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Redaktion 30.08.2010
Berlin, 30.08.2010 Rund 53.000 Erstklässler an knapp 1000 Grundschulen in Berlin und Brandenburg erhielten am 30. August 2010 zum Start ihrer Schullaufbahn eine Bio-Brotbox. Die Schauspielerin Marion Kracht überreichte den Schulanfängern der Hermann-Sander-Grundschule in Berlin-Neukölln persönlich wieder verwendbare gelben Dosen mit Frühstückszutaten in Bio-Qualität. Am Vortag hatte die Bio-Brotbox-Botschafterin auch geholfen, die Boxen bei der Packaktion in Berlin zu befüllen.

"Ein gesundes Frühstück ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder gut in den Tag starten und sich in der Schule konzentrieren können. Ich weiß das aus der Erfahrung mit meinen beiden Söhnen, die in die Schule gehen. Für meine Familie kaufe ich nur Bio. Ich bin überzeugt, dass das die beste Ernährung für mich und meine Lieben ist", erklärt Marion Kracht ihr Engagement für gesunde Kinderernährung.

Zusammen mit Marion Kracht verteilten Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher, der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky und rbb-Programmdirektorin Dr. Claudia Nothelle Bio-Brotboxen. Die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Bio-Brotbox, Hilde Fauland-Weckmann, und Bio-Brotbox-Initiator Joachim Weckmann (Märkisches Landbrot) informierten über das Projekt, das 2002 in Berlin und 2006 in Brandenburg startete.

Mit der Bio-Brotbox-Aktion machen rund 45 meist mittelständische Unternehmen aus Berlin und Brandenburg darauf aufmerksam, wie wichtig ein tägliches Frühstück für erfolgreiches Lernen ist. Trotz der Wirtschaftskrise finanzieren diese Unternehmen gemeinsam mit 350.000 Euro die diesjährige Bio-Brotbox-Aktion. Das Projekt kommt damit gänzlich ohne Steuergelder aus.

Am Sonntag, den 29. August, hatten in aller Frühe rund 600 freiwillige Helferinnen und Helfer die 53.000 Boxen in der Leerguthalle des Bio-Großhändlers Terra Naturkost in Berlin-Neukölln gepackt. Frühstückszutaten aus ökologischer Landwirtschaft und Informationen zu gesunder Ernährung wanderten in die gelben Brotdosen: eine Scheibe Brot aus Berliner Vollkornbäckereien, eine Möhre, ein süßer und ein pikanter Aufstrich, eine Käse-Ecke, eine Müsliportion, ein Sesamriegel, Rosinen, Kinder-Tee und ein Fruchtsaft. Ein Milchgutschein, der im Bioladen eingelöst werden kann, Informationen über die Aktion, ein Bio-Einkaufsführer für Berlin und Brandenburg und eine Einladung zu einem Kindertheaterstück über gesundes Essen runden den Inhalt der Box ab.

Prominente Unterstützer der Bio-Brotbox-Aktion packten tatkräftig mit: Schauspielerin und Patin der Aktion Marion Kracht, Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher, der Brandenburger Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger und der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky leisteten ganze Arbeit. Am Packtisch lernten sie die Vorstände und Geschäftsführer zahlreicher Partnerunternehmen kennen, die die Bio-Brotbox-Aktion ermöglichen.

www.berlin-brandenburg.bio-brotbox.de
Redaktion 28.08.2010
Berlin, 25.08.2010 Die ostdeutschen Kultus- und Bildungsstaatssekretäre - einschließlich Berlins - haben gestern auf Einladung von Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht in Potsdam über Maßnahmen als Reaktion auf die im Juni veröffentlichten Schüler-Ergebnisse in Englisch beim Ländervergleich der Bildungsstandards diskutiert. So sollen zeitnah Unterstützungskonzeptionen zur Professionalisierung von Englisch-Lehrkräf­ten entwickelt werden. Dazu soll es eine länderübergreifende Arbeitsgruppe geben, in der der Leiter der Ländervergleichsstudie, Prof. Dr. Olaf Köller, mitarbeiten wird.

