Bewerbungen ab Montag möglich
Hannover, 17.04.2009 Das Land wird für das neue Schuljahr am Montag 2300 Lehrerstellen ausschreiben. Dies teilte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann am Freitag mit. "Diese 2300 Stellen sind ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Unterrichtsversorgung. Ab Montag können sich die Bewerber eine Woche lang über das Angebot informieren und bis zum 27.04.2009 auf die Stellen bewerben", sagte Heister-Neumann. Einstellungstermin ist der 03.08.2009. Bereits im Februar sind mehr als 1000 neue Lehrer eingestellt worden.
Informationen, welche Fächer an welchen allgemeinbildenden Schulen gesucht werden, stehen ab Montag im Internet unter www.eis-online.niedersachsen.de bereit. Hier können sich ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie Interessenten aus anderen Bereichen bewerben.
Beste Chancen für Quereinsteiger bestehen für Haupt- und Realschulen sowie die entsprechenden Bereiche der Gesamtschulen für die Fächer Französisch, Englisch, Musik, Physik, Chemie und Technik. Regional können auch noch andere Fächer betroffen sein.
An Gymnasien und die entsprechenden Bereiche der Gesamtschulen besteht für die Fächer Latein, Spanisch, Musik, Kunst, Politik, Evangelische Religion, Mathematik, Informatik und Physik eine große Nachfrage, für die auch Berufsfremde in Frage kommen. Diese werden vom Land zusätzlich pädagogisch geschult, um neben der Facherfahrung auch die notwendigen pädagogischen Fähigkeiten erwerben zu können.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Pressesprecher
Andreas Krischat
Tel.: 0511 / 120 7145
Fax: 0511 / 120 7451
E-Mail: Andreas.Krischat@mk.niedersachsen.de
Hannover, 17.04.2009 Das Land wird für das neue Schuljahr am Montag 2300 Lehrerstellen ausschreiben. Dies teilte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann am Freitag mit. "Diese 2300 Stellen sind ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Unterrichtsversorgung. Ab Montag können sich die Bewerber eine Woche lang über das Angebot informieren und bis zum 27.04.2009 auf die Stellen bewerben", sagte Heister-Neumann. Einstellungstermin ist der 03.08.2009. Bereits im Februar sind mehr als 1000 neue Lehrer eingestellt worden.
Informationen, welche Fächer an welchen allgemeinbildenden Schulen gesucht werden, stehen ab Montag im Internet unter www.eis-online.niedersachsen.de bereit. Hier können sich ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie Interessenten aus anderen Bereichen bewerben.
Beste Chancen für Quereinsteiger bestehen für Haupt- und Realschulen sowie die entsprechenden Bereiche der Gesamtschulen für die Fächer Französisch, Englisch, Musik, Physik, Chemie und Technik. Regional können auch noch andere Fächer betroffen sein.
An Gymnasien und die entsprechenden Bereiche der Gesamtschulen besteht für die Fächer Latein, Spanisch, Musik, Kunst, Politik, Evangelische Religion, Mathematik, Informatik und Physik eine große Nachfrage, für die auch Berufsfremde in Frage kommen. Diese werden vom Land zusätzlich pädagogisch geschult, um neben der Facherfahrung auch die notwendigen pädagogischen Fähigkeiten erwerben zu können.
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Magdeburg, 30.03.2009 Das Kultusministerium schreibt 113 Stellen für das Schuljahr 2009/2010 für Lehrkräfte an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen des Landes aus.
Die Ausschreibungen, Informationen zu den Einstellungsvoraussetzungen und der Bewerbungsbogen (zum Herunterladen) finden sich im Internet unter www.mk.sachsen-anhalt.de/lehrerstellen.
Die geplanten Neueinstellungen in den Schuldienst des Landes Sachsen-Anhalt teilen sich auf die einzelnen Schulformen folgendermaßen auf:
Grundschulen 31 Stellen
Sekundarschulen 16 Stellen
Gymnasien 16 Stellen
Gesamtschulen 5 Stellen
Förderschulen 28 Stellen
berufsbildende Schulen 17 Stellen
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen spätestens bis zum 24. April 2009 beim
Landesverwaltungsamt
Dienstgebäude Magdeburg
Referat 510
Olvenstedter Str. 1-2
39108 Magdeburg
unter Angabe des Kennworts: "Einstellungen in den Schuldienst 2009" eingegangen sein.
Pressekontakt zu dieser Meldung
Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
Referat Presse- und Öffentlichkeitarbeit
Tel 0391 567 3710
E-Mail presse@mk.sachsen-anhalt.de
Turmschanzenstraße 32
39114 Magdeburg
Die Ausschreibungen, Informationen zu den Einstellungsvoraussetzungen und der Bewerbungsbogen (zum Herunterladen) finden sich im Internet unter www.mk.sachsen-anhalt.de/lehrerstellen.
