Abitur ADHS Alphabetisierung Amoklauf Auslandsschulen Baden-Würtemberg Baden-Württemberg BAT Bayern Beamte Behinderung Berlin Berufsbildung Berufsschulen Besoldung BIBB Bildung Bildungsausgaben Bildungsbarometer Bildungsfinanzbericht Bildungsgipfel Bildungsmonitor Bildungspolitik Bildungsqualität Bildungsstreik BLLV Bologna Bologna-Prozess bpv Brandenburg Bremen brlv Bundesregierung Bundestag Camp+ COMENIUS Destatis didacta DSW Dyskalkulie Eltern Elterngeld Erzieher Europa Familie FiBS Fortbildung Förderschule G8 Ganztagsschule Gemeinschaftsschule Gesamtschule GEW Gleichbehandlung Grundschule Gymnasien Gymnasium Hamburg Hauptschule Hessen Hochbegabung Hochschule Hochschulpakt Hochschulpolitik IGLU Inklusion Integration Jugend Jungen KITA KMK Kulturrat Legasthenie Lehrer Lehrerbedarf Lehrergehalt Lehrergesundheit Lehrermangel Lehrerpension Lehrerstreik Lehrerversorgung Lehrkräfte LEONARDO Lernstandserhebung Leseförderung Mecklenburg-Vorpommern Medien Messe Migranten Migration Mittelschule Motorik Niedersachsen Nordrhein NRW PAD Pfalz PISA PISA-E-Studie Privatschulen Projekte Prävention Prüfungen Realschule Religion Rheinland-&#8203 Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Schulaufsicht Schule Schulentwicklung Schulgebäude Schulleitung Schulpolitik Schulpreis Schulsport Schüler Schülerbeteiligung Sprachfähigkeit Sprachstand Studienanfänger Studienanfängerquote Studiengebühren Studienplätze Studium TALIS Tarifverhandlung Thüringen TIMSS TVÖD VBE VDP VDR VERA Verbundschule VLB Volkshochschulen Vorschule Weihnachtszeit Weiterbildung Weiterbildungsangebote Werkrealschule Werte Westfalen Wettbewerb WHO Workshop Württemberg Zeugnisse Zuwendung
Login |  Mitglied werden!
Redaktion 29.10.2009
Wiesbaden, 29.10.2009 Ausländische Hochschulen werden bei deutschen Studierenden immer beliebter. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Jahr 2007 etwa 90 000 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben, 8% oder 6 700 Studierende mehr als 2006. Dies ist unter anderem auf einen starken Anstieg der Zahl der deutschen Studierenden in den Niederlanden, in Österreich und in der Schweiz zurückzuführen.

Die Bereitschaft der deutschen Studierenden zu Studienaufhalten im Ausland ist in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Während 1997 auf 1 000 deutsche Studierende an inländischen Hochschulen noch 27 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland kamen, waren es 2007 bereits 53.

Die drei beliebtesten Zielländer waren 2007 die Niederlande mit 18,3% aller deutschen Studierenden im Ausland, Österreich mit 16,4% und das Vereinigte Königreich mit 12,9%. Es folgten die Schweiz (10,9%), die Vereinigten Staaten (9,9%) und Frankreich (7,5%). Diese sechs Länder zusammen nahmen damit drei Viertel der im Ausland studierenden Deutschen auf.

Die Verteilung der deutschen Studierenden im Ausland nach Fächergruppen unterscheidet sich in den Zielländern erheblich. Zum Beispiel sind in den Niederlanden 47% und im Vereinigten Königreich 46% aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" eingeschrieben, während in Frankreich rund 45% aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe "Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport" studieren. Ungarn bildet insofern einen Sonderfall, als dort 72% der deutschen Studierenden in "Humanmedizin" immatrikuliert sind.

Aber auch die deutschen Hochschulen sind attraktiv für ausländische Studierende. Während im Wintersemester 1997/98 an deutschen Hochschulen rund 104 000 ausländische Studierende eingeschrieben waren, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben hatten, waren es im Wintersemester 2007/2008 knapp 178 000.

Erstmals wurden Daten über deutsche Absolventen im Ausland erhoben. Die meisten Absolventen verzeichnete im Jahr 2007 das Vereinigte Königreich mit 5 290, gefolgt von den Niederlanden mit 3 390 und der Schweiz mit 1 729.

