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Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen einzigen Studienplatz unbesetzt zu lassen"
Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen einzigen Studienplatz unbesetzt zu lassen"
Landtag stimmt Staatsvertrag zur Hochschulzulassung zu
Dresden, 11.03.2009 "Es ist nicht länger zu akzeptieren, dass in begehrten Studienfächern Studienplätze frei bleiben. Das Chaos bei der Zulassung zum Studium muss endlich ein Ende haben", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute in Dresden. Der Sächsische Landtag hatte zuvor dem Staatsvertrag zur Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung zugestimmt. Damit stehe der Errichtung dieser Servicestelle nun auch aus sächsischer Sicht nichts mehr im Wege.
Derzeit wird die Ausschreibung für die Entwicklung eines neuen Serviceverfahrens vorbereitet. Das neue Verfahren soll bei der Bewerbung eines Abiturienten an mehreren Hochschulstandorten Mehrfachzulassungen und die damit verbundene Blockade von Mangel-Studienplätzen verhindern. Wissenschaftsministerin Dr. Stange forderte die sächsischen Hochschulen auf, sich künftig an dem neuen Zulassungsservice zu beteiligen. Nur dann könne das neue Verfahren auch wirklich Entlastung für die Bewerber und für die Hochschulen bringen und dem Durcheinander ein Ende bereiten. "Sachsen steht aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren vor einer schwierigen Situation", so Dr. Stange. "Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen einzigen Studienplatz unbesetzt zu lassen."
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressesprecherin
Eileen Mägel
+49 (0)351 - 564 6020
+49 (0)351 - 564 6025
presse@smwk.sachsen.de
Landtag stimmt Staatsvertrag zur Hochschulzulassung zu
Dresden, 11.03.2009 "Es ist nicht länger zu akzeptieren, dass in begehrten Studienfächern Studienplätze frei bleiben. Das Chaos bei der Zulassung zum Studium muss endlich ein Ende haben", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute in Dresden. Der Sächsische Landtag hatte zuvor dem Staatsvertrag zur Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung zugestimmt. Damit stehe der Errichtung dieser Servicestelle nun auch aus sächsischer Sicht nichts mehr im Wege.
Derzeit wird die Ausschreibung für die Entwicklung eines neuen Serviceverfahrens vorbereitet. Das neue Verfahren soll bei der Bewerbung eines Abiturienten an mehreren Hochschulstandorten Mehrfachzulassungen und die damit verbundene Blockade von Mangel-Studienplätzen verhindern. Wissenschaftsministerin Dr. Stange forderte die sächsischen Hochschulen auf, sich künftig an dem neuen Zulassungsservice zu beteiligen. Nur dann könne das neue Verfahren auch wirklich Entlastung für die Bewerber und für die Hochschulen bringen und dem Durcheinander ein Ende bereiten. "Sachsen steht aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren vor einer schwierigen Situation", so Dr. Stange. "Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen einzigen Studienplatz unbesetzt zu lassen."
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Wissenschaftsministerin erteilt einkommensunabhängigem Stipendiensystem klare Absage – BAföG Ausbau gefordert
Dresden, 11.12.2008 "Wenn es uns gelingen soll, mehr junge Leute für ein Studium zu gewinnen, dann müssen wir die Ausbildungsförderung über BAföG weiterentwickeln, anstatt einigen wenigen Studierenden mehr Geld in die Hand zu geben", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute im Sächsischen Landtag. Sie erteilte damit dem Vorschlag nach Einführung eines einkommensunabhängigen Stipendiensystems eine klare Absage.
Etwa 30% der Jugendlichen würden heute überwiegend aus finanziellen Gründen kein Studium aufnehmen. Daher sei es unabdingbar, unter anderem das Schüler-BaföG auszubauen, BAföG für über 30jährige zu erweitern und damit den Einstieg für beruflich Qualifizierte in ein Erststudium zu erleichtern und die Leistungskomponente weiterzuentwickeln. "Während von 100 Akademiker-Kindern heute 83 Abitur machen, sind es bei Familien ohne akademische Tradition nur 23 bundesweit. Damit ist offensichtlich, dass das Potenzial beim akademischen Bildungsmilieu weitgehend ausgeschöpft ist und nur eine sozial gerechte Studienfinanzierung soziale Benachteiligung ausgleichen kann!"