Die geplanten Neueinstellungen in den Schuldienst des Landes Sachsen-Anhalt teilen sich auf die einzelnen Schulformen folgendermaßen auf:
Grundschulen 31 Stellen
Sekundarschulen 16 Stellen
Gymnasien 16 Stellen
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Potsdam, 27.03.2009 Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SKA KELLER, hat Forderungen der Landtagsfraktionen von CDU und SPD, wonach Kommunen künftig selbst zusätzliche Lehrkräfte für ihre Schulen einstellen können sollen, kritisiert.
"Hier erklären die Regierungsfraktionen die Personalplanung ihres eigenen Bildungsministeriums für gescheitert." Bildungsminister Rupprecht habe immer behauptet, es gebe ausreichend Lehrerinnen und Lehrer. Nun will seine Parteifreundin Klara Geywitz `Gemeinden, die ihr Geld in einen besseren Unterricht stecken wollen, die Möglichkeit dazu geben´". Zwar sei sie für mehr Mitsprache der Kommunen in der Bildungspolitik und eine bessere Kooperation zwischen Kommunen und Schulen. Für eine pädagogisch gebotene und den sozialen Verhältnissen angepasste Leh-rerInnenausstattung im gesamten Land Sorge zu tragen, sei jedoch Aufgabe der Landesregierung, sagte SKA KELLER. "Wenn wohlhabende Kommunen eigene Lehrer einstellen könnten, würde sich die Schieflage der Lebensverhältnisse zwi-schen berlinnahen und berlinfernen Regionen weiter verschärfen." Notwendig sei hingegen, dass das Land zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer einstelle.
Die Äußerungen der Bildungsexperten von CDU und SPD seien auch vor dem Hintergrund des heute vorgestellten gemeinsamen Bildungsberichtes von Berlin und Brandenburg nicht nachvollziehbar, sagte SKA KELLER. Hier sei erneut der zunehmende Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungsgrad in Brandenburg herausgestellt worden. Dieser sei "zwischen 2000 und 2006 in Brandenburg bedeutsam angestiegen", heißt es im Bericht. "Käme es tatsächlich zu der von CDU und SPD geforderten Gesetzesänderung, würde sich Brandenburg endgültig vom Ziel der Chancengerechtigkeit verabschieden."
Pressekontakt zu dieser Meldung
LV Brandenburg
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tobias Arbinger
Fon: 0331 – 97931 – 12
Jägerstr. 18
14467 Potsdam
lv.brandenburg@gruene.de
www.gruene-brandenburg.de
"Hier erklären die Regierungsfraktionen die Personalplanung ihres eigenen Bildungsministeriums für gescheitert." Bildungsminister Rupprecht habe immer behauptet, es gebe ausreichend Lehrerinnen und Lehrer. Nun will seine Parteifreundin Klara Geywitz `Gemeinden, die ihr Geld in einen besseren Unterricht stecken wollen, die Möglichkeit dazu geben´". Zwar sei sie für mehr Mitsprache der Kommunen in der Bildungspolitik und eine bessere Kooperation zwischen Kommunen und Schulen. Für eine pädagogisch gebotene und den sozialen Verhältnissen angepasste Leh-rerInnenausstattung im gesamten Land Sorge zu tragen, sei jedoch Aufgabe der Landesregierung, sagte SKA KELLER. "Wenn wohlhabende Kommunen eigene Lehrer einstellen könnten, würde sich die Schieflage der Lebensverhältnisse zwi-schen berlinnahen und berlinfernen Regionen weiter verschärfen." Notwendig sei hingegen, dass das Land zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer einstelle.
Die Äußerungen der Bildungsexperten von CDU und SPD seien auch vor dem Hintergrund des heute vorgestellten gemeinsamen Bildungsberichtes von Berlin und Brandenburg nicht nachvollziehbar, sagte SKA KELLER. Hier sei erneut der zunehmende Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungsgrad in Brandenburg herausgestellt worden. Dieser sei "zwischen 2000 und 2006 in Brandenburg bedeutsam angestiegen", heißt es im Bericht. "Käme es tatsächlich zu der von CDU und SPD geforderten Gesetzesänderung, würde sich Brandenburg endgültig vom Ziel der Chancengerechtigkeit verabschieden."
