
Düsseldorf, 04.02.2010 Aus Anlass der gerade veröffentlichten Broschüre "Die Initiative Gütesiegel Individuelle Förderung" erklärt Schulministerin Barbara Sommer:
"Der jahrelange Reformstau der Vorgängerregierung wurde in nur wenigen Jahren aufgelöst. Nordrhein-Westfalen ist schulpolitisch entscheidend vorangebracht worden. In allen wichtigen Bereichen zeigt sich jetzt, dass die Schülerinnen und Schüler davon profitieren. Sie machen bessere Abschlüsse, bleiben weniger oft sitzen und die Durchlässigkeit nach oben ist enorm gestiegen."
Mit einem Abi-Notendurchschnitt von insgesamt 2,58 konnte das Ergebnis aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen werden. Damit wurde 2009 das beste Ergebnis seit dem Beginn der Dokumentation im Jahr 1992 erreicht.
Die Quote derjenigen Schülerinnen und Schüler, die eine Klasse wiederholen müssen, liegt auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen. Sie ist seit dem Schuljahr 2004/05 von 3,4 % (absolut 40.807 Schüler) auf aktuell 2,4 % (27.151 Schüler) im Schuljahr 2009/10 gesunken. Im dritten Jahr in Folge sank damit die Wiederholerquote in allen Schulformen.
Das Aufsteigen klappt. So verdoppelte sich der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die aus der Hauptschule in die Realschule aufstiegen, von 0,26 % (absolut 755 Schüler) im Schuljahr 2004/05 auf aktuell 0,51 % (1.104 Schüler). Die vielfältigen Verbesserungen zeigen also Wirkung: mehr Lehrer, mehr Unterricht, mehr Ganztagsschulen, mehr individuelle Förderung und mehr Geld im System führen zu positiveren Ergebnissen der Schülerinnen und Schülern. Die Broschüre "Initiative Gütesiegel Individuelle Förderung" zeigt anhand konkreter Beispiele, wie individuelle Förderung in der Praxis besonders gut gelingt. So haben zum Beispiel 868 Grundschulen ein Lernstudio eingerichtet. Das sind gut ein Viertel aller Grundschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Broschüre steht im Internet-Auftritt des Schulministeriums zum Herunterladen bereit oder kann dort bestellt werden.
Weitere Informationen unter: www.schulministerium.nrw.de
Falschinformationen sollen Zerschlagung des Gymnasiums vorbereiten
Düsseldorf, 02.02.2010 Die ständigen Angriffe der nordrhein-westfälischen SPD gegen das Gymnasium sind unerträglich. Trotz der Panikmache um das sogenannte Turbo-Abitur wächst die Attraktivität des Gymnasiums von Jahr zu Jahr. Mittlerweile liegt die Übertrittquote bei 38,7 %. Die Schulzeitverkürzung hat nichts an der Akzeptanz und Beliebtheit des Gymnasiums in Nordrhein-Westfalen geändert.
"Wenn die SPD jetzt erneut ihre damaligen Pläne einer 2-jährigen Oberstufe aus der Schublade kramt, dann wird sie den heftigsten Widerstand von Lehrerinnen, Lehrern und Eltern erleben. Bezeichnenderweise beginnt die SPD jetzt schon mit ihrer Demontage des Gymnasiums. Eine 2-jährige Oberstufe ist ein inakzeptables Billigmodell. Weder der Philologen-Verband, noch die Landeselternschaft der Gymnasien, noch sämtliche im AB Schule organisierten Verbände werden die Zerschlagung der Gymnasien hinnehmen", erklärt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes.
"Jetzt mit der Keule der Gemeinschaftsschule zu drohen, ist eine bodenlose Frechheit gegenüber allen Kolleginnen und Kollegen, die an Gymnasien engagiert arbeiten. Wenn die SPD ihren aggressiven Kampf gegen die Gymnasien nicht einstellt, werden Eltern, Lehrkräfte und Schüler wie in Hamburg ihren Protest unüberhörbar zeigen. Die Partei der Einheitsschule sollte sich warm anziehen!", so Peter Silbernagel.
Düsseldorf, 02.02.2010 Die ständigen Angriffe der nordrhein-westfälischen SPD gegen das Gymnasium sind unerträglich. Trotz der Panikmache um das sogenannte Turbo-Abitur wächst die Attraktivität des Gymnasiums von Jahr zu Jahr. Mittlerweile liegt die Übertrittquote bei 38,7 %. Die Schulzeitverkürzung hat nichts an der Akzeptanz und Beliebtheit des Gymnasiums in Nordrhein-Westfalen geändert.
