6334 Abitur ADHS Alphabetisierung Amoklauf Auslandsschulen Baden-Würtemberg Baden-Würthemberg Baden-Württemberg BAT Bayern Beamte Behinderung Berlin Berufsbildung Berufsschulen Besoldung BIBB Bildung Bildungsausgaben Bildungsbarometer Bildungsfinanzbericht Bildungsgipfel Bildungsmonitor Bildungspolitik Bildungsqualität Bildungsstreik BLLV Bologna Bologna-Prozess bpv Brandenburg Bremen brlv Bundesregierung Bundestag Camp+ COMENIUS Destatis didacta DSW Dyskalkulie Eltern Elterngeld Erzieher Europa Familie FiBS Fortbildung Förderschule G8 Ganztagsschule Gemeinschaftsschule Gesamtschule GEW Gleichbehandlung Grundschule Gymnasien Gymnasium Hamburg Hauptschule Hessen Hochbegabung Hochschule Hochschulpakt Hochschulpolitik IGLU Inklusion Integration Jugend Jungen KITA KMK Kulturrat Legasthenie Lehrer Lehrerbedarf Lehrergehalt Lehrergesundheit Lehrermangel Lehrerpension Lehrerstreik Lehrerversorgung Lehrkräfte LEONARDO Lernstandserhebung Leseförderung Mecklenburg-Vorpommern Medien Messe Migranten Migration Mittelschule Motorik Niedersachsen Nordrhein NRW PAD Pfalz PISA PISA-E-Studie Privatschulen Projekte Prävention Prüfungen Realschule Religion Rheinland-&#8203 Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Schulaufsicht Schule Schulentwicklung Schulgebäude Schulleitung Schulpolitik Schulpreis Schulsport Schüler Schülerbeteiligung Sprachfähigkeit Sprachstand Studienanfänger Studienanfängerquote Studiengebühren Studienplätze Studium TALIS Tarifverhandlung Thüringen TIMSS TVÖD VBE VDP VDR VERA Verbundschule VLB Volkshochschulen Vorschule Weihnachtszeit Weiterbildung Weiterbildungsangebote Werkrealschule Werte Westfalen Wettbewerb WHO Workshop Württemberg Zeugnisse Zuwendung
Login |  Mitglied werden!
Redaktion 22.05.2009
Schüler sollen schreiben, was sie noch nicht gelernt haben
Stuttgart, 22.05.2009 Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht we­nig Akzeptanz bei den Pädagogen für die jetzt stattgefundenen bundesweit einheitlichen VERgleichsArbeiten für Drittklässler in Deutsch und Mathe­matik (VERA). Dabei stößt den Pädagogen vor allem sauer auf, dass diese Arbeiten Inhalte aufgreifen, die in manchen Klassen erst nach den Ver­gleichstests oder gar nicht in der Grundschule behandelt werden.

Argwöhnisch beobachten die Pädagogen eine zunehmende "Testeritis" in den Schulen, seien es nun die Vergleichs- oder Diagnosearbeiten, Bildungsstandards oder zentrale Klassenarbeiten, Selbst- und Fremd-Evaluationen, Kompetenz­analysen oder allgemeine Erhebungen von außen. Dabei wird häufig leider auch vergessen, dass Lernstandserhebungen nicht dazu dienen, dass Schüler beson­ders fleißig für Tests büffeln, sondern dass Schulen aus den Ergebnissen eigent­lich Erkenntnisse zur Verbesserung der Qualität von Unterricht erhalten sollen.

Und da sehen die meisten Pädagogen den Knackpunkt aller Erhebungen. Wenn schon diagnostiziert werden muss, danach aber nicht gezielt "therapiert" werden kann, laufen alle Tests mehr oder minder ins Leere. Wenn in Vergleichsarbeiten Inhalte abgefragt werden, die in der Klasse noch nicht behandelt worden sind, erzeugt dieses Nichtwissenkönnen bei Schülern Versagensgefühle, die gleich­falls nicht sehr motivierend wirken. Die Orientierungsarbeiten in Klasse vier hatte man damals mit aus diesem Grund abgeschafft. Wenn den Schulen einer­seits durch die neuen Bildungspläne immer mehr Gestaltungsspielraum beim Kompetenzerwerb zugestanden werde, andererseits aber wegen der zentralen Lernstandserhebungen Inhalte zwangsläufig bundesweit im Gleichschritt gelernt werden müssten, passe da irgendetwas nicht so richtig zusammen, bringt der VBE-Sprecher den Unmut der Lehrkräfte auf den Punkt.

