Login |  Mitglied werden!
Redaktion 11.03.2010
Berlin/Bonn, 11.03.2010 Die Meldung von den unvorstellbaren Morden an der Albertville-Realschule in Winnenden am 11. März 2009 erschütterte die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland.

"Wir denken insbesondere an die Opfer, ihre Angehörigen, Freunde und Kollegen. Ihnen gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl. Wir denken auch an alle diejenigen, die heute wieder an der Albertville-Realschule unterrichten und lernen und für die der Schulalltag sicher noch nicht wieder eingekehrt ist. Ihnen wünschen wir viel Kraft bei der gemeinsamen Bewältigung des in ihrer Schule Geschehenen", erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Ludwig Spaenle, auch im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen.

Amokläufe seien singuläre Ereignisse, die nicht symptomatisch für den Zustand in deutschen Schulen stehen. "Dennoch müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um solche Gewalttaten zu unterbinden", so KMK-Präsident Spaenle. Dies kann nicht allein durch die einzelne Schule geleistet werden, sondern bedarf der Unterstützung aller gesellschaftlichen Kreise und Gruppierungen.

Schulen sollen und müssen aber weiterhin offene Orte der Kommunikation und Begegnung sein. "Eine gute Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule ist eine unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. In den Familien werden Grundlagen für ein gutes Sozialverhalten gelegt, können gewaltfreie Konfliktlösungen erlernt und Selbstwertgefühl entwickelt werden. Gewaltbereitschaft ist jedoch kein Problem von Familien und Schulen allein, sondern ein gesellschaftliches Problem", unterstreicht Spaenle. Deshalb sei eine intensive Zusammenarbeit von Schulen mit Einrichtungen der Jugendhilfe oder der Polizei ebenso erforderlich wie die Beteiligung an lokalen Netzwerken gegen Gewalt.

In diesen und anderen Handlungsfeldern sind in den vergangenen Jahren und in unmittelbarer Reaktion auf die Gewalttaten in Erfurt und Winnenden von den Ländern zahlreiche Maßnahmen zur Gewaltprävention und Gewaltvermeidung auf den Weg gebracht worden. Diese setzen insbesondere darauf, dass Kinder und Jugendliche soziales und werteorientiertes Verhalten erlernen und Konflikte gewaltlos austragen. Dazu wurden unterschiedliche Programme für verschiedene Altersstufen entwickelt und deren Wirksamkeit empirisch überprüft. Einige dieser Programme setzen auf die Zusammenarbeit nicht nur mit den Eltern, sondern auch mit der Polizei und der Jugendhilfe. Einige Länder haben spezielle Notfallpläne entwickelt, in denen der Umgang mit besonderen (Gefahren-)Situationen dargestellt wird. Derartige Pläne werden in den Schulen mit den Kollegien besprochen, um mögliche Handlungsformen im Vorhinein durchzuspielen und dadurch Sicherheit zu gewinnen.
Redaktion 18.02.2010
Frankenthal, 18.02.2010 Die Nachricht vom schrecklichen Mord an einem Kollegen an einer Ludwigshafener Berufsschule durch einen ehemaligen Schüler hat fassungsloses Entsetzen ausgelöst. Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) trauert mit den Angehörigen des Opfer und bringt sein Mitgefühl auch gegenüber dem Kollegium und der Schülerschaft Schule zum Ausdruck.

Das kaltblütige Verbrechen stellt uns alle vor Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssen, sobald Lähmung und Erschütterung überwunden sind.

Der VDR hofft, dass bei der öffentlichen Diskussion nicht erneut der Täter ins Blickfeld des Interesses rückt. "Allzu leichtfertig schieben große Teile unserer Gesellschaft die Verantwortung für schlechte Noten den Lehrkräften zu," so der VDR-Pressesprecher Wolfgang Häring. Auf solchem Nährboden könnten "Rachegedanken" blühen.

www.realschule-vdr.de
Redaktion 18.02.2010
Bildungsgewerkschaft zur Gewalttat in Ludwigshafen
Frankfurt a. M./Ludwigshafen , 18.02.2010 Mit großer Bestürzung und Betroffenheit hat Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), auf das Gewaltereignis an der berufsbildenden Schule Technik II in Ludwigshafen reagiert. Er sprach den Angehörigen des Getöteten sowie den Lehrerinnen und Lehrern der Schule sein tiefes Mitgefühl aus.

