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RP: Ahnen: Vier neue "Entdeckertag-Grundschulen" verbreitern das Angebot zur frühen Förderung hochbegabter Kinder
Mainz, 02.04.2009 Das Netz von "Entdeckertag-Schulen" in Rheinland-Pfalz, die für hochbegabte Kinder im Grundschul- und auch im Kindergartenalter spezielle Angebote machen, wird zum kommenden Schuljahr noch enger geknüpft. "Zu den bereits bestehenden sechs Standorten im Land kommen zum Schuljahr 2009/2010 mit der Grundschule am Königspfad in Göllheim (Donnersbergkreis), der Pestalozzi-Grundschule in Kaiserslautern, der Grundschule Trier-Ruwer und der Pestalozzischule in Ingelheim vier weitere Entdeckertag-Schulen hinzu", kündigte Bildungsministerin Doris Ahnen jetzt in Mainz an.
In diesen Schulen wird hochbegabten Mädchen und Jungen aus Grundschulen und Kindertagesstätten im weiteren Umfeld einmal wöchentlich ganztags ein spezielles Angebot gemacht mit Themen und Aufgabenstellungen, die über das Spektrum des eigentlichen Grundschulunterrichts hinausreichen und hauptsächlich in selbstgesteuerten, forschenden Lernprozessen von den Kindern bearbeitet werden.
"Mit dem 2004 gestarteten Projekt ,Entdecken und Fördern hochbegabter Kinder in der Grundschule´ ist ein Prozess ausgelöst worden, der zur Weiterentwicklung des Unterrichts in den Grundschulen insgesamt beiträgt", unterstrich die Bildungsministerin. Zum einen verknüpfe das Konzept des "Entdeckertags" das zusätzliche Angebot für die spezielle Gruppe hochbegabter Kinder mit dem integrativen Ansatz des Lernens in der vertrauten Altersgruppe und Klassengemeinschaft. Dadurch dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den "Entdeckertagen" Aufgaben auch in ihre eigentlichen Stammschulen mitnähmen, profitierten auch die dortigen Schülerinnen und Schüler von dem Zusatzangebot. Zum anderen machten die "Entdeckertag-Schulen" die Erfahrung, dass Elemente ihrer Konzepte von immer mehr Grundschulen übernommen würden. Die Förderung hochbegabter Kinder wirke zudem als weiteres Bindeglied in der Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen. Ministerin Doris Ahnen kündigte für das Schuljahr 2010/2011 eine Erweiterung des Angebots von "Entdeckertag-Schulen" an.
Die Entdeckertag-Schulen in Rheinland-Pfalz:
Seit Schuljahr 2004/2005: Grundschule Zweibrücken-Mittelbach (Pilotschule)
Seit Schuljahr 2007/2008:
Grundschule Forster Kirchspiel in Brohl und Grundschule St. Sebastianus in Ellenz-Poltersdorf (beide Kreis Cochem-Zell)
Grundschule Niederbrombach (Kreis Birkenfeld)
Dr. Albert-Finck-Grundschule in Neustadt an der Weinstraße
Seit Schuljahr 2008/2009:
Ludwig-Schwamb-Grundschule in Mainz
Ab Schuljahr 2009/2010:
Grundschule am Königspfad in Göllheim (Donnersbergkreis),
Pestalozzi-Grundschule in Kaiserslautern
Grundschule Trier-Ruwer
Pestalozzischule in Ingelheim (Kreis Mainz-Bingen)
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressesprecher
Sabine Lucht
Telefon: 06131-162829
E-Mail: sabine.lucht(at)mbwjk.rlp.de
Wolf-Jürgen Karle
Telefon: 06131-164597
E-Mail: wolf-juergen.karle(at)mbwjk.rlp.de
Pressestelle
Telefax: 06131-162957
E-Mail: presse(at)mbwjk.rlp.de
In diesen Schulen wird hochbegabten Mädchen und Jungen aus Grundschulen und Kindertagesstätten im weiteren Umfeld einmal wöchentlich ganztags ein spezielles Angebot gemacht mit Themen und Aufgabenstellungen, die über das Spektrum des eigentlichen Grundschulunterrichts hinausreichen und hauptsächlich in selbstgesteuerten, forschenden Lernprozessen von den Kindern bearbeitet werden.
"Mit dem 2004 gestarteten Projekt ,Entdecken und Fördern hochbegabter Kinder in der Grundschule´ ist ein Prozess ausgelöst worden, der zur Weiterentwicklung des Unterrichts in den Grundschulen insgesamt beiträgt", unterstrich die Bildungsministerin. Zum einen verknüpfe das Konzept des "Entdeckertags" das zusätzliche Angebot für die spezielle Gruppe hochbegabter Kinder mit dem integrativen Ansatz des Lernens in der vertrauten Altersgruppe und Klassengemeinschaft. Dadurch dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den "Entdeckertagen" Aufgaben auch in ihre eigentlichen Stammschulen mitnähmen, profitierten auch die dortigen Schülerinnen und Schüler von dem Zusatzangebot. Zum anderen machten die "Entdeckertag-Schulen" die Erfahrung, dass Elemente ihrer Konzepte von immer mehr Grundschulen übernommen würden. Die Förderung hochbegabter Kinder wirke zudem als weiteres Bindeglied in der Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen. Ministerin Doris Ahnen kündigte für das Schuljahr 2010/2011 eine Erweiterung des Angebots von "Entdeckertag-Schulen" an.