Ärgerlich sei auch, so der Verbandssprecher, dass immer mehr Testunterlagen nur noch elektronisch an die Schulen verschickt werden. Auf Kosten des Schulträgers müssen dann Handreichungen und umfangreiche Klassensätze her­untergeladen und ausgedruckt werden, was besonders für Schulen ohne schnel­len Internetanschluss einen nicht unerheblichen Zeitaufwand bedeutet.

Redaktion 13.05.2009
Grundschulen verunsichert
Essen, 13.05.2009 Die GEW hält die Lernstandserhebungen VERA bei den gut 175.000 Grundschülern, die gestern im Fach Deutsch und morgen in Mathematik stattfinden, für verfehlt und pädagogisch unangemessen.

Lehrer und Eltern reagieren nach Information der GEW mit Verunsicherung. Seitdem die 3.400 Grundschulen Kenntnis über die Themenauswahl haben, praktizieren viele Lehrerinnen und Lehrer nur noch ein "teaching for the test", um den Schülern Misserfolge zu ersparen. Eltern kaufen sogar Aufgabenhefte, um nachmittags mit ihren Kindern weiter zu üben.

GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber erklärte heute in Essen: "VERA und die curricularen Vorgaben für die Grundschulen passen nicht zusammen. Eine objektive Leistungsmessung ist mit den Testvorgaben nicht möglich."

In den Vergleichsarbeiten werden Themen abgefragt, die in den dritten Klassen in NRW nicht zwingend bis zum heutigen Tag bearbeitet worden sind. So setzten sich die Grundschüler in Mathematik mit der Wahrscheinlichkeitsrechung und mit Raummaßberechnungen auseinander. In Deutsch war u.a. die Einladung zu einem Piratenfest zu verfassen. Beide Aufgabengebiete gehören an vielen Grundschulen erst zum Stoff der vierten Klasse.

Der eigentliche Sinn der auch von der GEW gewollten Lernstandserhebungen - nämlich einen Überblick über den Leistungsstand der Grundschüler zu erhalten und Hinweise für die Verbesserung der Unterrichtsqualität zu erhalten - gerät nach Auffassung des GEW-Landesvorsitzenden vollends aus dem Blick. Der Verdacht werde genährt, dass das Testverfahren doch nur dem Ziel des Schulministeriums dient, Informationen für ein Schulranking der vermeintlich besten Grundschulen im Land zu bieten.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Berthold Paschert
Ansprechpartner für die Medien - Koordination der Pressearbeit
Tel: 0201/29403-12
Fax: 0201/29403-34
E-Mail: Berthold.Paschert@gew-nrw.de
Redaktion 06.03.2009
Berliner Qualitätsinstitut produziert formale und inhaltliche Unzulänglichkeiten
Düsseldorf, 06.03.2009 Zunehmend erreichen den nordrhein-westfälischen Philologen-Verband Rückmeldungen erboster Kolleginnen und Kollegen über die Lernstandserhebungen in den Fächern Deutsch und Englisch. Die Verantwortung für die Lernstandserhebungen trägt das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) in Berlin. Die Lehrerinnen und Lehrer sind verärgert über die Pannenserie im ´formalen´ Bereich (Texte in alter Rechtschreibung, Korrekturanweisungen ...) und schockiert über das niedrige Niveau.

Kurzfristig wurde für Englisch das Hörverstehen aus dem Aufgabenkatalog herausgenommen. Zum Teil hatten Kommunen vorher noch stark investiert, um leistungsfähige CD-Player mit MP 3-Abspielbarkeit anzuschaffen. Monatelang hatten Lehrkräfte diesen jetzt gestrichenen Kompetenzbereich vorbereitet. Ärgerlich!

Peinlicher noch empfinden Fachlehrerinnen und –lehrer, dass sich für Englisch in den Texten eine Vielzahl von Fehlern findet. Selbst nach einer ersten Korrekturliste sind die Texte für das Gymnasium immer noch mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern gespickt. Hinzu kommen viele für Schülerinnen und Schüler ungewöhnliche Vokabeln, die eher für Verunsicherung beigetragen haben. Während im Fach Deutsch das Anspruchsniveau als unangemessen leicht bewertet wird, werden die Texte in Englisch bezogen auf die zur Verfügung stehende Zeit als zu lang empfunden.