Die im Juni 2010 erstmals veröffentlichte Vergleichsstudie der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zu den Bildungsstandards in den 16 Bundesländern löst die bisherigen PISA-Ländervergleiche ab. Die Bildungsforscher des IQB untersuchten dazu im Mai 2009 bundesweit die Leistungen von 41.000 Neuntklässlern aller Schularten in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch. Sie mussten sich Anforderungen stellen, die bundesweit zum Erreichen des Mittleren Schulabschlusses nach der Jahrgangsstufe 10 erwartet werden. Die Überprüfung der Englisch-Bildungsstandards in Lesen und Zuhören hatte insbesondere auch für die ostdeutschen Länder Verbesserungsbedarf aufgezeigt.
Redaktion 05.07.2010
Berlin, 05.07.2010 Berlins Schulen werden mit 100 Prozent der ihnen nach der jährlichen Bedarfsrechnung zustehenden Lehrkräfte ausgestattet. Seit Einführung des PKB-Systems im Jahr 2008 erhalten Schulen, die dies wünschen, zusätzlich jährlich 3% ihrer Personalmittel in Form eines Budgets, um kurzfristig Vertretungs- oder Honorarkräfte zur Vermeidung von Unterrichtsausfall einstellen zu können. Die Mittelvergabe erfolgt eigenverantwortlich und unbürokratisch durch die einzelnen Schulen selbst, wie Schulleitungen es immer wieder verlangt hatten.

Mittlerweile hat sich die Zahl der an diesem System teilnehmenden Schulen von 88 % (Schuljahr 2007/08) auf 97 % (Schuljahr 2009/2010) erhöht.

Stärkere Inanspruchnahme der Personalkostenbudgetierungs-Mittel
Parallel zu dieser Entwicklung steht eine stärkere Inanspruchnahme der im Haushalt für alle Berliner Schulen angesetzten Mittel der Personalkostenbudgetierung. Waren beispielsweise im Mai 2008 nur 19,33 % der verfügbaren Mittel abgefragt worden, waren es im Folgejahr zu diesem Zeitpunkt 42,68 %. Der Wert für das laufende Kalenderjahr lag im Mai bei 52,57 %. Bereits im Mai waren also schon über die Hälfte der haushalterisch zur Verfügung stehenden Mittel aller Schulen ausgegeben. Deshalb hat sich die Senatsverwaltung entscheiden müssen, in diesen Prozess einzugreifen. Ein Überziehen des Haushaltsplanes ist nicht zulässig. Anders als in den Vorjahren muss jetzt davon ausgegangen werden, dass zum Jahresabschluss keine unverbrauchten Mittel zur Verfügung stehen werden.

Aufgrund eines in den Jahren 2008 und 2009 entstandenen Mehrbedarfs für Standardverbesserungen im Erzieherbereich und zur Finanzierung des Mehrbedarfs von Kosten für die Betreuung von Kindern in öffentlichen und in freien Schulen sind durch den Beschluss des Hauptausschusses im November 2008 die damals nicht verbrauchten PKB-Mittel abweichend zur Finanzierung dieses Mehrbedarfs verwendet worden. In der damaligen Situation war für den Bereich Bildung keine andere Handlungsweise möglich.

Die Schulen verfügen selbstverständlich weiterhin über ihr PKB-Budget aus 2010. Sollte dies schon weitgehend in Anspruch genommen sein, wird die Schulaufsicht sich mit den Schulen in Verbindung setzen, um nach Lösungsmöglichkeiten, u. U. die Bildung von Schulverbünden, zu suchen.

In einem Schreiben an alle Schulleiterinnen und Schulleiter zum Schuljahresende begründete Senator Zöllner noch einmal das jetzige Vorgehen: "Da eine Überziehung des Haushaltsplans nicht zulässig ist, gab es für die o.g. Maßnahmen keine Alternative. Seien Sie versichert, dass ich mir diese Entscheidung nicht einfach gemacht habe, weil ich weiß, dass sie für Ihre Planung des neuen Schuljahres eine zusätzliche Belastung sein kann."

93 weitere Lehrkräfte, unabhängig von der PKB-Neuausrichtung
Zöllner wies auch darauf hin, dass für das neue Schuljahr im Jahr 2010 insgesamt 1.160 Lehrkräfte (einschließlich der Entfristung von 387 mit Fristvertrag Beschäftigten) neu eingestellt worden sind. In der vergangenen Woche konnte im Rahmen der Nach- und Feinsteuerung die Einstellung eines Kontingents von 93 Lehrkräften zusätzlich zu den bereits vermeldeten 1.067 Vollzeitstellen erreicht werden. Diese Verbesserung erfolgte unabhängig von der Neuausrichtung im PKB-Verfahren.

Im Bereich des sozialpädagogischen Personals sind alle Verträge der befristet beschäftigten Erzieherinnen und Erzieher entfristet worden. Alle zeitlich befristeten Aufstockungen wurden ebenfalls entfristet. Zusätzlich ist die unbefristete Neueinstellung von Erzieherinnen und Erzieher veranlasst worden. Mit diesen Einstellungen, die weit über das Maß der vergangenen Jahre hinausgehen, wird die Berliner Schule sowohl bei Lehrkräften als auch bei Sozialarbeiterinnen und Erziehern gemäß den Zumessungsrichtlinien zu 100% ausgestattet sein.