Weitere Ergebnisse zu deutschen Studierenden an ausländischen Hochschulen enthält die heute veröffentlichte Broschüre "Deutsche Studierende im Ausland - Statistischer Überblick 1997 - 2007". Hierfür hat das Statistische Bundesamt Zahlen über Art und Umfang von Studienaufenthalten deutscher Studierender an Hochschulen im Ausland zusammengestellt. Die Daten stammen aus einer Umfrage von Destatis bei den für Bildungsstatistik zuständigen Institutionen der Zielländer sowie von Eurostat und der UNESCO.

Die Veröffentlichung ist über den Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de/publikationen) als PDF-Datei zum kostenlosen Download zu beziehen.

Weitere Auskünfte gibt:
Udo Kleinegees,
Telefon: (0611) 75-2857,
E-Mail: bildungsstatistik@destatis.de
Redaktion 22.10.2009
Wiesbaden, 22.10.2009 Im Jahr 2008 hat für mehr als eine halbe Million Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland eine erzieherische Hilfe begonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben damit rund 3% der jungen Menschen unter 21 Jahren eine erzieherische Hilfe durch das Jugendamt oder in einer Erziehungsberatungsstelle neu in Anspruch genommen. Eine Eingliederungshilfe bei (drohender) seelischer Behinderung haben 16 000 junge Menschen begonnen.

Unter den erzieherischen Hilfen wurde im Jahr 2008 am häufigsten Erziehungsberatung mit 307 000 begonnenen Hilfen in Anspruch genommen. Dies entspricht gut zwei Dritteln aller begonnenen erzieherischen Hilfen. Familienorientierte Hilfen, darunter die Sozialpädagogische Familienhilfe, haben in 51 000 Familien begonnen. Mit diesen Hilfen wurden 99 000 Kinder und Jugendliche und damit durchschnittlich zwei Kinder pro Familie erreicht.

An dritter Stelle folgen die stationären Hilfen mit 47 000 im Jahr 2008 begonnenen Hilfen. Somit war für etwa jeden zehnten jungen Menschen die erzieherische Hilfe mit einer Unterbringung außerhalb des Elternhauses verbunden. Zu den stationären Hilfen zählen Vollzeitpflege in einer anderen Familie, Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen.

Bei nahezu einem Viertel aller neu gewährten Hilfen zur Erziehung und damit als häufigster Hauptgrund für die Hilfegewährung wurde die Belastung des jungen Menschen durch familiäre Konflikte genannt. Bei 15% der begonnenen Hilfen wurde als Hauptgrund die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern beziehungsweise der Personensorgeberechtigten angegeben.

Weitere kostenlose Ergebnisse gibt es im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchbegriff: "Erzieherische Hilfe".
Redaktion 12.03.2009
Wiesbaden, 12.03.2009 Bei knapp 87% aller Eltern, die deutschlandweit Elterngeld erhalten, verändert sich der bewilligte Elterngeldbetrag vom ersten zum letzten Bezugsmonat nicht. Bei den Müttern bleibt die Anspruchshöhe bei nahezu 86% unverändert, bei den Vätern trifft dies zu 91% zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Die Statistik zu den im Jahr 2008 beendeten Elterngeldbezügen erlaubt erstmals einen Vergleich der Anspruchshöhe im ersten und letzten Bezugsmonat. Bei rund 13% der Beziehenden verringerte sich danach der bewilligte Elterngeldbetrag zwischen dem ersten und letzten Bezugsmonat. Dies traf in höherem Maße bei Müttern als bei Vätern zu. Während jeder zwanzigste Vater (5%) im letzten Bezugsmonat weniger Elterngeld erhielt als im ersten Monat, war dies bei jeder siebten Mutter der Fall (14%). Bei rund einem Prozent aller Berechtigten war der Anspruch im letzten Monat höher als im ersten Bezugsmonat.

Ursache für einen geringeren Elterngeldanspruch im letzten Bezugsmonat können zum Beispiel die Aufnahme einer Teilzeiterwerbstätigkeit während des Elterngeldbezugs oder der Wegfall des Geschwisterbonusses sein. Ein wegfallender Geschwisterbonus verringerte das Elterngeld bei den im Jahr 2008 beendeten Leistungsbezügen bei 10% der Mütter und bei 3% der Väter.

