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Redaktion 11.03.2010
Berlin, 11.03.2010 Die Meldung von Gewaltvorfällen im Schuljahr 2008/09 hat im Vergleich zum Vorjahr wieder zugenommen. Sie stieg von 1632 im Schuljahr 2007/08 auf 1817 im Schuljahr 2008/09 bei einer Abnahme der Schülerzahlen um ca. 2 %.

Durchschnittlich meldete ca. jede zweite Schule Gewaltvorfälle. Die meisten Meldungen kamen aus den Grundschulen, der zahlenmäßig häufigsten Schulform, mit ca. 39 %, gefolgt von den Sonderschulen mit etwa 21 %.

Im Schuljahr 2008/09 sind bereits wie in den Vorjahren körperliche Gewalt mit ca. 65 % der Meldungen und Bedrohung mit etwa 19 % die vorrangigen Meldegründe.

Sprunghafter Anstieg nach dem Amoklauf in Baden-Württemberg
Während die Zahlen im ersten Schulhalbjahr etwa auf Vorjahresniveau lagen, kam es ab März 2009 zu einem sprunghaften Anstieg, was in einem engen Zusammenhang mit der Amoktat in Winnenden am 11.03.2009 zu sehen ist. Die Amoktat an der Albertville-Realschule in Winnenden führte zu einer starken Verunsicherung an Berliner Schulen. Plötzlich waren die Schulen mit einer Vielzahl von Fragestellungen konfrontiert, die insbesondere das Bedürfnis nach mehr Handlungssicherheit spiegelten.

In diesem Kontext meldeten Schulleiter ab März 2009 deutlich mehr Bedrohungen, in denen Schülerinnen und Schüler verbal oder im Internet mit einem "Amoklauf" drohten, Todeslisten fertigten oder Winnenden in Gesprächen als nachahmenswert rechtfertigten. Allein innerhalb der ersten Woche nach Winnenden wurden allein 11 solcher Fälle gemeldet. Im Vergleich dazu wurden im gesamten ersten Schulhalbjahr 2009 sieben entsprechende Drohungen gemeldet.

So erklärt sich die Zunahme der Meldungen insgesamt. Lehrkräfte zeigten sich verunsichert und äußerten die Sorge, gefährliche Entwicklungen nicht richtig einzuschätzen bzw. Eskalationen nicht verhindert zu haben. Das führte zu einer größeren Meldebereitschaft und zu einer höheren Inanspruchnahme schulpsychologischer Beratung, insbesondere auch bei Schulen, die bisher keine oder selten Gewaltvorfälle meldeten.

Dies zeigen im Folgenden auch die Einzelauswertungen der Daten. Diese Gewalttat verunsicherte und ängstigte Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Elternschaft.

Die Maßnahmen zur Früherkennung schwerer zielgerichteter Gewalt an Schulen und zur Amokprävention in Berlin wurden seit Jahren in Berlin verstärkt und auch nach Winnenden weiter ausgebaut:

-Die Notfallpläne der Berliner Schulen zu den Themen "Amokdrohung" und "Amoklauf" wurden in enger Zusammenarbeit mit der Polizei aktualisiert.

-Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schularten wurden zum Thema Amokprävention geschult.

-Die Schulpsychologie bietet, oft gemeinsam mit der Polizei, Beratung bei der Einschätzung und Aufarbeitung von Amokdrohungen. Es werden Fortbildungen zur Amokprävention für Kollegien durchgeführt.

In Abstimmung mit der Polizei wurde eine berlinweit abgestimmte Vorgehensweise für ein einheitliches Alarmierungssystem festgelegt, das nun gemeinsam mit den Bezirken umgesetzt wird. So wird über einen einheitlichen Dauerton eine Alarmierung bei Amokalarm an den Schulen möglich oder eine entsprechende Durchsage über eine Lautsprecheranlage gegeben.
Den vollständigen Bericht finden Sie im Anhang unter: www.berlin.de/sen/bildung/hilfe_und_praevention/gewaltpraevention/

Änderungen im Gewaltmeldeverfahren, Notfallordner helfen den Schulen Der Gewaltpräventionsbericht dient der Aufhellung des Dunkelfeldes und wird nie ein abschließendes Bild der Gewalttaten an Berlins Schulen bieten können. Wesentliches Augenmerk gehört neben der Prävention der Intervention und Aufarbeitung der Fälle.

