Landesbezirk Südbaden / Freiburg, 21.12.2009 "Ein wirklicher Aufbruch in der Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungspolitik in Europa ist nicht zu erkennen. Hatten sich die Staats- und Regierungschefs vor zehn Jahren nicht vorgenommen, Europa zum innovativsten, wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum zu machen?", sagte Bundespräsident Köhler anlässlich der diesjährigen Verleihung des Karlspreises in Aachen am heutigen Sonntag.
Damit, so Ekkehard Gabriel, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden, stelle sich nach Roman Herzog mit seiner "Ruck-Rede" im Jahre 1997 zum zweiten Mal ein Bundespräsident an die Seite derer, die berechtigterweise deutliche Verbesserungen für den Bereich Bildung fordern.
Der VBE verkenne nicht, dass Kultusminister Helmut Rau und große Teile des Landeskabinetts sowie der Landtagsabgeordneten die aller-drastischten Einschnitte bei der Bildungspolitik verhindern. Dennoch könne sich ein Berufsverband wie der VBE weitere Verbesserungen in der Bildungslandschaft vorstellen. Noch immer sei es mit Klassengrößen von bis zu 32 Schülerinnen und Schülern den Lehrkräften kaum möglich, die unterschiedlichsten Charaktere in einer Klasse ausreichend und gleichzeitig zu fördern. Auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz für Lehrkräfte erführe durch kleinere Klassen eine deutliche Verbesserung.
Gabriel: "Ein Aufbruch in der Bildungslandschaft Baden-Württembergs bedeutet auch, den Schulen mehr Personal zur Verfügung zu stellen. Berufs- und Sonderschulen sind seit Jahren sträflich unterversorgt. In den anderen Schularten werden die Lehrkräfte am unterst möglichen Level ausgerichtet, so dass jede Abwesenheit einer Lehrkraft die Schulverwaltung vor teilweise unlösbare Probleme stellt. Wenn dann entstehende Versorgungslöcher mit nicht pädagogisch ausgebildetem Personal gestopft werden, hört für den VBE der Spaß auf", stellt Gabriel fest. Die hohe Anzahl der Krankheitsverträge schon zu Beginn eines Schuljahres lasse vermuten, dass die knappe Einstellungsrate ein hausgemachtes Sparprogramm sind. Mit dem Ansinnen von Köhlers Rede in Aachen sei das nicht in Einklang zu bringen, ist Gabriel überzeugt. Er forderte die in der Bildungspolitik Verantwortlichen auf, im Sinne des Bundespräsidenten umzudenken.
Damit, so Ekkehard Gabriel, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden, stelle sich nach Roman Herzog mit seiner "Ruck-Rede" im Jahre 1997 zum zweiten Mal ein Bundespräsident an die Seite derer, die berechtigterweise deutliche Verbesserungen für den Bereich Bildung fordern.
Der VBE verkenne nicht, dass Kultusminister Helmut Rau und große Teile des Landeskabinetts sowie der Landtagsabgeordneten die aller-drastischten Einschnitte bei der Bildungspolitik verhindern. Dennoch könne sich ein Berufsverband wie der VBE weitere Verbesserungen in der Bildungslandschaft vorstellen. Noch immer sei es mit Klassengrößen von bis zu 32 Schülerinnen und Schülern den Lehrkräften kaum möglich, die unterschiedlichsten Charaktere in einer Klasse ausreichend und gleichzeitig zu fördern. Auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz für Lehrkräfte erführe durch kleinere Klassen eine deutliche Verbesserung.
Gabriel: "Ein Aufbruch in der Bildungslandschaft Baden-Württembergs bedeutet auch, den Schulen mehr Personal zur Verfügung zu stellen. Berufs- und Sonderschulen sind seit Jahren sträflich unterversorgt. In den anderen Schularten werden die Lehrkräfte am unterst möglichen Level ausgerichtet, so dass jede Abwesenheit einer Lehrkraft die Schulverwaltung vor teilweise unlösbare Probleme stellt. Wenn dann entstehende Versorgungslöcher mit nicht pädagogisch ausgebildetem Personal gestopft werden, hört für den VBE der Spaß auf", stellt Gabriel fest. Die hohe Anzahl der Krankheitsverträge schon zu Beginn eines Schuljahres lasse vermuten, dass die knappe Einstellungsrate ein hausgemachtes Sparprogramm sind. Mit dem Ansinnen von Köhlers Rede in Aachen sei das nicht in Einklang zu bringen, ist Gabriel überzeugt. Er forderte die in der Bildungspolitik Verantwortlichen auf, im Sinne des Bundespräsidenten umzudenken.
Berlin, 21.09.2009 "Lediglich Bildungs-Feuerwerke zünden die Parteien derzeit im Wahlkampf", kritisiert VBE- Bundesvorsitzender Udo Beckmann. "Die höchste Staatsverschuldung aller Zeiten und die beschlossene Schuldenbremse lassen befürchten, dass nach der Wahl nur Nebel übrigbleibt." Von keiner Partei gebe es ein positives Signal, die Finanzierung von Bildung als Investition in die Haushalte einzustufen, erinnert Beckmann. "Die vor einem knappen Jahr ausgerufene Bildungsrepublik Deutschland ist zurzeit nicht substantieller als eine Fata Morgana."
