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VBE: Pädagogen gehen nicht aus Bequemlichkeit früher in Pension, sondern weil ihnen die Krankheit keine andere Wahl lässt
Stuttgart, 02.09.2009 Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg wundert sich, dass Finanzminister Willi Stächele (CDU) es als sein Verdienst anrechnet, dass in den letzten Jahren etwas weniger Beamte frühpensioniert werden mussten, denn der Gesundheits- und Arbeitsschutz liegt nach Auffassung des VBE vornehmlich im Schulbereich weiterhin noch sehr im Argen.
In der Öffentlichkeit habe sich durch die vielen Berichte und Kommentare über die Situation an den Schulen des Landes das Bild des Lehrers eher weg vom "faulen Hund" hin zum "armen Schwein" gewandelt, behauptet der VBE-Sprecher. Kein Lehrer hänge aus reiner Lust und Laune oder gar aus Bequemlichkeit seinen Beruf vorzeitig an den Nagel, um sich einen vermeintlich schönen Ruhestand zu machen. Vorzeitige Pensionierungen von Lehrern erfolgten nach gründlichen (amts)ärztlichen Untersuchungen, nach langem physischen und psychischen Leidensweg und etlichen fehl geschlagenen Therapieversuchen.
Wenn Lehrer vorzeitig in die Pension gehen müssten, würden stets strenge Maßstäbe angelegt, versichert der VBE-Sprecher. Lediglich ein Jahr vor der gesetzlichen Altersgrenze könnten sich beamtete Lehrer ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen auf Antrag in den Ruhestand versetzen lassen - mit entsprechenden Abschlägen.
Krankheitsbedingte Frühpensionierungen von Lehrern leiten sich nach Auffassung des VBE unter anderem besonders von den eher unerfreulichen Rahmenbedingungen an den Schulen des Landes ab. Bei übervollen Klassen und schwieriger gewordenen Schülern fehle Fachpersonal an allen Ecken und Enden, bemängelt der Sprecher, und älteren Lehrkräften werde noch immer keine Möglichkeit zur Altersteilzeit eingeräumt.
Bei schweren Erkrankungen schrecke selbst ein höherer Versorgungsabschlag nicht vor einer vorzeitigen Beendigung des Dienstes ab. Wenn die Kraft zum Unterrichten fehle, sei die Frühpensionierung der letzte Ausweg, so der VBE-Sprecher.
In der Öffentlichkeit habe sich durch die vielen Berichte und Kommentare über die Situation an den Schulen des Landes das Bild des Lehrers eher weg vom "faulen Hund" hin zum "armen Schwein" gewandelt, behauptet der VBE-Sprecher. Kein Lehrer hänge aus reiner Lust und Laune oder gar aus Bequemlichkeit seinen Beruf vorzeitig an den Nagel, um sich einen vermeintlich schönen Ruhestand zu machen. Vorzeitige Pensionierungen von Lehrern erfolgten nach gründlichen (amts)ärztlichen Untersuchungen, nach langem physischen und psychischen Leidensweg und etlichen fehl geschlagenen Therapieversuchen.
Wenn Lehrer vorzeitig in die Pension gehen müssten, würden stets strenge Maßstäbe angelegt, versichert der VBE-Sprecher. Lediglich ein Jahr vor der gesetzlichen Altersgrenze könnten sich beamtete Lehrer ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen auf Antrag in den Ruhestand versetzen lassen - mit entsprechenden Abschlägen.
Krankheitsbedingte Frühpensionierungen von Lehrern leiten sich nach Auffassung des VBE unter anderem besonders von den eher unerfreulichen Rahmenbedingungen an den Schulen des Landes ab. Bei übervollen Klassen und schwieriger gewordenen Schülern fehle Fachpersonal an allen Ecken und Enden, bemängelt der Sprecher, und älteren Lehrkräften werde noch immer keine Möglichkeit zur Altersteilzeit eingeräumt.
Bei schweren Erkrankungen schrecke selbst ein höherer Versorgungsabschlag nicht vor einer vorzeitigen Beendigung des Dienstes ab. Wenn die Kraft zum Unterrichten fehle, sei die Frühpensionierung der letzte Ausweg, so der VBE-Sprecher.