Einen Geschwisterbonus erhalten Eltern, wenn in der Familie ein Geschwisterkind unter drei Jahren oder zwei Geschwisterkinder unter sechs Jahren leben. Er beträgt 10% des Elterngeldbetrags, mindestens jedoch 75 Euro. Erreicht eines der Geschwisterkinder während der Bezugszeit von Elterngeld die genannte Altersgrenze, fällt der Geschwisterbonus weg. Bei 4% der Mütter und 2% der Väter waren andere Gründe wie zum Beispiel die Aufnahme einer Teilzeiterwerbstätigkeit für die Verringerung des Elterngeldanspruchs maßgebend.

Insgesamt endete im Jahr 2008 für rund 757 000 Mütter und Väter der Elterngeldbezug. Der Großteil dieser Beendigungen (88% beziehungsweise 663 000 Leistungsbezüge) bezieht sich auf im Jahr 2007 geborene Kinder. Mit der Umstellung der statistischen Erhebung von der sogenannten Antragsstatistik auf beendete Leistungsbezüge ab 2008 ist ein Perspektivwechsel verbunden. Mit den beendeten Leistungsbezügen steht die rückwirkende Betrachtung der Situation des Elterngeldbezugs mit Aussagen über die tatsächliche Inanspruchnahme im Vordergrund.

Differenzierte Ergebnisse der Elterngeldstatistik für 2008 sind abrufbar im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen.

Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Annica Böttcher,
Telefon: (0611) 75-8167,
E-Mail: jugendhilfe@destatis.de


Pressekontakt zu dieser Meldung
Leitung der Pressestelle:
Thomas Riede, Durchwahl (0611) 75 - 23 25
Klaus Pötzsch, Durchwahl (0611) 75 - 23 76
Thomas Vieweg, Durchwahl (0611) 75 - 45 21

Organisation und Verbreitung der Pressedienste:
Frank Hennig, Durchwahl (0611) 75 - 36 02
Bernd Racky, Durchwahl (0611) 75 - 34 50

Journalistischer Informationsservice:
Service-Nummer: (0611) 75 - 34 44
Bernd Racky, Durchwahl (0611) 75 - 34 50
Simone Sesterhenn, Durchwahl (0611) 75 - 34 58

Die zentralen Verbindungen:
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44
Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76
E-Mail: presse@destatis.de

Post: Statistisches Bundesamt
65180 Wiesbaden

Besuch: Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Redaktion 26.02.2009
Wiesbaden, 26.02.2009 Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchten nach vorläufigen Angaben im Schuljahr 2008/09 in Deutschland rund 9 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen; das sind 158 400 (- 1,7%) weniger als im Vorjahr. Mit einer Abnahme von 2,7% (- 37 100) setzte sich in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) der seit Jahren anhaltende Trend der rückläufigen Schülerzahlen aufgrund der demografischen Entwicklung fort. Im Vergleich zu 1992/93 - dem Jahr für das erstmals Daten aus der Schulstatistik für Deutschland vorliegen - ist die Schülerzahl in den neuen Bundesländern um 45,5% zurückgegangen.
Der deutlichste Rückgang gegenüber dem Vorjahr war 2008/09 in Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen (- 6,4%). Er fiel aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs aus dem Schuljahr 2007/08 auch im Vergleich zu den übrigen neuen Bundesländern überdurchschnittlich hoch aus. Im früheren Bundesgebiet betrug die Abnahme im laufenden Schuljahr 1,6% (- 121 300) gegenüber dem Vorjahr. Der größte Rückgang (-2,8%) wurde im Saarland, der kleinste (- 0,1%) in Hamburg beobachtet.