Beckmann bekräftigt: "Der VBE erwartet, dass in Bildung ohne Wenn und Aber investiert wird. Bund und Länder haben durch die Föderalismusreform die Verantwortung bekommen, die sie wollten. Nun erwarten wir, dass sie sie endlich wahrnehmen." Die gegenwärtige Krise bedrohe weltweit den Bildungsbereich, so Beckmann. "Deshalb steht der diesjährige Weltlehrertag am 5. Oktober unter dem Motto ´Zukunft gestalten: Jetzt in Bildung investieren!`"
"Familien und Bildungseinrichtungen brauchen unter anderem die Sicherheit, dass für Schulbücher, Kinder- und Jugendzeitschriften, Bücher, Fahrscheine und Eintrittskarten weiterhin der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gilt. Auf keinen Fall darf es zur Abschaffung der ermäßigten Mehrwertsteuer kommen", betont der VBE-Bundesvorsitzende.
Beckmann bekräftigt: "Der VBE erwartet, dass in Bildung ohne Wenn und Aber investiert wird. Bund und Länder haben durch die Föderalismusreform die Verantwortung bekommen, die sie wollten. Nun erwarten wir, dass sie sie endlich wahrnehmen." Die gegenwärtige Krise bedrohe weltweit den Bildungsbereich, so Beckmann. "Deshalb steht der diesjährige Weltlehrertag am 5. Oktober unter dem Motto ´Zukunft gestalten: Jetzt in Bildung investieren!`"
"Familien und Bildungseinrichtungen brauchen unter anderem die Sicherheit, dass für Schulbücher, Kinder- und Jugendzeitschriften, Bücher, Fahrscheine und Eintrittskarten weiterhin der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gilt. Auf keinen Fall darf es zur Abschaffung der ermäßigten Mehrwertsteuer kommen", betont der VBE-Bundesvorsitzende.
"Mit mehreren Fünfen aufzusteigen wäre eine krasse Fehlinvestition"
Bonn, 04.09.2009 Der Deutsche Lehrerverband (DL) hat die Forderung nach einer gänzlichen Abschaffung des Sitzenbleibens mit Entschiedenheit zurückgewiesen.
Verbandspräsident Josef Kraus sagte dazu:
"Das Problem des Sitzenbleibens und dessen Kosten werden maßlos überschätzt. Die sogenannte Durchfallerquote kann zwar durchaus halbiert werden, wenn man nämlich den Schulen zusätzliche Förderstunden zur Verfügung stellt. Für Schüler aber, die am Ende des Schuljahres in mehreren Kernfächern mangelhafte Leistungen haben, wäre ein Aufstieg in die nächsthöhere Klasse eine krasse Fehlinvestition. Für diese Schüler ist das Wiederholen einer Klasse eine Chance zur Konsolidierung oder auch Impuls zur Korrektur der gesamten Schullaufbahn. Würde das Sitzenbleiben gänzlich abgeschafft, würde im übrigen ein noch größerer Anteil von Schülern sich überhaupt nicht mehr anstrengen wollen, und das Leistungsniveau würde in vielen Klassen sinken."
Bonn, 04.09.2009 Der Deutsche Lehrerverband (DL) hat die Forderung nach einer gänzlichen Abschaffung des Sitzenbleibens mit Entschiedenheit zurückgewiesen.
Verbandspräsident Josef Kraus sagte dazu:
"Das Problem des Sitzenbleibens und dessen Kosten werden maßlos überschätzt. Die sogenannte Durchfallerquote kann zwar durchaus halbiert werden, wenn man nämlich den Schulen zusätzliche Förderstunden zur Verfügung stellt. Für Schüler aber, die am Ende des Schuljahres in mehreren Kernfächern mangelhafte Leistungen haben, wäre ein Aufstieg in die nächsthöhere Klasse eine krasse Fehlinvestition. Für diese Schüler ist das Wiederholen einer Klasse eine Chance zur Konsolidierung oder auch Impuls zur Korrektur der gesamten Schullaufbahn. Würde das Sitzenbleiben gänzlich abgeschafft, würde im übrigen ein noch größerer Anteil von Schülern sich überhaupt nicht mehr anstrengen wollen, und das Leistungsniveau würde in vielen Klassen sinken."
Kabinett verabschiedet Bericht zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung"
Berlin, 22.07.2009 "Die Bundesregierung hat in dieser Legislaturperiode deutliche Impulse gesetzt, um Bildung für nachhaltige Entwicklung fester im Bildungssystem zu verankern", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan in Berlin. Anlass war der 3. Bericht der Bundesregierung zur "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung", den das Kabinett am Mittwoch verabschiedet hat.
"Bildung für nachhaltige Entwicklung" - was ist das? Im Kern geht es darum, allen Menschen Bildungschancen zu eröffnen und es ihnen zu ermöglichen, sich Wissen, Werte und Verhaltensweisen anzueignen, die für eine zukunftsfähige Gesellschaft erforderlich sind. Wichtige Aspekte dabei sind der verantwortungsbewusste Umgang mit unserer Umwelt, Biodiversität, Klimawandel, Energie, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Der Bericht zeigt, dass in allen Bereichen des Bildungssystems Richtlinien und Empfehlungen zur Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung existieren. Zudem gibt es inzwischen fast Tausend gute Praxisbeispiele. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass eine systematische Etablierung im gesamten Bildungssystem weiter voranschreitet und die Bildungsqualität steigt.