"Wenn die SPD jetzt erneut ihre damaligen Pläne einer 2-jährigen Oberstufe aus der Schublade kramt, dann wird sie den heftigsten Widerstand von Lehrerinnen, Lehrern und Eltern erleben. Bezeichnenderweise beginnt die SPD jetzt schon mit ihrer Demontage des Gymnasiums. Eine 2-jährige Oberstufe ist ein inakzeptables Billigmodell. Weder der Philologen-Verband, noch die Landeselternschaft der Gymnasien, noch sämtliche im AB Schule organisierten Verbände werden die Zerschlagung der Gymnasien hinnehmen", erklärt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes.
"Jetzt mit der Keule der Gemeinschaftsschule zu drohen, ist eine bodenlose Frechheit gegenüber allen Kolleginnen und Kollegen, die an Gymnasien engagiert arbeiten. Wenn die SPD ihren aggressiven Kampf gegen die Gymnasien nicht einstellt, werden Eltern, Lehrkräfte und Schüler wie in Hamburg ihren Protest unüberhörbar zeigen. Die Partei der Einheitsschule sollte sich warm anziehen!", so Peter Silbernagel.
Düsseldorf, 01.02.2010 Ab sofort können sich alle Schulen, in denen Bewegung, Spiel und Sport einen hohen Stellenwert besitzen, für die Landesauszeichnung "Bewegungsfreudige Schule NRW 2010" bewerben. Seit 2004 verleiht das Land Nordrhein-Westfalen die Auszeichnung alle zwei Jahre.
Zur Teilnahme sind alle Schulen aufgerufen, die bereits Initiativen zur Gestaltung eines bewegungsfreudigen Schulprofils ergriffen haben, sowie Schulen, die sich trotz fehlender personeller und materieller Voraussetzungen intensiv für die bewegungsfreudige Gestaltung ihres Schullebens einsetzen.
Am Ende des mehrstufigen Bewerbungsverfahrens werden die bewegungsfreudigsten und sportfreundlichsten Schulen Nordrhein-Westfalens im Frühjahr 2011 prämiert. Alle Schulen, die den Hauptpreis bekommen, werden mit dem Gütesiegel "Bewegungsfreudige Schule NRW 2010" ausgezeichnet. Sie erhalten einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro. Für die weiteren prämierten Schulen gibt es eine Urkunde und einen Scheck über 500 Euro. Seit 2004 sind bisher landesweit über 150 bewegungsfreudige Schulen ausgezeichnet worden. Träger der Landesauszeichnung sind das Schulministerium, die Unfallkasse NRW, die AOK Rheinland/Hamburg, die AOK Westfalen-Lippe und der LandesSportBund (LSB).
Weitere Information zur Landesauszeichnung "Bewegungsfreudige Schule NRW 2010" finden Sie unter: www.schulsport-nrw.de
Zur Teilnahme sind alle Schulen aufgerufen, die bereits Initiativen zur Gestaltung eines bewegungsfreudigen Schulprofils ergriffen haben, sowie Schulen, die sich trotz fehlender personeller und materieller Voraussetzungen intensiv für die bewegungsfreudige Gestaltung ihres Schullebens einsetzen.
Am Ende des mehrstufigen Bewerbungsverfahrens werden die bewegungsfreudigsten und sportfreundlichsten Schulen Nordrhein-Westfalens im Frühjahr 2011 prämiert. Alle Schulen, die den Hauptpreis bekommen, werden mit dem Gütesiegel "Bewegungsfreudige Schule NRW 2010" ausgezeichnet. Sie erhalten einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro. Für die weiteren prämierten Schulen gibt es eine Urkunde und einen Scheck über 500 Euro. Seit 2004 sind bisher landesweit über 150 bewegungsfreudige Schulen ausgezeichnet worden. Träger der Landesauszeichnung sind das Schulministerium, die Unfallkasse NRW, die AOK Rheinland/Hamburg, die AOK Westfalen-Lippe und der LandesSportBund (LSB).
Weitere Information zur Landesauszeichnung "Bewegungsfreudige Schule NRW 2010" finden Sie unter: www.schulsport-nrw.de
dimap-Umfrage zeigt hohe Akzeptanz der Schulform in der Bevölkerung.
