Berlin, 01.12.2008 Weltweit waren im letzten Jahr über 33 Millionen Menschen mit der dem HI-Virus infiziert. Täglich sterben etwa 5.700 Menschen an Aids. Viele Gründe, im Kampf gegen die unheilbare Krankheit nicht nachzulassen. Daran erinnert auch der Welt-Aids-Tag, der jährlich am 1. Dezember stattfindet.
In Deutschland leben derzeit rund 63.500 HIV-Infizierte. Bei 10.500 von ihnen ist die Krankheit bereits ausgebrochen.
Rund 3.000 Menschen infizierten sich im Jahr 2008 neu mit dem Virus. Damit blieb die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vorjahr konstant. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wertete dies als wichtigen Teilerfolg. Dennoch gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Die Bundesregierung hat deshalb die Mittel für die Vorbeugung noch einmal um eine Million auf 13,2 Millionen Euro aufgestockt.
Weltweite Aktionen für Solidarität und Aufklärung
Rund um den Globus finden am Welt-Aids-Tag zahlreiche Aktionen statt. Sie rufen dazu auf, Solidarität mit Infizierten, Kranken und den ihnen Nahestehenden zu zeigen. Denn: Der HI-Virus ist nicht besiegt.
In Berlin beispielsweise findet mit rund 500 Jugendlichen ein Jugendaktionstag statt. Höhepunkt ist die Uraufführung einer von Jugendlichen einstudierten Performance. Die Jugendlichen stellen dabei die Situation eines Menschen mit einer HIV-Infektion dar. Initiatoren sind das Bundesgesundheitsministerium, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie die Deutsche Aids-Hilfe und die Deutsche Aids-Stiftung.
In 22 weiteren Städten in Deutschland werden zehntausende Jugendliche die Aktion "Gemeinsam gegen Aids" mit Leben füllen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief 1988 den Welt-Aids-Tag zum ersten Mal aus. Er wird vom United Nations Programme on HIV/Aids (UNAids) organisiert. UNAids koordiniert die Aktivitäten der einzelnen Ländern im Kampf gegen Aids.
Globale Bedrohung
Besonders betroffen von der HIV/Aids-Epidemie sind die Menschen in den Entwicklungsländern - nämlich 95 Prozent. Davon leben fast zwei Drittel in Afrika südlich der Sahara. International ist die Anzahl der Menschen, die an Aids sterben, in den letzten zwei Jahren rückläufig: von etwa 2,2 Millionen im Jahr 2005 auf rund 2 Millionen Menschen im Jahr 2007. Dies ist zum Teil auf die verbesserte Behandlung von Aids-Kranken zurückzuführen.
Deutschland gehört international zu den großen Gebern in der HIV/Aids-Bekämpfung. Bis zum Jahr 2015 stellt die Bundesregierung dafür 500 Millionen Euro pro Jahr bereit.
Aids-Medikamente für Entwicklungsländer
Aids steht für "Acquired Immunodeficiency Syndrome" und bedeutet "Erworbenes Immunschwächesyndrom". Die unheilbare Krankheit wurde zum ersten Mal 1981 diagnostiziert.
Die Ansteckung erfolgt durch das Human Immunodeficiency Virus, kurz: HIV. Dabei ist die häufigste Ansteckungsquelle der Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person. Weitere Übertragungswege sind eine Infektion durch verseuchtes Blut oder der gemeinsame Gebrauch von Spritzen und Spritzen-Zubehör unter Drogenabhängigen.
In Deutschland leben derzeit rund 63.500 HIV-Infizierte. Bei 10.500 von ihnen ist die Krankheit bereits ausgebrochen.
Rund 3.000 Menschen infizierten sich im Jahr 2008 neu mit dem Virus. Damit blieb die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vorjahr konstant. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wertete dies als wichtigen Teilerfolg. Dennoch gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Die Bundesregierung hat deshalb die Mittel für die Vorbeugung noch einmal um eine Million auf 13,2 Millionen Euro aufgestockt.
Weltweite Aktionen für Solidarität und Aufklärung
Rund um den Globus finden am Welt-Aids-Tag zahlreiche Aktionen statt. Sie rufen dazu auf, Solidarität mit Infizierten, Kranken und den ihnen Nahestehenden zu zeigen. Denn: Der HI-Virus ist nicht besiegt.
In Berlin beispielsweise findet mit rund 500 Jugendlichen ein Jugendaktionstag statt. Höhepunkt ist die Uraufführung einer von Jugendlichen einstudierten Performance. Die Jugendlichen stellen dabei die Situation eines Menschen mit einer HIV-Infektion dar. Initiatoren sind das Bundesgesundheitsministerium, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie die Deutsche Aids-Hilfe und die Deutsche Aids-Stiftung.
In 22 weiteren Städten in Deutschland werden zehntausende Jugendliche die Aktion "Gemeinsam gegen Aids" mit Leben füllen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief 1988 den Welt-Aids-Tag zum ersten Mal aus. Er wird vom United Nations Programme on HIV/Aids (UNAids) organisiert. UNAids koordiniert die Aktivitäten der einzelnen Ländern im Kampf gegen Aids.
Globale Bedrohung
Besonders betroffen von der HIV/Aids-Epidemie sind die Menschen in den Entwicklungsländern - nämlich 95 Prozent. Davon leben fast zwei Drittel in Afrika südlich der Sahara. International ist die Anzahl der Menschen, die an Aids sterben, in den letzten zwei Jahren rückläufig: von etwa 2,2 Millionen im Jahr 2005 auf rund 2 Millionen Menschen im Jahr 2007. Dies ist zum Teil auf die verbesserte Behandlung von Aids-Kranken zurückzuführen.
Deutschland gehört international zu den großen Gebern in der HIV/Aids-Bekämpfung. Bis zum Jahr 2015 stellt die Bundesregierung dafür 500 Millionen Euro pro Jahr bereit.
Aids-Medikamente für Entwicklungsländer
Aids steht für "Acquired Immunodeficiency Syndrome" und bedeutet "Erworbenes Immunschwächesyndrom". Die unheilbare Krankheit wurde zum ersten Mal 1981 diagnostiziert.
Die Ansteckung erfolgt durch das Human Immunodeficiency Virus, kurz: HIV. Dabei ist die häufigste Ansteckungsquelle der Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person. Weitere Übertragungswege sind eine Infektion durch verseuchtes Blut oder der gemeinsame Gebrauch von Spritzen und Spritzen-Zubehör unter Drogenabhängigen.

