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Redaktion 29.03.2011
München, 28.03.2011 "Als herausragendes Ereignis" hat heute Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Einigung der fünf im Landtag vertretenen Fraktionen auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gewürdigt. "Es wird uns damit gelingen, die Chancengleichheit von Menschen mit und ohne Behinderung zu verbessern", ergänzte der Minister.

Inhaltlich argumentiert der Minister: "Das im Gesetzentwurf vorgesehene Schulprofil "Inklusion" ist ein sehr guter Ansatz, um schrittweise die Inklusion von jungen Menschen mit und ohne Behinderung umzusetzen." Die Umsetzung erfolge schrittweise. Es werde mit den Schulen begonnen, die sich bereits seit längerem auf den Weg zur Inklusion begeben haben. Bei entsprechender Behandlung im Landtag können bereits im neuen Schuljahr einige "Profilschulen" zur Inklusion eingerichtet werden. "Ich bin sehr dankbar, dass bereits heute viele Regelschulen dieses Ziel in ihrem Alltag verwirklichen und im Miteinander einen Gewinn für die Schulfamilie erkennen", so Minister Spaenle.

Die Förderschulen bleiben im Freistaat auch nach der geplanten Änderung des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen Kompetenzzentren. Sie unterstützen auch künftig die Regelschulen bei der Inklusion und bleiben zugleich Lernort für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. "Viele Eltern wünschen sich den Erhalt der Förderschulen. Sie wissen die individuelle Förderung für ihre Kinder in diesen Einrichtungen sehr zu schätzen", dankt der Minister der Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer.


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