Seit Beginn des laufenden Schuljahres trägt das differenziertere Melde- und Unterstützungsverfahren diesem Gedanken Rechnung. So sind die von den Schulen erfassten Tatbestände an die Systematik des bekannten Notfallordners angeglichen worden, der von anderen Bundesländern in wesentlichen Teilen kopiert wurde. Dies macht es einfacher konkrete Handlungsweisen nachzusehen und die von Experten erarbeiteten Maßnahmen der Opferhilfe und Nachsorge zu ergreifen. In dem bekannten orangefarbenen Ordner finden sich für Schulleitungen und Lehrkräfte Verhaltenshinweise sowohl zum Tatbestand "Schlägerei" als auch für "Schwere Sachbeschädigung" oder "Extremismus". Die Kategorien sind differenzierter als bisher und berücksichtigen die Schweregrade der Vorfälle. Damit erleichtern sie der Schule auch die Einschätzung eines Vorfalls. Die Notfallpläne stellen sicher, dass Schulleiter wissen, was Sie im Gewaltfall tun müssen.

Das Informationsschreiben zum Umgang mit Gewalt- und Notfallsituationen gilt seit 7.08.2009 und verbindet das Meldeverfahren mit der Unterstützung der Betroffenen und der Schulen. Die Schulen sind weiterhin zur Meldung verpflichtet, insbesondere bei Gefährdungsgrad III (rot) und II (gelb).

Es besteht grundsätzlich die Pflicht der Aufarbeitung von Gewaltvorfällen durch die Schule. Die schriftliche Meldung im "grünen Bereich " ist eingeschränkt (Auszug Infoschreiben):

"3.3 Grün/Gefährdungsgrad I - niedrige Gefährdung: Vorfälle dieser Kategorie sind entsprechend der Notfallpläne in eigener Verantwortung der Schulen zu lösen. Dabei stehen Schadensbegrenzung, Opferhilfe und Möglichkeiten der Wiedergutmachung im Vordergrund. (...) Die schriftliche Meldung erfolgt nur dann, wenn die schulinternen pädagogischen Lösungsversuche nicht ausreichen und externe Hilfe bzw. eine Meldung an die Polizei erforderlich ist, wenn der Vorfall von öffentlichem Interesse ist."

Das heißt, dass die Schulen durchaus weiterhin gravierende Beleidigungen, Schlägereien und Sachbeschädigungen melden.

Bildungssenator Prof. E. Jürgen Zöllner: "Der vorrangige Aspekt ist, dass Schulen darin unterstützt werden, kompetent gewaltpräventiv arbeiten zu können. Dazu zählen Projekte wie das Buddyprojekt, Lehrerfortbildungen, Präventivkurse und Handreichungen und die ausgeprägte Kooperation mit der Schulpsychologie. Durch das neue Meldeverfahren sind Schulen mit weniger Bürokratie belastet - an den Stellen, wo sie Probleme in Eigenverantwortung lösen können. Die Meldezahlen zeigen, dass Berlins Schulen in hohem Maße für dieses Problemgebiet sensibilisiert sind. Auch erscheint es Schulen nicht länger pauschal als Makel, wenn sich Gewalttaten in ihrem Bereich ereignen. Die Schulen machen nicht bei der bloßen Erfassung von Gewaltvorfällen halt, sondern kümmern sich auf grundsätzlich hohem Niveau um die Intervention und Opferhilfe."
Redaktion 01.03.2010
Berlin, 01.03.2010 Die heiße Phase des Wettbewerbs "Berliner Klima Schulen" ist angebrochen. Noch bis zum 30. April sind Berliner Schülerinnen und Schüler aufgerufen, Projekte rund um Klima und Klimaschutz einzureichen. In den vergangenen Monaten haben sich bereits viele Schülergruppen und Schulen mit ihren Projekten angemeldet. Und auch für Spätstarter besteht noch die Möglichkeit, sich mit einer Projektarbeit zu bewerben.

Dem Ideenreichtum sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Inspiriert durch das Bremerhavener "Klimahaus 8° Ost" arbeiten beispielsweise die Schülerinnen und Schüler des Paul-Natorp-Gymnasiums in Tempelhof-Schöneberg an einer Klima-Kunstausstellung. Unter dem Titel "Reise um die Welt" folgen sie dem Längengrad, der durch Berlin führt, künstlerisch einmal um den ganzen Erdball. Mit Bildern und Vorträgen, die im Kunstunterricht erarbeitet und Mitte April im Rahmen eines Projekttages der Öffentlichkeit präsentiert werden, wollen Schülerinnen und Schüler unterschiedliche (Klima-) Situationen in den verschiedenen Regionen der Erde darstellen.

Andere Pläne verfolgt man an der Gottlieb-Daimler-Oberschule in Spandau oder der Grundschule am Falkplatz in Pankow/Prenzlauer Berg. Während die erstere das Thema "Klimawandel" in den vier Bereichen Ursachen, Folgen, Auswege sowie Möglichkeiten zum Umwelt- und Klimaschutz aufarbeitet, planen die Pankower Schüler einen "Garten der Elemente". Aufbauend auf den Projektergebnissen, die die Schüler bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der "Berliner Klima Schulen" gewonnen hat, will man auf einem Teil des Schulgeländes einen Ökologische Garten einrichten. Hier sollen nicht nur Pflanzen gedeihen, sondern auch neue Ideen in Sachen regenerativer Energiegewinnung. Sie soll ganz praxisnah im Garten – etwa durch den Bau von Solarkochern – den Kindern und Jugendlichen nahegebracht werden.

