Stuttgart, 01.12.2008 Der Einzelhandel zeigte sich nach Medienberichten über den ersten Adventssamstag zufrieden. Trotz Wirtschaftsflaute und Bankenkrisen waren die Menschen in Kauflaune. Vor allem Geschenke für Kinder seien der Renner gewesen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg warnt davor, im Vorweihnachtsrummel in schön geschmückten Fachgeschäften und verführerisch vollen Warenhäusern einem Kaufrausch zu verfallen ("Jetzt zugreifen – morgen bezahlen!") und wirbt stattdessen dafür, dass Eltern ihren Kindern jetzt wieder mehr Zeit schenken.
Die Advents- und Weihnachtszeit hat immer mehr ihre eigentliche, christliche Bedeutung verloren und ist stattdessen zu einer festen Rechengröße in der Jahreskalkulation der Geschäftsleute geworden. Das Motto "Geschenke statt Zeit" hat sich nach Auffassung des VBE als besonders negativ für Kinder herausgestellt, die in erster Linie auf emotionale Zuwendung und nicht auf Luxusgüter angewiesen sind. "Weil sich immer mehr Kinder und Jugendliche in virtuelle Lebenswirklichkeiten flüchten, wäre es heute wichtiger denn je, dass Eltern in ihre Söhne und Töchter Zeit investierten und ihnen durch emotionale Zuwendung signalisierten, wie wertvoll und wichtig sie ihnen sind", ermuntert VBE-Chef Rudolf Karg Väter und Mütter, sich in dieser hektischen Tagen bewusst mehr Zeit für ihre Kinder zu nehmen. Fotohandy, Play-Station oder der Multimedia-Computer zu Weihnachten bedeuteten zwar die Erfüllung so manchen Kindertraumes, seien jedoch nie Ersatz für die Gegenwart der Eltern. "Kinder und Jugendliche brauchen Ansprechpartner aus Fleisch und Blut, mit denen sie über alles reden können", sagt Karg.
Energisch wendet sich der VBE gegen brutale Killerspiele auf dem Gabentisch. Selbst wenn es noch immer "Experten" gibt, die abstreiten, dass eine generelle Gefahr von Ballerspielen ausgeht, passen das christliche Fest des Friedens auf Erden und das virtuelle Morden auf dem Monitor irgendwie nicht zusammen. Wenn Eltern Geschenke aussuchen, sollten sie verstärkt darauf achten, pädagogisch wertvolles Spielzeug zu erwerben, das die Entwicklung der Kinder positiv fördert und Raum für die eigene Kreativität und Fantasie lässt. Spielzeug, das zu Hass, Zerstörung und Gewalt animiert, hat nach Auffassung des VBE unter dem Weihnachtsbaum grundsätzlich nichts verloren.
Die Advents- und Weihnachtszeit hat immer mehr ihre eigentliche, christliche Bedeutung verloren und ist stattdessen zu einer festen Rechengröße in der Jahreskalkulation der Geschäftsleute geworden. Das Motto "Geschenke statt Zeit" hat sich nach Auffassung des VBE als besonders negativ für Kinder herausgestellt, die in erster Linie auf emotionale Zuwendung und nicht auf Luxusgüter angewiesen sind. "Weil sich immer mehr Kinder und Jugendliche in virtuelle Lebenswirklichkeiten flüchten, wäre es heute wichtiger denn je, dass Eltern in ihre Söhne und Töchter Zeit investierten und ihnen durch emotionale Zuwendung signalisierten, wie wertvoll und wichtig sie ihnen sind", ermuntert VBE-Chef Rudolf Karg Väter und Mütter, sich in dieser hektischen Tagen bewusst mehr Zeit für ihre Kinder zu nehmen. Fotohandy, Play-Station oder der Multimedia-Computer zu Weihnachten bedeuteten zwar die Erfüllung so manchen Kindertraumes, seien jedoch nie Ersatz für die Gegenwart der Eltern. "Kinder und Jugendliche brauchen Ansprechpartner aus Fleisch und Blut, mit denen sie über alles reden können", sagt Karg.
Energisch wendet sich der VBE gegen brutale Killerspiele auf dem Gabentisch. Selbst wenn es noch immer "Experten" gibt, die abstreiten, dass eine generelle Gefahr von Ballerspielen ausgeht, passen das christliche Fest des Friedens auf Erden und das virtuelle Morden auf dem Monitor irgendwie nicht zusammen. Wenn Eltern Geschenke aussuchen, sollten sie verstärkt darauf achten, pädagogisch wertvolles Spielzeug zu erwerben, das die Entwicklung der Kinder positiv fördert und Raum für die eigene Kreativität und Fantasie lässt. Spielzeug, das zu Hass, Zerstörung und Gewalt animiert, hat nach Auffassung des VBE unter dem Weihnachtsbaum grundsätzlich nichts verloren.