"Es ist leider eine Tatsache, dass Schule immer mehr zur Zielscheibe gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und Aggressionen wird", sagte Thöne. "Gerade angesichts dieses traurigen Ereignisses müssen wir jetzt den Blick nach vorne richten und überlegen, wie Gewaltakten an Schulen begegnet werden kann."

Laut Thöne muss das Augenmerk vermehrt auf Gewaltprävention gelegt werden. Dabei sei ein koordiniertes Vorgehen aller Verantwortlichen auf Landes-, kommunaler und Schulebene erforderlich. Leider fehle den Schulen bisher eine hinreichende schulpsychologische Betreuung und Beratung sowie den meisten Schulen eine Unterstützung der Lehrkräfte durch Schulsozialarbeit.

Auch ein besser abgestimmtes Vorwarnsystem muss nach Auffassung des GEW-Vorsitzenden erarbeitet werden. Dieses müsse sich auf die Erfahrung schulischer und Sicherheitsexperten stützen, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern Vorgaben machen und diese beraten, wie sie sich in Ernstfällen zu verhalten hätten. Nach den schrecklichen Ereignissen von Winnenden hätten die Schulen solche Pläne zwar erstellt, oft fehlten aber die Erfahrungen von Experten.
Redaktion 18.02.2010
Rau: "Ich bin über die Ereignisse in Ludwigshafen sehr bestürzt und drücke den Betroffenen mein Mitgefühl aus"
Stuttgart, 18.02.2010 Nach dem heutigen tödlichen Angriff in einer berufsbildenden Schule in Ludwigshafen zeigte sich Kultusminister Helmut Rau über die Tat sehr bestürzt und drückte den Betroffenen sein Mitgefühl aus.

"Wir bieten gerne unsere Hilfe und Unterstützung für die Menschen in Ludwigshafen an." Nach den schrecklichen Ereignissen von Winnenden vor knapp einem Jahr wisse man in Baden-Württemberg, in welch traumatischer Lage sich die Betroffenen vor Ort nach einer solchen Tat befänden. Dabei wolle man Rheinland-Pfalz sowohl mit den gesammelten Erfahrungen, als auch personell mit Schulpsychologen zur Seite stehen. Ein entsprechendes Schreiben von Kultusminister Helmut Rau an seine Amtskollegin Doris Ahnen mit dem Angebot zu helfen, ist bereits ergangen.
Redaktion 18.09.2009
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle informiert sich vor Ort über Lage am Gymnasium Carolinum in Ansbach nach dem Amoklauf - Kriseninterventionsteam von Schulpsychologen vor Ort
München, 17.09.2009 Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat nach einem Besuch vor Ort und Gesprächen mit den Lehrkräften und einigen Schülern des Gymnasiums Carolinum folgende Erklärung abgegeben.

1.Ich empfinde tiefes Mitgefühl für die Opfer des Amoklaufs und deren Familien und hoffe, dass sie wieder völlig gesunden.

2.Der Amoklauf am Gymnasium Carolinum in Ansbach ist für die bayerischen Schulen ein schreckliches Ereignis mit gravierenden Auswirkungen.

3.Es gab eine rasche und überlegte Handlung aus der Mitte der Schule, so dass rasch Alarm gegeben und die Evakuierung der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte reibungslos erfolgen konnte.

4.Ich verneige mich mit großem Respekt vor der Schulfamilie für ihr enormes Engagement.