"In den nächsten Jahren ist es sowohl national wie auch international wichtig, eine noch größere Sichtbarkeit von Bildung für nachhaltige Entwicklung zu erreichen", sagte Schavan. "Dafür müssen der Austausch zwischen den beteiligten Staaten weiter intensiviert und auch Beispiele guter Praxis stärker öffentlich gemacht werden."
Zugleich sei es notwendig, noch differenziertere Informationen über die Wirkungsweise von Bildung für nachhaltige Entwicklung zu erhalten. Darüber hinaus sei es erforderlich, mehr über den Transfer von Wissen über nachhaltige Entwicklung sowohl bei den Lehrenden als auch bei den Lernenden zu erfahren. Bildungsforschung - auch in internationaler Vernetzung - ist hierfür ein geeignetes Instrument.
Ein wichtiger Bezugspunkt für das BMBF ist die gleichnamige Dekade der Vereinten Nationen (2005 bis 2014). Ein Höhepunkt der Dekade war die gemeinsam von der UNESCO und dem BMBF im Frühjahr 2009 in Bonn veranstaltete "Weltkonferenz Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Weitere Informationen zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung finden Sie auf dem Internetportal www.bne-portal.de, das das BMBF gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission eigens für die UN-Dekade eingerichtet hat.
Berlin, 22.07.2009 "Die Bundesregierung hat in dieser Legislaturperiode deutliche Impulse gesetzt, um Bildung für nachhaltige Entwicklung fester im Bildungssystem zu verankern", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan in Berlin. Anlass war der 3. Bericht der Bundesregierung zur "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung", den das Kabinett am Mittwoch verabschiedet hat.
"Bildung für nachhaltige Entwicklung" - was ist das? Im Kern geht es darum, allen Menschen Bildungschancen zu eröffnen und es ihnen zu ermöglichen, sich Wissen, Werte und Verhaltensweisen anzueignen, die für eine zukunftsfähige Gesellschaft erforderlich sind. Wichtige Aspekte dabei sind der verantwortungsbewusste Umgang mit unserer Umwelt, Biodiversität, Klimawandel, Energie, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Der Bericht zeigt, dass in allen Bereichen des Bildungssystems Richtlinien und Empfehlungen zur Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung existieren. Zudem gibt es inzwischen fast Tausend gute Praxisbeispiele. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass eine systematische Etablierung im gesamten Bildungssystem weiter voranschreitet und die Bildungsqualität steigt.
"In den nächsten Jahren ist es sowohl national wie auch international wichtig, eine noch größere Sichtbarkeit von Bildung für nachhaltige Entwicklung zu erreichen", sagte Schavan. "Dafür müssen der Austausch zwischen den beteiligten Staaten weiter intensiviert und auch Beispiele guter Praxis stärker öffentlich gemacht werden."
Zugleich sei es notwendig, noch differenziertere Informationen über die Wirkungsweise von Bildung für nachhaltige Entwicklung zu erhalten. Darüber hinaus sei es erforderlich, mehr über den Transfer von Wissen über nachhaltige Entwicklung sowohl bei den Lehrenden als auch bei den Lernenden zu erfahren. Bildungsforschung - auch in internationaler Vernetzung - ist hierfür ein geeignetes Instrument.
Ein wichtiger Bezugspunkt für das BMBF ist die gleichnamige Dekade der Vereinten Nationen (2005 bis 2014). Ein Höhepunkt der Dekade war die gemeinsam von der UNESCO und dem BMBF im Frühjahr 2009 in Bonn veranstaltete "Weltkonferenz Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Weitere Informationen zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung finden Sie auf dem Internetportal www.bne-portal.de, das das BMBF gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission eigens für die UN-Dekade eingerichtet hat.
Einzigartige Partnerschaft von Bund, Kommunen und Stiftungen zeigt erste Erfolge/ 60 Millionen Euro für bessere Bildung in den Kommunen
Berlin, 02.03.2009 "Viele Kreise und Städte haben erkannt, dass Bildung ein entscheidender Standortfaktor ist", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, MdB, am Montag in Frankfurt. "In den Kommunen durchlaufen die Menschen ihre Bildungsbiographie - von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Weiterbildung. Wir fördern deshalb Projekte, in denen aufeinander abgestimmte Bildungsangebote das lebensbegleitende 'Lernen vor Ort' weiterentwickeln - zum praktischen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger."
Das Programm "Lernen vor Ort" ist ein zentraler Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung, die unter dem Motto "Aufstieg durch Bildung" Bildungsangebote innovationsbereiter Kommunen drei bis fünf Jahre lang fördert. Dafür stellen das BMBF und der Europäische Sozialfonds 60 Millionen Euro zur Verfügung. Ein aus etwa 30 Stiftungen bestehender und eigens gegründeter Stiftungsverbund unterstützt die Kommunen durch Patenschaften. Die Stiftungen stellen ihre Kenntnisse und Erfahrungen aus erfolgreichen Modellprojekten zur Verfügung, aktivieren das bürgerschaftliche Engagement und stärken die öffentlich-private Kooperation vor Ort.