In Sachsen haben in diesem Jahr ca 30 Prozent aller sächsischen Studentinnen und Studenten an staatlichen Hochschulen Ausbildungsförderung nach dem BAföG oder ein Stipendium erhalten. Dieser Anteil werde ab dem kommenden Jahr aufgrund der Novellierung des Bafög deutlich ansteigen.
Dresden, 11.12.2008 "Wenn es uns gelingen soll, mehr junge Leute für ein Studium zu gewinnen, dann müssen wir die Ausbildungsförderung über BAföG weiterentwickeln, anstatt einigen wenigen Studierenden mehr Geld in die Hand zu geben", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute im Sächsischen Landtag. Sie erteilte damit dem Vorschlag nach Einführung eines einkommensunabhängigen Stipendiensystems eine klare Absage.
Etwa 30% der Jugendlichen würden heute überwiegend aus finanziellen Gründen kein Studium aufnehmen. Daher sei es unabdingbar, unter anderem das Schüler-BaföG auszubauen, BAföG für über 30jährige zu erweitern und damit den Einstieg für beruflich Qualifizierte in ein Erststudium zu erleichtern und die Leistungskomponente weiterzuentwickeln. "Während von 100 Akademiker-Kindern heute 83 Abitur machen, sind es bei Familien ohne akademische Tradition nur 23 bundesweit. Damit ist offensichtlich, dass das Potenzial beim akademischen Bildungsmilieu weitgehend ausgeschöpft ist und nur eine sozial gerechte Studienfinanzierung soziale Benachteiligung ausgleichen kann!"
In Sachsen haben in diesem Jahr ca 30 Prozent aller sächsischen Studentinnen und Studenten an staatlichen Hochschulen Ausbildungsförderung nach dem BAföG oder ein Stipendium erhalten. Dieser Anteil werde ab dem kommenden Jahr aufgrund der Novellierung des Bafög deutlich ansteigen.
Bildungsminister Rupprecht wirbt für Stipendium der Roland Berger Stiftung
Potsdam, 11.12.2008 Bildungsminister Holger Rupprecht wirbt für die Teilnahme am Stipendien-Programm "Fit für Verantwortung" der Roland Berger Stiftung. In Deutschland würden 83 Prozent aller Akademiker-Kinder studieren – aber nur sechs Prozent der Arbeiterkinder. "Das ist nicht akzeptabel", so der Bildungsminister. "Das Stipendienprogramm der Roland Berger Stiftung ermöglicht begabten Kindern aus sozial schwächeren Familien eine besondere Förderung zum Erreichen der Hoch-schulreife und bietet so einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit."
Das Stipendienprogramm der Roland Berger Stiftung mit insgesamt 160 Stipendien soll zunächst in vier Regionen Deutschlands – dem Ruhrgebiet, Ober-bayern, Berlin und Brandenburg – gestartet werden. Für Brandenburg sind 40 Stipendien vorgesehen. Die Bewerbungsunterlagen liegen den Schulen bereits vor. Bewerben können sich Kinder und Jugendliche zwischen vier und 25 Jahren.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rolandberger-stiftung.org/aktuelles-lesen/items/fit-fuer-verantwortung.html oder unter www.rolandberger-stiftung.org
Potsdam, 11.12.2008 Bildungsminister Holger Rupprecht wirbt für die Teilnahme am Stipendien-Programm "Fit für Verantwortung" der Roland Berger Stiftung. In Deutschland würden 83 Prozent aller Akademiker-Kinder studieren – aber nur sechs Prozent der Arbeiterkinder. "Das ist nicht akzeptabel", so der Bildungsminister. "Das Stipendienprogramm der Roland Berger Stiftung ermöglicht begabten Kindern aus sozial schwächeren Familien eine besondere Förderung zum Erreichen der Hoch-schulreife und bietet so einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit."