Die Beispielprojekte zeigen vor allem eines: Das Ideenpotenzial der Mädchen und Jungen ist groß; ihr Herangehen an die Themen Klima und Klimaschutz so kreativ wie vielfältig. Jetzt heißt es: anpacken. Die besten Projekte werden Anfang Juni bei der offiziellen Preisverleihung ausgezeichnet. Zu gewinnen sind Sach- und Reisepreise im Wert von bis zu 5.000 Euro sowie für die teilnehmenden Schulen die Auszeichnung "Berliner Klima Schule 2010". Initiatoren sind die Berliner Senatsverwaltungen für Bildung und für Umwelt, der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und dem World Wide Fund For Nature (WWF).

Der Wettbewerb
Was kann man im Alltag fürs Klima tun? Welche Technologien könnten uns in Zukunft dabei helfen? Wie könnte unser zukünftiges Leben nachhaltiger gestaltet werden? Um im Hinblick auf kommende Generationen kreative Ideen und Aktivitäten rund um den Klimaschutz zu fördern, haben die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz gemeinsam mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und dem World Wide Fund For Nature (WWF) den Wettbewerb "Berliner Klima Schulen" ins Leben gerufen. Berliner Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, sich in Schulklassen, Kursen, Arbeitsgemeinschaften oder freien Schülergruppen mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel zu befassen.

Termine, Spielregeln und Preise
Alle Berliner Schülerinnen und Schüler, alle Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften und Gruppen mit einer Teamstärke von mindestens drei Personen können sich am Wettbewerb beteiligen. Als Beiträge zulässig sind Ideen und Arbeiten rund um das Thema Klima und Klimaschutz. Dabei sind der Gestaltungsfreiheit keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was wirkt, von der Meinungsumfrage bis zum Comic, vom Theater- bis zum Energiesparprojekt. Dabei stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Bedarf Pädagogen im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung und die Experten des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) e.V. beratend zur Seite.

Einsendeschluss ist der 30. April 2010. Danach sichtet eine Jury unter Vorsitz des Meteorologen und TV-Journalisten Karsten Schwanke (ZDF, Abenteuer Wissen) die eingegangenen Beiträge und ermittelt die Preisträger. Diese werden im Juni feierlich bekannt gegeben. Die Gewinner erhalten Sach- und Reisepreise im Wert von bis zu 5.000 Euro und machen ihre Schule zu einer der ausgezeichneten "Berliner Klima Schulen".

Berliner Klima Schule 2010
Welche Ausbildungsstätten werden "Berliner Klima Schule"? Das Siegel wird jährlich an diejenigen Schulen verliehen, an denen ausgezeichnete Wettbewerbsbeiträge erarbeitet wurden. Auf diese Weise wird das Engagement zu übergreifender Projektarbeit zum Thema Klimaschutz gewürdigt. Mitmachen und Info: www.berliner-klimaschulen.de .
Redaktion 06.11.2009
Schulen beteiligen sich mit zahlreichen Projekten und Veranstaltungen am Gedenken an Pogromnacht und Mauerfall / Vorbereitung teils seit Jahresanfang
Berlin, 06.11.2009 Berlins Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern steht ein breites Angebot an Möglichkeiten eines aktiven Gedenkens an die Ereignisse der Pogromnacht und des Mauerfalls – beide als zentrale Themen des deutschen "9. Novembers" – zur Verfügung.

In der Anlage finden sie eine Liste mit den Veranstaltungen, Aktionen und Fortbildungen, mit denen teilweise bereits seit Anfang des Jahres Schulen in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner hat die weiterführenden Schulen zuletzt im September in einem Schreiben aufgerufen, sich anlässlich des 9. Novembers verstärkt mit der jüngsten deutschen Geschichte auseinander zu setzen. Neben der Gestaltung von Projekttagen um und zu dem 9. November fordert Zöllner Lehrerinnen und Lehrer auf, mit ihren Schülern die einzigartigen Angebote Berlins, von Gedenkstätten bis hinzu Gesprächen mit Zeitzeugen zu nutzen.

Zöllner wörtlich: "In Berlin ist der 9. November wie an keinem anderen Ort Deutschlands Teil der Biografie einer ganzen Stadt und der Menschen, die in ihr leben. Berlin verfügt über eine unvergleichliche Dichte und Tiefe an Möglichkeiten für aktives Erinnern und historisches Lernen. Es ist an uns - besonders aber an Pädagogen und Wissenschaftlern -, der erwachsenen Generation dieses Erbe für die nächste Generation erfahrbar zu machen und zu erhalten."