"Die gemeinsame Initiative des Bundesbildungsministeriums und deutscher Stiftungen ist bereits jetzt sehr erfolgreich, denn es haben sich 150 Standorte aus 15 Bundesländern mit bemerkenswerten Ideenskizzen an der Ausschreibung beteiligt. Dies entspricht einem guten Drittel aller bundesdeutschen Kreise und kreisfreien Städte", so Storm anlässlich der Informations- und Beratungsveranstaltung für diese Kommunen.
Von den eingegangenen Projektskizzen hat die Jury in einem ersten Auswahlschritt 59 Kommunen ausgewählt, die nun bis Anfang Mai Förderanträge ausarbeiten sollen. Bei diesen 59 Kommunen handelt es sich um 33 Kreise und 26 Städte aus den 15 beteiligten Bundesländern. 18 Kommunen liegen in den neuen Ländern und 41 Standorte in den alten Ländern. Großstädte sind ebenso vertreten wie kleine und mittlere Kommunen in Ballungszentren sowie in ländlichen Regionen.
Die Jury wird Anfang Juni 2009 etwa 30 Kommunen für eine Förderung bestimmen. Voraussetzung für die Unterstützung der Einzelprojekte ist die Zustimmung des jeweiligen Sitzlandes. Ab September 2009 werden die Kommunen zunächst für eine Laufzeit von drei Jahren ihre Projekte starten. Besonders erfolgreiche und transferfähige Vorhaben sollen anschließend für zwei Jahre verlängert werden.
Weitere Informationen zum Programm "Lernen vor Ort" finden Sie unter www.lernen-vor-ort.info/
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28 - 30
D - 10115 Berlin
Telefon: (0 18 88) 57 - 50 50
Fax: (0 18 88) 57 - 55 51
E-Mail: presse@bmbf.bund.de
URL: www.bmbf.de/press/
Berlin, 02.03.2009 "Viele Kreise und Städte haben erkannt, dass Bildung ein entscheidender Standortfaktor ist", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, MdB, am Montag in Frankfurt. "In den Kommunen durchlaufen die Menschen ihre Bildungsbiographie - von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Weiterbildung. Wir fördern deshalb Projekte, in denen aufeinander abgestimmte Bildungsangebote das lebensbegleitende 'Lernen vor Ort' weiterentwickeln - zum praktischen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger."
Das Programm "Lernen vor Ort" ist ein zentraler Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung, die unter dem Motto "Aufstieg durch Bildung" Bildungsangebote innovationsbereiter Kommunen drei bis fünf Jahre lang fördert. Dafür stellen das BMBF und der Europäische Sozialfonds 60 Millionen Euro zur Verfügung. Ein aus etwa 30 Stiftungen bestehender und eigens gegründeter Stiftungsverbund unterstützt die Kommunen durch Patenschaften. Die Stiftungen stellen ihre Kenntnisse und Erfahrungen aus erfolgreichen Modellprojekten zur Verfügung, aktivieren das bürgerschaftliche Engagement und stärken die öffentlich-private Kooperation vor Ort.
"Die gemeinsame Initiative des Bundesbildungsministeriums und deutscher Stiftungen ist bereits jetzt sehr erfolgreich, denn es haben sich 150 Standorte aus 15 Bundesländern mit bemerkenswerten Ideenskizzen an der Ausschreibung beteiligt. Dies entspricht einem guten Drittel aller bundesdeutschen Kreise und kreisfreien Städte", so Storm anlässlich der Informations- und Beratungsveranstaltung für diese Kommunen.
Von den eingegangenen Projektskizzen hat die Jury in einem ersten Auswahlschritt 59 Kommunen ausgewählt, die nun bis Anfang Mai Förderanträge ausarbeiten sollen. Bei diesen 59 Kommunen handelt es sich um 33 Kreise und 26 Städte aus den 15 beteiligten Bundesländern. 18 Kommunen liegen in den neuen Ländern und 41 Standorte in den alten Ländern. Großstädte sind ebenso vertreten wie kleine und mittlere Kommunen in Ballungszentren sowie in ländlichen Regionen.
Die Jury wird Anfang Juni 2009 etwa 30 Kommunen für eine Förderung bestimmen. Voraussetzung für die Unterstützung der Einzelprojekte ist die Zustimmung des jeweiligen Sitzlandes. Ab September 2009 werden die Kommunen zunächst für eine Laufzeit von drei Jahren ihre Projekte starten. Besonders erfolgreiche und transferfähige Vorhaben sollen anschließend für zwei Jahre verlängert werden.
Weitere Informationen zum Programm "Lernen vor Ort" finden Sie unter www.lernen-vor-ort.info/
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28 - 30
D - 10115 Berlin
Telefon: (0 18 88) 57 - 50 50
Fax: (0 18 88) 57 - 55 51
E-Mail: presse@bmbf.bund.de
URL: www.bmbf.de/press/
Lichterketten in 19 Städten - GEW unterstützt Elterninitiativen für bessere Bildung
Stuttgart, 30.01.2009 Heute Abend protestieren in 19 Städten Baden-Württembergs Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen mit Lichterketten für kleinere Klassen und bessere Förderung von Kindern und Jugendlichen.
"Bis zu fünf Prozent Unterrichtsausfall sind im selbst ernannten Kinderland Baden-Württemberg ein Skandal. Die CDU/FDP-Landesregierung ist mit dem Versprechen angetreten, die Lernbedingungen zu verbessern. Stattdessen erleben Eltern täglich, dass ihre Kinder früher vor der Haustüre stehen, weil ausfallender Unterricht nicht vertreten werden kann", sagte am Freitag (30.01) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Außerdem fällt an Gymnasien, Beruflichen Schulen und Sonderschulen ganzjährig Pflichtunterricht aus.