Die Entdeckertag-Schulen in Rheinland-Pfalz:
Seit Schuljahr 2004/2005: Grundschule Zweibrücken-Mittelbach (Pilotschule)
Seit Schuljahr 2007/2008:
Grundschule Forster Kirchspiel in Brohl und Grundschule St. Sebastianus in Ellenz-Poltersdorf (beide Kreis Cochem-Zell)
Grundschule Niederbrombach (Kreis Birkenfeld)
Dr. Albert-Finck-Grundschule in Neustadt an der Weinstraße
Seit Schuljahr 2008/2009:
Ludwig-Schwamb-Grundschule in Mainz
Ab Schuljahr 2009/2010:
Grundschule am Königspfad in Göllheim (Donnersbergkreis),
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Grundschule Trier-Ruwer
Pestalozzischule in Ingelheim (Kreis Mainz-Bingen)
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Olbertz: Kooperationsvertrag zur Begabtenförderung in Wernigerode ist eine vorbildliche Initiative
Magdeburg, 27.02.2009 Am Montag, dem 2. März, unterzeichnen die Hochschule Harz, das regionale Förderzentrum Wernigerode, die August-Hermann-Francke-Grundschule Wernigerode und das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode einen Kooperationsvertrag zur Förderung von begabten und hochbegabten Kindern und Jugendlichen.
Bei der Vertragsunterzeichnung um 11 Uhr in der Aula des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode ist auch Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz zu Gast. Im Vorfeld würdigte er die Initiative der regionalen Partner, die ihre unterschiedlichen Wege und Möglichkeiten der Begabtenförderung auf geschickte Weise bündelten. Besonders hervorzuheben sei, dass der Kooperationsvertrag auch dem Engagement von Eltern zu verdanken ist.
"Unser Bildungssystem", so Olbertz, "muss Chancengleichheit für alle junge Menschen gewährleisten. Kein Mensch verfügt über gar keine Stärken, aber bei unzähligen Kindern werden diese Stärken nicht oder nicht rechtzeitig erkannt, aufgegriffen und gefördert."
Die Förderung von Spitzenleistungen schließe die Nutzung und Entwicklung aller Potenziale ein. Dies setze vor allem individuelle Zuwendung voraus, die jedem Kind gerecht und auch praktisch zuteil werden müsse, so der Minister.
Die Kooperationspartner unterbreiten im Rahmen ihrer Initiative grundschulspezifische Förder- und Differenzierungsangebote. Sie unterstützen Projekte der Frühförderung über Vorhaben im Rahmen von "Jugend forscht" bis hin zu besonderen Studienangeboten an der Hochschule Harz. "In dieser Komplexität", so Olbertz, "ist die Vereinbarung bisher einmalig in Sachsen-Anhalt und kann als beispielhaft für ein regionales Fördernetzwerk der Begabtenförderung gelten".
Pressekontakt zu dieser Meldung
Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
Referat Presse- und Öffentlichkeitarbeit
Tel 0391 567 3710
E-Mail presse@mk.sachsen-anhalt.de
Turmschanzenstraße 32
39114 Magdeburg
Bei der Vertragsunterzeichnung um 11 Uhr in der Aula des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode ist auch Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz zu Gast. Im Vorfeld würdigte er die Initiative der regionalen Partner, die ihre unterschiedlichen Wege und Möglichkeiten der Begabtenförderung auf geschickte Weise bündelten. Besonders hervorzuheben sei, dass der Kooperationsvertrag auch dem Engagement von Eltern zu verdanken ist.
"Unser Bildungssystem", so Olbertz, "muss Chancengleichheit für alle junge Menschen gewährleisten. Kein Mensch verfügt über gar keine Stärken, aber bei unzähligen Kindern werden diese Stärken nicht oder nicht rechtzeitig erkannt, aufgegriffen und gefördert."
Die Förderung von Spitzenleistungen schließe die Nutzung und Entwicklung aller Potenziale ein. Dies setze vor allem individuelle Zuwendung voraus, die jedem Kind gerecht und auch praktisch zuteil werden müsse, so der Minister.
Die Kooperationspartner unterbreiten im Rahmen ihrer Initiative grundschulspezifische Förder- und Differenzierungsangebote. Sie unterstützen Projekte der Frühförderung über Vorhaben im Rahmen von "Jugend forscht" bis hin zu besonderen Studienangeboten an der Hochschule Harz. "In dieser Komplexität", so Olbertz, "ist die Vereinbarung bisher einmalig in Sachsen-Anhalt und kann als beispielhaft für ein regionales Fördernetzwerk der Begabtenförderung gelten".
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