Potsdam, 25.06.2010 Bildungsminister Holger Rupprecht lobt das ausgezeichnete Ergebnis der diesjährigen Einser-Abiturienten. Insgesamt 161 Abiturientinnen und Abiturienten brandenburgischer Schulen haben in diesem Schuljahr ihr Abitur mit 1,0 bestanden. Das entspricht 1,46 Prozent aller 11.009 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13.
"Das ist der höchste Anteil bislang", freut sich Rupprecht. Er gratuliert jedem "Einskommanuller" mit einer Urkunde. "Dieses ausgezeichnete Abiturergebnis ist nicht nur Ausdruck von Fleiß und einer guten Lerneinstellung der Schülerinnen und Schüler. Um es erreichen zu können, benötigen die begabten Schülerinnen und Schüler auch die zusätzliche Unterstützung und Motivation durch ihre Lehrkräfte", so Minister Rupprecht.
"Das ist der höchste Anteil bislang", freut sich Rupprecht. Er gratuliert jedem "Einskommanuller" mit einer Urkunde. "Dieses ausgezeichnete Abiturergebnis ist nicht nur Ausdruck von Fleiß und einer guten Lerneinstellung der Schülerinnen und Schüler. Um es erreichen zu können, benötigen die begabten Schülerinnen und Schüler auch die zusätzliche Unterstützung und Motivation durch ihre Lehrkräfte", so Minister Rupprecht.
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Doppelter Abiturientenjahrgang 2011: Stimmen die Hochschulplanungen mit den Wünschen der Abiturienten überein?
Philologenverband fordert Umfrage unter Oberstufenschülern
München, 21.10.2009 Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt fordert, sich beim Ausbau der Studienplätze in Bayern an den Wünschen der zukünftigen Studierenden zu orientieren. Um eine möglichst gute Passung zwischen den laufenden Planungen der Politik und der Hochschulen einerseits und den Studienabsichten der Abiturienten andererseits zu gewährleisten, fordert Schmidt eine Umfrage unter den Schülern des doppelten Abiturientenjahrgangs, die 2011 ihr Abitur ablegen werden.
Zur Begründung sagte der bpv-Vorsitzende: "Nach derzeitigem Planungsstand sollen vom Ausbau der Studienkapazitäten besonders jene Fächer in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften profitieren, für die derzeit eine besonders große Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt besteht. Was aber, wenn sich die Abiturienten nicht an die Wünsche von Staat und Wirtschaft halten und ganz andere Präferenzen haben? Und wie viele Abiturienten wollen angesichts der vermutlich schwierigen Studienbedingungen gleich ganz auf ein Studium verzichten und weichen in Ausbildungsberufe aus? Dazu existieren zwar Hochrechnungen. Diese sollten aber beizeiten mit den tatsächlichen Absichten der Schüler abgeglichen werden! Eine Umfrage unter den zukünftigen ´2011er-Abiturienten´ sollte darüber Aufschluss geben, ob der Freistaat und die Hochschulen mit ihren Planungen auch wirklich richtig liegen. Wenn man diese Umfrage gegen Ende des laufenden Schuljahres durchführt, können mögliche Fehlplanungen und teure Fehlinvestitionen noch rechtzeitig entdeckt und korrigiert werden."
Das Ergebnis einer Modellrechnung bestärkt den bpv in seiner Forderung nach einer solchen Umfrage: In einer für den Philologenverband erstellten Studie hatte das Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung GmbH (CHE) dem Freistaat im Frühjahr zwar bescheinigt, mit seinen Planungen für den doppelten Abiturientenjahrgang im Bundesvergleich sehr gut dazustehen; als "tendenziell zu stark" wurde aber die Schwerpunktsetzung der Staatsregierung auf den Natur- bzw. der Ingenieurwissenschaften bezeichnet, in denen 54 Prozent der neuen Studienplätze entstehen sollen.
München, 21.10.2009 Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt fordert, sich beim Ausbau der Studienplätze in Bayern an den Wünschen der zukünftigen Studierenden zu orientieren. Um eine möglichst gute Passung zwischen den laufenden Planungen der Politik und der Hochschulen einerseits und den Studienabsichten der Abiturienten andererseits zu gewährleisten, fordert Schmidt eine Umfrage unter den Schülern des doppelten Abiturientenjahrgangs, die 2011 ihr Abitur ablegen werden.
Zur Begründung sagte der bpv-Vorsitzende: "Nach derzeitigem Planungsstand sollen vom Ausbau der Studienkapazitäten besonders jene Fächer in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften profitieren, für die derzeit eine besonders große Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt besteht. Was aber, wenn sich die Abiturienten nicht an die Wünsche von Staat und Wirtschaft halten und ganz andere Präferenzen haben? Und wie viele Abiturienten wollen angesichts der vermutlich schwierigen Studienbedingungen gleich ganz auf ein Studium verzichten und weichen in Ausbildungsberufe aus? Dazu existieren zwar Hochrechnungen. Diese sollten aber beizeiten mit den tatsächlichen Absichten der Schüler abgeglichen werden! Eine Umfrage unter den zukünftigen ´2011er-Abiturienten´ sollte darüber Aufschluss geben, ob der Freistaat und die Hochschulen mit ihren Planungen auch wirklich richtig liegen. Wenn man diese Umfrage gegen Ende des laufenden Schuljahres durchführt, können mögliche Fehlplanungen und teure Fehlinvestitionen noch rechtzeitig entdeckt und korrigiert werden."
Das Ergebnis einer Modellrechnung bestärkt den bpv in seiner Forderung nach einer solchen Umfrage: In einer für den Philologenverband erstellten Studie hatte das Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung GmbH (CHE) dem Freistaat im Frühjahr zwar bescheinigt, mit seinen Planungen für den doppelten Abiturientenjahrgang im Bundesvergleich sehr gut dazustehen; als "tendenziell zu stark" wurde aber die Schwerpunktsetzung der Staatsregierung auf den Natur- bzw. der Ingenieurwissenschaften bezeichnet, in denen 54 Prozent der neuen Studienplätze entstehen sollen.