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Berlin, 03.03.2009 "Es wird höchste Zeit, dass die Kultusminister ihren Winterschlaf beenden", rät der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. Er wirft den Kultusministern eine "fahrlässige Untergrabung des Lehrerberufes" vor. Wenn nichts geschehe, drohe die Profession auf die Rote Liste zu kommen. "Von der Sitzung der KMK am 5. und 6. März in Stralsund erwartet der VBE eine substanzielle Einigung der Länder auf die Behebung des Lehrermangels", betont Eckinger. Kulturhoheit dürfe nicht länger mit Kleinstaaterei verwechselt werden.
"Das gegenseitige Abkaufen von Lehrerinnen und Lehrern zu Höchstpreisen ist eine schlechte Karikatur auf den Kulturföderalismus", so der VBE-Bundesvorsitzende. Zudem würden die verabredeten KMK-Standards in der Lehrerbildung bislang nicht dazu beitragen, die Lehrerausbildung attraktiver zu machen. "Es herrscht stattdessen ein länderübergreifendes Chaos in den Lehramtsstudiengängen", warnt Eckinger. "Zu wenig lehrerberufsspezifische Lehrangebote, schlechte Betreuung der Studierenden und unsichere Chancen auf ein Referendariat wirken eher abschreckend auf interessierte junge Menschen." Es sei keine Überraschung, meint Eckinger, dass auf 100 aus dem Lehrerberuf ausscheidende Kolleginnen und Kollegen lediglich 50 neu in den Beruf kämen.
"Seit mindestens sechs Jahren ist den Ministern bekannt, dass zunehmend Lehrerinnen und Lehrer fehlen", sagt Eckinger. "Unter dem Druck der Finanzminister wurden aber lediglich Klassenstärken erhöht, Förderstunden gestrichen, Referendare mit voller Unterrichtsverpflichtung belegt und Quereinsteiger in den Lehrerberuf geholt. Jetzt wird das Scheckbuch gezückt. Langfristige Personalplanung und Personalentwicklung sieht anders aus", kritisiert Ludwig Eckinger.
Der VBE-Bundesvorsitzende hatte bei Amtsantritt des KMK-Präsidenten Henry Tesch im Januar die Wiener Erklärung von VBE, der österreichischen Gewerkschaft GÖD und des schweizerischen LCH überreicht und dazu aufgefordert, "den Lehrerberuf nicht zum Notnagelberuf zu degradieren". Als Handlungsschwerpunkte sieht der VBE:
Aufwertung des Lehrerberufs durch exzellente universitäre Lehrerbildung. Alle Lehramtsstudiengänge müssen von Anfang an das Berufsziel der Lehrerin, des Lehrers realisieren. Die berufswissenschaftliche und berufspraktische Ausbildung muss gleichwertig mit der Ausbildung in den designierten Unterrichtsfächern werden.
Aufwertung des Lehrerberufs durch Gleichwertigkeit aller Lehrämter von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II. Alle Lehramtsstudiengänge müssen in allen Bundesländern zu einem Masterabschluss mit 300 Leistungspunkten führen.
Aufwertung des Lehrerberufs durch pädagogische und didaktische Qualifizierung auch aller Quereinsteiger in den Lehrerberuf.
Aufwertung des Lehrerberufs durch die Schaffung wirklicher Gelingensbedingungen an allen Schulen – durch Absenkung der Klassenstärken, Möglichkeiten individueller Förderung der Schülerinnen und Schüler und durch Verstärkung der Angebote in der Lehrerfort- und –weiterbildung, damit das Lernen im Beruf möglich wird.
Aufwertung des Lehrerberufs durch eine langfristige Personalplanung und Personalentwicklung in allen Bundesländern, um endlich vom unseligen "Schweinezyklus" wegzukommen.
Aufwertung des Berufseinstiegs durch Erhöhung der Eingangsbezahlung für Referendare und Einführung einer Laufbahn für jedes Lehramt.
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Öffentlichkeitsarbeit
Mira Futász
Behrenstraße 23/24
10117 Berlin
Tel.: (030) 7 26 19 66-0
Fax: (030) 7 26 19 66-18
eMail: presse@vbe.de
"Das gegenseitige Abkaufen von Lehrerinnen und Lehrern zu Höchstpreisen ist eine schlechte Karikatur auf den Kulturföderalismus", so der VBE-Bundesvorsitzende. Zudem würden die verabredeten KMK-Standards in der Lehrerbildung bislang nicht dazu beitragen, die Lehrerausbildung attraktiver zu machen. "Es herrscht stattdessen ein länderübergreifendes Chaos in den Lehramtsstudiengängen", warnt Eckinger. "Zu wenig lehrerberufsspezifische Lehrangebote, schlechte Betreuung der Studierenden und unsichere Chancen auf ein Referendariat wirken eher abschreckend auf interessierte junge Menschen." Es sei keine Überraschung, meint Eckinger, dass auf 100 aus dem Lehrerberuf ausscheidende Kolleginnen und Kollegen lediglich 50 neu in den Beruf kämen.