Düsseldorf, 29.01.2010 Die Einwohner Nordrhein-Westfalens wissen, was sie an ihrer Realschule haben. Eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut dimap im Auftrag des Realschullehrerverbandes NRW durchgeführt hat, zeigt die hohe Akzeptanz, die diese erfolgreiche Schulform auf breiter Basis genießt. 56 Prozent der Befragten bescheinigen den rund 550 Realschulen im Land eine gute bis sehr gute Arbeit. Dabei schätzen die Bürger in NRW vor allem die profilbedingte Vielseitigkeit der Realschule. Zum einen halten 31 Prozent die Realschule im Vergleich mit den anderen Schulformen für diejenige, die am besten auf eine praktische berufliche Tätigkeit vorbereitet. Zum anderen schätzen die Menschen die Realschule als ideales Sprungbrett für höhere Bildungsabschlüsse. So nennen fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) als besonderen Pluspunkt der Realschule gegenüber anderen Schulformen die Möglichkeit des Übergangs zu weiteren Qualifikationen wie Abitur oder Handelsschulabschluss.
"Die hohe Wertschätzung der Realschulen in der Bevölkerung freut uns, sie ist aber nicht unbedingt überraschend: Die Realschulen im Land leisten seit Jahrzehnten nachweislich gute und erfolgreiche Arbeit", kommentiert RLV-Vorsitzende Brigitte Balbach die Ergebnisse der dimap-Umfrage. "Wir sehen uns in unserer Politik und in unserem Kampf für die Realschulen bestätigt. Wir sind gespannt, ob auch die Politik diese Botschaft versteht. Allen rot-grünen Einheitsschul-Einflüsterungen zum Trotz: Die Menschen in NRW vertrauen den Realschulen als tragender mittlerer Säule im gegliederten Schulsystem."
Die Umfrage zeigt auch, dass die schwarz-gelbe Landesregierung mit ihrer Ganztags-Offensive auf dem richtigen Weg ist. 62 Prozent der Befragten begrüßen den Ganztagsbetrieb, weil er zum Beispiel eine bessere individuelle Förderung ermöglicht, weil er mehr Zeit für praktische Übungen einräumt oder weil die Lehrer auch außerhalb des Unterrichts mehr Zeit für die Schüler haben. Breite Zustimmung findet auch der Kern des Realschul-Bildungsgangs: die Neigungsdifferenzierung ab Klasse 7. 84 Prozent der Befragten sehen darin einen Vorteil für den späteren Übergang in den Beruf.
Kritisch sehen die Bürger offensichtlich die Schaffung von Verbundschulen, bei denen Hauptschulen und Realschulen zusammengelegt werden. 52 Prozent halten das für eine schlechte Idee. Unter den Verbundschul-Gegnern kritisieren 68 Prozent, dass die individuelle Förderung zu kurz komme, dass Verbundschulen weniger auf unterschiedliche Begabungen eingehen könnten (66%) und dass die Verbundschule ein erster Schritt zur Einheitsschule sein könne (57%).
"In den Kommunen und teilweise auch in der Landespolitik werden Verbundschulen oft allein unter demografisch-fiskalischen Gesichtspunkten diskutiert und beschlossen. Es geht nicht um Bildungsqualität, sondern darum, Schulstandorte zu sichern und durch Zusammenlegungen Kosten zu sparen.
Das ist – offenbar auch aus Sicht der Bevölkerungs-Mehrheit in NRW – der falsche Weg", so Balbach. Gleichwohl verschließt der Realschullehrerverband vor dem demografischen Wandel nicht die Augen. Verbundschulen können unter gewissen Voraussetzungen durchaus ein Modell sein, um vor allem in ländlichen Regionen schulische Vielfalt zu sichern. Schon jetzt zeigt sich in vielen Verbundschulen, in denen bestehenden Hauptschulen ein Realschulzweig angegliedert wurde, dass innerhalb relativ kurzer Zeit mehr Realschul- als Hauptschulklassen gebildet werden.
Daher schlägt der Realschullehrerverband NRW vor, dass Verbundschulen unter dem Dach und unter Führung von Realschulen eingerichtet werden – und zwar dort, wo es unbedingt nötig ist. Zur Qualitätssicherung muss die jeweils eigene Profilbildung gewährleistet sein: Hier ist vor allem die Neigungsdifferenzierung im Realschulzweig und die praktisch-berufsorientierte Ausrichtung im Hauptschulzweig zu nennen. Zwingende Voraussetzung dafür ist, dass solche Verbundschul-Systeme kooperativ und nicht integrativ arbeiten.