Das Stipendienprogramm der Roland Berger Stiftung mit insgesamt 160 Stipendien soll zunächst in vier Regionen Deutschlands – dem Ruhrgebiet, Ober-bayern, Berlin und Brandenburg – gestartet werden. Für Brandenburg sind 40 Stipendien vorgesehen. Die Bewerbungsunterlagen liegen den Schulen bereits vor. Bewerben können sich Kinder und Jugendliche zwischen vier und 25 Jahren.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rolandberger-stiftung.org/aktuelles-lesen/items/fit-fuer-verantwortung.html oder unter www.rolandberger-stiftung.org
Studentenwerke mit umfangreichem Forderungskatalog zur staatlichen Studienfinanzierung der Zukunft - Ausreichende, transparente, unbürokratische staatliche Förderung für alle Bachelor- und Master-Studiengänge - keine Studiengebühren - "Staatliche Studienfinanzierung hat strategische Bedeutung für Erfolg der Hochschulbildung in Deutschland"
Berlin, 03.12.2008 Die 58 Studentenwerke in Deutschland fordern die Abschaffung von Studiengebühren im Zuge einer umfassenden Modernisierung des staatlichen Studienfinanzierungssystems. Auf ihrer Jahresversammlung verständigten sich die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studentenwerke auf einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Studienfinanzierung der Zukunft. Er sieht im Kern eine am BAföG orientierte ausreichende, kontinuierlich anzupassende staatliche Breitenförderung sowohl für Bachelor- als auch Master-Studiengänge ohne Altersgrenzen vor.
DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat hob in einer Grundsatzrede vor den mehr als 150 Studentenwerks-Delegierten die strategische Bedeutung der Studienfinanzierung hervor: "Mehr Studierende, mehr Hochschulabsolventen, mehr soziale Durchlässigkeit im Hochschulsystem - für alle diese Ziele ist eine leistungsfähige staatliche Studienfinanzierung zentral." Studiengebühren hingegen gehören für die Studentenwerke abgeschafft; sie verstärkten die soziale Selektivität an den Hochschulen und verteuerten das Studium.
Aus Sicht der Studentenwerke muss das staatliche Studienfinanzierungssystem der Zukunft bereits vor dem Studium ansetzen. So sollen zum Beispiel staatliche Transferleistungen wie das Kindergeld direkt an die Schülerinnen und Schüler ausbezahlt werden. Auch müsse das Schüler-BAföG wie vor 1983 wieder für die Sekundarstufe II an allgemeinbildenden Schulen geöffnet werden.
Für das Studium selbst verständigten sich die Studentenwerke auf einen umfangreichen Katalog von Forderungen und Maßnahmen zur zukünftigen staatlichen Studienfinanzierung:
in Höhe und Dauer ausreichende Förderung als Zuschuss oder Stipendium ohne Altersgrenzen
unbürokratische Lösungen für Studierende in besonderen Lebenslagen, z.B. für Studierende mit Kind oder Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit
Förderung auch für Master-Studiengänge nach Berufstätigkeit
von den Ländern ausfinanzierte Studienfinanzierungs-Beratung durch die Studentenwerke
Auslands-BAföG für alle 46 Staaten des Bologna-Prozesses
Berlin, 03.12.2008 Die 58 Studentenwerke in Deutschland fordern die Abschaffung von Studiengebühren im Zuge einer umfassenden Modernisierung des staatlichen Studienfinanzierungssystems. Auf ihrer Jahresversammlung verständigten sich die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studentenwerke auf einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Studienfinanzierung der Zukunft. Er sieht im Kern eine am BAföG orientierte ausreichende, kontinuierlich anzupassende staatliche Breitenförderung sowohl für Bachelor- als auch Master-Studiengänge ohne Altersgrenzen vor.
DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat hob in einer Grundsatzrede vor den mehr als 150 Studentenwerks-Delegierten die strategische Bedeutung der Studienfinanzierung hervor: "Mehr Studierende, mehr Hochschulabsolventen, mehr soziale Durchlässigkeit im Hochschulsystem - für alle diese Ziele ist eine leistungsfähige staatliche Studienfinanzierung zentral." Studiengebühren hingegen gehören für die Studentenwerke abgeschafft; sie verstärkten die soziale Selektivität an den Hochschulen und verteuerten das Studium.
Aus Sicht der Studentenwerke muss das staatliche Studienfinanzierungssystem der Zukunft bereits vor dem Studium ansetzen. So sollen zum Beispiel staatliche Transferleistungen wie das Kindergeld direkt an die Schülerinnen und Schüler ausbezahlt werden. Auch müsse das Schüler-BAföG wie vor 1983 wieder für die Sekundarstufe II an allgemeinbildenden Schulen geöffnet werden.