"Seit mindestens sechs Jahren ist den Ministern bekannt, dass zunehmend Lehrerinnen und Lehrer fehlen", sagt Eckinger. "Unter dem Druck der Finanzminister wurden aber lediglich Klassenstärken erhöht, Förderstunden gestrichen, Referendare mit voller Unterrichtsverpflichtung belegt und Quereinsteiger in den Lehrerberuf geholt. Jetzt wird das Scheckbuch gezückt. Langfristige Personalplanung und Personalentwicklung sieht anders aus", kritisiert Ludwig Eckinger.
Der VBE-Bundesvorsitzende hatte bei Amtsantritt des KMK-Präsidenten Henry Tesch im Januar die Wiener Erklärung von VBE, der österreichischen Gewerkschaft GÖD und des schweizerischen LCH überreicht und dazu aufgefordert, "den Lehrerberuf nicht zum Notnagelberuf zu degradieren". Als Handlungsschwerpunkte sieht der VBE:
Aufwertung des Lehrerberufs durch exzellente universitäre Lehrerbildung. Alle Lehramtsstudiengänge müssen von Anfang an das Berufsziel der Lehrerin, des Lehrers realisieren. Die berufswissenschaftliche und berufspraktische Ausbildung muss gleichwertig mit der Ausbildung in den designierten Unterrichtsfächern werden.
Aufwertung des Lehrerberufs durch Gleichwertigkeit aller Lehrämter von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II. Alle Lehramtsstudiengänge müssen in allen Bundesländern zu einem Masterabschluss mit 300 Leistungspunkten führen.
Aufwertung des Lehrerberufs durch pädagogische und didaktische Qualifizierung auch aller Quereinsteiger in den Lehrerberuf.
Aufwertung des Lehrerberufs durch die Schaffung wirklicher Gelingensbedingungen an allen Schulen – durch Absenkung der Klassenstärken, Möglichkeiten individueller Förderung der Schülerinnen und Schüler und durch Verstärkung der Angebote in der Lehrerfort- und –weiterbildung, damit das Lernen im Beruf möglich wird.
Aufwertung des Lehrerberufs durch eine langfristige Personalplanung und Personalentwicklung in allen Bundesländern, um endlich vom unseligen "Schweinezyklus" wegzukommen.
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VBE: Ja zur Zusammenarbeit, nein zum Ersatz
Dortmund, 24.02.2009 "Wenn Menschen aus unterschiedlichen Berufsfeldern mit Schulen zusammenarbeiten, kann das durchaus eine Bereicherung für beide Seiten sein", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann den Appell der Bundesbildungsministerin an die Wirtschaft, ihre besten Mitarbeiter in Schulen zu schicken. "Es kann sich bei einem solchen Einsatz aber lediglich um eine Ergänzung, nicht um einen Ersatz für fehlende Lehrer handeln."
Es gibt bereits eine Vielzahl von Ansätzen zur Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. Schulen haben Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen organisiert, vielerorts existieren Schülerfirmen. Solche Formen der Zusammenarbeit hält der VBE für sinnvoll und ausbaufähig.
"Der Vorschlag der Bildungsbildungsministerin läuft aber darauf hinaus, den immer stärker werdenden Lehrermangel beispielsweise durch den Einsatz von Ingenieuren abzufedern", so Beckmann. "Das ist aber keine Lösung, weil ein noch so hervorragender Ingenieur noch lange kein guter Lehrer sein muss, was ja übrigens auch umgekehrt gilt."
Sollten Top-Kräfte aus der Wirtschaft tatsächlich die Zeit für zeitweilige Einsätze in den Schulen finden, können sie viel dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler über ihr jeweiliges Berufsbild zu informieren. Sie können ihnen sicherlich auch vermitteln, welche Voraussetzungen man für das jeweilige Berufsbild braucht.
"Das wäre eine Form von Zusammenarbeit, die wir akzeptieren können", so Beckmann. "Darüber hinaus empfiehlt der VBE der Bundesbildungsministerin aber ein anderes Feld zum Nachdenken: sie hat sich seinerzeit im Zusammenhang mit der Föderalismusreform sehr dafür stark gemacht, dass zwischen den Ländern im Bildungsbereich mehr Wettbewerb entsteht. Jetzt könnte sie einen nachlegen und sich mal intensiv Gedanken darüber machen, wie das gegenseitige Abwerben von Lehrerinnen und Lehrer durch die Länder gestoppt werden kann."