Die Auswirkungen der demografischen Entwicklung lassen sich nicht für alle Schularten nachvollziehen, da sie von strukturellen Veränderungen überlagert werden: Die Abnahme der Schülerzahlen an den Hauptschulen um 7,1% (- 63 400) resultiert unter anderem aus Schulreformen in einzelnen Bundesländern, in denen Haupt- und Realschulen in Schularten mit mehreren Bildungsgängen umgewandelt wurden. Dies ist der Hintergrund für die stärksten Rückgänge der Hauptschülerzahlen, die in Bremen (- 54,2%), Hamburg (- 20,7%) und Schleswig-Holstein (- 19,8%) zu verzeichnen waren. Korrespondierend dazu nahm in Hamburg die Zahl der Schülerinnen und Schüler an Schularten mit mehreren Bildungsgängen im Vergleich zum Vorjahr um 121% zu. An Schularten mit mehreren Bildungsgängen kann sowohl der Hauptschulabschluss als auch der Realschulabschluss erworben werden.

Die demografische Entwicklung hat bisher noch nicht zu einem Rückgang der Zahl der Gymnasialschüler geführt. Im Schuljahr 2008/09 besuchten 2 470 000 Schülerinnen und Schüler ein Gymnasium. Das waren 0,1% mehr als im Vorjahr und 20,6% mehr als im Schuljahr 1992/93.

Der Anteil der Jungen oder jungen Männer an allen Schülerinnen und Schülern in allgemeinbildenden Schulen betrug 50,8%. In den einzelnen Schularten gab es deutliche Unterschiede: Die Spanne reichte von 46,8% in Gymnasien bis zu 63,3% in Förderschulen.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Leitung der Pressestelle:
Thomas Riede, Durchwahl (0611) 75 - 23 25
Klaus Pötzsch, Durchwahl (0611) 75 - 23 76
Thomas Vieweg, Durchwahl (0611) 75 - 45 21

Organisation und Verbreitung der Pressedienste:
Frank Hennig, Durchwahl (0611) 75 - 36 02
Bernd Racky, Durchwahl (0611) 75 - 34 50

Journalistischer Informationsservice:
Service-Nummer: (0611) 75 - 34 44
Bernd Racky, Durchwahl (0611) 75 - 34 50
Simone Sesterhenn, Durchwahl (0611) 75 - 34 58


Redaktion 22.01.2009
Wiesbaden, 22.01.2009 Im Jahr 2006 gaben nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die öffentlichen Haushalte durchschnittlich 4 900 Euro für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an öffentlichen Schulen aus. Das waren 200 Euro mehr als im Vorjahr.

Für Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen wurden im Jahr 2006 rund 5 200 Euro pro Kopf aufgewendet, an beruflichen Schulen 3 600 Euro. Darin sind jeweils Ausgaben für Personal, laufenden Sachaufwand und Investitionen an öffentlichen Schulen enthalten.

Innerhalb der allgemein bildenden Schulen variierten die Ausgaben je Schülerin und Schüler von 4 100 Euro an Grundschulen über 5 500 Euro an Gymnasien bis zu 12 800 Euro an Förderschulen. Die verhältnismäßig hohen Ausgaben bei Förderschulen resultieren vor allem aus einer niedrigeren Schüler-Lehrer-Relation. Die vergleichsweise niedrigen Aufwendungen von 2 200 Euro je Schülerin und Schüler bei den Berufsschulen im Dualen System sind vor allem durch den Teilzeitunterricht bedingt.

Bei einem tiefer gehenden Ausgabenvergleich auf Ebene der einzelnen Bundesländer ist zu beachten, dass die Schulstruktur und das Unterrichtsangebot zwischen den Ländern differieren (zum Beispiel Unterschiede in der Ganztagsbetreuung, den Betreuungsrelationen, der Besoldungsstruktur). In allen Ländern sind die Personalausgaben jedoch die dominierende Ausgabenkomponente. Hierauf entfielen im Bundesdurchschnitt 3 900 Euro, während für die Unterhaltung der Schulgebäude, Lehrmittel und dergleichen 600 Euro und für Baumassnahmen und andere Sachinvestitionen 400 Euro je Schülerin beziehungsweise je Schüler verausgabt wurden.

Weitergehende Informationen, insbesondere detaillierte Länderkennzahlen, sind verfügbar unter www.destatis.de - - > Publikationen - - > Fachveröffentlichungen - - > Bildung, Forschung, Kultur.