Die GEW unterstützt die Elternproteste für bessere Bildung und Chancen¬gleichheit in zahlreichen Städten Baden-Württembergs. "Dieser gemeinsame Druck auf Politiker/innen ist Voraussetzung für eine bessere finanzielle und personelle Versorgung aller Schulen", sagte Moritz.
Proteste der Initiative "Schule mit Zukunft" sind in Aalen, Bopfingen, Bruchsal, Esslingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Heilbronn, Herrenberg, Konstanz, Kornwestheim, Mannheim, Münsingen, Rastatt, Ravensburg, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Tübingen und Waiblingen geplant.
Internetportal Unterrichtsversorgung: www.gew-bw.de
Internetseite der Elternproteste: www.schule-mit-zukunft.com
Pressekontakt zu dieser Meldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Wuerttemberg
Pressestelle - Matthias Schneider
Silcherstr. 7, 70176 Stuttgart
Tel. (0711) 21030-14, Fax: -55
Handy: (0160) 4458395
E-Mail: presse@gew-bw.de
Internet: www.gew-bw.de
Stuttgart, 30.01.2009 Heute Abend protestieren in 19 Städten Baden-Württembergs Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen mit Lichterketten für kleinere Klassen und bessere Förderung von Kindern und Jugendlichen.
"Bis zu fünf Prozent Unterrichtsausfall sind im selbst ernannten Kinderland Baden-Württemberg ein Skandal. Die CDU/FDP-Landesregierung ist mit dem Versprechen angetreten, die Lernbedingungen zu verbessern. Stattdessen erleben Eltern täglich, dass ihre Kinder früher vor der Haustüre stehen, weil ausfallender Unterricht nicht vertreten werden kann", sagte am Freitag (30.01) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Außerdem fällt an Gymnasien, Beruflichen Schulen und Sonderschulen ganzjährig Pflichtunterricht aus.
Die GEW unterstützt die Elternproteste für bessere Bildung und Chancen¬gleichheit in zahlreichen Städten Baden-Württembergs. "Dieser gemeinsame Druck auf Politiker/innen ist Voraussetzung für eine bessere finanzielle und personelle Versorgung aller Schulen", sagte Moritz.
Proteste der Initiative "Schule mit Zukunft" sind in Aalen, Bopfingen, Bruchsal, Esslingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Heilbronn, Herrenberg, Konstanz, Kornwestheim, Mannheim, Münsingen, Rastatt, Ravensburg, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Tübingen und Waiblingen geplant.
Internetportal Unterrichtsversorgung: www.gew-bw.de
Internetseite der Elternproteste: www.schule-mit-zukunft.com
Pressekontakt zu dieser Meldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Wuerttemberg
Pressestelle - Matthias Schneider
Silcherstr. 7, 70176 Stuttgart
Tel. (0711) 21030-14, Fax: -55
Handy: (0160) 4458395
E-Mail: presse@gew-bw.de
Internet: www.gew-bw.de
GEW: Schulsystem auf neue Füße stellen
Stuttgart, 20.01.2009 Die Bildungsgewerkschaft GEW bezeichnet den Beschluss der Landesregierung zur Werkrealschule als "erneutes Beispiel für eine mutlose Bildungspolitik." "Die stärkere berufliche Orientierung durch die Verzahnung mit beruflichen Schulen löst die Probleme nicht. Dadurch kann nicht ausgeglichen werden, dass unsere Schülerinnen und Schüler von Beginn an nicht ausreichend individuell gefördert werden. Auch in der neuen Werkrealschule fehlt Lernzeit, um zum Beispiel in Deutsch, Mathematik und den Schlüsselqualifikationen die notwendigen Kompetenzen zu erwerben", sagte am Dienstag (20.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Werkrealschulen gibt es in Baden-Württemberg bereits seit 15 Jahren. Ihr Abschluss gilt als gleichwertig zum Realschulabschluss, er wird aber von Arbeitgebern schlechter akzeptiert als die Mittlere Reife an Realschulen.
"Anstatt die bekannten Schwächen unseres Schul¬systems vorurteilsfrei unter die Lupe zu nehmen und das Schulsystem grundsätzlich auf neue Füße zu stellen, will es die CDU/FDP-Landesregierung allen recht machen und produziert am laufenden Band Stückwerk", sagte Moritz.
In Europa sortieren allein Deutschland und Österreich die Kinder mit zehn Jahren. Die Übertrittsquote in die Hauptschulen sinkt seit Jahren stetig. In Bremen und Hamburg, im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Rheinland-Pfalz ist bereits Bewegung in die Schulstrukturfrage gekommen. Dort werden zwischen 2009 und 2013 die Hauptschulen abgeschafft. "Kinder würden besser lernen, wenn nicht bereits ab der dritten Klasse der immense Druck der Schullaufbahnentscheidung auf Kindern und Eltern lastet", so Moritz. Die GEW geht davon aus, dass im Kommunalwahlkampf trotz der Entscheidung der Landesregierung das Thema Schulschließungen und Schulentwicklung ein zentrales Thema werden wird.