Zöllner: "Nur die Gesamtschau der Personalausstattung der Berliner Schulen gibt ein richtiges Bild. Hier wird deutlich, dass sich die Ausstattung weiter verbessert hat."


Redaktion 27.06.2010
Berlin, 24.06.2010 Alle 81 zurzeit im Berliner Schuldienst befristet beschäftigen Erzieherinnen und Erzieher werden in eine unbefristete Tätigkeit übernommen. Das hat die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung heute mitgeteilt. Ihre Verträge würden sonst am 31. August auslaufen.

"Dadurch wird es möglich, den bisher befristet beschäftigten Erzieherinnen und Erziehern eine dauerhafte Perspektive in Berliner Schulen zu bieten. Die Erzieherinnen und Erzieher, aber auch Eltern, Schülerinnen und Schüler und die Schulen bekommen so rechtzeitig vor den Sommerferien Planungssicherheit", erklärt Claudia Zinke, Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie.

Die Erzieherinnen und Erzieher sind in den Schulen unter anderem in Horten und in Ganztagsangeboten tätig.
Redaktion 16.06.2010
Berlin, 16.06.2010 In den Berliner Schulen der Sekundarstufen I und II einschließlich der beruflichen Schulen wird die Arbeit des Leitungspersonals, der Funktionsträger, neu verteilt. Zukünftig wird es in diesem Zuge im Leitungsbereich eine vollständige Gleichstellung der Schularten geben, unabhängig davon, ob es sich z.B. um das Gymnasium oder die Integrierte Sekundarschule handelt.

Mit der neuen Leitungsstruktur werden Schulleiterinnen und Schulleiter Lehrkräfte, die für Leitungsaufgaben eingesetzt werden, in weitaus größerem Maße als bisher mit Ermäßigungsstunden, zeitlichen Befristungen und flexiblen Aufgabenbereichen ausstatten bzw. beauftragen können. Das recht starre, allein an Funktionsstellen ausgerichtete System von Schulleitung wird auf die Anforderungen moderner, eigenverantwortlicher Schulen angepasst. Dabei wird zugleich mehr Gerechtigkeit und Transparenz durch die Berücksichtigung der Größe der Schulen erreicht.

Neue Funktionen, befristete Laufzeiten
Kernstück des Modells sind die neuen Funktionen. Alle Schulen der Sekundarstufe I und II einschließlich der beruflichen Schulen erhalten drei Funktionen; kleine Schulen ohne gymnasiale Oberstufe zwei. Die Funktionen ergänzen die Funktionsstellen und beinhalten einen konkreten Aufgabenbereich für Lehrkräfte. Beispielsweise können Funktionen für Qualitätssicherung, Schulentwicklung oder Schulprogrammarbeit eingesetzt werden. Die Übertragung erfolgt durch die Schulleitungen. Die mit einer Funktion betrauten Lehrkräfte erhalten dafür zwei Ermäßigungsstunden. Die Einrichtung von Funktionen entspricht einer langjährigen Forderung der Schulen und stärkt weiter ihre Selbstständigkeit. Gezielte Verteilung nach den Bedürfnissen der Schule vor Ort Schulleiterinnen und Schulleiter können auch Aufgaben ihrer Schule gezielter und nachdrücklicher angehen. So kann eine Schule Kolleginnen und Kollegen z.B. damit beauftragen, die Kooperation mit außerschulischen Partnern voranzubringen, während eine andere Schule spezielle Sprachförderkonzepte etablieren möchte. Eine dritte Schule könnte einen Schwerpunkt in die Schulprogrammarbeit oder die Ausgestaltung des Ganztagsbetriebes setzen.

Mehr Ermäßigung für stellvertretende Schulleitungen
Nachdem bereits seit dem Schuljahr 2006/07 die Ermäßigungsstunden für Schulleiterinnen und Schulleiter erheblich erhöht wurden, werden im Zuge des neuen Funktionsstellen-modells auch die Ermäßigungsstunden für die stellvertretenden Schulleiterinnen und Schulleiter ab dem Schuljahr 2010/11 um durchschnittlich zwei Unterrichtsstunden erhöht. Auch dadurch gibt es mehr Leitungszeit für die Schulleitungen (neu: 7-11 Stunden Ermäßigung, statt 5 bis 10).