Der Bildungssenator besucht am Montag, dem 9. November 2009 zwischen 10:30 Uhr und 11:30 Uhr die Rosa-Luxemburg-Schule, in der Schülerinnen und Schüler ausführliche Ausstellungen zu den verschiedenen Facetten des 9. November in der deutschen Geschichte – darunter Pogromnacht und Mauerfall – präsentieren werden. ("Tag der Erinnerung" in der Rosa-Luxemburg-Schule (Gymnasium), Kissingenstraße 12, 13189 Berlin-Pankow).

Frau Staatssekretärin Claudia Zinke spricht am 9. November um 18:00 Uhr auf der Finissage der Ausstellung "Jugend bohrt" der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Die Ausstellung (Wappensaal, Rotes Rathaus, 4. bis 9. November, 10-18:00 Uhr) zeigt Grafiken, Audiocollagen und Videoinstallationen von Schülerinnen und Schülern zum Thema "Welche Rolle spielen die deutsche Teilung und der Prozess der friedlichen Revolution im Bewusstsein junger Menschen in Berlin heute".

Bitte beachten Sie auch die Einladungen der Hugo-Gaudig-Realschule und des Gottfried-Keller-Gymnasiums, die anlässlich des Gedenkens an die Pogromnacht zu einem Schweigemarsch unter dem Motto "Junge Menschen nehmen Stellung gegen Antisemitismus, Rassendiskriminierung und Fremdenfeindlichkeit" zum Mahnmal "Gleis 17" im S-Bahnhof Grunewald aufrufen. Im Anschluss an den Schweigemarsch werden u.a. Isaak Behar, Gemeindeältester der jüdischen Gemeinde zu Berlin und Herr Norbert Seitz, Leiter der Abteilung für Grundsatzfragen der Innenpolitik vom Bundesinnenministerium sprechen.
Redaktion 17.10.2009
Berliner Fortbildungsinitiative zur Prävention von Rechenstörungen - 2000 Lehrer werden fortgebildet, um Kinder besser helfen zu können
Berlin, 16.10.2009 Als weitere Hilfe zur Verringerung von Rechenstörungen bei Berlins Schülerinnen und Schülern hat Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner eine verbindliche schuljahresbegleitende Fortbildungsmaßnahme für Lehrerinnen und Lehrer aller Berliner Grundschulen, die in der Schulanfangsphase Mathematik unterrichten, ins Leben gerufen. Da spätestens im Anfangsunterricht die Weichen für einen langfristigen Schulerfolg auch im mathematischen Bereich gestellt werden, richtet sich diese Fortbildungsmaßnahme an alle Lehrkräfte, die in der Schulanfangsphase der Berliner Grundschulen Mathematik unterrichten.

Senator Zöllner: "Die Fortbildungsinitiative ist ein effektives Mittel, um das Auftreten von Rechenschwäche bei Kindern dauerhaft zu vermeiden. Ziel ist es, die Qualität des mathematischen Anfangsunterrichts noch weiter zu verbessern."

Organisatorisches:
Jede Grundschule stellt je nach Größe der Schule ein Team von 3 bis 5 Lehrkräften zusammen, das die Inhalte anschließend in den Fachkonferenzen der Schule weiter verbreitet.

Diese etwa 2.000 Lehrkräfte werden in zwei Jahren in Gruppen von etwa 25 Personen fortgebildet. Pro Schuljahr finden 40 ganztägige Fortbildungen und 40 Nachmittagsveranstaltungen statt.

Für jeden Teilnehmer gliedert sich die Fortbildung in drei Teile:
-eine kompakte ganztägige Veranstaltung in der Zeitspanne von Oktober bis Januar,
-begleitendes Weiterlernen mit vertiefenden Inhalten auf einer Onlineplattform
-und eine Nachmittagsveranstaltung im letzten Drittel des Schuljahres.
Das Anmeldeformular ist allen Schulen mit Informationsschreiben zu den AV Rechenstörungen, Ort, Zeit und zuständigen Referenten der Veranstaltung im Juli 2009 zugegangen.