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Verband Bildung und Erziehung
Landesverband NRW
VBE – NRW
Westfalendamm 247
44141 Dortmund
Telefon: 49 231 43 38 61
Telefax: 49 231 43 38 64
Dortmund, 24.02.2009 "Wenn Menschen aus unterschiedlichen Berufsfeldern mit Schulen zusammenarbeiten, kann das durchaus eine Bereicherung für beide Seiten sein", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann den Appell der Bundesbildungsministerin an die Wirtschaft, ihre besten Mitarbeiter in Schulen zu schicken. "Es kann sich bei einem solchen Einsatz aber lediglich um eine Ergänzung, nicht um einen Ersatz für fehlende Lehrer handeln."
Es gibt bereits eine Vielzahl von Ansätzen zur Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. Schulen haben Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen organisiert, vielerorts existieren Schülerfirmen. Solche Formen der Zusammenarbeit hält der VBE für sinnvoll und ausbaufähig.
"Der Vorschlag der Bildungsbildungsministerin läuft aber darauf hinaus, den immer stärker werdenden Lehrermangel beispielsweise durch den Einsatz von Ingenieuren abzufedern", so Beckmann. "Das ist aber keine Lösung, weil ein noch so hervorragender Ingenieur noch lange kein guter Lehrer sein muss, was ja übrigens auch umgekehrt gilt."
Sollten Top-Kräfte aus der Wirtschaft tatsächlich die Zeit für zeitweilige Einsätze in den Schulen finden, können sie viel dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler über ihr jeweiliges Berufsbild zu informieren. Sie können ihnen sicherlich auch vermitteln, welche Voraussetzungen man für das jeweilige Berufsbild braucht.
"Das wäre eine Form von Zusammenarbeit, die wir akzeptieren können", so Beckmann. "Darüber hinaus empfiehlt der VBE der Bundesbildungsministerin aber ein anderes Feld zum Nachdenken: sie hat sich seinerzeit im Zusammenhang mit der Föderalismusreform sehr dafür stark gemacht, dass zwischen den Ländern im Bildungsbereich mehr Wettbewerb entsteht. Jetzt könnte sie einen nachlegen und sich mal intensiv Gedanken darüber machen, wie das gegenseitige Abwerben von Lehrerinnen und Lehrer durch die Länder gestoppt werden kann."
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Kostenlose GEW-Hotline für Bewerber/innen startet am 26. Januar
Stuttgart, 23.01.2009 Im Februar können in Baden-Württemberg die Lehramtsanwärter/innen und Referendar/innen ihre Bewerbungen für das nächste Schuljahr abgeben. "Während in einigen Schularten und für manche Fächer Lehrerinnen und Lehrer dringend gesucht werden, wird in anderen Schularten wohl gerade die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber ein Einstellungsangebot erhalten. Wer aber alle Bewerbungsmöglichkeiten nutzt, kann seine Chancen deutlich verbessern", sagte am Freitag (23.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Die GEW als größte Interessenvertretung der Lehrer/innen in Baden-Württemberg schließt mit ihrer am Montag (26.01.) startenden kostenlosen Telefon-Hotline (Tel. 0800/4390000) zur Lehrereinstellung eine Informationslücke. Die GEW-Expert/innen am Telefon geben unter anderem Informationen zum Einstellungsverfahren, zu den Auswahlkriterien, zum Nachrückverfahren, Vertrtungsverträgen und den Einstellungsperspektiven für das Jahr 2009.
Hotline-Termine im Internet: www.gew-bw.de
Kostenlose Hotline: Tel. 0800 – 439 00 00
Hotline für Bewerber/innen an Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen:
Montag, 26.01. und Dienstag, 27.01., jeweils 16-20 Uhr
Hotline für Bewerber/innen an Gymnasien:
Donnerstag, 29.01., und Freitag, 30.01., jeweils 17-19 Uhr
Hotline für Bewerber/innen an Beruflichen Schulen:
Donnerstag, 29.01., 19-21.30 Uhr
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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Wuerttemberg
Pressestelle - Matthias Schneider
Silcherstr. 7, 70176 Stuttgart
Tel. (0711) 21030-14, Fax: -55
Handy: (0160) 4458395
E-Mail: presse@gew-bw.de
Internet: www.gew-bw.de
Stuttgart, 23.01.2009 Im Februar können in Baden-Württemberg die Lehramtsanwärter/innen und Referendar/innen ihre Bewerbungen für das nächste Schuljahr abgeben. "Während in einigen Schularten und für manche Fächer Lehrerinnen und Lehrer dringend gesucht werden, wird in anderen Schularten wohl gerade die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber ein Einstellungsangebot erhalten. Wer aber alle Bewerbungsmöglichkeiten nutzt, kann seine Chancen deutlich verbessern", sagte am Freitag (23.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Die GEW als größte Interessenvertretung der Lehrer/innen in Baden-Württemberg schließt mit ihrer am Montag (26.01.) startenden kostenlosen Telefon-Hotline (Tel. 0800/4390000) zur Lehrereinstellung eine Informationslücke. Die GEW-Expert/innen am Telefon geben unter anderem Informationen zum Einstellungsverfahren, zu den Auswahlkriterien, zum Nachrückverfahren, Vertrtungsverträgen und den Einstellungsperspektiven für das Jahr 2009.