Weitere Auskünfte gibt:
Harald Eichstädt,
Telefon: (0611) 75-4180,
E-Mail: bildungsausgaben@destatis.de

Redaktion 19.12.2008
Wiesbaden, 19.12.2008 Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg im Prüfungsjahr 2007 die Zahl der Erstabsolventinnen und -absolventen an deutschen Hochschulen auf 239 900. Damit erreichte die Absolventenquote, das ist der Anteil der Absolventinnen und Absolventen eines Erststudiums an der altersspezifischen Bevölkerung, mit 24% einen neuen Höchststand. Der kontinuierliche Anstieg in den vergangenen Jahren ist vor allem auf die wachsende Zahl der Erstabsolventinnen zurückzuführen. 2007 betrug die Absolventenquote bei den Frauen 25% und bei den Männern 23%. Der Anteil der Frauen mit Studienabschluss ist zwischen 1997 und 2007 um knapp elf Prozentpunkte gestiegen, bei den Männern um fünf Prozentpunkte. Gegenüber dem Vorjahr hat die Absolventenquote 2007 sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern um jeweils zwei Prozentpunkte zugenommen.

Um den steigenden Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften in den kommenden Jahrzehnten abdecken zu können, soll die Absolventenquote aus Sicht des Wissenschaftsrates mittelfristig auf 35% gesteigert werden. Auch im internationalen Vergleich liegt die Absolventenquote in Deutschland weiterhin unter dem Durchschnitt der OECD-Länder, der 37% im Prüfungsjahr 2006 betrug. Berechnet man für Deutschland die Absolventenquote ohne die Verwaltungsfachhochschulen, die in der internationalen Abgrenzung nicht zum Hochschulbereich gezählt werden, so betrug sie im Jahr 2006 21% und 2007 23%.

Diese und andere statistische Kennzahlen zu den Themen Studienanfänger, Absolventen, Personalstruktur und überregionale Attraktivität der Hochschulen werden in der Fachserie "Nichtmonetäre hochschulstatistische Kennzahlen" für das Berichtsjahr 2007 veröffentlicht. Sie steht im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen als kostenloser Download zur Verfügung.

Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Feuerstein,
Telefon: (0611) 75-4140,
E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de
anom Multimedia 02.12.2008
Wiesbaden, 02.12.2008 Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben Bund, Länder und Gemeinden für das Jahr 2008 Bildungsausgaben in Höhe von etwa 92,6 Milliarden Euro veranschlagt; das sind 0,8% mehr als für das Jahr 2007 geplant waren. Die Haushaltsplanungen sehen damit für 2008 Ausgaben vor, die in allen Bildungsbereichen über dem Niveau der tatsächlichen Aufwendungen für 2005 liegen. Im Jahr 2005, dem letzten Jahr, für das endgültige Angaben verfügbar sind, wurden von Bund, Ländern und Gemeinden insgesamt 86,7 Milliarden Euro für Bildung zur Verfügung gestellt; 1995 waren es 75,9 Milliarden Euro.

Bezogen auf die Einwohnerzahl wendeten die öffentlichen Haushalte 2005 mit 1 052 Euro je Einwohner nominal 13,1% mehr für Bildung auf als 1995. Für das Jahr 2008 errechnen sich auf der Basis der Haushaltsansätze Ausgaben je Einwohner in Höhe von 1 127 Euro.

Die Entwicklung der Ausgaben ist in den einzelnen Ländern und in den Bildungsbereichen unterschiedlich. Während die öffentlichen Bildungsausgaben im früheren Bundesgebiet in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht wurden, lagen sie in Ostdeutschland in den Jahren 2005 bis 2008 (2006 bis 2008 vorläufige Angaben) nominal unter den Ausgaben von 1995. Der Rückgang der Bildungsausgaben in den neuen Ländern folgte der demografischen Entwicklung, die zu einer Reduzierung der Aufwendungen für Schulen und Kindertageseinrichtungen führte. Trotz der Kürzungen wurden die Ausgaben je Schüler/-in an den öffentlichen Schulen in den ostdeutschen Flächenländern von 3 700 Euro im Jahr 1995 auf 5 000 Euro im Jahr 2005 erhöht, während sie in den westdeutschen Flächenländern 2005 mit 4 600 Euro nur geringfügig über dem Wert von 1995 (4 300 Euro) lagen.