"Es ist sehr problematisch, die Lernstandserhebungen in den Fächern Deutsch und Englisch allein auf das Leseverständnis zu reduzieren. Die Schülerinnen und Schüler müssen zumeist in ´Ein-Wort-Sätzen´ oder durch Ankreuzverfahren Fragen beantworten.

"Muss man diesem ´verkürzten´ Schreiben eine solche Ausschließlichkeit einräumen?", fragt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes.

Der Philologen-Verband vernimmt aus den Schulen absolutes Unverständnis für solch harm- und niveaulose Überprüfungen. Die Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich nicht ernst genommen.

Wenn dann noch Irritationen über die Bearbeitungszeit hinzukommen, da Angaben in den Schülerunterlagen von den Durchführungsbestimmungen abweichen, dann läuft das Fass über. "Manche Lehrkräfte bezeichnen die Lernstandserhebungen als ´Witz´, da sie nicht mit d e m zu vereinbaren sind, was der Unterricht zu vermitteln hat", so Peter Silbernagel.

Pressekontakt zu dieser Meldung
Klaus Schwung
Pressesprecher
info@phv-nw.de
Redaktion 05.03.2009
GEW fordert sofortige Einstellung des Tests
Essen, 05.03.2009 Chaos bei den Lernstandserhebungen in Deutsch und Englisch: 18 Korrekturhinweise für die Testmaterialien in Englisch, ein Deutschtext in alter Rechtschreibung, der Testteil 2 des Deutschtests (Untersuchung der Sprache und des Sprachgebrauchs) wird, obwohl im Unterricht gründlich vorbereitet, weggelassen und nur das Leseverständnis getestet. Im Englischtest wird der angekündigte Testteil 2, das Hörverstehen, weggelassen, weil die erforderliche CD nicht geliefert wurde.

Nach dieser Pannenserie bei der Durchführung der Lernstandserhebungen spricht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft von einer Zumutung für Schüler und Lehrer und fordert die sofortige Einstellung des Testverfahrens. Dem IQB Berlin wird vorgehalten, erst einmal eine eigene Qualitätssicherung zu betreiben, bevor die Qualität anderer gemessen wird.

In den Lehrerkollegien herrscht nach Kenntnis der GEW Kopfschütteln und Fassungslosigkeit. Man kommt den Pflichten nur noch "rein formal" nach. "Es ist skandalös. Die Lehrer müssen die handwerklichen Fehler des IQB ausbaden. Noch schlimmer: Sie bereiten ihre Klassen gründlich auf angekündigte Themen und Aufgaben vor, die dann plötzlich entfallen. Das untergräbt ihre Autorität und Glaubwürdigkeit bei Schülern und Eltern," kritisierte GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber heute das laufende Verfahren.

Bei den offenkundigen Mängeln empfiehlt der GEW-Vorsitzende allen Lehrkräften, die Ergebnisse der Lernstandserhebungen keinesfalls negativ für die Bewertung der Schüler heranzuziehen. "Wenn das Schulministerium davon spricht, die Ergebnisse angemessen zu berücksichtigen, kann das jetzt nur heißen, es nicht zu tun."

Pressekontakt zu dieser Meldung
Berthold Paschert
Ansprechpartner für die Medien - Koordination der Pressearbeit
Tel: 0201/29403-12
Fax: 0201/29403-34
E-Mail: Berthold.Paschert@gew-nrw.de
Redaktion 08.01.2009
Düsseldorf, 08.01.2009 Schulministerin Barbara Sommer zeichnet heute die Schulen aus, die bei den Lernstandserhebungen im Frühjahr 2008 besonders gut abgeschnitten haben. Stellvertretend für die insgesamt 184 Schulen überreicht die Schulministerin heute die Urkunde persönlich an die Königin-Luisen-Hauptschule in Herne.

"Besondere Leistungen sollen auch besonders gewürdigt werden. Ich freue mich über die herausragenden Leistungen der Schüler und Lehrkräfte. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für die engagierte und erfolgreiche Arbeit in unseren Schulen. Verbunden damit ist zugleich der Anreiz, in allen Klassen gute Ergebnisse zu erzielen", erklärt Schulministerin Barbara Sommer.