Düsseldorf, 29.01.2010 Die Einwohner Nordrhein-Westfalens wissen, was sie an ihrer Realschule haben. Eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut dimap im Auftrag des Realschullehrerverbandes NRW durchgeführt hat, zeigt die hohe Akzeptanz, die diese erfolgreiche Schulform auf breiter Basis genießt. 56 Prozent der Befragten bescheinigen den rund 550 Realschulen im Land eine gute bis sehr gute Arbeit. Dabei schätzen die Bürger in NRW vor allem die profilbedingte Vielseitigkeit der Realschule. Zum einen halten 31 Prozent die Realschule im Vergleich mit den anderen Schulformen für diejenige, die am besten auf eine praktische berufliche Tätigkeit vorbereitet. Zum anderen schätzen die Menschen die Realschule als ideales Sprungbrett für höhere Bildungsabschlüsse. So nennen fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) als besonderen Pluspunkt der Realschule gegenüber anderen Schulformen die Möglichkeit des Übergangs zu weiteren Qualifikationen wie Abitur oder Handelsschulabschluss.
"Die hohe Wertschätzung der Realschulen in der Bevölkerung freut uns, sie ist aber nicht unbedingt überraschend: Die Realschulen im Land leisten seit Jahrzehnten nachweislich gute und erfolgreiche Arbeit", kommentiert RLV-Vorsitzende Brigitte Balbach die Ergebnisse der dimap-Umfrage. "Wir sehen uns in unserer Politik und in unserem Kampf für die Realschulen bestätigt. Wir sind gespannt, ob auch die Politik diese Botschaft versteht. Allen rot-grünen Einheitsschul-Einflüsterungen zum Trotz: Die Menschen in NRW vertrauen den Realschulen als tragender mittlerer Säule im gegliederten Schulsystem."
Die Umfrage zeigt auch, dass die schwarz-gelbe Landesregierung mit ihrer Ganztags-Offensive auf dem richtigen Weg ist. 62 Prozent der Befragten begrüßen den Ganztagsbetrieb, weil er zum Beispiel eine bessere individuelle Förderung ermöglicht, weil er mehr Zeit für praktische Übungen einräumt oder weil die Lehrer auch außerhalb des Unterrichts mehr Zeit für die Schüler haben. Breite Zustimmung findet auch der Kern des Realschul-Bildungsgangs: die Neigungsdifferenzierung ab Klasse 7. 84 Prozent der Befragten sehen darin einen Vorteil für den späteren Übergang in den Beruf.
Kritisch sehen die Bürger offensichtlich die Schaffung von Verbundschulen, bei denen Hauptschulen und Realschulen zusammengelegt werden. 52 Prozent halten das für eine schlechte Idee. Unter den Verbundschul-Gegnern kritisieren 68 Prozent, dass die individuelle Förderung zu kurz komme, dass Verbundschulen weniger auf unterschiedliche Begabungen eingehen könnten (66%) und dass die Verbundschule ein erster Schritt zur Einheitsschule sein könne (57%).
"In den Kommunen und teilweise auch in der Landespolitik werden Verbundschulen oft allein unter demografisch-fiskalischen Gesichtspunkten diskutiert und beschlossen. Es geht nicht um Bildungsqualität, sondern darum, Schulstandorte zu sichern und durch Zusammenlegungen Kosten zu sparen.
Das ist – offenbar auch aus Sicht der Bevölkerungs-Mehrheit in NRW – der falsche Weg", so Balbach. Gleichwohl verschließt der Realschullehrerverband vor dem demografischen Wandel nicht die Augen. Verbundschulen können unter gewissen Voraussetzungen durchaus ein Modell sein, um vor allem in ländlichen Regionen schulische Vielfalt zu sichern. Schon jetzt zeigt sich in vielen Verbundschulen, in denen bestehenden Hauptschulen ein Realschulzweig angegliedert wurde, dass innerhalb relativ kurzer Zeit mehr Realschul- als Hauptschulklassen gebildet werden.
Daher schlägt der Realschullehrerverband NRW vor, dass Verbundschulen unter dem Dach und unter Führung von Realschulen eingerichtet werden – und zwar dort, wo es unbedingt nötig ist. Zur Qualitätssicherung muss die jeweils eigene Profilbildung gewährleistet sein: Hier ist vor allem die Neigungsdifferenzierung im Realschulzweig und die praktisch-berufsorientierte Ausrichtung im Hauptschulzweig zu nennen. Zwingende Voraussetzung dafür ist, dass solche Verbundschul-Systeme kooperativ und nicht integrativ arbeiten.

