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Redaktion 28.05.2010
Düsseldorf, 28.05.2010 Das Schulministerium und das Schreib-Lese-Zentrum des Germanistischen Instituts an der Universität Münster (SLZ) haben heute eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Lehrerinnenund Lehrer bei der Leseförderung gezielt zu unterstützen.

"Lesen verschafft Chancen. Lesen ist der Schlüssel zur Bildung und damit eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben", sagt Schulministerin Barbara Sommer.

"Die IGLU-Studie zeigt hinsichtlich der Leseleistungen der Kinder einen positiven Trend auf. Wir dürfen aber bei diesen Erfolgen nicht stehen bleiben", so die Ministerin. "Wir müssen weiter in den Bereich der Leseförderung investieren und die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler gezielt fördern." Dies sei Aufgabe aller am Schulleben Beteiligten.

"Leseförderung beschränkt sich nicht auf das Fach Deutsch. Sie spielt auch in anderen Fächern eine zentrale Rolle. Damit die entwickelten Lesekonzepte fächerübergreifend stattfinden können, ist es wichtig, das ganze Kollegium einzubinden" sagt Professorin Marion Bönnighausen, Leiterin des Schreib-Lese- Zentrums (SLZ). Das SZL an der Universität Münster wird ausgewählte Schulen in Nordrhein- Westfalen bei ihrer weiteren inhaltlichen und schulischen Entwicklung im Bereich der Leseförderung begleiten. Es berät die Schulen beispielsweise bei der Entwicklung von fächerübergreifenden Lesekonzepten und Materialien und bietet Lehrerinnen und Lehrern künftig entsprechende Qualifizierungen an.


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