Weitere Informationen: www.gew-bw.de
Pressekontakt zu dieser Meldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Wuerttemberg
Pressestelle - Matthias Schneider
Silcherstr. 7, 70176 Stuttgart
Tel. (0711) 21030-14, Fax: -55
Handy: (0160) 4458395
E-Mail: presse@gew-bw.de
Internet: www.gew-bw.de
Stuttgart, 20.01.2009 Die Bildungsgewerkschaft GEW bezeichnet den Beschluss der Landesregierung zur Werkrealschule als "erneutes Beispiel für eine mutlose Bildungspolitik." "Die stärkere berufliche Orientierung durch die Verzahnung mit beruflichen Schulen löst die Probleme nicht. Dadurch kann nicht ausgeglichen werden, dass unsere Schülerinnen und Schüler von Beginn an nicht ausreichend individuell gefördert werden. Auch in der neuen Werkrealschule fehlt Lernzeit, um zum Beispiel in Deutsch, Mathematik und den Schlüsselqualifikationen die notwendigen Kompetenzen zu erwerben", sagte am Dienstag (20.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Werkrealschulen gibt es in Baden-Württemberg bereits seit 15 Jahren. Ihr Abschluss gilt als gleichwertig zum Realschulabschluss, er wird aber von Arbeitgebern schlechter akzeptiert als die Mittlere Reife an Realschulen.
"Anstatt die bekannten Schwächen unseres Schul¬systems vorurteilsfrei unter die Lupe zu nehmen und das Schulsystem grundsätzlich auf neue Füße zu stellen, will es die CDU/FDP-Landesregierung allen recht machen und produziert am laufenden Band Stückwerk", sagte Moritz.
In Europa sortieren allein Deutschland und Österreich die Kinder mit zehn Jahren. Die Übertrittsquote in die Hauptschulen sinkt seit Jahren stetig. In Bremen und Hamburg, im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Rheinland-Pfalz ist bereits Bewegung in die Schulstrukturfrage gekommen. Dort werden zwischen 2009 und 2013 die Hauptschulen abgeschafft. "Kinder würden besser lernen, wenn nicht bereits ab der dritten Klasse der immense Druck der Schullaufbahnentscheidung auf Kindern und Eltern lastet", so Moritz. Die GEW geht davon aus, dass im Kommunalwahlkampf trotz der Entscheidung der Landesregierung das Thema Schulschließungen und Schulentwicklung ein zentrales Thema werden wird.
Weitere Informationen: www.gew-bw.de
Pressekontakt zu dieser Meldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Wuerttemberg
Pressestelle - Matthias Schneider
Silcherstr. 7, 70176 Stuttgart
Tel. (0711) 21030-14, Fax: -55
Handy: (0160) 4458395
E-Mail: presse@gew-bw.de
Internet: www.gew-bw.de
Artikel:
Mecklenburg-Vorpommern: Minister Tesch hochzufrieden über den Verlauf der Diskussion um die Entwicklung der Selbstständigen Schule
Schwerin, 08.01.2009 Kultusminister Henry Tesch äußert sich hochzufrieden über den Verlauf der Diskussion um die Entwicklung der Selbstständigen Schule im Land. Die intensiven Diskussionen sowohl in den Schulen als auch im Landtag zeigen deutlich, dass diese Bildungsreform ohne Alternative ist.
Die Ankündigung des Ministerpräsidenten Erwin Sellering zur vollständigen Übernahme der Fahrkosten für Gymnasiasten durch das Land wird durch den Kultusminister ausdrücklich begrüßt. Die Regelung soll insbesondere für die Schülerinnen und Schüler ab der 11. Klassen in den Landkreisen gelten, die bislang für ihre Fahrtkarten zur Schule, die 70 Euro und mehr pro Monat kosten, selbst aufkommen müssen.
Im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Selbstständige Schule hatte Minister Tesch schon 2006 darauf hingewiesen, dass die Fahrtkosten für die Gymnasiasten eine erhebliche Mehrbelastung für die Familien vor allem im ländlichen Raum bedeuten. Das manifestiert sich sehr deutlich an zum Teil großen Unterschieden der Zahl der Abiturienten in ländlichen Gebieten und den größeren Städten des Landes, die nach der 12. bzw. 13. Klasse das Gymnasium verlassen.
Daran wurde deutlich, dass sich einkommensschwache Familien im ländlichen Raum auch aus finanziellen Gründen gegen ein Abitur für ihre Kinder entscheiden.
Minister Tesch: "Die jetzige Entwicklung erfreut mich, denn es war von Anfang an Bestandteil unserer bildungspolitischen Agenda, den Eltern und Schülern der gymnasialen Oberstufe und des Fachgymnasiums die Fahrkosten zu erstatten. Ich bin sicher, dass in den Familien damit eine Entscheidung zugunsten eines Studiums ihrer Kinder befördert wird."
Pressekontakt zu dieser Meldung
Ansprechpartner
Telefon: +49 385 588-7003, -7091, -7093
Fax: +49 385 588-7080, -7081
E-Mail: presse@kultus-mv.de
Die Ankündigung des Ministerpräsidenten Erwin Sellering zur vollständigen Übernahme der Fahrkosten für Gymnasiasten durch das Land wird durch den Kultusminister ausdrücklich begrüßt. Die Regelung soll insbesondere für die Schülerinnen und Schüler ab der 11. Klassen in den Landkreisen gelten, die bislang für ihre Fahrtkarten zur Schule, die 70 Euro und mehr pro Monat kosten, selbst aufkommen müssen.