Die Veranstaltungsreihe hat am 7. Oktober 2009 mit den ersten beiden von insgesamt etwa 160 Fortbildungsterminen in zwei Schuljahren mit 80 ganztägigen Veranstaltungen und 80 Nachmittagsveranstaltungen begonnen.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Das verfestigte zählende Rechnen gilt als Hauptsymptom für Rechenstörungen. Die Erarbeitung nichtzählender Rechenstrategien und die rechtzeitige Förderung der Überwindung bloßen Abzählrechnens sind die zentralen Gegenstände der Fortbildungsmaßnahme. Das Erkennen von zählenden Rechnern im Unterricht und im Zuge der individuellen Förderung gehören auch dazu. Inhalte sind daher, durch Veranschauungsmaterialien Rechenstrategien zu entwickeln und Unterstützungsbedarf schnell zu erkennen.
Redaktion 22.09.2009
Runder Tisch wird angeregt
Berlin, 22.09.2009 Der Landeselternausschuss hat sich auf seiner Sitzung am 18.09.2009 umfassend und sachbezogen mit der Thematik Schulhelfer befasst.

Kritik wurde bezüglich der fehlenden Klarheit und Rechtssicherheit bei der Vergabe von Schulhelferstunden geübt. Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischen Förderbedarf haben keinen generellen Anspruch auf einen Schulhelfer, selbst wenn die Anspruchsvoraussetzungen (Zuordnung der §§ 53, 54 SGB XII bzw. § 35a SGB VII, sonderpädagogischer Förderbescheid, Bescheinigung einer Schwerstbehinderung durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales) vorliegen. Die bisherige Praxis bei der Vergabe der Schulhelferstunden hat auch zu grotesken Situationen geführt. So wurden im Bezirk Pankow 2.510 Stunden beantragt, im Bezirk Mitte hingegen lediglich 781 Stunden. Es darf angezweifelt werden, dass die in einigen Bezirken beantragten Stunden mit dem tatsächlichen Bedarf korrelieren. Insbesondere da auch bekannt wurde, dass an einzelnen Schulen die Schulhelfer nicht zur Unterstützung der anspruchsberechtigen Kinder sondern zur allgemeinen Verbesserung der Betreuungssituation eingesetzt werden – teilweise in Parallelklassen.

Kritisiert wurden auch die kurzen Laufzeiten der Bewilligungen von einem Jahr. Insbesondere in schweren Fällen oder in Einzelfällen, die in absehbarer Zeit keine Veränderung des Gesundheitszustandes des Kindes erwarten lassen, sollte die Laufzeit der Bewilligungen deutlich höher sein. Die Schulen sollten für diese Kinder keinen Antrag auf Verlängerung stellen müssen, vielmehr sollte stattdessen in größeren Abständen die einmal erteilte Bewilligung geprüft werden.

Das bisherige System wurde von allen Beteiligten als nicht optimal empfunden. Die sehr späte Unterzeichnung der Verwaltungsvorschrift Schule 8/2009 ist ebenso kritikwürdig, wie die Versuche einer Ausgabendeckelung. Unbestritten ist aber auch, dass die Zahl der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf von 19.216 im Schuljahr 2004/05 auf 19.302 im Schuljahr 2008/09 nahezu gleichgeblieben ist, im gleichen Zeitraum aber die Ausgaben von geplant 3,4 Mio. Euro im Jahr 2004 auf tatsächlich 8,0 Mio. Euro im Jahr 2008 gestiegen sind. Unabhängig von der Frage, ob die 8,0 Mio. Euro ausreichend sind oder nicht, kann derzeit nicht dargelegt werden, dass eine gezielte Benachteiligung der Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischen Förderbedarf durch eine Deckelung der Ausgaben erfolgte. In den Jahren 2004 bis 2008 wurde der Haushaltsansatz in jedem Jahr – teilweise deutlich – überschritten. Eine Deckelung kann auch im laufenden Jahr nicht erfolgen, da angezweifelt werden darf, dass die derzeitige Haushaltsplanung ausreichende Mittel für Schulhelfer vorsieht.

Der Landeselternausschuss regt die Einrichtung eines Runden Tisches an. Dazu sollten neben den Vertretern des Senats vor allem Vertreter von verschiedenen Betroffenengruppen sowie Experten aus anderen Bundesländern eingeladen werden. Voraussetzung für einen derartigen Austausch ist die Bereitschaft zu einer ergebnisorientierten und vertrauensvollen Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe. Ziel dabei ist es die eigenen Erfahrungen und aus anderen Bundesländern zu nutzen und gemeinsam ein Verfahren zu entwickeln, dass den Eltern Rechtssicherheit, der Verwaltung Planungssicherheit und den Kindern die notwendige Unterstützung ermöglicht. Darüber hinaus müssen adäquaten Alternativen zu den Schulhelfern zum Einsatz kommen. Dies betrifft vor allem den Bereich der sonderpädagogischen Förderzentren.

Der deutliche Hinweis auf das Schulhelferproblem durch Betroffene war richtig. Jedoch war das unverhältnismäßige Verhalten einzelner Protagonisten in den letzten Wochen genauso wenig zielführend wie die pauschale Forderung (siehe Verstößebericht für den Zeitraum 1. Juni 2008 – 31. August 2009)des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung nach einer sofortigen Bewilligung aller beantragen Schulhelferstunden. Vielmehr müssen die Anträge rasch aber gründlich geprüft werden.