Für das Studium selbst verständigten sich die Studentenwerke auf einen umfangreichen Katalog von Forderungen und Maßnahmen zur zukünftigen staatlichen Studienfinanzierung:
in Höhe und Dauer ausreichende Förderung als Zuschuss oder Stipendium ohne Altersgrenzen
unbürokratische Lösungen für Studierende in besonderen Lebenslagen, z.B. für Studierende mit Kind oder Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit
Förderung auch für Master-Studiengänge nach Berufstätigkeit
von den Ländern ausfinanzierte Studienfinanzierungs-Beratung durch die Studentenwerke
Auslands-BAföG für alle 46 Staaten des Bologna-Prozesses
Saarbrücken, 02.12.2008 Nach ersten vorläufigen Meldungen haben sich im laufenden Wintersemester 2008/09 insgesamt 21 396 Studierende an saarländischen Hochschulen eingeschrieben. Diese Zahl liegt nach Mitteilung des Statistischen Amtes um 1 802 oder 9,2 Prozent über der des Vorjahres (19 594). Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt bei 48,9 Prozent.
Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist die Akkreditierung der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement zur Hochschule und die damit verbundene erstmalige Einbeziehung in die amtliche Studentenstatistik. Im Wintersemester 2008/09, in dem erstmals die Studierendenzahlen an dieser Hochschule erhoben werden, sind 1 863 Studierende, darunter 1 001 Frauen immatrikuliert. Ohne diesen Neuzugang wäre insgesamt ein leichter Rückgang der Studierendenzahlen von 61 bzw. 0,3 Prozent zu verzeichnen.
Die Entwicklung der Studierendenzahl verlief an den einzelnen Hochschulen unterschiedlich. Steigende Einschreibungen konnten die Fachhochschule für Verwaltung (+ 14,7 %), die Hochschule der bildenden Künste (+ 10,9 %) und die Hochschule für Technik und Wirtschaft mit 4,1 Prozent verzeichnen. Rückläufige Studentenzahlen meldete die Universität des Saarlandes (- 1,5 %) und die auslaufende Katholische Hochschule für Soziale Arbeit (- 80,8 %). Fast unverändert blieb die Hochschule für Musik.
Die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 603 oder 18,4 Prozent auf 3 884. Auch hierfür ist im Wesentlichen die Einbeziehung der Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in die amtliche Statistik verantwortlich. Sie verzeichnet 403 Studierende im ersten Hochschulsemester. Auch an der Fachhochschule für Verwaltung und Hochschule der Bildenden Künste konnte ein Anstieg der Erstimmatrikulierten von 99 auf 133 oder 34,3 Prozent, sowie von 34 auf 48 oder 41,2 Prozent ermittelt werden. An der Universität des Saarlandes blieb die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester fast unverändert. Die Hochschule für Musik und die Hochschule für Technik und Wirtschaft verzeichneten jeweils einen Rückgang um 17,6 und 17,2 Prozent. Im ersten Fachsemester waren 5 155 Studienanfänger eingeschrieben, 651 oder 14,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist die Akkreditierung der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement zur Hochschule und die damit verbundene erstmalige Einbeziehung in die amtliche Studentenstatistik. Im Wintersemester 2008/09, in dem erstmals die Studierendenzahlen an dieser Hochschule erhoben werden, sind 1 863 Studierende, darunter 1 001 Frauen immatrikuliert. Ohne diesen Neuzugang wäre insgesamt ein leichter Rückgang der Studierendenzahlen von 61 bzw. 0,3 Prozent zu verzeichnen.
Die Entwicklung der Studierendenzahl verlief an den einzelnen Hochschulen unterschiedlich. Steigende Einschreibungen konnten die Fachhochschule für Verwaltung (+ 14,7 %), die Hochschule der bildenden Künste (+ 10,9 %) und die Hochschule für Technik und Wirtschaft mit 4,1 Prozent verzeichnen. Rückläufige Studentenzahlen meldete die Universität des Saarlandes (- 1,5 %) und die auslaufende Katholische Hochschule für Soziale Arbeit (- 80,8 %). Fast unverändert blieb die Hochschule für Musik.