Alle dritten und achten Klassen des Landes hatten an den Lernstandserhebungen im Mai 2008 in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie in den weiterführenden Schulen zusätzlich im Fach Englisch verpflichtend teilgenommen. Beteiligt waren rund 180.000 Schülerinnen und Schüler in 3.400 Grundschulen sowie rund 190.000 Schülerinnen und Schüler in 2.100 weiterführenden Schulen.

Bei den Grundschulen werden die jeweils rund 40 erfolgreichsten Schulen in Deutsch und Mathematik ausgezeichnet. Die Auswahl der Schulen erfolgte durch Prof. Dr. Ingmar Hosenfeld von der Universität Koblenz-Landau, der die Lernstandserhebungen in den Grundschulen wissenschaftlich begleitet.

Bei den weiterführenden Schulen erfolgt die Auszeichnung getrennt nach Fächern, Schulformen (Hauptschule, Realschule, Gesamtschule und Gymnasium) und den sogenannten Standorttypen der Schulen. Ausgezeichnet werden die jeweils zwei Prozent erfolgreichsten Schulen. Hier wurde die Auswahl durch Prof. Dr. Detlev Leutner von der Universität Duisburg-Essen vorgenommen, der für die wissenschaftliche Begleitung der Lernstandserhebungen in Klasse 8 verantwortlich ist.

Das Leistungsniveau von Schulen hängt nicht nur von der pädagogischen Arbeit der Schule, sondern auch von den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ab. Merkmale wie der Sprachhintergrund oder die soziale Herkunft wirken sich teilweise erheblich auf die in einer Klasse erzielten Ergebnisse aus. Barbara Sommer: "Für die Auszeichnung war deshalb entscheidend, welche Schulen gemessen an den sozialen Rahmenbedingungen die besten Ergebnisse erzielten. Damit wird sichergestellt, dass sowohl Schulen an Standorten mit eher günstigen Rahmenbedingungen als auch Schulen mit eher ungünstigen Voraussetzungen ausgezeichnet werden können."

Um diesen fairen Vergleich zu ermöglichen, wurden bei den Grundschulen die Angaben der Lehrkräfte zur sozialen Zusammensetzung ihrer Klassen herangezogen. Ausgewählt wurden die Schulen, die unter Berücksichtigung dieser Angaben am erfolgreichsten abgeschnitten habe.

Bei den weiterführenden Schulen erfolgt die Auszeichnung getrennt nach den sogenannten Standorttypen. Die Schulen ordnen sich bei den Lernstandserhebungen in Klasse 8 einer Vergleichsgruppe zu. Diese berücksichtigt beispielsweise, wie die Klassen der Schulen zusammengesetzt sind und welchen Charakter das Schulumfeld hat. Die Schulen haben damit die Möglichkeit, ihre Ergebnisse mit den Resultaten von Schulen zu vergleichen, die unter ähnlichen Rahmenbedingungen arbeiten. Bei den Haupt- und Gesamtschulen wurden drei, bei den Realschulen und Gymnasien aufgrund der geringeren Unterschiede zwischen den Schulstandorten zwei Standorttypen gebildet. Ausgewählt wurden in jedem Fach jeweils diejenigen zwei Prozent der Schulen, die in ihrer Schulform und ihrem Standorttyp die besten Ergebnisse erzielt haben.

Innerhalb der Listen gibt es keine Rangplätze, da die Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Schulen statistisch nicht relevant sind.

Weitere Informationen, Testaufgaben und die landesweiten Ergebnisse der Lernstandserhebungen 2008 stehen unter folgenden Adressen im Internet zur Verfügung:

www.standardsicherung.nrw.de/vera3
www.standardsicherung.nrw.de/lernstand8

Pressekontakt zu dieser Meldung
Ansprechpartner
Dr. Thomas Breuer
Pressesprecher und Leiter des Pressereferates
Telefon 0211/5867-3505 oder -3506
Fax 0211/5867-3225
E-Mail: presse@msw.nrw.de



INFO-Brief anmelden
Erhalten Sie die neusten
Nachrichten gratis

per E-Mail!

Ihre E-Mail:


Mehr Infos...


Jobs für Lehrer.
Lehrer/innen können sich unter
www.lehrcare.de
direkt bewerben und aktuelle Jobangebote per E-Mail abonnieren.
Profilerstellung, Beratung und Vermittlung sind für Bewerber/innen
kostenfrei!

NEU: Webnapping! Holen Sie sich diese Box auf Ihre Homepage!

Frag-die-Oma.de alte Hausmittel und Haushaltstipps | Sitemap