Der öffentlich mehrfach geäußerte Vorwurf, dass in Berlin betroffenen Kindern das Recht auf Bildung verwehrt wird, kann nicht bestätigt werden. Dem Landeselternausschuss liegen aktuell keine Erkenntnisse vor, dass einem Kind das Recht auf Bildung verwehrt wird. Dies haben auf direkte Nachfrage bisher alle Antragssteller bestätigt.
Redaktion 18.09.2009
Bekenntnis zu Jugendpolitik als Querschnittsthema
Berlin, 17.09.2009 Jugendsenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und Carla Dietrich, Vorsitzende des Landesjugendrings Berlin e.V., haben am 17.09.2009 anlässlich des Festaktes zum 60. Geburtstag des Landesjugendrings das "Abkommen für die Jugend" unterzeichnet. Das Abkommen unterstreicht die Notwendigkeit, die Interessen von Kindern und Jugendlichen in allen Politikfeldern zu berücksichtigen. Zudem sollen politische Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche ausgeweitet werden. Weitere Maßnahmen werden in den Handlungsfeldern Selbstorganisation und Engagement junger Menschen, Integration, Bildung, Arbeit und Ausbildung, Soziale Sicherheit, Kultur sowie Stadtentwicklung vereinbart.

Jährlich soll es einen "Runden Tisch der Jugend" geben. Senator Zöllner: "Berlin ist eine junge Stadt mit vielen jungen Menschen mit den unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Prägungen. Das ist für uns Chance und Herausforderung zugleich.

Um die Herausforderungen zu bewältigen und die Chancen zu nutzen, brauchen wir das koordinierte Engagement der öffentlichen Hand, von Familien und Verbänden. Hierbei wird uns das Abkommen für die Jugend helfen, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Jugendpolitik Querschnittspolitik ist. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Belange der hier lebenden Kinder und Jugendlichen noch stärker zu berücksichtigen." Carla Dietrich: "Als Vetreter der Interessen von Kindern und Jugendlichen begrüßt der Landesjugendring das Zustandekommen des Abkommens für die Jugend, weil es einen Beitrag leistet zur Stärkung des Rechts junger Menschen auf eine umfassende Förderung und Beteiligung".

In den durch den Landesjugendring vertretenen Berliner Jugendverbänden sind ca. 80.000 junge Menschen ehrenamtlich engagiert. Sie erreichen mit ihren Angeboten ca. 375.000 Kinder und Jugendliche.
Redaktion 30.07.2009
Türkische Schüler mit deutlichen besseren Ergebnissen
Berlin, 30.07.2009 Von den fast 18 500 Schülerinnen und Schüler, die im Jahre 2009 zur Teilnahme am Mittleren Schulabschluss (MSA) verpflichtet waren, haben 89 Prozent den MSA erreicht. Das entspricht einer Steigerung der Bestehensquote von drei bzw. vier Prozentpunkten im Vergleich zu 2008 respektive 2007. Um den Mittleren Schulabschluss zu bestehen, müssen Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen sowohl den Prüfungsteil als auch den Jahrgangsteil bestehen.

Im Jahre 2009 haben 93 Prozent den Prüfungsteil und 94 Prozent den Jahrgangsteil bestanden.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Die erneute Zunahme der Bestehensquote ist eine gute Nachricht. Auch wenn es nach vier Durchgängen noch zu früh ist, um von einem gesicherten Trend zu sprechen, so deuten auch Einzelergebnisse darauf hin, dass die Berliner Schulen auf dem Qualitätspfad sind. Nicht zuletzt der Sprung bei den Schülerinnen und Schülern türkischer Herkunftssprache sollte für uns ein Anlass zur Zuversicht und zugleich Ansporn sein, die individuelle Förderung von Schülern mit Bildungsnachteilen weiter zu verbessern. Hierzu soll vor allem die Schulstrukturreform beitragen. Schließlich ist mir wichtig zu betonen, dass der Mittlere Schulabschluss in diesem Jahr völlig reibungslos verlaufen ist."

Im Mai und Juni 2009 fanden die zentralen Prüfungen des Mittleren Schulabschlusses (MSA) zum vierten Mal statt. Zur Teilnahme an der Prüfung verpflichtet sind alle Schülerinnen und Schüler an Gymnasien und Realschulen sowie ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler an Gesamt- und Hauptschulen. Freiwillig kann teilnehmen, wer von der Schulart bzw. von der Kursbelegung nicht verpflichtet ist, aber im 1. Halbjahr entsprechende Leistungen erbracht hat. Zur Einordnung und Auswertung erhalten alle Schulen noch Auswertungen ihrer MSA-Ergebnisse sowie landes- und schulformbezogene Referenzwerte.