Mehr Schultern für die Aufgaben von Schulleitung, klarere Leitungspyramide Mit der Veränderung entsteht eine neue, plausiblere Leitungspyramide, die die vielfältigen Aufgaben der Leitung in Schulen auf mehr Schultern verteilt. Über alle Schularten betrachtet werden künftig mehr Kolleginnen und Kollegen an der Arbeit der Schulleitung beteiligt werden (über alle Schularten: plus 1.070 Lehrerinnen und Lehrer, z.B. allein an Gymnasien plus 255). Diese Veränderung trägt auch der verstärkten Oberstufenarbeit und der Vierzügigkeit - als Richtwert - an den künftigen Integrierten Sekundarschulen (ISS) Rechnung. Größere Schulen erhalten wegen der erhöhten Leitungsaufgaben mehr Funktionsstellen als kleinere Schulen.

Finanzierung und Umsetzung
Die Umstellung erfolgt kostenneutral und betrifft alle Schularten der Sekundarstufe I und II, also auch die Gemeinschaftsschulen, einschließlich der beruflichen Schulen gleicher-maßen. Die Neuverteilung der bisherigen Funktionsstellen ergibt sich aus der Tabelle in der Anlage. Veränderungen betreffen z.B. den Bereich der Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleiter (A15).

Die Umstellung erfolgt parallel zu einer Anpassung des Profilbedarfs, der Rücksicht nimmt auf die veränderten Notwendigkeiten an früheren Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Durch die sehr gute Ausstattung der Integrierten Sekundarschulen - beispielsweise durch die Klassengröße von 25 Schülerinnen und Schüler (Zumessungsfrequenz) und die deutlich erhöhte Ausstattung für Schulen mit hohem ndH- und LmB-Anteil - können einige der früheren profilbezogenen Sonderausstattungen, wie Profilstunden für Rückläufer oder Sonderzuweisungen für Modelle mit Praxisbezug, entsprechend dem Hochwachsen der ISS ab dem Schuljahr 2010/11 nach und nach zurückgenommen werden. Dies kommt allen Schulen über die bessere Leitungsausstattung zugute.

Nach diesem Modell geht eine entsprechende Zuordnungsrichtlinie in die Beteiligung. Mit dem neuen Schuljahr kann dann die Umsetzung beginnen. Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner (SPD): "Mit der Umstellung werden Berlins Schulen in ihrer Eigenverantwortlichkeit weiter gestärkt. Schulleitungen können flexibler und gezielter geeignete Kolleginnen und Kollegen zur Unterstützung bei Leitungsaufgaben motivieren. Die zeitliche Befristung sorgt dafür, dass Führungssysteme nicht erstarren. Sie spricht auch diejenigen Lehrerinnen und Lehrer an, die nur für eine begrenze Zeit und für klar umrissene Projekte oder Werke an Schulleitung teilhaben wollen. Das System der Leitung an Berlins weiter führenden Schulen wird insgesamt plausibler."
Redaktion 27.05.2010
Berlin, 27.05.2010 In einer Presseerklärung hat die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin zu dem heutigen Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin Stellung bezogen:

"Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin ist mit dem heutigen Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin sehr zufrieden. Die Senatsverwaltung begrüßt vor allem, dass das Gericht ihrer Argumentation bei der Abwägung der in Konflikt stehenden Verfassungspositionen gefolgt ist. Das Oberverwaltungsgericht hat hervorgehoben, dass das vom Verwaltungsgericht Berlin als "Duldung" angesehene Ritualgebet nur durch eine Bereitstellung von Räumlichkeiten, also einer vom Staat nicht einklagbaren Leistung, hätte erfüllt werden können. Darauf haben Schülerinnen und Schüler keinen Anspruch.

Das Zulassen eines Ritualgebetes außerhalb des Religionsunterrichts hätte die Gefahr eines erheblichen Konfliktpotenzials beinhaltet, das den Schulfrieden nachhaltig gefährden könnte, wie die bisherigen Vorfälle an Schulen zeigen. Die Senatsverwaltung hat im religiös-weltanschaulich neutralen Rahmen von Schule eine Form der Erziehung und des Unterrichts zu sichern, die sowohl die positive wie auch negative Bekenntnisfreiheit aller Schüler schützt. Die Schule hat im Rahmen dieser Schutzpflicht zur Wahrung des Schulfriedens sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler anderer Glaubensrichtungen oder anderer Religionen nicht unter Druck gesetzt werden."
Redaktion 11.03.2010
Berlin, 11.03.2010 Die Meldung von Gewaltvorfällen im Schuljahr 2008/09 hat im Vergleich zum Vorjahr wieder zugenommen. Sie stieg von 1632 im Schuljahr 2007/08 auf 1817 im Schuljahr 2008/09 bei einer Abnahme der Schülerzahlen um ca. 2 %.

Durchschnittlich meldete ca. jede zweite Schule Gewaltvorfälle. Die meisten Meldungen kamen aus den Grundschulen, der zahlenmäßig häufigsten Schulform, mit ca. 39 %, gefolgt von den Sonderschulen mit etwa 21 %.