Hotline-Termine im Internet: www.gew-bw.de
Kostenlose Hotline: Tel. 0800 – 439 00 00
Hotline für Bewerber/innen an Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen:
Montag, 26.01. und Dienstag, 27.01., jeweils 16-20 Uhr
Hotline für Bewerber/innen an Gymnasien:
Donnerstag, 29.01., und Freitag, 30.01., jeweils 17-19 Uhr
Hotline für Bewerber/innen an Beruflichen Schulen:
Donnerstag, 29.01., 19-21.30 Uhr
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Workshop will Interesse junger Zuwanderer für Lehrerberuf wecken
Düsseldorf, 09.01.2009 Um mehr junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für den Lehrerberuf zu interessieren, findet der Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" 2009 erstmals auch in Düsseldorf statt. Die ZEIT-Stiftung hatte das Studienorientierungsangebot 2008 in Hamburg initiiert. Im diesem Jahr wird es in Kooperation mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung zeitgleich auch in Nordrhein-Westfalen angeboten.
Vom 27. Februar bis 2. März 2009 können maximal 30 Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an einem viertägigen Workshop teilnehmen, um sich über den Lehrerberuf zu informieren. Bewerbungsschluss ist der 25. Januar 2009. Etwa jeder vierte Schüler in Nordrhein-Westfalen hat eine Zuwanderungsgeschichte. In manchen Großstadt-Schulen liegt der Schüleranteil aus Zuwandererfamilien über 60 Prozent, in einzelnen Klassen sogar bei bis zu 90 Prozent. Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte sind dagegen eher eine Ausnahme: In Nordrhein-Westfalen beträgt ihr Anteil nur etwa ein Prozent. Schulministerin Barbara Sommer: "Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte sind Vorbilder. Sie stehen für eine gelungene Integration und erfolgreiche Bildungskarrieren. Wir brauchen mehr Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte an unseren Schulen, weil sie mit ihren kulturellen, mehrsprachigen und fachlichen Kompetenzen dazu beitragen können, die Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern mit ausländischen Wurzeln zu verbessern."
Der Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" will Schüler mit Zuwanderungsgeschichte für das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf interessieren.
Der Schülercampus vermittelt einen Überblick über Struktur und Inhalt von Studium und Beruf. Die Teilnehmer erfahren, welche Anforderungen der Arbeitsalltag mit sich bringt welche Karrierechancen sich bieten. Dr. Markus Baumanns, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der ZEIT-Stiftung: "Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte werden dringend gebraucht – als Vorbilder, Vertraute und Brückenbauer zwischen Schule und Familie."
"Auch der Hertie-Stiftung ist es ein Anliegen, durch aktive Förderung die Zahl der Lehrkräfte mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Mit 'Horizonte', unserem Lehramtsstipendium für Migranten, setzen wir bislang bei Studierenden und Referendaren an. Mit dem Schülercampus können wir jetzt auch Schüler erreichen", so Katharina Lezius, die die universitären Stipendienprogramme der Hertie-Stiftung verantwortet.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Antonietta P. Zeoli
Hauptstelle RAA NRW Essen /RAA - Duesseldorf
Landeskoordinatorin der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte
Tel. 0211/8998830
Fax. 0211/8929376
antonietta.zeoli@hauptstelle-raa.de
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Ansprechpartner
Dr. Thomas Breuer
Pressesprecher und Leiter des Pressereferates
Telefon 0211/5867-3505 oder -3506
Fax 0211/5867-3225
E-Mail: presse@msw.nrw.de
Düsseldorf, 09.01.2009 Um mehr junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für den Lehrerberuf zu interessieren, findet der Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" 2009 erstmals auch in Düsseldorf statt. Die ZEIT-Stiftung hatte das Studienorientierungsangebot 2008 in Hamburg initiiert. Im diesem Jahr wird es in Kooperation mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung zeitgleich auch in Nordrhein-Westfalen angeboten.