5.2002 wurde auch am Carolinum auf Aufforderung des Kultusministeriums ein Sicherheitskonzept erstellt. Dies wurde erst vor nicht allzu langer Zeit - als Folge einer Aufforderung des Kultusministeriums nach dem Vorfall von Winnenden - mit Polizei und Sachaufwandsträger überarbeitet.

6.Wir werden alles tun, um die Schulfamilie bei der Bewältigung der traumatischen Erfahrungen zu begleiten. Wir haben aus Nürnberg ein Kriseninterventions- und -bewältigungsteam von Schulpsychologen zur Hilfe nach Ansbach entsandt.

7.Am morgigen Freitag habe ich - als Konsequenz aus dem Vorfall von Solln am Sonntag - im Kultusministerium eine Fachrunde zu Stand und Umsetzung der Strategie und Maßnahmenkonfiguration der Gewalt- und Medienprävention und der Sicherheitskonzepte angesetzt.

8.Eine Schule ist kein Hochsicherheitstrakt; aber hohe Aufmerksamkeit und Sorgfalt bei Beobachtungen, wer sich auf dem Schulgelände aufhält, ist gefragt. Ein Stück weit konnte auch in Ansbach, bei aller schrecklicher Dimension der Ereignisse, eine Ausweitung der schlimmen Folgen verhindert werden.

9.Ich danke allen Kräften wie Polizei, Rettungskräften, Kriseninterventionskräften, der Lehrerschaft, der Stadt Ansbach und der Arbeitsagentur Ansbach, die mitgeholfen haben und mithelfen, dass diese schreckliche Situation für die Schulefamilie überwunden werden kann.
Redaktion 18.09.2009
Appell zur zurückhaltenden Medienberichterstattung
Düsseldorf, 17.09.2009 Mit Erschrecken und Betroffenheit reagiert der nordrhein-westfälische Philologen-Verband auf den neuerlichen Amoklauf eines 19-jährigen Schülers in Ansbach. Wir denken an die verletzten Schülerinnen und Schüler und hoffen, dass die Rettungsmaßnahmen gut verlaufen.

Der Philologen-Verband appelliert an die Medienorgane, sich selbst eine zurückhaltend-sachliche Berichterstattung aufzuerlegen. Die Erfahrungen der Amokläufe in den letzten Jahren lehren, dass je intensiver und detaillierter die Berichterstattung erfolgt, um so eher Nachfolgetäter zu Gewalttaten animiert werden.

"Es ist unangebracht, jetzt die Diskussion über eine besondere Gefährdung von Schulen zu führen und damit Ängste heraufzubeschwören oder gar hysterische Reaktionen zu provozieren. Leider lehren die bisherigen Amokläufe auch, dass der Ruf nach verstärkten Kontrollen oder Überwachungen letztlich einzelne Gewalttaten nicht ausschließen kann. Wichtig ist eine Kultur der Aufmerksamkeit. Mitschüler, Freunde, Eltern und Lehrkräfte sind hier in besonderer Weise aufgefordert.", so Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes.

In Nordrhein-Westfalen ist die Sensibilität nach dem Amoklauf in Emsdetten stark gewachsen. Auch sind die Schulen über alle wesentlichen Erfordernisse informiert.
Redaktion 18.09.2009
Lob für umsichtige Reaktion von Lehrerschaft und Polizei - Sicherheit im öffentlichen Raum verstärken
München, 17.09.2009 Bestürzung und Betroffenheit hat der Anschlag auf das Ansbacher Gymnasium Carolinum unter der bayerischen Schüler- und Lehrerschaft ausgelöst. In einer ersten Stellungnahme erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv)Walter Fronczek als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Lehrerverbände (ABL): "Unser Mitgefühl gilt allen Verletzten; unser Dank der Lehrerschaft und der Polizei, die sehr schnell und sehr umsichtig reagiert haben."