Im Schuljahr 2008/09 sind bereits wie in den Vorjahren körperliche Gewalt mit ca. 65 % der Meldungen und Bedrohung mit etwa 19 % die vorrangigen Meldegründe.

Sprunghafter Anstieg nach dem Amoklauf in Baden-Württemberg
Während die Zahlen im ersten Schulhalbjahr etwa auf Vorjahresniveau lagen, kam es ab März 2009 zu einem sprunghaften Anstieg, was in einem engen Zusammenhang mit der Amoktat in Winnenden am 11.03.2009 zu sehen ist. Die Amoktat an der Albertville-Realschule in Winnenden führte zu einer starken Verunsicherung an Berliner Schulen. Plötzlich waren die Schulen mit einer Vielzahl von Fragestellungen konfrontiert, die insbesondere das Bedürfnis nach mehr Handlungssicherheit spiegelten.

In diesem Kontext meldeten Schulleiter ab März 2009 deutlich mehr Bedrohungen, in denen Schülerinnen und Schüler verbal oder im Internet mit einem "Amoklauf" drohten, Todeslisten fertigten oder Winnenden in Gesprächen als nachahmenswert rechtfertigten. Allein innerhalb der ersten Woche nach Winnenden wurden allein 11 solcher Fälle gemeldet. Im Vergleich dazu wurden im gesamten ersten Schulhalbjahr 2009 sieben entsprechende Drohungen gemeldet.

So erklärt sich die Zunahme der Meldungen insgesamt. Lehrkräfte zeigten sich verunsichert und äußerten die Sorge, gefährliche Entwicklungen nicht richtig einzuschätzen bzw. Eskalationen nicht verhindert zu haben. Das führte zu einer größeren Meldebereitschaft und zu einer höheren Inanspruchnahme schulpsychologischer Beratung, insbesondere auch bei Schulen, die bisher keine oder selten Gewaltvorfälle meldeten.

Dies zeigen im Folgenden auch die Einzelauswertungen der Daten. Diese Gewalttat verunsicherte und ängstigte Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Elternschaft.

Die Maßnahmen zur Früherkennung schwerer zielgerichteter Gewalt an Schulen und zur Amokprävention in Berlin wurden seit Jahren in Berlin verstärkt und auch nach Winnenden weiter ausgebaut:

-Die Notfallpläne der Berliner Schulen zu den Themen "Amokdrohung" und "Amoklauf" wurden in enger Zusammenarbeit mit der Polizei aktualisiert.

-Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schularten wurden zum Thema Amokprävention geschult.

-Die Schulpsychologie bietet, oft gemeinsam mit der Polizei, Beratung bei der Einschätzung und Aufarbeitung von Amokdrohungen. Es werden Fortbildungen zur Amokprävention für Kollegien durchgeführt.

In Abstimmung mit der Polizei wurde eine berlinweit abgestimmte Vorgehensweise für ein einheitliches Alarmierungssystem festgelegt, das nun gemeinsam mit den Bezirken umgesetzt wird. So wird über einen einheitlichen Dauerton eine Alarmierung bei Amokalarm an den Schulen möglich oder eine entsprechende Durchsage über eine Lautsprecheranlage gegeben.
Den vollständigen Bericht finden Sie im Anhang unter: www.berlin.de/sen/bildung/hilfe_und_praevention/gewaltpraevention/

Änderungen im Gewaltmeldeverfahren, Notfallordner helfen den Schulen Der Gewaltpräventionsbericht dient der Aufhellung des Dunkelfeldes und wird nie ein abschließendes Bild der Gewalttaten an Berlins Schulen bieten können. Wesentliches Augenmerk gehört neben der Prävention der Intervention und Aufarbeitung der Fälle.

Seit Beginn des laufenden Schuljahres trägt das differenziertere Melde- und Unterstützungsverfahren diesem Gedanken Rechnung. So sind die von den Schulen erfassten Tatbestände an die Systematik des bekannten Notfallordners angeglichen worden, der von anderen Bundesländern in wesentlichen Teilen kopiert wurde. Dies macht es einfacher konkrete Handlungsweisen nachzusehen und die von Experten erarbeiteten Maßnahmen der Opferhilfe und Nachsorge zu ergreifen. In dem bekannten orangefarbenen Ordner finden sich für Schulleitungen und Lehrkräfte Verhaltenshinweise sowohl zum Tatbestand "Schlägerei" als auch für "Schwere Sachbeschädigung" oder "Extremismus". Die Kategorien sind differenzierter als bisher und berücksichtigen die Schweregrade der Vorfälle. Damit erleichtern sie der Schule auch die Einschätzung eines Vorfalls. Die Notfallpläne stellen sicher, dass Schulleiter wissen, was Sie im Gewaltfall tun müssen.