Vom 27. Februar bis 2. März 2009 können maximal 30 Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an einem viertägigen Workshop teilnehmen, um sich über den Lehrerberuf zu informieren. Bewerbungsschluss ist der 25. Januar 2009. Etwa jeder vierte Schüler in Nordrhein-Westfalen hat eine Zuwanderungsgeschichte. In manchen Großstadt-Schulen liegt der Schüleranteil aus Zuwandererfamilien über 60 Prozent, in einzelnen Klassen sogar bei bis zu 90 Prozent. Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte sind dagegen eher eine Ausnahme: In Nordrhein-Westfalen beträgt ihr Anteil nur etwa ein Prozent. Schulministerin Barbara Sommer: "Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte sind Vorbilder. Sie stehen für eine gelungene Integration und erfolgreiche Bildungskarrieren. Wir brauchen mehr Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte an unseren Schulen, weil sie mit ihren kulturellen, mehrsprachigen und fachlichen Kompetenzen dazu beitragen können, die Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern mit ausländischen Wurzeln zu verbessern."
Der Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" will Schüler mit Zuwanderungsgeschichte für das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf interessieren.
Der Schülercampus vermittelt einen Überblick über Struktur und Inhalt von Studium und Beruf. Die Teilnehmer erfahren, welche Anforderungen der Arbeitsalltag mit sich bringt welche Karrierechancen sich bieten. Dr. Markus Baumanns, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der ZEIT-Stiftung: "Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte werden dringend gebraucht – als Vorbilder, Vertraute und Brückenbauer zwischen Schule und Familie."
"Auch der Hertie-Stiftung ist es ein Anliegen, durch aktive Förderung die Zahl der Lehrkräfte mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Mit 'Horizonte', unserem Lehramtsstipendium für Migranten, setzen wir bislang bei Studierenden und Referendaren an. Mit dem Schülercampus können wir jetzt auch Schüler erreichen", so Katharina Lezius, die die universitären Stipendienprogramme der Hertie-Stiftung verantwortet.
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Artikel:
GEW zur Lehrereinstellung: "Kultusministerien mauern - Pädagogenmangel soll vertuscht werden"
Transparenz auf Lehrerarbeitsmarkt für Planung notwendig
Frankfurt am Main, 18.12.2008 "In diesem Jahr haben die Kultusministerien mit der Herausgabe der Einstellungszahlen von Lehrkräften gemauert wie nie zuvor. Offenbar wollen sie die Dramatik des Pädagogenmangels vertuschen. Der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist es nicht möglich gewesen, ein seriöses Datenwerk zum Lehrerarbeitsmarkt 2008 zusammenzustellen. Deshalb haben wir auf die jährliche Pressekonferenz zur Lehrereinstellung für das Schuljahr 2008/09 verzichtet", erklärte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Donnerstag in Frankfurt a.M.
Er wies darauf hin, dass der OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2007" die Gefahr eines enormen Mangels an ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen für die breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht habe. Die OECD rechne damit, dass in den nächsten Jahren für 100 in Ruhestand gehende Pädagogen nur 60 junge Nachwuchskräfte ausgebildet werden.
"Mit dem wachsenden Mangel an Lehrkräften und der zunehmenden Aggressivität bei den Abwerbungsversuchen unter den Ländern, nimmt offenbar die Auskunftsbereitschaft ab", stellte Thöne fest. "Für eine seriöse Planstellenbewirtschaftung im Schulbereich sind belastbare Daten unabdingbare Voraussetzung. Je knapper das Bewerberangebot wird, desto weniger wollen sich die Kultusministerien jedoch in die Karten schauen lassen. Dabei wird die Situation in den Schulen immer prekärer. Lehrkräfte, Eltern und Schüler spüren die Mangelsituation vor Ort bereits seit geraumer Zeit. Die GEW hat auf der Grundlage ihrer jährlichen Arbeitsmarktberichte schon in den vergangenen Jahren hingewiesen, dass die Länder mit ihrer Einstellungspolitik weit hinter der Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK) und des errechneten Lehrerbedarfs zurückgeblieben sind." Die Lücke zwischen Bedarf und realer Einstellung sei von Jahr zu Jahr größer geworden: Zwischen 2003 und 2007 seien rund 17.500 Lehrkräfte zu wenig eingestellt worden. Verschärft werde die Situation noch dadurch, dass mit der Umstellung von Bachelor- auf Masterstudiengänge keine verlässlichen Aussagen mehr über die Zahl der künftigen Absolventen von Lehramtsstudiengängen zu machen sind.
Info: Die Aussagekraft der gelieferten Informationen ist teilweise nicht ausreichend. So ist beispielsweise bei vielen Daten nicht nachzuvollziehen, wie viele Stellen sich hinter der Zahl der eingestellten Köpfe verbergen (Vollzeit-/Teilzeitstellen). Manche Länder haben keine Trennung von befristeten und unbefristeten Stellen vorgenommen. Sechs Bundesländer haben einwandfreie Daten geliefert.