Der Anteil Gymnasiasten an den Teilnahmeverpflichteten betrug 49 Prozent. Der Anteil der Realschüler an den Teilnahmeverpflichteten betrug 22 Prozent.

Ergebnisse nach Herkunftssprache
Differenziert nach Herkunftssprache (dH: deutsch; tH: türkisch; aH: andere) zeigen die Ergebnisse des MSA 2009, dass sich alle Teilgruppen verschiedener Herkunftssprachen in den letzten Jahren verbessert haben. Denn größten Sprung haben dabei die Schülerinnen und Schüler türkischer Herkunftssprache geschafft: Bestanden 2007 nur 67 Prozent der Schüler den MSA, so waren es 2009 bereits 76 Prozent.

Ergebnisse nach Fächern:
Deutsch: Mit Ausnahme der Ergebnisse aus den Hauptschulen und des Bildungsgangs Hauptschulabschluss an den Verbundenen Haupt- und Realschulen (V/H) werden mindestens dieselben Bestehensquoten wie in den Vorjahren erzielt. Insgesamt haben - wie im Vorjahr - 94 Prozent der Teilnahmeverpflichteten im Fach Deutsch den MSA-Standard erreicht.

Englisch: Teilweise sind deutliche Steigerungen der Bestehensquoten gegenüber dem Vorjahr festzustellen. Ausnahmen bilden das Gymnasialkursniveau T/F und die Gymnasien, bei denen aufgrund des Deckeneffekts nur noch minimale Zuwächse von 98 Prozent bzw. 99 Prozent auf 100 Prozent möglich waren. Insgesamt haben 95 Prozent der Teilnahmeverpflichteten im Fach Englisch den MSA-Standard erreicht. Im Vorjahr waren es 90 Prozent.

Mathematik: In allen Schularten und auf allen Kursniveaus werden substanziell höhere Bestehensquoten erreicht. Insgesamt haben 80 Prozent der Teilnahmeverpflichteten im Fach Mathematik den MSA-Standard erreicht.

Ergebnisse nach Geschlecht:
Die Bestehensquoten der zur Teilnahme verpflichteten Schülerinnen (90 Prozent) und Schüler (89 Prozent) unterscheiden sich weiterhin kaum. Die größte Differenz gibt es im Fach Mathematik: 76 Prozent der Schülerinnen, aber 84 Prozent der Schüler haben im Fach Mathematik den MSA-Standard erreicht. Dies ist etwa dieselbe Differenz, wie sie in den Vorjahren zu beobachten war.

Redaktion 14.07.2009
Berlin, 14.07.2009 Der Landeselternausschuss begrüßt die Einigung im Senat zur geplanten Schulstrukturreform und fordert die politisch Verantwortlichen auf die Voraussetzungen zum Gelingen der Reform zu schaffen. Die angestrebte Zweigliedrigkeit im Schulsystem kann nach Ansicht der Berliner Eltern durchaus zukunftsträchtig sein.

Ein wesentlicher Aspekt für das Gelingen der Reform ist jedoch eine breite Akzeptanz aller Beteiligten. Dies setzt sowohl den Verzicht von ideologisch geprägten Zielsetzungen als auch eine konsequente und nachhaltige Qualitätssteigerung voraus. Eine Reform, deren politische Zustimmung und Unterstützung möglicherweise nur bis zum Ablauf der Legislaturperiode gewährleistet ist, darf im Interesse der Schüler und Schülerinnen nicht umgesetzt werden.

Der Weg zum erfolgreichen Schulabschluss beginnt spätestens mit der Einschulung. Daher ist die Qualität der Berliner Grundschulen als fundamentaler Baustein für den Erfolg der künftigen Sekundarschule bzw. der Gymnasien und somit für den Erfolg der Strukturreform anzusehen. Der Landeselternausschuss befürchtet, dass dieser Baustein aus dem Blickfeld der Verantwortlichen geraten ist.

Die vorhandenen Instrumente zur Evaluation der Qualität der Berliner Schulen müssen ausgebaut und sinnvoll genutzt werden. Hierzu gehört auch eine verbindliche Überprüfung und Auswertung der Lernausgangslage aller Schüler und Schülerinnen zu Beginn der 7. Jahrgangsstufe. Die Ergebnisse sollen sowohl zur Erstellung eines individuellen Förderkonzepts für die Schüler als auch für eine – über die Schulaufsicht laufende – umfassende Rückmeldung an die Grundschulen genutzt werden. Grundschulen, deren Schüler bzw. Schülerinnen bei dieser Lernausgangsuntersuchung signifikanten Förderbedarf aufweisen, sind über die Schulaufsicht durch geeignete Maßnahmen zur Qualitätssteigerung aufzufordern.