Das Informationsschreiben zum Umgang mit Gewalt- und Notfallsituationen gilt seit 7.08.2009 und verbindet das Meldeverfahren mit der Unterstützung der Betroffenen und der Schulen. Die Schulen sind weiterhin zur Meldung verpflichtet, insbesondere bei Gefährdungsgrad III (rot) und II (gelb).

Es besteht grundsätzlich die Pflicht der Aufarbeitung von Gewaltvorfällen durch die Schule. Die schriftliche Meldung im "grünen Bereich " ist eingeschränkt (Auszug Infoschreiben):

"3.3 Grün/Gefährdungsgrad I - niedrige Gefährdung: Vorfälle dieser Kategorie sind entsprechend der Notfallpläne in eigener Verantwortung der Schulen zu lösen. Dabei stehen Schadensbegrenzung, Opferhilfe und Möglichkeiten der Wiedergutmachung im Vordergrund. (...) Die schriftliche Meldung erfolgt nur dann, wenn die schulinternen pädagogischen Lösungsversuche nicht ausreichen und externe Hilfe bzw. eine Meldung an die Polizei erforderlich ist, wenn der Vorfall von öffentlichem Interesse ist."

Das heißt, dass die Schulen durchaus weiterhin gravierende Beleidigungen, Schlägereien und Sachbeschädigungen melden.

Bildungssenator Prof. E. Jürgen Zöllner: "Der vorrangige Aspekt ist, dass Schulen darin unterstützt werden, kompetent gewaltpräventiv arbeiten zu können. Dazu zählen Projekte wie das Buddyprojekt, Lehrerfortbildungen, Präventivkurse und Handreichungen und die ausgeprägte Kooperation mit der Schulpsychologie. Durch das neue Meldeverfahren sind Schulen mit weniger Bürokratie belastet - an den Stellen, wo sie Probleme in Eigenverantwortung lösen können. Die Meldezahlen zeigen, dass Berlins Schulen in hohem Maße für dieses Problemgebiet sensibilisiert sind. Auch erscheint es Schulen nicht länger pauschal als Makel, wenn sich Gewalttaten in ihrem Bereich ereignen. Die Schulen machen nicht bei der bloßen Erfassung von Gewaltvorfällen halt, sondern kümmern sich auf grundsätzlich hohem Niveau um die Intervention und Opferhilfe."
Redaktion 01.03.2010
Berlin, 01.03.2010 Die heiße Phase des Wettbewerbs "Berliner Klima Schulen" ist angebrochen. Noch bis zum 30. April sind Berliner Schülerinnen und Schüler aufgerufen, Projekte rund um Klima und Klimaschutz einzureichen. In den vergangenen Monaten haben sich bereits viele Schülergruppen und Schulen mit ihren Projekten angemeldet. Und auch für Spätstarter besteht noch die Möglichkeit, sich mit einer Projektarbeit zu bewerben.

Dem Ideenreichtum sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Inspiriert durch das Bremerhavener "Klimahaus 8° Ost" arbeiten beispielsweise die Schülerinnen und Schüler des Paul-Natorp-Gymnasiums in Tempelhof-Schöneberg an einer Klima-Kunstausstellung. Unter dem Titel "Reise um die Welt" folgen sie dem Längengrad, der durch Berlin führt, künstlerisch einmal um den ganzen Erdball. Mit Bildern und Vorträgen, die im Kunstunterricht erarbeitet und Mitte April im Rahmen eines Projekttages der Öffentlichkeit präsentiert werden, wollen Schülerinnen und Schüler unterschiedliche (Klima-) Situationen in den verschiedenen Regionen der Erde darstellen.

Andere Pläne verfolgt man an der Gottlieb-Daimler-Oberschule in Spandau oder der Grundschule am Falkplatz in Pankow/Prenzlauer Berg. Während die erstere das Thema "Klimawandel" in den vier Bereichen Ursachen, Folgen, Auswege sowie Möglichkeiten zum Umwelt- und Klimaschutz aufarbeitet, planen die Pankower Schüler einen "Garten der Elemente". Aufbauend auf den Projektergebnissen, die die Schüler bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der "Berliner Klima Schulen" gewonnen hat, will man auf einem Teil des Schulgeländes einen Ökologische Garten einrichten. Hier sollen nicht nur Pflanzen gedeihen, sondern auch neue Ideen in Sachen regenerativer Energiegewinnung. Sie soll ganz praxisnah im Garten – etwa durch den Bau von Solarkochern – den Kindern und Jugendlichen nahegebracht werden.