Die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 603 oder 18,4 Prozent auf 3 884. Auch hierfür ist im Wesentlichen die Einbeziehung der Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in die amtliche Statistik verantwortlich. Sie verzeichnet 403 Studierende im ersten Hochschulsemester. Auch an der Fachhochschule für Verwaltung und Hochschule der Bildenden Künste konnte ein Anstieg der Erstimmatrikulierten von 99 auf 133 oder 34,3 Prozent, sowie von 34 auf 48 oder 41,2 Prozent ermittelt werden. An der Universität des Saarlandes blieb die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester fast unverändert. Die Hochschule für Musik und die Hochschule für Technik und Wirtschaft verzeichneten jeweils einen Rückgang um 17,6 und 17,2 Prozent. Im ersten Fachsemester waren 5 155 Studienanfänger eingeschrieben, 651 oder 14,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Ministerin sieht Zahlen des Statistischen Bundesamtes als Erfolg für Politik
Berlin, 01.12.2008 "Das ist ein klarer Erfolg der aktuellen Hochschulpolitik von Bund und Ländern." Mit diesen Worten kommentierte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die am Montag veröffentlichten Studienanfängerzahlen des Statistischen Bundesamtes. Nach den vorläufigen Ergebnissen haben im Studienjahr 2008 rund 385.500 Erstsemester ein Studium in Deutschland begonnen. Das sind gut 24.000 oder 6,7 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Den vorläufigen Angaben zufolge ist die Studienanfängerquote, also der Anteil der Studierenden an einem Altersjahrgang, von 37,1 Prozent in 2007 auf 39,3 Prozent gestiegen.
"Die neuen Zahlen zeigen: Wir sind auf dem richtigen Weg. Das gemeinsame Ziel von Bund und Ländern, die Studienanfängerquote auf 40 Prozent zu erhöhen, rückt in greifbare Nähe", sagte Schavan. "Mit dem im vergangenen Jahr vereinbarten Hochschulpakt 2020 haben Bund und Länder einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass die Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland in der Lage sind, zusätzliche Studierwillige aufzunehmen." Bund und Länder wollen mit dem Pakt erreichen, dass bis zum Jahr 2010 gut 90.000 zusätzliche Studienanfänger an die Hochschulen kommen.
Ministerin Schavan verwies auch auf die positive Wirkung der diesjährigen BAföG-Erhöhung, die es vor allem jungen Menschen aus einkommensschwächeren Familien erleichtert habe, ein Studium aufzunehmen. Erfreulich sei außerdem, dass der sich im Bundesdurchschnitt ergebende Aufwärtstrend auf einer flächendeckenden Zunahme der Studienanfängerzahl beruht. Schließlich hob die Ministerin hervor, dass insbesondere in der Mathematik, der Informatik sowie den Naturwissenschaften und den Technikfächern (abgekürzt: MINT) deutliche Steigerungen zu verzeichnen seien. Im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Bauingenieurwesen liegen die Steigerungsraten mit je elf Prozent sogar im zweistelligen Bereich. Wie bereits im vergangenen Jahr stieg auch die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger an Fachhochschulen mit fast 13 Prozent überdurchschnittlich an.
Berlin, 01.12.2008 "Das ist ein klarer Erfolg der aktuellen Hochschulpolitik von Bund und Ländern." Mit diesen Worten kommentierte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die am Montag veröffentlichten Studienanfängerzahlen des Statistischen Bundesamtes. Nach den vorläufigen Ergebnissen haben im Studienjahr 2008 rund 385.500 Erstsemester ein Studium in Deutschland begonnen. Das sind gut 24.000 oder 6,7 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Den vorläufigen Angaben zufolge ist die Studienanfängerquote, also der Anteil der Studierenden an einem Altersjahrgang, von 37,1 Prozent in 2007 auf 39,3 Prozent gestiegen.
"Die neuen Zahlen zeigen: Wir sind auf dem richtigen Weg. Das gemeinsame Ziel von Bund und Ländern, die Studienanfängerquote auf 40 Prozent zu erhöhen, rückt in greifbare Nähe", sagte Schavan. "Mit dem im vergangenen Jahr vereinbarten Hochschulpakt 2020 haben Bund und Länder einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass die Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland in der Lage sind, zusätzliche Studierwillige aufzunehmen." Bund und Länder wollen mit dem Pakt erreichen, dass bis zum Jahr 2010 gut 90.000 zusätzliche Studienanfänger an die Hochschulen kommen.
Ministerin Schavan verwies auch auf die positive Wirkung der diesjährigen BAföG-Erhöhung, die es vor allem jungen Menschen aus einkommensschwächeren Familien erleichtert habe, ein Studium aufzunehmen. Erfreulich sei außerdem, dass der sich im Bundesdurchschnitt ergebende Aufwärtstrend auf einer flächendeckenden Zunahme der Studienanfängerzahl beruht. Schließlich hob die Ministerin hervor, dass insbesondere in der Mathematik, der Informatik sowie den Naturwissenschaften und den Technikfächern (abgekürzt: MINT) deutliche Steigerungen zu verzeichnen seien. Im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Bauingenieurwesen liegen die Steigerungsraten mit je elf Prozent sogar im zweistelligen Bereich. Wie bereits im vergangenen Jahr stieg auch die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger an Fachhochschulen mit fast 13 Prozent überdurchschnittlich an.