Frankfurt am Main, 18.12.2008 "In diesem Jahr haben die Kultusministerien mit der Herausgabe der Einstellungszahlen von Lehrkräften gemauert wie nie zuvor. Offenbar wollen sie die Dramatik des Pädagogenmangels vertuschen. Der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist es nicht möglich gewesen, ein seriöses Datenwerk zum Lehrerarbeitsmarkt 2008 zusammenzustellen. Deshalb haben wir auf die jährliche Pressekonferenz zur Lehrereinstellung für das Schuljahr 2008/09 verzichtet", erklärte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Donnerstag in Frankfurt a.M.
Er wies darauf hin, dass der OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2007" die Gefahr eines enormen Mangels an ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen für die breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht habe. Die OECD rechne damit, dass in den nächsten Jahren für 100 in Ruhestand gehende Pädagogen nur 60 junge Nachwuchskräfte ausgebildet werden.
"Mit dem wachsenden Mangel an Lehrkräften und der zunehmenden Aggressivität bei den Abwerbungsversuchen unter den Ländern, nimmt offenbar die Auskunftsbereitschaft ab", stellte Thöne fest. "Für eine seriöse Planstellenbewirtschaftung im Schulbereich sind belastbare Daten unabdingbare Voraussetzung. Je knapper das Bewerberangebot wird, desto weniger wollen sich die Kultusministerien jedoch in die Karten schauen lassen. Dabei wird die Situation in den Schulen immer prekärer. Lehrkräfte, Eltern und Schüler spüren die Mangelsituation vor Ort bereits seit geraumer Zeit. Die GEW hat auf der Grundlage ihrer jährlichen Arbeitsmarktberichte schon in den vergangenen Jahren hingewiesen, dass die Länder mit ihrer Einstellungspolitik weit hinter der Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK) und des errechneten Lehrerbedarfs zurückgeblieben sind." Die Lücke zwischen Bedarf und realer Einstellung sei von Jahr zu Jahr größer geworden: Zwischen 2003 und 2007 seien rund 17.500 Lehrkräfte zu wenig eingestellt worden. Verschärft werde die Situation noch dadurch, dass mit der Umstellung von Bachelor- auf Masterstudiengänge keine verlässlichen Aussagen mehr über die Zahl der künftigen Absolventen von Lehramtsstudiengängen zu machen sind.
Info: Die Aussagekraft der gelieferten Informationen ist teilweise nicht ausreichend. So ist beispielsweise bei vielen Daten nicht nachzuvollziehen, wie viele Stellen sich hinter der Zahl der eingestellten Köpfe verbergen (Vollzeit-/Teilzeitstellen). Manche Länder haben keine Trennung von befristeten und unbefristeten Stellen vorgenommen. Sechs Bundesländer haben einwandfreie Daten geliefert.
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Bayern: Kultusministerium weist Zahlen des BLLV zur Lehrerversorgung als Spekulation zurück
München, 28.11.2008 Als Spekulation und weit überhöht weist das Bayerische Kultusministerium die Zahl von 20.000 fehlenden Lehrkräften zurück, die der BLLV heute in den Raum gestellt hat.
In fraglicher und unzulässiger Weise habe der BLLV Daten der Lehrerversorgung mit Zahlen des Unterrichtsausfalls in Verbindung gebracht und daraus falsche Schlüsse zum Fehlen von Lehrkräften an Bayerns Schulen gezogen. Die Zahlenangaben des BLLV zum Lehrermangel sind für das Ministerium nicht nachvollziehbar – die Situation des Unterrichtsausfalls wurde vom BLLV falsch und überhöht dargestellt. Das Ministerium verweist stattdessen auf die heute vorgestellte "Prognose zum Lehrerbedarf in Bayern", www.stmuk.bayern.de/km/schule/statistik/lehrerbedarf/index.shtml .
In fraglicher und unzulässiger Weise habe der BLLV Daten der Lehrerversorgung mit Zahlen des Unterrichtsausfalls in Verbindung gebracht und daraus falsche Schlüsse zum Fehlen von Lehrkräften an Bayerns Schulen gezogen. Die Zahlenangaben des BLLV zum Lehrermangel sind für das Ministerium nicht nachvollziehbar – die Situation des Unterrichtsausfalls wurde vom BLLV falsch und überhöht dargestellt. Das Ministerium verweist stattdessen auf die heute vorgestellte "Prognose zum Lehrerbedarf in Bayern", www.stmuk.bayern.de/km/schule/statistik/lehrerbedarf/index.shtml .