Die Beispielprojekte zeigen vor allem eines: Das Ideenpotenzial der Mädchen und Jungen ist groß; ihr Herangehen an die Themen Klima und Klimaschutz so kreativ wie vielfältig. Jetzt heißt es: anpacken. Die besten Projekte werden Anfang Juni bei der offiziellen Preisverleihung ausgezeichnet. Zu gewinnen sind Sach- und Reisepreise im Wert von bis zu 5.000 Euro sowie für die teilnehmenden Schulen die Auszeichnung "Berliner Klima Schule 2010". Initiatoren sind die Berliner Senatsverwaltungen für Bildung und für Umwelt, der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und dem World Wide Fund For Nature (WWF).

Der Wettbewerb
Was kann man im Alltag fürs Klima tun? Welche Technologien könnten uns in Zukunft dabei helfen? Wie könnte unser zukünftiges Leben nachhaltiger gestaltet werden? Um im Hinblick auf kommende Generationen kreative Ideen und Aktivitäten rund um den Klimaschutz zu fördern, haben die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz gemeinsam mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und dem World Wide Fund For Nature (WWF) den Wettbewerb "Berliner Klima Schulen" ins Leben gerufen. Berliner Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, sich in Schulklassen, Kursen, Arbeitsgemeinschaften oder freien Schülergruppen mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel zu befassen.

Termine, Spielregeln und Preise
Alle Berliner Schülerinnen und Schüler, alle Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften und Gruppen mit einer Teamstärke von mindestens drei Personen können sich am Wettbewerb beteiligen. Als Beiträge zulässig sind Ideen und Arbeiten rund um das Thema Klima und Klimaschutz. Dabei sind der Gestaltungsfreiheit keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was wirkt, von der Meinungsumfrage bis zum Comic, vom Theater- bis zum Energiesparprojekt. Dabei stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Bedarf Pädagogen im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung und die Experten des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) e.V. beratend zur Seite.

Einsendeschluss ist der 30. April 2010. Danach sichtet eine Jury unter Vorsitz des Meteorologen und TV-Journalisten Karsten Schwanke (ZDF, Abenteuer Wissen) die eingegangenen Beiträge und ermittelt die Preisträger. Diese werden im Juni feierlich bekannt gegeben. Die Gewinner erhalten Sach- und Reisepreise im Wert von bis zu 5.000 Euro und machen ihre Schule zu einer der ausgezeichneten "Berliner Klima Schulen".

Berliner Klima Schule 2010
Welche Ausbildungsstätten werden "Berliner Klima Schule"? Das Siegel wird jährlich an diejenigen Schulen verliehen, an denen ausgezeichnete Wettbewerbsbeiträge erarbeitet wurden. Auf diese Weise wird das Engagement zu übergreifender Projektarbeit zum Thema Klimaschutz gewürdigt. Mitmachen und Info: www.berliner-klimaschulen.de .
Redaktion 06.11.2009
Schulen beteiligen sich mit zahlreichen Projekten und Veranstaltungen am Gedenken an Pogromnacht und Mauerfall / Vorbereitung teils seit Jahresanfang
Berlin, 06.11.2009 Berlins Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern steht ein breites Angebot an Möglichkeiten eines aktiven Gedenkens an die Ereignisse der Pogromnacht und des Mauerfalls – beide als zentrale Themen des deutschen "9. Novembers" – zur Verfügung.

In der Anlage finden sie eine Liste mit den Veranstaltungen, Aktionen und Fortbildungen, mit denen teilweise bereits seit Anfang des Jahres Schulen in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner hat die weiterführenden Schulen zuletzt im September in einem Schreiben aufgerufen, sich anlässlich des 9. Novembers verstärkt mit der jüngsten deutschen Geschichte auseinander zu setzen. Neben der Gestaltung von Projekttagen um und zu dem 9. November fordert Zöllner Lehrerinnen und Lehrer auf, mit ihren Schülern die einzigartigen Angebote Berlins, von Gedenkstätten bis hinzu Gesprächen mit Zeitzeugen zu nutzen.

Zöllner wörtlich: "In Berlin ist der 9. November wie an keinem anderen Ort Deutschlands Teil der Biografie einer ganzen Stadt und der Menschen, die in ihr leben. Berlin verfügt über eine unvergleichliche Dichte und Tiefe an Möglichkeiten für aktives Erinnern und historisches Lernen. Es ist an uns - besonders aber an Pädagogen und Wissenschaftlern -, der erwachsenen Generation dieses Erbe für die nächste Generation erfahrbar zu machen und zu erhalten."