Im Bildungsbudget werden die öffentlichen und privaten Bildungsausgaben zusammengefasst. Sie erhöhten sich seit 1995 unterproportional im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Der Anteil der Gesamtausgaben des öffentlichen und privaten Bereichs für Bildung am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging daher in den Jahren 1995 bis 2005 von 6,9% auf 6,3% zurück. Nach vorläufigen Berechnungen betrug der BIP-Anteil 2006 6,2%.

Grundlage dieser Ergebnisse sind die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zum heute erschienenen Bildungsfinanzbericht 2008, der vom Statistischen Bundesamt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz erstellt wurde.

Der Bildungsfinanzbericht 2008 stellt die öffentlichen und privaten Bildungsausgaben im Überblick und im internationalen Kontext dar. Detailliert wird über die öffentlichen Ausgaben in einer Gliederung nach Bildungsbereichen und Ländern berichtet. Die einzelnen Kapitel enthalten einen kommentierenden Text mit Abbildungen und einzelnen Übersichtstabellen. Ergänzende, tiefer gegliederte Tabellen, Systematiken, Hinweise zur Methodik und zu den Datenquellen sind im Anhang des Berichts enthalten.

Zusammen mit flankierendem Datenmaterial sowie umfangreichen Tabellen steht der Bildungsfinanzbericht 2008 im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de als kostenloser Download zur Verfügung. In gedruckter Form kann der Bildungsfinanzbericht 2008 über den Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen und den Buchhandel für Euro 9,80 bezogen werden.

Weitere Auskünfte gibt:
Pascal Schmidt,
Telefon: (0611) 75-4145
E-Mail: bildungsausgaben@destatis.de

Redaktion 01.12.2008
Wiesbaden, 01.12.2008 Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben im Studienjahr 2008 rund 385 500 Erstsemester ein Studium in Deutschland aufgenommen. Die Studienanfängerquote - das ist der Anteil Studienanfängerinnen und -anfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung - liegt für das Studienjahr 2008 bei 39%. Sie erreicht damit einen neuen Höchststand. Das bildungspolitische Ziel, 40% eines Altersjahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen, wird also beinahe realisiert.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Erstimmatrikulierten um 7%. An den Universitäten betrug die Zunahme 3%, an den Fachhochschulen sogar knapp 13%. In fast allen Bundesländern ist eine deutliche Zunahme der Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Die höchsten Steigerungen meldeten das Saarland (15%), Brandenburg und Hessen (jeweils 14%) sowie Hamburg (12%). Lediglich in Sachsen (- 2%) und Bremen (- 0,2%) ist eine rückläufige Tendenz erkennbar.

Für vier ausgewählte technisch orientierte Studienbereiche liegen erste vorläufige Informationen über die Studierenden vor, die 2008 ein entsprechendes Fachstudium aufnahmen. Rund 41 600 Studierende begannen 2008 mit dem Studium im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik (+ 11%). 32 100 schrieben sich erstmalig im Studienbereich Informatik ein (+ 4%), 17 400 in der Elektrotechnik (+ 4%) und 9 900 im Bereich Bauingenieurwesen (+ 11%).

Im gerade begonnenen Wintersemester 2008/2009 sind an den Hochschulen in Deutschland insgesamt 2,01 Millionen Studierende eingeschrieben. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von knapp 4%. Damit wird erstmals seit dem Wintersemester 2003/2004 wieder die Zwei-Millionen-Grenze überschritten. Der Anteil der Studentinnen liegt unverändert bei 48%. 1,41 Millionen (70%) Frauen und Männer studieren an Universitäten oder vergleichbaren Hochschulen, 603 700 (30%) an Fach- oder Verwaltungsfachhochschulen.

Weitere Auskünfte gibt: Thomas Feuerstein, Telefon: (0611) 75-4140, E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de



INFO-Brief anmelden
Erhalten Sie die neusten
Nachrichten gratis

per E-Mail!

Ihre E-Mail:


Mehr Infos...


Jobs für Lehrer.
Lehrer/innen können sich unter
www.lehrcare.de
direkt bewerben und aktuelle Jobangebote per E-Mail abonnieren.
Profilerstellung, Beratung und Vermittlung sind für Bewerber/innen
kostenfrei!

NEU: Webnapping! Holen Sie sich diese Box auf Ihre Homepage!

Frag-die-Oma.de alte Hausmittel und Haushaltstipps | Sitemap