Redaktion 13.07.2009
Sprachfördercamps in den Ferien - und ich kann einfach mehr!
Berlin, 13.07.2009 Wie können Schülerinnen und Schüler, die mehrsprachig aufwachsen, in der deutschen Sprache so gut gefördert werden, dass sie die sprachlichen Anforderungen in der Sekundarstufe I erfüllen können?

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Die Erfahrungen zeigen, dass selbst junge Menschen mit guten Kenntnissen der Alltagssprache an ihre Leistungsgrenzen stoßen, wenn im Unterricht zunehmend Bildungs- und Fachsprache angewendet wird. Durch die Sommercamps wollen wir die Deutschkenntnisse von Schülerinnen und Schülern, die mehrsprachig aufwachsen, so verbessern, dass sie die sprachlichen Anforderungen in der Oberschule erfüllen und einen höherwertigen Schulabschluss erreichen können."

Das Land Berlin fördert seit 2005 ein Projekt der Stiftung Mercator zur Sprachförderung an 19 Schulen, das Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache durch gezielte Sprachförderung einen höherwertigen Schulabschluss ermöglichen soll.

Für die Sommercamps/Sommerschulen wurden von Frau Prof. Dr. Rösch (Bremer Sprachcamp) drei Sprachkonzepte entwickelt. Ein DaZ Schreibprojekt für die 7./8.Jahrgangsstufe und ein Konzept für den 9./10.Jahrgang Berufsorientierung. Neu ist das erweiterte Sprachkonzept Vorbereitung auf den MSA. Mit dem Schwerpunkt auf die 4. Prüfungskomponente (Präsentation, Fach- und Bildungssprache)

In den Sommerferien 2009 werden mehrere Sprachkurse in Kooperation mit der Stiftung Mercator und Freien Trägern der Jugendarbeit durchgeführt:

Deutsch intensiv lernen Sprachförderung mit kreativen Workshops
Dieses Angebot richtet sich an Grundschüler der 6. Klasse und der Sekundarstufe I 7.-10.Klassenstufe)

10-tägiges sprachbetontes Sommercamps -Schreibwerkstatt/Berufsorientierung, Vorbereitung auf den MSA und Kreativworkshop (Fotoworkshop, Band- und Rapworkshop) - mit der gelben Villa (Kreativ- und Bildungszentrum) in Berlin Kreuzberg

Start: 20.7.09 bis 31.07.09, Kosten 40,00€, Anmeldung 76 76 50 0,
www.die-gelbe-villa.de

Deutschkenntnisse verbessern & aufs Gymnasium vorbereiten
ibbw (Institut für berufliche Bildung und Weiterbildung e.V.)

8-tägiges Sprachcamp im Kinder-, Jugendzentrum "Naunynritze" in Kreuzberg Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Schüler und Schüler/innen, die auf das Gymnasium wechseln. Sprachförderunterricht und Workshops. Das Camp wird im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung durchgeführt und aus Mitteln des Landes Berlin und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Start: 19.8.09 bis 28.08.09, Kosten 40,00€; Anmeldung www.ibbw.de/anmeldung/camp-berlin

Es sind noch Plätze frei. Anmeldung beim Träger.

Redaktion 13.07.2009
Berlin, 13.07.2009 Am Donnerstag, den 16. Juli 2009 beginnen in Berlin die Sommerferien. Am 15. Juli ist schon unterrichtsfrei. Daher gibt es am 14. Juli für alle Schülerinnen und Schüler Zeugnisse.

Wenn die Noten nicht den Erwartungen entsprechen sollten, ist es wichtig, dass Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen gemeinsam versuchen, die Ursachen zu erkennen, um gezielt Hilfestellung zu leisten. Zu strafen oder zu schimpfen ist hier wenig hilfreich. Tipps und Hinweise geben die Experten an den Sorgentelefonen am

14. Juli 2008 in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr.

In bewährter Weise stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Beratung der Eltern, Schülerinnen und Schüler, zur Verfügung.

Die "Sorgentelefone" erreichen Sie unter:
Grundschulen
Frau Dagmar Wilde, Telefon 9026 5837

Sonderschulen
Herr Wolfgang Mohr, Telefon 9026 5834

Hauptschulen
Herr Peter Handschuck, Telefon 9026 5494

Realschulen
Frau Reina Hoffmann, Telefon 9026 5829

Gesamtschulen
Herr Dr. Thomas Nix, Telefon 9026 5865

Gymnasien
Frau Ilse Göttel-Dauber, Telefon 9026 5839

Berufsbildende Schulen
Herr Hans Deutschmann, Telefon 90265499

Darüber hinaus stehen selbstverständlich auch die schulpsychologischen Beratungsstellen in den Bezirken zur Verfügung.



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