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Redaktion 06.03.2009
Düsseldorf, 06.03.2009 Die nordrhein-westfälische und die niedersächsische Methode zur Messung der Qualität von Schulen sind vorbildlich. Der Bund hat beide Bundesländer ausgewählt, ihm dabei zu helfen, die Qualität der deutschen Schulen im Ausland zu überprüfen. Nach einer erfolgreichen zweijährigen Testphase möchte der Bund die Zusammenarbeit nun fortsetzen.

Verantwortlich für die Deutschen Auslandsschulen ist die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. Sie hat in den vergangenen zwei Jahren in engem Austausch mit dem nordrhein-westfälischen Schulministerium einen Soll-Zustand für Auslandsschulen entworfen: "Wie soll eine gute Schule sein?" Seit Januar 2009 wird an den Schulen im Ausland der Ist-Zustand ermittelt. Grundlage sind Interviews mit Schülern und Lehrern, Unterrichtsbeobachtungen und die Analyse von Dokumenten wie dem Schulleitbild. Das Bundesmuster für die Qualitätsanalyse ähnelt nun stark den Verfahren in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Deutsche Auslandsschulen besuchen zumeist Kinder, deren deutsche Eltern im Ausland arbeiten, die aber trotzdem einen deutschen Abschluss wollen. Besonders gute Schulen bekommen das Zertifikat "Exzellente Deutsche Auslandsschule", das Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier unterschreibt. Weitere Informationen: www.auslandsschulwesen.de, www.schulministerium.nrw.de

Pressekontakt zu dieser Meldung
Ansprechpartner
Dr. Thomas Breuer
Pressesprecher und Leiter des Pressereferates
Telefon 0211/5867-3505 oder -3506
Fax 0211/5867-3225
E-Mail: presse@msw.nrw.de



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