Im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Selbstständige Schule hatte Minister Tesch schon 2006 darauf hingewiesen, dass die Fahrtkosten für die Gymnasiasten eine erhebliche Mehrbelastung für die Familien vor allem im ländlichen Raum bedeuten. Das manifestiert sich sehr deutlich an zum Teil großen Unterschieden der Zahl der Abiturienten in ländlichen Gebieten und den größeren Städten des Landes, die nach der 12. bzw. 13. Klasse das Gymnasium verlassen.
Daran wurde deutlich, dass sich einkommensschwache Familien im ländlichen Raum auch aus finanziellen Gründen gegen ein Abitur für ihre Kinder entscheiden.
Minister Tesch: "Die jetzige Entwicklung erfreut mich, denn es war von Anfang an Bestandteil unserer bildungspolitischen Agenda, den Eltern und Schülern der gymnasialen Oberstufe und des Fachgymnasiums die Fahrkosten zu erstatten. Ich bin sicher, dass in den Familien damit eine Entscheidung zugunsten eines Studiums ihrer Kinder befördert wird."
Pressekontakt zu dieser Meldung
Ansprechpartner
Telefon: +49 385 588-7003, -7091, -7093
Fax: +49 385 588-7080, -7081
E-Mail: presse@kultus-mv.de
Schavan: "Wichtige Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit in globalisierter Welt"
Berlin, 08.01.2009 Die Europäische Union hat das Jahr 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation erklärt. Damit soll die herausragende Bedeutung geistigen Schaffens für die Zukunftsfähigkeit Europas deutlich gemacht werden. Eröffnet wurde das Jahr mit einer Auftaktveranstaltung in Prag.
"Kreativität und Innovation sind wichtige Grundlagen, um die Chancen unserer globalisierten Welt nutzen zu können. Beide Aspekte sind eng verknüpft, denn Kreativität bietet die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung innovativer Ideen", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Ulm. Kreativität hat dabei vielfältige Facetten: von Kunst über Wissenschaft bis hin zur unternehmerischen Kreativität. "Bildung nimmt eine Schlüsselrolle bei der Innovationsleistung und Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft ein. Durch Bildung kann jeder Einzelne in jedem Lebensabschnitt seine Kreativität erheblich steigern."
Deutschland unterstützt die Initiative der Europäischen Union, Kreativität und Innovation zu fördern und 2009 europaweit öffentlich darzustellen. Auf der Website www.ejki2009.de finden sich ein Veranstaltungskalender sowie umfassende Informationen über Projekte, Aktionen und Veranstaltungen, die in Deutschland stattfinden. Die Umsetzung des Europäischen Jahrs der Kreativität und Innovation 2009 in Deutschland wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung koordiniert. Unterstützt wird das Bundesministerium von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung. Dort können auch geeignete Veranstaltungen gemeldet werden:
Kontakt: Nationale Agentur Bildung für Europa, Franziska Bopp, Tel.: (0228) 107-1670, E-Mail: bopp@bibb.de .
Mehr Informationen zur Umsetzung des Europäischen Jahrs in Deutschland finden Sie im Internet unter www.ejki2009.de und auf der Website der EU unter create2009.europa.eu.
Kreativität und Innovation - Europäisches Jahr 2009
Creativity and Innovation - European Year 2009
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28 - 30
D - 10115 Berlin
Telefon: (0 18 88) 57 - 50 50
Fax: (0 18 88) 57 - 55 51
E-Mail: presse@bmbf.bund.de
URL: www.bmbf.de/press/
Berlin, 08.01.2009 Die Europäische Union hat das Jahr 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation erklärt. Damit soll die herausragende Bedeutung geistigen Schaffens für die Zukunftsfähigkeit Europas deutlich gemacht werden. Eröffnet wurde das Jahr mit einer Auftaktveranstaltung in Prag.
"Kreativität und Innovation sind wichtige Grundlagen, um die Chancen unserer globalisierten Welt nutzen zu können. Beide Aspekte sind eng verknüpft, denn Kreativität bietet die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung innovativer Ideen", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Ulm. Kreativität hat dabei vielfältige Facetten: von Kunst über Wissenschaft bis hin zur unternehmerischen Kreativität. "Bildung nimmt eine Schlüsselrolle bei der Innovationsleistung und Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft ein. Durch Bildung kann jeder Einzelne in jedem Lebensabschnitt seine Kreativität erheblich steigern."
Deutschland unterstützt die Initiative der Europäischen Union, Kreativität und Innovation zu fördern und 2009 europaweit öffentlich darzustellen. Auf der Website www.ejki2009.de finden sich ein Veranstaltungskalender sowie umfassende Informationen über Projekte, Aktionen und Veranstaltungen, die in Deutschland stattfinden. Die Umsetzung des Europäischen Jahrs der Kreativität und Innovation 2009 in Deutschland wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung koordiniert. Unterstützt wird das Bundesministerium von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung. Dort können auch geeignete Veranstaltungen gemeldet werden:
Kontakt: Nationale Agentur Bildung für Europa, Franziska Bopp, Tel.: (0228) 107-1670, E-Mail: bopp@bibb.de .