Offensichtlich habe man nach den Amokläufen der vergangenen Jahre dazugelernt und so womöglich weit Schlimmeres verhindern können. Klar sei aber auch, so Fronczek, dass in die laufende Diskussion um die Sicherheit im öffentlichen Raum auch die Schulen mit einbezogen werden müssten: "Schulen sind Teil des öffentlichen Lebens und wir wollen, dass das so bleibt. Wir wollen keine Schulen, die sich von der Außenwelt hermetisch abschließen! Wir müssen uns aber Gedanken darüber machen, wie wir die Sicherheit im öffentlichen Raum und damit auch an unseren Schulen verbessern können. Dazu gehört sicherlich die Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten bei Schulum- und –Neubauten. Die erschreckenden Gewalttaten vornehmlich junger Männer der vergangenen Wochen und Monate zeigen aber, wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche in einem Klima des gegenseitigen Vertrauens und Respektes aufwachsen. Dazu können und müssen alle beitragen: in erster Linie natürlich Elternhaus und Schule, gefordert sind aber auch die Medien wie alle anderen, die die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gestalten."
Redaktion 18.09.2009
Müller: "Betroffenheit und Anteilnahme"
Erfurt, 17.09.2009 Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) zum heutigen Brandanschlag auf das Ansbacher Gymnasium: "Mit großer Betroffenheit habe ich die Meldungen von der schrecklichen Tat in Ansbach zur Kenntnis nehmen müssen. Die Anteilnahme aller Thüringerinnen und Thüringer gilt den Verletzten und ihren Familien, aber auch allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern.

Nach den schrecklichen Ereignissen am Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahr 2002 wissen wir um die problematische Situation nach einer solchen Tat. Daher bietet das Kultusministerium Hilfe an. Speziell geschulte und in Krisensituationen erfahrene Schulpsychologen aus Thüringen können zur Unterstützung entsandt werden. Entsprechende erste Kontakte wurden aufgenommen."

Um auf solche oder ähnliche Vorfälle angemessen reagieren zu können, wurde im Sommer diesen Jahres in Thüringen der Ordner "Umgang mit Krisen und Notfällen an Schulen", der so genannte Notfallordner, in überarbeiteter Form vorgelegt. Die allen staatlichen Schulen in elektronischer Form zur Verfügung stehende Handreichung ist eine wichtige Unterstützung der Leitung und des Krisenteams der Schule bei der Bewältigung von Krisensituationen. "Die Ereignisse in Erfurt, Freising, Meißen, Emsdetten, Winnenden und jetzt in Ansbach zeigen: Krisen sind allgegenwärtig. Wenn das Unvorstellbare passiert, sind Schritte zur Krisenbewältigung erforderlich. Der Krisenordner soll helfen, plötzlichen und unvorhersehbaren Anforderungen und Belastungen gerecht zu werden", so Minister Müller abschließend.
Redaktion 22.07.2009
Schwerin, 21.07.2009 33 Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse der Albertville-Realschule aus Winnenden sind derzeit in Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Sie sind der Einladung von Kultusminister Henry Tesch gefolgt, der ihnen unmittelbar nach dem Amoklauf am 11. März 2009 in Winnenden spontan Hilfe bei der Aufarbeitung der tragischen Ereignisse angeboten und zur Erholung nach Mecklenburg-Vorpommern eingeladen hatte.

Die Schülerinnen und Schüler und ihre zwei Betreuer verbringen eine Projektwoche auf dem Darß. Dort hat sich Minister Tesch heute, am 21. Juli mit ihnen getroffen. "Ich bin froh darüber, dass die Schülerinnen und Schüler in unserem schönen erholsamen Land die Gelegenheit nutzen, weiter Abstand zu bekommen von den tragischen Geschehnissen in Winnenden. Das sehr abwechslungsreiche und informative Programm, das zahlreiche Partner dieser Aktion gern organisiert und gesponsert haben, wird ihnen hoffentlich helfen, diese traumatischen Ereignisse zu verarbeiten."