Berlin, 01.12.2008 DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Jetzt in ausreichend Studienplätze und soziale Infrastruktur investieren"
Meyer auf der Heyde: Schulabsolventenzahl stärker gestiegen als Studienanfänger
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) freut sich über die gestiegene Zahl von Studienanfängern, mahnt Bund und Länder aber, Hochschulen und Studentenwerke nun nachhaltig auszubauen. "Sonst bleibt der erfreulich hohe Stand von Studienanfängern ein Zwischenhoch", erklärte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde in einer ersten Stellungnahme.
Meyer auf der Heyde: "Die deutsche Hochschulpolitik darf jetzt nicht die Hände in den Schoß legen. Die Arbeit beginnt erst. Die geburtenstarken Jahrgänge und die doppelten Abiturjahrgänge werden in den kommenden Jahren die Studierquote nur dann nachhaltig nach oben treiben, wenn jetzt die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das Signal an alle jungen Menschen in Deutschland muss sein: Studiert, die Hochschultüren stehen für Euch weit offen!"
Meyer auf der Heyde fordert Bund und Länder auf, angesichts der erfreulichen Entwicklung nun den Hochschulpakt II ausreichend zu finanzieren und ihn mit den dringend erforderlichen Investitionen in die soziale Infrastruktur bzw. die Studentenwerke zu flankieren: "Wir müssen jetzt die Bedingungen schaffen für noch mehr Studierende in Deutschland. Dazu gehören ausreichend Studienplätze. Dazu gehört aber auch ausreichend campusnaher Wohnraum, günstige Verpflegung und vor allem Beratung, zum Beispiel zur Studienfinanzierung."
In die Freude über die stark gestiegenen Erstsemesterzahlen streut Meyer auf der Heyde ein Körnchen Skepsis: "So erfreulich der Anstieg der Studienanfängerzahlen in den Jahren 2007 und 2008 auch ist: Gegenüber 2003 beträgt die Steigerung gerade mal 2,1 %, die der Schulabsolventen mit Hochschulzugangsberechtigung schätzungsweise jedoch 20%!"
Meyer auf der Heyde: Schulabsolventenzahl stärker gestiegen als Studienanfänger
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) freut sich über die gestiegene Zahl von Studienanfängern, mahnt Bund und Länder aber, Hochschulen und Studentenwerke nun nachhaltig auszubauen. "Sonst bleibt der erfreulich hohe Stand von Studienanfängern ein Zwischenhoch", erklärte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde in einer ersten Stellungnahme.
Meyer auf der Heyde: "Die deutsche Hochschulpolitik darf jetzt nicht die Hände in den Schoß legen. Die Arbeit beginnt erst. Die geburtenstarken Jahrgänge und die doppelten Abiturjahrgänge werden in den kommenden Jahren die Studierquote nur dann nachhaltig nach oben treiben, wenn jetzt die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das Signal an alle jungen Menschen in Deutschland muss sein: Studiert, die Hochschultüren stehen für Euch weit offen!"
Meyer auf der Heyde fordert Bund und Länder auf, angesichts der erfreulichen Entwicklung nun den Hochschulpakt II ausreichend zu finanzieren und ihn mit den dringend erforderlichen Investitionen in die soziale Infrastruktur bzw. die Studentenwerke zu flankieren: "Wir müssen jetzt die Bedingungen schaffen für noch mehr Studierende in Deutschland. Dazu gehören ausreichend Studienplätze. Dazu gehört aber auch ausreichend campusnaher Wohnraum, günstige Verpflegung und vor allem Beratung, zum Beispiel zur Studienfinanzierung."
In die Freude über die stark gestiegenen Erstsemesterzahlen streut Meyer auf der Heyde ein Körnchen Skepsis: "So erfreulich der Anstieg der Studienanfängerzahlen in den Jahren 2007 und 2008 auch ist: Gegenüber 2003 beträgt die Steigerung gerade mal 2,1 %, die der Schulabsolventen mit Hochschulzugangsberechtigung schätzungsweise jedoch 20%!"