Mehr Informationen zur Umsetzung des Europäischen Jahrs in Deutschland finden Sie im Internet unter www.ejki2009.de und auf der Website der EU unter create2009.europa.eu.
Kreativität und Innovation - Europäisches Jahr 2009
Creativity and Innovation - European Year 2009
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28 - 30
D - 10115 Berlin
Telefon: (0 18 88) 57 - 50 50
Fax: (0 18 88) 57 - 55 51
E-Mail: presse@bmbf.bund.de
URL: www.bmbf.de/press/
Berlin, 08.01.2009(hib/CHE) Der Bundesrat fordert die Einrichtung spezieller Integrationskurse für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Diese sollen parallel Schülern mit Migrationshintergrund angeboten werden, die sich in der letzten Klasse der Haupt-, Real-, oder Förderschule befinden. Ziel soll es sein, neben dem Schulabschluss durch berufsbezogene Sprachförderung und berufsbezogene Informationsbausteine die Ausbildungsfähigkeit dieser Jugendlichen zu verbessern.
In seinem Gesetzentwurf (16/11386) weist der Bundesrat auf die überdurchschnittlich großen Probleme Jugendlicher hin, deren Erstsprache nicht Deutsch ist und die deshalb mit besonderen Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung zu kämpfen hätten. Eine gezielte und frühzeitige Beratung und Förderung dieser Jugendlichen könne einen wesentlichen Beitrag zu einem erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung leisten, schreibt die Länderkammer. Mit ihrem Gesetzentwurf soll durch eine gezielte Änderung des Aufenthaltsgesetzes und der Integrationskursverordnung die Einrichtung solcher Kurse ermöglicht werden.
Eine Änderung der aufenthaltsrechtlichen Regelungen könne aus Sicht der Bundesregierung dagegen kein geeignetes Mittel sein, um dieses Ziel zu erreichen. In ihrer Stellungnahme zu dem Vorschlag des Bundesrates betont die Regierung, Integrationskurse seien dazu da, die Eingliederungsbemühungen von Ausländern durch ein Grundangebot zur Integration zu unterstützen. Bei der Idee des Bundesrates handele es sich jedoch um eine schulische Maßnahme, die durch die für das allgemein bildende Schulwesen verantwortlichen Bundesländer im Rahmen ihrer Kulturhoheit selbst umzusetzen seien. Dass es sich hier um eine Landeskompetenz handele werde, schreibt die Regierung weiter, auch im Beitrag der Länder zum Nationalen Integrationsplan deutlich. Dort hätten die Länder sich auf die Selbstverpflichtung verständigt, alle Kinder mit Defiziten in der deutschen Sprache besonders zu fördern.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressekontakt:
hib- heute im Bundestag - Aktuell
Herausgeber: Deutscher Bundestag - Parlamentskorrespondenz
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon-Nummer: 030-227-35642, Fax 030-227-36191
Verantwortlich: Saskia Leuenberger
Redaktionsmitglieder: Dr. Bernard Bode, Claudia Heine, Sebastian Hille, Michael Klein, Hans-Jürgen Leersch, Dr. Volker Müller, Monika Pilath, Annette Sach, Bernadette Schweda, Alexander Weinlein, Siegfried F. Wolf.
In seinem Gesetzentwurf (16/11386) weist der Bundesrat auf die überdurchschnittlich großen Probleme Jugendlicher hin, deren Erstsprache nicht Deutsch ist und die deshalb mit besonderen Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung zu kämpfen hätten. Eine gezielte und frühzeitige Beratung und Förderung dieser Jugendlichen könne einen wesentlichen Beitrag zu einem erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung leisten, schreibt die Länderkammer. Mit ihrem Gesetzentwurf soll durch eine gezielte Änderung des Aufenthaltsgesetzes und der Integrationskursverordnung die Einrichtung solcher Kurse ermöglicht werden.
Eine Änderung der aufenthaltsrechtlichen Regelungen könne aus Sicht der Bundesregierung dagegen kein geeignetes Mittel sein, um dieses Ziel zu erreichen. In ihrer Stellungnahme zu dem Vorschlag des Bundesrates betont die Regierung, Integrationskurse seien dazu da, die Eingliederungsbemühungen von Ausländern durch ein Grundangebot zur Integration zu unterstützen. Bei der Idee des Bundesrates handele es sich jedoch um eine schulische Maßnahme, die durch die für das allgemein bildende Schulwesen verantwortlichen Bundesländer im Rahmen ihrer Kulturhoheit selbst umzusetzen seien. Dass es sich hier um eine Landeskompetenz handele werde, schreibt die Regierung weiter, auch im Beitrag der Länder zum Nationalen Integrationsplan deutlich. Dort hätten die Länder sich auf die Selbstverpflichtung verständigt, alle Kinder mit Defiziten in der deutschen Sprache besonders zu fördern.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressekontakt:
hib- heute im Bundestag - Aktuell
Herausgeber: Deutscher Bundestag - Parlamentskorrespondenz
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon-Nummer: 030-227-35642, Fax 030-227-36191
Verantwortlich: Saskia Leuenberger
Redaktionsmitglieder: Dr. Bernard Bode, Claudia Heine, Sebastian Hille, Michael Klein, Hans-Jürgen Leersch, Dr. Volker Müller, Monika Pilath, Annette Sach, Bernadette Schweda, Alexander Weinlein, Siegfried F. Wolf.