"Ich danke meinem Kollegen Henry Tesch und dem Land Mecklenburg-Vorpommern für dieses großzügige Angebot und die Solidarität, die es damit zeigt. Außerdem freut es mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende dieses für sie sehr dramatischen und extremen Schuljahres noch die Möglichkeit erhalten, ein angenehmes und bereicherndes Gemeinschaftserlebnis erfahren zu können", so Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau.

Auf dem Programm für die Schülerinnen und Schüler aus Winnenden stehen z.B. ein Besuch des Ozeaneums in Stralsund und des Nationalparkzentrums Darßer Arche, ein Tauchschnupperkurs, das NATUREUM am Darßer Ort (Reiten) und natürlich Baden an den schönsten Stränden in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Initiative von Kultusminister Tesch haben sich zahlreiche Partner angeschlossen wie der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst, die Kur- und Tourist-GmbH Darß, das OZEANEUM Stralsund, die Nordmann Unternehmensgruppe, Germanwings und zahlreiche weitere Sponsoren aus der Region. Minister Tesch: "Für dieses Engagement möchte ich mich recht herzlich bedanken, macht es doch deutlich, wie nah allen dieses furchtbare Ereignis gegangen ist und wie groß das Bedürfnis ist, insbesondere den Kindern und Jugendlichen zu helfen."

Redaktion 27.05.2009
Berlin, 27.05.2009 Der Umgang mit Waffen soll künftig noch sicherer werden. Deshalb sollen die Kontrollmöglichkeiten verbessert und die Aufbewahrung sicherer werden. Dies alles dient dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger.

Als Reaktion auf den Amoklauf eines Schülers im baden-württembergischen Winnenden beschloss die Bundesregierung nun eine so genannte Formulierungshilfe.

Mit diesem Papier unterstützt sie ein Gesetzesvorhaben zum Waffenrecht, das derzeit im Bundestag beraten wird. Ziel der Gesetzesänderungen sind unter anderem:

Altersgrenzen für das Schießen mit großkalibrigen Waffen nach oben anheben. Kontrollieren, ob Waffen und Munition sicher aufbewahrt werden. Unter anderem sollen Behörden die sichere Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Schusswaffen, Munition oder verbotenen Waffen prüfen können - auch ohne einen Verdacht.
Bestimmungen für die Aufbewahrung und Sicherung von Waffen an den Stand der Technik anpassen. Das wird zu zusätzlichen Anforderungen führen: Das Bundesinnenministerium soll die Ermächtigung erhalten, dazu Verordnungen zu erlassen.
So kann in Zukunft beispielsweise eine Aufbewahrung mit mechanischen, elektronischen oder biometrischen Sicherungssystemen geregelt werden.
Daneben sind noch viele weitere Änderungen im Waffenrecht geplant, um Bürgerinnen und Bürger angemessen zu schützen.

Das Waffenrecht ist im Wandel. Doch bereits jetzt hat Deutschland im europäischen Vergleich eines der strengsten Waffengesetze. So ist der Besitz und das Führen von Waffen grundsätzlich nicht erlaubt. In den vergangenen Jahren brachte die Bundesregierung zudem zahlreiche Gesetze zur Verschärfung des Waffenrechts auf den Weg.

Richtungsweisend ist vor allem das "Gesetz zur Neuregelung des Waffenrechts", das seit dem 1. April 2003 in Kraft ist. In die Gesetzesnovelle sind die Verschärfungen aufgenommen worden, die in Reaktion des Amoklaufs in Erfurt am 26. April 2002 erarbeitet wurden.



INFO-Brief anmelden
Erhalten Sie die neusten
Nachrichten gratis

per E-Mail!

Ihre E-Mail:


Mehr Infos...


Stellen für Lehrer.
LehrCare – Die Lehrervermittlung
Bewerben Sie sich kostenlos online und lassen Sie sich von interessierten Schulen finden.

NEU: Webnapping! Holen Sie sich diese Box auf Ihre Homepage!

Frag-die-Oma.de alte Hausmittel und Haushaltstipps | Sitemap