Der Bildungssenator besucht am Montag, dem 9. November 2009 zwischen 10:30 Uhr und 11:30 Uhr die Rosa-Luxemburg-Schule, in der Schülerinnen und Schüler ausführliche Ausstellungen zu den verschiedenen Facetten des 9. November in der deutschen Geschichte – darunter Pogromnacht und Mauerfall – präsentieren werden. ("Tag der Erinnerung" in der Rosa-Luxemburg-Schule (Gymnasium), Kissingenstraße 12, 13189 Berlin-Pankow).

Frau Staatssekretärin Claudia Zinke spricht am 9. November um 18:00 Uhr auf der Finissage der Ausstellung "Jugend bohrt" der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Die Ausstellung (Wappensaal, Rotes Rathaus, 4. bis 9. November, 10-18:00 Uhr) zeigt Grafiken, Audiocollagen und Videoinstallationen von Schülerinnen und Schülern zum Thema "Welche Rolle spielen die deutsche Teilung und der Prozess der friedlichen Revolution im Bewusstsein junger Menschen in Berlin heute".

Bitte beachten Sie auch die Einladungen der Hugo-Gaudig-Realschule und des Gottfried-Keller-Gymnasiums, die anlässlich des Gedenkens an die Pogromnacht zu einem Schweigemarsch unter dem Motto "Junge Menschen nehmen Stellung gegen Antisemitismus, Rassendiskriminierung und Fremdenfeindlichkeit" zum Mahnmal "Gleis 17" im S-Bahnhof Grunewald aufrufen. Im Anschluss an den Schweigemarsch werden u.a. Isaak Behar, Gemeindeältester der jüdischen Gemeinde zu Berlin und Herr Norbert Seitz, Leiter der Abteilung für Grundsatzfragen der Innenpolitik vom Bundesinnenministerium sprechen.
Redaktion 17.10.2009
Berliner Fortbildungsinitiative zur Prävention von Rechenstörungen - 2000 Lehrer werden fortgebildet, um Kinder besser helfen zu können
Berlin, 16.10.2009 Als weitere Hilfe zur Verringerung von Rechenstörungen bei Berlins Schülerinnen und Schülern hat Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner eine verbindliche schuljahresbegleitende Fortbildungsmaßnahme für Lehrerinnen und Lehrer aller Berliner Grundschulen, die in der Schulanfangsphase Mathematik unterrichten, ins Leben gerufen. Da spätestens im Anfangsunterricht die Weichen für einen langfristigen Schulerfolg auch im mathematischen Bereich gestellt werden, richtet sich diese Fortbildungsmaßnahme an alle Lehrkräfte, die in der Schulanfangsphase der Berliner Grundschulen Mathematik unterrichten.

Senator Zöllner: "Die Fortbildungsinitiative ist ein effektives Mittel, um das Auftreten von Rechenschwäche bei Kindern dauerhaft zu vermeiden. Ziel ist es, die Qualität des mathematischen Anfangsunterrichts noch weiter zu verbessern."

Organisatorisches:
Jede Grundschule stellt je nach Größe der Schule ein Team von 3 bis 5 Lehrkräften zusammen, das die Inhalte anschließend in den Fachkonferenzen der Schule weiter verbreitet.

Diese etwa 2.000 Lehrkräfte werden in zwei Jahren in Gruppen von etwa 25 Personen fortgebildet. Pro Schuljahr finden 40 ganztägige Fortbildungen und 40 Nachmittagsveranstaltungen statt.

Für jeden Teilnehmer gliedert sich die Fortbildung in drei Teile:
-eine kompakte ganztägige Veranstaltung in der Zeitspanne von Oktober bis Januar,
-begleitendes Weiterlernen mit vertiefenden Inhalten auf einer Onlineplattform
-und eine Nachmittagsveranstaltung im letzten Drittel des Schuljahres.
Das Anmeldeformular ist allen Schulen mit Informationsschreiben zu den AV Rechenstörungen, Ort, Zeit und zuständigen Referenten der Veranstaltung im Juli 2009 zugegangen.

Die Veranstaltungsreihe hat am 7. Oktober 2009 mit den ersten beiden von insgesamt etwa 160 Fortbildungsterminen in zwei Schuljahren mit 80 ganztägigen Veranstaltungen und 80 Nachmittagsveranstaltungen begonnen.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Das verfestigte zählende Rechnen gilt als Hauptsymptom für Rechenstörungen. Die Erarbeitung nichtzählender Rechenstrategien und die rechtzeitige Förderung der Überwindung bloßen Abzählrechnens sind die zentralen Gegenstände der Fortbildungsmaßnahme. Das Erkennen von zählenden Rechnern im Unterricht und im Zuge der individuellen Förderung gehören auch dazu. Inhalte sind daher, durch Veranschauungsmaterialien Rechenstrategien zu entwickeln und Unterstützungsbedarf schnell zu erkennen.


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